Blog für gute Entscheidungen

Artikel von Karsten Noack aus Berlin

Freie Assoziation als Kreativitätstechnik

Ideen wo seid ihr? Woher soll ich euch nehmen, wenn nicht stehlen? Fantasie ist etwas, was sich manche Leute gar nicht vorstellen können. Wie wäre es mit Anleihen bei den großen Denkern?

Archimedes saß in der Badewanne, spielte mit Seife und Seifenschale herum und „Heureka!“. Er kam so auf die Idee für die Formel zur Berechnung des spezifischen Gewichts. Schön und gut; nur irgendwann wird die Haut schrumpelig und nicht in jedem Büro befindet sich eine Badewanne. Es braucht wohl doch etwas pragmatischere Methoden. Voilà:

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Was tun, wenn über Sie gelästert wird?

Was tun bei Lästereien? Lohnt sich die Aufregung? „Stop, breath, action“ lernen meine Tauchschüler als Eselsbrücke bei unvorhergesehenen Ereignissen. Das ist auch außerhalb des Wassers eine gute Idee. Also, erst einmal innehalten, durchatmen und erst dann mit Bedacht reagieren. Schon wenige Sekunden genügen oft für eine Einschätzung der Situation und führen zu angemessenen Entscheidungen.

Wie wäre es mit 5 Tipps zum Umgang mit Lästereien?

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Walk your Talk oder Wasser predigen und Wein saufen?

Ich liebe meine Berufung. Mit dem Rad zum Termin? Das hilft beim Denken. Flüge mitten in der Nacht mag ich weniger, die Gespräche die sie mir ermöglichen schon. Schließlich geht es bei meiner Arbeit um Themen die auf die eine oder andere Weise jeden Menschen betreffen, der sich entwickeln möchte. So profitiere ich selbst von der Zusammenarbeit mit unterschiedlichsten Unternehmen, Persönlichkeiten und Themen. Nein, deswegen verzichte ich trotzdem nicht auf mein Honorar. Schließlich profitieren davon ja alle Beteiligten.

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Nimmt der Narzissmus in unserer Kultur zu und woran erkennen Sie Narzissten?

Narzissten; Macht, Ruhm, und Anerkennung treibt sie an. Das ist doch nicht zwangsläufig schlecht, oder? Mit diesen Motiven sind schon einige Berge erstiegen worden, die sonst noch weiße Flecken auf der Karte wären. Hätte die Welt nicht so viele Menschen mit narzisstischen Tendenzen, dann gäbe es viele Errungenschaften und Rekorde nicht. Es gäbe allerdings auch die vielen Nachteile durch Sie nicht. Nach außen wirkt der Narzisst selbstbewusst. Doch so faszinierend Narzissten auf dem ersten Blick erscheinen, so egoistisch und gefühlskalt sind sie in Wirklichkeit. Wie es anderen geht, zählt nicht, Rücksicht ist für Sie nur Mittel zum Zweck. Allein ihr Selbstmitleid ist grenzenlos. Fehler machen nur die anderen.

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Sanftmut, die unterschätzte Stärke

Sanftmut ist kein Wort, das in den Debatten zu Werten oder Hitlisten attraktiver Persönlichkeitseigenschaften einen der vordersten Plätze belegen würde. Viele Menschen denken, dass Sanftmut einer Schwäche, Furchtsamkeit oder Passivität entspringt. Doch sie ist tatsächlich kontrollierte Stärke. Es wird heutzutage nicht mehr mit Stärke in Verbindung gebracht. Das war nicht immer so, der römische Kaiser und Philosoph Marc Aurel, sah das noch anders: „Nicht derjenige ist tapfer, der sich Ausbrüchen des Zornes überlässt, sondern derjenige, der Milde und Sanftmut besitzt.“ Satt dessen wird Sanftmut oft als Schwäche und fehlende Energie wahrgenommen. Doch nur ein starker Mensch kann sanftmütig sein. Nur, wer sich seiner Stärke bewusst ist, fühlt sich sicher genug, um souverän zu handeln. Unsichere Menschen meinen, ihren Status ständig verteidigen zu müssen. Einen Blick auf das Verhalten von Zeitgenossen wie Donald Trump oder der cholerische Chef, macht das deutlich. Solche Menschen machen eigenartige Dinge, legen eine unnatürliche Körpersprache an den Tag, um sich künstlich Respekt zu verschaffen.

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Wort halten oder ist Zuverlässigkeit nicht mehr zeitgemäß?

DIe trockene Definition: Zuverlässigkeit ist die Verlässlichkeit von vertrauenswürdigen Personen, Gegenständen oder Materialien, weil sie sich als sicher erwiesen haben und Versprechungen erfüllen.

Wie wäre es mit ein paar weiteren Gedanken zur Zuverlässigkeit und ihrem Beitrag?

Zuverlässigkeit macht unser Leben leichter. Braucht es mehr Begründung? Anscheinend schon, denn dieses Argument hat offensichtlich nicht genug Zugkraft. Die Unzuverlässigkeit grassiert in vielen Bereichen. In der Arbeitswelt und auch im Privaten.

Es zeigt sich leider zu oft; zum Spaß treffen sich viele – wenn es ernst wird, ist man allein. Zuverlässige Menschen genießen deshalb große Wertschätzung, ihnen wird vertraut, weil sich gezeigt hat, dass solches Vertrauen gerechtfertigt ist. Und es lohnt sich für alle Beteiligten auf vielerlei Weise. Die wichtigsten Aufgaben werden nun mal den zuverlässigsten Menschen anvertraut. Jenen die ein ausgeprägtes Verantwortungsgefühl besitzen und die nötigen Herausforderungen angehen.

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Achtsamkeit (Mindfulness) macht sich gut in Büchern und Kursen

Von wegen früher war alles gelassener. Wilhelm Busch berichtet da von ganz anderen Verhältnisse. Er wusste, wer an allen Orten gleichzeitig sein möchte, wird früher oder später erkennen, dass er nirgends war. Das war so und wird wohl auch künftig so sein. Bei all den Büchern und Kursen zu Achtsamkeit und us-amerikanisiert Mindfulness, müssten wir doch allerdings heute schon viel weiter sein, oder?

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Vorsicht vor dem Aktionismusreflex

Der Aktionismusreflex ist der Reflex, in jeder Situation sofort und meist ohne vorhergehende Ideensammlung oder -auswahl, mit einer Aktion um der Aktion willen loslegen zu müssen. In besonders ausgeprägten Fällen wird er auch als „blinder Aktionismus“ bezeichnet. Gut gemeint, doch trotz bester Absichten richtet solcher Aktionismus leicht Schäden an oder vergeudet im besten Fall zumindest Ressourcen.

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Viel Feind, viel Ehr oder lieber Jedermanns Liebling?

Wer mit grundlegend neuen Ideen antritt und nicht aufpasst, tritt dabei schon mal jemandem auf die Füße. Das ist mitunter unangenehm. Doch es kann auch ein gutes Zeichen sein. Wer nicht auf ausgetretenen Pfade im Rückenwind anderer Menschen unterwegs ist, darf sich über Gegenwind nicht wundern. Auch ohne Zigarre lässt sich auf den Spuren von Winston Churchill wandeln; „Wer die bessere Einsicht hat, darf sich nicht scheuen, Unpopularität in Kauf zu nehmen.“

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Teamwork: Denkblockaden mit der Walt-Disney-Technik überwinden

Täglich grüßt das Murmeltier und es ist nicht Bill Murray, der die Hauptrolle spielt. Leider erleben viel zu viele Menschen in ihrem Berufsalltag Besprechungen, in denen die Kekse das einzig Positive sind. Es ähnelt einem Trauerspiel: Viel zu viele Meetings laufen völlig uninspiriert und ohne Ergebnis ab. Das kann an uninspirierten und ineffektiven Teilnehmern liegen, die das Trauerspiel choreografieren oder über sich ergehen lassen. Wahrscheinlicher ist allerdings, dass es an der Zusammensetzung des Teams liegt. Das ist heute nach wie vor die Hauptursache für gescheiterte Zusammentreffen. Das ist in mehrfacher Weise schade. Schließlich gibt es mittlerweile eine Vielzahl von Modellen und Methoden, die strukturellen Bremsen zu lösen.

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Durch Enttäuschung zu Erkenntnissen

Trotz der in einem Gedicht von Thomas Gray 1742 beschriebenen Segnung durch Unwissenheit (Ode on a Distant Prospect of Eton College) und dem Hinweis „Ignorance is Bliss“ im Film Matrix, hält Unwissenheit nicht, was sie verspricht. Unwissenheit mag für eine gewisse Zeit die Illusion einer heilen Welt in Rosarot ermöglichen, doch findet währendessen weder das wahre Leben, noch Wachstum statt.

Wissen ist Macht und nicht wissen macht auch nichts? Das klingt wohl lustiger, als es ist, denn auf so einer Basis lässt sich nicht gestalten, nicht entwickeln. Somit ist jede Enttäuschung ein Akt der Befreiung und Basis besserer Entscheidungen. Zumindest dann, wenn es nicht zu einem anhaltenden Erstarren kommt, sondern die Ärmel hochgekrempelt werden, und etwas Gutes aus dieser Erkenntnis zu machen.

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11 Schritte zur Problemlösung mit Mind Maps

Manche Probleme erscheinen derartig überwältigend, dass es kaum noch möglich ist klare Gedanken zu finden. Stressreaktion machen das Denken nicht einfacher. Und nicht zu wissen, wo der Anfang zu machen ist, was die wesentlichen Ursachen und Lösungswege sind, ist durchaus belastend. Vor allem, wenn der Einsatz hoch ist, drückt es aufs Gemüt! So wird der Weg zur Lösung steiniger als er sein muss.

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Schritt für Schritt durch die Phasen der Veränderung

Wohin soll die Reise gehen, und wie wollen wir dorthin gelangen? Wer Teil der Lösung sein will, braucht gute Antworten auf gute Fragen. Und die Bereitschaft, Werte nicht nur für sich zu beanspruchen. Zu oft soll der Zweck die Mittel heiligen und die im Grunde gute Idee schon in den Ansätzen verraten. So oder so ist mit Gegenwind zu rechnen, nicht jeder wird ebenso begeistert von Veränderungen sein. Schließlich haben selbst bedenkliche Umstände ihre Profiteure. Manch einem ist es auch lieber das zu behalten, was ihm bekannt ist, selbst wenn es nicht ideal ist. Lieber das unbequeme Bekannte, als das unsichere Unbekannte. Wer eine Idee trotz all der Massenträgheit ins Rollen bringen möchte, hat einige Stufen zu nehmen.

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Heikle Gewohnheiten erkennen und ändern … nur wie?

Mit etwas Vorsicht vor Gewohnheiten können wir besser die Möglichkeiten erkennen. Allzu leicht führen gemachte Erfahrungen zu Verallgemeinerungen und voreiligen Schlussfolgerungen. In Bereichen, in denen wir uns zuhause fühlen, vertraut und als Experten betrachten, sind blinde Flecken keine Seltenheit. Um kreativ zu sein gilt es sich davon zu lösen, den Expertenstatus ab und an zur Seite zu legen und sich frei wie ein Neuling im Thema zu bewegen. Sozusagen, so wie mit den Augen eines Kindes ans Werk gehen.

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Filterblase und Echokammereffekt

Wir bekommen im Internet (und auch außerhalb durch unsere Kontakte) eine spezielle Auswahl der Welt um uns herum präsentiert. Die Grundlage der Auswahl im Web liefern die mittlerweile umfangreichen Daten. Standort oder sogar Bewegungsmuster, soziale Daten und Vernetzungen, Likes, vergangene Suchen des Nutzers. Durch Cookies lassen sich die Auswertungsmöglichkeiten noch weiter vergrößern. Das Marketing hat dadurch heute ganz andere Spielräume der gezielten Ansprache. Personifizierung hat Vor- und Nachteile. Hinsichtlich des Datenschutzes können einem schon mal die Haare zu Berge stehen. Doch verzichten mag auch kaum jemand auf die Teilnahme. Das hat einen Preis!

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Weg mit dem Bullshit. Wie weit gehen Sie mit der Ehrlichkeit?

Aus vielerlei Gründen lügen wir den ganzen Tag, oft aus Höflichkeit. Bei entsprechender Erziehung sagen wir nun mal nicht gerade heraus, wie wir die Bluse der Kollegin oder die Erzählerqualitäten des Nachbarn finden. Weshalb auch, sie scheinen ja zufrieden damit zu sein? Anhänger der radikalen Ehrlichkeit meinen diese Unehrlichkeit verursache eine Menge Schäden. Da nutzt es auch nicht diese Lügen als Höflichkeit zu beschönigen. Dazu gehören auch Ironie, Hochstapelei und Untertreibung aus Bescheidenheit. Eine Lüge ist eine Lüge und bleibt eine Lüge. Punkt! Sich und andere zu belügen ist anstrengend, unmoralisch und fördert Stress. Also weg mit den Filtern und raus mit dem, was wir tatsächlich denken? Das Konzept der radikalen Ehrlichkeit ist einfach: Keine Lügen. Immer die Wahrheit. Kein Taktgefühl, keine Diplomatie, keine Beschönigungen. Ohne Filter zwischen Gehirn und Mundwerk. Man gewinnt immer, wenn man erfährt was andere von uns denken. (Johann Wolfgang von Goethe)

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Chancen ergreifen: Trauen statt trauern

Mit jedem Lebensjahr steigt nicht nur die Anzahl der grauen Haare, Falten oder Narben, sondern auch die Zahl der verpassten Chancen. Denke ich an die Chancen, die sich mir bis jetzt im Leben boten, meldet sich mein Bauch. Habe ich mich richtig entschieden? War der Weg den ich ging die beste Wahl? Wir stehen so oft im Leben vor Entscheidungen, die alles verändern können. Das fühlt sich nicht immer gut an. Es kann als auch Belastung empfunden werden, so viel Verantwortung zu tragen. Ja, die Möglichkeit sich entscheiden zu können ist ein Privileg und manchmal auch eine Qual.

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Wollen Sie lieber eine Berühmtheit oder ein Held sein?

Habe nur ich den Eindruck, dass heutzutage das Wort „Held“ seine Bedeutung etwas verschoben hat und eher wie „Promi“ oder „Berühmtheit“ verwendet wird? Hatte es nicht ursprünglich einmal eine andere Bedeutung? Promis suchen die Öffentlichkeit, wie die Motte das Licht. Das ist ihr Antrieb. Sie unternehmen einiges, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Aufzufallen, das ist ihr Antrieb. Berühmt oder berüchtigt? Egal! Es ist ihre Priorität bekannt zu sein, oft ist ihnen dabei weitgehend egal auf welchem Wege. Sie unternehmen einiges, um nur bemerkt zu werden. Oft genug wirken die krampfhaften Bemühungen grotesk. Diese Bemühungen berücksichtigen dabei oft weder den guten Geschmack noch die Frage, ob es irgendeinen relevanten Beitrag für die Gesellschaft liefert. Das wird höchstens billigend in Kauf genommen, wenn die eigenen Vorteile dabei dominieren.

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Klassisches Coaching?

Sie wollen sich persönlich weiterentwickeln, gute Entscheidungen treffen, Herausforderungen meistern, Ihre Situation verbessern? Nur auf welchem Weg? Da gibt es neben spirituellem Beistand beispielsweise Coaching in den verschiedensten Formen, Training, Beratung und Mentoring. Wobei auch diese Bezeichnungen in der Praxis meist nicht der Ursprungsidee entsprechend verwendet werden. Also welchen Weg wählen?

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Tipps, wie Sie mutig für Ihre Überzeugung einstehen

So manch einer hat eine Meinung, die Beachtung verdient. Ist diese Meinung jedoch nicht laut genug zu hören, dann ist es an der Zeit sich zu entscheiden, ob das so bleiben oder die Sicht mit anderen geteilt werden soll. Nicht jeder wagt diesen Schritt. Oft werden die möglichen Folgen gescheut, manchmal mit Recht. Dabei ist es allerdings meist ja nicht tatsächlich erforderlich, sich als Märtyrer den Hyänen zum Fraß zu opfern.

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Ist es Geduld oder Desinteresse?

So einfach ist der Unterschied zwischen Geduld und Ignoranz mitunter nicht zu erkennen, oder? Es gibt ja auch einige Menschen, die meinen, da gäbe es beim Resultat keinen Unterschied. Und die sehen sich nicht unbedingt als Misanthropen. Mark Twain meinte: Alles, was man im Leben braucht, sind Ignoranz und Selbstvertrauen. Hm?

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Geduld, vielleicht erledigt es sich von selbst!

Wie spießig klingt das denn? Kennen Sie den Spruch: „Was Du heute kannst besorgen, verschiebe nicht auf Morgen.”?

Wenn dieser Satz auch nicht absolut und uneingeschränkt gültig ist, so ist er doch zumindest ein Hinweis darauf, wichtige Dinge nicht unnötig vor sich her zu schieben oder nicht ständig zu verschieben, sondern diese zu erledigen.

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Autorisierung von Macht: Manche wollen um jeden Preis Macht, andere scheuen sie

Macht benötigt eine Basis, einen Ursprung. Sie ist gerade heutzutage üblicherweise nicht einseitig. Auch wenn diejenigen, die sich einem fremden Willen aussetzen, es oft anders empfinden; es gibt Menschen, die Macht ausüben und jene, die es ermöglichen. Ein altbacken klingender Gewerkschaftsspruch bringt es auf den Punkt: „Wenn mein starker Arm es will, stehen alle Räder still.“

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Wie gehen Sie mit Rückschlägen um?

Verpatzte Prüfung, misslungene Präsentation, gescheiterte Verhandlung, Projekt in den Sand gesetzt? Das sind Erfahrungen, auf die wir wohl eher verzichten möchten. Und doch gehören sie dazu, sie sind natürlicher Bestandteil des Lebens und Lernens. Wer sich die Biographien vieler als erfolgreich geltenden Persönlichkeiten anschaut, erfährt; viele hatten es mit Rückschlägen zu tun. Gerade das macht deren Entwicklung für die Leser ja so interessant. Die Art und Weise, wie Menschen mit Rückschlägen umgehen, offenbart mehr über sie als ihr Verhalten bei Erfolg.

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Wo fängt Verantwortung an, wo hört sie auf?

Verantwortung: Manch einer sucht sie, viele meiden sie. Wo fängt Verantwortung an, wo hört sie auf? Wobei mir auch gleich der nächste Gedanke in die Aufmerksamkeit springt: Wie ist das eigentlich mit dem Zuerst-Vor-der-eigenen-Tür-kehren? Oder ist es einfach leichter, die Dinge mit etwas Entfernung zu erkennen? Stichwort: Wald vor lauter Bäumen nicht erkennen.

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Karriere: Peter-Prinzip oder Plan B?

Ach, wie romantisch klingen doch die Geschichten aus vergangenen Zeiten der Berufswelt. Da soll es üblich gewesen sein bei einem Unternehmen ganz unten anzufangen und sich Schritt für Schritt hochzuarbeiten, bis es mit der Rente eine feierliche Verabschiedung gab. Wer nicht zu gierig in die Kasse griff, konnte planen. Das kann doch nur Propaganda sein und in die Kategorie Märchen gehören, oder?

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Motivierung durch Belohnung? Unterminierung – Gut gemeint und doch schädlich

Die meisten Menschen bringen von Hause aus gute Voraussetzungen mit, um von sich aus aktiv und kreativ zu sein. Viele Handlungen die wir ausüben sind selbst motiviert, also intrinsisch. Wir tun so manches auch ohne dazu aufgefordert oder dafür von anderen belohnt zu werden. Die Handlung an sich belohnt und ist mit einem hohen Grad an Identifikation verbunden.

Wie wäre es den eigenen Antrieb zu fördern, statt auf Zuckerrohr oder Peitsche zu setzen?

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Nur keine falsche Zurückhaltung, machen Sie sich überflüssig!

Mitunter vermutet ich bei manchen Experten solche Denkblasen: „Nur nicht zum Ende kommen, dann habe ich noch eine Weile zu tun!”
Die Sorge, nichts mehr zu tun zu haben, nicht mehr gebraucht zu werden, ist schon irgendwie verständlich. Wenn schon nicht bewusst, dann zumindest unbewusst gibt es Tendenzen, sich unersetzbar zu machen. So soll der Marktwert gesteigert werden und die Einnahmen sollen weiter fließen. Doch falls Sie gut sind, dann machen Sie es lieber anders!

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Lehren die Medien das Rücksichtslosigkeit erforderlich ist?

Wer Serien wie Scandal, The Good Wife, House of Cards und die Tagesschau gesehen hat bildet sich eine Vorstellung wie ‪es in ‎Politik‬ und Wirtschaft läuft. Ob Unterhaltungsprogramm oder Nachrichtensendung; es drängt sich der Eindruck auf, dass Rücksichtslosigkeit an der Tagesordnung ist.

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Lass das, ich hass‘ das: Manipulationstechniken erkennen

Die wesentlichste Voraussetzung — um sich vor Manipulationen zu schützen — ist sich selbst gut zu kennen, um ein etwaiges Bauchgefühl ohne Umwege deuten zu können. Manipulierbar sind wir vor allem dort, wo wir unsicher sind. Punkt! Na gut, ich schmücke es noch etwas aus, doch das ist der Kern: Wer in sich ruht, ist schwer zu manipulieren! Viele Manipulationstechniken basieren darauf Zweifel zu säen, ein schlechtes Gewissen zu machen oder das Ego auf andere Weise zu überrumpeln.

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Ehrlich zu sich selbst sein

Schnell ist das Foto aus der ersten Bewerbung nach dem Studium auch dutzende Jahre später gefunden und nun das Profilfoto bei Facebook & Co. Ja, ja, wir Menschen sind schon komische Wesen. Da wird geschummelt und geflunkert. Und das nicht nur gegenüber anderen Menschen, sondern auch sich selbst gegenüber. Sich selbst zu kitzeln soll ja nicht möglich sein, sich etwa vorzumachen schon.

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