13 Tipps für Win-Win, Win-Win-Strategie, Win-Win-Lösung, Doppelsieg-Strategie

Verhandlungen mit beidseitigem Vorteil
Win-Win, Win-Win-Strategie, Win-Win-Lösung, Doppelsieg-Strategie

Übersicht

 

 

 

 

Win-Win-Lösungen

 

Win-Win-Lösung sind Ergebnisse bei Verhandlungen, von der alle Beteiligten profitieren. Dazu ist es erforderlich die Interessen zu erkunden und zu formulieren. Auf der Basis werden dann Einigungen angestrebt, die Bestand haben.

Win-Win-Lösungen helfen bei Verhandlungen, Kooperationen, Konflikten und in vielen Situationen. Das Ergebnis wird dann als Doppelsieg bezeichnet, da alle Beteiligten Vorteile daraus haben. Bei einer Win-Loose-Situation hat nur eine Seite einen Vorteil, bei Loose-Loose verlieren alle Beteiligten. Grundsätzlich sollte eine Win-Win-Situation der Regelfall bei Verträgen zwischen Parteien (Privatleben, Berufsleben, Geschäftspartner etc.) sein. Wenn die Beteiligten voneinander profitieren und sie an einer langfristigen Partnerschaft interessiert sind und werden sich eher dafür einsetzen.

 

 

 

Ursprünge

 

Ein grundlegendes Konzept für Win-win-Problemlösungen wurde in den 1970er und 1980er Jahren an der Harvard-Universität mit dem Harvard Negotiation Project entwickelt. Es wurden Verhandlungsmethoden untersucht und optimiert. Das sachgerechte Verhandeln wurde als Harvard-Konzept bekannt.

 

 

 

Was Win-Win-Lösungen oft im Weg steht

 

Die häufigsten Hindernisse auf dem Weg zur Win-Win-Lösung:

  1. Die krampfhafte Suche nach der perfekten Lösung.
  2. Voreingenommenheit
  3. Es geht um Gewinnen und Verlieren.
  4. Jeder ist für sich und die eigenen Interessen verantwortlich.

 

 

 

13 Tipps für Win-Win-Lösungen

 

 

1. Basis schaffen

 

Schauen Sie gemeinsam auf die Ist-Situation und das Problem beziehungsweise die Aufgabenstellung.

 

 

 

2. Zuhören

 

Hören Sie gut zu. Worum geht es tatsächlich, welche Bedürfnisse und Gefühle sind beteiligt? Nutzen Sie das aktive Zuhören und verwandte Techniken.

 

 

 

3. Meta-Ebene

 

Nutzen Sie die Meta-Ebene, um die Zusammenarbeit zu klären.

 

 

 

4. Flexibilität

 

Behalten Sie Orientierung und bleiben Sie dabei flexibel.

 

 

 

5. Rahmen

 

Sorgen Sie für den geeigneten Rahmen.

 

 

 

6. Worst-Case-Szenario

 

Betrachten Sie gemeinsam das absehbare Ergebnis beim Scheitern der Verhandlung.

 

 

 

7. Respekt

 

Bleiben Sie respektvoll, selbst bei heißen Eisen.

 

 

 

8. Zustandsmanagement

 

Pflegen Sie ein gutes Zustandsmanagement und bleiben Sie in einem guten Zustand, der den Austausch ermöglicht.

 

 

 

9. Bitten Sie um Hilfe

 

Machen Sie den Gegenüber zum Partner beim Finden der Lösung, statt in Fronten zu denken und zu handeln.

 

 

 

10. Fragetechniken

 

Fragen Sie nach. Nutzen Sie W-Fragen für die Klärung und Erkundung.

 

 

 

11. Perspektivwechsel

 

Begeben Sie sich in verschiedene Positionen. So verstehen Sie besser, welche Bedürfnisse die Beteiligten haben und welche vermutliche Wahrnehmung sie haben.

 

 

 

12. Kriterien

 

Einigen Sie sich frühzeitig auf Kriterien für die Orientierung.

 

 

 

13. Beziehungspflege

 

Mensch und Interesse werden getrennt behandelt. Trotz unterschiedlicher Interessen auf der Meinungsebene gilt es die Beziehungsebene zu pflegen. Hierzu können im wertschätzenden Umfang Techniken zur Förderung des Rapports eingesetzt werden. Diese dürfen jedoch nicht als Manipulation empfunden werden.

 

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

Fragen, die auch andere Menschen interessieren können, stellen Sie bitte in den Kommentaren. Manches ist eher privater Natur und professionelle Unterstützung kann Ihnen helfen. Lassen Sie uns dazu ins direkte Gespräch kommen. Bei Interesse, für Fragen und Terminvereinbarungen erreichen Sie mich persönlich per E-Mail ([email protected]), Telefon 030 / 864 213 68, Mobil 01577 / 704 53 56 und diesem Kontaktformular.

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Karsten Noack

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P.S.

 

Welche Ergebnisse streben Sie in Verhandlungen an und wie gehen Sie dabei vor? Wie bereiten Sie sich auf wichtige Gespräch vor?

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Glossar

 

In diesem Glossar finden Sie Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass Sie sich und Ihre Botschaft überzeugend präsentieren.

 

 

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Coaching Berlin

 

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 9. Juli 2008
Überarbeitung: 8. Januar 2019
AN: #13110