7 Tipps für Ihre Festrede

Von wegen nur Rhetorik: Das Publikum berühren, ihm auf die Sprünge helfen
Festrede

Festrede

 

Etwas oder jemand soll gefeiert werden und Sie haben die Ehre die Festrede zu halten? Na dann, ran ans Werk!

 

 

 

7 Tipps für Ihre Festrede

 

 

1. Manuskript

 

Die meisten Festreden werden vorgelesen und das seltener auf ansprechende Weise. Nicht jeder ist von Hause aus ein begabter Vorleser vom Kaliber eines Friedrich Schönfelder, dessen Stimme die Zuhörer reihenweise in ihren Bann zog. Damit die Rede trotzdem ihre Wirkung entfalten kann, benötigt der Redner Erfahrungen darin, beziehungsweise eine entsprechende Vorbereitung. Die wirkungsvolle Darbietung bei vorhandenem Redemanuskript ist nicht so leicht, wie es vermutet wird. Hier wird fast immer sehr viel Wirkung verschenkt.

Sie finden Empfehlungen für die Erstellung eines Redemanuskripts in einem eigenen Artikel.

 

 

2. Berühren Sie das Publikum

 

Sprechen Sie die Gefühle an, schließlich soll Ihre Rede die Anwesenden erwärmen. Was bewegt Ihr Publikum wohl gerade in diesem Moment? Sprechen Sie ihm aus der Seele.

 

 

3. Locker bleiben

 

So manche Festrede erinnert eher an eine Kirchenpredigt von der Kanzel herab. Machen Sie es lieber auf Augenhöhe. Lockern Sie Ihre Rede mit Anekdoten und O-Tönen auf. Sprechen Sie Ihrem Publikum aus der Seele als besserwissend ins Gewissen.

 

 

4. Dauer

 

Machen Sie es knackig! Welche Länge angemessen ist, liegt am Thema, dem Publikum und wie Sie es präsentieren. Doch selbst der interessanteste Beitrag wird zur Qual, wenn er zum Filibuster wird.

 

 

5. Struktur

 

Eine typische Struktur für Festreden:

  • Begrüßung
    Bei formelleren Veranstaltungen beginnen Sie mit den Ehrengästen in der klassischen Reihenfolge.
  • Worum es geht
  • Rückblick
    Zeitraffer mit angemessener Würdigung der beteiligten Organisationen, Firmen und Personen
  • Ausblick
    Wohin  soll die Reise gehen?
  • Toast

 

 

 

6. Sorgen Sie dafür, dass Sie stimmig sind

 

Setzen Sie Ihre Stimme wirkungsvoll ein, lernen Sie stimmig zu überzeugen. Überhaupt; es zählt nicht nur was Sie sagen, sondern auch wie Sie es tun.

 

 

7. Probelauf

 

Machen Sie einen Probelauf, möglichst mit kompetentem Feedback. Sie können dazu eine Stunde bei mir nutzen und wissen dann, welche Wirkung Sie vermitteln, was für Reaktionen Sie zu erwarten haben und was Sie verbessern können. Berlin ist gerade nicht in Reichweite? Das geht auch online mit Videounterstützung.

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