So helfen realistische Bewertungen der Befürchtungen bei Lampenfieber
Dich und die Botschaft überzeugend präsentieren: Hilfe bei Lampenfieber und Redeangst in Berlin
Wie realistisch sind die Befürchtungen bei Lampenfieber wirklich?
Wer Lampenfieber ablegen will, muss sich der Gelegenheit stellen, anstatt die Angst zu verdrängen. So überwinden und wachsen Sie.
Überblick
- Die Menge macht das Gift!
- Auf in die Schlacht
- Ran an die Wurzeln des Lampenfiebers
- Ja und?
- P.S.
- Kommentare
- Ergänzende Artikel
Lampenfieber? Die Menge macht das Gift!
Fast jeder, der Präsentationen oder Reden vor Publikum hält, kennt Lampenfieber. Mit dem Leistungs- und Konkurrenzdruck in unserer Gesellschaft steigt auch die Angst, zu versagen. Rasender Herzschlag, zitternde Hände, Schweißausbrüche, jagende Gedanken machen sich dann unangenehm bemerkbar.
Ob im Besprechungsraum oder auf der Bühne, ob Präsentation, Prüfung oder Konzert; wer vor anderen Menschen etwas vorträgt und sich dabei nicht blamieren möchte, kennt die Tücken des Nervensystems, das diese Angstreaktionen hervorbringt. Im Lampenfieber verdeutlicht sich unsere tief verwurzelte Angst vor dem Ausgeliefertsein, dem Ungewissen. Meistens tritt es kurz vor oder am Anfang einer Präsentation auf.
Etwas Lampenfieber fördert die Qualität einer Präsentation, weil es Redner menschlicher machen kann. Doch manchmal nimmt es überhand und das Lampenfieber hindert dann Redner daran, sich zu entfalten, so gut zu sein, wie es in einem guten Zustand möglich wäre.
Auf in die Schlacht
Wer übersteigertes Lampenfieber loswerden möchte, muss sich ihm stellen. Vermeidung lässt die Dämonen mächtiger werden, davon ernähren sie sich. Anstatt zu versuchen, Ihnen aus dem Weg zu gehen und die Angst zu verdrängen, setzen Sie sich also besser bewusst mit ihr auseinander. Was ist Ihre Vermutung; woher stammt Ihre Angst, vor anderen Menschen zu sprechen? Hatten Sie eine negative Erfahrung, ein Erlebnis, dass unangenehme Gefühle ausgelöst hat? Manchmal kann es schon helfen, sich ein realistisches Schlimmster-Fall-Szenario, ein Worst Case Szenario, konsequent auszumalen.
Was ist das Allerschlimmste, das passieren kann? Vielleicht merken Sie dann schon selbst, dass einige Befürchtungen nicht sehr wahrscheinlich sind. Damit meine ich nicht, dass Sie Ihre Angst verharmlosen sollen. Im Gegenteil: Nehmen Sie Ihre Ängste ernst, selbst wenn Sie sie gleichzeitig logisch entkräften können. Indem Sie sich mit Ihren Befürchtungen auseinandersetzen, können Sie sich im Vorfeld Maßnahmen überlegen, um sie zu vermeiden.
Ran an die Wurzeln des Lampenfiebers
Es ist Zeit, genauer näher hinzusehen, weshalb Ihnen die Knie schlottern.
Ist es die Angst vor dem persönlichen Scheitern? Befürchten Sie Ihren eigenen hohen Ansprüchen nicht gerecht zu werden oder sich sogar bis zu blamieren? Manchmal laufen vor dem inneren Auge Endzeitszenarien ab, der innere Dialog macht sich selbstständig. Und was er von sich gibt, ist oft nicht sehr konstruktiv.
- Was, wenn ich den Faden verliere, einen Blackout habe?
- Hoffentlich fange ich nicht an zu stottern.
- Wenn nur nicht meine Stimme versagt.
- Auf keinen Fall die rettenden Unterlagen fallen lassen.
- …
Oder befürchten Sie negative Reaktionen Ihres Publikums?
- Werde ich selbst kritische Fragen beantworten können?
- Gibt es Menschen im Publikum, die mich nicht mögen?
- Was mache ich, wenn mir jemand etwas Böses will?
- Hoffentlich verärgere oder langweile ich niemanden!
Möglicherweise sind es unvorhersehbare Zwischenfälle, die Ihnen die Nackenhaare anheben?
- Wie gehe ich damit um, wenn der Beamer nicht mitspielt?
- Was, wenn das Notebook ausfällt?
- Bin ich spontan genug, um auftretende Probleme souverän zu lösen?
Wenn Sie wissen, was Ihnen Angst macht, holen Sie die Verursacher aus dem Dunkeln ins Licht. So haben Sie die Chance, genau dort anzusetzen und sich konkret auf die entsprechende Situation einzustellen. Dann haben Sie nicht mehr allgemein und diffus vor dem Auftritt Angst, sondern haben klarer vor Augen, was es vorzubereiten gibt, um potenzielle Hindernisse schon im Vorfeld abzubauen. Murphy mag keine Vorbereitung.
Schreiben Sie genau auf, wovor Sie sich fürchten. Also beispielsweise nicht bloß, dass Sie Angst davor haben, nicht ernst genommen zu werden, sondern unter welchen Umständen dies geschehen könnte. Machen Sie es konkret, Punkt für Punkt!
Ja und?
Es könnte geschehen, dass Ihnen ein Wort nicht einfällt, Sie den Faden verlieren oder anderer Meinung als Ihr Publikum sind. Na und? Ist das ein angemessener Grund, für Ihre so intensiven Ängste? Der Umgang mit dem Lampenfieber erfordert die Auseinandersetzung mit den eigenen Werten, Wünschen und Erwartungen. Das gelingt am besten mit einem geeigneten Gesprächspartner, einem Coach oder Therapeuten. Schließlich sollen die Antworten auf wesentliche Fragen ja nicht an der Oberfläche haltmachen. Klären Sie das Thema für sich, ein und für alle Mal.
Lampenfieber wird oft in allererster Linie als Störenfried und Spielverderber empfunden. Doch es kann uns auch interessante Einblicke in unsere Persönlichkeit bieten und dabei helfen, uns weiterzuentwickeln. Wenn die Angst ein Symptom für etwas ist; was wollen diese Symptome uns mitteilen? Nervosität macht sich bemerkbar, wenn wir an unsere Grenzen stoßen. Und ein gutes Gefühl stellt sich ein, wenn wir gut vorbereitet sind, wir unsere Grenzen neu und weiter stecken, uns entfalten.
Unterstützung bei Lampenfieber, Redeangst und Auftrittsdruck
Wer beruflich oder öffentlich sichtbar wird, ist immer wieder gefordert, klar zu sprechen, überzeugend zu präsentieren und für die eigenen Ideen einzustehen.
Lampenfieber kann dabei eine hilfreiche Kraft sein.
Es weckt Energie, Aufmerksamkeit und Präsenz.
Manchmal wird aus dieser Auftrittsenergie eine starke innere Belastung.
Die Stimme wird enger.
Der Körper spannt sich an.
Der Kopf wird schneller.
Der Zugang zu Wissen, Erfahrung und Ausdruck fühlt sich erschwert an.
Dann halten sich Menschen zurück, obwohl sie etwas Wertvolles beizutragen haben.
Das ist besonders schade, wenn Fachwissen, Erfahrung und gute Gedanken vorhanden sind und im entscheidenden Moment zu wenig sichtbar werden.
Wenn Lampenfieber, Redeangst oder Leistungsdruck die eigene Wirkung beeinträchtigen, lohnt sich gezielte Unterstützung.
Seit 1998 begleite ich Menschen dabei, sich und ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren. Dabei habe ich viele Rednerinnen, Redner, Führungskräfte, Selbstständige und Fachleute unterstützt, die vor Auftritten, Präsentationen, Gesprächen oder Medienmomenten starke innere Anspannung erlebt haben.
In meiner Arbeit verbinden sich Erfahrungen aus Kommunikation, Psychologie, Coaching, Rhetorik, Marketing und Auftrittsvorbereitung.
Da Lampenfieber manchmal tiefer reicht als reine Auftrittsunsicherheit, bringe ich zusätzlich die Erlaubnis zur berufsmäßigen Ausübung der Heilkunde auf dem Gebiet der Psychotherapie mit. So kann im gemeinsamen Gespräch geklärt werden, welcher Rahmen passt: Coaching, Auftrittsvorbereitung, Mentaltraining oder ein therapeutischer Weg.
Ziel ist ein Auftritt, bei dem vorhandene Fähigkeiten wieder leichter zugänglich werden.
Klarer denken.
Ruhiger sprechen.
Präsenter wirken.
Die eigene Botschaft überzeugender vermitteln.
Termine sind in Berlin und online per Video möglich.
Die aktuellen Honorare stehen auf der Honorarseite.
Frage mich ruhig persönlich
Jedes Anliegen braucht einen passenden Rahmen. Häufig ist online genau der richtige Weg: diskret, flexibel und konzentriert. Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll erscheint, besprechen wir diese Möglichkeit persönlich in der ersten Onlinesitzung.
Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen, kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail (mail@karstennoack.de) bin ich zu erreichen. Die Anzahl der Anrufe wurde so groß, dass ich nun ausschließlich auf diese Nachrichten reagiere. Klienten erhalten entsprechende Telefonnummern.
Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.
Um es uns beiden leicht zu machen, bitte ich dich dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist dir überlassen, was du einträgst. Umso genauer du bist, desto einfacher folgt von mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Dir ist bekannt, dass du deine Einwilligung jederzeit widerrufen kannst. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden —meist sehr schnell.
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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2009
Überarbeitung: 1. Juli 2020
AN: #565
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K:









Der Kopf spinnt seine eigene Realität.
Es fühlt sich trotzdem oft schlimm an.