Auf was sind Sie heute neugierig und wie verändert das Ihre Wahrnehmung?

Tagesmotto*
Neugier beflügelt die menschliche Wahrnehmung. Karsten Noack
Raus aus bremsenden Routinen

Neugier und Wahrnehmung

 

Wenn wir neugierig sind werden die Sinne geschärft. Ist Ihnen schon aufgefallen, wie Neugier Ihre Wahrnehmung verändert?

Überblick

 

 

 

 

Der Einfluss der Neugier auf die Wahrnehmung

 

Neugierde ist das Verlangen, Neues zu erkunden, den Wissensdurst zu stillen. Dazu gehört die Bereitschaft sich mit ungewohnten und komplexen Situationen, Objekten und Themen auszusetzen beziehungsweise diese aktiv aufzusuchen. Neuheit löst einen intensiven Reiz aus. Schon vor der Sprachbildung ist Neugier bei Kleinkindern zu beobachten. Kinder probieren so lange etwas aus, bis das Ergebnis ihre kindlichen Erwartungen und Vorstellungen befriedigt. Erwachsene …

 

 

 

Menschen sind von Natur aus neugierig

 

Menschen sind also von Geburt an wissbegierig, wollen verstehen was wie funktioniert, wollen experimentieren, Erfahrungen sammeln. Schon Kleinkinder werden von diesem unstillbaren Wissensdurst angetrieben. Sie saugen alles auf, was ihnen in der anfangs unbekannten Welt begegnet, sind neugierig, wissbegierig, wollen den Dingen auf den Grund gehen und möglichst noch tiefer, sie wollen die Geheimnisse lüften und stellen Fragen.

Wer nicht neugierig ist, erfährt nichts, meinte Johann Wolfgang von Goethe und die Sesamstraße sagt es in eigenen Worten: Der, die, das, wieso weshalb, warum,… Daran erinnerte schon die Sesamstraße ihre kindlichen Zuschauer, die diesen Hinweis nicht wirklich benötigte. Erst, wenn wir älter werden nimmt der Hunger nach Wissen bei manch einem ab. Andererseits lässt er sich bei neugierigen Menschen unabhängig vom Alter nur kurz befriedigen. Der Appetit ist zu groß, denn Neugier gepaart mit der Bereitschaft, sich überraschen zu lassen, zu staunen, sich auf Neues einzulassen, zu lernen bereichert das Leben. Auf gewisse Weise hält Neugier jung.

 

 

 

Weshalb legen manche Menschen den Forscherdrang ab?

 

Neugier mag zwar zu den ursprünglichsten, natürlichsten und grundlegendsten Fähigkeiten eines Menschen gehören, doch legen viele diese Neigung im Laufe der Zeit ab. Besonders häufig geschieht das, wenn das spielerische Erkunden beim Umfeld nicht zu förderlichen Reaktionen führte. „Sei nicht so neugierig!“ Werden die kreativen Leistungen nicht gewürdigt oder gar bestraft, dann versiegt der kreative Fluss oder führt zumindest nur noch im Geheimen ein klägliches Dasein. 

Kinder dürfen heutzutage kaum noch Langeweile haben und werden ständig beschäftigt. Quengelt das Kind, dann bekommt es das Smartphone oder Tablett in die Hand und Ruhe ist. Langeweile als Ausgangspunkt für Träumereien bekommt weniger Raum.

Viele Stimmen meinen, dass die Digitalisierung hier nicht gerade förderlich ist. Viele Anbieter von Hard- und Software preisen hingegen gerade den erweiterten Spielraum der heute verfügbaren Technik. In der Praxis wird auf diesen Hilfsmitteln allerdings wohl mehr konsumiert als komponiert und gestaltet.

 

 

 

Interesse verändert die Wahrnehmung

 

Während ein großer Teil des verfügbaren Wissens früher ein Privileg war, steht heute mehr Wissen zur Verfügung, als wir aus dem Internet herunterladen und konsumieren könnten. Da ist es gar nicht so einfach sich zurechtzufinden, denn bei all den vielen Angeboten werden Informationen schnell zur Ablenkung. Und um uns herum geschieht dann auch noch so Einiges. Damit geht jeder Mensch etwas anders um.

Am einfachsten hat, wer sich selbst gut kennt und schon unbewusst die Themen wählt, die zu einem erfüllenden Leben gehören. Sobald das menschliche Unbewusste verstanden hat, was uns bewegt, was uns interessiert, verändert das unsere Wahrnehmung. Unsere Neugier bekommt etwas mehr Richtung! Das hat eine Menge Vorteile und doch ist es gut auch weiterhin dem offenen Blick zu pflegen.

 

 

 

Tagesthema

 

Falls Sie zu den neugierigen Zeitgenossen gehören, dann können sich heute mit offenen Ohren, Augen und Geist der Beziehung von Neugier und Wahrnehmung widmen. Bei den ergänzenden Artikeln finden Sie schon ein paar Anregungen, mit denen Sie tiefer in das Thema einsteigen können.

*Anmerkungen

 

Das Tagesmotto wähle ich meist, weil mich etwas daran anspricht. Es lacht mich an oder reizt mich. Es fühlt sich so an, als könnte es etwas bewegen und dem will ich auf dem Grund gehen. So widme ich jedem Tag ein Motto und lasse mich überraschen was es mit mir macht.

Mitunter klärt sich der Grund für die Wahl erst später. Deswegen sind die Gedanken zum Tagesmotto meist auch keine Artikel, sondern Assoziationen. Es sind in Worte verwandelte Gedanken. Sie sind spontan und außerdem veröffentliche ich sie häufig, während ich unterwegs bin. Sie neigen deswegen dazu in Fragmenten zu erscheinen. Fühlen Sie sich eingeladen Ihre Assoziationen hinzuzufügen, um Ihre persönlichen Perspektiven zu bereichern – das Bild abzurunden.

 

Die folgenden Fragen helfen dabei vom Tagesmotto ganz persönlich zu profitieren:

 

  • Was löst das Zitat bei Ihnen aus?
  • Unter welchen Umständen stimmen Sie der Aussage zu und wann nicht?
  • Was hat die Aussage in Ihrem Leben für eine Bedeutung?
  • Wie kann das Tagesmotto Ihr Leben bereichern?
  • In welchem Zusammenhang könnte die Aussage nützlich sein?
  • Wo wollen Sie sich wie daran erinnern?

P.S.

 

Auf was sind Sie heute neugierig? Und wenn Sie die Formulierung positiver finden; was lockt Ihr Interesse, Ihren Wissensdurst aus dem Häuschen? Was wollen Sie heute Abend wissen? Wie wäre es heute etwas Neues kennenzulernen?

6 Kommentare

  1. Die Aufmerksamkeit und Energie fließt dorthin wo die Neugier schaut.

    Antworten
    • Absolut!

      Antworten
  2. Ich beschäftige mich seit heute Morgen mit der Frage des heutigen Tagesmodus. Das verändert tatsächlich alles dass ich mir heute anschauen. Es macht mich erst etwas traurig und dann hoffnungsvoll. Tatsächlich schaue ich sehr neugierig darauf was der heutige Tag mir zum Thema Motivation liefert. Und da ist doch einiges Positives das ich vorher ignorierte.

    Antworten
  3. Mit jeder Frage verändert sich die Wahrnehmung. Auch mit dem Tagesmotto wird der Blick auf die Welt neugieriger und interessanter.

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 24. Februar 2017
Überarbeitung: 14. Oktober 2020
Englische Version:
AN: #6780
K: CNB
Ü: