Manipulation kennt jeder Mensch von mehreren Seiten

Manipulation: Definition, Formen, Ursachen, Absichten, Schutz,...

Manipulation

 

Als Manipulation wird die absichtliche Verhaltensbeeinflussung bezeichnet, die meist verdeckt und gehen den Willen des Beeinflussten erfolgt. Manipulation hat keinen guten Ruf. Tatsächlich ist das Bestreben zu manipulieren jedoch alltäglich in jedem von uns angelegt.

Überblick

 

 

 

 

Manipulation

 

Als Manipulation wird die absichtliche Verhaltensbeeinflussung bezeichnet, die meist verdeckt und gehen den Willen des Beeinflussten erfolgt. Tatsächlich ist das Bestreben zu manipulieren jedoch alltäglich in jedem von uns angelegt. Beeinflussung läuft ständig ab, nicht nur auf der Arbeit, sondern auch privat. Jeder versucht, den anderen mehr oder weniger zu beeinflussen. Es liegt im Auge des Betrachters und in der Art der Anwendung, ob es als positive oder negative Form der Beeinflussung betrachtet wird.

 

Beispiele:

 

 

 

Jeder manipuliert

 

Beeinflussung läuft ständig ab, nicht nur auf der Arbeit, sondern auch privat. Jeder versucht, den anderen mehr oder weniger zu beeinflussen. Oft genug geschieht das mit guten Absichten. Selbst der Einsatz eines Hundeblicks verfolgt manipulative Absichten.

 

 

 

Negative Formen der Manipulation

 

Meist wird unter Manipulation die Überredung eines Menschen mit unredlichen und nicht durchschaubaren Mitteln verstanden, mit denen Manipulierte zu Einsichten und Handlungen geführt werden sollen, die nicht in ihrem Interesse liegen, sondern weitestgehend dem Interesse des Manipulateurs dienen.

 

 

Das Milgram-Experiment

 

Besonders unangenehme Formen zeigte das, nach dem amerikanische Psychologen Stanley Milgram benannte, Milgram-Experiment. Er zeigte 1961, wie leicht Menschen dazu gebracht werden können, andere zu quälen und zu töten. Die Mehrheit der Versuchsteilnehmer gehorchte und verabreichte der angeblichen Testperson schmerzliche Stromschläge, weil es die angebliche Autoritätsperson forderte. In unserer fortgeschrittenen und ach so aufgeklärten Welt halten viele von uns sich für weit weniger anfällig für solchen unreflektierten Befehlsgehorsam. Das Experiment wurde deshalb 2008 wiederholt. Der Mensch ist und bleibt also manipulierbar, denn als soziales Wesen liegt ihm viel daran von anderen anerkannt, bemerkt und geachtet zu werden. Es hat sich leider gezeigt; auch heute lassen sich Menschen weiterhin derartig manipulieren, wenn Autorität im Spiel ist.

 

 

 

Gefahr erkannt, Gefahr gebannt

 

Die Absicht, andere Menschen beeinflussen zu wollen, läuft nicht immer bewusst ab. Sowohl Manipulator, noch Manipulierter müssen sich dessen nicht bewusst sein.

Wir sind dem jedoch nicht ausgeliefert. Wem bewusst wird, dass Manipulation üblich ist, kann man sich auch besser davor schützen. Eine Liste mit Hinweisen auf Manipulationstechniken hilft Ihnen dabei. Oft wird übersehen den Manipulationstechniken nicht nur durch verbale Sprache, sondern auch nonverbal, also durch Körpersprache, erfolgt.

Wie bei anderen Entscheidungen hilft es sehr sich der eigenen Werte und Prioritäten bewusst zu sein.

 

 

 

Ansonsten

 

Offenheit in der Kommunikation ist eine Voraussetzung für eine positive Einflussnahme auf andere Menschen und ein gutes Zusammenleben. Eine gute Portion Selbstreflexion und die Klärung der eigenen Werte helfen uns selbst unseren Beitrag zu leisten, damit Manipulation im fairen Rahmen bleibt.

 

P.S.

 

Erkennen Sie Versuche Sie zu manipulieren, wie reagieren sie dann darauf? Wie nehmen Sie Einfluss?

2 Kommentare

  1. Manipulieren Therapeuten und Coaches?

    Antworten
    • Es kommt mal wieder auf die Definition für MANIPULIEREN an.
      Je nach Zielsetzung und Vereinbarung laden die Interventionen mehr oder weniger deutlich zu Veränderungen ein.
      Das Ziel gibt der Klient vor, was bei unerwünschter Manipulation meist nicht der Fall ist.

      Antworten

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 23. Februar 2011
Überarbeitung: 02. Mai 2026
Englische Version:
AN: #9870
K: CNB
Ü: