Brainwriting: Anleitung, Tipps und Tricks zur Kreativitätstechnik

Kreativitätstechniken für die professionelle Praxis

 

Brainwriting

Überblick

 

 

 

 

Brainwriting

 

Brainwriting ist dem Brainstorming sehr ähnlich. Der wesentliche Unterschied dieser Kreativitätstechnik ist der, dass hierbei Gedanken und Vorschläge nicht mündlich geäußert, sondern schriftlich festgehalten werden. Dadurch werden einige kritische Aspekte des Brainstormings umgangen und meist deutlich mehr Ideen erzeugt. Es gibt verschiedene Varianten von Brainwriting wie zum Beispiel das Kollektive Notizbuch oder die 6-3-5-Methode.

 

 

 

Anwendungsgebiete von Brainwriting

 

Als Kreativitätstechnik ist das Brainwriting ist eine bewährte Alternative zum Brainstorming, wenn die Teilnehmer sich noch nicht gut genug kennen oder noch kein Vertrauen untereinander entwickelt wurde. Hier hat jeder die gleichen Möglichkeiten, Ideen einzubringen.

 

 

 

Eigenarten von Brainwriting

 

Brainwriting funktioniert am besten in kleinen Gruppen, mit einem erfahrenen Moderator.

Die Teilnehmer notieren beim Brainwriting ihre Gedanken und Empfehlungen zunächst für sich auf einem Blatt. Jeder Teilnehmer kann so ohne Beeinflussung durch andere Teilnehmer über das Thema nachdenken. Während der Phase der Ideenfindung findet keinerlei verbale Kommunikation statt. Das Brainwriting erlaubt es so jedem einzelnen Teilnehmer, sich vollkommen eigenständig auf das Thema einzustellen. Das ist ein großer Vorteil gegenüber dem Brainstorming, denn dort kommt es mitunter vor, dass frühe Wortmeldungen ein zu starkes Gewicht haben und die Brainstorming-Sitzung dominieren.

Ein weiterer Vorteil dieser Kreativitätstechnik ist die Anonymität. Dadurch können Teams kreativ zusammenarbeiten, auch wenn die Teilnehmer sich nicht oder kaum kennen, untereinander noch kein Vertrauen aufgebaut haben oder Ängste vorhanden sind. Beim Brainstorming besteht die Gefahr, dass Teilnehmer sich bloßgestellt fühlen.

Beim Brainstorming wird der Denkprozess der Teilnehmer häufig unterbrochen und gestört, da die Wortmeldungen anderer Teilnehmer beeinflussen. Anders beim Brainwriting: Hier wird der Denkprozess nicht ausgebremst, da alle Teilnehmer ihre Gedanken still notieren. So werden Denkpausen wie beim Brainstorming verhindert.

 

 

 

Ablauf beim Brainwriting

 

Jeder Teilnehmer bekommt ein Blatt Papier, auf dem die identische Aufgabenstellung zu lesen ist. Das grundsätzliche Vorgehen beim Brainwriting orientiert sich am Ablauf eines Brainstormings. Der Unterschied besteht vor allem nur in der Form, wie Ideen festgehalten werden.

Auch hier sollen sich die Teilnehmer untereinander austauschen, um sich gegenseitig zu inspirieren. Im Gegensatz zum Brainstorming gibt es hier jedoch vielfältige Möglichkeiten. Eine davon ist, dass die Teilnehmer ihre Blätter freiwillig untereinander tauschen, sobald ihnen nichts mehr einfällt. Alternativ kann ein Moderator auch in regelmäßigen Abständen die Blätter sammeln und auf einem Flipchart oder Ähnlichem für alle sichtbar anbringen.

 

 

 

Zusammenfassung

 

Brainwriting ist eine gute Alternative zum Brainstorming. Die Teilnehmer können in Ruhe ihre Gedanken notieren und frei assoziieren, ohne dabei von anderen Teilnehmern gestört oder beeinflusst zu werden. Besonders die Varianten dieser Kreativitätstechnik, wie die 6-3-5-Methode, fördern eine hohe Zahl an Ideen zutage.

Wo kann ich die professionelle Anwendung und Moderation lernen?

 

Wenn Sie das Brainwriting für sich und im Team anwenden wollen, dafür einen Moderator wünschen oder selbst lernen wollen, diese Funktion zu übernehmen, unterstütze ich Sie gerne.

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

Lassen Sie uns ins direkte Gespräch kommen. Bei Interesse, für Fragen und Terminvereinbarungen erreichen Sie mich persönlich per E-Mail ([email protected]), Telefon 030 / 864 213 68, Mobil 01577 / 704 53 56 und diesem Kontaktformular.

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Karsten Noack

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P.S.

 

Wie finden Sie das Brainwriting?

2 Kommentare

  1. Mir ist das nicht anregend genug. Es fehlt die gegenseitige Anregung.

    Antworten
    • Ich bevorzuge auch andere Methoden. Wie schön, dass es so viele gibt.

      Antworten

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Je mehr Kreativität genutzt wird, desto bunter blüht sie. Karsten Noack

Erstveröffentlichung des Artikels von Karsten Noack am 6. Mai 2012
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