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Tagträumen ist nicht so nutzlos, wie es scheint

Tagträume erhalten unser seelisches Gleichgewicht. Elisabeth Maria Maurer

Tagträumen, Tagträumer, Tagträumereien

 

Als Tagträumen wird das Abschweifen der Aufmerksamkeit hin zu imaginären Vorstellungen, Sehnsüchten, Fantasien und Visionen bezeichnet. Es hat nicht überall einen guten Ruf, doch es lohnt sich. So lernen Sie förderliches Tagträumen beziehungsweise Klarträumen.

Tagträumen ist nicht so nutzlos, wie es scheint

 

Tagträumen, das Abschweifen der Aufmerksamkeit hin zu imaginären Vorstellungen, Sehnsüchten, Fantasien und Visionen bezeichnet. So lernen Sie Klarträumen.

 

 

 

Überblick

Tagtraum

 

Als Tagtraum wird das Abschweifen der Aufmerksamkeit und Konzentration von aktuellen, real anstehenden Aufgaben hin zu imaginären Vorstellungen, Sehnsüchten, Fantasien und Visionen bezeichnet. Es sind bildhafte, mit Träumen vergleichbare Fantasievorstellungen und Imagination, die im wachen Bewusstseinszustand erlebt werden.

Kinder erleben das noch deutlich häufiger als Erwachsene. In jungen Jahren begeben Menschen sich mit ihrer blühenden Fantasie häufiger in die Welt der Tagträume und gestalten zum Spaß ihre eigene Traumwelt.

Bei Erwachsenen geschieht es am häufigsten kurz vor dem Einschlafen oder wenn die Konzentration durch langweilige Tätigkeiten nachlässt. Die Gedanken schweifen dabei umher, das Gehirn beschäftigt sich gewissermaßen mit sich selbst. Tagträumer treten etwas hinter ihre übliche Wahrnehmungsgrenze zurück, visualisieren oder führen innere Dialoge. Dabei sind sie meist in der Lage, weiterhin einfache Tätigkeiten auszuüben. Die äußerliche Aufmerksamkeit ist dabei jedoch deutlich reduziert.

Ist so ein Tagtraum für irgendetwas gut?

 

So häufig ist die Forderung zu hören, endlich mit dem Tagträumen aufzuhören. Und jetzt komme ich und empfehle es? Ja, denn während des Tagträumens geschehen hilfreiche Prozesse. Und damit ist keine destruktive Flucht aus der Realität gemeint.

Das Gehirn befindet sich in einer Art Leerlauf und beginnt, sich mit sich selbst zu beschäftigen. Es greift dann gerne alltägliche Themen und Probleme auf und arbeitet selbstständig an Lösungen. Das kann zu sehr interessanten Lösung selbst recht komplexer Probleme verhelfen, auf die wir mit vollem Bewusstsein so nicht gekommen wären. Also ist Tagträumen, den passenden Ort vorausgesetzt, eine gute Idee und keine Zeitverschwendung. Tagträume erhalten unser seelisches Gleichgewicht.

Tagträume sind nichts für Spinner, Tagträume sind Werkzeuge für Visionäre

Tagträume fördern auch die Entspannung und Regulation seelischen Ungleichgewichts. Sie bieten Alternativen zu Langeweile und stärken die Motivation, wenn Wünsche attraktiv visualisiert werden. Das Gehirn entspannt und regeneriert sich während des Tagträumens.

Tagträume sind mit einer Veränderung der Gehirnfrequenzen verbunden. Das neuronale Nervensystem wird aktiver, das auch während eines Traums aktiv ist. Es sind andere Gehirnregionen aktiv als beim bewussten Nachdenken, während sich andere Bereiche des Gehirns während eines Tagtraums erholen.

Unser Gehirn hat zwei Hauptsysteme: Einen analytischen Teil, der uns hilft, vernünftige Entscheidungen zu treffen, und einen einfühlsamen Teil, der es uns ermöglicht, mit anderen in Beziehung zu treten. Wenn wir tagträumen, durchläuft der menschliche Geist ganz natürlich verschiedene Gedankengänge, und während dieser Zeit neigen die analytischen und empathischen Teile des Gehirns dazu, sich gegenseitig auszuschalten.

Lässt sich Tagträumen lernen?

 

Ja, das Erlernen des Tagträumens ist möglich, denn Tagträume lassen sich bewusst fördern. Jeder Mensch kann Tagträume dafür nutzen, um sich ausgeglichener zu fühlen, die Motivation zu stärken und Kreativität zu fördern. Ohne Training nehmen Tagträume mit dem Älterwerden ab.

Techniken zur Förderungen von Klarträumen ähneln denen für das Luzide Träumen. An einem möglichst ruhigen und entspannenden Ort wird eine bequeme Haltung eingenommen und ein Trancezustand gefördert. Am besten funktioniert es, wenn es anfangs stets der gleiche Ort ist, der hierfür verwendet wird. Das hilft jedes Mal noch schneller ins Tagträumen einzutauchen. Mit Übung geht es dann bald an jedem geeigneten Ort.

Störende willkürliche Gedanken werden unwichtig, ziehen weiter und die Traumwelt öffnet die Pfoten. Mehr und mehr Aspekte des Tagtraums entfalten sich in der Vorstellung, während andere Gedanken in den Hintergrund treten. Jeder Trainer hat hier seine eigenen Empfehlungen und Methoden, die an die jeweilige Persönlichkeit angepasst werden.

Eine Möglichkeit: Wenn Sie Ihre Gedanken weitgehend geleert haben, stellen Sie sich vor, Sie drehen sich in Ihrem Körper. Tun Sie das in alle Richtungen und so lange, bis der Raum verschwimmt. Mit der Zeit gelingt das immer schneller. Jetzt sind Sie bereit für Ihren Tagtraum. Lassen Sie Ihren Gedanken freien Raum. Gute Reise!

Je nach Zielen kann die Reise auch für spezielle Zwecke genutzt werden.

Für die Rückkehr lohnt es sich, ein eigenes Ritual zu entwickeln. Am besten gelingt das mit einem kompetenten Mentaltrainer. So nehmen Sie von Ihren mentalen Reisen möglichst viel mit in den Alltag.

 

 

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Wie halten Sie es mit dem Tagträumen?

1 Kommentar

  1. Phantasie ist die Gabe, unsichtbare Dinge zu sehen.

    Jonathan Swift

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 18. Februar 2018
Überarbeitung: 8. Juni 2020
AN: #67665
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