Karriere: Peter-Prinzip oder Plan B?

Sich und Ihr Angebot überzeugend präsentieren
Plan B

Früher war alles besser?

 

Ach, wie romantisch klingen doch die Geschichten aus vergangenen Zeiten der Berufswelt. Da soll es üblich gewesen sein bei einem Unternehmen ganz unten anzufangen und sich Schritt für Schritt hochzuarbeiten, bis es mit der Rente eine feierliche Verabschiedung gab. Wer nicht zu gierig in die Kasse griff, konnte planen. Das kann doch nur Propaganda sein und in die Kategorie Märchen gehören, oder?

 

 

 

Dilbert statt Peter

 

Nein, das ist weder Propaganda noch beginne ich jetzt mit einem Früher-war-alles-besser. Es scheint mir allerdings, als wenn die scheinbare Harmonie der Vergangenheit noch ihre Nachwirkungen zeigt. Obwohl heute Unternehmen aller Größenordnungen von einem Moment zum anderen abrupte Veränderungen erleben können, überrascht das noch immer viele Mitarbeiter. Vollkommen unvorbereitet bleibt der Blick dann auf die überkommenden Erwartungen gerichtet, wie beim Kaninchen der Blick auf die Schlange.

Werden Unternehmen verkauft, ändert sich oft schlagartig alles. Vereinbarungen, vor allem mündliche, sind hinfällig. Da kann einiger Aufwand von einem Tag zum anderen wertlos sein. Kein schöner Zustand, doch alltägliche Realität in der heutigen Zeit.

 

 

 

Vorausblicken

 

Kaum etwas scheint heute vollkommen sicher zu sein. Allerdings sind viele potentielle Risiken zumindest erahnbar. Was-wäre-wenn-Szenarien durchzuspielen gehört heute in das Pflichtprogramm für jeden, der sich der eigenen Verantwortung für die Lebensplanung bewusst ist.

Es geht nicht darum sich in Horrorszenarien frustriert zu ergeben und vom Weltuntergang in die Depression treiben zu lassen. Es geht darum die Alternativen und Einflussmöglichkeiten zu erkennen, zu fördern und zu gestalten. Wer Plan B im Schubfach hat geht beruhigter ans Werk: Wie bei Airbag und Gurt ist es angenehmer nicht tatsächlich davon Gebrauch machen zu müssen, nur wenn es soweit ist …

 

 

 

P.S.: Haben Sie einen Plan B?

 

Haben Sie Ihren Plan B vorbereitet? Oder wie heißt es so schön; das Alphabet hat ja mindestens 26 Buchstaben.