Der Tag will gefeiert werden

Tagesmotto*: Das Leben ist kurz, weniger wegen der kurzen Zeit, die es dauert, sondern weil uns von dieser kurzen Zeit fast keine bleibt, es zu genießen. Jean-Jacques Rousseau
Wer nicht genießt, wird ungenießbar.

Genießen

 

Genießen hat damit zu tun, es sich zu erlauben. Die schönsten Dinge im Leben sind meist unbezahlbar. Wie wäre es, sie heute noch aufmerksamer zu begrüßen?

Überblick

 

 

 

 

Wer nicht genießen kann, wird ungenießbar

 

Verklärte Empfindungen? Mein Ingwertee spricht mit mir auf dem Weg zur Yogamatte, er flüstert. Der Pfad wird gesäumt von großen und kleinen Geschenken, so wie der Tag, der sich gerade noch nachtschwanger genüsslich entfaltet. Der Morgenhimmel gibt den Blick über die Dächer Berlins frei. Es liegt wohl an meiner Wahrnehmung, dass der Anblick etwas von einer Postkarte hat. Woher wohl die leichte Gänsehaut kommt? Zeit für den Morgengruß. Was für ein Start in den Tag.

Bei einem leckeren Kaffee erlaube ich mir anschließend mich auf die Momente vorzubereiten, die auf mich warten.

Guten Morgen!

 

 

 

Jeder Moment ist einzigartig, ist kostbar, hat etwas zu bieten

 

Genießen hat viel damit zu tun, sich den Genuss zu erlauben. „Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.“ meinte Francis Bacon und es gibt Einiges für das wir dankbar sein können. Im Alltag übersehen wir leicht, was uns guttut, es ist dann wie mit dem Wald und den Bäumen. Vieles ist eine Frage der Perspektive, der persönlichen Bedeutung, die wir den Dingen und Momenten zusprechen. Glücksmomente wollen erkannt, genutzt und mit allen Sinnen gelebt werden. Viele der schönsten Dinge im Leben sind unbezahlbar. Sie sind da, ob wir sie sehen oder auch nicht. Doch erst die entsprechende Aufmerksamkeit verbindet uns mit dem Moment, mit dem Wert. Vielleicht erfordert es etwas Reife, um zu verstehen, wie kostbar Augenblicke sein können.

„Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ lässt Autor Antoine de Saint-Exupéry seinen kleinen Prinzen sagen. Sobald wir tatsächlich bereit dazu sind, öffnen sich auch unsere Sinne für die Kostbarkeiten um uns herum und in uns selbst.

Wie wäre es, die Kostbarkeiten heute noch aufmerksamer zu begrüßen? Der Tag mag es, gefeiert zu werden.

*Anmerkungen

 

Das Tagesmotto wähle ich meist, weil mich etwas daran anspricht. Es lacht mich an oder reizt mich. Es fühlt sich so an, als könnte es etwas bewegen und dem will ich auf dem Grund gehen. So widme ich jedem Tag ein Motto und lasse mich überraschen was es mit mir macht.

Mitunter klärt sich der Grund für die Wahl erst später. Deswegen sind die Gedanken zum Tagesmotto meist auch keine Artikel, sondern Assoziationen. Es sind in Worte verwandelte Gedanken. Sie sind spontan und außerdem veröffentliche ich sie häufig, während ich unterwegs bin. Sie neigen deswegen dazu in Fragmenten zu erscheinen. Fühlen Sie sich eingeladen Ihre Assoziationen hinzuzufügen, um Ihre persönlichen Perspektiven zu bereichern – das Bild abzurunden.

 

Die folgenden Fragen helfen dabei vom Tagesmotto ganz persönlich zu profitieren:

 

  • Was löst das Zitat bei Ihnen aus?
  • Unter welchen Umständen stimmen Sie der Aussage zu und wann nicht?
  • Was hat die Aussage in Ihrem Leben für eine Bedeutung?
  • Wie kann das Tagesmotto Ihr Leben bereichern?
  • In welchem Zusammenhang könnte die Aussage nützlich sein?
  • Wo wollen Sie sich wie daran erinnern?

P.S.

 

Wie wollen Sie den Tag heute erleben? Sie könnten Ihn genießen!

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Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar. Antoine de Saint-Exupéry

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 27. August 2018
Überarbeitung: 5. Juni 2020
Englische Version:
AN: #121
K: CNB
Ü: