Wie steht es mit der Souveränität, wenn es verbal heftiger wird?

Tagesmotto: Zustandsmanagement in Gesprächen und Reden

Souveränität

Wenn du im Recht bist, kannst du dir leisten, die Ruhe zu bewahren, und wenn du im Unrecht bist, kannst du dir nicht leisten, sie zu verlieren.

Mahatma Gandhi

Souveränität

 

Viele Menschen trachten danach, souverän zu sein. Doch was bedeutet Souveränität überhaupt und wie lässt sie sich fördern? 

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Was bedeutet Souveränität?

 

Was bitte ist Souveränität, diese Eigenschaft die von so vielen Menschen so oft angestrebt wird?

Als Souveränität einer Person im hier betrachteten Sinne gehören:

  • die Überlegenheit beziehungsweise das selbstsichere Auftreten
  • die Unabhängigkeit gegenüber äußeren Einflüssen
  • das Recht, frei nach eigenem Ermessen zu handeln

 

So, jetzt haben wir das schon mal geklärt. Nur wozu soll diese Souveränität gut sein?

 

 

 

Eigenschaften, die mit Souveränität verbunden werden

 

Mit souveränen Persönlichkeiten verbunden werden die folgen Eigenschaften:

  • ausgeglichen
  • charismatisch
  • cool
  • emotional stabil
  • gelassen
  • mental stark
  • humorvoll
  • lösungsorientiert
  • selbstbewusst

 

 

Die folgenden Eigenschaften stehen nicht im Einklang mit Souveränität:

  • arrogant
  • launisch
  • reizbar
  • schuldzuweisend
  • sprunghaft
  • überheblich

 

 

 

Wozu ist Souveränität gut?

 

Souveräne Menschen achten besser auf sich, ihre Werte und Ziele. Sie lassen sich anderen Menschen und Umständen nicht so leicht nervös machen, sondern bleiben ruhig und gelassen — sie bleiben in einem konstruktiven Zustand. Das Umfeld spricht häufig davon, dass solche Persönlichkeiten auch in heiklen über der Situation stehen und tatsächlich spiegelt sich der innere Zustand im Außen, insbesondere in einer sicheren Körpersprache, wider. So wird die innerliche Sicherheit sichtbar. Souveränität beinhaltet die Haltung zu bewahren. So steht beispielsweise eine aufrechte Körperhaltung für Aufrichtigkeit und Überblick.

Souveränität hilft dabei selbst schwierige Situationen, im privaten und professionellen Kontext, konstruktiv zu meistern.

 

 

 

Weg ist sie!

 

Mit der Souveränität ist es oft aus, wenn es stressiger oder gar verbal heftiger wird. Dann übernehmen die archaischen Bereiche im Gehirn das Zerschlagen von Porzellan. Übernimmt dann später wieder der Neo Cortex (nur relativ gesehen der modernere Teil des menschlichen Gehirns), sind unnötige Aufräumarbeiten und Schadensbegrenzung angesagt. Besser hat es, wer in der Lage ist, bei sich und den Sinnen, in der Mitte zu bleiben.

 

 

 

Worauf basiert Souveränität?

 

Souveränität macht sich durch folgende Eigenschaften bemerkbar und die lassen sich fördern.

  • Selbstsicherheit
    Sein statt scheinen. Souveräne Menschen haben ein gesundes Selbstbewusstsein und strahlen das ganz natürlich aus.
  • Umgang mit anderen Menschen
  • Realistisches Selbstbild
    Selbstreflexion ermöglicht es sich selbst, die Stärken und Schwächen, die Wirkung auf andere Menschen zu berücksichtigen.
  • Unabhängigkeit
    Die Bereitschaft und die Fähigkeit sich eine eigene Meinung zu bilden, selbst, wenn gerade eine andere Meinung vorherrscht.
  • Kongruenz
    Verbale und nonverbale Sprache stehen im Einklang. 

 

P.S.

 

Wie steht es mit Ihrem Zustandsmanagement, wenn es verbal etwas heftiger wird? Wie stabil ist Ihre Souveränität?

3 Kommentare

  1. Also keine Emotionen zeigen?

    Antworten
    • Emotionen als Hinweise bemerken ja, zeigen ja, unkontrolliert ausleben, nein!

      Antworten
  2. Umso wütender Gegner werden desto wichtiger ist es Gelassenheit zu üben.

    Antworten

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Wenn Sie dieses Formular absenden, dann speichert es den eingegebenen Namen, die Email-Anschrift sowie die Inhalte. Mehr erfahren Sie in der Datenschutzerklärung.

Wenn du im Recht bist, kannst du dir leisten, die Ruhe zu bewahren, und wenn du im Unrecht bist, kannst du dir nicht leisten, sie zu verlieren. Mahatma Gandhi

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 2. März 2007
Überarbeitung: 8. Februar 2019
AN: #1310