Sympathie: Was macht Menschen sympatisch?

Diese 13 Eigenschaften zeichnen extrem sympathische Menschen aus
Sympathie

Sympathie

 

Sympathie: Zuneigung, beruhend auf gefühlsmäßiger Übereinstimmung; Gegenteil von Antipathie.

 

 

 

Was macht Menschen sympathisch?

 

Täglich treffen wir mit unzähligen Menschen zusammen. Innerhalb kürzester Zeit entscheiden wir, wen wir sympathisch finden und wen nicht. Das hat sehr viel mit der Körpersprache zu tun und wie wir sie deuten. Das alles findet in den ersten Sekunden des Zusammentreffens statt und schon ist der erste Eindruck entstanden. Interessiert uns jemand, dann schauen wir genauer hin, festigen das Bild.

 

 

 

Das macht sympatisch: 13 Tipps

 

Diese 13 Eigenschaften zeichnen extrem sympathische Menschen aus. Faktoren:

 

 

1. Interesse zeigen

 

Sympathische Menschen interessieren sich für andere Menschen.

 

 

 

2. Ganze Aufmerksamkeit

 

Sympathische Menschen lassen das Smartphone in der Tasche und widmen sich voll und ganz dem Gesprächspartner. Sie sind präsent!

 

 

 

3. Ehrlichkeit

 

Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit sind Grundvoraussetzungen sympathischer Menschen. Niemand mag hinterlistige oder unechte Personen.

 

 

4. Körpersprache; allgemein

 

Die gesamte Körpersprache ist kongruent und offen.

 

 

 

5. Ein echtes Lächeln

 

Überall auf der Welt wird dieses mimische Signal verstanden und besitzt positive Attribute.

 

 

 

6. Direkter Blickkontakt

 

Blickkontakt verbindet. Bei Sympathie zeigen sich zusätzlich zum Blickkontakt mit mimischen Untermauerungen um die Augen und den Mund. Feine Muskelanspannungen rund um die Augen sorgen dafür, dass das Gesicht freundliche und wohlwollende Signale aussendet.

 

 

 

7. Körperliche Nähe

 

Jeder Mensch hat eine bestimmte Intimzone. Wenn uns jemand zu nahe kommt, fühlen wir uns unbehaglich. Eine Fahrstuhlfahrt ist für viele eine Herausforderung. Menschen, die wir mögen, deren Nähe suchen wir. Was wir mögen, lassen wir ganz nahe an uns heran, alles was wir nicht mögen, halten wir auf möglichst großem Abstand.

 

 

 

8. Sanfte Stimme

 

Sanfte Stimmen lösen bei anderen Menschen Wohlgefühl und positive Gefühle aus. Die Stimme wird weicher, vermittelt einen warmen Unterton.

 

 

 

9. Pupillenvergrößerung

 

Die Pupillenvergrößerung ist eine unbewusste Reaktion auf positive Assoziationen bei Wohlwollen und Zuneigung. Beim Anblick von Mensch, die wir mögen, vergrößern sich die Pupillen.

 

 

 

10. Körperhaltung

 

Eine offene und zugewandte Körperhaltung ist in den meisten Situationen am sympathischsten.

 

 

 

11. Körperkontakt

 

Jemanden während einer Unterhaltung zu berühren, setzt Oxytocin frei, wenn nichts dagegen spricht. Dieser Botenstoff ist unter anderem für Vertrauen und einige weitere positive Gefühle zuständig. Schon eine kleine Berührung an der Schulter, eine Umarmung oder ein freundlicher Handschlag, wirken mitunter Wunder.

 

 

 

12. Persönliche Ansprache

 

Sympathische Menschen sind aufmerksam. Deswegen merken sie sich auch die Namen von Gesprächspartnern und sprechen diese mit Namen an.

 

 

13. Leidenschaft

Leidenschaftliche Menschen wirken anziehend.

Von George Clooney lernen

 

Blick in die Runde. Welche Person ist besonders vielen Menschen sympatisch?

Aus Anlass der Berlinale habe ich in einem Beitrag für den RBB die Körpersprache von George Clooney analysiert. Es ging darum, wie er diese Ausstrahlung, diese Wirkung auf das Publikum zustande bringt.

Und weil es diesmal kein persönliches Treffen mit Herrn Clooney gab — er wollte ja lieber zu Frau Merkel, eigentlich schade, schließlich ist der Zoopalast gleich gegenüber meines Büros — nutzte ich für meine Thesen Anschauungsmaterial aus dem Internet. Da gibt es ja einige Videos mit ihm; darunter Interviews und Besuche bei ihm zuhause. Im Artikel finden Sie meine Interpretationen.

Hier können Sie den kompletten Artikel lesen: Was wir von George Clooney lernen können.

Synonyme

Zuneigung, Wohlwollen, Verbundenheit, Einheit, Gefallen, Gleichheit, Interesse, Hang, Neigung, Resonanz, Vorliebe, Vertrautheit, Begeisterung, Gefühl, Wohlgefühl, Schwäche (nicht abwertend). Ähnlich: Empathie Fremdwörter: Affinität, Konformität, Disposition, Faible, Inklination, Präferenz. Gegensatz: Antipathie

Ursprung des Wortes

Das Wort Sympathie wird unterschiedlich gedeutet und abgeleitet: aus lateinisch „sympathia“ oder aus altgriechisch „sympátheia“ und wird erstmals im 17. Jahrhundert im Deutschen verwendet. Es wird zusammengesetzt aus (griechisch) „sým“ (auch „sýn“) = „mit“, „zusammen“ und „páthos“ = „Leid“, „Schmerz“, „Leidenschaft“ oder insbesondere „starkes Fühlen“, „Gemütsbewegung“, „Seelenstimmung“ und auch „Zustand“, „Affekt“.

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P.S.

 

Was macht Menschen für Sie sympathisch und wie lässt sich das beeinflussen?

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Sympathie ist der wichtigste Faktor jedes Schicksals. Sympathie ist Kraft. Prentice Mulford

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Erstveröffentlichung des Artikels von Karsten Noack am 25. Februar 2018
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