15 Tipps zum Umgang mit Fragen von Journalisten

Sich und Ihre Botschaft überzeugend präsentieren
11 Tipps zum Umgang mit Fragen von Journalisten

Professioneller Umgang mit Journalistenfragen

 

Hier die wichtigsten Empfehlungen, die ich Ihnen beim Umgang mit Fragen von Journalisten ans Herz lege.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Was ist im Umgang mit Fragen von Journalisten zu beachten?

 

Hier die wichtigsten Empfehlungen, die ich Ihnen beim Umgang mit Fragen von Journalisten ans Herz lege.

 

 

 

15 Tipps für Antworten auf Interviewfragen

 

 

1. Antworten immer schön kurz halten

 

In kurzen Sätzen sprechen und auf den Punkt kommen. Die Aufmerksamkeitsspanne des Publikums ist durch die Massen an Informationen und die veränderten Gewohnheiten nicht besser geworden. Das Publikum schaltet immer schneller ab. Außerdem lassen sich prägnante kurze Sätze besser zitieren.

 

 

 

2. Strategie

 

Setzen Sie auf eine überlegte Strategie, statt spontanen Eingaben zu folgen. So mancher vermeintliche Geistesblitz entpuppt sich später als Eigentor.

 

 

 

3. Bleiben Sie ehrlich

 

Vor Zeugen zu lügen ist gar keine gute Idee. Sonst natürlich auch nicht. Lügen haben nun mal kurze Beine.

 

 

 

4. Klären Sie Unklarheiten sofort

 

Wenn eine Frage missverständlich ist fragen Sie nach, bevor Sie auf Ihre wacklige Interpretation antworten.

 

 

 

5. Sie entscheiden, was Sie sagen

 

Lassen Sie sich nicht dazu drängen jede Frage zu beantworten. Und klären Sie vorher für sich, worauf Sie wie antworten und wo Sie es lassen werden.

 

 

 

6. Konsequent bleiben

 

Wenn Sie sich entschließen mit „Kein Kommentar!“ zu antworten, bleiben Sie dabei.

 

 

 

7. Vorsicht vor trojanischen Pferden

 

Lassen Sie sich keine Suggestivfragen oder Formulierungen unterjubeln. Seien Sie vorsichtig bei Worten oder Formulierungen, die nicht Ihren Interessen entsprechen. Während der Vorbereitung mit professioneller Unterstützung üben Sie auch das gezielt. Sicher ist sicher!

 

 

 

8. Klare Rolle

 

Sie sind der Experte? Gut! Klären Sie stets vorher Ihre Rolle. Insbesondere bei Bildunterschriften vereinbaren Sie die Berufsbezeichnung schriftlich.

 

 

 

9. Vorsicht ist besser als Nachsicht

 

Bereiten Sie sich auch auf die unangenehmsten Fragen und Szenarien vor. Vorsoge ist besser als Nachsorge.

 

 

 

10. Können Sie ausschließen, dass…

 

Die Frage, ob Sie etwas garantieren oder ausschließen können, sollten Sie nicht beantworten. Solch eine Frage wird sehr häufig als Falle gestellt.

 

 

 

11. Respekt ist mehr als eine Floskel

 

Legen Sie Respekt an den Tag. Je schräger das Interview, desto souveräner und freundlicher bleiben Sie. Wer wird sich schon freiwillig auf Schlammkämpfe einlassen? Zeigen Sie, wer Sie tatsächlich sind und das Sie Ihre Werte leben.

 

 

 

12. Hypothetische Fragen

 

Hypothetische Fragen sollten Sie besser nicht beantworten. Wenn Sie eine Antwort geben, dann führt sie nur dazu, dass auf deren Basis Mutmaßungen anstellt werden. Daraus können Journalisten für Sie unangenehme Schlagzeilen formulieren.

 

 

 

13. Frage für Frage

 

Beantworten Sie eine Frage nach der anderen. Lassen Sie sich Fragen einzeln stellen. Sonst besteht die Gefahr, dass Sie etwas Wesentliches übersehen?

 

 

 

14. Achten Sie auf Ihr Zustandsmanagement

 

Nehmen Sie nichts persönlich. Ein beleidigter Interviewteilnehmer kommt schlecht an. Weshalb? Deshalb: Das Publikum achtet eher auf die Antworten als auf die Fragen. Egal, wie berechtigt der Ärger sein mag, bleiben Sie gelassen. Dann wirken Sie am sympathischsten und glaubwürdigsten. Aber Achtung: Passen Sie auf, dass Sie nicht arrogant wirken. Egal, ob der Journalist Sie mag oder nicht, konzentrieren Sie sich auf das Publikum und was Sie erreichen wollen.

 

 

 

15. Überfallfragen

 

Besondere Aufmerksamkeit haben Überfallfragen verdient. Mehr dazu im Artikel Was Sie vorher wissen sollten: Überfallfragen und 19+ weitere Fallen in Interviews.

 

 

 

Soweit so gut

 

Soweit die Empfehlungen in Kurzform. Sie können natürlich auch die ausführlicheren Artikel lesen oder mich gleich für sich in Anspruch nehmen.

P.S.

 

Worauf achten Sie im Umgang mit Journalisten?

2 Kommentare

  1. Frage darf die Zeitung über Straftaten berichten die schon 10 Jahre her sind und dürfen Name und Adresse veröffentlich werden, wenn derjenige nicht rechtlich bestraft worden ist.

    Antworten
  2. Hallo Eva Grabner,

    eine solche rechtliche Frage kann und darf meines Wissens nur ein Rechtsanwalt beantworten.
    Rufen Sie doch bei der Anwaltskammer an und lassen sich Ansprechpartner nennen.

    Herbstliche Grüße aus Berlin-Charlottenburg
    Karsten Noack

    Antworten

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Wenn Sie dieses Formular absenden, dann speichert es den eingegebenen Namen, die Email-Anschrift sowie die Inhalte. Mehr erfahren Sie in der Datenschutzerklärung.

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 20. Juni 2017
Überarbeitung: 4. Juli 2019
AN: #65711