Lass diese Körpersprache sein: 17 Gesten, die schaden
Was jemand denkt, erkennen wir weniger an den Worten, als vielmehr am Verhalten
Körpersprache, die schadet
Körpersprache zeigt viel deutlicher, wie es jemanden geht, viel deutlicher als es die meisten Menschen mit Worte ausdrücken können. Sehr viele der Gesten und Bewegungen, die wir machen, werden von den Mitmenschen bewusst und vor allem unbewusst interpretiert. Das kann von Vor- oder Nachteil sein, je nachdem, wie diese Gesten gedeutet werden. Erfahren Sie, welche Gesten Sie lieber unterlassen sollten.
Überblick
Was jemand denkt, erkennen wir weniger an den Worten, als vielmehr am Verhalten.
Erst, bei Start des Videos wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google. Mehr bei den Hinweisen zum Datenschutz.
17 Gesten, die Sie lieber vermeiden sollten
Die Körpersprache zeigt viel deutlicher, wie es jemanden geht, als es die meisten Menschen mit Worte ausdrücken können. Sehr viele der Gesten und Bewegungen, die wir machen, werden von den Mitmenschen bewusst und noch viel mehr unbewusst interpretiert. Das kann ein Vor- oder Nachteil für einen sein, je nachdem, wie diese Gesten gedeutet werden.
Die meisten Menschen beschäftigen sich nicht genauer mit den Eigenarten der Körpersprache. Und so ist vielen dann auch nicht bewusst, wie sie auf andere wirken. Viele verhalten sich so, wie sie es sich irgendwann angewöhnt haben und machen sich keine großen Gedanken über ihr Auftreten. Das kann gut gehen. Oder auch nicht, wenn es zum eigenen üblichen Verhalten gehört, häufiger nachteilige Gesten zu machen. Es gibt Gesten, die vom Umfeld überwiegend negativ ausgelegt werden und die Sie deshalb lieber vermeiden sollten. Schließlich gilt auch bei der Körpersprache: Der Empfänger entscheidet über die Botschaft!
1. In Gesprächen auf die Uhr oder das Handy schauen
Wenn Sie gelangweilt wirken wollen, schauen Sie ruhig wiederholt auf die Uhr! Das vermittelt dann den Eindruck, dass Sie die gemeinsame Zeit für vergeudet betrachten und sich langweilen.
Falls das nicht Ihre beabsichtigte Botschaft ist, widmen Sie Gesprächspartnern lieber Ihre vollständige Aufmerksamkeit und legen auch das Handy weg. Sagen Sie lieber direkt, wenn Sie gehen müssen, anstatt es dadurch anzudeuten, dass Sie auf die Uhr schauen.
2. Gegenstände vor den Körper halten
Etwas direkt vor dem Körper zu halten, wie ein Schutzschild, kann so verstanden werden, dass Sie eingeschüchtert oder zurückhaltend sind. Es kann eine Kaffeetasse sein, ein iPad, eine Handtasche oder ein anderer Gegenstand sein. Möglicherweise wollen Sie sich von anderen distanzieren, Abstand halten, fühlen sich in deren Gegenwart nicht wohl. So kann das zumindest gedeutet werden.
Daraus lässt sich ableiten, dass es besser ist etwas auf der Seite zu tragen anstatt vor dem Körper. Das wirkt offener und zugänglicher auf andere Menschen.
3. Fussel von der Kleidung entfernen
Wer während eines Gesprächs ständig gelangweilt Fussel von der Kleidung entfernt und dabei möglicherweise sogar noch ständig nach unten schaut, wirkt auf andere so, als ob er von deren Ideen nicht wirklich begeistert ist und als ob er keine ehrliche Antwort geben will.
4. In Anwesenheit anderer Personen nach unten schauen
Wer in der Gegenwart anderer Personen nach unten schaut, und sei es auch nur für einen kurzen Moment, geht das Risiko ein, daraufhin interpretiert zu werden. Es kann es je nach Kontext entweder als Hinweis auf eine Unehrlichkeit wahrgenommen werden, arrogant wirken oder Desinteresse vermitteln.
5. Gesicht berühren
Das Berühren des Gesichtes mit der Hand und vor allem das Berühren der Nase wird von vielen Beobachtern als Hinweis auf Unwahrheit betrachtet. Es ist zwar nicht zwingend richtig, dass jeder lügt, der sich im Gesicht berührt, aber von vielen Leuten wird das so ausgelegt. Gleiches gilt für das Verdecken des Mundes. So als würde jemand verhindern wollen, dass den Mund unkontrolliert Worte verlassen.
6. Von jemandem weg lehnen
Wenn wir jemanden mögen, lehnen wir uns zu ihm hin, wenn wir ihn nicht mögen, von ihm weg. Meist handelt es sich dabei, für ungeübte Beobachter kaum zu erkennen, nur um wenige Zentimeter. Trotzdem gibt es immer wieder Menschen, welche solche feinen Zeichen erkennen. Achten Sie besser darauf, dass Sie sich nicht zu deutlich von jemandem weg lehnen oder noch besser, wenden Sie sich dem Gegenüber ein wenig entgegen, um damit Interesse zu signalisieren.
7. Kinn streicheln, während jemanden anschaut wird
Wer scharf nachdenkt, streicht sich oft über das Kinn. Wenn Sie das tun, während Sie jemanden anschauen, kann das so wirken, als ob Sie scharf darüber nachdenken, wie Sie ihn einsortieren sollen. Obwohl das nicht unbedingt negativ sein muss, kann es so vom Gegenüber ausgelegt werden.
8. Beide Hände hinter dem Kopf, mit Ellbogen nach außen
Das ist eine beliebte Machtgeste, denn wer diese Geste macht, scheint sich dem Umfeld gegenüber überlegen. Es ist häufiger bei unsensiblen Vorgesetzten zu sehen.
9. Der Körper schaut in eine andere Richtung als die Augen
Wir können jemanden während eines Gesprächs noch so sehr anschauen, ja sogar in die Augen schauen; solange die Füße und vor allem der Bauchnabel nicht in Richtung der Person zeigen, kann das auf das Gegenüber so wirken, als seien wir nicht wirklich an ihm interessiert; wir wenden uns ab.
Wenn wir jemandem tatsächlich zuhören wollen und Interesse an ihm haben, dann wenden wir uns möglichst mit dem ganzen Körper zu. Zeigen die Füße Richtung Ausgang, ist das möglicherweise Ausdruck von Fluchtwünschen.
11. Arme vor dem Körper verschränken
Die verschränkten Arme vor dem Körper sind Klassiker und werden oft übertrieben negativ interpretiert. Manchmal fühlt es sich einfach gut an, die Arme zu verschränken. Das hat nichts damit zu tun, dass jemand sich tatsächlich abgrenzen und schützen will, sich vor guten Argumenten in Sicherheit bringt, sich unwohl fühlt oder desinteressiert ist. Doch genauso wird es gerne interpretiert! Es kommt seltener gut an.
12. Den Kopf mit den Händen stützen
Mit letzter Kraft den Kopf vor dem Aufprall auf die Tischplatte hindern. Diese Geste drückt Langeweile aus oder die Batterien sind vollkommen leer.
13. Sich an der Seite des Halses oder Kopfes kratzen
Sich andere Seite des Halses oder Kopfes zu kratzen, gilt als Zeichen von Zweifel und Unsicherheit. Bei entsprechendem Halbwissen wird es gar als Hinweis auf eine Lüge betrachtet. Also Finger weg aus diesem Bereich.
14. Am Hemdkragen spielen
Kaum ein anderes Zeichen weist so deutlich auf Unwohlsein hin, als wenn jemand verzweifelt am Hemdkragen herumspielt, als wenn es sonst zum Erstickungstod kommt. Das wird als Hinweis für Fluchtwünsche gedeutet.
15. Händen vor den Genitalien
Auch wenn manche Machos der Ansicht sind, es wirke männlich, stark und dominant, wenn sie die Hände vor den Genitalien gekreuzt halten; das Gegenteil ist der Fall. Es ist eine Schutzhaltung. In dieser Haltung werden die Schultern nach vorne gezogen, was den Körper schmaler wirken lässt. Wer meint, sich schützen zu müssen, fühlt sich bedroht. Das wirkt unsicher und senkt den Status. Dann doch lieber die Arme neben dem Körper lassen, die Schultern aufrecht halten und die Brust raus.
16. Autoerotische Gesten, wenn Sie andere Ziele haben
Selbstberührungen zu beobachten, regt die Fantasie an. Meist gescheit es am Hals oder den Oberarmen. Auf diese Weise soll die Aufmerksamkeit eines potenziell interessanten Menschen auf die berührten Stellen gelenkt werde. Das kann bewusst oder unbewusst geschehen. Interessierte Beobachter werden zumindest unbewusst dazu verlockt, diese Stellen selbst berühren zu wollen. Wenn das nicht geht, dann feuern die Spiegelneuronen zumindest so heftig, als wenn es so wäre. Im passenden Kontext sind autoerotische Gesten, eher bei Frauen als Männern, eine recht ansprechende Angelegenheit. Doch jenseits von Situationen, in den geflirtet wird, kann die Wirkung nachteilig sein.
Mehr zu diesem Thema können Sie im Artikel Wie wirken autoerotische Gesten in Reden, Präsentationen, Gesprächen? lesen.
17. Gekünstelte Gesten
Wer Körpersprache von anderen Menschen übernimmt und sich dabei verbiegt, wirkt gekünstelt. Es ist schnell zu spüren, ob jemand authentisch unterwegs ist. Wer neue Elemente der eigenen Körpersprache hinzufügen will, tut dies am besten im geschützten Rahmen. So lässt sich spielerisch die eigene Komfortzone erweitern. Gute Trainer achten darauf, dass die Authentizität gewahrt wird.
Belohnung
Wer in der Lage ist, die Körpersprache seiner Mitmenschen zu lesen und auch gelernt hat, die eigene Körpersprache gezielt einzusetzen, hat es leichter, andere Menschen von sich und dem eigenen Angebot zu überzeugen.
Wie wirkst du in Reden und Präsentationen, was sind deine Potenziale, was lässt sich optimieren?
Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?
Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.
Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.
Wie wirkst du in Reden und Präsentationen, was sind deine Potenziale, was lässt sich optimieren?
Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?
Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.
Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.
Unterstützung für überzeugende Reden und Präsentationen
Wer etwas zu sagen hat, verdient es, gehört zu werden.
Gute Inhalte entfalten ihre Wirkung dann vollständig, wenn Botschaft, Struktur, Sprache und Präsenz zusammenpassen. Eine überzeugende Rede oder Präsentation braucht Klarheit, innere Ausrichtung und ein gutes Gespür für das Publikum.
Du willst mit deiner Botschaft überzeugen – und zugleich als Persönlichkeit glaubwürdig wirken?
Ich unterstütze dich bei der Vorbereitung deiner Reden, Präsentationen, Vorträge und Auftritte vor Publikum, Kamera oder Gremien. Besonders geeignet ist diese Unterstützung für Führungskräfte, Selbstständige, Expertinnen und Experten sowie Menschen, deren Botschaft in einem wichtigen Moment klar, glaubwürdig und wirksam ankommen soll.
Dabei verbinde ich Erfahrung aus Kommunikation, Psychologie, Marketing, Rhetorik und Auftrittswirkung.
Es geht um mehr als Technik: Es geht um die stimmige Verbindung von Inhalt, Haltung, Sprache und Präsenz.
Gemeinsam klären wir:
Was ist deine zentrale Botschaft?
Wer ist dein Publikum?
Welche Struktur trägt deinen Inhalt?
Welche Beispiele und Geschichten machen deine Botschaft lebendig?
Wie wirkst du mit Stimme, Körpersprache und Präsenz?
Wie gehst du mit kritischen Fragen, Einwänden oder Auftrittsdruck um?
Wie die Vorbereitung abläuft
Zuerst klären wir Anlass, Ziel, Publikum und Botschaft.
Dann entwickeln wir Struktur, Dramaturgie, Formulierungen und geeignete Beispiele. Bei Bedarf arbeiten wir an Storytelling, Folien, Medien und visueller Unterstützung.
Anschließend geht es um Wirkung, Präsenz und Sicherheit im Auftritt: Stimme, Körpersprache, Blickkontakt, Pausen, Umgang mit Fragen und die Fähigkeit, im entscheidenden Moment klar zu bleiben.
Besonders wertvoll ist ein Probelauf mit professionellem Feedback. Dann erlebst du vor dem eigentlichen Auftritt, wie deine Botschaft wirkt, wo sie bereits überzeugt und wo sich Verständlichkeit, Präsenz oder Dramaturgie weiter schärfen lassen.
So gehst du vorbereitet in den Moment, in dem es zählt.
Meine Definition von Glück:
Vorbereitung trifft auf Gelegenheit.
Welcher Aufwand lohnt sich?
Der passende Aufwand richtet sich nach Bedeutung, Ziel und Wirkung deines Auftritts.
Geht es um eine interne Präsentation?
Ein wichtiges Kundengespräch?
Eine Keynote?
Eine Verhandlung?
Einen Medienauftritt?
Eine Rede, die lange in Erinnerung bleiben soll?
Je wichtiger der Anlass, desto mehr lohnt sich sorgfältige Vorbereitung.
Eine gute Vorbereitung zahlt sich aus, wenn sie deutlich mehr Klarheit, Sicherheit und Wirkung ermöglicht, als der Aufwand zunächst erwarten lässt.
Mögliche Schwerpunkte sind:
- Kommunikationspsychologie
- Sprache und Struktur
- Storytelling
- rhetorische Mittel
- Stimme und Sprechweise
- Körpersprache und Präsenz
- Umgang mit Lampenfieber
- Folien, Medien und visuelle Unterstützung
- Vorbereitung auf Fragen und Einwände
- Probelauf mit professionellem Feedback
In Berlin und online
Du kannst mit mir in Berlin arbeiten oder online.
Für viele Anliegen sind Videotermine sehr gut geeignet: zur Strukturierung deiner Botschaft, zur Arbeit an Formulierungen, zum Feinschliff deiner Präsentation und zur Vorbereitung auf konkrete Situationen.
Für bestimmte Themen kann ein Termin vor Ort in Berlin besonders sinnvoll sein, zum Beispiel bei Körpersprache, Raumwirkung, Präsenz, Stimme und realitätsnahen Probeläufen.
Lampenfieber und Auftrittsdruck
Lampenfieber zeigt häufig, dass etwas bedeutsam ist.
Vor Publikum, vor der Kamera oder in wichtigen Gesprächssituationen kann diese innere Anspannung deutlich spürbar werden. Die Gedanken werden schneller, die Stimme verändert sich, der Körper meldet sich.
Entscheidend ist, wie du mit dieser Energie umgehst.
Mit guter Vorbereitung, innerer Sammlung und klarer Struktur kannst du präsenter bleiben. Du findest leichter zurück zu deiner Botschaft, hältst Kontakt zum Publikum und bewahrst deine Haltung auch in anspruchsvollen Momenten.
So wird aus Auftrittsdruck mehr Selbstführung.
Einladung
Wenn du eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen wichtigen Auftritt vorbereitest, unterstütze ich dich gern.
In Berlin und online.
Gemeinsam arbeiten wir daran, dass du gesehen wirst, gehört wirst und mit deiner Botschaft klar, glaubwürdig und wirksam einen Unterschied machst.
Antworten auf häufige Fragen
Was sind Beispiele für negative Körpersprache?
Zu diesen Verhaltensweisen, die als negative Körpersprache betrachtet werden, gehören: eine schlechte Haltung, unsicher Stand, Vermeiden von Blickkontakt, Schaffen von Barrieren, unangemessene Abstände zu anderen Personen, Schwitzen, Stirnrunzeln und der übermäßige Gebrauch von Geste, Inkongruenz.
Was sind Beispiele für positive Körpersprache?
Beispiele für positive Körpersprache:
- Sicherer Augenkontakt
- Zustimmendes Kopfnicken
- Fester Händedruck
- Zeigen offene Handflächen
- Aufrechte und offene Körperhaltung
- Zu Gesprächspartnern neigen
Mehr im Beitrag So beruhigt gute Körpersprache, so schadet Ihnen Körpersprache
Ergänzende Artikel
- Körpersprache: Wie sie eingesetzt wird, wie sie gelesen wird. So überzeugen Sie!
- Körpersprache während Krisen
- 6 Tipps, wie du durch Körpersprache Vertrauen förderst
- Von George Clooney’s Körpersprache lernen
- Wie Sie Ihre Körpersprache bei Gehaltsverhandlungen einsetzen
- Weichmacher schaden Ihnen und Ihrer Botschaft. Lassen!
- Selbstwahrnehmung vs. Fremdwahrnehmung: Wie wirkst du wirklich?
Vorsicht, Kommentare!
Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.
Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!
5 Kommentare
Einen Kommentar abschicken
30+ Tipps für Gesten, die Ihre Botschaft bei Reden und Präsentationen unterstützen
Mit geeigneten Gesten machen Sie es bei Ihren Reden und Präsentationen dem Publikum leichter, das Gesagte zu verstehen. Mit diesen Gesten werden auch die Augen und Spiegelneuronen angesprochen. Lernen Sie Ihre Körpersprache noch gezielter einzusetzen, denn dann überzeugen sowohl Sie als Persönlichkeit als auch Ihre Botschaft.
Stinkefinger und Stinkefinger-Geste: Was bedeutet der ausgestreckte Mittelfinger und hilft er?
Was bedeutet der ausgestreckte Mittelfinger und wie hilfreich ist der Stinkefinger?
Körpersprache: Treffen Emmanuel Macron und Wladimir Putin in Versailles
Ein erstes Zusammentreffen zwischen Emmanuel Macron und Wladimir Putin gab es am 29. Mai 2017 in Versailles. Anlass des Besuchs aus Moskau war eine Ausstellung über die erste Frankreich-Reise von Peter dem Großen vor genau 300 Jahren. Was sagt die Körpersprache?
Handshake-Gates, nicht nur bei Donald Trump
Das die bisherigen Handshake-Gates an die Tragweite der Watergate-Affäre heranreichen behauptet wohl kaum jemand. Doch gerade die eigenwilligen Begrüßungen des US-Präsidenten Donald Trump sind mittlerweile oft unter diesem Stichwort zu finden.
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2002
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #656443
Ü:
K:




Was kennzeichnet gute Gestik?
Faszinierende Tipps.
Leider wird in dem Text nicht berücksichtigt, dass es Frauen oder Männer mit einer zu hohen Stimme schwerer haben als seriös zu gelten. Sie werden gern verlacht und ihre Vorschläge übergangen.
Das ist aufgrund der zumeist heterosexistisch-misogynen Anwesenden so. Daran kann auch ein noch so gutes Stimmtraining und Tipps zum Auftreten, zur Schlagfertigkeit die alle super verinnerlicht wurden, nichts ändern.
Wenn nicht du selbst der Fehler bist, sondern dein Umfeld – wie auch?
Das nur als Info. Weiter empfehle ich zur Logik der Misogynie das gleichnamige Buch von Kate Manne „Down Girl Sie Logik der Misogynie“ darin liefert sie besonders gute Hinweise, die Frauen und auch diverse Männer für sich nutzen können.
Ich denke es bringt etwas, das Umfeld auf seine Fehler hinzuweisen sozusagen „den Teufel aus dem Schatten zu locken“.
Dafür brauch es aber natürlich erst mal den gewissen Blick, um diese Fehler sichtbarer zu machen.
Alles Gute!
Guten Tag Herr Noack,
Kurz zu meiner Person:
Ich bin 37 Jahre alt und Einsatztrainer der Polizei.
Seit ca. einem Jahr beschäftige ich mich damit meine Auszubildenden sowie auch Teilnehmer aus der Führungsebene genau zu beobachten und nonverbale Informationen zu lesen. Ich habe in diverser Literatur auch viele Antworten auf bestimmtes Verhalten meiner Teilnehmer erhalten können.
Jedoch blieb ein Verhalten für mich bis jetzt ungeklärt. Dieses Phänomen taucht aber tatsächlich jedes Training bei mindestens 10-15% des Teilnehmerkreises auf.
Und zwar das stehen auf den Fußaußenkanten. Meistens tritt dies auf wenn ich Dinge erkläre und sie gleichzeitig vor machen muss um die Bewegungsdynamik zu zeigen. Wenn ich die Teilnehmer dabei beobachtet stelle ich sehr oft fest das einige auf ihren Fußaußenkanten stehen. Was einen ziemlich unsicheren und instabilen Eindruck vermittelt.
Haben Sie eine Interpretation dieses Verhaltens. Es würde mich brennend interessieren.
Über eine Antwort würde ich mich außerordentlich freuen.
Gute Zeit und viel Gesundheit
Auf dem Weg einer Suchanfrage bin ich auf ihre Webseite gestoßen und wollte es mir nicht nehmen lassen mir ihre siebzehn Hinweise durchzulesen.
Sicherlich kann man nicht alle Eventualitäten abdecken, jedoch musste ich schmunzeln als sie „über dem Kopf, nach hinten verschränkte, offene Arme“ als eine „Überlegenheitsgeste“ meist eines Vorgesetzten interpretierten. So kann ich mir zwar gut einen Vorgesetzten vorstellen, würde diese Geste niemals als „überlegen“ ansehen, sondern von einer Unsicherheit mir gegenüber. Sollte dieser Geste zuvor eine Frage vorausgegangen sein, sehe ich darin die Antwort als eine „geflunkerte“ Lüge an.
Dann, die von ihnen dargestellte „Spiegel-Position“ als „falsch/unehrlich“ zu interpretieren, kann ich ebenfalls nicht nachvollziehen. Wenn sich zwei Personen miteinander Unterhalten, werden, wenn sie sich auf das Gespräch ehrlich einlassen, Körperhaltungen des gegenüber angenommen, das passiert automatisch, weil es sich gut anfühlt und man sich so so spiegelbildlich mit der Person identifiziert. Das einzig negativ könnte man darin sehen, wenn einer der beiden, diese Körpersprache wissentlich einsetzt, um sein Gegenüber in Wohlgefallen zu versetzen.
Diese Spiegelposition ist auch oft zu sehen, wenn sich in einer Gruppe von stehenden Angestellten, sich der Chef dazugesellt und z.B. die Arme verschränkt. Die Angestellten die sich gut mit dem Chef stellen wollen, werden unbewusst, spiegelbildlich, die Haltung, hier, die der verschränkten Arme des Chefs, annehmen.
Zu guter Letzt kommen wir noch auf meine Suchanfrage:
Mich würde persönlich interessieren, was für ein Person ich bin, wenn ich am Schreibtisch sitze, in meine Arbeit vertieft bin und unbewusst meinen linken Arm mit dem Ellbogen auf der Tischkante aufstütze und der Unterarm so senkrecht nach oben absteht? Können sie sich darauf einen Reim machen?
Über ein Antwortmöglichkeit würde ich mich sehr freuen.
Mit freundlichen Grüßen
Michael