1. Regel der Rhetorik: Beginnen wir bei den Grundlagen der Rhetorik

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1. Regel der Rhetorik

1. Regel der Rhetorik

 

Ständig mitreden? Wer nichts zu sagen hat, sollte die Klappe halten. Es lohnt sich die wichtigste Regel der Rhetorik zu beherzigen. Hier folgen ein paar Gedanken dazu.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

 

 

 

1. Regel der Rhetorik:

 

Wer nichts zu sagen hat, sollte die Klappe halten.

 

Es lohnt sich die wichtigste Regel der Rhetorik zu beherzigen.

 

 

 

Grundlagen der Rhetorik

 

Die erste ja für sich allein beinahe ausreichende Regel des guten Stils ist diese, dass man etwas zu sagen habe.

Arthur Schopenhauer

 

 

 

Es war einmal…

 

Ich hatte einen ansonsten sehr geschätzten Kollegen, der pflegte die Angewohnheit sich regelmäßig alle 15 Minuten zu äußern. Und das weitgehend unabhängig vom Thema und der Relevanz des persönlichen Beitrages dazu. Er hatte irgendwo in einem Karriereführer gelesen, das wäre gut, um voranzukommen. Mit Ursache und Wirkung ist das mitunter so eine Sache. Das mit der Karriere ist ihm gut gelungen und deshalb wird er diese Empfehlung vermutlich noch immer für richtig halten. Ich denke allerdings, dass er durch seine sonstigen Kenntnisse und Fähigkeiten Karriere machen konnte. Seine Beiträge waren hingegen keine Freude und ein direkter Verstoß gegen die 1. Regel der Rhetorik: Wer nichts zu sagen hat, hält besser die Klappe! Oder mit den Worten von Abraham Lincoln: „Es ist besser zu schweigen und als Idiot verdächtigt zu werden, als zu reden und dadurch alle Zweifel zu beseitigen.“ Denn mancher hat sich schon beklagt: Ach, hätt‘ ich das doch nicht gesagt! (Wilhelm Busch)

 

 

 

Übertreibe ich?

 

Mit etwas Abstand neige ich dazu meine Gedanken zu relativieren. Ich stehe weiterhin zur Grundaussage, doch lassen sich die Worte auch missverstehen. Schließlich bin ich ein großer Freund der Idee, dass Redner aussprechen, was ihnen durch den Kopf geht, während sie sich eine Meinung bilden und so andere daran teilhaben lassen. Das kann sehr bereichernd für alle Beteiligten sein.  Es geht also nicht um das eigene Ego, sondern darum, etwas beizutragen.

So ist jeder Redner aufgefordert sich vorher über die Absicht seines Beitrages Gedanken zu machen.

 

P.S.

 

Was halten Sie von dieser grundlegenden Regel?

13 Kommentare

  1. „Die Freiheit zu schweigen ist Teil der Redefreiheit.“

    Erhard Eppler

    Antworten
  2. Die Seite habe ich gleich ausgedruckt und an die Wand des Besprechungsraums geklebt.
    Mal schauen, was die Kollegen dazu sagen.

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    • Gute Idee, das werde ich auch machen. Das wird einigen Kollegen nicht gefallen. Mir schon!

      Antworten
  3. Darüber setzen sich zu viele Redner hinweg, es bestimmt viele Besprechungen und verlängert die Arbeitszeit.

    Antworten
  4. Es sollte Schilder mit der Regel geben. Ich würde eines kaufen und wüsste, wen ich es schenken würde.

    Antworten
  5. Bitte als Poster für den Besprechungsraum. Ich würde es kaufen.

    Antworten
  6. Wo soll ich unterschreiben?

    Antworten
  7. Weshalb wird diese Regel nicht vermittelt?

    Antworten
  8. Top!

    Antworten

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Wer nichts zu sagen hat, hält besser die Klappe! 1. Regel der Rhetorik

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Mai 2005
Überarbeitung: 28. März 2019
AN: #13113
K:CNB
Ü:
Englische Version: https://www.karstennoack.com/first-rule-of-rhetoric-good-communication-and-presenting/