Laterales Denken: Wie du festgefahrene Denkmuster verlässt
9 Wege zu neuen Lösungen
Laterales Denken: Wie du festgefahrene Denkmuster verlässt
Wenn du immer auf dieselbe Weise über ein Problem nachdenkst, findest du häufig Varianten derselben Lösung.
Genau hier beginnt laterales Denken.
Du verlässt bewusst die gewohnte Denkrichtung.
Du stellst Annahmen infrage.
Du wechselst die Perspektive.
Du kombinierst Dinge, die zunächst kaum zusammengehören.
Und du erlaubst Gedanken, die im ersten Moment absurd erscheinen.
Denn manchmal liegt die bessere Lösung außerhalb des Weges, den dein Denken automatisch einschlägt.
Laterales Denken bedeutet weniger, härter nachzudenken. Es bedeutet, anders zu denken.
Was ist laterales Denken?
Der Begriff Lateral Thinking wurde vom britischen Mediziner und Kreativitätsforscher Edward de Bono geprägt.
Er beschrieb damit einen Ansatz, gewohnte Wahrnehmungs- und Denkmuster bewusst zu verlassen, um neue Ideen und Lösungen zu entwickeln.
Beim klassischen analytischen Denken gehst du häufig Schritt für Schritt vor.
Du prüfst Informationen.
Du vergleichst.
Du folgerst.
Du suchst nach der logisch besten Lösung.
Das ist ausgesprochen wertvoll.
Laterales Denken ergänzt diesen Prozess.
Es fragt:
- Welche Annahme behandle ich gerade wie eine Tatsache?
- Wie könnte ich das Problem vollkommen anders betrachten?
- Was geschieht, wenn ich eine selbstverständliche Regel entferne?
- Welche ungewöhnliche Verbindung könnte hilfreich sein?
- Welche Lösung würde ich normalerweise sofort verwerfen?
Damit entstehen Möglichkeiten, die innerhalb des bisherigen Denkrahmens kaum sichtbar waren.
Laterales und analytisches Denken ergänzen sich
Laterales Denken wird manchmal so beschrieben, als müsse kreatives Denken das logische Denken ersetzen.
Das führt in die falsche Richtung.
Beide Denkweisen erfüllen unterschiedliche Aufgaben.
Analytisches Denken hilft dir beispielsweise dabei:
- Informationen zu prüfen
- Argumente zu bewerten
- Risiken abzuschätzen
- Widersprüche zu erkennen
- Lösungen miteinander zu vergleichen
Laterales Denken hilft dir dabei:
- weitere Möglichkeiten zu erzeugen
- festgefahrene Annahmen zu verlassen
- ungewohnte Perspektiven einzunehmen
- überraschende Verbindungen herzustellen
- den Problemrahmen selbst zu verändern
Erst Möglichkeiten erzeugen. Dann Möglichkeiten prüfen.
Genau diese Trennung kann kreatives Denken erheblich erleichtern.
Warum wir so leicht in bekannten Denkmustern bleiben
Gewohnte Denkmuster sind grundsätzlich sinnvoll.
Sie sparen Energie.
Du musst morgens weder neu herausfinden, wie eine Tür funktioniert, noch jedes Gespräch vollständig neu erfinden.
Erfahrungen liefern Orientierung.
Schwierig wird es, wenn ein vertrautes Muster zur einzigen denkbaren Möglichkeit wird.
Dann lautet der Gedanke beispielsweise:
„Das haben wir immer so gemacht.“
Oder:
„Dafür gibt es eben keine andere Lösung.“
Oder:
„Das funktioniert in unserer Branche nicht.“
Vielleicht stimmt das.
Vielleicht schützt dieser Satz lediglich eine alte Annahme.
Ein Problem kann im Denkrahmen stecken
Manchmal scheitert die Lösungssuche bereits daran, wie wir das Problem formulieren.
Beispiel:
„Wie können wir dieses Meeting effizienter machen?“
Diese Frage setzt voraus, dass das Meeting weiterhin stattfindet.
Eine lateralere Frage könnte lauten:
„Welche Aufgabe erfüllt dieses Meeting – und wie könnten wir diese Aufgabe ganz ohne Meeting erfüllen?“
Plötzlich entsteht ein größerer Lösungsraum.
Genau darin liegt eine der Stärken lateralen Denkens:
Manchmal brauchen wir keine bessere Antwort. Wir brauchen eine bessere Frage.
9 Wege zu lateralem Denken
1. Stelle die Ausgangsannahme infrage
Frage dich:
„Was nehme ich hier als selbstverständlich an?“
Schreibe diese Annahmen auf.
Dann prüfe:
„Was würde geschehen, wenn genau diese Annahme wegfällt?“
Beispiel:
Eine Praxis braucht einen Empfang.
Ein Unternehmen braucht ein Büro.
Ein Vortrag braucht Folien.
Ein Gespräch braucht eine Stunde.
Vielleicht ja.
Vielleicht eröffnet gerade das Gegenteil eine interessante Möglichkeit.
2. Drehe die Frage um
Statt zu fragen:
„Wie gewinnen wir mehr Kunden?“
frage:
„Wie würden wir garantiert sämtliche Kunden vertreiben?“
Das klingt zunächst absurd.
Gerade deshalb kann es hilfreich sein.
Denn plötzlich werden Verhaltensweisen sichtbar, die du anschließend umkehren kannst.
3. Suche bewusst die Gegenposition
Wenn alle Beteiligten einer Sache schnell zustimmen, lohnt sich gelegentlich die Gegenfrage:
„Welche überzeugenden Argumente sprechen für das Gegenteil?“
Das bedeutet keineswegs, grundsätzlich dagegen zu sein.
Es geht darum, blinde Flecken sichtbar zu machen.
Gerade bei strategischen Entscheidungen kann diese Perspektive wertvoll sein.
4. Ändere den Maßstab
Stell dir vor, du müsstest dasselbe Problem:
- mit einem Zehntel des Budgets lösen
- in einem Zehntel der Zeit lösen
- für zehnmal so viele Menschen lösen
- vollständig allein lösen
- ohne deine wichtigste Ressource lösen
Solche künstlichen Beschränkungen können überraschend kreativ machen.
Denn sie verhindern, dass du automatisch zur bisherigen Standardlösung zurückkehrst.
5. Nutze Zufall
Edward de Bono arbeitete auch mit bewusst zufälligen Reizen.
Nimm beispielsweise ein beliebiges Wort.
Sagen wir:
Brücke.
Dann frage:
„Was hat eine Brücke mit meinem Problem zu tun?“
Vielleicht entstehen Begriffe wie:
- verbinden
- zwei Seiten
- Übergang
- Tragfähigkeit
- Abkürzung
Jetzt überträgst du diese Gedanken auf dein Thema.
Viele Verbindungen werden belanglos sein.
Eine einzige interessante Verbindung kann jedoch ausreichen, um einen neuen Gedanken auszulösen.
6. Wechsle die Perspektive
Wie betrachtet ein Kunde die Situation?
Ein Wettbewerber?
Ein neuer Mitarbeiter?
Ein Kind?
Ein Investor?
Ein Ingenieur?
Ein Künstler?
Jemand aus einer völlig anderen Branche?
Du musst deren Perspektive keineswegs perfekt kennen.
Schon der bewusste Rollenwechsel lockert deine gewohnte Sichtweise.
7. Zerlege das Problem
Große Probleme wirken häufig kompakt.
Zerlege sie in Bestandteile.
Zum Beispiel:
Statt:
„Unsere Präsentationen überzeugen zu wenig.“
untersuche einzeln:
- Botschaft
- Aufbau
- Einstieg
- Argumentation
- Visualisierung
- Sprache
- Präsenz
- Schluss
Jetzt kannst du einzelne Elemente verändern und neu kombinieren.
8. Übertreibe
Was wäre die extremste denkbare Lösung?
Zum Beispiel:
„Was wäre, wenn diese Präsentation exakt eine Minute dauern dürfte?“
Oder:
„Was wäre, wenn unser Produkt kostenlos wäre?“
Oder:
„Was wäre, wenn dieser Prozess vollständig ohne Menschen funktionieren müsste?“
Die extreme Lösung selbst ist vielleicht ungeeignet.
Die Gedanken, die daraus entstehen, können ausgesprochen nützlich sein.
9. Frage: „Was würden wir tun, wenn wir heute neu anfangen?“
Diese Frage gehört zu meinen Favoriten.
Denn viele Prozesse existieren weniger deshalb, weil sie besonders gut sind, sondern weil sie irgendwann entstanden sind.
Frage:
Wenn wir heute bei null beginnen würden – würden wir es wieder genauso machen?
Falls die Antwort deutlich ausfällt, hast du einen interessanten Ansatzpunkt gefunden.
Provokation als Denkwerkzeug
Ein besonderes Element des lateralen Denkens ist die Provokation.
Dabei formulierst du bewusst eine Aussage, die zunächst unvernünftig oder widersprüchlich erscheint.
Zum Beispiel:
„Kunden bestimmen den Preis.“
„Wir verkaufen unser Produkt gar nicht.“
„Unser Unternehmen hat keine Führungskräfte.“
„Diese Präsentation enthält keine Informationen.“
Die Aufgabe besteht anschließend darin, den Gedanken weiterzuentwickeln:
Welche interessante Idee steckt darin?
Was wäre unter bestimmten Bedingungen sinnvoll?
Welche bisher selbstverständliche Regel wird dadurch sichtbar?
Die Provokation ist keine fertige Lösung.
Sie ist ein Sprungbrett.
Laterales Denken bei Entscheidungen
Auch Entscheidungen profitieren von lateralem Denken.
Viele Menschen fragen:
„Soll ich A oder B wählen?“
Damit beginnt bereits eine Einschränkung.
Vielleicht existieren C, D und E.
Vielleicht lassen sich A und B kombinieren.
Vielleicht kann die Entscheidung verschoben, geteilt oder als Experiment gestaltet werden.
Eine hilfreiche Frage lautet deshalb:
Welche Möglichkeit existiert außerhalb der Optionen, die ich bisher betrachte?
Diese Frage kann aus einem vermeintlichen Dilemma wieder einen echten Entscheidungsraum machen.
Laterales Denken bei Konflikten
Konflikte verengen Denken besonders schnell.
Dann entstehen Positionen:
Ich oder du.
Gewinnen oder verlieren.
Nachgeben oder kämpfen.
Recht haben oder verlieren.
Laterales Denken fragt stattdessen:
- Welche Interessen liegen hinter den Positionen?
- Welche dritte Möglichkeit gibt es?
- Welches Problem versuchen beide Seiten eigentlich zu lösen?
- Welche Vereinbarung würde beide Interessen auf unerwartete Weise berücksichtigen?
Damit verschiebt sich der Fokus von Positionen zu Möglichkeiten.
Laterales Denken in Führung und Unternehmen
Gerade Führungskräfte bewegen sich häufig in Umgebungen, in denen frühere Erfolgsrezepte lange weiterwirken.
Das ist verständlich.
Was funktioniert hat, bekommt Vertrauen.
Doch genau darin liegt ein Risiko.
Eine Lösung, die gestern hervorragend war, kann morgen bereits zur Begrenzung werden.
Hilfreiche Fragen sind beispielsweise:
- Welche unserer Regeln stammen aus einer Situation, die längst vorbei ist?
- Welche Annahmen über unsere Kunden haben wir seit Jahren kaum geprüft?
- Welche Prozesse würden wir heute anders entwickeln?
- Welche Möglichkeit erscheint uns derzeit vollkommen unrealistisch?
- Was würde ein neuer Wettbewerber anders machen?
Laterales Denken braucht anschließend kritisches Denken
Eine ungewöhnliche Idee ist noch keine gute Idee.
Das ist ein wichtiger Punkt.
Kreativität erzeugt Möglichkeiten.
Entscheidungsqualität bewertet sie.
Nach der offenen Phase braucht es deshalb wieder klare Kriterien.
Frage:
- Ist die Idee umsetzbar?
- Welchen Nutzen erzeugt sie?
- Welche Risiken bringt sie mit?
- Welche Ressourcen braucht sie?
- Welche unerwünschten Nebenwirkungen könnten entstehen?
- Wie lässt sich die Idee im kleinen Maßstab testen?
Kreativität ohne Prüfung produziert Einfälle. Kreativität plus Urteilskraft kann Innovation hervorbringen.
Laterales Denken und Brainstorming
Laterales Denken und Brainstorming werden häufig miteinander vermischt.
Beides zielt darauf, den Lösungsraum zu erweitern.
Laterales Denken geht jedoch darüber hinaus.
Es arbeitet gezielt mit Wahrnehmungsmustern, Provokationen, Umkehrungen, Zufall und Perspektivwechseln.
Du wartest also weniger auf Inspiration.
Du erzeugst Bedingungen, unter denen ungewöhnliche Gedanken wahrscheinlicher werden.
Und was ist mit den sechs Denkhüten?
Eine weitere bekannte Methode Edward de Bonos sind die sechs Denkhüte.
Dabei wird eine Fragestellung bewusst aus unterschiedlichen Denkperspektiven betrachtet.
Zum Beispiel:
- Fakten
- Gefühle
- Risiken
- Chancen
- neue Ideen
- Steuerung des Denkprozesses
Der große Vorteil besteht darin, Denkweisen zeitweise voneinander zu trennen.
Statt gleichzeitig eine Idee zu entwickeln und sofort zu kritisieren, bekommt jede Perspektive ihren eigenen Raum.
Ist laterales Denken wissenschaftlich belegt?
Laterales Denken ist vor allem ein von Edward de Bono entwickeltes Denk- und Methodenkonzept.
Die moderne Kreativitätsforschung untersucht zahlreiche verwandte Prozesse, darunter divergentes Denken, kreative Problemlösung, Ideenproduktion und die Bedingungen kreativer Leistung.
Die Forschung zeigt zugleich, dass Kreativität komplex ist.
Eine einzelne Technik garantiert deshalb weder originelle noch erfolgreiche Lösungen.
Methoden können Denkprozesse strukturieren.
Entscheidend bleiben Aufgabe, Kontext, Erfahrung, Wissen und die anschließende Bewertung der Ideen.
Ein häufiger Irrtum: Kreativität bedeutet grenzenlose Freiheit
In der Praxis entsteht Kreativität oft gerade durch Grenzen.
Eine klare Fragestellung.
Eine ungewöhnliche Einschränkung.
Eine feste Zeit.
Eine bewusst gewählte Perspektive.
Solche Rahmenbedingungen zwingen das Denken, bekannte Lösungen zu verlassen.
Die interessante Frage lautet deshalb häufig weniger:
„Wie werde ich vollkommen frei im Denken?“
Sondern:
„Welche Bedingung zwingt mich, anders zu denken?“
Häufige Fragen zum lateralen Denken
Was bedeutet laterales Denken?
Laterales Denken bezeichnet einen von Edward de Bono geprägten Ansatz, gewohnte Denkmuster bewusst zu verlassen und durch Perspektivwechsel, Provokationen oder ungewöhnliche Verknüpfungen neue Möglichkeiten zu erzeugen.
Was ist der Unterschied zwischen lateralem und logischem Denken?
Logisches beziehungsweise analytisches Denken prüft und entwickelt Gedanken schrittweise. Laterales Denken versucht zunächst, zusätzliche Denkwege und ungewöhnliche Möglichkeiten zu erzeugen. Für anspruchsvolle Problemlösungen sind beide Fähigkeiten wertvoll.
Kann man laterales Denken lernen?
Ja. Perspektivwechsel, Umkehrungen, Zufallsreize, Provokationen und andere Kreativitätstechniken lassen sich bewusst trainieren. Mit zunehmender Übung fällt es häufig leichter, eingefahrene Denkrahmen schneller zu erkennen.
Ist laterales Denken dasselbe wie Querdenken?
„Querdenken“ wurde im Deutschen lange als freie Übersetzung für unkonventionelles Denken verwendet. Der Begriff hat inzwischen zusätzliche gesellschaftliche und politische Bedeutungen bekommen. Für de Bonos Konzept ist deshalb „laterales Denken“ die präzisere Bezeichnung.
Was bringt laterales Denken bei Entscheidungen?
Es hilft besonders dabei, einen vermeintlichen Entweder-oder-Rahmen zu erweitern. Dadurch können zusätzliche Optionen, Kombinationen, Experimente oder völlig neue Lösungswege sichtbar werden.
Was ist ein Beispiel für laterales Denken?
Wenn die Frage lautet „Wie verkürzen wir unser wöchentliches Meeting?“, könnte laterales Denken zunächst fragen: „Wie lösen wir die Aufgabe vollständig ohne dieses Meeting?“ Dadurch verändert sich der Problemrahmen und neue Lösungen werden denkbar.
Der entscheidende Gedanke
Viele Probleme brauchen mehr Analyse.
Andere Probleme wurden bereits sehr gründlich analysiert.
Und trotzdem bewegt sich kaum etwas.
Dann kann der nächste Schritt darin bestehen, den Denkrahmen selbst zu verändern.
Wenn du innerhalb eines Rahmens keine gute Lösung findest, lohnt sich gelegentlich ein Blick auf den Rahmen.
Laterales Denken lädt genau dazu ein.
Es erweitert Möglichkeiten.
Danach entscheidet deine Urteilskraft, welche davon tragen.
Wenn eine Entscheidung oder Herausforderung neue Perspektiven braucht
Manche Situationen sind so komplex, dass weiteres Nachdenken im eigenen Kreis kaum zusätzliche Klarheit bringt.
Vielleicht steht eine strategische Entscheidung an.
Vielleicht drehen sich deine Gedanken seit Wochen um dieselben Möglichkeiten.
Vielleicht brauchst du für ein wichtiges Gespräch, eine Präsentation oder eine unternehmerische Herausforderung einen anderen Blickwinkel.
Im persönlichen 1:1 können wir genau daran arbeiten:
- das eigentliche Problem präzisieren
- stillschweigende Annahmen sichtbar machen
- zusätzliche Perspektiven entwickeln
- ungewöhnliche Optionen erzeugen
- Optionen kritisch prüfen
- Risiken und Konsequenzen betrachten
- aus Ideen konkrete nächste Schritte entwickeln
Dabei geht es weniger darum, dir eine Lösung vorzugeben.
Es geht darum, deinen Denk- und Handlungsspielraum zu erweitern.
Online oder persönlich in Berlin.
2 Kommentare
Einen Kommentar abschicken
Antworten auf häufige Fragen
Was ist laterales Denken?
Laterales Denken ist die Fähigkeit, die eigene Vorstellungskraft zu nutzen, um ein Problem auf eine neue Art zu betrachten und eine neue Lösung zu finden.
Weshalb ist laterales Denken wichtig?
Querdenken ist der Schlüssel, um neue und bessere Wege zu finden, Dinge zu tun. Innovation ist eine Notwendigkeit für Wettbewerbsvorteile und Überleben. Laterales Denken ist ein Werkzeug für Kreativität, die zu Innovation führt.
Weshalb wird es laterales Denken genannt?
Der Begriff „laterales Denken“, der auch als Seitwärtsdenken und Querdenken bezeichnet wird, wurde ursprünglich 1967 von Edward de Bono geprägt, um einen alternativen Prozess zum herkömmlichen linearen Denken zu beschreiben.
Der nächste Schritt
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
- worum es geht
- was du erreichen möchtest
- bis wann das Thema relevant ist
- ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Gut informiert entscheiden
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Kontaktformular
8 häufige Verhandlungsfehler
In diesem Beitrag geht es um 8 häufige Fehler in Verhandlungen. Gefahr erkannt — Gefahr gebannt.
Wortwolken
Mit Wortwolken lassen sich Veränderungs- und Bewältigungsprozesse fördern, Perspektiven erkunden und Ideen finden.
24+ Problemlösemethoden
Kein Übel ist so schlimm wie die Angst davor, meinte Seneca. Das ist ein wichtiger Hinweis. Das Leben liefert uns Probleme, an denen wir trainieren können. Hier sind einige Problemlösemethoden für den professionellen Einsatz.
Eine Idee bitte, jetzt! Setzen Sie Ihren Kreativitätsanker: Kreativität auf Bestellung!
Kreativ auf Bestellung? Das klingt wie ein Widerspruch, oder? Sie können Kreativität tatsächlich auf Bestellung aktivieren. Hier kommt die Schritt-für-Schritt-Anleitung.
Die Wunderfrage als Kreativitätstechnik
Problem erkannt, Gefahr gebannt… So setzen Sie die Wunderfrage als Kreativitätstechnik ein.
So finden Sie mit der Kartenabfrage Ideen und ordnen Gedanken
Die Kartenabfrage dient als Kreativitätstechnik und für Entscheidungen in der Gruppe. Bei einem mündlichen Brainstorming kommt häufig nicht jeder zu Wort. Die schriftliche Variante des Brainstormings bietet jedem Teilnehmer die Chance, eigene Ideen einzubringen. Hier eine Anleitung Schritt für Schritt.
Mit der Reizworttechnik Ideen durch ungewöhnliche Verknüpfungen gewinnen.
So setzen Sie die Kreativitätstechnik Reizworttechnik professionell ein. Tipps und Anleitung für die Kreativitätstechnik.
Bisoziation erzeugt Ideen: Ablauf, Tipps, Tricks für die Kreativitätstechnik
Die Bisoziation gehört zu Unrecht zu den eher unbekannten Kreativitätstechniken, da mit dieser Art der Kreativität erstaunliche Ergebnisse erzielt werden. Bisoziation als Kreativitätstechnik führt zu neuen Einsichten. Infos zu Ablauf, Eigenarten und Tipps.
So nutzen Sie die Osborn-Checkliste als Kreativitätswerkzeug für die Praxis
So lassen sich mit der Osborn-Checkliste vorhandene Ideen, Produkte oder Prozesse kreativ weiterentwickeln. Tipps und Anleitung für diese Kreativitätstechnik. So geht es.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 9. Juli 2018
Überarbeitung: 1. Juli 2020
AN: #371









Nur über das Querdenken bin ich gestolpert :-)
Es war einst ein positiv belegtes Wort :-)