Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung: Wie wirkst du wirklich?
Wie wirkst du tatsächlich auf andere?
Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung: Wie wirkst du wirklich?
Du weißt, was du sagen möchtest.
Du weißt, wie du auftreten möchtest.
Du möchtest vielleicht:
- souverän
- kompetent
- klar
- nahbar
- vertrauenswürdig
wirken.
Und trotzdem kann bei anderen etwas anderes ankommen.
Absicht und Wirkung sind zwei verschiedene Dinge.
Genau deshalb lohnt es sich, die eigene Wirkung gelegentlich von außen zu betrachten.
Wie wirkst du tatsächlich auf andere Menschen?
Diese Frage lässt sich weniger zuverlässig beantworten, indem du einfach nur darüber nachdenkst.
Denn du erlebst dich von innen.
Andere erleben dich von außen.
Du kennst:
- deine Absicht
- deine Gedanken
- deine Unsicherheit
- deine Vorbereitung
Andere sehen:
- dein Verhalten
- deine Sprache
- deine Stimme
- deine Körpersprache
- deine Reaktion auf die Situation
Beide Perspektiven enthalten Informationen.
Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung
Selbstwahrnehmung beschreibt, wie du dich selbst erlebst.
Fremdwahrnehmung beschreibt, wie andere Menschen dich erleben.
Beide können voneinander abweichen.
Zum Beispiel:
Du möchtest:
ruhig und souverän
wirken.
Andere erleben:
distanziert.
Du möchtest:
engagiert
wirken.
Andere erleben:
hektisch.
Du möchtest:
gründlich
sein.
Andere erleben:
zu ausführlich.
Wer hat dann recht?
Vielleicht beide Seiten.
Deine Absicht ist real.
Die Wirkung ebenfalls.
Für Kommunikation ist deshalb weniger entscheidend:
„Wer hat recht?“
Interessanter ist:
„Passt meine tatsächliche Wirkung zu meinem Ziel?“
Wirkung ist weniger deine Identität
Wenn jemand sagt:
„Du wirkst in diesem Meeting dominant.“
bedeutet das weniger:
„Du bist ein dominanter Mensch.“
Es beschreibt eine Wahrnehmung in einer bestimmten Situation.
Das ist ein großer Unterschied.
Warum andere manchmal etwas sehen, das dir selbst entgeht
Forschung zur Selbst- und Fremdwahrnehmung zeigt:
Menschen besitzen unterschiedliche Informationsvorteile.
Du kennst innere Zustände, Gedanken und Gefühle besser.
Andere Menschen sehen dagegen manche äußeren Verhaltensmuster klarer.
Gerade bei Eigenschaften, die stark sichtbar und sozial bewertet werden, kann Fremdwahrnehmung ausgesprochen aufschlussreich sein.
Ein typischer blinder Fleck
Du sagst vielleicht:
„Ich erkläre nur gründlich.“
Andere erleben:
„Er lässt kaum Raum für Fragen.“
Oder:
„Ich möchte einfach klare Standards.“
Andere erleben:
„Fehler sind hier gefährlich.“
Die Differenz enthält wertvolle Information.
Das Johari-Fenster
Ein bekanntes Modell zur Verdeutlichung solcher Unterschiede ist das Johari-Fenster.
Es unterscheidet vereinfacht vier Bereiche:
1. Was dir und anderen bekannt ist
Zum Beispiel Eigenschaften oder Verhaltensweisen, die du selbst kennst und die auch andere deutlich wahrnehmen.
2. Was du über dich weißt, andere jedoch weniger
Dazu können beispielsweise:
- Gedanken
- Gefühle
- Motive
gehören.
3. Dein blinder Fleck
Andere Menschen beobachten etwas an dir, das dir selbst weniger bewusst ist.
4. Was bisher weder dir noch anderen bewusst ist
Zum Beispiel Potenziale oder Reaktionsweisen, die erst in neuen Situationen sichtbar werden.
Das Johari-Fenster ist ein Modell, keine Diagnose
Es kann helfen, über Selbst- und Fremdwahrnehmung nachzudenken.
Es erklärt weniger vollständig, wie Persönlichkeit und Wahrnehmung funktionieren.
Sein praktischer Wert liegt vor allem in einer einfachen Erinnerung:
Es gibt Dinge an unserer Wirkung, die andere früher sehen als wir selbst.
Der erste Eindruck
Menschen bilden sehr schnell Eindrücke voneinander.
Das lässt sich kaum verhindern.
Schon kurze Ausschnitte von Verhalten können Informationen vermitteln.
Doch daraus folgt weniger:
„Der erste Eindruck ist immer richtig.“
Er bleibt eine erste Einschätzung.
Mehr Situationen ergeben ein besseres Bild
Ein Mensch kann in einer Präsentation:
sehr souverän
wirken.
Im anschließenden kritischen Gespräch zeigt sich vielleicht eine andere Seite.
Oder umgekehrt.
Deshalb ist es hilfreich, Wirkung über mehrere Situationen hinweg zu betrachten.
Wie du einen Raum betrittst
Wirkung beginnt weniger erst mit dem ersten Satz.
Andere Menschen nehmen bereits wahr:
- wie du dich bewegst
- wie du Kontakt aufnimmst
- wie präsent du wirkst
- wie sicher oder unsicher dein Verhalten erscheint
Das bedeutet weniger, dass jeder Schritt optimiert werden muss.
Interessant wird nur:
Unterstützt dein Auftreten die Wirkung, die du erreichen möchtest?
Stimme
Stimme beeinflusst Wirkung erheblich.
Zum Beispiel:
- Lautstärke
- Sprechtempo
- Pausen
- Betonung
- Stimmhöhe
Eine wichtige Botschaft kann deutlich weniger kraftvoll wirken, wenn sie:
- zu schnell
- zu leise
- monoton
gesprochen wird.
Körpersprache
Auch Körpersprache liefert Informationen.
Zum Beispiel:
- Blickkontakt
- Mimik
- Gestik
- Haltung
- Bewegung
Doch Vorsicht:
Es gibt weniger einen einfachen Übersetzungscode.
Verschränkte Arme bedeuten weniger automatisch Ablehnung.
Wenig Blickkontakt bedeutet weniger automatisch Unsicherheit.
Wirkung entsteht aus:
- Kontext
- Muster
- Zusammenspiel verschiedener Signale
Nonverbales Verhalten wird trotzdem wahrgenommen
Menschen interpretieren:
- Gesichtsausdruck
- Haltung
- Stimme
- Bewegung
häufig sehr schnell.
Diese Wahrnehmung kann Einfluss darauf haben, wie beispielsweise:
- Kompetenz
- Führung
- Vertrauenswürdigkeit
- Engagement
eingeschätzt werden.
Die Botschaft zählt ebenfalls
Persönliche Wirkung ist weniger nur Körpersprache.
Du kannst körperlich präsent wirken und trotzdem inhaltlich unklar sein.
Oder hervorragend argumentieren und deine Botschaft sprachlich unnötig schwächen.
Deshalb gehören zu einer Wirkungsanalyse auch:
- Kernbotschaften
- Struktur
- Wortwahl
- Argumentation
- Adressatenorientierung
Was kommt beim Gegenüber tatsächlich an?
Du möchtest vielleicht vermitteln:
„Ich bin offen für Diskussion.“
Und sagst gleichzeitig:
„Ich habe die Entscheidung eigentlich schon getroffen.“
Dann senden Inhalt und Haltung unterschiedliche Signale.
Solche Inkongruenzen fallen anderen häufig schneller auf als uns selbst.
Kongruenz
Eine überzeugende Wirkung entsteht häufig dort, wo:
- Botschaft
- Sprache
- Stimme
- Verhalten
gut zusammenpassen.
Das bedeutet weniger:
„Alles muss perfekt sein.“
Es bedeutet:
Dein Auftreten sollte deine Botschaft weniger unnötig widersprechen.
Wirkung und Authentizität
Manche Menschen reagieren skeptisch auf den Gedanken, an ihrer Wirkung zu arbeiten.
Sie befürchten:
„Dann spiele ich eine Rolle.“
Das wäre tatsächlich wenig hilfreich.
Für mich geht es weniger darum, eine künstliche Persönlichkeit zu erzeugen.
Es geht darum:
deine vorhandene Persönlichkeit und Kompetenz so sichtbar werden zu lassen, dass sie zu dir, deiner Rolle und der Situation passen.
Authentisch bedeutet weniger ungefiltert
Du bist in unterschiedlichen Situationen unterschiedlich.
Mit Freunden.
Im Vorstand.
Auf einer Bühne.
Vor der Kamera.
Das ist weniger automatisch unecht.
Menschen passen ihr Verhalten an Situationen und Rollen an.
Die relevante Frage lautet:
„Passt mein Verhalten weiterhin zu meinen Werten und zu mir?“
Dann kann situative Anpassung ausgesprochen authentisch sein.
Feedback zur eigenen Wirkung
Gutes Feedback beantwortet weniger:
„Wie bin ich?“
Sondern:
„Wie wirke ich in dieser Situation?“
Das macht es:
- konkreter
- fairer
- veränderbarer
Hilfreiches Feedback ist spezifisch
Wenig hilfreich:
„Du musst charismatischer wirken.“
Hilfreicher:
„Beim Einstieg blickst du fast ausschließlich auf deine Notizen. Dadurch entsteht wenig Kontakt zum Publikum.“
Damit lässt sich arbeiten.
Feedback sollte Beobachtung und Bewertung unterscheiden
Zum Beispiel:
Beobachtung:
„Du hast die Frage nach wenigen Sekunden unterbrochen.“
Bewertung:
„Das wirkte auf mich ungeduldig.“
Beides ist wertvoll.
Die Trennung erhöht jedoch die Qualität.
Videoanalyse
Video kann besonders aufschlussreich sein.
Denn du kannst dein eigenes Verhalten aus einer Perspektive sehen, die dir im Moment des Auftretens fehlt.
Zum Beispiel:
- Wie schnell sprichst du?
- Wie lange sind deine Pausen?
- Wie klar ist dein Einstieg?
- Was macht deine Körpersprache?
- Wie reagierst du auf kritische Fragen?
Die Kamera zeigt Verhalten, weniger Wahrheit
Auch eine Videoaufnahme ist nur ein Ausschnitt.
Sie zeigt eine konkrete Situation.
Das ist gerade ihre Stärke.
Du kannst über beobachtbares Verhalten sprechen, statt über allgemeine Persönlichkeitsetiketten.
Eine einfache eigene Wirkungsanalyse
Nimm eine typische Situation auf.
Zum Beispiel:
- eine kurze Präsentation
- eine Antwort auf eine kritische Frage
- ein Statement
- eine Gesprächssimulation
Schau dir die Aufnahme zunächst ohne Ton an.
Frag:
„Welche Wirkung entsteht?“
Dann höre nur den Ton.
Frag:
„Welche Wirkung haben Stimme und Sprache?“
Anschließend betrachte alles zusammen.
Beobachte weniger alles gleichzeitig
Wähle beispielsweise zuerst:
- Präsenz
- Klarheit
- Sprechtempo
- Kontakt
Sonst wird Selbstbeobachtung schnell unübersichtlich.
Eine wichtige Warnung vor Selbstkritik
Viele Menschen sehen sich auf Video und denken sofort:
„So sehe ich aus?“
Oder:
„Das klingt schrecklich.“
Das ist weniger eine Wirkungsanalyse.
Das ist häufig Selbstbewertung.
Die bessere Frage:
„Was unterstützt mein Ziel und was weniger?“
Damit wird aus Selbstkritik Entwicklung.
Wirkung ist zielabhängig
Es gibt weniger die eine ideale Wirkung.
Ein Krisenstatement braucht etwas anderes als:
- eine Keynote
- ein Mitarbeitendengespräch
- eine Verhandlung
- eine Videobotschaft
Deshalb braucht gute Wirkungsarbeit immer Kontext.
Welche Wirkung brauchst du?
Vielleicht:
- mehr Autorität
- mehr Nahbarkeit
- mehr Ruhe
- mehr Klarheit
- mehr Energie
Die Antwort hängt von deiner Rolle und der konkreten Situation ab.
Mehr Wirkung bedeutet weniger immer „mehr“
Manchmal braucht es:
- weniger Worte
- weniger Rechtfertigung
- weniger Bewegung
- weniger Tempo
und dafür:
- mehr Klarheit
- mehr Pausen
- mehr Fokus
Executive Presence
Gerade in verantwortlichen Rollen wird Wirkung besonders relevant.
Führungskräfte werden unter anderem beurteilt danach:
- wie sie Entscheidungen vertreten
- wie sie auf Widerspruch reagieren
- wie sie unter Druck kommunizieren
- wie klar sie Orientierung geben
Executive Presence ist deshalb weniger eine Frage von Show.
Sie entsteht aus dem Zusammenspiel von:
- Rollenverständnis
- Selbstführung
- Kommunikation
- Wirkung
→ Executive Presence: souverän wirken und führen
Wirkung in wichtigen Präsentationen
Bei einer entscheidenden Präsentation reicht die Frage:
„Ist der Inhalt korrekt?“
weniger aus.
Relevant sind ebenfalls:
- Welche Kernbotschaft bleibt?
- Wie glaubwürdig wirkt sie?
- Wie reagierst du auf Widerstand?
- Wie klar ist dein Schluss?
→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen
Wirkung vor der Kamera
Vor der Kamera verändern sich einige Bedingungen.
Kleine Verhaltensweisen werden sichtbarer.
Die Rückmeldung des Publikums fehlt.
Und die Kamera selbst kann zusätzliche Selbstbeobachtung erzeugen.
→ Wie wirkst du vor der Kamera?
Wirkungsanalyse statt Persönlichkeitsurteil
Bei einer professionellen Wirkungsanalyse geht es weniger darum:
„Was stimmt mit dir?“
Sondern:
„Was passiert in dieser konkreten Situation?“
Mögliche Aspekte einer Wirkungsanalyse
- Präsenz
- Stimme
- Körpersprache
- Sprache
- Kernbotschaften
- Struktur
- Argumentation
- Umgang mit Fragen
- Umgang mit Druck
- Passung zu Rolle und Zielgruppe
Der größte Hebel zählt
Es geht weniger darum, alles gleichzeitig zu verändern.
Häufig gibt es ein oder zwei Punkte, die besonders viel bewirken.
Zum Beispiel:
Die Botschaft ist hervorragend. Du erklärst sie jedoch zu lange.
Oder:
Du hast fachliche Autorität. Deine Stimme wird unter Druck deutlich schneller.
Dann beginnen wir dort.
Probelauf statt Theorie
Für wichtige Situationen arbeite ich gern mit einem realitätsnahen Probelauf.
Zum Beispiel:
- Präsentation
- Vorstandssitzung
- Interview
- Verhandlung
- kritisches Gespräch
Du erlebst die Situation.
Ich beobachte.
Dann bekommst du konkretes Feedback.
Wir verändern gezielt.
Und testen erneut.
Warum das wirksamer ist als allgemeine Tipps
Allgemeine Tipps lauten beispielsweise:
„Sprich langsamer.“
„Halte mehr Blickkontakt.“
„Wirke selbstbewusster.“
Vielleicht brauchst du davon etwas.
Vielleicht gerade weniger.
Entscheidend ist dein tatsächliches Verhalten in deiner tatsächlichen Situation.
Was eine gute Wirkungsanalyse weniger tut
Sie sollte dich weniger:
- in einen Persönlichkeitstyp pressen
- mit starren Körperspracheregeln bewerten
- zu einer künstlichen Rolle machen
Das Ziel ist keine Normfigur.
Das Ziel ist eine Wirkung, die zu:
- dir
- deiner Rolle
- deiner Botschaft
- deinem Ziel
passt.
Selbstwahrnehmung und Selbsterkenntnis
Diese Seite konzentriert sich auf deine Wirkung nach außen.
Wenn du stärker deine inneren Muster, Werte, Reaktionen und blinden Flecken betrachten möchtest, findest du hier mehr:
→ Selbsterkenntnis: Dich selbst besser verstehen und bewusster handeln
Präsenz und Wirkung gezielt entwickeln
Wenn du bereits weißt, dass du an deiner Wirkung, Präsenz oder Ausstrahlung arbeiten möchtest:
→ Präsenz, Ausstrahlung und persönliche Wirkung entwickeln
Wann eine Wirkungsanalyse besonders sinnvoll ist
Zum Beispiel:
- vor einer wichtigen Präsentation
- bei einer neuen Führungsrolle
- vor einem entscheidenden Gespräch
- bei wiederkehrendem Feedback zu deiner Wirkung
- wenn Selbstbild und Fremdbild deutlich auseinanderliegen
- vor Kamera- oder Medienauftritten
Wenn du beruflich an deiner Wirkung arbeiten möchtest
Dann kann es beispielsweise gehen um:
- Executive Presence
- Führungskommunikation
- Präsentationen
- Verhandlungen
- kritische Gespräche
- Auftritte vor Kamera oder Publikum
Welcher berufliche Rahmen passt?
Das Ziel bestimmt den Inhalt. Rolle, Verantwortung und Tragweite bestimmen den Rahmen.
Für Fach- und Führungskräfte unterhalb unternehmerischer Gesamtverantwortung kann BUSINESS 1:1 passend sein, wenn du deine Wirkung, Kommunikation oder Präsenz gezielt weiterentwickeln möchtest.
Geschäftsführer, Vorstände, Inhaber, geschäftsführende Gesellschafter und Personen mit vergleichbarer unternehmerischer Gesamtverantwortung arbeiten mit mir grundsätzlich im EXECUTIVE SPARRING.
Bei anderen Fach- und Führungskräften erfolgt die Zusammenarbeit ebenfalls im EXECUTIVE SPARRING, wenn deine Wirkung mit einer konkreten Situation hoher beruflicher, wirtschaftlicher, strategischer oder öffentlicher Tragweite verbunden ist.
→ Business Coaching in Berlin und online
Zehn Fragen zu deiner Wirkung
- Wie möchte ich in dieser Situation wirken?
- Welche Wirkung erziele ich tatsächlich?
- Welche Rückmeldungen bekomme ich wiederholt?
- Was passiert mit meiner Wirkung unter Druck?
- Passt meine Körpersprache zu meiner Botschaft?
- Wie wirken Stimme und Sprechtempo?
- Welche meiner Stärken werden tatsächlich sichtbar?
- Wo entsteht eine Differenz zwischen Absicht und Wirkung?
- Welche Veränderung hätte vermutlich den größten Effekt?
- Was möchte ich bewusst beibehalten, weil es zu mir gehört?
Fazit: Du kannst deine Wirkung weniger vollständig kontrollieren – doch du kannst sie besser verstehen
Du entscheidest weniger vollständig, wie andere Menschen dich wahrnehmen.
Jeder Mensch bringt eigene:
- Erfahrungen
- Erwartungen
- Vorlieben
mit.
Trotzdem kannst du viel tun.
Du kannst:
deine Wirkung beobachten.
Feedback einholen.
Selbst- und Fremdwahrnehmung vergleichen.
konkrete Situationen ausprobieren.
Und anschließend entscheiden:
Was möchte ich verändern – und was möchte ich bewusst so lassen?
Die entscheidende Frage lautet deshalb weniger:
„Wie wirke ich generell?“
Sondern:
„Erzeuge ich in dieser Situation die Wirkung, die meiner Botschaft, meiner Rolle und meinem Ziel dient?“
Genau dort wird Wirkungsanalyse praktisch.
Das Johari-Fenster verdeutlicht die Zusammenhänge
Das Johari-Fenster ist ein sehr vereinfachtes Kommunikationsmodell, mit dem die Unterschiede von Selbst- und Fremdwahrnehmung grafisch verdeutlicht wird. 1955 wurde es von den US-amerikanischen Sozialpsychologen Joseph Luft und Harry Ingham entwickelt. Das Johari-Fenster wird vor allem dazu verwendet, um die Selbstwahrnehmung mit der Fremdwahrnehmung abzugleichen. Es hilft dabei unbewusste Verhaltensweisen in Bewusstsein zu holen, Potenziale zu aktivieren und das Verständnis zu erhöhen. In Gruppen wird das Verhalten transparenter und die Beziehungen verbessert.
Der nächste Schritt
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
- worum es geht
- was du erreichen möchtest
- bis wann das Thema relevant ist
- ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Gut informiert entscheiden
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 3. August 2006
Überarbeitung: 21. Juli 2026
Englische Version: https://www.karstennoack.com/effect-analysis-speech-body-language/












Eine solche Selbsteinschätzung finde ich sehr schwer.
Das ist sie auch!
Deswegen ist konstruktives Feedback auch so selten.
Professionelle Rückmeldungen helfen.
Das ist allerdings bei manchen Unternehmen selten zu bekommen, wenn die Unternehmenskultur es nicht fördert.
Darum gibt es ja externe Anbieter dafür.
Die stehen ausserhalb des Systems und haben hoffentlich einen freien Blick.
Jedes Feedback wird durch den Geber geprägt.
Ja!
Wer sagt, das ich mich anschließend noch unsicherer fühle?
Niemand! Dann kommt es darauf an, ob die Rückmeldung auch genutzt wird.
Welche Aspekte werden analysiert?
Interessant!
Interessant!
Was kostet das, wenn ich ein Video sende?
Ich hätte das gerne gezielt für eine sehr wichtige Präsentation, um sie zu optimieren. Ist das möglich, wenn ich nur für dafür nach Berlin komme?
Das ist eine typische Anwendung und viele Rückmeldungen bestätigen, dass es sich lohnt.
Live ist am intensivsten, es geht jedoch auch online mit Videounterstützung.
Hilfreiches feedback ist leider wirklich sehr selten.
Was tun, wenn die Rückmeldung zu ehrlich ist?
Ich würde gerne ein paar Narzisstinnen schicken, die überzeugt sind so toll zu präsentieren aber nur mit Mühe zu ertragen sind.
Bei Narzissten eher unwahrscheinlich.
Erhalte ich im Anschluss eine Liste der größten Potenziale?
Ja!
Darauf komme ich gerne zurück. Wie vereinbare ich einen Termin?
https://www.karstennoack.de/organisatorisches/
Was tue ich, wenn ich die Auswertung meiner Präsentationen will? Ich habe sie als Videoaufnahmen.
Voila:
https://www.karstennoack.de/feedback-analyse-empfehlungen-reden-praesentationen/
So einfach geht das!
Ich hätte gerne möglichst viel Rückmeldungen unterschiedlicher Persönlichkeitstypen, um so meine Wirkung besser einschätzen zu können.
Dazu würde ich gerne mehr erfahren!
Kann ein Radioninterview auch ausgewertet werden?
Woher bekomme ich ein Video für die Auswertung?
Einen Kollegen bitten es aufzunehmen, ein Stativ verwenden, ….