10 erste Tipps: So schützen Sie sich vor einem Blackout während einer Präsentation

Was tun, wenn der rote Faden verloren zu gehen droht?
Blackout

Blackout, Licht aus!

 

Ursprünglich bezeichnete der Begriff Blackout das schlagartige, komplette Verlöschen der Scheinwerfer als Ende einer Szene auf dem Parkett des Kabaretts, später auch im Theater. Metaphorisch ist damit ein völliges Versagen, ein Aussetzer in einer bestimmten Situation gemeint. Was wollte ich noch sagen? Hilfe!

 

 

 

Fadenverlust

 

Mit vollem Magen und vom Wein erhitzt, besteige ich die Kanzel. Die ersten Sätze lassen sich ganz gut an.
Dann lege ich eine Kunstpause ein, um zum eigentlichen Vortrag überzugehen.
Ich weiß heute nicht mehr, wie es geschah, aber der Inhalt meiner Rede ist auf einmal vollkommen aus meinem Kopf verschwunden.

Giacomo Girolamo Casanova

 

 

Für viele Redner ist ein Blackout ein besonders unangenehmes Erlebnis, ein unbedingt zu verhindernder Alptraum. Am schlimmsten ist die vorwegnehmende Angst vor einem Blackout. Sie ist es, die am meisten Schaden anrichtet, weil sie Redner davon abhält, zu zeigen, was sie können.

Viele Menschen fürchten, wie der Teufel das Weihwasser, bei Ihren Auftritten den Faden zu verlieren und einen Blackout zu erleben. Dann ist der Zugriff auf die mühsam vorbereiteten Informationen nicht mehr möglich – Katastrophe! Schon die Angst davor lässt das Lampenfieber vieler Redner in die Höhe schnellen und vergrößert so die Wahrscheinlichkeit, dass es tatsächlich zu einem Blackout kommt. Alle Gedanken drehen sich nur noch um die Gefahr und es kommt zur sich selbst realisierenden Prophezeiung.

Aber Hand aufs Herz; Leerlauf, Brett vor dem Kopf, Tunnelblick, na und? Im Grunde ist so ein kurzer Blackout während einer Rede nicht wirklich tragisch. Erstens, das Publikum kann sich nach einer guten Rede in aller Regel nicht einmal mehr daran erinnern. Und zweitens, Redner können bei der Gelegenheit gleich zeigen, wie sie mit solchen Situationen umgehen. Die Reaktion offenbart eine Menge über die Persönlichkeit des Redners und ist somit auch eine Chance.

10 erste Tipps statt Blackout

 

Ein Blackout bei Redeauftritten ist selten, die Angst davor jedoch weit verbreitet und oft heftig. Sollte der rote Faden bei Ihnen einmal reißen, gibt es einige Tricks, um ihn wieder aufzunehmen. Sie können auch vorbeugend einige Weichen stellen.

Was Sie im Fall eines Blackouts während einer Rede tun können? Einiges! Hier einige erste Stichpunkte, was Sie tun können, wenn Sie Ihren Auftritt kompetent vorbereitet haben und der Fadenverlust droht:

  1. Wiederholen Sie Ihre Kernaussagen.
  2. Wiederholen Sie den letzten geäußerten Gedanken.
  3. Fassen Sie zusammen, was Sie bisher gesagt haben.
  4. Aktivieren Sie Ihr Publikum.
  5. Machen Sie eine kurze Denkpause und knüpfen Sie dann dort an, wo es sich anbietet.
  6. Fragen Sie Ihr Publikum
  7. Unterbrechen Sie kurz, um ein Glas Wasser zu trinken oder das Fenster zu öffnen.
  8. Reagieren Sie mit Humor.
  9. Setzen Sie vorbereitetes Anschauungsmaterial ein.
  10. Machen Sie eine Pause.

 

Raus aus der Schreckstarre, Zustandsmanagement hilft auch bei herausfordernden Auftritten. Bei regelmäßigem Lampenfieber ist es empfehlenswert, es frühzeitig mit Unterstützung aufzulösen, anstatt sich davon einschränken zu lassen. Weitere Empfehlungen finden Sie im Artikel Blackout bei der Rede überwinden: Wo ist der Faden?

Achtung: Eventuell handelt es sich nicht um Lampenfieber, sondern um Redeangst beziehungsweise Auftrittsangst. Dann helfen die besten Tipps bei Blackout und Lampenfieber nur sehr wenig. Dann ist kein Coaching oder Training gefragt, sondern grundlegende Arbeit an den Ursachen. Kennen Sie den Unterschied zwischen Lampenfieber und Redeangst? Nein, es sind keine Synonyme.

Umfrageergebnis

Blackout vor Publikum…

%

... habe ich noch nicht erlebt, aber fürchte mich davor.

%

... habe ich schon erlebt.

%

... ist kein Thema für mich.

Ergebnis einer nichtrepräsentative Umfrage auf www.karstennoack.de (2017, n= 636)

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2 Kommentare

  1. Ich habe das einmal in meinem Leben erlebt und möchte es niemals wieder erleben. Es war absolut peinlich und beschämend. Intellektuell weiß ich natürlich, dass es nicht so schlimm war, aber wenn ich daran denke geht es mir sofort schlecht. Das macht zukünftige Auftritte nicht gerade leichter.

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  2. Es ist mir noch nie tatsächlich passiert. Die Angst das es geschehen könnte nervt aber sehr, weil sie mich ablenkt.

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