19 fiese Spiele von Narzissten: Manipulation erkennen und sich schützen

19 fiese Spiele von Narzissten: Manipulation erkennen und sich schützen
18 fiese Spiele von Narzissten

19 fiese Spiele von Narzissten: Manipulation erkennen und sich schützen

 

Manipulative Muster erkennen, Klarheit gewinnen und den eigenen Handlungsspielraum schützen

 

Manche Beziehungen hinterlassen ein seltsames Gefühl.

Du gehst in ein Gespräch mit einem klaren Gedanken hinein.

Und kommst verwirrt wieder heraus.

Du wolltest eine Grenze setzen.

Plötzlich verteidigst du dich.

Du wolltest über das Verhalten eines anderen Menschen sprechen.

Am Ende geht es um deine angeblichen Fehler.

Wenn dir das regelmäßig passiert, lohnt sich ein genauer Blick auf das Muster.

Denn Manipulation funktioniert besonders gut, solange du versuchst, jedes einzelne Ereignis zu erklären.

Klarheit entsteht häufig erst, wenn du erkennst:

Das ist kein einzelner Vorfall. Das wiederholt sich.

Genau darum geht es in diesem Beitrag.

 

 

 

Vorweg: Verhalten ist wichtiger als das Etikett

 

Die folgenden Muster können bei Menschen mit ausgeprägten narzisstischen Persönlichkeitstendenzen vorkommen.

Sie kommen ebenso bei anderen Menschen vor.

Einzelne Verhaltensweisen erlauben deshalb keine Diagnose einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung.

Für deinen Selbstschutz brauchst du diese Diagnose auch gar nicht.

Die praktischere Frage lautet:

Was geschieht zwischen uns – und welche Wirkung hat es auf mich?

Werden deine Grenzen respektiert?

Kann Verantwortung übernommen werden?

Sind Vereinbarungen verlässlich?

Darfst du eine andere Meinung haben?

Bleibt deine Wahrnehmung stabil?

Kannst du frei entscheiden?

Diese Fragen führen meist weiter als die Suche nach einem Etikett.

 

 

 

Weshalb ich von „Spielen“ spreche

 

Der Begriff klingt zunächst leicht.

Die Folgen können sehr ernst sein.

Mit „Spiel“ meine ich hier wiederkehrende Interaktionsmuster, bei denen bestimmte Reaktionen vorhersehbar werden.

Eine Person provoziert.

Die andere rechtfertigt sich.

Eine Person entzieht Nähe.

Die andere bemüht sich stärker.

Eine Person verdreht Verantwortung.

Die andere beginnt an sich zu zweifeln.

Je früher du das Muster erkennst, desto eher kannst du deinen eigenen Anteil am Ablauf verändern.

Darum geht es.

 

 

 

1. Love Bombing: überwältigende Nähe

 

Am Anfang scheint alles außergewöhnlich.

Sehr viel Aufmerksamkeit.

Viele Nachrichten.

Große Komplimente.

Intensive Nähe.

Vielleicht fallen bereits früh Sätze wie:

„So etwas habe ich noch nie erlebt.“

„Du bist genau der Mensch, auf den ich gewartet habe.“

„Mit dir ist alles anders.“

Intensive Verliebtheit ist für sich genommen selbstverständlich kein Warnsignal.

Interessant wird das Tempo.

Bleibt Raum für deine Grenzen?

Darf Beziehung langsam wachsen?

Wie reagiert die Person, wenn du Zeit brauchst?

Gesunde Nähe verträgt dein eigenes Tempo.

 

 

 

2. Future Faking: eine gemeinsame Zukunft wird versprochen

 

Die Zukunft klingt großartig.

Gemeinsame Reisen.

Eine Wohnung.

Heirat.

Ein Unternehmen.

Ein völlig neues Leben.

Diese Bilder können starke Bindung erzeugen.

Entscheidend ist, was aus ihnen wird.

Folgen konkrete Handlungen?

Werden Vereinbarungen umgesetzt?

Passen Worte und Verhalten zusammen?

Orientiere dich weniger an angekündigter Zukunft.

Beobachte gelebte Gegenwart.

 

 

 

3. Idealisierung und anschließende Abwertung

 

Zunächst bist du außergewöhnlich.

Später scheinst du kaum noch etwas richtig zu machen.

Was gestern bewundert wurde, wird heute kritisiert.

Deine Stärke wird plötzlich als Schwäche dargestellt.

Deine Empathie wird als Empfindlichkeit bezeichnet.

Deine Selbstständigkeit als Egoismus.

Deine Ruhe als Desinteresse.

Dieser starke Wechsel kann dazu führen, dass du versuchst, den Zustand vom Anfang zurückzugewinnen.

Die hilfreichere Frage lautet:

Wie werde ich heute behandelt?

 

 

 

4. Gaslighting: deine Wahrnehmung gerät ins Wanken

 

„Das habe ich nie gesagt.“

„Du erinnerst dich falsch.“

„Du interpretierst da wieder etwas hinein.“

„Du bist viel zu empfindlich.“

Gaslighting beschreibt ein wiederkehrendes Muster, bei dem ein Mensch zunehmend an der eigenen Wahrnehmung und Urteilsfähigkeit zweifelt.

Ein einzelner Erinnerungsunterschied macht noch kein Gaslighting.

Relevant wird die Wiederholung.

Besonders dann, wenn du nach Gesprächen regelmäßig verwirrter bist als vorher.

Hilfreich können klare Aufzeichnungen sein.

Nachrichten.

Vereinbarungen.

Termine.

Konkrete Aussagen.

Fakten schaffen Orientierung.

 

 

 

5. Schuldumkehr

 

Du sprichst ein verletzendes Verhalten an.

Wenige Minuten später verteidigst du dich selbst.

Das ursprüngliche Thema verschwindet.

Aus:

„Du hast mich vor anderen herabgesetzt.“

wird:

„Du provozierst mich schließlich ständig.“

Oder:

„Wenn du dich anders verhalten würdest, müsste ich so etwas gar nicht tun.“

Damit verschiebt sich Verantwortung.

Bleibe beim konkreten Verhalten.

Ein Thema nach dem anderen.

 

 

 

6. Täter und Opfer werden vertauscht

 

Eine besonders verwirrende Form der Schuldumkehr entsteht, wenn jemand erst Verantwortung zurückweist, anschließend angreift und sich schließlich selbst als geschädigte Person darstellt.

Du sprichst eine Grenzüberschreitung an.

Kurz darauf heißt es:

„Unglaublich, wie du mich behandelst.“

Nun sollst du beruhigen, erklären und dich möglicherweise sogar entschuldigen.

Dadurch verschwindet das ursprüngliche Thema.

Eine hilfreiche Orientierung lautet:

Wer hat konkret was getan?

Bleibe bei beobachtbaren Vorgängen.

 

 

 

7. Projektion: eigene Themen landen bei dir

 

Manchmal wirft ein Mensch dir genau das Verhalten vor, das du bei ihm beobachtest.

Unehrlichkeit.

Egoismus.

Kontrollbedürfnis.

Untreue.

Aggressivität.

Das kann sehr verwirrend sein.

Verteidige dich deshalb weniger gegen jede Behauptung.

Prüfe:

Welche konkreten Tatsachen sprechen dafür?

Vorwürfe werden durch Wiederholung weder wahrer noch relevanter.

 

 

 

8. Triangulation: eine dritte Person kommt ins Spiel

 

„Alle sehen das so.“

„Meine Freunde verstehen überhaupt nicht, warum ich mit dir zusammen bin.“

„Meine Ex war in dieser Hinsicht viel entspannter.“

Plötzlich besteht ein Konflikt scheinbar aus drei oder mehr Personen.

Dritte Menschen können eingesetzt werden, um Konkurrenz, Eifersucht oder sozialen Druck zu erzeugen.

Auch tatsächliche oder angebliche Meinungen anderer Menschen können diese Funktion übernehmen.

Frage dich:

Was hat diese dritte Person mit unserem konkreten Thema zu tun?

Oft lautet die Antwort: sehr wenig.

 

 

 

9. Schweigen als Druckmittel

 

Ein Konflikt entsteht.

Danach herrscht Funkstille.

Stundenlang.

Tagelang.

Vielleicht weißt du weder, was geschieht, noch wann Kommunikation wieder möglich sein wird.

Eine Pause kann in Konflikten sehr hilfreich sein.

Zum Beispiel:

„Ich brauche eine Stunde, um mich zu sammeln. Danach sprechen wir weiter.“

Etwas anderes geschieht, wenn Schweigen regelmäßig dazu dient, Verunsicherung zu erzeugen und Nachgeben zu erreichen.

Der Unterschied liegt in der Funktion:

Regulation schafft anschließend wieder Kontakt. Druckmittel sollen Verhalten steuern.

 

 

 

10. Nähe und Entzug wechseln sich ab

 

Heute bist du der wichtigste Mensch der Welt.

Morgen herrscht Kälte.

Dann folgt wieder Nähe.

Anschließend Distanz.

Dieser Wechsel kann emotional sehr bindend wirken.

Menschen beginnen dann leicht, besonders viel Energie in die nächste Phase der Zuwendung zu investieren.

Sie fragen sich:

„Was muss ich tun, damit es wieder so wird wie vorher?“

Die entscheidende Orientierung lautet:

Beurteile eine Beziehung nach ihrem Muster, weniger nach ihren Höhepunkten.

 

 

 

11. Regeln verändern sich ständig

 

Du erfüllst eine Erwartung.

Dann entsteht eine neue.

Du passt dich an.

Wieder verschiebt sich die Grenze.

Was gestern genügte, reicht heute kaum noch.

So entsteht ein Spiel mit beweglichem Ziel.

Du kannst schwer gewinnen, weil sich die Bedingungen verändern.

Frage deshalb:

Was wurde tatsächlich vereinbart?

Klare Vereinbarungen schützen vor beweglichen Maßstäben.

 

 

 

12. Doppelbotschaften: Wie du es machst, ist es falsch

 

„Sei selbstständiger.“

Und wenn du selbst entscheidest:

„Du beziehst mich überhaupt nicht ein.“

Oder:

„Sag endlich, was du denkst.“

Und sobald du es tust:

„Wie kannst du so etwas sagen?“

Solche widersprüchlichen Erwartungen erzeugen ein Dilemma.

Du kannst kaum angemessen reagieren, weil beide möglichen Antworten gegen dich verwendet werden.

Orientiere dich dann stärker an deinen eigenen Werten und klaren Vereinbarungen.

Du brauchst keine perfekte Antwort auf widersprüchliche Anforderungen.

 

 

 

13. Provokation und anschließende Empörung

 

Eine Bemerkung.

Noch eine kleine Spitze.

Eine Abwertung.

Eine weitere Provokation.

Irgendwann reagierst du deutlich.

Und plötzlich geht es ausschließlich um deine Reaktion.

„Siehst du, wie aggressiv du bist?“

Der gesamte Vorlauf verschwindet.

Das kann besonders problematisch werden, wenn anschließend anderen Menschen lediglich der letzte Teil der Geschichte erzählt wird.

Dein Schutz beginnt früher.

Verlasse destruktive Gespräche, bevor deine innere Spannung die Führung übernimmt.

 

 

 

14. Persönliche Schwachstellen werden gegen dich verwendet

 

Am Anfang hast du Vertrauen gefasst.

Du hast von Ängsten erzählt.

Von früheren Verletzungen.

Von Unsicherheiten.

Von schwierigen Erfahrungen.

Später tauchen genau diese Informationen im Streit wieder auf.

Persönliche Offenheit braucht Sicherheit.

Wenn vertrauliche Informationen wiederholt als Waffe dienen, lohnt sich Zurückhaltung.

Vertrauen darf wachsen und sich bewähren.

 

 

 

15. Isolation: dein Umfeld wird zunehmend kleiner

 

Ein Freund sei ein schlechter Einfluss.

Deine Familie verstehe dich sowieso kaum.

Die Kollegin wolle angeblich etwas von dir.

Andere Menschen seien neidisch auf eure Beziehung.

Jede einzelne Aussage kann zunächst plausibel klingen.

Mit der Zeit bemerkst du vielleicht:

Dein soziales Umfeld wird kleiner.

Und die betreffende Person wird immer wichtiger.

Gute Beziehungen lassen Raum für weitere tragfähige Beziehungen.

Ein stabiles eigenes Netzwerk stärkt deine Orientierung.

 

 

 

16. Informationen werden kontrolliert

 

Manchmal entsteht Macht durch Wissen.

Eine Person besitzt alle Informationen.

Du bekommst Ausschnitte.

Vereinbarungen werden mündlich verändert.

Wichtige Details erfährst du spät.

Im Unternehmen betrifft das vielleicht Zahlen, Verträge oder Entscheidungen.

Privat können es Finanzen, Termine oder gemeinsame Verpflichtungen sein.

Sorge bei wichtigen Themen für Transparenz.

Wer relevante Entscheidungen trifft, braucht Zugang zu relevanten Informationen.

 

 

 

17. Deine Grenzen werden getestet

 

Du sagst:

„Das möchte ich nicht.“

Kurz darauf geschieht es erneut.

Vielleicht zunächst etwas subtiler.

Dann wieder deutlicher.

Es entsteht eine wichtige Information:

Wie reagiert ein Mensch auf deine Grenze?

Respektiert er sie?

Fragt er nach?

Sucht er eine faire Lösung?

Oder beginnt eine Diskussion darüber, ob du überhaupt eine Grenze haben darfst?

Grenzen zeigen besonders deutlich, wie viel Respekt eine Beziehung trägt.

 

 

 

18. Rufschädigung und Geschichten über dich

 

Wenn Konflikte eskalieren, können plötzlich andere Menschen eine erstaunlich einseitige Version der Geschichte hören.

Du wirst als schwierig dargestellt.

Instabil.

Undankbar.

Aggressiv.

Unzuverlässig.

Die Versuchung ist groß, nun jede Person überzeugen zu wollen.

Das bindet enorme Energie.

Konzentriere dich besonders dort auf Klarstellung, wo konkrete Folgen entstehen können.

Im beruflichen Umfeld gehört dazu häufig eine gute Dokumentation.

Deine Glaubwürdigkeit wächst langfristig vor allem durch konsistentes Verhalten.

 

 

 

19. Rückkehrversuche, sobald du Abstand gewinnst

 

Du ziehst dich zurück.

Plötzlich verändert sich alles.

Entschuldigungen.

Versprechen.

Geschenke.

Erinnerungen an schöne Zeiten.

Dringende Krisen.

Oder eine Nachricht wie:

„Ich wollte einfach wissen, wie es dir geht.“

Manchmal entstehen daraus tatsächlich neue Möglichkeiten.

Entscheidend ist die Frage, ob sich das zugrunde liegende Verhalten verändert hat.

Worte können innerhalb weniger Sekunden entstehen.

Veränderung zeigt sich über Zeit.

Prüfe deshalb Verhalten, Verlässlichkeit und Konsequenz.

 

 

 

Das Gefährliche ist oft die Kombination

 

Ein einzelnes Verhalten lässt sich häufig erklären.

Ein schlechter Tag.

Missverständnisse.

Stress.

Unsicherheit.

Entscheidend wird das wiederkehrende Zusammenspiel.

Idealisierung.

Abwertung.

Schuldumkehr.

Distanz.

Neue Nähe.

Versprechen.

Erneute Grenzüberschreitungen.

Dann entsteht ein System, das zunehmend deine Aufmerksamkeit beansprucht.

Du verbringst immer mehr Zeit damit, den anderen Menschen zu verstehen.

Gleichzeitig verlierst du möglicherweise den Kontakt zu einer wichtigeren Frage:

Wie geht es mir in dieser Beziehung?

 

 

 

Woran du eine problematische Dynamik erkennst

 

Beobachte weniger einzelne spektakuläre Situationen.

Beobachte die Entwicklung.

Wirst du freier oder vorsichtiger?

Wächst dein Vertrauen in deine Wahrnehmung oder zweifelst du zunehmend an dir?

Kannst du offen sprechen oder formulierst du jedes Wort mit Blick auf mögliche Reaktionen?

Werden Konflikte geklärt oder drehen sie sich im Kreis?

Wächst Gegenseitigkeit oder wächst Anpassung?

Diese Veränderungen liefern wertvolle Hinweise.

 

 

 

Was du tun kannst

 

Der erste Schritt ist häufig überraschend unspektakulär:

Beobachte.

Benenne konkret, was geschieht.

Trenne Tatsachen von Interpretationen.

Dokumentiere wichtige Vorgänge.

Pflege dein eigenes soziales Umfeld.

Stärke deine finanzielle und organisatorische Eigenständigkeit.

Setze klare Grenzen.

Und richte deine Entscheidungen stärker danach aus, was dir langfristig Stabilität und Handlungsspielraum gibt.

Du musst jeden Mechanismus weder perfekt benennen noch psychologisch erklären können.

Es genügt häufig zu erkennen:

Diese Dynamik tut mir auf Dauer nicht gut. Ich werde anders mit ihr umgehen.

 

 

 

Versuche weniger, einen manipulativen Menschen zu überzeugen

 

Viele Betroffene investieren enorme Energie in die Hoffnung:

„Wenn ich es endlich richtig erkläre, wird der andere Mensch verstehen.“

Manchmal funktioniert das.

Bei dauerhaft manipulativen Dynamiken führt noch mehr Erklärung häufig zu noch mehr Material für die nächste Diskussion.

Dann hilft eine andere Frage:

Welche Entscheidung liegt in meinem Einflussbereich?

Du kannst entscheiden, welche Gespräche du führst.

Welche Informationen du teilst.

Welche Grenzen du setzt.

Welche Konsequenzen du ziehst.

Und welche Unterstützung du dir holst.

Dort beginnt dein Handlungsspielraum.

 

 

 

Wenn der Kontakt bestehen bleiben muss

 

Vollständiger Kontaktabbruch passt längst nicht zu jeder Situation.

Vielleicht gibt es gemeinsame Kinder.

Gemeinsames Eigentum.

Ein Unternehmen.

Einen Arbeitsplatz.

Familiäre Verpflichtungen.

Oder andere Gründe für weiteren Kontakt.

Dann kann eine bewusste Kontaktbegrenzung helfen.

Kommunikation wird sachlicher.

Themen werden eingegrenzt.

Absprachen dokumentiert.

Kontaktzeiten klarer.

Provokationen erhalten weniger Raum.

Das Ziel lautet:

So viel Kontakt wie erforderlich – mit so viel Klarheit und Selbstschutz wie möglich.

 

 

 

Narzisstische Spiele im Unternehmen

 

Dieselben Verhaltensmuster können auch im beruflichen Umfeld erhebliche Folgen entwickeln.

Besonders dann, wenn die betreffende Person über Macht, Kapital, Informationen oder eine Schlüsselposition verfügt.

Ein Geschäftsführer.

Mitgesellschafter.

Geschäftspartner.

Vorgesetzter.

Oder wichtiger Leistungsträger.

Dann betreffen problematische Dynamiken möglicherweise weit mehr als das persönliche Wohlbefinden.

Sie können Entscheidungen verzögern.

Teams spalten.

Informationen verzerren.

Mitarbeiter verunsichern.

Verhandlungen beeinflussen.

Und wirtschaftliche Interessen berühren.

In solchen Situationen braucht es neben psychologischer Klarheit einen nüchternen Blick auf Interessen, Machtverhältnisse und Handlungsmöglichkeiten.

→ Narzissmus im Unternehmen

→ Professioneller Umgang mit narzisstisch geprägten Personen

Bei hoher wirtschaftlicher oder strategischer Tragweite bietet sich ein vertrauliches Executive Sparring an.

 

 

 

Der entscheidende Gedanke

 

Du musst ein manipulatives Spiel weder gewinnen noch besser spielen.

Du darfst erkennen, dass du daran weniger teilnehmen möchtest.

Das verändert die entscheidende Frage.

Statt:

„Wie bringe ich diesen Menschen dazu, sich endlich fair zu verhalten?“

fragst du:

„Was brauche ich, um klar, würdevoll und handlungsfähig zu bleiben?“

Diese Frage bringt den Fokus zurück zu dir.

Und genau dort gehört er hin.

 

 

 

 

Unterstützung beim Umgang mit narzisstisch geprägten Personen

 

Wenn du schon lange in einer solchen Dynamik steckst, kann Klarheit schwierig werden.

Vielleicht zweifelst du an deiner Wahrnehmung.

Vielleicht weißt du längst, was geschieht, und suchst einen tragfähigen nächsten Schritt.

Oder die Folgen der Beziehung wirken noch lange nach.

Dann können wir deine Situation gemeinsam sortieren.

Dabei kann es um Beziehungsmuster, Selbstschutz, Grenzen, Kommunikation, Entscheidungen, Kontaktbegrenzung und die Verarbeitung belastender Erfahrungen gehen.

Im beruflichen oder unternehmerischen Kontext kommen strategische Interessen, Machtverhältnisse und wirtschaftliche Folgen hinzu.

→ Hilfe im Umgang mit narzisstisch geprägten Personen

→ Umgang mit Narzissten: Tipps für mehr Klarheit und Selbstschutz

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Hinweis

 

Dieser Beitrag beschreibt Verhaltens- und Beziehungsmuster und dient der Orientierung.

Eine narzisstische Persönlichkeitsstörung wird im Rahmen einer fachlichen Diagnostik festgestellt. Einzelne Verhaltensweisen erlauben daraus keine zuverlässige Diagnose.

Bei Bedrohung, Gewalt, Stalking oder anderen akuten Sicherheitsrisiken gehören entsprechende Fachstellen und gegebenenfalls juristische Unterstützung zum geeigneten Rahmen.

Hilfe im Umgang mit narzisstischen Dynamiken (keine Rechtsberatung!)

 

 

Welche Unterstützung passt zu deiner Situation?

 

Narzisstisch geprägte Dynamiken können in sehr unterschiedlichen Lebensbereichen auftreten.

Deshalb unterscheide ich bewusst zwischen privaten, beruflichen und therapeutischen Anliegen.

 

Private Beziehungen

 

Geht es um Partnerschaft, Familie, Freundschaft oder eine andere persönliche Beziehung?

Dann können wir gemeinsam betrachten:

  • Was geschieht zwischen euch?
  • Welche Muster wiederholen sich?
  • Wo liegen deine Grenzen?
  • Welche Möglichkeiten hast du?
  • Und welcher nächste Schritt passt zu dir?

→ Unterstützung bei narzisstisch geprägten Beziehungen im privaten Umfeld

 

 

Berufliche und unternehmerische Situationen

 

Geht es um Vorgesetzte, Kollegen, Mitarbeiter, Geschäftspartner, Gesellschafter oder andere professionelle Beziehungen?

Dann spielen neben der persönlichen Dynamik häufig weitere Faktoren eine Rolle:

  • Interessen.
  • Macht.
  • Verantwortung.
  • Kommunikation.
  • Karriere.
  • Reputation.
  • Wirtschaftliche Konsequenzen.

Hier geht es um einen professionellen Umgang mit der Situation und deinen Handlungsspielraum.

→ Professioneller Umgang mit narzisstisch geprägten Personen

 

 

Wenn die Erfahrungen deutliche Folgen hinterlassen haben

 

Manche Erfahrungen wirken weit über einzelne Konflikte hinaus.

Vielleicht reagiert dein Körper noch lange nach einer belastenden Beziehung.

Bestimmte Situationen lösen starke Reaktionen aus.

Du fühlst dich dauerhaft angespannt.

Oder frühere Erfahrungen beeinflussen dein heutiges Erleben und deine Beziehungen.

Dann kann ein therapeutischer Rahmen sinnvoll sein.

→ Therapeutische Unterstützung bei belastenden Erfahrungen und Traumafolgen

 

 

 

Keine Ferndiagnosen

 

Ein wichtiger Grundsatz meiner Arbeit:

Ich diagnostiziere keine abwesenden Personen.

Wir können Verhaltensweisen betrachten.

Muster erkennen.

Dynamiken verstehen.

Auswirkungen einordnen.

Und deine Handlungsmöglichkeiten entwickeln.

Das reicht häufig vollkommen aus, um wesentlich klarer zu sehen.

 

 

 

Hinweis zu rechtlichen Fragen

 

Gerade bei Trennungen, Konflikten am Arbeitsplatz, Auseinandersetzungen mit Geschäftspartnern oder anderen eskalierten Situationen können auch rechtliche Fragen eine Rolle spielen.

Meine Unterstützung bietet und ersetzt keine Rechtsberatung.

Bei rechtlichen Fragen und Entscheidungen wende dich bitte an entsprechend qualifizierte Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte.

Im Coaching beziehungsweise in der Beratung konzentrieren wir uns auf psychologische Dynamiken, Kommunikation, Entscheidungsfindung, Vorbereitung und deinen persönlichen Handlungsspielraum.

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Haben Sie es schon mit toxischen Menschen wie Narzissten zu tun gehabt und deren fiese Spielchen erlebt? Wie haben Sie auf sich acht gegeben? Haben Sie Anregungen, eine andere Sicht, …?

1 Kommentar

  1. Woran erkenne ich Lovebombing?

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 19. März 2018
Überarbeitung: 19. Februar 2022
AN: #375
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