Wahlfreiheit und Entscheidungsfindung: Dann nehme ich Option C

Was bitte bedeutet alternativlos? Hier finden Sie bewährte Werkzeuge für mehr Alternativen.

 

Wahlfreiheit und Entscheidungsfindung: Dann nehme ich Option C

Überblick

 

 

 

 

Wahlfreiheit braucht Alternativen

 

Wenn du die Wahl hast zwischen zwei Übeln, wähle keines von beiden.

Charles Spurgeon

 

 

 

Andauernd gibt es Entscheidungen zu treffen

 

Keine Entscheidung ist auch eine Entscheidung! Aber was ist mit der Basis der Entscheidungsfindung, wenn noch keine relevanten Optionen auf dem Tisch liegen?

Was dann? Augen und Ohren auf: Mit Kreativität geht es leichter für weitere Optionen zu sorgen. Vor allem, wenn bisher nur zweitklassige Optionen zur Auswahl stehen, ist es Zeit für eine der zahlreichen Kreativitätstechniken.

 

 

 

Von wegen alternativlos

 

Wer „alternativlos“ sagt, meint meist, dass jegliche weitere Diskussion unerwünscht ist und sogar negative Folgen haben kann. Es klingt oft wie eine Drohung. Führende Politiker verwenden diese Form der Manipulation und verstoßen dabei gegen Grundsätze lebendiger Demokratien. Da soll eine Grenze gezogen werden, ein Tabu soll Diskussionen beenden. Schluss, Aus, Ende der Diskussion. Von wegen; das Totschlagargument ist eher ein Signal genauer hinzusehen. Gerade das sind dann Momente, in dem besondere Wachsamkeit gefordert ist, um herauszufinden was hier weshalb erreicht werden soll.

Woran es mangelt, ist nicht die Alternative, sondern der Wille, den Schleier zu lüften. Meist lassen sich ernstzunehmende weitere Handlungsmöglichkeiten finden.  Viel besser ist es klar zu sagen, welche Vor- und Nachteile mit einer Handlungsmöglichkeit verbunden sind, und so eine offene Diskussion zu führen.

Alternativlos? Das Wort kommt raus aus dem Vokabular, dafür geht es mit hochgekrempelten hinein in kreative Prozesse. Oft genug können wir den Wald wegen all der vielen Bäume nicht erkennen. Dann ist höchste Zeit für den Perspektivwechsel beziehungsweise die Perspektiverweiterung. Interessiert? Na, dann ran ans Werk!

P.S.

 

Was tun Sie, wenn Sie zwischen zwei unattraktiven Optionen wählen sollen oder jemand beginnt von „alternativlos“ zu reden?

1 Kommentar

  1. Ich wäre manchmal schon zufrieden überhaupt eine Wahl zu haben. Zu oft entscheiden andere Menschen für uns.

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Wer "alternativlos" sagt, ist nur einfallslos.

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 12. Juli 2014
Überarbeitung: 8. Januar 2019
AN: #1310