Körpersprache bei Präsentationen: 25 Tipps für mehr Präsenz

Der Körper spricht. Mit Körpersprache die Botschaft stärken
Körpersprache in Präsentationen

Körpersprache bei Präsentationen

 

20+ Tipps für Präsenz, Gestik, Blickkontakt und einen souveränen Auftritt

 

Noch bevor dein Publikum jeden Gedanken erfasst hat, entsteht bereits ein Eindruck.

Wie stehst du?

Wie bewegst du dich?

Wohin schaust du?

Was machen deine Hände?

Wie viel Raum nimmst du ein?

Wie passen Stimme, Haltung und Botschaft zusammen?

Körpersprache wirkt bei Präsentationen ständig mit.

Dabei geht es weniger darum, bestimmte Gesten einzustudieren.

Viel interessanter ist:

Unterstützt dein Auftreten das, was du vermitteln möchtest?

Hier findest du konkrete Anregungen für eine Körpersprache, die präsent, glaubwürdig und zu dir passend wirkt.

 

 

 

Körpersprache ist mehr als Gestik

 

Beim Stichwort Körpersprache denken viele zuerst an Hände und Arme.

Zur Körpersprache gehören deutlich mehr Aspekte:

  • Haltung

  • Stand

  • Bewegung

  • Gestik

  • Mimik

  • Blickkontakt

  • räumliche Distanz

  • Ausrichtung zum Publikum

  • Umgang mit Rednerpult und Bühne

  • Zusammenspiel mit der Stimme

Entscheidend ist die Gesamtwirkung.

Eine einzelne Geste erzählt selten die ganze Geschichte.

 

 

 

Vorsicht mit Körpersprache-Rezepten

 

„Verschränkte Arme bedeuten Ablehnung.“

„Wer nach links schaut, lügt.“

„Breite Gesten zeigen Selbstbewusstsein.“

Solche einfachen Übersetzungen sind verführerisch.

Menschen und Situationen sind komplexer.

Jemand verschränkt vielleicht die Arme, weil die Haltung angenehm ist.

Eine Person bewegt sich viel, weil sie begeistert ist.

Eine andere bewegt sich wenig und wirkt gerade dadurch ausgesprochen präsent.

Deshalb gilt:

Kontext, Persönlichkeit und Gesamtbild sind wichtiger als einzelne vermeintliche Signale.

 

 

 

1. Sorge zuerst für einen stabilen Stand

 

Ein stabiler Stand schafft eine gute Grundlage.

Beide Füße haben Kontakt zum Boden.

Das Gewicht ist sinnvoll verteilt.

Die Knie bleiben beweglich.

Der Körper wirkt aufgerichtet und gleichzeitig frei.

Ein guter Stand gibt dir weniger eine starre Position.

Er gibt dir Bewegungsfreiheit.

 

 

 

2. Aufrichtung statt militärischer Haltung

 

Präsenz braucht weniger stramme Haltung.

Eine natürliche Aufrichtung wirkt meist überzeugender.

Kopf.

Schultern.

Brustkorb.

Becken.

Sie dürfen sich so organisieren, dass Atmung, Stimme und Bewegung frei bleiben.

Das Ziel lautet:

aufgerichtet und lebendig.

 

 

 

3. Nutze deine Hände

 

Viele Menschen fragen vor Präsentationen:

„Was mache ich mit meinen Händen?“

Meine Empfehlung:

Nutze sie.

Gestik kann Gedanken sichtbar machen.

Größen zeigen.

Unterschiede markieren.

Strukturen verdeutlichen.

Richtungen zeigen.

Und Energie transportieren.

Die Hände dürfen Teil deiner Sprache sein.

 

 

 

4. Lass Gesten aus dem Gedanken entstehen

 

Einstudierte Gesten wirken schnell mechanisch.

Interessanter wird es, wenn deine Bewegung aus dem entsteht, was du gerade sagst.

Du beschreibst einen Unterschied.

Deine Hände markieren zwei Seiten.

Du sprichst von Entwicklung.

Die Bewegung unterstützt die Richtung.

Du betonst einen zentralen Gedanken.

Die Gestik wird ruhiger und klarer.

Gute Gestik unterstützt Bedeutung.

 

 

 

5. Gib deinen Händen eine ruhige Ausgangsposition

 

Zwischen Gesten brauchen die Hände einen Ort.

Eine lockere Position vor dem Körper funktioniert für viele Menschen gut.

Dann entsteht weniger hektische Dauerbewegung.

Die Hände können von dort aus aktiv werden und wieder zur Ruhe kommen.

Ruhe und Bewegung bekommen dadurch einen natürlichen Wechsel.

 

 

 

6. Vermeide Dauerbeschäftigung

 

Kugelschreiber drehen.

Karten knicken.

Ringe bewegen.

Mit dem Presenter spielen.

Finger ineinander verschränken und ständig bewegen.

Solche Gewohnheiten entstehen häufig unter Anspannung.

Für das Publikum können sie visuelle Unruhe erzeugen.

Je weniger deine Hände mit Nebentätigkeiten beschäftigt sind, desto leichter können sie deine Botschaft unterstützen.

 

 

7. Bewegung braucht einen Grund

 

Auf einer Bühne darfst du dich bewegen.

Sehr gerne sogar.

Hilfreich ist lediglich die Frage:

Warum bewege ich mich gerade?

Ein neuer Abschnitt kann mit einem Ortswechsel verbunden sein.

Eine Bewegung zum Publikum kann Nähe unterstützen.

Ein Schritt zur Seite kann einen Perspektivwechsel markieren.

Wenn du dagegen permanent hin und her läufst, verliert Bewegung ihre Bedeutung.

Bewegung wirkt stärker, wenn auch Ruhe möglich ist.

 

 

 

8. Bleib bei wichtigen Aussagen einen Moment stehen

 

Manche Sätze verdienen Ruhe.

Wenn du eine zentrale Botschaft aussprichst und gleichzeitig über die Bühne wanderst, konkurrieren Bewegung und Inhalt miteinander.

Ein bewusster Moment im Stand kann eine Aussage stärker tragen.

Gedanke.

Pause.

Blickkontakt.

Dann weiter.

 

 

 

9. Nutze den Raum

 

Ein Raum bietet Möglichkeiten.

Bühne.

Leinwand.

Publikum.

Flipchart.

Rednerpult.

Vielleicht mehrere Bereiche.

Überlege:

Wo möchtest du stehen?

Welche Wege sind sinnvoll?

Wo blockierst du die Sicht?

Wo entsteht gute Verbindung zum Publikum?

Raumnutzung gehört zur Dramaturgie deines Auftritts.

 

 

 

10. Das Rednerpult ist ein Werkzeug

 

Ein Rednerpult kann hilfreich sein.

Für Manuskript.

Mikrofon.

Unterlagen.

Formelle Anlässe.

Gleichzeitig reduziert es Bewegungsfreiheit und verdeckt einen Teil des Körpers.

Nutze es deshalb bewusst.

Wenn du frei sprechen kannst und das Setting es erlaubt, kann ein Schritt vom Pult weg zusätzliche Nähe schaffen.

Wenn du das Pult brauchst, darfst du es selbstverständlich nutzen.

Entscheidend ist der Zweck.

 

 

 

11. Schau Menschen an

 

Blickkontakt gehört zu den stärksten Verbindungsmöglichkeiten bei Präsentationen.

Sprich weniger mit:

der Leinwand,

deinen Folien,

dem Boden,

oder einem imaginären Punkt über den Köpfen.

Sprich mit Menschen.

Lass den Blick für einen Gedanken bei einer Person oder einem Bereich des Publikums bleiben.

Dann weiter.

So entsteht wesentlich mehr Kontakt als durch hektisches Scannen des Raumes.

 

 

 

12. Verteile deinen Blick

 

Besonders bei größeren Gruppen lohnt es sich, unterschiedliche Bereiche des Raums einzubeziehen.

Links.

Mitte.

Rechts.

Vorne.

Hinten.

Menschen spüren schnell, wenn ein Redner überwiegend mit einer einzigen Seite des Raumes kommuniziert.

Das ganze Publikum gehört zum Gespräch.

 

 

 

13. Gib Gedanken Zeit

 

Blickkontakt und Pausen gehören zusammen.

Ein wichtiger Satz endet.

Schau dein Publikum an.

Lass den Gedanken wirken.

Dann geht es weiter.

Pausen können Präsenz erzeugen, ohne dass du dafür irgendetwas zusätzlich tun musst.

 

 

 

14. Mimik darf zur Botschaft passen

 

Ein ernstes Thema braucht weniger ein Dauerlächeln.

Eine erfreuliche Nachricht darf sichtbar Freude auslösen.

Eine überraschende Entwicklung darf sich im Gesicht zeigen.

Die wirkungsvollste Mimik entsteht häufig dort, wo du gedanklich wirklich mit deinem Inhalt verbunden bist.

Dein Gesicht darf mitdenken.

 

 

 

15. Lächeln ist eine Möglichkeit

 

Ein Lächeln kann Wärme und Kontakt schaffen.

Es kann einen Einstieg erleichtern.

Humor unterstützen.

Oder eine freundliche Verbindung herstellen.

Als permanente Technik verliert es schnell seine Natürlichkeit.

Nutze dein Gesicht weniger nach Rezept und stärker passend zum Moment.

 

 

 

16. Achte auf die Verbindung von Stimme und Körper

 

Stimme und Körpersprache beeinflussen sich gegenseitig.

Eine zusammengesunkene Haltung verändert Atmung und Klang.

Hohe Spannung kann Stimme enger machen.

Ein stabiler Stand kann mehr Ruhe ermöglichen.

Deshalb lohnt sich bei Präsentationen immer der Blick auf das Zusammenspiel:

Körper – Atem – Stimme – Botschaft.

 

 

 

17. Unter Druck wird Körpersprache deutlicher

 

Nervosität zeigt sich bei Menschen unterschiedlich.

Schnellere Bewegungen.

Kleinere Gesten.

Wippen.

Verlagerung von einem Fuß auf den anderen.

Häufigeres Berühren des Gesichts.

Starre Haltung.

Sehr wenig Blickkontakt.

Das ist menschlich.

Interessant wird die Frage:

Welche Muster tauchen bei dir auf?

Wer sie kennt, kann gezielt daran arbeiten.

 

 

 

18. Weniger Selbstkontrolle, mehr Kontakt

 

Während einer Präsentation ständig zu prüfen:

Wo sind meine Hände?

Stehe ich richtig?

Lächle ich genug?

Wie wirke ich?

… bindet viel Aufmerksamkeit.

Diese Aufmerksamkeit fehlt dann beim Publikum.

Deshalb lohnt sich Körpersprachetraining vor dem Auftritt.

Im Auftritt selbst darf dein Fokus wieder auf:

Botschaft.

Publikum.

Situation.

und Kontakt liegen.

 

 

 

19. Video schafft Klarheit

 

Die eigene Körpersprache fühlt sich von innen anders an, als sie von außen wirkt.

Video kann deshalb ausgesprochen wertvoll sein.

Vielleicht entdeckst du:

Eine Bewegung, die sich riesig angefühlt hat, ist kaum sichtbar.

Eine vermeintlich ruhige Haltung wirkt unruhiger als erwartet.

Eine Gestik, über die du dir Sorgen gemacht hast, passt hervorragend zu dir.

Video liefert Informationen.

Es ersetzt Vermutungen durch Beobachtung.

 

 

 

20. Suche auch nach dem, was bereits funktioniert

 

Videoanalyse wird häufig zur Fehlersuche.

Das verschenkt eine große Chance.

Frage ebenso:

Wann wirke ich besonders präsent?

Welche Gesten passen gut?

Wann klingt meine Stimme tragfähig?

Wo entsteht guter Kontakt?

Welche Haltung unterstützt mich?

Was funktioniert, darf bewusst erhalten und verstärkt werden.

 

 

 

21. Persönlichkeit schlägt Standardgesten

 

Ein ruhiger Mensch braucht weniger die Gestik eines energiegeladenen Entertainers.

Eine lebhafte Person muss weniger künstlich stillstehen.

Eine erfahrene Führungskraft wirkt anders als ein junger Gründer.

Eine wissenschaftliche Präsentation braucht einen anderen Rahmen als eine Keynote.

Die interessante Frage lautet:

Welche Form von Präsenz passt zu dir und zu diesem Auftritt?

 

 

 

22. Körpersprache und Inhalt müssen zusammenpassen

 

Wenn du sagst:

„Das ist der entscheidende Punkt.“

und gleichzeitig bereits zur nächsten Folie blickst, sendet dein Körper ein anderes Signal.

Wenn du Vertrauen vermitteln möchtest und dich körperlich stark zurückziehst, kann ebenfalls ein Widerspruch entstehen.

Glaubwürdigkeit steigt, wenn:

Worte.

Stimme.

Körpersprache.

und innere Haltung

eine ähnliche Richtung haben.

 

 

 

23. Körpersprache bei kritischen Fragen

 

Die Präsentation läuft gut.

Dann kommt eine unangenehme Frage.

Gerade jetzt wird Körpersprache interessant.

Ziehst du dich zurück?

Verschränkst dich?

Lächelst nervös?

Gehst du körperlich in den Angriff?

Oder bleibst du präsent und zugewandt?

Ein hilfreicher Ablauf:

Frage hören.

kurz sammeln.

Kontakt halten.

antworten.

Kritische Fragen sind deshalb ein guter Bestandteil realistischer Präsentationsproben.

 

 

 

24. Körpersprache vor Entscheidern

 

Vor Vorständen, Geschäftsführungen oder anderen wichtigen Entscheidern versuchen Menschen manchmal, besonders souverän zu wirken.

Dann entsteht leicht zu viel Kontrolle.

Zu tiefe Stimme.

Übertrieben ruhige Gestik.

Künstlich dominanter Stand.

Das braucht es selten.

Entscheider interessieren sich vor allem für:

Klarheit.

Kompetenz.

Orientierung.

Verantwortung.

Und die Fähigkeit, auch bei Rückfragen präsent zu bleiben.

Natürlich wirkende Autorität trägt weiter als inszenierte Dominanz.

 

 

 

25. Körpersprache vor der Kamera

 

Die Kamera verändert Wahrnehmung.

Der Bildausschnitt ist kleiner.

Mimik bekommt mehr Gewicht.

Gesten verschwinden möglicherweise aus dem Bild.

Blickkontakt funktioniert über die Linse.

Deshalb braucht Kamerapräsenz eigene Anpassungen.

→ Kameratraining 1:1

 

 

 

Körpersprache und PowerPoint

 

Eine Leinwand zieht Aufmerksamkeit.

Auch deine eigene.

Viele Redner drehen sich deshalb regelmäßig vom Publikum weg und sprechen zur Präsentation.

Hilfreicher:

Schau kurz auf die Information.

Dann zurück zum Publikum.

Sprich mit Menschen über die Folie.

Weniger mit der Folie über Menschen.

 

 

 

Körpersprache mit Mikrofon

 

Handmikrofon, Headset und Lavalier verändern deine Bewegungsmöglichkeiten unterschiedlich.

Ein Headset lässt beide Hände frei.

Ein Handmikrofon bindet eine Hand und braucht konstante Führung.

Auch das lässt sich trainieren.

→ Präsentieren mit Mikrofon

 

 

 

Körpersprache lässt sich entwickeln

 

Körpersprache ist weniger eine Sammlung einstudierter Gesten.

Hilfreicher ist es, die eigene Wirkung wahrzunehmen und herauszufinden, welche Haltung, Gestik, Bewegung und Präsenz zur eigenen Persönlichkeit und zur jeweiligen Situation passen.

Besonders wertvoll kann professionelles Feedback sein.

Videoaufnahmen machen beispielsweise sichtbar:

  • wie du stehst und dich bewegst

  • wie deine Gestik wirkt

  • wie du Blickkontakt nutzt

  • welche Gewohnheiten deine Botschaft unterstützen

  • wo unnötige Unruhe entsteht

  • wie sich deine Körpersprache unter Druck verändert

Das Ziel ist weniger eine perfekte Körpersprache.

Es geht um eine stimmige Verbindung von Persönlichkeit, Botschaft und Auftreten.

 

 

 

Eine kleine Übung

 

Nimm zwei Minuten eines Vortrags mit dem Smartphone auf.

Sprich über ein Thema, das dir vertraut ist.

Schau dir das Video zunächst ohne Ton an.

Frage:

Wo wirkt mein Körper präsent?

Wann entsteht Unruhe?

Wie nutze ich meine Hände?

Wie bewege ich mich?

Wie ist mein Blick?

Dann schaue es erneut mit Ton.

Frage:

Wie passen Körpersprache und Inhalt zusammen?

Du wirst wahrscheinlich mehr lernen als durch zehn allgemeine Körpersprache-Regeln.

 

 

 

Unterstützung bei einem wichtigen Auftritt

 

Wenn eine konkrete Präsentation bevorsteht, können wir unmittelbar an deinem tatsächlichen Auftritt arbeiten.

Dabei betrachten wir bei Bedarf:

  • Körpersprache.
  • Stimme.
  • Raumwirkung.
  • Botschaft.
  • Folien.
  • kritische Fragen.
  • und den gesamten Probelauf.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn du deine persönliche Präsenz und Wirkung grundsätzlich weiterentwickeln möchtest:

→ Präsenz, Ausstrahlung und persönliche Wirkung

Wenn du rhetorische Fähigkeiten insgesamt entwickeln möchtest:

→ Individuelles Rhetoriktraining 1:1

 

 

 

Noch ein Gedanke

 

Deine Körpersprache muss weniger beweisen, dass du souverän bist.

Sie darf entstehen, wenn du:

weißt, was du sagen möchtest,

mit deinem Publikum verbunden bist,

deinem Körper genügend Freiheit gibst,

und den Moment weniger permanent kontrollierst.

Präsenz wirkt stärker als eine perfekte Geste.

Kirche, Dorf und Körpersprache

 

Körpersprache liefert Hinweise. Sie liefert selten eindeutige Übersetzungen.

Eine einzelne Geste, ein Blick oder eine bestimmte Körperhaltung bedeutet für sich genommen wenig. Wer daraus unmittelbar auf Gedanken, Gefühle oder Absichten eines Menschen schließt, macht es sich zu einfach.

Aussagekräftiger wird Körpersprache erst im Zusammenspiel:

  • Welche Signale zeigen sich gleichzeitig?
  • Was ist für diese Person typisch?
  • In welcher Situation tritt das Verhalten auf?
  • Was verändert sich im Verlauf?
  • Passen Mimik, Blick, Gestik, Stimme und Haltung zusammen?

Erst durch Kontext, Vergleich und mehrere Beobachtungen entstehen brauchbare Hinweise.

Weshalb ich auch fragwürdige Interpretationen erwähne?

 
Viele verbreitete Deutungen von Körpersprache sind fachlich wenig belastbar. Trotzdem können sie relevant sein.

Denn Menschen kennen solche Deutungen, glauben an sie und interpretieren das Verhalten anderer entsprechend.

Für die persönliche Wirkung zählt deshalb neben der beabsichtigten Botschaft auch, wie wahrscheinlich sie beim Gegenüber verstanden wird.

Meine Aufgabe ist es, Menschen dabei zu unterstützen, sich und ihre Botschaft klar, glaubwürdig und überzeugend zu präsentieren. Dazu gehört auch die Frage:

Welche Wirkung kann ein Verhalten beim Gegenüber auslösen – unabhängig davon, ob dessen Interpretation fachlich gerechtfertigt ist?

Wer typische Interpretationsmuster kennt, kann mögliche Missverständnisse früher erkennen, bewusster kommunizieren und dafür sorgen, dass Körpersprache und Botschaft möglichst stimmig zusammenwirken.

Kurz gesagt:

Eine Interpretation kann falsch sein – und trotzdem Wirkung entfalten.

Genau deshalb lohnt es sich, sie zu kennen.

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?

Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.

Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:

  • Ziel und Kernbotschaft

  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

→ Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

Probelauf und professionelles Feedback

 

Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?

Ein Probelauf macht genau das sichtbar.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Auf welche Aspekte der Körpersprache achtest du bei dir und anderen Menschen in Reden, Präsentationen und auch sonst?

2 Kommentare

  1. Auf gepflegte Hände achte ich als erstes.

    Antworten
  2. Tolle Videos!

    Antworten

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 8. August 2018
Überarbeitung: 20. März 2020
Englische Version:
AN: 56235
K: CNB
Ü: