Lass das, ich hass' das: Die 15 häufigsten Manipulationstechniken erkennen

Wie Sie sich vor Manipulation schützen

Lass das, ich hass' das: Manipulationstechniken erkennen

Manipulationstechniken

 

Die Sprache ist dem Menschen gegeben, um seine Gedanken zu verbergen.

Charles Maurice de Talleyrand

Video

Video ist im Schnitt!

Manipulationstechniken erkennen: 15 häufige Methoden und wie du dich schützt

 

 

Verdeckte Einflussnahme erkennen und deine Entscheidungsfreiheit bewahren

 

Menschen beeinflussen einander ständig.

Wir argumentieren.

Bitten.

Überzeugen.

Werben für unsere Sichtweise.

Das gehört zu Kommunikation.

Manipulation geht einen Schritt weiter.

Dabei wird Einfluss so ausgeübt, dass du den Mechanismus möglichst wenig bemerkst oder deine Entscheidungsfreiheit eingeschränkt wird.

Informationen werden ausgewählt.

Zeitdruck entsteht.

Schuldgefühle werden geweckt.

Autorität wird eingesetzt.

Oder eine kleine Zustimmung führt Schritt für Schritt zu einer wesentlich größeren Verpflichtung.

Je früher du den Mechanismus erkennst, desto leichter kannst du bewusst entscheiden.

In diesem Beitrag lernst du 15 häufige Manipulationstechniken kennen – und Möglichkeiten, ihnen souveräner zu begegnen.

 

 

 

Was ist Manipulation?

 

Manipulation kann als gezielte, häufig verdeckte Einflussnahme verstanden werden, die Wahrnehmung, Entscheidungen oder Verhalten in eine bestimmte Richtung lenken soll. Auch die bisherige Seite beschreibt Manipulation genau in diesem Sinne.

Dabei ist Einflussnahme weniger automatisch problematisch.

Entscheidend sind Fragen wie:

Wird transparent kommuniziert?

Habe ich Zugang zu relevanten Informationen?

Kann ich frei zustimmen oder ablehnen?

Wird mit Druck, Täuschung oder emotionaler Überrumpelung gearbeitet?

Je stärker deine Entscheidungsfreiheit verdeckt eingeschränkt wird, desto problematischer wird die Einflussnahme.

 

 

 

Manipulation erkennen: Bauchgefühl als Hinweis

 

Vielleicht kennst du das:

Etwas fühlt sich merkwürdig an.

Du kannst zunächst kaum sagen, weshalb.

Ein solches Gefühl ist kein Beweis für Manipulation.

Es kann jedoch ein wertvoller Hinweis sein.

Vielleicht hat dein Gehirn Widersprüche, Druck oder ungewöhnliche Verhaltensmuster registriert, die du bisher weniger bewusst eingeordnet hast.

Dann lohnt sich die Frage:

Was genau irritiert mich?

Je besser du deine eigenen Werte, Bedürfnisse, Grenzen und typischen Unsicherheiten kennst, desto leichter erkennst du, wenn jemand genau dort Einfluss nimmt.

 

 

 

Die 15 häufigsten Manipulationstechniken

 

 

1. Gegenseitigkeit: „Jetzt bist du dran“

 

Das Prinzip der Gegenseitigkeit ist für menschliches Zusammenleben ausgesprochen wertvoll.

Wir helfen einander.

Geben und nehmen.

Unterstützen uns.

Manipulativ kann es werden, wenn jemand zunächst bewusst eine kleine Gefälligkeit anbietet, um anschließend eine wesentlich größere Gegenleistung einzufordern.

Die ursprüngliche Seite beschreibt genau diesen Mechanismus: Ein kleiner Gefallen kann das Gefühl erzeugen, nun etwas zurückgeben zu müssen.

 

Typische Situation

„Nach allem, was ich für dich getan habe, könntest du wenigstens …“

 

Was hilft?

Frage dich:

Würde ich dieser Bitte auch zustimmen, wenn es die vorherige Gefälligkeit weniger gegeben hätte?

Dankbarkeit und Verpflichtung sind zwei verschiedene Dinge.

 

 

 

2. Künstliche Knappheit

 

„Nur heute.“

„Letzte Gelegenheit.“

„Es sind nur noch zwei Plätze frei.“

Knappheit erhöht häufig den wahrgenommenen Wert einer Möglichkeit.

Manchmal ist sie real.

Manchmal wird sie künstlich erzeugt, um Entscheidungen zu beschleunigen. Die bisherige Seite beschreibt diesen Effekt anhand von Sondereditionen, Ausverkäufen und zeitlich begrenzten Angeboten.

 

Was hilft?

Frage:

Würde ich das auch wollen, wenn genügend Zeit und Angebot vorhanden wären?

 

 

 

3. Die Beharrungsfalle

 

Eine kleine Zustimmung erhöht häufig die Wahrscheinlichkeit für eine weitere.

Erst sollst du kurz etwas ansehen.

Dann eine Kleinigkeit übernehmen.

Schließlich bist du vollständig beteiligt.

Das wird häufig als Foot-in-the-door-Technik bezeichnet. Die bestehende Seite beschreibt diesen Mechanismus als „Beharrungsfalle“.

Menschen möchten gerne konsistent mit ihren früheren Entscheidungen erscheinen.

Doch:

Ein früheres Ja verpflichtet dich weniger zu einem späteren Ja.

Du darfst jederzeit neu entscheiden.

 

 

 

4. Soziale Bewährtheit und Gruppendruck

 

Was viele Menschen tun, wirkt schnell richtig.

„Alle kaufen das.“

„Das gesamte Team sieht das so.“

„Millionen Menschen können kaum irren.“

Die ursprüngliche Seite bezeichnet dies als Herdentrieb.

Soziale Orientierung ist grundsätzlich sinnvoll.

Sie ersetzt jedoch weniger die eigene Prüfung.

 

Was hilft?

Frage:

Welche sachlichen Gründe sprechen dafür – unabhängig davon, wie viele andere zustimmen?

 

 

 

5. Sympathie und künstliche Nähe

 

Menschen lassen sich leichter von Personen beeinflussen, die sie mögen.

Das ist menschlich.

Manipulativ kann es werden, wenn Nähe gezielt hergestellt wird, um anschließend Zustimmung zu erhalten.

Gemeinsame Interessen.

Übertriebene Ähnlichkeit.

Schmeichelei.

Spiegeln.

Schnelle Vertrautheit.

Die alte Fassung nennt dies „Freundschaftstrick“.

 

Was hilft?

Trenne zwei Fragen:

Mag ich diesen Menschen?

und:

Ist sein Vorschlag tatsächlich gut für mich?

 

 

 

6. Die Autoritätsfalle

 

Titel, Status, Fachsprache oder souveränes Auftreten können Vertrauen erzeugen.

Häufig ist das sinnvoll.

Problematisch wird es, wenn Autorität dazu verwendet wird, kritisches Nachfragen zu verhindern.

Die bisherige Seite beschreibt dazu ausdrücklich Titel, Statussymbole, Experten, Qualitätssiegel und vermeintlich namhafte Quellen.

 

Was hilft?

Frage:

Welche konkrete Kompetenz hat diese Person für genau diese Frage?

Und:

Kann ich die Aussage unabhängig prüfen?

 

 

 

7. Wiederholung

 

Eine Aussage wird durch Wiederholung weniger automatisch wahr.

Sie kann sich jedoch vertrauter anfühlen.

Und Vertrautheit kann wiederum Glaubwürdigkeit erhöhen.

Die bestehende Seite beschreibt genau diesen Bekanntheitseffekt.

 

Was hilft?

Trenne:

Wie oft habe ich das gehört?

von:

Wie gut ist es belegt?

 

 

 

8. Emotionale Überrumpelung

 

Angst.

Schuld.

Mitleid.

Eitelkeit.

Empörung.

Hoffnung.

Emotionen beeinflussen Entscheidungen.

Das ist weder überraschend noch grundsätzlich problematisch.

Manipulativ kann es werden, wenn Emotionen gezielt verstärkt werden, damit sachliche Prüfung weniger Raum bekommt. Die bestehende Seite nennt unter anderem Schuldgefühle, Schreckensszenarien und Eitelkeit.

 

Was hilft?

Wenn starke Gefühle entstehen:

Verlangsame die Entscheidung.

Ein guter Satz lautet:

„Ich möchte darüber nachdenken und entscheide später.“

 

 

 

9. Selektive Information

 

Manchmal besteht Manipulation weniger aus einer direkten Lüge.

Es genügt, bestimmte Informationen hervorzuheben und andere wegzulassen.

So kann ein formal korrektes Bild entstehen, das trotzdem in die gewünschte Richtung lenkt.

Die vorhandene Seite beschreibt dieses Herausstellen und Weglassen relevanter Informationen ausdrücklich.

 

Was hilft?

Frage:

Welche Information würde meine Entscheidung möglicherweise verändern?

Und suche gezielt nach Gegenargumenten.

 

 

 

10. Killerphrasen

 

„Das haben wir schon immer so gemacht.“

„Das geht sowieso nicht.“

„Das versteht hier keiner.“

„Darüber brauchen wir gar nicht zu sprechen.“

Killerphrasen sollen Diskussionen beenden, bevor Argumente überhaupt geprüft werden. Die bisherige Seite nennt genau solche Beispiele.

 

Was hilft?

Frage ruhig nach:

„Was genau spricht dagegen?“

Damit holst du das Gespräch zurück auf die Sachebene.

 

 

 

11. Die Angstfalle

 

Angst verengt Aufmerksamkeit.

Gerade deshalb eignet sie sich gut zur Einflussnahme.

Gefahren werden besonders drastisch dargestellt.

Konsequenzen dramatisiert.

Dazu kommt häufig Zeitdruck:

„Schon morgen kann es zu spät sein.“

Auch diese Technik ist bereits Bestandteil der bisherigen Seite.

 

Was hilft?

Prüfe getrennt:

Wie wahrscheinlich ist die Gefahr?

Wie groß wäre der tatsächliche Schaden?

Welche Alternativen existieren?

 

 

 

12. Schuld und moralischer Druck

 

„Wenn du wirklich loyal wärst …“

„Ein guter Partner würde …“

„Ein verantwortungsvoller Mitarbeiter macht so etwas.“

Hier wird eine Sachentscheidung mit deinem Selbstbild verbunden.

Du sollst weniger entscheiden, was du tun möchtest, sondern beweisen, dass du ein guter Mensch bist.

 

Was hilft?

Frage:

Welche konkrete Verantwortung habe ich tatsächlich?

Moral und Schuldgefühle dürfen geprüft werden.

 

 

 

13. Gaslighting und Realitätsverdrehung

Aussagen werden bestritten.

Ereignisse umgedeutet.

Deine Erinnerung wird grundsätzlich infrage gestellt.

Ein einzelnes unterschiedliches Erinnern ist menschlich.

Problematisch wird es, wenn solche Situationen systematisch dazu führen, dass du deiner eigenen Wahrnehmung zunehmend weniger vertraust.

 

Was hilft?

Bei wichtigen Situationen:

Fakten festhalten.

Vereinbarungen dokumentieren.

Unabhängige Perspektiven einbeziehen.

Und zwischen Beobachtung und Interpretation unterscheiden.

 

 

 

14. Zeitdruck und künstliche Dringlichkeit

 

Zeitdruck verstärkt viele andere Manipulationstechniken.

Er verhindert Recherche.

Rücksprache.

Distanz.

Und manchmal sogar das eigene Nachdenken.

Typische Form:

„Ich brauche jetzt sofort eine Entscheidung.“

 

Was hilft?

Frage:

Weshalb genau muss ich jetzt entscheiden?

Wenn es dafür keinen sachlichen Grund gibt, schaffe dir Zeit.

 

 

 

15. Informationsüberlastung und Verwirrung

 

Manipulation kann auch darin bestehen, ein Gespräch so komplex zu machen, dass Orientierung verloren geht.

Viele Nebenthemen.

Neue Vorwürfe.

Unklare Begriffe.

Lange Erklärungen.

Ständig wechselnde Argumente.

Irgendwann möchtest du vielleicht vor allem, dass das Gespräch endet.

 

Was hilft?

Zurück zum Kern:

„Was genau ist deine Aussage?“

„Was genau möchtest du von mir?“

„Welche Entscheidung steht gerade an?“

Klarheit reduziert Einfluss durch Verwirrung.

 

 

 

Woran erkennst du, dass Einfluss problematisch wird?

 

Eine einzelne Technik sagt wenig.

Viele dieser Mechanismen werden auch in normaler Kommunikation genutzt.

Menschen argumentieren emotional.

Wir orientieren uns an anderen.

Wir vertrauen Experten.

Wir erwidern Gefälligkeiten.

Entscheidend ist, wie der Mechanismus eingesetzt wird.

Achte besonders darauf, wenn:

  • relevante Informationen verborgen bleiben,

  • dein Nein kaum akzeptiert wird,

  • Schuld oder Angst systematisch eingesetzt werden,

  • du unter ungewöhnlichen Zeitdruck gerätst,

  • deine Wahrnehmung dauerhaft infrage gestellt wird,

  • Zustimmung erschlichen statt offen ausgehandelt wird,

  • du dich nach Gesprächen regelmäßig verwirrt oder verpflichtet fühlst.

 

 

So schützt du deine Entscheidungsfreiheit

 

Einige einfache Grundsätze helfen bei vielen Manipulationstechniken:

  • Triff wichtige Entscheidungen langsamer.

  • Bitte um konkrete Aussagen.

  • Prüfe wichtige Informationen unabhängig.

  • Trenne Fakten von Interpretationen.

  • Frage nach Interessen.

  • Achte auf Zeitdruck.

  • Gib weniger Zusagen aus Schuldgefühl.

  • Dokumentiere wichtige Vereinbarungen.

  • Hole dir bei weitreichenden Entscheidungen eine unabhängige Perspektive.

  • Erlaube dir, deine Meinung zu ändern.

Und stelle dir eine besonders hilfreiche Frage:

Würde ich dieselbe Entscheidung treffen, wenn dieser Druck gerade weniger vorhanden wäre?

 

 

 

Bauchgefühl und Manipulation

 

Ein ungutes Gefühl verdient Aufmerksamkeit.

Es verdient gleichzeitig Prüfung.

Vielleicht stimmt etwas tatsächlich weniger.

Vielleicht erinnert dich die Situation an eine frühere Erfahrung.

Vielleicht bist du gerade erschöpft.

Oder du hast kleine Widersprüche wahrgenommen.

Deshalb:

Bauchgefühl als Signal – und dann genauer hinschauen.

Das verbindet Intuition mit kritischem Denken.

 

 

 

Manipulation oder Überzeugung?

Die Grenze ist manchmal weniger eindeutig.

Auch beim Überzeugen möchte jemand Einfluss nehmen.

Ein wichtiger Unterschied liegt in der Transparenz.

Bei fairer Überzeugung kannst du Argumente prüfen.

Nachfragen.

Ablehnen.

Andere Informationen einholen.

Und deine Entscheidung frei treffen.

Problematisch wird es, wenn gerade diese Freiheit systematisch eingeschränkt wird.

 

 

 

Wenn Manipulation in deiner konkreten Situation eine Rolle spielt

 

Manchmal reicht das Erkennen eines Mechanismus bereits aus.

Manchmal ist die Situation komplexer.

Vielleicht geht es um eine Beziehung.

Einen Vorgesetzten.

Einen Kollegen.

Einen Geschäftspartner.

Eine wichtige Verhandlung.

Oder eine Entscheidung mit weitreichenden Folgen.

Dann kann ein unabhängiger Blick helfen, die Dynamik genauer einzuordnen und deinen Handlungsspielraum zu erweitern.

→ Unterstützung im Umgang mit schwierigen und manipulativen Personen

 

 

 

Manipulator erkennen oder Manipulationstechnik erkennen?

 

Diese beiden Fragen gehören zusammen und sind trotzdem verschieden.

Diese Seite beantwortet:

Welche Manipulationstechniken werden eingesetzt und wie funktionieren sie?

Wenn dich stärker interessiert:

Woran merke ich, dass ein Mensch oder eine Situation zunehmend manipulativ wird?

findest du hier den passenden Beitrag:

→ Manipulator erkennen: 20 Hinweise auf manipulative Verhaltensmuster

Antworten auf häufige Fragen

Was bedeutet Manipulation eines Menschen?

Manipulation ist verdeckte Einflussnahme. Sie liegt vor, wenn eine Person kontrollierende und beeinträchtigende Manipulationstaktiken wie Gaslighting, Lügen, Beschuldigungen, Kritik und Beschämung können dem psychischen Wohlbefinden und deren Interessen einer Person sehr schaden. Möglichst unbemerkt soll Einfluss auf Wahrnehmung, Denken und Handeln von Zielpersonen genommen werden.

Was ist das Ziel von Manipulation?

Manipulation ist ein zwanghaftes oder unethisches Verhalten mit dem Ziel, eine andere Person zum eigenen Vorteil auszunutzen oder zu kontrollieren.

Warum manipulieren Menschen andere Menschen?

Im Allgemeinen manipulieren Menschen andere, um zu bekommen, was sie wollen, um ihr Ego zu schützen und um zu vermeiden, dass sie die Verantwortung für die Folgen ihres Handelns übernehmen müssen. Sie haben vielleicht das Bedürfnis, ihren Partner zu bestrafen, zu kontrollieren oder zu dominieren. Sie suchen vielleicht nach Mitleid oder Aufmerksamkeit oder haben andere egoistische Motive.

Wie kann Manipulation einen Menschen beeinflussen?

Neben den direkten Nachteilen für Zielpersonen in Berufs-, Geschäfts- und Privatleben, können die seelischen Folgen weitreichend sein. Das Vertrauen in andere Menschen kann langfristig beeinträchtigt werden.

Manipulation kann die Gesundheit einer Beziehung verschlechtern und zu einer schlechten psychischen Gesundheit der Beteiligten oder sogar zur Auflösung der Beziehung führen. In einer Ehe oder Partnerschaft kann Manipulation dazu führen, dass sich ein Partner schikaniert, isoliert oder wertlos fühlt.

Was sind emotionale Manipulationstechniken?

Emotionale Manipulationstechniken umfassen Taktiken, mit denen ein emotionaler Missbraucher Zielpersonen beeinflusst. Die Taktiken werden eingesetzt, um eine Person zu kontrollieren, indem sie ihr Selbstvertrauen untergraben und eine tiefe Abhängigkeit vom Missbraucher aufbauen, die es schwierig macht, die Beziehung zu verlassen.

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen
(Keinerlei Rechtsberatung!)

 

Ein wichtiges Gespräch lässt sich selten vollständig planen.

Du kannst dich jedoch so vorbereiten, dass du mit Klarheit, Orientierung und Handlungsspielraum hineingehst.

Wir können gemeinsam beispielsweise:

  • Ziele und Prioritäten klären
  • Interessen und mögliche Motive der Beteiligten betrachten
  • Argumentationen entwickeln und prüfen
  • Gesprächsstrategien vorbereiten
  • kritische Fragen und Einwände antizipieren
  • schwierige Gesprächsverläufe simulieren
  • Formulierungen ausprobieren
  • Grenzen und Alternativen klären
  • persönliche Wirkung und Präsenz betrachten
  • den Umgang mit Druck und überraschenden Wendungen vorbereiten

Dabei geht es weniger um ein auswendig gelerntes Gesprächsskript.

Du sollst wissen, was du erreichen möchtest, worauf es ankommt und wie du auch bei unerwarteten Entwicklungen beweglich bleiben kannst.

Je nach Anliegen verbinde ich Coaching, Beratung, Einzeltraining und Sparring.

 

 

 

Welcher Rahmen passt?

 

PRIVAT 1:1

Für wichtige Gespräche im persönlichen Kontext, beispielsweise in Partnerschaft, Familie oder im Umgang mit schwierigen Personen.

→ PRIVAT 1:1

 

BUSINESS 1:1

Für berufliche Gesprächssituationen und die gezielte Entwicklung deiner Gesprächs- und Verhandlungskompetenz.

→ BUSINESS 1:1

 

EXECUTIVE SPARRING

Für konkrete Gespräche und Verhandlungen mit hoher wirtschaftlicher, beruflicher oder strategischer Tragweite.

→ EXECUTIVE SPARRING

Aktuelle Honorare und Rahmenbedingungen findest du jeweils auf den entsprechenden Angebotsseiten.

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Welche Manipulationsversuche kennst du?

Vorsicht, Kommentare!

 

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

13 Kommentare

  1. Davon sind viele tagtäglich zu finden. Leider! Guter Artikel!

    Antworten
  2. Guten Abend,
    sehr hilfreicher Artikel!
    Einige Abschnitte zitiere in meiner Facharbeit.
    Dürfte ich das Veröffentlichungsdatum von diesem Inhalt erfahren?

    Antworten
    • Danke, Maria!
      In dieser Form Erstveröffentlichung 20. März 2015.

      Antworten
  3. Heute mache ich eine Strichliste, welche davon mir bei welchem Kollegen begegnen.

    Antworten
  4. Sehr ausführlich und hilfreich!

    Antworten
  5. Bin beeindruckt.

    Antworten
  6. Ein echter Augenöffner.

    Antworten
  7. Humorvoll geschrieben und wahr!

    Antworten
  8. Hilfe! Was sollen wir nur tun, das begegnet mir andauernd!

    Antworten

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Wenn du dieses Formular abschickst, speichert es den eingegebenen Namen, die Email-Anschrift sowie die Inhalte. Mehr in der Datenschutzerklärung.

Antworten auf häufige Fragen

Wer lässt sich leichter manipulieren?

Wer am leichtesten lassen sich Menschen manipulieren, die sich nicht der eigenen Werte und Prioritäten bewusst sind beziehungsweise sich dazu verleiten lassen, diese außer Acht zu lassen. Entsprechend macht mangelnde Selbstreflexion, niedriges Selbstvertrauen und Anfälligkeit für Zweifel und Schuldgefühle anfälliger für Manipulationen.

Was schütze ich mich vor Manipulation?

Es hilft, sich der eigenen Werte und Prioritäten bewusst zu sein und entsprechend zu leben. Selbstreflexion und ein gesundes Selbstvertrauen stärken das Rückgrat und machen weniger anfälliger für Manipulationen.

Grenzen der Kommunikation: Souverän bleiben, wenn Worte verdreht werden

Selbst, wenn wir einer Botschaft die entsprechend verdiente Chance verschaffen, es wird nicht immer fair kommuniziert. Dann helfen Ihnen die besten Techniken und immense Vorbereitung nur bedingt. Irgendein Haar lässt sich in jeder Suppe finden, oder hineinzaubern.

Wie unterhaltsam muss ein Blindtext sein?

Wie unterhaltsam muss ein Blindtext sein?

Als Blindtexte werden sinnfreie Texte bezeichnet, die bei der Produktion von Publikationen oder Webseiten als Platzhalter für spätere Inhalte stehen, wenn der eigentliche Text noch nicht vorhanden ist. So helfen sie dabei schon einen Eindruck der ersten Gestaltungen zu bekommen. Sie werden auch als Dummy-, Füll- oder Platzhaltertexte bezeichnet.

mehr lesen
Das gute Beispiel ist nicht eine Möglichkeit, andere Menschen zu beeinflussen, es ist die einzige. Albert Schweitzer

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 20. März 2016
Überarbeitung: 24. März 2020
AN: #89463113
Englische Version: https://www.karstennoack.com/recognize-manipulation/
K: CNB
Ü: