Schluss mit Ausreden und Selbstbetrug

Tagesmotto:

Klare Entscheidungen

Wer will findet Wege, wer nicht will, der findet Gründe.

Ausreden und Selbstbetrug

 

Ausreden erschweren nicht nur das Zusammenleben. Auch uns selbst machen wir gerne etwas vor und ärgern uns irgendwann über die Konsequenzen. Deshalb sollte Schluss sein mit Ausreden und Selbstbetrug.

Schluss mit den Ausreden

 

Ich würde ja gerne, aber …
Ich konnte nicht, weil …
Ich wollte es erledigen, aber …
Ich muss das verschieben, weil …

Die meisten Menschen sind recht kompetent beim Thema Ausreden. Da haben die meisten dann durchaus eine Menge Fantasie. Doch es ändert nichts; eine Ausrede bleibt eine Ausrede. Viel zu oft machen wir uns auch selbst etwas vor und das bedeutet Selbsttäuschung, mal Schönfärberei, mal Selbstgerechtigkeit und mal Selbstunterschätzung. Es schränkt meist ein und verhindert gute Entscheidungen.

 

 

 

Besonders beliebte Ausreden

 

Ich mach mir die Welt, widdewidde wie sie mir gefällt!

Pippi Langstrumpf

 

An dieser Stelle werde ich die Ausreden sammeln, die mir in den nächsten Tagen begegnen. Sie können gerne bei der Sammlung helfen.

 

 

1. „Ich habe keine Zeit.“

 

Jeder hat 24 Stunden zur Verfügung. Das Thema steht dann vermutlich nicht bei denen mit hoher Priorität. Da lohnt dann ein Blick auf das eigene Selbst- und Zeitmanagement.

 

 

 

2. „Das kann ich nicht.“

 

Ohne dem Thema eine Chance zu geben ist das nur geraten und wird so zur selbsterfüllenden Prophezeiung.

 

 

 

3. „Ich habe keine Idee.“

 

Ernsthaft? In dem Fall …

 

 

 

4. „Morgen!“

 

Morgen gibt es Freibier und im Himmel ist dann Jahrmarkt! Irgendwann einmal ein Buch über die Aufschieberitis schreiben. Irgendwann, nur nicht heute.

 

 

 

5. „Bei so etwas habe ich kein Glück!“

 

Wer hellsehen kann, sollte Lotto spielen.

 

 

 

6. „Ich habe keine Ahnung, wo ich anfangen soll.“

 

Im Zweifelsfall mit irgendetwas beginnen oder mithilfe einer Münze entscheiden. Wer es etwas fundierter mag, findet hier weitere Anregungen für die Entscheidungsfindung. So ein Mind Map sorgt in wenigen Minuten für den Überblick.

 

 

 

7. „Ich warte auf die richtige Gelegenheit.“

 

Gelegenheiten wollen genutzt werden und tun sich meist auf, sobald wir bereit dazu sind.

 

 

 

8. „Das können andere besser.“

 

Was, wenn die anderen Leute das nicht tun? So lassen?

 

 

 

9. „Dafür habe ich kein Geld.“

 

Unnötiges Geldausgeben macht selten lange glücklich. Viele Anschaffungen halten nicht, was sie versprechen. Wenn etwas jedoch tatsächlich wichtig für uns ist, finden sich Wege. So oder so!

 

 

 

10. „Was sollen die Leute denken?“

 

Ja und?

 

 

 

11. „Dafür bin ich zu alt!“

 

Jünger wird nur Benjamin Button. Und heute bin ich vermutlich jünger als morgen

 

 

 

11. „Dafür bin ich zu jung!“

 

Ja, ja!

 

 

 

13. „würde, wenn, dann, aber, eigentlich, weil,…“

 

 

 

 

Beispiele für dünne Ausreden

 

  • Ich fahre ja nur SUV, damit ich hinter den ganzen SUVs auf der Autobahn auch was sehen kann.
  • Was ich mir alles verkneifen soll – das macht schlechte Laune!
  • Die anderen Leute machen das auch.
  • Dann darf man ja gar nichts mehr!
  • Wir haben das schon immer so gemacht.
  • Ich soll verzichten und in China raucht der Schornstein.
  • Darum soll sich die Politik kümmern.
  • Zigaretten sind nicht schädlich, ich habe von einem Raucher gehört, der 102 Jahre alt wurde.
  • Das macht nichts, schließlich ist die Erde eine Scheibe.

P.S.

 

Welche typischen Ausreden kennen Sie? Wie sieht es mit eigenen Ausreden und deren Folgen aus?

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 23. Juni 2017
Überarbeitung: 23. September 2019
Englische Version:
AN: #6549
K: CNB
Ü: