Nimmt der Narzissmus in unserer Kultur zu und woran erkennen Sie Narzissten?

36 Hinweise auf eine narzisstische Persönlichkeit
Nimmt der Narzissmus in unserer Kultur zu und woran erkennen Sie Narzissten?

Narzissmus

 

Narzissten werden vor allem von Macht, Ruhm, und Anerkennung angetrieben. Das ist doch nicht schlecht, oder? Gäbe es nicht so viele Menschen mit narzisstischen Tendenzen, dann gäbe es viele Errungenschaften und Rekorde nicht. Allerdings müssten wir auch nicht unter den vielen Nachteile leiden. So faszinierend Narzissten auf den ersten Blick erscheinen mögen, so egoistisch und gefühlskalt sind sie in Wirklichkeit. Nur ihr Selbstmitleid ist grenzenlos. Fehler machen nur die anderen.

Im Artikel erfahren Sie, wie Sie Narzissten erkennen.

Nimmt der Narzissmus in unserer Kultur zu?

 

Trilian: „Könntest du deinen Egotrip mal kurz unterbrechen? Es ist was Wichtiges passiert.“

Zaphod: „Wenn es irgendwas Wichtigeres als mein Ego gibt, verlange ich, dass man es auf der Stelle verhaftet und erschießt.“

Per Anhalter durch die Galaxis

 

Narzissten – Macht, Ruhm, und Anerkennung treibt sie an. Das ist doch nicht zwangsläufig schlecht, oder? Mit diesen Motiven sind schon einige Berge erstiegen worden, die sonst immer noch weiße Flecken auf der Karte wären. Hätte die Welt nicht so viele Menschen mit narzisstischen Tendenzen, dann gäbe es viele Errungenschaften und Rekorde nicht. Es gäbe allerdings auch die vielen Nachteile durch sie nicht.

Nach außen wirkt der Narzisst selbstbewusst. Doch so faszinierend Narzissten auf den ersten Blick erscheinen, so egoistisch und gefühlskalt sind sie in Wirklichkeit. Wie es anderen geht, zählt nicht. Rücksicht ist für sie nur Mittel zum Zweck. Allein ihr Selbstmitleid ist grenzenlos. Fehler machen nur die anderen.

Das Phänomen des Narzissmus rückt immer häufiger in den Fokus. Mehr und mehr Menschen machen zunehmend Erfahrungen mit Narzissten verschiedenster Ausprägung. Bei meiner Arbeit ist das ebenfalls ein immer wiederkehrender Aspekt, insbesondere bei der Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen. Auch in Unternehmen wird nun sorgfältiger auf mögliche Risiken geachtet. Wie steht es wirklich um das Thema? Sind wir nur sensibler dafür geworden oder hat sich hier tatsächlich etwas verändert?

 

 

 

These

 

Meine persönliche These ist, dass grundlegende Veränderungen einen großen Anteil an den zunehmend häufiger beobachtbaren narzisstischen Tendenzen haben. Die klassischen Neurosen, wie beispielsweise die hysterischen Krankheitsbilder, mit hysterischen Dämmerattacken oder Krampfzuständen, sind im Vergleich zur Vergangenheit seltener geworden. Auch die Auswirkungen der zu Sigmund Freuds Zeiten noch so zentralen Unterdrückung der Sexualität hat sich in unserer Kultur deutlich verändert. Somit haben sich auch die daraus resultierenden Themen verschoben. Stattdessen rücken zunehmend Themen durch problematische Selbstwertgefühle in den Vordergrund. Und weil sich das zukünftig eher noch verstärken wird, ist es wichtig sich dem Thema und ganz konkret dem Umgang mit Narzissten zu stellen.

36 Hinweise auf eine narzisstische Persönlichkeit

 

Dieser Artikel gilt nicht der Diagnostik pathologischer Narzissten, sondern dem Ziel fiesen Zeitgenossen aus dem Weg zu gehen und sich nicht ausnutzen zu lassen.

 

 

1. Unangemessenes Selbstwertgefühl

 

Das zur Schau gestellte Selbstwertgefühl erscheint hinsichtlich der Persönlichkeit, Position und Erfahrung unangemessen. Sie beanspruchen einen höheren Status als das Umfeld zugestehen will.

 

 

 

2. Berechnend

 

Narzissten sind berechnend. Solange es ihnen einen Vorteil bringt, können sie nett und verbindlich erscheinen. Haben solche Menschen ihr Ziel erreicht, ist damit Schluss. Dann wird abgerechnet, denn Narzissten haben ein gutes Gedächtnis, wenn es darum geht sich zu rächen.

 

 

 

3. Arroganz

 

Recht typisch ist ein arrogantes Verhalten, von oben herab. Das tief sitzende Bedürfnis nach Überlegenheit mag gut versteckt sein, doch es treibt Narzissten an. Um diese sehnsüchtig begehrte Überlegenheit zu erreichen, wird er versuchen, dass sein Gegenüber sich unterlegen fühlt. Wer in die Falle tappt, kommt sich neben einem Narzissten ein bisschen kleiner, dümmer und unbedeutender vor.

Für Narzissten ist alles, was sie sagen und tun, schon deswegen richtig, weil sie es sagen und tun. Sie erwarten, dass jede Äußerung und Handlung bedenkenlos als richtig und als die einzige Wahrheit akzeptiert wird.

 

 

 

4. Ohne Rücksicht auf Verluste

 

Narzissten verletzen andere Menschen ohne geringste Hemmungen oder Reue. Das macht solche Menschen auch so begehrt für unangenehme Aufgaben und ebnet ihnen den Weg in höhere Positionen.

 

 

 

5. Machtstreben

 

Sehr häufig wird das Bedürfnis geäußert, Einfluss auszuüben und schnellen Erfolg anzustreben. Ihr Streben nach Dominanz zeigen sie meist recht offen. Schon ihre Wortwahl macht ihren Anspruch deutlich.

 

 

 

6. Schauspieler

 

Dient es ihren Zwecken, dann können sie sich für eine Weile verstellen und sogar unterwürfiger scheinen. Umso rücksichtsloser ist ihr Verhalten nach einer solchen für sie unangenehmen Phase.

 

 

 

7. Schlechter Zuhörer

 

Das Geschwätz anderer Leute ist ihnen einerlei, es sei denn es handelt sich um Komplimente. Oder sie können es für ihre Zwecke ausnutzen.

 

 

 

8. Schlaumeier

 

Der Schlaumeier kann alles, weiß alles, … Und wehe es bemerkt jemand, dass es nicht stimmt.

 

 

 

9. Meister des ersten Eindrucks

 

Narzissten sind geübt darin einen überdurchschnittlich guten ersten Eindruck zu hinterlassen. Als Blender investieren sie eine Menge, um zu beeindrucken.

 

 

 

10. Manipulateure

 

Verschlagenheit, häufige Manipulationsversuche und Kontrolle des Umfelds sind Narzissten vertraut.

 

 

 

11. Sucht nach Lob

 

Komplimente werden eingefordert, notfalls mit deutlichem Druck statt sanfterem Fishing for Compliments. Sie hören sonst selten richtig zu. Lobpreisungen dürfen dafür auch ohne Substanz geliefert werden. Huldigungen werden entgegengenommen.

 

 

 

12. Armes Opfer

 

Selbst reich beschenkt, ist es noch unzureichend, was er erhält. Das Gottesgeschenk hat mehr verdient, viel mehr.

 

 

 

13. Druckausübung

 

Narzissten erzeugen Druck. Charmant und scheinbar subtil vermitteln sie manipulativ, was sie vom Gegenüber erwarten, und zwar ohne, dass darüber noch diskutiert werden könnte.

 

 

 

14. Sind mehr wert als alle anderen Menschen

 

Von wegen alle Menschen sind gleich, was für ein Irrtum! Die eigene Gegenwart ist ein Geschenk für das Umfeld, die gewöhnlichen Menschen sind eine Zumutung. Diejenigen, die das nicht erkennen, beweisen so nur ihre Dummheit.

 

 

 

15. Meiden emotionaler Themen

 

Emotionale Themen werden vermieden. Gefühle machen verletzlich und das ist das Letzte, was ein Narzisst sein will. Wenn es zu gefühlsduselig wird, wechselt er schnell das Thema. Narzissten können durchaus die Gefühle und Seelenregungen Anderer wahrnehmen. Sie interessieren sich aber nicht wirklich für das Gefühlsleben ihrer Mitmenschen, um diese besser zu verstehen, sondern um sich durch dieses Wissen einen Vorteil zu verschaffen.

 

 

 

16. Anspruchsdenken

 

Das Beste ist für ihn gerade gut genug. Er lebt auf großem Fuß, selbst wenn die Taschen leer sind. Einschränken sollen sich die anderen.

 

 

 

17. Mehr Schein als Sein

 

Strebt Abschlüsse und Titel an, gerne auch Doktortitel aus dem Internet. Hinter der Fassade wird es oft sehr enttäuschend.

 

 

 

18. Einseitige Loyalität

 

Erwartet unbedingte Loyalität, selbst im Unrecht, gewährt selbst aber keine.

 

 

 

19. Moral ist etwas für andere

 

Moral ist nur wichtig im Hinblick darauf nicht erwischt zu werden. Narzissten sind sogar stolz darauf, wenn es ihnen gelingt, mit bedenklichem Verhalten durchzukommen.

 

 

 

20. Selbstbezogenheit

 

Ich, ich, ich. Spricht weitgehend nur von sich und den eigenen Plänen.

 

 

 

21. Reden statt Zuhören

 

Redet auf einen Menschen ein, statt mit einem. Zuhören sollen gefälligst die anderen, das Publikum.

 

 

 

22. Kritiker

 

Kritik wird üppig verteilt, aber selbst nicht angenommen.

 

 

 

23. Überheblichkeit

 

Betrachtet Menschen, die sich an Regeln halten, als dumm.

 

 

 

24. Eitelkeit

 

Die Eitelkeit ist Namen gebend. Ausgeprägte Eitelkeit gehört zu den prägenden Eigenschaften. Narzissten wollen schöner als ihr Umfeld sein, bewundert und makellos sein. Dafür betreiben sie größeren Aufwand, investieren eine ganze Menge dafür. Äußerlichkeiten haben für sie einen besonders hohen Stellenwert.

 

 

 

25. Keine echte Anteilnahme

 

Empathie wird bestenfalls geheuchelt. Typisch ist der Mangel an echter Traurigkeit und sonstiger emotionaler Anteilnahme. Das führt dazu, dass Narzissten unfähig sind, zu lieben, Reue zu verspüren oder Schuld empfinden.

Obwohl Narzissten oft gut schauspielern können, ist für aufmerksame Beobachter ersichtlich, dass echte Emotionen auffällig selten sind. Es erfordert allerdings entsprechendes Wissen.

 

 

 

26. Uneinsichtigkeit

 

Entschuldigungen werden von anderen Personen erwartet und selbst nicht gegeben, denn Fehler machen nur die anderen. Wenn Sie Narzissten auf die Palme und gegen sich aufbringen wollen, dann widersprechen Sie ihnen. Kritik oder noch so konstruktives Feedback sind nicht willkommen. Wer das ignoriert, wird das auch schnell zu spüren bekommen.

 

 

 

27. Einseitige Erwartungshaltung

 

Sie haben die Erwartung, dass andere Menschen ihre Bedürfnisse ihnen zugunsten zurückstellen.

 

 

 

28. Will bewundert werden

 

Legt sehr großen Wert auf Bewunderung durch andere Menschen.

 

 

 

29. Neider: Es kann nur EINEN geben

 

Neidet anderen vieles und meint, selbst beneidet zu werden. Spieglein, Spieglein an der Wand, keiner ist so toll wie der Narzisst. Um das zu erreichen, setzen Narzissten alles daran, andere in verschiedenen Disziplinen zu übertrumpfen. Ist dann ein Ignorant so frech und respektiert diesen Anspruch nicht, reagiert der Narzisst oft mit Neid und wertet mit Häme und Missgunst den Erfolg anderer Menschen ab.

 

 

 

30. Vermeintliche Intelligenz- und Inspirationsquelle

 

Eigene Themen sind weit wichtiger als die anderer Personen. Deswegen unterbrechen Narzissten ihr weniger qualifiziertes Umfeld auch häufiger.

 

 

 

31. Beschöniger

 

Es war einmal … Beschreibungen der Vergangenheit lassen den Narzissten sehr gut aussehen, wenn er sie darbietet.

 

 

 

32. Tyrannen

 

Mit Macht versehen entpuppt sich der Narzisst als Tyrann. Daran ändern auch keine Illusionen und Stoßgebete.

 

 

 

33. Rücksichtsloses Ausnutzen

 

Für ihre persönlichen Ziele nutzen Narzissten andere Menschen hemmungslos aus und zeigen insgesamt ein parasitäres Verhalten in Beziehungen.

 

 

 

34. Schwierige Beziehung zum Nachwuchs

 

Die Beziehung zu ihren Kindern und Enkelkindern ist speziell. Hier kollidieren die typischen Eigenschaften von Narzissten mit der Elternschaft und dem egoistischen Wunsch sich auch über den Nachwuchs zu profilieren.

 

 

 

35. Kontrollbedürfnis

 

Narzissten vermeiden alles, was sie daran erinnert, dass sie womöglich nicht immer alles in ihrem Leben unter Kontrolle haben. Deshalb versuchen sie ständig zu demonstrieren, dass sie die Spielregeln aufstellen. Ausnahme: Er kann sich als Opfer inszenieren, um so Vorteile zu ergattern.

 

 

 

36. Welch Geschenk für die Welt

 

Sie erinnern auch ungefragt häufiger daran, eine immense Bereicherung für die Welt zu sein. Ihre Grandiosität ist kaum zu ertragen. Stets sind sie besser als andere Menschen. Deswegen erwarten sie auch entsprechende Privilegien, die ihrer herausragenden Bedeutung gerecht werden.

 

 

 

Hinweise, dass Sie nicht zu den Narzissten gehören

 

Wohl jeder Mensch hat Eigenschaften an sich, die zu Narzissten passen. Die Menge und Kombination machen die Giftigkeit.

 

Hier in Kurzform ein paar Hinweise, dass Sie kein Narzisst sind:

  1. Sie haben ehrliche Freunde. Ihre Freunde dürfen Ihnen auch unbequeme Rückmeldungen geben, ohne aus den Kontakten gestrichen zu werden.
  2. Sie hören gut zu. Sie hören zu, weil Ihnen andere Menschen und deren Bedürfnisse am Herzen liegen.
  3. Sie sind authentisch.
  4. Sie wissen, es gibt auch andere Menschen, die eine Bereicherung sind.

 

Und, weil es so viele Menschen beschäftigt, habe ich dem einen eigenen Beitrag gewidmet: Hilfe, bin ich ein Narzisst? 8 Hinweise, dass Sie kein Narzisst / keine Narzisstin sind.

 

 

 

Umfrageergebnis

 

Personen mit narzistischen Tendenzen

 

%

... können zur Belastung werden.

%

... kenne ich nicht.

%

... stören mich nicht.

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de  (2017, n= 1117)

Erst, wenn Sie das Video starten wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Bitte lesen Sie dazu die Hinweise zum Datenschutz.

Hilfe im Umgang mit Narzissten (keine Rechtsberatung!)

 

So gerne ich helfen würde,​ bei der Vielzahl von Anfragen halte ich die Anzahl der ehrenamtlichen Beratungen auf einem für mich machbaren Niveau.

Wenn Sie professionelle Unterstützung für Ihre Entscheidungsfindung, Kommunikation oder anderen von mir angebotenen Bereichen (keinerlei Rechtsberatung) wünschen, dann können wir gerne einen Termin vereinbaren.

Entweder Sie kommen zu mir nach Berlin oder wir machen eine telefonische Sitzung beziehungsweise nutzen das Internet mit einem gängigen Videokonferenzsystem. All diese Optionen haben sich sehr bewährt.

Es ist dringend? Dank Sofortüberweisung ist die Reservierung von Terminen auch kurzfristig möglich. Sie können sich in diesem Fall an den veröffentlichten Honoraren orientieren. Bei psychotherapeutischen Themen gelten die dafür vorgesehenen reduzierten Stundensätze (Option A.).

Nicht jeder Betroffene hat die finanziellen Mittel dafür, das ist mir klar. Sie können dann zumindest die Kommentarfunktion nutzen, um sich mit anderen Betroffenen auszutauschen. Mitunter beantworte ich dort auch Fragen. Der Tag ist jedoch irgendwann voll und dafür bitte ich um Verständnis. Mir ist bewusst welcher Leidensdruck oft aus dem Kontakt mit Narzissten resultiert. Wenn Sie Hilfe im Umgang mit Narzissten wünschen, dann finden Sie hier weitere Informationen.

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

Sie wünschen sich professionelle Unterstützung? Lassen Sie uns dazu ins direkte Gespräch kommen. Bei Interesse, für organisatorische Fragen und Terminvereinbarungen erreichen Sie mich persönlich per E-Mail (mail@karstennoack.de), Telefon 030 / 864 213 68, Mobil 01577 / 704 53 56 und diesem Kontaktformular. Hinweise zum Datenschutz finden Sie hier.

Antworten auf häufige Fragen finden Sie schon hier, wie beispielsweise die Honorare. Wenn das für Sie passt, freue ich mich auf die Zusammenarbeit.

Ihnen genügt es sich mit anderen Menschen auszutauschen? Fragen, die auch andere Menschen interessieren, können Sie in den Kommentaren stellen.

Karsten Noack

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden.

Anmerkungen:

In der Adresszeile Ihres Browsers sollte die URL mit „https://www.karstennoack.de/...“ beginnen, daran erkennen Sie eine sichere Verbindung (SSL). Ob Sie Ihren tatsächlichen Namen eingeben, ist Ihnen überlassen. Bitte denken Sie an einen Hinweis darauf, worauf sich Ihre Nachricht bezieht.

P.S.

 

Woran erkennen Sie Narzissten?

35 Kommentare

  1. Vor allem Nr. 33 ist sehr typisch.
    Kaum haben sie Einfluss erlangt, werden solche Menschen zu Tyrannen.

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    • Hallo C.A.H.
      Wir kommen daher ist ja schon etwas älter und falls Sie dies noch lesen, würde ich mich freuen, wenn wir miteinander in Kontakt geben können und uns schriftlich austauschen könnten da ich mich in ihrer Situation genau wieder erkenne. Der Text könnte gerade von mir geschrieben sein.
      Liebe Grüsse
      CSS

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  2. Zeitgeist! Das wird noch zunehmen!

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    • Woran erkenne ich ob ich ein Narzisst bin oder nicht.
      Ich denke ich bin einer. Weil ich jeden Monat Geld von meiner Mutter nehme sie gibt’s mir freiwillig aber sie arbeitet so hart dafür und mich interessiert es kaum. Ich liebe die Anerkennung und ich habe Angst kritisiert zu werden.

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  3. Sehr leichte Kränkbarkeit.

    Der Narzisst in meinem Leben richtet Äußerungen (die nicht mal kritisierend gemeint waren!!) erst gegen sich selbst und greift dann an, um sich zu verteidigen. Dann ist er durch nichts mehr zu stoppen und macht mich platt – immer in der Haltung, dass er Recht hat, ich mich falsch verhalte und eine Therapie brauche. Mein Partner ist so und ich hasse ihn dafür. Es tritt immer phasenweise auf, je nachdem wie oft er getriggert wurde, bricht der Narzissmus durch. Seine Therapie hat er abgebrochen, weil er ja scheinbar mit allen klarkommt nur mit mir nicht. Das habe ich auch so nebenher erfahren, es gab keine Absprache darüber. In seinen Augen liegt das Problem allein bei mir und gar nicht bei ihm. Seit ich nicht mehr co-narzisstisch schlotternd in der Ecke sitze, wenn er angreift, eskalieren die Auseinandersetzung. Eine Trennung ist unvermeidbar.

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    • Das kenne ich leider auch zur Genüge. Seit 10 Jahren mit so einem Mann verheiratet und nur wegen der Kinder noch immer in dieser Ehe gefangen. Es ist zum Verzweifeln und es macht einen kaputt. Kein Mitgefühl, kein Verständnis, keine Loyalität, keine Anerkennung. Dafür aber immer die Suggestion, msn sei nicht ganz richtig in Kopf, psychisch labil oder habe eben eine typisch weibliche Hormonstörung.

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      • Passen Sie gut auf sich auf! Narzissten sind gut darin anderen Menschen das Gefühl zu geben nicht in Ordnung zu sein.

    • Kränkbarkeit….. Genau, man braucht nur „Pieps“ sagen und man zieht sich zu tiefst beleidigt zurück, ignoriert und braucht mindestens 1 Woche um sich wieder zu normalisieren. Und dies auch nur wenn man um seine Gnade mehrfach bettelt. Schluss damit!!!!!!

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    • Trennung, welch‘ passendes Stichwort! Bei mir und meinem Partner (??) herrscht mal wieder eine Situation des „bestrafenden“ Schweigens – mittlerweile seit über einem Monat.
      Nachdem es eine dieser wiederholten Auseinandersetzungen gab, die dieses mal jedoch in der Weise eskaliert ist, dass er dabei nun endgültig unverzeihlich seine Grenze überschritten hat, möchte ich nun endgültig den Schlussstrich ziehen (nach knapp 2,5 Jahren).
      Die Frage, die mich nun dabei die letzten Tage beschäftigt, ist diejenige: Ist es „besser“ die Situation auszusitzen (was eigentlich meinem Naturell widerspricht und gegen mein aktuelles Bedürfnis wäre) und die Beziehung ohne ein Gespräch „auslaufen“ zu lassen oder den Kontakt zu suchen; jedoch hier mit der Gefahr, dass es wieder eskaliert und das „AUS“ bei ihm nicht wirklich ankommt und er früher oder später dafür „seine Rache“ nehmen wird…

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      • Hi Kiki, also ich habe schon fünf mal versucht (innerhalb drei Jahren) mich von meiner Freundin (51) auf die saubere Art zu trennen. Da sie zu keiner Reflektion fähig ist (wie wohl alle Narzissten), tauchte sie aber immer wieder vor meiner Haustüre auf und „bekehrte“ mich indem sie auf meine wunden Punkte drückte und mir vorwarf, wie in anderen Kommentaren erwähnt „du tickst nicht richtig im Kopf…ich meine alles gar nicht so“.
        Diesmal habe ich es auf die harte Art gemacht: WhatsApp, Facebook, Handy gesperrt und das vor einer Woche. Bis jetzt ist (trügerische?) Ruhe. Ich weiss nur, dass ich mich unbedingt trennen muss, wenn ich mein Leben meistern und gesund bleiben will. Meine herzliches Mitgefühl an alle Co-Narzisst(inn)en.

      • Hallo,
        Ich war mit einem Mann zusammen, der mich immer wieder runter gemacht hatte und mir einhämmern wollte, dass alles wunderschön zwischen uns sein könnte, wenn ich endlich Klatsch „ Ja“ zu ihm sagen würde. Er sagte, dass ich eigentlich seine Auserwählte wäre und dass wir eigentlich ein sehr schönes Leben haben könnten. Es läge nur mir. Dieser Mann wollte mich total vereinnahmen und kontrollieren. Es war ein ständiges „auf und ab“ und on/off. Jedes Mal drohte er mir und sagte in Monologen dass alles nur scheitern würde, weil ich nicht erkenne, dass wir zusammengehörenden ein schönes Leben haben könnten, wenn ich……Niemals sah er etwas bei sich. Er findet, dass er vollkommen ist…… Noch jetzt habe ich mit den Auswirkungen dieser heftigen Beziehung zu tun. Er hat mich so sehr kritisiert und schlecht gemacht, auf der anderen Seite betont, dass er mich eigentlich lieben würde, dass ich beinahe Zugrunde gegangen wäre.

  4. Vieles kann ich bestätigen und habe lange (13Jahre Ehe mit drei Kindern) unter der komischen „Nicht-Kommunikation“ gelitten und konnte das nicht richtig einordnen. Anfangs mehr unter dem narz. Umfeld, der Familie. Später wurde mir klar, dass ich einer Illusion hinterhergelaufen bin, die niemals in Erfüllung gehen kann. Ich bin in dieser Ehe ein Objekt gewesen, austauschbar und habe versucht Dinge zu klären, die niemals zur Klärung kamen, weil er das gar nicht wollte. Ich bin immer gegen eine Wand gelaufen. Jetzt nach der Trennung bin ich das offizielle Feindbild (aller, ;-)) und kümmere mich um unsere drei Kinder alleine. Er trägt keine Verantwortung und schaltet sich nur ein, wenn es ihm gerade passt. z.b. wenn eine Vereinsfeier ist und er die Kinder plötzlich braucht um sich mit ihnen zu zeigen. Das tut mir echt weh!
    Ich habe es mit einem passiv aggressiven Narzissten zu tun. Das ist subtiler und keiner?! merkt etwas…
    Es ist schwierig, Unterstützung zu finden, die das Ausmaß verstehen, verstehen wollen…

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    • Liebe C.A.H.!
      Ich verstehe Sie nicht nur 100-, sondern 1000prozentig!
      Ich glaube, schlimmer als jede verbale Auseinandersetzung, ist die Mauer aus Schweigen. Es ist das Schlimmste. Egal, was man sagt, aufklären will, ob man weint, wütend ist, niedergeschlagen…… es wird nur geschwiegen. Das Leid potenziert sich damit noch einmal. Ich habe das vier Jahre erlebt und war danach ausgelaugt wie ein altes Wäschestück. Schulter- und Nackenschmerzen (die Last des Unausgesprochenen) ohne Ende.
      Wenn ich wieder „normal“ wurde, ist er einfach zur Tagesordnung übergegangen, hat mir „Leckerlie“ gegeben, wie eine kleine Wochenendreise oder ein schönes Abendessen usw. gegeben. Eine Mauer des Schweigens und ständiges Fremdgehen.
      Manchmal dachte ich, ich werde verrückt, weil er mir ständig einhämmerte, dass ich es bin, die alles verkehrt sieht. Er hat die schlimmsten Psychospiele mit mir gemacht. Sachen von mir versteckt oder weg genommen, mich dann danach gefragt, ob ich denn nicht z.B. die roten schönen Handschuhe anziehen will, die er mir geschenkt hatte. Das wollte ich dann auch und da lagen sie nicht mehr im Handschuhfach. Irgendwann habe ich sie dann zwischen meiner Unterwäsche gefunden. Dutzende Beispiele könnte ich anfügen. Manche Sachen sind nie mehr aufgetaucht, gehörte zu seinem Spiel. Hat er wohl weiter verschenkt.
      Egal, mir war das dann alles egal. Ich war am Boden und ich wollte ihn nur noch aus meinem Leben haben. Ohne Angst auf Rache. Denn er hat kriminelle Energieen in sich.

      Ich bin auf einem guten Weg, muss aber sehr vorsichtig sein. Ich habe das Gefühl, dass er immer aufpasst, dass ich nicht „ganz verschwinde“.

      Melden Sie sich/ Du doch gern! Sprechen ist immer gut!

      Antworten
    • Liebe C.A.H.!
      Schreib mir doch mal.
      Ich habe ähnliches erlebt wie Du.
      Es war einfach nur schlimm, diese Schweigemauer. Hat mich fast um den Verstand gebracht.

      Antworten
  5. Also ich finde es werden immer mehr Narzissten, denen ich begegne. Das spricht nicht gerade für unsere Zeit. Ich hatte einen narzisstischen Vorgesetzten, der war die ganze Zeit nur darauf konzentriert seine Machtposition zu sichern. Dabei hat er sich immer für den tollsten Mann im Haus gehalten.

    Können eigentlich nur Männer Narzissten sein?

    Antworten
    • Nein, auch Frauen können das sein. In meiner letzten Beziehung habe ich diese Erfahrung machen müssen.
      Permanente emotionale Erpessung, wenn ich nicht so wollte wie sie. Dazu ambivalentes Verhalten. Wenn ich einmal zu meiner Meinung stehen wollte, gab es Wutanfälle. Andere Menschen wurden ebenfalls schlechtgeredet, weil sie ihnen deren Erfolg nicht gönnte.

      Antworten
  6. Ist es überhaupt möglich, eine glückliche Beziehung mit einem Narzissten zu führen?

    Antworten
    • Die spontane Antwort; Narzissten lieben niemanden so sehr wie sich selbst und deshalb eine Beziehung nur scheitern kann.
      Allerdings kenne ich auch einige Beispiel die weniger schlimm sind – richtig gute Beziehungen fallen mit zumindest spontan nicht ein.
      Das abwertende Verhalten anderen Menschen gegenüber, ist geringschätzig und egoistisch.
      Angehörige können davon weitgehend verschont bleiben, solange die Nähe besteht.
      Gerade Frauen berichten darüber, wie sie den Narzissten erlebt haben, sie die Trennung angekündigt haben.

      Beispiel von Beziehungen die länger bestehen basieren oft darauf, das es einen Narzissten und einen Co-Narzissten gibt.
      Co-Narzissten haben ebenfalls ein sehr geringes Selbstwertgefühl, es zeigt sich aber anders. Sie finden sich selbst minderwertig, sind unterwürfig und suchen die Bestätigung, indem sie die Nähe zu scheinbar starken, erfolgreichen Menschen suchen, die sie bewundern können. Da kommt der klassische Narzissten gerade recht.
      Emotionale Erpressung ist hier sehr häufig.

      Der Narzisst ist bestrebt das Selbstwertgefühl von Partnern möglichst gering zu halten.

      Antworten
    • Mir sagte ein Psychologe, mit dem ich meine Trennung von einem Narzissten aufarbeitete, dass Narzissten tatsächlich gut funktionierende Beziehungen zu anderen Narzissten führen können. Er habe Paare, wo beide Narzissten sind, die würden sich zwar ständig zoffen, aber wären auch beide jederzeit problemlos wieder versöhnlich, weil ihnen ja beiden die Verletzungen des Anderen wurscht seien. Die haben oft eine „Wir gegen den Rest der Welt“-Mentalität. Ich weiß allerdings nicht, ob das auf alle Narzissten zutrifft, mein Ex konnte Menschen, die wie er selbst waren, z.B. nicht ausstehen. Ansonsten denke ich, zu einem Narzissten passt am Besten ein Mensch, der eine genau dazu passende Persönlichkeitsstörung hat, die sich mit der des Narzissten ergänzt. Nur ob die wirklich glücklich dann sind, schwer zu sagen. Manche fühlen sich ja nur lebendig, wenn ständig Drama ist mit anschließender Versöhnung.

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  7. Können Narzissten Mitgefühl haben?

    Antworten
    • Narzissten erkennen zwar sehr genau, was andere Menschen fühlen und denken.
      Sie verwenden es vor allem dazu, andere Menschen auszunutzen.
      Es fehlt ihnen die bei den meisten anderen Menschen vorhandene Hemmung andere zu verletzen.
      Sie sehen andere Menschen eher als Mittel zum Zweck.

      Je nach Ausprägung reduziert sich die Fähigkeit echtes Mitgefühl zu haben.

      Antworten
    • Als Kriterium Narzissten zu erkennen dient die Fähigkeit mitfühlend zu sein gerade am Anfang einer Beziehung mit ihnen nicht.
      Die meisten sind hervorragend darin sich zu verstellen, solange es ihnen einen Vorteil verspricht.
      So werden sie anfangs sogar als besonders mitfühlend empfunden!

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  8. Hallo,
    Mein Name ist Ulli und ich bin total verzweifelt. Meine Frage ist , bin ich in einer Narzistischen Beziehung?
    Mein Partner hat mich auf Händen getragen und nach 14 Tagen Beziehung gefragt ob ich ihn heiraten will. Mir blieb das Herz fast stehen , da ich erst ein Jahr geschieden war , darauf hin meinte ich es wäre zu früh. Doch schon kurze Zeit später fing er an , an mir rum zu nörgeln, plötzlich meine Haarfarbe falsch, mein Sohn dumm, mein Hintern zu klein. Er bewunderte ganz offensichtlich andere Frauen, obwohl ich neben ihm stand und sagte mir auch ständig wie toll diese Frauen doch aussehen. Bei allem was er für mich machte wollte er tausend mal ein Danke oder er sei toll hören. Aber am schlimmsten sind dann auch noch seine ständigen Kritiken an meinem Sohn und mir, da seine Schwägerin in einer Villa wohnt und nur am putzen ist, ich habe ein altes Häuschen was mir gehört , für ihn aber nicht sauber genug ist, meine Bekannten finden es bei mir mehr als Sauber, aber die sind in seinen Augen ja auch dumm und haben keine Ahnung. So nun habe ich mich von ihm getrennt, weil ich nicht mehr kann, doch am 24.12. kam eine Nachricht von ihm, er wünsche mir frohe Weihnachten. Ich habe ihm nur mit ebenso geantwortet, da ich nicht unhöflich bin, es ist aber schon seit 2.12. Schluss. Kann mir jemand weiter helfen. Danke im voraus. Grudd

    Antworten
  9. Ulli, Sie haben sich schon selbst geholfen, indem Sie nur schrieben: „Ebenso.“ Wenn Sie nicht mehr antworten, dann helfen Sie sich noch mehr. Dann geben Sie sich eine Zukunft mit Menschen, die Sie mögen und respektieren. Antworten Sie nicht zurück, sonst geben Sie ihm immer wieder Anlass mit Ihnen in Kontakt/Verbindung zu bleiben.

    Antworten
  10. Ich höre immer nur „Partner“, „Freundin“, … zwar will ich das Leid derer, die hier schreiben, nicht schmälern, aber wenn mir jemand nicht passt, suche ich mir eben eine neue Beziehung, es gibt doch soviele Menschen, aber meinen Vater, den gibt es nur einmal, den kann und will ich nicht austauschen. Hat denn hier niemand Erfahrung damit, hat denn hier niemand das gleiche Problem…?

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    • Tatsächlich ist das ein sehr häufiges Thema mit einigen Eigenarten.

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      • Wo finde ich etwas zum Thema? Es ist halt alles so subtil…ich habe 12000 Euro für den Mediator ausgegeben und konnte deswegen die Studienschulden bei meiner Schwester nicht zahlen. Meine Schwester, Mutter und mein Vater werfen mir vor, ich könnte nicht mit Geld umgehen, würde nichts für die Familie tun und sie sehen gar nicht, wo mein Geld geblieben ist. Wenn ich mich verteidige, heißt es, der Mediator war unfähig, ich hätte es ja nicht machen müssen, sie wollten ja eh nicht hin und so weiter. Wenn ich die Fütterung meines Ponies organisieren will, darf niemand Fremdes helfen, und es muss immer so gemacht werden, wie mein Vater es will. Den Pferdepass hat er mir vorenthalten, bis das Amtsgericht ihn zur Herausgabe verdonnert hat. Im ganzen Dorf hat er erzählt, ich hätte das Pony gestohlen und würde es quälen, weil ich es nicht auf seiner Wiese, sondern auf einer selbst gepachteten im Nachbardorf stehen habe. Er hat mich geschubst und nach der darauf von mir folgenden Backpfeife hat er mir die Nase gebrochen, aber allen erzählt er, ich hätte ihn zuerst geschlagen, und dann sei ich von selbst hingefallen, und deswegen sei meine Nase kaputt. Ich mache Leistungssport, warum sollte ich von selbst hinfallen? Als das Amtsgericht mich nicht wegen Körperverletzung und Diebstahls belangen wollte, sind wir in der Mediation gelandet und er hat darauf bestanden, mich zu Hause rauszuwerfen, sonst hätte er meine Oma gezwungen, mir zu kündigen. Im Gegenzug hab ich dann den Pass bekommen. Also…er tut immer so, als sei er im Recht, und ich habe das Gefühl, er wollte mich immer bevormunden und abhängig halten, und jetzt, wo das Druckmittel Pony aus dem Haus ist und ich außerdem ganz gut verdiene, will er mich auch nicht mehr haben. Faktisch habe ich die Schulden, aber der Anwalt war auch nicht billig. Jahrelange teure Coachings, Beratungen und Therapien später ist es klar: außer Hochbegabung und den Folgen emotionaler Vernachlässigung ist bei mir nichts, das Problem liegt eher beim Rest der Familie. Aber das wollen sie nicht hören und erzählen allen, ich sei krank. Mein Vater und meine Schwester reden nicht mehr mit mir. Und ich seh halt gar nicht, was ich gemacht habe, außer mich zu verteidigen.

  11. Das hat mir sehr geholfen und ich hoffe es gelingt mir endlich mich zu befreien.

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  12. War 3 1/2 Jahre mit einer Frau in einer toxischen Beziehung
    Hatte das Gefühl das sie auch Narzisstische Veranlagen hat
    Ständig wurde ich beleidigt als
    Lappen Idiot usw. Habe mich eigentlich zum grössten Teil um alles gekümmert als wir nach 2 Jahren ein Haus kauften und renovierten. Anfangs der Beziehung lief alles gut… Aber irgendwie wurde dann kaum noch gesprochen die Kinder wurden nur noch schlecht gemacht.Meine Tochter genauso wie Ihre.Alles was ich machte wurde als schlampig bezeichnet.Bei der Renovierung hat sie mehr gemacht als ich.(denke mal das es anders rum warZumindesthälftehälfte)
    Streits waren an der Tagesordnung und es wurde sich nur von mir entschuldigt.
    Stundenlang wurde nicht mit mir gesprochen bzw nach den Streits wurde nach Stunden einfach wieder zur Normalität übergegangen als wenn nichts wäre… Meine Wahrnehmung wurde so verdreht dargestellt das ich bald selbst glaubte was sie sagte. Ich war echt am verzweifeln… sie bestimmte die Stimmung im Haus und wehe mann sagte was falsches.
    Sofortiger Stimmungsumschwung.
    Als Entschuldigung würde ein Verkehrsunfall vor einigen Jahren mit Koma und Gehirnbluten vorgeschoben(Reha wurde damals nicht gemacht)
    Ausserdem legte sie immer grossen wert darauf das sie vor dem Unfall ein super Gedächtnis hatte und eine der Besten in der Praxis war… in der Beziehung hat sie ständig die Hälfte vergessen und sich vollständig auf mich verlassen…
    Zugehört hat sie mir auch seltener wobei das am Anfang der Beziehung nicht so war…
    Freundeskreis wurde auch auf einen Minimum reduziert.
    Mittlerweile wurde das ganze auch mehrmals gewaltätig…
    Bin im Moment aus dem Haus ausgezogen und weiss nicht mehr weiter…
    Befinde mich auch in psychiatrischer Behandlung…

    Ist dieses Verhalten schon als narzisstisch zu betrachten?
    LG

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  13. Eine Narzisten als Partner zu haben muss eine Katastrophe sein. Ich fühle mit den Betroffenen. Stellt euch nur vor es wäre eurer eigener Vater. Das ist unendlich viel komplizierter. Ich weiß nicht mehr was ich tun soll.

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    • Ich glaube mein Vater war auch ein Narzisst. Immer wenn er von der Arbeit kam, musste das Haus aufgeräumt werden. Wenn es auf17 Uhr zuging . Wir waren dann alle oder schon vorher sehr angespannt meine mutter und ich, 13 jahre, mein brudet war zu klein, sonst wurde geschrien von meinen vater , manchmal schlug er auch meine Mutter, sie hatte sich dann irgendwann getrennt und najm uns zwei mitund unseren Hund. Jetzt bin ich in zweiter Beziehung, verheiratet seit 18 jahren, und glaubte meinen liebespartner kennengelernt zu haben. Einen sohn haben wir 16 jahre..in unserer Ehe wird viel geschrien, aber nie geschlagen.. das schlimmste finde ich, das viel geschwiegen wird, das mir die Worte im Mund umgedreht werden, und das vor unseren sohn, als ob es das normalste auf der welt wäre, mich klein zu reden.das mein Humor nicht mehr da ist, er versteht vieles von mir nicht mehr. Ich habe mich innerlich sehr zurück genommen, trotzalledem habe ich meine Hobbys die mir gut tun.. Ich arbeite mit menschen zusammen, er redet in seinen Beruf alles schlecht, ich muss immer anfangen, lass uns doch mal was zusammen machen, ich möchte nicht aus der ehe raus, vielleocht weil ich es nicht anders kenne, sogar meine Mutter ist es schon aufgefallen, das ich traurig klinge,…die Neue Frau meines Vater hat jetzt schon demenzielle Züge entwickelt, weil er ihr auch immer sagt, sie kann sich an nichts erinnern , vielleicht ist es auch die Angst bei ihr..ich hätte meinen Vater und meinen Mann nie als Nazissisten bezeichnet, bzw wusste nichts darüber, bis ich alles hier wiedererkannt habe.lg

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  14. Ich war 18 Jahre mit einem Narzisten verheiratet. Ich dachte, er wäre ein Einzelfall….Das es davon noch mehr gibt ! Zu allen 36 Punkten kann ich Geschichten erzählen, er hat nichts ausgelassen. Seine Mutter war genau so. Deshalb dachte ich es sei vererbt.
    Er lebte vom Mitleid…der arme Rainer! Märtyrer ! Wehe er stand nicht im Mittelpunkt. Die Kinder durften oft nicht mit zu Festen…die würden ihm die Show stehlen. Das bestrafende Schweigen…meine Tochter litt, fand aber besser dass das Schreien und Beleidigen aufhörte für eine Weile. Er hatte Schutz dadurch, dass er Arzt ist…da hat keiner erwartet, dass es alles nur Show ar. Ich war mit Jekyll und Hyde verheiratet. Wenn er den Schlüssel im Schloss umdrehte mutierte er. Das böse Gesicht haben die meisten Menschen nicht gesehen…außer sie standen unter ihm und er brauchte sie nicht. Das ständige Herabwürdigen machte mich mürbe und schwach. Da ich im Außendienst war und aus einer anderen Stadt hatte ich keinerlei Unterstützung durch Freunde und Verwandte. Die hat er auch alle weggebissen. Ich würde nie irgendwo Hilfe bekommen und er wär der Einzige, der zu mir steht. Als ich wegzog hatte ich Angst um meine Tochter, da er der Meinung war es gehört alles ihm und er kann damit machen was er will. Auch dieses Verschenken meines Eigentums kenne ich. Verstecken, wegschmeissen. Er ist jetzt das dritte Mal verheiratet, weil er sich schämen würde es nicht zu sein. Er wäre Ehemann und kein Partner. Die Dritte wird auch dahinterkommen.

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  15. Hallo zusammen,
    ich habe eine Kollegin (A.) mit narzisstischer Persönlichkeitsstörung, hat jemand damit Erfahrung? Wir sind nur ein 2er-Team und ich kriege das seit 18 Jahren ganz gut hin mit ihr, aber da es seit einiger Zeit in der Firma Umstrukturierungen gibt und sie Angst um ihre Position bzw. Arbeitsstelle hat, ist ihr Verhalten so maßlos geworden, dass ich eben nicht mehr klarkomme. Wir haben auch eine neue Chefin, die A. natürlich noch nicht richtig einschätzen kann, im Gegenteil, sie findet sie toll, da A. ja wie alle Narzissten supercharmant und kompetent rüberkommt. Sie, die Chefin, weiß aber, dass wir ein Problem haben, und hat einen Mediator für uns angefordert. (Find ich wirklich gut von ihr!)
    Dazu hab ich eine Frage:
    Soll ich bei diesem Gespräch (Mediator, A. und ich) sagen, dass ich meine Kollegin durchschaue als das, was sie ist, oder wird das alles noch schlimmer machen?
    Wäre toll, wenn jemand Erfahrungen damit hat, wie ein solcher Mensch bei der direkten Konfrontation mit seinem Problem reagiert, und diese Erfahrung an mich weitergeben würde!
    Liebe Grüße und allen viel Kraft,
    Claire

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    • Ich habe mich für eine solche Situation beraten lassen. Hat sich gelohnt. Die Beratungsstunde musste ich allerdings aus eigener Tasche zahlen.
      Ebenfalls viel Grüße und viel Kraft!
      Sasha

      Antworten
  16. Ich komme aus dem Kopfschütteln nicht mehr heraus. Das beschreibt meinen hoffentlich bald Exmann.

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Man kann einen narzisstischen Menschen daran erkennen, dass er äußerst empfindlich auf jede Kritik reagiert. Erich Fromm,

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 17. Mai 2012
Überarbeitung: 25. September 2020
AN: #3841553
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