Lampenfieber & Selbsteinschätzung: Wie wirkst du wirklich?

Abgleich von Selbstbild und Fremdbild: Wie schlimm oder gut ist es?
Lampenfieber

Lampenfieber und Selbsteinschätzung: Wie wirkst du wirklich?

 

Du gehst aus einer Präsentation und denkst:

„Das war furchtbar.“

Die Stimme fühlte sich unsicher an.

Du hast deinen Puls gespürt.

Eine Formulierung war weniger elegant.

Und bei einer Frage brauchtest du länger als geplant.

Dann kommt das Feedback:

„Du wirkst sehr souverän.“

Und du denkst:

„Haben die denselben Vortrag gesehen?“

Genau diese Diskrepanz ist bei Lampenfieber interessant.

Wie du dich während eines Auftritts erlebst, ist nicht automatisch identisch mit dem, was andere von außen wahrnehmen.

 

 

 

Innenwahrnehmung und Außenwirkung sind zwei verschiedene Perspektiven

 

Während eines Auftritts hast du Zugang zu Informationen, die dein Publikum weniger hat.

Du spürst:

  • deinen schnelleren Puls
  • trockenen Mund
  • Muskelspannung
  • innere Unruhe
  • Gedanken wie „hoffentlich merkt das niemand“
  • jede kleine Abweichung vom geplanten Ablauf

Das Publikum sieht dagegen:

  • deine Haltung
  • deine Stimme
  • deine Worte
  • deine Mimik
  • deine Gestik
  • deinen Umgang mit Fragen und Pausen

Dein inneres Erleben ist also wesentlich informationsreicher als das äußere Bild.

Und genau deshalb kann sich ein Auftritt innen deutlich dramatischer anfühlen, als er außen wirkt.

 

 

 

Warum Lampenfieber die eigene Einschätzung verzerren kann

 

Unter Anspannung verändert sich die Aufmerksamkeit.

Viele Menschen beobachten sich stärker.

Sie achten auf:

Stimme.

Hände.

Gesicht.

Atmung.

Pausen.

Versprecher.

Und je stärker diese Selbstbeobachtung wird, desto größer kann der Eindruck entstehen:

„Alle sehen genau das, was ich gerade spüre.“

Das muss weniger stimmen.

 

 

 

Der Spotlight-Effekt

 

Menschen überschätzen häufig, wie stark andere ihre kleinen Fehler, Unsicherheiten oder Auffälligkeiten wahrnehmen.

Beim Auftritt kann das bedeuten:

Du denkst:

„Jeder hat gesehen, dass ich kurz den Faden verloren habe.“

Für das Publikum war es vielleicht einfach:

eine kurze Pause.

Oder:

Du denkst:

„Meine Stimme hat total gezittert.“

Für andere klang sie vielleicht nur etwas angespannter.

Das eigene Erleben ist kein zuverlässiges Messinstrument für die Außenwirkung.

 

 

 

Ein wichtiger Unterschied: Gefühl und Wirkung

 

Du kannst dich unsicher fühlen und trotzdem kompetent wirken.

Du kannst dich stark aktiviert fühlen und trotzdem ruhig sprechen.

Du kannst denken, dass eine Pause „ewig“ dauert, während sie für Zuhörende vollkommen normal wirkt.

Deshalb hilft eine Unterscheidung:

Wie habe ich mich gefühlt?

Und:

Wie habe ich tatsächlich gewirkt?

Beides ist relevant.

Es ist nur weniger dasselbe.

 

 

 

Warum sich kompetente Redner oft schlechter einschätzen als nötig

 

Gerade Menschen mit hohen Ansprüchen bemerken sehr genau, was noch besser hätte sein können.

Sie registrieren:

  • jede ausgelassene Formulierung
  • jede weniger perfekte Antwort
  • jede Stelle, an der die Dramaturgie hätte stärker sein können
  • jede Reaktion im Publikum, die sie weniger verstehen

Das kann fachliche Qualität fördern.

Und es kann gleichzeitig die eigene Leistungsbewertung verzerren.

Wer viel kann, sieht häufig auch besonders viel von dem, was noch besser gehen könnte.

 

 

 

Der geplante Vortrag existiert nur in deinem Kopf

 

Das Publikum kennt dein Skript weniger.

Es weiß weniger:

  • welchen Satz du ursprünglich sagen wolltest
  • welches Beispiel du ausgelassen hast
  • welche Folie früher geplant war
  • welchen Übergang du verändert hast

Wenn du denkst:

„Ich habe dort etwas vergessen.“

kann dein Publikum gleichzeitig denken:

„Das war ein klarer, kompakter Vortrag.“

Du vergleichst deinen Auftritt mit einem inneren Ideal.

Das Publikum erlebt nur den tatsächlichen Auftritt.

 

 

 

Selbsteinschätzung wird problematisch, wenn sie zur Gewissheit wird

 

Nach einer Präsentation denkst du vielleicht:

„Ich war schlecht.“

Das klingt wie eine Tatsache.

In Wirklichkeit enthält der Satz mehrere mögliche Ebenen:

„Ich habe mich sehr angespannt gefühlt.“

„Ein Teil des Vortrags entsprach weniger meinem Anspruch.“

„Ich weiß noch weniger, wie das Publikum mich tatsächlich wahrgenommen hat.“

Diese Formulierungen sind präziser.

Und sie eröffnen Raum für eine realistischere Auswertung.

 

 

 

Was passiert nach dem Auftritt?

 

Viele Menschen mit Lampenfieber führen nach Präsentationen eine sehr strenge innere Nachbesprechung.

Sie erinnern sich an:

den Versprecher.

die unangenehme Frage.

das neutrale Gesicht in der dritten Reihe.

den Moment, in dem die Stimme anders klang.

Andere Informationen verschwinden leichter.

Zum Beispiel:

  • die Aufmerksamkeit des Publikums
  • gute Antworten
  • gelungene Passagen
  • positive Rückmeldungen
  • der Umstand, dass die Präsentation insgesamt funktioniert hat

So kann eine selektive Erinnerung das Bild des Auftritts nachträglich verschlechtern.

 

 

 

Feedback statt Gedankenlesen

 

Wenn du wissen möchtest, wie du wirkst, brauchst du Daten.

Weniger Spekulation.

Hilfreiches Feedback beantwortet konkrete Fragen.

Zum Beispiel:

  • War meine Kernbotschaft klar?
  • Wie wirkte mein Einstieg?
  • War mein Sprechtempo angenehm?
  • Wie überzeugend wirkte meine Empfehlung?
  • Wie bin ich mit kritischen Fragen umgegangen?
  • Wo verlor der Vortrag Energie?

Die Frage:

„War ich gut?“

liefert meist weniger hilfreiche Antworten.

Je konkreter die Frage, desto brauchbarer das Feedback.

 

 

 

Wen solltest du um Feedback bitten?

 

Nicht jedes Feedback ist gleich wertvoll.

Hilfreich sind Menschen, die:

  • tatsächlich aufmerksam zugehört haben
  • dir konkrete Beobachtungen nennen können
  • zwischen persönlichem Geschmack und Wirkung unterscheiden
  • deine Zielgruppe verstehen
  • weniger nur beruhigen oder kritisieren wollen

Ein Satz wie:

„War doch super.“

kann nett sein.

Er hilft dir wenig beim Lernen.

 

 

 

Video kann besonders aufschlussreich sein

 

Eine Videoaufnahme ist für viele Menschen zunächst unangenehm.

Sie kann jedoch sehr wertvoll sein.

Denn sie trennt:

Wie habe ich mich erlebt?

von:

Wie sah und klang der Auftritt tatsächlich?

Du kannst beobachten:

  • Sprechtempo
  • Pausen
  • Stimme
  • Gestik
  • Haltung
  • Blickkontakt
  • Struktur
  • Umgang mit Fragen

Auf deiner Seite zur Vorbereitung wichtiger Präsentationen spielt Videoanalyse bereits aus genau diesem Grund eine Rolle: Selbstwahrnehmung und Außenwirkung können sich unterscheiden.

 

 

 

Videoanalyse braucht einen sinnvollen Blick

 

Eine Aufnahme kann ebenso zum Werkzeug übertriebener Selbstkritik werden.

Wenn du sie zehnmal ansiehst und nach jedem kleinen Fehler suchst, entsteht weniger eine realistische Bewertung.

Hilfreicher ist eine Struktur.

Zum Beispiel:

 

Erster Durchgang

Nur die Gesamtwirkung.

Was kommt bei mir an?

 

Zweiter Durchgang

Inhalt und Struktur.

Ist die Botschaft verständlich?

 

Dritter Durchgang

Stimme, Körpersprache und Präsenz.

Welche zwei oder drei Punkte lohnen sich wirklich?

Das Ziel ist Entwicklung.

Weniger die Suche nach möglichst vielen Fehlern.

 

 

 

Der Abgleich von Selbstbild und Fremdbild

 

Ein realistisches Selbstbild entsteht weniger nur durch Innenwahrnehmung.

Es entsteht aus mehreren Quellen:

  • deinem eigenen Erleben
  • konkretem Feedback
  • Video
  • Beobachtung deiner Wirkung
  • Ergebnissen des Auftritts

Manchmal wirst du feststellen:

„Meine Wirkung war besser als mein Gefühl.“

Manchmal zeigt Feedback tatsächlich Entwicklungsfelder.

Beides ist wertvoll.

 

 

 

Das Johari-Fenster: interessant, aber weniger die Hauptsache

 

Auf der bisherigen Seite habe ich das Johari-Fenster verwendet.

Das Modell kann weiterhin hilfreich sein.

Es unterscheidet unter anderem zwischen:

  • Aspekten, die dir und anderen bekannt sind
  • blinden Flecken
  • Aspekten, die du kennst und andere weniger
  • noch wenig erkundeten Bereichen

Für Lampenfieber ist besonders der blinde Fleck interessant.

Vielleicht besitzt du Stärken, die andere klar sehen und die du selbst unter Anspannung kaum wahrnimmst.

Oder du hast Gewohnheiten, deren Wirkung dir weniger bewusst ist.

Feedback erweitert dein Bild.

 

 

 

Was Lampenfieber mit der Einschätzung deiner Redefähigkeit macht

 

Wer regelmäßig starkes Lampenfieber erlebt, kann irgendwann daraus schließen:

„Ich bin einfach kein guter Redner.“

Das ist ein wichtiger Denkfehler.

Denn zwei Fragen werden vermischt:

Wie gut sind meine Redefähigkeiten?

Und:

Wie gut kann ich unter hoher Aktivierung auf diese Fähigkeiten zugreifen?

Das ist weniger dasselbe.

Ein Mensch kann sehr gute kommunikative Fähigkeiten besitzen und unter starkem Lampenfieber zeitweise weniger Zugriff darauf haben.

 

 

 

Deshalb sollte die Analyse zwei Ebenen trennen

 

Ebene 1: Redefähigkeit

  • Struktur
  • Argumentation
  • Sprache
  • Storytelling
  • Stimme
  • Körpersprache
  • Kontakt
  • Umgang mit Fragen

 

Ebene 2: Zugriff unter Druck

  • Selbstregulation
  • Aufmerksamkeitssteuerung
  • Umgang mit körperlicher Aktivierung
  • Umgang mit Unsicherheit
  • Blackout-Sorge
  • Flexibilität bei Abweichungen

Wenn du diese Ebenen vermischst, unterschätzt du möglicherweise deine tatsächlichen Fähigkeiten.

 

 

 

Ein schlechter Auftritt beweist weniger eine schlechte Fähigkeit

 

Ein einzelner Auftritt kann von vielen Faktoren beeinflusst werden.

Zum Beispiel:

  • schlechter Schlaf
  • ungewöhnlich hoher Druck
  • unklare Vorbereitung
  • eine schwierige Publikumsreaktion
  • technische Probleme
  • starke körperliche Aktivierung

Deshalb ist die Schlussfolgerung:

„Ich kann nicht präsentieren.“

meist viel größer als die Datenlage.

Präziser wäre:

„Dieser Auftritt lief an einigen Stellen weniger gut. Ich möchte verstehen, warum.“

 

 

 

Gute Selbsteinschätzung bedeutet weniger positives Denken

 

Es geht weniger darum, dir einzureden:

„Ich bin ein großartiger Redner.“

Ein realistisches Selbstbild darf differenziert sein.

Zum Beispiel:

„Meine fachliche Argumentation ist stark.“

„Mein Einstieg darf noch prägnanter werden.“

„Bei kritischen Fragen werde ich zu ausführlich.“

„Meine Nervosität wirkt nach außen weniger deutlich, als sie sich innen anfühlt.“

Das ist wesentlich brauchbarer als:

„Ich bin gut.“

oder:

„Ich bin schlecht.“

 

 

 

Eine einfache Auswertung nach dem nächsten Auftritt

 

Bevor du Feedback einholst, beantworte drei Fragen:

  1. Was hat aus meiner Sicht gut funktioniert?
  2. Was möchte ich verbessern?
  3. Wie glaube ich, dass ich auf andere gewirkt habe?

Dann holst du konkrete Rückmeldung ein.

Anschließend vergleichst du:

Wo stimmen Selbstbild und Fremdbild überein?

Wo unterscheiden sie sich?

Gerade die Unterschiede sind häufig besonders lehrreich.

 

 

 

Eine Skala kann helfen – wenn sie konkret bleibt

 

Du kannst vor und nach dem Auftritt beispielsweise einschätzen:

Wie nervös fühle ich mich? 0 bis 10.

Und anschließend getrennt:

Wie gut konnte ich meine Botschaft vermitteln? 0 bis 10.

Das macht einen wichtigen Zusammenhang sichtbar:

Vielleicht war deine Nervosität bei 8.

Und deine tatsächliche Kommunikation trotzdem bei 7 oder 8.

Hohe Aktivierung und gute Leistung können gleichzeitig auftreten.

 

 

 

Was du weniger messen solltest

 

Vermeide Scheingenauigkeit.

Es geht weniger darum, deine Präsentationskompetenz mit einer vermeintlich objektiven Gesamtzahl zu versehen.

Eine Frage wie:

„Wie gut bin ich als Redner auf einer Skala von 1 bis 100?“

hilft wenig.

Besser sind konkrete Dimensionen.

Zum Beispiel:

  • Klarheit
  • Prägnanz
  • Kontakt
  • Stimme
  • Struktur
  • Fragen beantworten

 

 

 

Warum Vergleich mit anderen wenig hilft

 

Unter Lampenfieber entsteht leicht der Eindruck:

„Alle anderen sind viel souveräner.“

Du siehst jedoch nur ihre Außenwirkung.

Du kennst weniger:

  • ihren Puls
  • ihre Gedanken
  • ihre Anspannung
  • ihre Vorbereitung
  • ihre Selbstzweifel

Du vergleichst also häufig:

dein Innenleben mit der Außenseite anderer.

Das ist ein unfairer Vergleich.

 

 

 

Feedback bei wichtigen beruflichen Auftritten

 

Bei wichtigen Präsentationen sollte Feedback weniger allgemein bleiben.

Gerade auf Führungsebene interessieren Fragen wie:

  • War meine Empfehlung klar?
  • Kam ich schnell genug zum Punkt?
  • Wie wirkte ich bei Widerspruch?
  • War meine Antwort auf kritische Fragen belastbar?
  • Habe ich Orientierung vermittelt?
  • Wo wurde ich unnötig ausführlich?

Das verbindet Auftrittswirkung direkt mit der tatsächlichen Aufgabe.

 

 

 

Videoanalyse und realistisches Feedback

 

Im Coaching oder Sparring können wir einen realen Auftritt simulieren und anschließend auswerten.

Du bekommst weniger nur:

„Das war gut.“

Oder:

„Da musst du souveräner wirken.“

Hilfreicher ist konkretes Feedback:

  • Was funktioniert bereits?
  • Wo verändert sich deine Wirkung unter Druck?
  • Welche zwei Veränderungen hätten den größten Effekt?
  • Wie groß ist die Lücke zwischen Selbstwahrnehmung und Außenwirkung?

Das reduziert Unsicherheit durch Information.

 

 

 

Lampenfieber oder Redeangst?

 

Wenn eine stark negative Selbsteinschätzung mit ausgeprägter Angst, Vermeidung und intensiver Angst vor Bewertung verbunden ist, sollte genauer hingeschaut werden.

Dann kann mehr als gewöhnliches Lampenfieber beteiligt sein.

→ Ursachen von Redeangst und Lampenfieber

 

 

 

Coaching und Therapie sauber unterscheiden

 

Bei beruflichem Lampenfieber und Unsicherheit über die eigene Auftrittswirkung kann Coaching oder Auftrittstraining sinnvoll sein.

Wenn eine behandlungsbedürftige Angstproblematik im Vordergrund steht, gehört sie in einen therapeutischen Rahmen.

Diese Bereiche halte ich fachlich und organisatorisch getrennt.

→ Psychotherapie und Hypnotherapie bei Ängsten

 

 

 

Welcher Rahmen gilt bei beruflichen Auftritten?

 

Geschäftsführer, Vorstände, Inhaber, geschäftsführende Gesellschafter und Personen mit vergleichbarer unternehmerischer Gesamtverantwortung arbeiten mit mir grundsätzlich im EXECUTIVE SPARRING.

Das gilt auch dann, wenn der Ausgangspunkt eine unsichere Selbsteinschätzung, Lampenfieber oder die Frage nach der eigenen Wirkung ist.

Für andere Fach- und Führungskräfte gilt:

Allgemeine Entwicklung von Präsentations- und Auftrittskompetenz → BUSINESS 1:1.

Konkrete High-Stakes-Situation mit hoher beruflicher, wirtschaftlicher, strategischer oder öffentlicher Tragweite → EXECUTIVE SPARRING.

→ Executive Sparring

→ Business 1:1

 

 

Seit 1998 Feedback zu Reden und Präsentationen

 

Seit 1998 analysiere und begleite ich Reden, Präsentationen und wichtige Auftritte.

Dabei begegnet mir immer wieder derselbe Effekt:

Menschen bewerten sich unter Druck häufig anders, als sie tatsächlich wirken.

Manchmal deutlich zu kritisch.

Manchmal gibt es blinde Flecken.

Beides lässt sich mit konkretem Feedback besser bearbeiten als mit Vermutungen.

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du wissen möchtest, wie du bei Reden und Präsentationen tatsächlich wirkst, können wir direkt mit einem realen Beispiel arbeiten.

Bring beispielsweise mit:

  • eine aktuelle Präsentation
  • eine wichtige Rede
  • einen Pitch
  • eine Vorstandspräsentation
  • eine typische berufliche Gesprächssituation

Wir können den Auftritt simulieren, auf Wunsch aufzeichnen und anschließend konkret auswerten.

Beschreibe mir bei deiner Anfrage kurz:

  • deine Rolle
  • welcher Auftritt relevant ist
  • was du über deine Wirkung herausfinden möchtest
  • wo du selbst Unsicherheit erlebst
  • ob ein konkreter Termin bevorsteht

→ Feedback und Unterstützung anfragen

 

 

 

Fazit: Dein Gefühl ist wichtig – und trotzdem nur eine Perspektive

 

Wenn du dich während einer Präsentation nervös fühlst, ist dieses Erleben real.

Es sagt jedoch weniger automatisch, wie du auf andere wirkst.

Deshalb lohnt sich der Abgleich.

Wie habe ich mich erlebt?

Wie habe ich tatsächlich gewirkt?

Was funktioniert bereits?

Was möchte ich gezielt weiterentwickeln?

Ein realistisches Selbstbild entsteht weniger dadurch, dass du dich möglichst positiv beurteilst.

Es entsteht durch bessere Informationen.

Johari-Fenster

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Wie wirkst du in Reden und Präsentationen, was sind deine Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

 

 

 

P.S.​

 

Wie steht es mit Fragen oder Kommentaren dazu?

4 Kommentare

  1. Was, wenn sich herausstellt ich bin nicht gut als Rednerin und mein Lampenfieber nimmt dadurch noch mehr zu?

    Antworten
  2. Mein Publikum gibt mir gutes Feedback aber ich leide unter extremen Lampenfieber.

    Antworten
  3. Ehrliche Rückmeldungen sind Mangelware.

    Antworten
    • Ja, Weichspüler oder Kritik ohne konstruktiven Anteil dominieren. Genau deswegen empfehle ich professionelles Feedback.

      Antworten

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Juli 2016
Überarbeitung: 15. Juli 2026