Problem enthalten oft auch ein Geschenk
Tagesmotto*
Veränderungen
Veränderungen gehören zum Leben. Veränderung kann Wachstum und Freude bedeuten. Auf einige Veränderungen würde wir gerne verzichten. Wie können wir konstruktiv auf Veränderungen reagieren? Was, wenn ein Problem oft auch ein Geschenk enthält?
Überblick
Gedanken zu Veränderungen
Beim Tagesmotto „Wenn eine Tür sich schließt, geht oft eine andere auf.“ denke ich an weniger begüßenswerte Veränderungen. Manche Ergeignisse wirken alles andere als berreichernd.
Veränderungen
Veränderungen sind ein Bestandteil des Lebens. Veränderung kann Wachstum und Freude bedeuten. Auf so manche Veränderung könnten wir wohl gerne verzichten. Doch die kosmischen Pläne folgen eigenen Regeln, selbst unsere Mitmenschen haben durchaus eigene Vorstellungen. Das kann einem schon mal die Suppe versalzen. Friedrich Schillers Hinweis, Veränderung sei das Salz des Vergnügens, tröstet kaum.
So oder so gehören nicht nur willkommene Veränderungen zum Leben dazu. Ob sie nun zu mehr Chancen oder Risiken führt, ändert nichts daran, dass wir uns den Herausforderungen ohne Umwege stellen sollten.
Chancen
Irgendwoher habe ich diese Weiheit verinnerlicht, wobei ich gestehe, dass sie in der Praxis nicht immer so leicht zu leben ist:
Jedes Problem enthält ein Geschenk.
In Verbindung mit dem Tagesmotto „Wenn eine Tür sich schließt, geht oft eine andere auf.“ erinnert das an die mit Veränderungen verknüpften Chancen. Wobei es Veränderungen ja in immensen Abstuffungen gibt, vom neuen Haarschnitt über Jobwechsel bis hin zu schmerzenden Schicksalsschlägen. Bei Letzterem würden Hinweise auf die enthaltenen Chancen als unangemessen empfunden werden. Und doch…
Das Tagesmotto erinnert daran, dass Beste aus den Möglichkeiten zu machen, selbst, wenn es gerade schmerzt. Wer neue Wege gehen will, muss alte Pfade verlassen. Die meisten von uns sind dazu in der Lage. Konfuzius meinte; „Nur die Dümmsten und die Weisesten können sich nicht ändern.“
Wenn im Berufs- oder Privatleben Veränderungen anstehen, wird das oft in erster Linie als Gefahr und Risiko wahrgenommen. Der Tunnelblick sorgt dann dafür, dass die gleichzeitig damit verbundenen Möglichkeiten aus Angst oft übersehen werden. Besser: Zuerst den Überblick herstellen, um Handlungsmöglichkeiten wiederzuentdecken und neue Handlungsoptionen zu entwickeln.
*Anmerkungen
Das Tagesmotto wähle ich meist, weil mich etwas daran anspricht. Es lacht mich an oder reizt mich. Es fühlt sich so an, als könnte es etwas bewegen und dem will ich auf den Grund gehen. So widme ich jedem Tag ein Motto und lasse mich überraschen, was es mit mir macht.
Mitunter klärt sich der Grund für die Wahl erst später. Deswegen sind die Gedanken zum Tagesmotto überwiegend auch keine Artikel, sondern Assoziationen. Es sind in Worte verwandelte Gedanken. Sie sind spontan und außerdem veröffentliche ich sie häufig, während ich unterwegs bin. Sie neigen deswegen dazu, in Fragmenten zu erscheinen. Fühl dich eingeladen, Ihre Assoziationen hinzuzufügen, um deine persönlichen Perspektiven zu bereichern – das Bild abzurunden.
Die folgenden Fragen helfen dabei, vom Tagesmotto ganz persönlich zu profitieren:
- Was löst das Zitat bei dir aus?
- Unter welchen Umständen stimmst du der Aussage zu und wann nicht?
- Was hat die Aussage in deinem Leben für eine Bedeutung?
- Wie kann das Tagesmotto dein Leben bereichern?
- In welchem Zusammenhang könnte die Aussage nützlich sein?
- Wo willst du dich wie daran erinnern?
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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. März 2018
Überarbeitung: 10. Dezember 2020
Englische Version:
AN: #252
K: CNB
Ü:
Schön gefordert, schwer umgesetzt. Manches Ereignis schmerzt zu sehr, um sofort zu handeln. Dann ist zuerst Innehalten erforderlich, um sich wieder zu sammeln bevor es weiter gehen kann. Sonst wird es nur umso schlimmer, wenn dieses Bedürfnis missachtet wird.
Ja, manchmal ist es besser innezuhalten, sich zu sammeln, verdauen ….
Doch irgendwann ist es an der Zeit aus dem Ereignis zu lernen, was auch immer es zu lernen gibt.
Wie kann ich das Risiko minimieren, damit es nicht wieder geschieht, wenn das mein Ziel ist?
Was kann ich besser machen?
Was wird durch die Veränderung ermöglicht?
Wer kann mich unterstützen?
…
Zumindest tröstet das Sprichwort etwas.
Nachher sind wir meistens schlauer. Im Rückblick war dann vieles leichter. Nur, wenn es aktuell ist, dann ist vieles vernebelt.