Nimmt Narzissmus wirklich zu? Was die Forschung sagt
Gibt es heute wirklich mehr Narzissten?
Nimmt Narzissmus wirklich zu?
„Es gibt heute viel mehr Narzissten als früher.“
Diesen Satz höre ich häufig.
Und auf den ersten Blick scheint einiges dafürzusprechen.
Selbstdarstellung ist allgegenwärtig.
Soziale Medien belohnen Sichtbarkeit.
Menschen bauen persönliche Marken auf.
Status wird öffentlich inszeniert.
Der Begriff „Narzissmus“ begegnet uns überall.
Doch daraus folgt weniger automatisch:
Die Menschen sind tatsächlich narzisstischer geworden.
Was sagt die Forschung?
Die kurze Antwort
Für eine allgemeine „Narzissmus-Epidemie“ gibt es derzeit wenig überzeugende Belege.
Einige ältere Untersuchungen berichteten steigende narzisstische Persönlichkeitsmerkmale.
Spätere und umfangreichere Untersuchungen fanden dagegen:
- keine Zunahme
- teilweise sogar rückläufige Werte
- deutliche Altersunterschiede
Die einfache Behauptung:
„Unsere Gesellschaft wird immer narzisstischer.“
ist wissenschaftlich deshalb zu stark.
Warum wurde überhaupt von einer „Narzissmus-Epidemie“ gesprochen?
Besonders bekannt wurden Untersuchungen von Jean Twenge und Kolleginnen und Kollegen.
Eine 2008 veröffentlichte Meta-Analyse untersuchte Daten amerikanischer College-Studierender zwischen 1979 und 2006.
Gemessen wurde mit dem Narcissistic Personality Inventory, kurz NPI.
Die Forschenden fanden im untersuchten Zeitraum steigende Durchschnittswerte.
Das trug stark zur Vorstellung bei:
Jüngere Generationen werden zunehmend narzisstisch.
Dann begann die wissenschaftliche Debatte
Andere Forschende kamen zu anderen Ergebnissen.
Sie wiesen unter anderem darauf hin:
- Stichproben unterschieden sich.
- Messinstrumente erfassen weniger dasselbe wie eine klinische Persönlichkeitsstörung.
- Alterseffekte können mit Generationseffekten verwechselt werden.
- einzelne NPI-Fragen können sich über Jahrzehnte in ihrer gesellschaftlichen Bedeutung verändern.
Eine große Studie, die US-Studierende aus den 1990er-, 2000er- und 2010er-Jahren miteinander verglich, fand nach Berücksichtigung solcher Messeffekte sogar einen kleinen Rückgang der Narzissmuswerte.
Die bisher umfassendste Auswertung spricht gegen eine Epidemie
2024 erschien eine besonders große Meta-Analyse.
Ausgewertet wurden mehr als:
1.100 Studien
mit insgesamt über:
500.000 Teilnehmenden.
Die Daten umfassten den Zeitraum von 1982 bis 2023.
Das Ergebnis:
Die durchschnittlichen selbstberichteten Narzissmuswerte stiegen weniger an.
Über den gesamten Zeitraum zeigten sie insgesamt eher eine sinkende Entwicklung.
Die Autoren fanden damit keine Unterstützung für die Vorstellung einer allgemeinen Narzissmus-Epidemie.
Bedeutet das, Narzissmus nehme definitiv ab?
Auch das wäre mir zu eindeutig.
Forschung zu gesellschaftlichen Entwicklungen ist anspruchsvoll.
Unterschiedliche Studien verwenden:
- unterschiedliche Stichproben
- unterschiedliche Länder
- unterschiedliche Messinstrumente
- unterschiedliche Definitionen
Deshalb würde ich weniger sagen:
„Narzissmus nimmt ab.“
Sondern:
Die derzeitige Forschung liefert keine überzeugende Grundlage für die pauschale Behauptung, Narzissmus nehme gesellschaftlich ständig zu.
Narzissmus ist weniger dasselbe wie eine narzisstische Persönlichkeitsstörung
Dieser Unterschied ist zentral.
Psychologische Forschung kann narzisstische Persönlichkeitsmerkmale messen.
Zum Beispiel:
- Grandiosität
- Anspruchsdenken
- Statusorientierung
- Bewunderungsbedürfnis
Eine narzisstische Persönlichkeitsstörung ist dagegen eine klinische Diagnose.
Hohe Werte auf einem Persönlichkeitsfragebogen bedeuten weniger automatisch eine Persönlichkeitsstörung.
Wissen wir, ob es heute mehr narzisstische Persönlichkeitsstörungen gibt?
Hier ist die Datenlage noch schwieriger.
Studien zur Häufigkeit der narzisstischen Persönlichkeitsstörung kommen je nach:
- Untersuchungsmethode
- Population
- Diagnoseverfahren
zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen.
Es gibt weniger eine gute langfristige Datenbasis, aus der sich zuverlässig ableiten ließe:
„Die narzisstische Persönlichkeitsstörung nimmt kontinuierlich zu.“
Solche Aussagen sollten deshalb mit Vorsicht behandelt werden.
Warum wirkt es trotzdem so, als gäbe es immer mehr Narzissten?
Das finde ich wesentlich interessanter.
Es gibt mehrere mögliche Erklärungen.
1. Wir sprechen wesentlich häufiger über Narzissmus
Vor einigen Jahren gehörten Begriffe wie:
- Gaslighting
- Love Bombing
- Future Faking
- narcissistic abuse
- Covert Narcissism
weniger zum allgemeinen Sprachgebrauch.
Heute begegnen sie täglich in:
- sozialen Medien
- Podcasts
- Videos
- Ratgebern
Mehr Aufmerksamkeit für ein Phänomen kann leicht den Eindruck erzeugen, das Phänomen selbst nehme zu.
2. Der Begriff wird wesentlich breiter verwendet
„Narzisst“ bezeichnet im Alltag inzwischen sehr unterschiedliche Menschen.
Zum Beispiel jemanden, der:
- egoistisch handelt
- viel über sich spricht
- sich schlecht trennt
- wenig Empathie zeigt
- dominant auftritt
- andere manipuliert
Einige dieser Verhaltensweisen können mit narzisstischen Mustern zusammenhängen.
Sie beweisen jedoch weniger eine Persönlichkeitsstörung.
Je weiter der Begriff verwendet wird, desto mehr „Narzissten“ scheinen plötzlich überall aufzutauchen.
3. Soziale Medien machen Selbstdarstellung sichtbarer
Instagram, LinkedIn, TikTok und andere Plattformen schaffen permanente Möglichkeiten zur Selbstdarstellung.
Menschen zeigen:
- Erfolge
- Aussehen
- Status
- Reisen
- Karriere
- Meinungen
Das kann narzisstisch wirken.
Doch Selbstdarstellung allein ist weniger Narzissmus.
Die Plattformen schaffen zugleich Anreize für Verhalten, das besonders sichtbar ist.
Wir sehen heute schlicht wesentlich mehr Selbstdarstellung als früher.
4. Sichtbares Verhalten wird algorithmisch verstärkt
Zurückhaltendes Verhalten erzeugt häufig weniger Aufmerksamkeit.
Provokation.
Selbstinszenierung.
Extreme Aussagen.
Statussignale.
Sie können deutlich sichtbarer werden.
Dadurch entsteht möglicherweise ein Wahrnehmungseffekt:
Das Auffällige wirkt häufiger, als es tatsächlich ist.
5. Wir treffen online viel mehr Menschen
Früher war das soziale Umfeld begrenzter.
Heute begegnen dir an einem einzigen Tag möglicherweise hunderte Menschen digital.
Natürlich erhöht das auch die Wahrscheinlichkeit, auf auffälliges Verhalten zu stoßen.
Mehr beobachtete Fälle bedeuten weniger automatisch eine höhere Quote in der Bevölkerung.
6. Jüngere Menschen zeigen durchschnittlich mehr narzisstische Merkmale
Das ist für die Generationsdebatte besonders wichtig.
Jüngere Erwachsene schneiden bei verschiedenen Narzissmusmaßen im Durchschnitt häufig höher ab als ältere.
Das kann schnell zu der Schlussfolgerung führen:
„Die neue Generation ist narzisstischer.“
Doch möglicherweise beobachten wir weniger eine Generation als eine Lebensphase.
Narzissmus verändert sich mit dem Alter
Langzeitstudien liefern hier einen wichtigen Hinweis.
Narzisstische Merkmale nehmen im Durchschnitt über die Lebensspanne eher ab.
Das bedeutet:
Ein 20-Jähriger und ein 60-Jähriger unterscheiden sich möglicherweise weniger deshalb, weil sie verschiedenen Generationen angehören.
Sie befinden sich auch in unterschiedlichen Entwicklungsphasen.
Eine große Meta-Analyse longitudinaler Untersuchungen bestätigt diese durchschnittliche Abnahme über die Lebensspanne.
„Die Jugend von heute“ ist ein altes Thema
Fast jede Generation betrachtet die nachfolgende kritisch.
Jüngere Menschen erscheinen:
- selbstbezogener
- weniger angepasst
- anspruchsvoller
- überzeugter von sich
Ein Teil davon kann Entwicklung sein.
Deshalb braucht es besondere Vorsicht, Altersunterschiede zu Generationseigenschaften umzudeuten.
Was misst der Narcissistic Personality Inventory überhaupt?
Der NPI gehört zu den bekanntesten Instrumenten der Narzissmusforschung.
Er wurde insbesondere entwickelt, um grandiosere beziehungsweise agentische Formen narzisstischer Merkmale in nichtklinischen Populationen zu erfassen.
Er enthält Aspekte wie:
- Führungsanspruch
- Selbstsicherheit
- Grandiosität
- Anspruchsdenken
Das ist wichtig, weil einige dieser Eigenschaften weniger ausschließlich negativ sind.
Selbstsicherheit oder Führungsorientierung können auch funktionale Aspekte enthalten.
Ein gesellschaftlicher Anstieg eines Fragebogenwertes wäre deshalb weniger automatisch ein Anstieg pathologischen Narzissmus.
Es gibt weniger „den Narzissmus“
Moderne Forschung unterscheidet unterschiedliche Facetten.
Zum Beispiel:
- agentischen Narzissmus
- antagonistischen Narzissmus
- vulnerable beziehungsweise neurotische Aspekte
Diese Facetten können sich unterschiedlich entwickeln und unterschiedliche Auswirkungen haben.
Darum wird die einfache Frage:
„Nimmt Narzissmus zu?“
schon methodisch schwieriger, als sie klingt.
Was ist mit Individualismus?
Westliche Gesellschaften sind in vielen Bereichen individualistischer geworden.
Menschen legen größeren Wert auf:
- Selbstverwirklichung
- Autonomie
- persönliche Ziele
- individuelle Identität
Auch das wird gelegentlich mit Narzissmus gleichgesetzt.
Doch:
Individualismus und Narzissmus sind weniger dasselbe.
Ein Mensch kann sehr autonom leben und gleichzeitig empathisch, kooperativ und verantwortungsvoll sein.
Selbstbewusstsein ist weniger Narzissmus
Auch selbstbewusstes Auftreten wird schnell falsch eingeordnet.
Jemand kann:
- klar auftreten
- eigene Bedürfnisse vertreten
- Erfolge nennen
- Grenzen setzen
- sichtbar sein
ohne deswegen stark narzisstisch zu sein.
Selbstwert und Selbstüberhöhung sind unterschiedliche Dinge.
Und Selbstmarketing?
Moderne Arbeitswelten fördern persönliche Sichtbarkeit.
Menschen sollen:
- sich positionieren
- Netzwerke bilden
- ihre Erfolge darstellen
- eine persönliche Marke entwickeln
Das kann nach außen narzisstischer wirken als frühere Formen beruflicher Kommunikation.
Auch hier gilt:
Veränderte Kommunikationsnormen sind weniger automatisch veränderte Persönlichkeiten.
Warum die Epidemie-Erzählung trotzdem attraktiv ist
Sie erklärt vieles sehr einfach.
Schwierige Führungskraft?
Narzisst.
Egoistischer Ex-Partner?
Narzisst.
Selbstdarstellung auf Instagram?
Narzissmus.
Politische Polarisierung?
Narzisstische Gesellschaft.
Solche Erklärungen wirken klar.
Die Wirklichkeit ist häufig komplexer.
Eine gesellschaftliche Diagnose ist schnell gestellt
Wir sollten dabei denselben Maßstab anwenden wie bei einzelnen Menschen.
Weniger:
„Die Gesellschaft ist narzisstisch.“
Mehr:
„Welche konkreten Verhaltensweisen und gesellschaftlichen Anreize beobachten wir?“
Das führt zu besseren Fragen.
Vielleicht belohnen bestimmte Systeme narzisstisches Verhalten
Das ist eine andere These.
Und sie ist wesentlich interessanter.
Bestimmte Umfelder können Eigenschaften belohnen wie:
- starke Selbstdarstellung
- Dominanz
- Statusstreben
- hohes Selbstvertrauen
- Risikobereitschaft
Das bedeutet weniger, dass die gesamte Bevölkerung narzisstischer wird.
Es könnte bedeuten:
Bestimmte Verhaltensweisen werden in bestimmten Kontexten besonders sichtbar oder erfolgreich.
Narzissmus und Führung
Auch in Führung ist Differenzierung wichtig.
Narzisstische Eigenschaften können zunächst durchaus attraktiv wirken.
Zum Beispiel:
- Selbstsicherheit
- Charisma
- Vision
- Dominanz
Problematisch werden stärker antagonistische Muster.
Zum Beispiel:
- Anspruchsdenken
- Abwertung
- Ausbeutung
- geringe Korrekturfähigkeit
- starkes Bedürfnis nach Bewunderung
Deshalb hilft auch hier weniger das Etikett als die Betrachtung konkreten Verhaltens.
Sehen wir heute vielleicht besser hin?
Das wäre eine weitere Erklärung.
Menschen sprechen heute offener über:
- emotionale Manipulation
- psychische Gewalt
- problematische Beziehungsmuster
- Grenzverletzungen
Dadurch werden Verhaltensweisen sichtbar, die früher möglicherweise:
- normalisiert
- verschwiegen
- anders benannt
wurden.
Mehr Wahrnehmung ist weniger automatisch mehr Vorkommen.
Der Begriff Narzissmus hilft – und kann gleichzeitig schaden
Er kann Menschen helfen, wiederkehrende Muster zu verstehen.
Er kann Sprache für Erfahrungen liefern.
Problematisch wird er, wenn jede schwierige Person damit erklärt wird.
Dann verschwinden Unterschiede zwischen:
- Egoismus
- Unsicherheit
- Konfliktverhalten
- Dominanz
- Manipulation
- narzisstischen Persönlichkeitsmerkmalen
- narzisstischer Persönlichkeitsstörung
Für deinen Umgang ist eine andere Frage oft wichtiger
Vielleicht weißt du weniger sicher:
„Ist diese Person wirklich narzisstisch?“
Du kannst jedoch beobachten:
- Werden deine Grenzen respektiert?
- Kann Verantwortung übernommen werden?
- Ist Widerspruch möglich?
- Werden Vereinbarungen eingehalten?
- Wird deine Wahrnehmung regelmäßig umgedeutet?
- Ist eine faire Konfliktklärung möglich?
Für deine Entscheidungen können diese Fragen wesentlich hilfreicher sein als die gesellschaftliche Häufigkeit von Narzissmus.
Mehr Narzissten oder mehr Aufmerksamkeit für Narzissmus?
Mein derzeitiges Fazit lautet:
Wir haben gute Gründe anzunehmen, dass heute wesentlich mehr über Narzissmus gesprochen wird.
Wir haben weniger gute Gründe für die pauschale Behauptung:
„Es gibt immer mehr Narzissten.“
Die bisher umfangreichste Forschung zu langfristigen Veränderungen narzisstischer Persönlichkeitsmerkmale liefert dafür gerade keine Unterstützung.
Was wir seriös sagen können
- Narzisstische Merkmale unterscheiden sich zwischen Menschen.
- Sie verändern sich im Durchschnitt über die Lebensspanne.
- Jüngere Menschen weisen durchschnittlich höhere Werte auf als ältere.
- Studien zu Generationseffekten kamen zu unterschiedlichen Ergebnissen.
- Neuere umfangreiche Meta-Analysen sprechen gegen eine allgemeine Narzissmus-Epidemie.
- Narzisstische Persönlichkeitsmerkmale und eine narzisstische Persönlichkeitsstörung sind weniger dasselbe.
Was wir weniger seriös behaupten sollten
Zum Beispiel:
„Social Media macht uns alle zu Narzissten.“
„Generation X, Y oder Z ist narzisstischer.“
„Heute gibt es wesentlich mehr narzisstische Persönlichkeitsstörungen.“
„Unsere gesamte Gesellschaft ist narzisstisch geworden.“
Solche Aussagen benötigen deutlich mehr Belege, als häufig angeboten werden.
Vielleicht ist die bessere Frage eine andere
Weniger:
„Wie viele Narzissten gibt es?“
Mehr:
„Welche Verhaltensweisen belohnen wir?“
Fördern unsere Systeme:
- Kooperation oder Selbstdarstellung?
- Verantwortung oder Schuldverschiebung?
- Korrekturfähigkeit oder Selbstgewissheit?
- Substanz oder Aufmerksamkeit?
Damit verlassen wir die spekulative Gesellschaftsdiagnose.
Und kommen zu Fragen, auf die wir tatsächlich Einfluss haben.
Wenn du selbst mit narzisstisch geprägtem Verhalten zu tun hast
Für deinen persönlichen Umgang ist weniger entscheidend, ob die gesellschaftliche Narzissmusrate steigt oder fällt.
Entscheidend ist:
Was geschieht in deiner konkreten Beziehung?
Welche Auswirkungen hat das auf dich?
Welche Grenzen und Entscheidungen sind sinnvoll?
Auf meiner Übersichtsseite findest du Informationen zum privaten und beruflichen Umgang mit narzisstisch geprägten Personen.
→ Hilfe im Umgang mit narzisstisch geprägten Personen
Wenn psychische Folgen im Vordergrund stehen
Wenn belastende Beziehungserfahrungen starke Ängste, Traumafolgen oder andere behandlungsbedürftige Beschwerden hinterlassen haben, ist ein therapeutischer Rahmen passend.
Meine therapeutischen Angebote findest du organisatorisch getrennt auf:
→ Psychotherapie in Berlin und online
Fazit: Vorsicht mit der Narzissmus-Epidemie
Die Vorstellung klingt plausibel:
Social Media.
Selbstinszenierung.
Individualismus.
Persönliche Marken.
Also:
immer mehr Narzissmus.
Die Forschung erzählt eine differenziertere Geschichte.
Einige ältere Studien fanden steigende Werte.
Andere konnten diesen Trend weniger bestätigen.
Die bisher umfangreichste Meta-Analyse findet über mehrere Jahrzehnte sogar eher sinkende Werte.
Deshalb würde ich heute weniger fragen:
„Warum gibt es immer mehr Narzissten?“
Sondern:
„Warum nehmen wir Narzissmus heute stärker wahr – und welche konkreten Verhaltensweisen sollten uns tatsächlich interessieren?“
Diese Frage führt aus meiner Sicht deutlich weiter.
Der nächste Schritt
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
- worum es geht
- was du erreichen möchtest
- bis wann das Thema relevant ist
- ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Gut informiert entscheiden
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
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Erstveröffentlichung: 11. Mai 2013
Überarbeitung: 12. April 2026















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