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Sie sind nicht Ihr Lampenfieber oder Ihre Redeangst

Hilfe bei Lampenfieber und sogar Redeangst - Umgang mit Angst
Identität

Sie sind nicht Ihr Lampenfieber oder Ihre Redeangst

 

Bei wichtigen Angelegenheiten neigen wir dazu, nicht nur unsere Energie, sondern auch unsere Hoffnungen und Träume in sie zu investieren. Obwohl Ziele, für die Sie sich begeistern, sehr anregend sein können, kann diese Art der Einstellung auch dazu führen, dass Sie auf der Grundlage Ihres Erfolgs Rückschlüsse auf sich selbst ziehen. Leicht prägen selbst einzelne Erfahrungen unsere empfundene Identität. Das kann sehr einschränkende Auswirkungen haben.

Sie sind nicht Ihr Lampenfieber oder Redeangst

 

Bei wichtigen Angelegenheiten neigen wir dazu, nicht nur unsere Energie, sondern auch unsere Hoffnungen und Träume in sie zu investieren. Obwohl Ziele, für die Sie sich begeistern, sehr anregend sein können, kann diese Art der Einstellung auch dazu führen, dass Sie auf der Grundlage Ihres Erfolgs Rückschlüsse auf sich selbst ziehen.

Wenn Sie sich zum Beispiel bemühen, besser im Reden vor Publikum zu werden, kann ein kleiner Zwischenfall während einer einzigen Rede Sie zu stark negativen, unrealistischen Schlussfolgerungen verleiten, wie „Ich bin ein Verlierer/eine Verliererin“ oder „Ich werde darin nie gut werden“. Diese Annahmen können sich auch auf andere Menschen und die Welt im Allgemeinen beziehen.

 

 

 

Was sind Generalisierungen?

 

Vielleicht kennen Sie ähnliche Schlussfolgerungen als Verallgemeinerungen, eine Form von kognitiven Verzerrungen, die Sie bereits kennen. Obwohl wir dazu neigen, solche Fehlschlüsse ohne jede Anstrengung zu machen, können die Folgen für unser Wohlbefinden nachteilig sein. Verallgemeinerungen, die der Realität entsprechen, können jedoch recht nützlich sein. Wir verwenden sie, um alles zu kategorisieren, was uns im Laufe unseres Lebens begegnet, und sparen damit Denkarbeit. Aus diesem Grund können Verallgemeinerungen Zeit sparen, allerdings zu einem hohen Preis.

 

 

 

Die Wirkung von Generalisierungen

 

Wenn wir jemandem zum ersten Mal begegnen, schließen wir auf der Grundlage der verfügbaren Informationen auf bestimmte Dinge über ihn. So können wir diese Person, mit der wir noch nie zu tun hatten, als zuverlässig, kontaktfreudig, künstlerisch, intelligent usw. wahrnehmen. Wir neigen jedoch auch dazu, stigmatisierende Bezeichnungen wie Spießer, Nerd, Fashionista, Idiot usw. zu verwenden. Solche Kategorisierungen, die uns in den Sinn kommen, lassen wichtige Informationen über diese Person außer Acht, selbst, wenn wir uns dem nicht bewusst sind. Das Denken ist bestrebt, die Dinge einfach zu halten und, wenn notwendig, wird die Wahrnehmung passend gemacht.

 

 

 

Der Mechanismus der Stereotypen

 

Kein Mensch hat ausschließlich eine einzige Eigenschaft. Eine Person kann zum Beispiel eine Vielzahl von Eigenschaften in sich vereinen. Wenn wir uns entscheiden, diese Person nur mit einer ihrer Eigenschaften zu beschreiben, ignorieren wir all die anderen. Mehr noch: Auf einer unbewussten Ebene neigen wir dazu, dieser Person alle Eigenschaften zuzuschreiben, von denen wir glauben, dass sie sie haben sollten, unabhängig davon, ob dies der Realität entspricht oder nicht. Auf diesem Phänomen basieren Stereotypen, wenn wir aufgrund eines einzigen Merkmals eines oder weniger Mitglieder einer Gruppe von Menschen Annahmen über eine ganze Gruppe treffen.

 

 

 

Irrtümer bei Annahmen

 

Wir alle neigen dazu, Schablonen zu verwenden. Sehen wir zum Beispiel eine Mutter, die ihr Kind im Einkaufszentrum anschreit, denken wir vielleicht, dass sie eine schlechte Mutter ist. Jemand anderes kann mit ihr mitfühlen und glaubt, dass sie erschöpft sein muss. Jeder, der Zeuge des Ereignisses ist, kann zu einer anderen Schlussfolgerung kommen, und keine davon entspricht der Wahrheit. Denken Sie daran, dass diese Mutter all das sein könnte – müde, überfordert, traurig, nervös, ungeduldig, sogar eine wirklich schlechte Mutter, aber sie könnte auch eine freundliche, liebevolle, fürsorgliche, besorgte und wirklich wunderbare Mutter sein. Keine der beiden Alternativen ist plausibler als die andere, weil sie beide auf spärlichen Informationen beruhen.

 

 

 

Wir wählen aus, was wir wahrnehmen

 

Menschen als „schlecht“ oder „gut“ zu bezeichnen, kann uns helfen, sie zu kategorisieren und zu entscheiden, wie wir uns ihnen nähern, ohne dass wir dafür zu viele psychologische Ressourcen aufwenden müssen. Allerdings kann die Annahme und damit unser Ansatz auch falsch sein, weil wir unsere Schlussfolgerungen auf unzureichende Daten stützen. Außerdem neigen wir, sobald wir jemanden als gut oder schlecht abstempeln, dazu, nur die Eigenschaften und Verhaltensweisen zu sehen, die unsere Schlussfolgerungen bestätigen, und übersehen dabei alle anderen, insbesondere diejenigen, die unsere Abstempelung widerlegen könnten.

 

 

 

Wir etikettieren uns selbst

 

So seltsam es auch klingen mag, wir Menschen etikettieren sich auch selbst. Wir packen uns selbst in Schubfächer, in Kategorien. Wenn Sie jemanden fragen: „Wer bist du?“ sind die Antworten oft wie Etiketten. Die Antworten, die Sie erhalten, lauten wahrscheinlich so etwas wie „Architektin“, „Mutter“, „Vater“, „Hausmeister“, „Taucher“, „Astronaut“, „Student“. Wir neigen dazu, unseren Beruf oder eine der Rollen, die wir im Leben haben, zu verwenden und uns auf diese Weise wahrzunehmen. Die Wahrheit ist jedoch, dass wir viel mehr sind als nur eine Rolle, ein Beruf oder ein Interesse. Jemand kann ein Forscher, ein treuer Freund, ein hingebungsvoller Elternteil, ein sportlicher Skateboardfahrer, ein schlechter Koch et cetera sein. Eine solche Liste wird vermutlich sehr lang sein, und alle Punkte zusammen machen eine Person zu dem, was sie ist. So herausragend ein einzelner Punkt auch sein mag, er verkörpert nicht alles, was Sie sind.

 

 

 

Die selbsterfüllende Prophezeiung von Etiketten

 

Das Denken in Etiketten ist nicht nur für Ihre Wahrnehmung anderer Menschen, sondern auch für Ihr Selbstwertgefühl nachteilig. Wenn Sie sich selbst als Verlierer abstempeln, nur weil Ihr letzter Auftritt vor Publikum nicht das war, was Sie erhofft haben, können Sie anfangen zu glauben, dass Sie ein Verlierer sind. Und was machen „Verlierer“? Sie kämpfen nicht weiter, sie stellen sich nicht ihrer Angst, sie streben nicht danach, besser zu werden. Stattdessen glauben sie fest an ihre Unterlegenheit gegenüber anderen. Das kann zu einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung führen, denn es beeinflusst Wahrnehmung, Denken und Handeln.

 

Mehr:

Video

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Schritt für Schritt von Lampenfieber, Redeangst & Co. zu souveränen Auftritten vor Publikum

 

Es folgen die Schritte, mit denen Sie sich von Lampenfieber, Redeangst & Co. verabschieden und souveräne Auftritten vor Publikum angehen. Es ist nun an Ihnen, sich auf den Weg zu machen.

 

 

 

1. Grundlagen

 

Schritte:

 

 

 

2. Techniken

 

Schritte:

 

 

 

3. Überzeugungen und Ängste

 

Schritte:

 

 

 

4. Zustandsmanagement

 

Schritte:

 

 

 

5. Förderlicher Fokus

 

Schritte:

 

 

 

6. Ärmel hoch

 

Schritte:

 

 

 

7. Vorbereitung auf Reden und Präsentationen bei Lampenfieber & Co.

 

Schritte:

 

 

 

8. Spontane Redegelegenheiten

 

Schritte:

 

 

 

9. Umgang mit Herausforderungen

 

Schritte:

 

 

 

10. Haltung bewahren

 

Schritte:

 

 

 

11. Gute Reise

 

Schritte:

 

Hilfe bei Lampenfieber & Co.

 

Wenn Sie erfolgreich sein wollen, dann sind Sie an vielen Stellen gefordert, effektiv zu sprechen und zu präsentieren, zu überzeugen und für Ihre Ideen zu kämpfen. Leider schweigen viele Menschen, weil sie unter enormem Lampenfieber leiden. Lampenfieber kann eine anregende Wirkung haben. Manchmal allerdings überwiegt die Angst und der Mensch verstummt. So halten sich viele Menschen mit ihren Beiträgen zurück. Das ist schade, besonders wenn jemand etwas Wertvolles beizutragen hat.

Blockiert Sie Lampenfieber oder Leistungsangst und vereitelt Ihre Ambitionen? Dann werden Sie aktiv! Es ist möglich, Ihre Angst vor öffentlichen Reden aufzulösen.

Seit 1998 helfe ich Menschen, sich und ihre Botschaften überzeugend zu präsentieren. Während dieser Zeit habe ich viele Rednerinnen und Rednern mit intensivem Lampenfieber geholfen. Weil es manchmal mehr ist als nur Lampenfieber, bringe ich die erforderliche therapeutische Zulassung als Therapeut für die Ausübung von Psychotherapie mit. Bei mir – weil Sie Ihre Auftritte vor Ihrem Publikum genießen wollen – sind Sie in guten Händen.

Sie können selbst am besten einschätzen, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Hier finden Sie die Honorare für meine Unterstützung.

Falls Sie gerade nicht in Berlin sind, wählen Sie Termine mit mir per Telefon oder online mit Videounterstützung. Wobei es durchaus gute Gründe für eine Reise nach Berlin gibt.

Profitieren Sie von meiner Erfahrung in Marketing, Psychologie und Kommunikation. Mehr über mich erfahren Sie in meinem Profil.

P.S.

 

Haben Sie dazu Kommentare, Widerspruch, Gedanken, …?

Vorsicht, Kommentare!

 

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und Sie als Leserin oder Leser sind zuständig fürs Lesen. Wenn Sie nun auch schreiben und ich lesen muss, bringen Sie hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühlen Sie sich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

 

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Gründe, weshalb introvertierte Menschen selbstbewusste Redner und Rednerinnen werden können, die besonders überzeugend sind.

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining sowie im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 22. November 2016
Überarbeitung: 8. Oktober 2022
Englische Version:
AN: #215
K: CNB
Ü:

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