Lampenfieber: Woher kommt die Angst vor Publikum?

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Lampenfieber

Lampenfieber: Woher kommt die Angst vor Publikum?

 

Lampenfieber basiert auf im Grunde völlig normalen psychobiologischen Prozessen unseres Körpers. Nicht alltägliche Situationen werden zum eigenen Schutz zunächst tendenziell als bedrohlich eingestuft und der Körper für diese vermeintliche Notsituation aktiviert. Es werden  dazu Stresshormone ausgeschüttet. Das übermäßige Ausschütten von Stresshormonen wiederum versetzt den Körper in eine zunehmend spürbare innere Alarmbereitschaft. Das macht sich bemerkbar durch einen beschleunigten Herzschlag, steigenden Blutdruck, übermäßiges Schwitzen sowie einer flachen Atmung. Es wird zudem übermäßig Adrenalin ausgeschüttet. Die Pupillen erweitern sich und zusätzliche Energiereserven werden freigesetzt. Das komplexe Denken ist in diesem Zustand unmöglich. Betroffene Personen bekommen zudem meist einen sogenannten Tunnelblick. All diese Symptome dienen unserem Schutz. Lampenfieber, Aufregung sowie Nervosität oder gar Angst spiegeln den Zustand der inneren Unruhe unseres Körpers. Diese innere Unruhe blockiert und lähmt den Redner bei geistigen Prozessen.

 

 

 

Mögliche Ursachen für Lampenfieber

 

Mögliche Ängste die diese unangenehme innere Unruhe auslösen können:

 

 

1. Die Angst zu versagen

 

Die Furcht den gestellten Ansprüchen nicht gerecht zu werden. Die Angst zu versagen kann sich auf den Beruf als auch auf den privaten Bereich beziehen. Die Angst zu versagen ruft oft intensive körperliche Symptome hervor.

 

 

 

2. Die Angst vor Ablehnung

 

Die Angst abgewiesen zu werden verursacht unangenehme Gefühle. Wer Abweisungen erfährt, stellt irgendwann sich selbst und den eigenen Wert in Frage. Menschen verbinden damit den gefürchteten Ausschluss aus der Gesellschaft.

 

 

 

3. Die Angst sich zu blamieren

 

Viele Menschen fürchten sich davor, Schwäche zu zeigen und peinlich zu wirken. Das gilt umso mehr als es dem persönlichen Anspruch an das eigene Selbstbild widerspricht.

 

 

 

Eines drauf

 

Das menschliche Gehirn reagiert auf diese Ängste wie auf bedrohliche Situation und das Stammhirn will in einer solchen vermeintlichen Notsituation das Überleben sichern. Nicht ohne Grund wird das Stammhirn auch als Reptiliengehirn bezeichnet. Es reagiert, wie es sich in lange vergangenen Zeiten für das Überleben in wilder Umgebung bewährt hat. In heute üblichen Situationen liefert es nur noch selten einen positiv Beitrag.

Die Ausschüttung von Adrenalin und anderen unaussprechlichen Stoffen bringt den Körper ziemlich durcheinander. Das wiederum führt zu mehr und mehr Stress, mitunter jenseits des erträglichen Umfangs bis hin zum Blackout. Und weil der unbewusste Verstand dann vor einer Wiederholung schützen will, werden solche Situationen zunehmend vermieden, da entsprechende Symptome schon beim bloßen Gedanken daran auftauchen. Aus einer anfänglich leichten Anspannung kann sich so eine Redeangst, Auftrittsangst, also eine Phobie entwickeln.