Lampenfieber und trockener Mund. Ursachen und Tipps.

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Trockener Mund bei Lampenfieber

 

Ein trockener Mund bei einer Präsentation irritiert erst Redner und dann Publikum, steigert das Lampenfieber. Praktische Tipps für Redner.

Übersicht

 

 

 

 

Prost!

 

Die Rednerin greift zum Wasserglas, das neben ihr steht. Immer wieder und wieder. Sie ist ziemlich aufgeregt, ihr Mund ist trocken, ihre Stimme zunehmend heiser. Sie fühlt, wie der berühmte Frosch im Hals größer wird und hat schweißnasse Hände. Was sie jetzt braucht, sind ein paar tiefe Atemzüge und etwas Geeignetes zu trinken. Damit die Stimmlippen geschmeidig bleiben, damit die Zunge nicht am Gaumen klebt und damit ihr die Botschaft flüssig über die Lippen kommt.

 

 

 

Atmung

 

Wer nervös, angespannt oder ängstlich ist, hat oft einen trockenen Mund. Viele Redner kennen das. Dann ist es nicht nur das Lampenfieber, auch das lange Sprechen trocknet die Schleimhäute aus. Die Luft, die durch den Mund einströmt, entzieht ihnen Feuchtigkeit. Mundatmung ist eine der Hauptursachen für Mundtrockenheit. Ist die Luft in einem Raum dazu noch warm und staubig, entsteht schnell das Verlangen etwas zu trinken, um Mund und Rachen wieder zu befeuchten.

 

 

 

Feuchtigkeitsmangel

 

Auch heftiges Schwitzen und hohe Temperaturen entziehen dem Körper Feuchtigkeit. Ein weiterer gewichtiger Grund für eine raue Kehle und einen angegriffenen Mundraum ist das Rauchen. Überheizte, staubige, schlecht belüftete Räume und eine zu geringe Luftfeuchtigkeit trocknen den gesamten Mundraum aus. Heiserkeit und Hustenreiz kommen dann oft dazu.

 

 

 

Ablenkung

 

Viele Menschen haben einen trockenen Mund bei ihrer Präsentation. Das wirkt sich nicht nur auf die Stimme aus, sondern lenkt den Redenden außerdem ab. Das Publikum registriert zumindest unbewusst, dass die Stimme sich nicht entspannt anhört. Darauf reagiert das Publikum recht deutlich; es fühlt sich unbehaglich.

 

 

 

Tipps

 

Es existieren einige Empfehlungen, mit denen der Mundraum feucht gehalten werden sollen. Beispielsweise:

1. Leicht auf die Zungenspitze zu beißen, um die Speichelbildung anzuregen.

2. Mit Übungen dafür sorgen, dass der Unterkiefer locker bleibt, damit der Speichel normal fließen kann.

3. Kaugummi kauen. Aber bitte nicht während des Vortrags!

4. Essen Sie vorher nichts Salziges und trinken Sie keinen Kaffee. Verzichten Sie lieber auch auf Milch oder süße Getränke. Sorgen Sie lieber dafür bei Ihrem Auftritt immer ein Glas nicht zu kaltes, vorzugsweise stilles oder zumindest kohlensäurearmes Wasser in Reichweite zu haben.

Es gibt einige individuelle Feinheiten zu beachten und jeder Trainer hat eigene hilfreiche Tipps.

 

 

 

Anmerkung

 

Mundtrockenheit kann auch andere körperliche Ursachen haben und einen Besuch beim Arzt erfordern! Wer beispielsweise erkältet ist, atmet vermehrt durch den Mund. Die Kehle wird trocken und kratzig.

P.S.

 

Kennen Sie das Phänomen?

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 17. Mai 2017
Überarbeitung: 30. Mai 2019
Englische Version:
AN: #93468
K: CNB
Ü:X