Manchmal steht die Realität den wünschenswerten Möglichkeiten im Weg

Tagesmotto: Wer wird sich den von der Realität bremsen lassen?

Chancen sehen und gestalten

Träumend plant der Geist seine eigene Wirklichkeit.

Søren Kierkegaard

Überblick

 

 

 

 

Manchmal steht die Realität im Weg

 

Menschen sind Gewohnheitstiere, wir erkunden die Möglichkeiten. Wir wiederholen was belohnt wird, unterlassen, was einmal blaue Flecken verursacht hat. So richten wir uns ein in der Welt, machen es uns mehr oder weniger bequem im Ist-Zustand. Wer träumt, tut das meist auch auf der Basis dieser Umstände, denkt im besten Fall darüber nach, was von dort aus möglich ist. Prognosen der Zukunft durch Projektion der Gegenwart genügen nicht.

 

 

 

Die Sicht der Massen

 

Ein chinesisches Sprichwort sagt: Wenn ein einziger Hund anfängt, einen Schatten anzubellen, machen zehntausend Hunde daraus eine Wirklichkeit. Konstruktiv utopisches Denken löst sich davon möglichst. Das Denken in wünschenswerten Szenarien liefert Orientierung, ohne die immensen Einschränkungen der Gegebenheiten und übernommenen Meinungen. 

P.S.

 

Helmut Schmidt meinte: „In den grundlegenden Fragen muss man naiv sein. Und ich bin der Meinung, dass die Probleme der Welt und der Menschheit ohne Idealismus nicht zu lösen sind. Gleichwohl glaube ich, dass man zugleich realistisch und pragmatisch sein sollte.“

Wie wäre es damit heute über den Tellerrand des Ist-Zustands zu schauen und über das Bestehende hinaus die Möglichkeiten zu erkunden, einen Bogen zu schlagen?

4 Kommentare

  1. Genau das machen wir Menschen doch tagtäglich. In Tagträumen hängen wir öfters unseren Gedanken nach, malen uns eine andere lebenswertere Welt aus. „I have a dream!“ Dem Traum muss nur irgendwann ein konkreter Schritt folgen, sonst bleibt es nur ein schöner Traum, eine Flucht. Wer einen wirklich traumhaften Traum hat, eine Vision, der will sie unbedingt Realität werden lassen. Er überwindet alle Hindernisse, um sein Ziel zu erreichen.

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  2. Also geht es darum die Realität zu ignorieren?

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  3. Da fehlt der Watzlawick:

    Wie wirklich ist die Wirklichkeit?

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  4. Die Grenzen von objektiver Realität und subjektiver Weltinterpretation verschwimmen doch ohnehin schon zunehmend. Das Dumme an der Wirklichkeit ist, dass jeder in seiner eigenen lebt. Und mit der Realität haben diese Wirklichkeiten nicht immer etwas zu tun. Kein Wunder, dass sich Menschen irrational verhalten und Wirklichkeit von Fiktion nicht unterscheiden können. Was wir dringend brauchen ist eine Welle der Aufklärung.

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Wer sich über die Wirklichkeit nicht hinauswagt, der wird die Wahrheit nie erobern. Friedrich Schiller

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 3. Dezember 2018
Überarbeitung: 8. Januar 2019
AN: #1310