Narzissmus erkennen: 40 mögliche Hinweise auf stark narzisstische Verhaltensmuster

Weniger Etiketten. Mehr Aufmerksamkeit für wiederkehrende Muster.
Nimmt der Narzissmus in unserer Kultur zu und woran erkennen Sie Narzissten?

Narzissmus erkennen: 40 mögliche Hinweise auf stark narzisstische Verhaltensmuster

 

 

Weniger Etiketten. Mehr Aufmerksamkeit für wiederkehrende Muster.

 

 

Manche Menschen wirken ausgesprochen selbstbewusst.

Andere zurückhaltend.

Manche suchen sichtbar Aufmerksamkeit.

Andere reagieren empfindlich, wenn sie zu wenig davon bekommen.

Narzisstische Verhaltensmuster können sehr unterschiedlich erscheinen.

Deshalb ist ein einzelnes Merkmal wenig aussagekräftig.

Interessanter ist das Gesamtbild:

Wie geht jemand mit Kritik um?

Wie viel Raum bekommen andere Menschen?

Wie wird mit Verantwortung umgegangen?

Wie wichtig sind Bewunderung, Status und Überlegenheit?

Was geschieht, wenn eigene Interessen und die Bedürfnisse anderer kollidieren?

Und:

Welche Wirkung hat die Beziehung auf dich?

In diesem Beitrag findest du 40 mögliche Hinweise, die dir helfen können, genauer hinzusehen.

 

 

 

Wichtiger Hinweis

 

Dieser Beitrag dient der Orientierung und ersetzt keine fachliche Diagnostik.

Narzisstische Eigenschaften kommen in unterschiedlicher Ausprägung bei vielen Menschen vor.

Eine narzisstische Persönlichkeitsstörung ist etwas anderes. Sie beschreibt ein überdauerndes Muster, das mehrere Lebensbereiche betrifft und mit erheblichen Problemen verbunden sein kann. Eine entsprechende Diagnose braucht eine fachliche psychologische Beurteilung. (Mayo Clinic)

Zur besseren Lesbarkeit verwende ich teilweise den Begriff „Narzissten“. Gemeint sind dabei Menschen mit deutlich ausgeprägten narzisstischen Tendenzen.

Für deinen Umgang mit einem Menschen ist häufig ohnehin wichtiger:

Was geschieht tatsächlich – und wie wirkt es auf dich?

 

 

 

Nimmt Narzissmus in unserer Kultur zu?

 

Diese Frage wird häufig gestellt.

Mehr Aufmerksamkeit für Narzissmus bedeutet noch keineswegs automatisch, dass narzisstische Persönlichkeitsstörungen tatsächlich häufiger geworden sind.

Möglicherweise erkennen wir bestimmte Verhaltensweisen heute schneller.

Möglicherweise verändern soziale Medien, Selbstvermarktung und gesellschaftliche Anreizsysteme die Sichtbarkeit bestimmter Eigenschaften.

Und möglicherweise spielen mehrere Entwicklungen gleichzeitig eine Rolle.

Ich habe dieser Frage deshalb einen eigenen Beitrag gewidmet:

→ Nimmt Narzissmus tatsächlich zu?

Auf dieser Seite konzentrieren wir uns auf eine andere Frage:

Woran lassen sich stark narzisstisch geprägte Verhaltensmuster erkennen?

 

 

 

40 mögliche Hinweise auf stark narzisstische Verhaltensmuster

 

1. Starkes Gefühl eigener Besonderheit

 

Die eigene Person wird als außergewöhnlich wichtig, talentiert oder besonders wahrgenommen.

Daraus können Erwartungen an Anerkennung und Behandlung entstehen, die das Umfeld kaum nachvollziehen kann.

 

 

 

2. Übertriebene Darstellung eigener Leistungen

 

Erfolge, Fähigkeiten oder Kontakte werden größer dargestellt, als sie tatsächlich sind.

Dabei geht es häufig um den Eindruck:

„Ich bin außergewöhnlicher, als andere erkennen.“

 

 

 

3. Fantasien über außergewöhnlichen Erfolg

 

Große Vorstellungen über Macht, Erfolg, Status, Schönheit, Einfluss oder ideale Beziehungen können viel Raum einnehmen.

Solche Fantasien sind für sich genommen wenig problematisch.

Interessant werden sie zusammen mit Anspruchsdenken und starker Kränkbarkeit.

 

 

 

4. Starkes Bedürfnis nach Bewunderung

 

Anerkennung stabilisiert das Selbstbild.

Bleibt sie aus, können Enttäuschung, Gereiztheit oder Rückzug folgen.

 

 

 

5. Anspruchsdenken

 

Besondere Behandlung wird als selbstverständlich erwartet.

Regeln gelten eher für andere.

Eigene Bedürfnisse erhalten Vorrang.

 

 

6. Erwartung besonderer Privilegien

 

Ein bevorzugter Platz.

Eine Ausnahme.

Mehr Aufmerksamkeit.

Mehr Ressourcen.

Was andere als Sonderbehandlung erleben, kann für die betreffende Person selbstverständlich erscheinen.

 

 

 

7. Starkes Vergleichen mit anderen

 

Wer ist erfolgreicher?

Attraktiver?

Einflussreicher?

Beliebter?

Solche Vergleiche können großen Einfluss auf Stimmung und Selbstwert bekommen.

 

 

 

8. Neid

 

Der Erfolg anderer kann schwer auszuhalten sein.

Er wird relativiert, abgewertet oder als unverdient dargestellt.

 

 

 

9. Annahme, von anderen beneidet zu werden

 

Gleichzeitig kann die Überzeugung bestehen:

„Andere kritisieren mich vor allem, weil sie neidisch sind.“

So lässt sich Kritik leichter zurückweisen.

 

 

10. Überhebliches Auftreten

 

Arroganz oder herablassendes Verhalten können sichtbar werden.

Manchmal sehr offen.

Manchmal subtiler durch Tonfall, Humor oder beiläufige Abwertung.

 

 

11. Menschen werden hierarchisch bewertet

 

Andere werden schnell als wichtig oder unwichtig eingestuft.

Status und Nutzen können darüber entscheiden, wie viel Aufmerksamkeit jemand bekommt.

 

 

12. Starkes Bedürfnis nach Status

 

Titel.
Position.
Prestige.
Luxus.
Kontakte.

Solche Symbole können besonders wichtig werden, weil sie das gewünschte Selbstbild unterstützen.

 

 

 

13. Übermäßige Beschäftigung mit Außenwirkung

 

Wie sehe ich aus?

Wie werde ich wahrgenommen?

Welchen Eindruck mache ich?

Die Außenwirkung kann stärker gewichtet werden als die tatsächliche Beziehung oder Situation.

 

 

 

14. Sehr guter erster Eindruck

 

Manche Menschen mit stark narzisstischen Tendenzen wirken zunächst außergewöhnlich charmant, interessant oder souverän.

Ein guter erster Eindruck ist selbstverständlich kein Warnsignal.

Interessant wird die Diskrepanz zwischen Anfang und späterem Verhalten.

 

 

15. Geringe Toleranz für Kritik

 

Schon kleine Rückmeldungen können als Kränkung erlebt werden.

Mögliche Reaktionen:

Rechtfertigung.

Wut.

Abwertung.

Rückzug.

Gegenangriff.

 

 

 

16. Starke Kränkbarkeit

 

Ein übersehenes Kompliment.

Eine abweichende Meinung.

Ein Nein.

Eine fehlende Einladung.

Solche Situationen können überraschend große Bedeutung bekommen.

 

 

17. Andere werden abgewertet, um das eigene Selbstbild zu stabilisieren

 

Menschen wirken kompetenter, wenn andere schlechter erscheinen.

Deshalb können Erfolge anderer relativiert und Fehler stark hervorgehoben werden.

 

 

 

18. Verantwortung wird ungern übernommen

 

Fehler haben häufig äußere Ursachen.

Andere Menschen.

Umstände.

Missverständnisse.

Pech.

Die eigene Beteiligung bekommt weniger Raum.

 

 

 

19. Entschuldigungen fallen schwer

 

Eine echte Entschuldigung braucht Anerkennung des eigenen Anteils.

Genau das kann schwierig sein.

Dann entstehen Formulierungen wie:

„Es tut mir leid, dass du das so aufgefasst hast.“

 

 

 

20. Schuldumkehr

 

Du sprichst ein Verhalten an.

Kurz darauf musst du dich selbst verteidigen.

Der ursprüngliche Konflikt gerät aus dem Blick.

 

 

21. Ausnutzen anderer

 

Menschen können vor allem danach bewertet werden, welchen Nutzen sie bieten.

  • Kontakte.
  • Informationen.
  • Status.
  • Arbeit.
  • Unterstützung.
  • Zugang zu anderen Menschen.

 

 

 

22. Begrenzte Empathie in entscheidenden Momenten

 

Menschen mit narzisstischer Persönlichkeitsstörung können Schwierigkeiten haben, Bedürfnisse und Gefühle anderer zu erkennen oder angemessen zu berücksichtigen. Das bedeutet weniger, dass Empathie grundsätzlich vollständig fehlt. (Mayo Clinic)

Besonders aufschlussreich ist:

Was geschieht, wenn deine Bedürfnisse mit den Interessen der anderen Person kollidieren?

 

 

23. Gespräche drehen sich häufig um die eigene Person

 

Eigene Erfahrungen, Leistungen und Probleme bekommen viel Raum.

Andere Themen werden schnell wieder auf die eigene Person bezogen.

 

 

 

24. Zuhören dient manchmal eher dem eigenen Zweck

 

Es wird zugehört, um zu antworten, Informationen zu sammeln oder die eigene Position vorzubereiten.

Weniger, um die Perspektive des anderen wirklich zu verstehen.

 

 

25. Grenzen werden schlecht akzeptiert

 

Ein Nein kann als Kränkung oder Angriff erlebt werden.

Dann folgen Überreden, Schuldzuweisung, Abwertung oder erneute Versuche.

 

 

26. Kontrollbedürfnis

 

Wer entscheidet?

Wer weiß was?

Wer spricht mit wem?

Wer darf welche Informationen bekommen?

Kontrolle kann Sicherheit und Überlegenheit vermitteln.

 

 

27. Manipulative Einflussnahme

 

Schuldgefühle.

Zeitdruck.

Schmeichelei.

Selektive Information.

Drohungen.

Realitätsverdrehung.

Manipulative Methoden können eingesetzt werden, um Zustimmung zu erhalten.

→ Manipulationstechniken erkennen

 

 

28. Einseitige Loyalität

 

Von anderen wird Loyalität erwartet.

Die eigene Loyalität kann stärker von Nutzen und Situation abhängen.

 

 

 

29. Regeln werden flexibel ausgelegt

 

Normen und Vereinbarungen gelten besonders dann, wenn sie den eigenen Interessen dienen.

Für das eigene Verhalten werden leichter Ausnahmen gefunden.

 

 

30. Beziehungen können stark nutzenorientiert werden

 

Menschen gewinnen oder verlieren an Bedeutung, abhängig davon, was sie bieten.

Das kann zu überraschend schnellen Wechseln zwischen Nähe und Distanz führen.

 

 

 

31. Idealisierung und Abwertung

 

Ein Mensch kann zunächst außergewöhnlich positiv bewertet werden.

Später kippt das Bild.

Aus Bewunderung wird Geringschätzung.

Besonders dann, wenn Erwartungen enttäuscht werden.

 

 

 

32. Alte Kränkungen werden lange erinnert

 

Situationen, in denen sich jemand gedemütigt, übergangen oder kritisiert fühlte, können noch lange Bedeutung behalten.

 

 

 

33. Konflikte werden persönlich

 

Eine Meinungsverschiedenheit bleibt weniger auf der Sachebene.

Sie wird schnell zu einer Frage von Loyalität, Respekt oder persönlicher Wertschätzung.

 

 

34. Eigene Vergangenheit wird stark zugunsten des Selbstbilds erzählt

 

Erfolge werden betont.

Fehler relativiert.

Konflikte so erzählt, dass die eigene Rolle besonders positiv erscheint.

Das macht natürlich jeder Mensch gelegentlich.

Aufmerksamkeit verdient das starre, wiederkehrende Muster.

 

 

 

35. Menschen werden gegeneinander ausgespielt

 

Informationen werden unterschiedlich verteilt.

Vergleiche hergestellt.

Allianzen aufgebaut.

So kann Kontrolle über Beziehungen entstehen.

 

 

 

36. Starkes Bedürfnis, das letzte Wort zu behalten

 

Eine andere Sichtweise einfach stehen zu lassen, kann schwerfallen.

Das Gespräch endet erst, wenn die eigene Position ausreichend bestätigt erscheint.

 

 

 

37. Schwieriger Umgang mit Fehlern und Misserfolg

 

Kritik und Scheitern können das Selbstbild stark bedrohen.

Dann folgen möglicherweise Rückzug, Abwertung anderer oder starke emotionale Reaktionen.

 

 

 

38. Wechsel zwischen Überlegenheit und Unsicherheit

 

Hinter selbstbewusstem Auftreten kann ein fragiler Selbstwert liegen.

Auch klinische Beschreibungen weisen darauf hin, dass Menschen mit narzisstischer Persönlichkeitsstörung trotz sichtbarer Selbstsicherheit stark auf Kritik reagieren und Scham oder Unsicherheit erleben können. 

 

 

39. Wiederkehrende Beziehungsprobleme

 

Beziehungen können von Konflikten über Anerkennung, Kontrolle, Nähe, Verantwortung und Gegenseitigkeit geprägt sein.

Gerade die Wiederholung über unterschiedliche Beziehungen hinweg ist aufschlussreich.

 

 

40. Du veränderst dich im Kontakt mit der Person

 

Dieser Punkt ist für deinen Alltag möglicherweise der wichtigste.

Du wirst vorsichtiger.

Rechtfertigst dich häufiger.

Zweifelst stärker an deiner Wahrnehmung.

Beobachtest ständig die Stimmung.

Vermeidest bestimmte Themen.

Oder beschäftigst dich ungewöhnlich viel damit, wie die Person reagieren könnte.

Dann lohnt sich eine andere Frage als:

„Ist dieser Mensch wirklich ein Narzisst?“

Frage:

„Was geschieht in dieser Beziehung mit mir?“

 

 

 

40 Hinweise sind kein Diagnosetest

 

Vielleicht erkennst du viele Punkte wieder.

Das erlaubt trotzdem keine Ferndiagnose.

Viele Eigenschaften können auch bei anderen Persönlichkeitsmustern, in belastenden Lebensphasen oder schlicht situativ auftreten. Auch fachlich kann die Abgrenzung zu anderen Persönlichkeitsstörungen komplex sein. (Mayo Clinic)

Entscheidend sind unter anderem:

Dauer.

Ausprägung.

Flexibilität.

Kontext.

Auswirkungen auf Beziehungen und andere Lebensbereiche.

Für deine eigene Situation brauchst du häufig trotzdem keine Diagnose des anderen Menschen.

Du kannst problematisches Verhalten ernst nehmen, ohne es diagnostisch einordnen zu können.

 

 

 

Bin ich selbst ein Narzisst?

 

Vielleicht hast du beim Lesen auch dich selbst wiedererkannt.

Das ist zunächst kein Grund zur Panik.

Menschen besitzen narzisstische Eigenschaften in unterschiedlicher Ausprägung.

Interessantere Fragen sind:

Kannst du Kritik reflektieren?

Kannst du Fehler anerkennen?

Kannst du dich ehrlich entschuldigen?

Kannst du Bedürfnisse anderer berücksichtigen?

Kannst du deine Meinung verändern?

Kannst du andere Menschen als eigenständig erleben, auch wenn ihre Wünsche deinen widersprechen?

Und vor allem:

Bist du bereit, dein eigenes Verhalten ernsthaft zu hinterfragen?

Wenn dich das Thema beschäftigt:

→ Bin ich ein Narzisst? Hinweise zur Selbstreflexion

 

 

 

Wenn du viele Muster bei einem anderen Menschen wiedererkennst

 

Dann braucht der nächste Schritt weniger eine endgültige Diagnose.

Vielleicht hilft zunächst:

Muster beobachten.

Grenzen klären.

Manipulation erkennen.

Erwartungen realistischer gestalten.

Ein schwieriges Gespräch vorbereiten.

Oder eine grundlegendere Entscheidung treffen.

→ Umgang mit Narzissten: Selbstschutz, Grenzen und Handlungsspielraum

→ Kommunikation mit Narzissten: schwierige Gespräche

 

 

 

Welche Unterstützung passt?

 

Private Beziehungen

→ Hilfe bei narzisstischen Dynamiken im privaten Umfeld

 

Berufliche und unternehmerische Situationen

→ Professioneller Umgang mit narzisstisch geprägten Personen

 

Deutliche psychische Folgen

→ therapeutische Unterstützung im passenden Rahmen

 

Rechtliche Fragen

Die gehören zu entsprechend qualifizierten Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten. Meine Angebote beinhalten keine Rechtsberatung.

Umfrageergebnis

 

Personen mit narzistischen Tendenzen

 

%

... können zur Belastung werden.

%

... kenne ich nicht.

%

... stören mich nicht.

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de  (2017, n= 1117)

Hilfe im Umgang mit narzisstischen Dynamiken (keine Rechtsberatung!)

 

 

Welche Unterstützung passt zu deiner Situation?

 

Narzisstisch geprägte Dynamiken können in sehr unterschiedlichen Lebensbereichen auftreten.

Deshalb unterscheide ich bewusst zwischen privaten, beruflichen und therapeutischen Anliegen.

 

Private Beziehungen

 

Geht es um Partnerschaft, Familie, Freundschaft oder eine andere persönliche Beziehung?

Dann können wir gemeinsam betrachten:

  • Was geschieht zwischen euch?
  • Welche Muster wiederholen sich?
  • Wo liegen deine Grenzen?
  • Welche Möglichkeiten hast du?
  • Und welcher nächste Schritt passt zu dir?

→ Unterstützung bei narzisstisch geprägten Beziehungen im privaten Umfeld

 

 

Berufliche und unternehmerische Situationen

 

Geht es um Vorgesetzte, Kollegen, Mitarbeiter, Geschäftspartner, Gesellschafter oder andere professionelle Beziehungen?

Dann spielen neben der persönlichen Dynamik häufig weitere Faktoren eine Rolle:

  • Interessen.
  • Macht.
  • Verantwortung.
  • Kommunikation.
  • Karriere.
  • Reputation.
  • Wirtschaftliche Konsequenzen.

Hier geht es um einen professionellen Umgang mit der Situation und deinen Handlungsspielraum.

→ Professioneller Umgang mit narzisstisch geprägten Personen

 

 

Wenn die Erfahrungen deutliche Folgen hinterlassen haben

 

Manche Erfahrungen wirken weit über einzelne Konflikte hinaus.

Vielleicht reagiert dein Körper noch lange nach einer belastenden Beziehung.

Bestimmte Situationen lösen starke Reaktionen aus.

Du fühlst dich dauerhaft angespannt.

Oder frühere Erfahrungen beeinflussen dein heutiges Erleben und deine Beziehungen.

Dann kann ein therapeutischer Rahmen sinnvoll sein.

→ Therapeutische Unterstützung bei belastenden Erfahrungen und Traumafolgen

 

 

 

Keine Ferndiagnosen

 

Ein wichtiger Grundsatz meiner Arbeit:

Ich diagnostiziere keine abwesenden Personen.

Wir können Verhaltensweisen betrachten.

Muster erkennen.

Dynamiken verstehen.

Auswirkungen einordnen.

Und deine Handlungsmöglichkeiten entwickeln.

Das reicht häufig vollkommen aus, um wesentlich klarer zu sehen.

 

 

 

Hinweis zu rechtlichen Fragen

 

Gerade bei Trennungen, Konflikten am Arbeitsplatz, Auseinandersetzungen mit Geschäftspartnern oder anderen eskalierten Situationen können auch rechtliche Fragen eine Rolle spielen.

Meine Unterstützung bietet und ersetzt keine Rechtsberatung.

Bei rechtlichen Fragen und Entscheidungen wende dich bitte an entsprechend qualifizierte Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte.

Im Coaching beziehungsweise in der Beratung konzentrieren wir uns auf psychologische Dynamiken, Kommunikation, Entscheidungsfindung, Vorbereitung und deinen persönlichen Handlungsspielraum.

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Antworten auf häufige Fragen

Was ist dieses Anspruchsdenken von Narzissten?

Das Anspruchsdenken von Narzissten bezieht sich auf die Tendenz von Narzissten, sich selbst als überlegen oder besonders betrachten zu wollen und von anderen hohe Anerkennung oder Bewunderung zu erwarten. Narzissten neigen dazu, sich selbst als besonders talentiert oder erfolgreich darzustellen und von anderen zu erwarten, dass sie sich ihnen gegenüber unterordnen oder sich ihnen anpassen. Sie haben auch oft eine sehr hohe Meinung von sich selbst und erwarten, dass andere diese Meinung teilen.

Das Anspruchsdenken von Narzissten kann sich in verschiedenen Aspekten des Verhaltens zeigen, wie zum Beispiel in der Art und Weise, wie sie andere behandeln, in ihren Erwartungen an sich selbst und andere und in ihrer Einstellung zu Regeln und Normen. Es kann sich auch in ihrer Tendenz zeigen, die Aufmerksamkeit anderer auf sich zu ziehen oder sich in den Vordergrund zu drängen.
Es ist wichtig zu beachten, dass das Anspruchsdenken von Narzissten Teil ihrer Persönlichkeitstendenzen ist und dass es sich nicht einfach ändern lässt.

 

P.S.

 

Woran erkennen Sie Narzissten?

41 Kommentare

  1. Vor allem Nr. 33 ist sehr typisch.
    Kaum haben sie Einfluss erlangt, werden solche Menschen zu Tyrannen.

    Antworten
    • Hallo C.A.H.
      Wir kommen daher ist ja schon etwas älter und falls Sie dies noch lesen, würde ich mich freuen, wenn wir miteinander in Kontakt geben können und uns schriftlich austauschen könnten da ich mich in ihrer Situation genau wieder erkenne. Der Text könnte gerade von mir geschrieben sein.
      Liebe Grüsse
      CSS

      Antworten
  2. Zeitgeist! Das wird noch zunehmen!

    Antworten
    • Woran erkenne ich ob ich ein Narzisst bin oder nicht.
      Ich denke ich bin einer. Weil ich jeden Monat Geld von meiner Mutter nehme sie gibt’s mir freiwillig aber sie arbeitet so hart dafür und mich interessiert es kaum. Ich liebe die Anerkennung und ich habe Angst kritisiert zu werden.

      Antworten
  3. Sehr leichte Kränkbarkeit.

    Der Narzisst in meinem Leben richtet Äußerungen (die nicht mal kritisierend gemeint waren!!) erst gegen sich selbst und greift dann an, um sich zu verteidigen. Dann ist er durch nichts mehr zu stoppen und macht mich platt – immer in der Haltung, dass er Recht hat, ich mich falsch verhalte und eine Therapie brauche. Mein Partner ist so und ich hasse ihn dafür. Es tritt immer phasenweise auf, je nachdem wie oft er getriggert wurde, bricht der Narzissmus durch. Seine Therapie hat er abgebrochen, weil er ja scheinbar mit allen klarkommt nur mit mir nicht. Das habe ich auch so nebenher erfahren, es gab keine Absprache darüber. In seinen Augen liegt das Problem allein bei mir und gar nicht bei ihm. Seit ich nicht mehr co-narzisstisch schlotternd in der Ecke sitze, wenn er angreift, eskalieren die Auseinandersetzung. Eine Trennung ist unvermeidbar.

    Antworten
    • Das kenne ich leider auch zur Genüge. Seit 10 Jahren mit so einem Mann verheiratet und nur wegen der Kinder noch immer in dieser Ehe gefangen. Es ist zum Verzweifeln und es macht einen kaputt. Kein Mitgefühl, kein Verständnis, keine Loyalität, keine Anerkennung. Dafür aber immer die Suggestion, msn sei nicht ganz richtig in Kopf, psychisch labil oder habe eben eine typisch weibliche Hormonstörung.

      Antworten
      • Passen Sie gut auf sich auf! Narzissten sind gut darin anderen Menschen das Gefühl zu geben nicht in Ordnung zu sein.

    • Kränkbarkeit….. Genau, man braucht nur „Pieps“ sagen und man zieht sich zu tiefst beleidigt zurück, ignoriert und braucht mindestens 1 Woche um sich wieder zu normalisieren. Und dies auch nur wenn man um seine Gnade mehrfach bettelt. Schluss damit!!!!!!

      Antworten
    • Trennung, welch‘ passendes Stichwort! Bei mir und meinem Partner (??) herrscht mal wieder eine Situation des „bestrafenden“ Schweigens – mittlerweile seit über einem Monat.
      Nachdem es eine dieser wiederholten Auseinandersetzungen gab, die dieses mal jedoch in der Weise eskaliert ist, dass er dabei nun endgültig unverzeihlich seine Grenze überschritten hat, möchte ich nun endgültig den Schlussstrich ziehen (nach knapp 2,5 Jahren).
      Die Frage, die mich nun dabei die letzten Tage beschäftigt, ist diejenige: Ist es „besser“ die Situation auszusitzen (was eigentlich meinem Naturell widerspricht und gegen mein aktuelles Bedürfnis wäre) und die Beziehung ohne ein Gespräch „auslaufen“ zu lassen oder den Kontakt zu suchen; jedoch hier mit der Gefahr, dass es wieder eskaliert und das „AUS“ bei ihm nicht wirklich ankommt und er früher oder später dafür „seine Rache“ nehmen wird…

      Antworten
      • Hi Kiki, also ich habe schon fünf mal versucht (innerhalb drei Jahren) mich von meiner Freundin (51) auf die saubere Art zu trennen. Da sie zu keiner Reflektion fähig ist (wie wohl alle Narzissten), tauchte sie aber immer wieder vor meiner Haustüre auf und „bekehrte“ mich indem sie auf meine wunden Punkte drückte und mir vorwarf, wie in anderen Kommentaren erwähnt „du tickst nicht richtig im Kopf…ich meine alles gar nicht so“.
        Diesmal habe ich es auf die harte Art gemacht: WhatsApp, Facebook, Handy gesperrt und das vor einer Woche. Bis jetzt ist (trügerische?) Ruhe. Ich weiss nur, dass ich mich unbedingt trennen muss, wenn ich mein Leben meistern und gesund bleiben will. Meine herzliches Mitgefühl an alle Co-Narzisst(inn)en.

      • Hallo,
        Ich war mit einem Mann zusammen, der mich immer wieder runter gemacht hatte und mir einhämmern wollte, dass alles wunderschön zwischen uns sein könnte, wenn ich endlich Klatsch „ Ja“ zu ihm sagen würde. Er sagte, dass ich eigentlich seine Auserwählte wäre und dass wir eigentlich ein sehr schönes Leben haben könnten. Es läge nur mir. Dieser Mann wollte mich total vereinnahmen und kontrollieren. Es war ein ständiges „auf und ab“ und on/off. Jedes Mal drohte er mir und sagte in Monologen dass alles nur scheitern würde, weil ich nicht erkenne, dass wir zusammengehörenden ein schönes Leben haben könnten, wenn ich……Niemals sah er etwas bei sich. Er findet, dass er vollkommen ist…… Noch jetzt habe ich mit den Auswirkungen dieser heftigen Beziehung zu tun. Er hat mich so sehr kritisiert und schlecht gemacht, auf der anderen Seite betont, dass er mich eigentlich lieben würde, dass ich beinahe Zugrunde gegangen wäre.

  4. Vieles kann ich bestätigen und habe lange (13Jahre Ehe mit drei Kindern) unter der komischen „Nicht-Kommunikation“ gelitten und konnte das nicht richtig einordnen. Anfangs mehr unter dem narz. Umfeld, der Familie. Später wurde mir klar, dass ich einer Illusion hinterhergelaufen bin, die niemals in Erfüllung gehen kann. Ich bin in dieser Ehe ein Objekt gewesen, austauschbar und habe versucht Dinge zu klären, die niemals zur Klärung kamen, weil er das gar nicht wollte. Ich bin immer gegen eine Wand gelaufen. Jetzt nach der Trennung bin ich das offizielle Feindbild (aller, ;-)) und kümmere mich um unsere drei Kinder alleine. Er trägt keine Verantwortung und schaltet sich nur ein, wenn es ihm gerade passt. z.b. wenn eine Vereinsfeier ist und er die Kinder plötzlich braucht um sich mit ihnen zu zeigen. Das tut mir echt weh!
    Ich habe es mit einem passiv aggressiven Narzissten zu tun. Das ist subtiler und keiner?! merkt etwas…
    Es ist schwierig, Unterstützung zu finden, die das Ausmaß verstehen, verstehen wollen…

    Antworten
    • Liebe C.A.H.!
      Ich verstehe Sie nicht nur 100-, sondern 1000prozentig!
      Ich glaube, schlimmer als jede verbale Auseinandersetzung, ist die Mauer aus Schweigen. Es ist das Schlimmste. Egal, was man sagt, aufklären will, ob man weint, wütend ist, niedergeschlagen…… es wird nur geschwiegen. Das Leid potenziert sich damit noch einmal. Ich habe das vier Jahre erlebt und war danach ausgelaugt wie ein altes Wäschestück. Schulter- und Nackenschmerzen (die Last des Unausgesprochenen) ohne Ende.
      Wenn ich wieder „normal“ wurde, ist er einfach zur Tagesordnung übergegangen, hat mir „Leckerlie“ gegeben, wie eine kleine Wochenendreise oder ein schönes Abendessen usw. gegeben. Eine Mauer des Schweigens und ständiges Fremdgehen.
      Manchmal dachte ich, ich werde verrückt, weil er mir ständig einhämmerte, dass ich es bin, die alles verkehrt sieht. Er hat die schlimmsten Psychospiele mit mir gemacht. Sachen von mir versteckt oder weg genommen, mich dann danach gefragt, ob ich denn nicht z.B. die roten schönen Handschuhe anziehen will, die er mir geschenkt hatte. Das wollte ich dann auch und da lagen sie nicht mehr im Handschuhfach. Irgendwann habe ich sie dann zwischen meiner Unterwäsche gefunden. Dutzende Beispiele könnte ich anfügen. Manche Sachen sind nie mehr aufgetaucht, gehörte zu seinem Spiel. Hat er wohl weiter verschenkt.
      Egal, mir war das dann alles egal. Ich war am Boden und ich wollte ihn nur noch aus meinem Leben haben. Ohne Angst auf Rache. Denn er hat kriminelle Energieen in sich.

      Ich bin auf einem guten Weg, muss aber sehr vorsichtig sein. Ich habe das Gefühl, dass er immer aufpasst, dass ich nicht „ganz verschwinde“.

      Melden Sie sich/ Du doch gern! Sprechen ist immer gut!

      Antworten
    • Liebe C.A.H.!
      Schreib mir doch mal.
      Ich habe ähnliches erlebt wie Du.
      Es war einfach nur schlimm, diese Schweigemauer. Hat mich fast um den Verstand gebracht.

      Antworten
      • Hallo, ich befinde mich grad ein bisschen in einer Krise und würde mich freuen wenn mir jemand zuhört, der sich besser in meine Situation hineinversetzen kann

      • Auch ich habe das Ende meiner Kräfte erreicht. Leider habe ich zwei Kinder mit einem Narzissten wie er im Buche steht. Momentan wird seit Tagen geschwiegen, ich glaube, weil ich zwei seiner Anrufe verpasst habe, als ich mit den Kindern unterwegs war, Handy im Rucksack, aber wer weiß schon, warum der Mann mich schon wieder ewig wie Luft behandelt… Ich habe das Gefühl, dass er vielleicht endlich geht, aber er hat damit schon öfter gedroht und ist immer noch da…
        Er hat in der Vergangenheit mehrfach damit gedroht, dass ich die Kinder nie wiedersehen werde, wenn wir nicht mehr zusammen leben würden und ich habe echt Angst, dass er das wahr macht. Deshalb versuche ich auch durchzuhalten. Ich sage mir immer wieder, wenn die Kinder groß sind ist der Spuk vorbei, aber ich packe das nicht mehr. Ich habe nur so unendlich Angst, dass er mir meine Kinder nimmt, das wäre das Schlimmste, das er mir antun könnte und das weiß er auch. Er lässt sich von mir aushalten, gibt nicht einen Cent dazu aber bringt andauernd an, wie großzügig er doch ist, weil er mir dann-und-dann xy gekauft hat (von Kleidung, die er mir vor einem Jahr gekauft hat, kann ich aber leider weder die Miete noch Sachen für die Kinder kaufen). Ich bin finanziell und psychisch am Ende und halte diese Behandlung durch ihn nicht mehr aus. Die Dinge, die er von sich gibt, bösartig trifft es sehr gut, handgreiflich mir gegenüber ist er auch schon geworden…
        aber ich wage es nicht, mich zu trennen und weiß langsam wirklich nicht mehr weiter. Diese Person torpediert mein Leben, den Kontakt zu meiner langjährigen besten Freundin habe ich abgebrochen – weil ihm die Freundschaft nicht passte und ich habe niemanden, mit dem ich über meine Sorgen reden kann. Ich weiß langsam nicht mehr weiter.
        Hat jemand Erfahrung mit einer solchen Situation?

  5. Also ich finde es werden immer mehr Narzissten, denen ich begegne. Das spricht nicht gerade für unsere Zeit. Ich hatte einen narzisstischen Vorgesetzten, der war die ganze Zeit nur darauf konzentriert seine Machtposition zu sichern. Dabei hat er sich immer für den tollsten Mann im Haus gehalten.

    Können eigentlich nur Männer Narzissten sein?

    Antworten
    • Nein, auch Frauen können das sein. In meiner letzten Beziehung habe ich diese Erfahrung machen müssen.
      Permanente emotionale Erpessung, wenn ich nicht so wollte wie sie. Dazu ambivalentes Verhalten. Wenn ich einmal zu meiner Meinung stehen wollte, gab es Wutanfälle. Andere Menschen wurden ebenfalls schlechtgeredet, weil sie ihnen deren Erfolg nicht gönnte.

      Antworten
  6. Ist es überhaupt möglich, eine glückliche Beziehung mit einem Narzissten zu führen?

    Antworten
    • Die spontane Antwort; Narzissten lieben niemanden so sehr wie sich selbst und deshalb eine Beziehung nur scheitern kann.
      Allerdings kenne ich auch einige Beispiel die weniger schlimm sind – richtig gute Beziehungen fallen mit zumindest spontan nicht ein.
      Das abwertende Verhalten anderen Menschen gegenüber, ist geringschätzig und egoistisch.
      Angehörige können davon weitgehend verschont bleiben, solange die Nähe besteht.
      Gerade Frauen berichten darüber, wie sie den Narzissten erlebt haben, sie die Trennung angekündigt haben.

      Beispiel von Beziehungen die länger bestehen basieren oft darauf, das es einen Narzissten und einen Co-Narzissten gibt.
      Co-Narzissten haben ebenfalls ein sehr geringes Selbstwertgefühl, es zeigt sich aber anders. Sie finden sich selbst minderwertig, sind unterwürfig und suchen die Bestätigung, indem sie die Nähe zu scheinbar starken, erfolgreichen Menschen suchen, die sie bewundern können. Da kommt der klassische Narzissten gerade recht.
      Emotionale Erpressung ist hier sehr häufig.

      Der Narzisst ist bestrebt das Selbstwertgefühl von Partnern möglichst gering zu halten.

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    • Mir sagte ein Psychologe, mit dem ich meine Trennung von einem Narzissten aufarbeitete, dass Narzissten tatsächlich gut funktionierende Beziehungen zu anderen Narzissten führen können. Er habe Paare, wo beide Narzissten sind, die würden sich zwar ständig zoffen, aber wären auch beide jederzeit problemlos wieder versöhnlich, weil ihnen ja beiden die Verletzungen des Anderen wurscht seien. Die haben oft eine „Wir gegen den Rest der Welt“-Mentalität. Ich weiß allerdings nicht, ob das auf alle Narzissten zutrifft, mein Ex konnte Menschen, die wie er selbst waren, z.B. nicht ausstehen. Ansonsten denke ich, zu einem Narzissten passt am Besten ein Mensch, der eine genau dazu passende Persönlichkeitsstörung hat, die sich mit der des Narzissten ergänzt. Nur ob die wirklich glücklich dann sind, schwer zu sagen. Manche fühlen sich ja nur lebendig, wenn ständig Drama ist mit anschließender Versöhnung.

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  7. Können Narzissten Mitgefühl haben?

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    • Narzissten erkennen zwar sehr genau, was andere Menschen fühlen und denken.
      Sie verwenden es vor allem dazu, andere Menschen auszunutzen.
      Es fehlt ihnen die bei den meisten anderen Menschen vorhandene Hemmung andere zu verletzen.
      Sie sehen andere Menschen eher als Mittel zum Zweck.

      Je nach Ausprägung reduziert sich die Fähigkeit echtes Mitgefühl zu haben.

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    • Als Kriterium Narzissten zu erkennen dient die Fähigkeit mitfühlend zu sein gerade am Anfang einer Beziehung mit ihnen nicht.
      Die meisten sind hervorragend darin sich zu verstellen, solange es ihnen einen Vorteil verspricht.
      So werden sie anfangs sogar als besonders mitfühlend empfunden!

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  8. Hallo,
    Mein Name ist Ulli und ich bin total verzweifelt. Meine Frage ist , bin ich in einer Narzistischen Beziehung?
    Mein Partner hat mich auf Händen getragen und nach 14 Tagen Beziehung gefragt ob ich ihn heiraten will. Mir blieb das Herz fast stehen , da ich erst ein Jahr geschieden war , darauf hin meinte ich es wäre zu früh. Doch schon kurze Zeit später fing er an , an mir rum zu nörgeln, plötzlich meine Haarfarbe falsch, mein Sohn dumm, mein Hintern zu klein. Er bewunderte ganz offensichtlich andere Frauen, obwohl ich neben ihm stand und sagte mir auch ständig wie toll diese Frauen doch aussehen. Bei allem was er für mich machte wollte er tausend mal ein Danke oder er sei toll hören. Aber am schlimmsten sind dann auch noch seine ständigen Kritiken an meinem Sohn und mir, da seine Schwägerin in einer Villa wohnt und nur am putzen ist, ich habe ein altes Häuschen was mir gehört , für ihn aber nicht sauber genug ist, meine Bekannten finden es bei mir mehr als Sauber, aber die sind in seinen Augen ja auch dumm und haben keine Ahnung. So nun habe ich mich von ihm getrennt, weil ich nicht mehr kann, doch am 24.12. kam eine Nachricht von ihm, er wünsche mir frohe Weihnachten. Ich habe ihm nur mit ebenso geantwortet, da ich nicht unhöflich bin, es ist aber schon seit 2.12. Schluss. Kann mir jemand weiter helfen. Danke im voraus. Grudd

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  9. Ulli, Sie haben sich schon selbst geholfen, indem Sie nur schrieben: „Ebenso.“ Wenn Sie nicht mehr antworten, dann helfen Sie sich noch mehr. Dann geben Sie sich eine Zukunft mit Menschen, die Sie mögen und respektieren. Antworten Sie nicht zurück, sonst geben Sie ihm immer wieder Anlass mit Ihnen in Kontakt/Verbindung zu bleiben.

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  10. Ich höre immer nur „Partner“, „Freundin“, … zwar will ich das Leid derer, die hier schreiben, nicht schmälern, aber wenn mir jemand nicht passt, suche ich mir eben eine neue Beziehung, es gibt doch soviele Menschen, aber meinen Vater, den gibt es nur einmal, den kann und will ich nicht austauschen. Hat denn hier niemand Erfahrung damit, hat denn hier niemand das gleiche Problem…?

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    • Tatsächlich ist das ein sehr häufiges Thema mit einigen Eigenarten.

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      • Wo finde ich etwas zum Thema? Es ist halt alles so subtil…ich habe 12000 Euro für den Mediator ausgegeben und konnte deswegen die Studienschulden bei meiner Schwester nicht zahlen. Meine Schwester, Mutter und mein Vater werfen mir vor, ich könnte nicht mit Geld umgehen, würde nichts für die Familie tun und sie sehen gar nicht, wo mein Geld geblieben ist. Wenn ich mich verteidige, heißt es, der Mediator war unfähig, ich hätte es ja nicht machen müssen, sie wollten ja eh nicht hin und so weiter. Wenn ich die Fütterung meines Ponies organisieren will, darf niemand Fremdes helfen, und es muss immer so gemacht werden, wie mein Vater es will. Den Pferdepass hat er mir vorenthalten, bis das Amtsgericht ihn zur Herausgabe verdonnert hat. Im ganzen Dorf hat er erzählt, ich hätte das Pony gestohlen und würde es quälen, weil ich es nicht auf seiner Wiese, sondern auf einer selbst gepachteten im Nachbardorf stehen habe. Er hat mich geschubst und nach der darauf von mir folgenden Backpfeife hat er mir die Nase gebrochen, aber allen erzählt er, ich hätte ihn zuerst geschlagen, und dann sei ich von selbst hingefallen, und deswegen sei meine Nase kaputt. Ich mache Leistungssport, warum sollte ich von selbst hinfallen? Als das Amtsgericht mich nicht wegen Körperverletzung und Diebstahls belangen wollte, sind wir in der Mediation gelandet und er hat darauf bestanden, mich zu Hause rauszuwerfen, sonst hätte er meine Oma gezwungen, mir zu kündigen. Im Gegenzug hab ich dann den Pass bekommen. Also…er tut immer so, als sei er im Recht, und ich habe das Gefühl, er wollte mich immer bevormunden und abhängig halten, und jetzt, wo das Druckmittel Pony aus dem Haus ist und ich außerdem ganz gut verdiene, will er mich auch nicht mehr haben. Faktisch habe ich die Schulden, aber der Anwalt war auch nicht billig. Jahrelange teure Coachings, Beratungen und Therapien später ist es klar: außer Hochbegabung und den Folgen emotionaler Vernachlässigung ist bei mir nichts, das Problem liegt eher beim Rest der Familie. Aber das wollen sie nicht hören und erzählen allen, ich sei krank. Mein Vater und meine Schwester reden nicht mehr mit mir. Und ich seh halt gar nicht, was ich gemacht habe, außer mich zu verteidigen.

  11. Das hat mir sehr geholfen und ich hoffe es gelingt mir endlich mich zu befreien.

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  12. War 3 1/2 Jahre mit einer Frau in einer toxischen Beziehung
    Hatte das Gefühl das sie auch Narzisstische Veranlagen hat
    Ständig wurde ich beleidigt als
    Lappen Idiot usw. Habe mich eigentlich zum grössten Teil um alles gekümmert als wir nach 2 Jahren ein Haus kauften und renovierten. Anfangs der Beziehung lief alles gut… Aber irgendwie wurde dann kaum noch gesprochen die Kinder wurden nur noch schlecht gemacht.Meine Tochter genauso wie Ihre.Alles was ich machte wurde als schlampig bezeichnet.Bei der Renovierung hat sie mehr gemacht als ich.(denke mal das es anders rum warZumindesthälftehälfte)
    Streits waren an der Tagesordnung und es wurde sich nur von mir entschuldigt.
    Stundenlang wurde nicht mit mir gesprochen bzw nach den Streits wurde nach Stunden einfach wieder zur Normalität übergegangen als wenn nichts wäre… Meine Wahrnehmung wurde so verdreht dargestellt das ich bald selbst glaubte was sie sagte. Ich war echt am verzweifeln… sie bestimmte die Stimmung im Haus und wehe mann sagte was falsches.
    Sofortiger Stimmungsumschwung.
    Als Entschuldigung würde ein Verkehrsunfall vor einigen Jahren mit Koma und Gehirnbluten vorgeschoben(Reha wurde damals nicht gemacht)
    Ausserdem legte sie immer grossen wert darauf das sie vor dem Unfall ein super Gedächtnis hatte und eine der Besten in der Praxis war… in der Beziehung hat sie ständig die Hälfte vergessen und sich vollständig auf mich verlassen…
    Zugehört hat sie mir auch seltener wobei das am Anfang der Beziehung nicht so war…
    Freundeskreis wurde auch auf einen Minimum reduziert.
    Mittlerweile wurde das ganze auch mehrmals gewaltätig…
    Bin im Moment aus dem Haus ausgezogen und weiss nicht mehr weiter…
    Befinde mich auch in psychiatrischer Behandlung…

    Ist dieses Verhalten schon als narzisstisch zu betrachten?
    LG

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  13. Eine Narzisten als Partner zu haben muss eine Katastrophe sein. Ich fühle mit den Betroffenen. Stellt euch nur vor es wäre eurer eigener Vater. Das ist unendlich viel komplizierter. Ich weiß nicht mehr was ich tun soll.

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    • Ich glaube mein Vater war auch ein Narzisst. Immer wenn er von der Arbeit kam, musste das Haus aufgeräumt werden. Wenn es auf17 Uhr zuging . Wir waren dann alle oder schon vorher sehr angespannt meine mutter und ich, 13 jahre, mein brudet war zu klein, sonst wurde geschrien von meinen vater , manchmal schlug er auch meine Mutter, sie hatte sich dann irgendwann getrennt und najm uns zwei mitund unseren Hund. Jetzt bin ich in zweiter Beziehung, verheiratet seit 18 jahren, und glaubte meinen liebespartner kennengelernt zu haben. Einen sohn haben wir 16 jahre..in unserer Ehe wird viel geschrien, aber nie geschlagen.. das schlimmste finde ich, das viel geschwiegen wird, das mir die Worte im Mund umgedreht werden, und das vor unseren sohn, als ob es das normalste auf der welt wäre, mich klein zu reden.das mein Humor nicht mehr da ist, er versteht vieles von mir nicht mehr. Ich habe mich innerlich sehr zurück genommen, trotzalledem habe ich meine Hobbys die mir gut tun.. Ich arbeite mit menschen zusammen, er redet in seinen Beruf alles schlecht, ich muss immer anfangen, lass uns doch mal was zusammen machen, ich möchte nicht aus der ehe raus, vielleocht weil ich es nicht anders kenne, sogar meine Mutter ist es schon aufgefallen, das ich traurig klinge,…die Neue Frau meines Vater hat jetzt schon demenzielle Züge entwickelt, weil er ihr auch immer sagt, sie kann sich an nichts erinnern , vielleicht ist es auch die Angst bei ihr..ich hätte meinen Vater und meinen Mann nie als Nazissisten bezeichnet, bzw wusste nichts darüber, bis ich alles hier wiedererkannt habe.lg

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  14. Ich war 18 Jahre mit einem Narzisten verheiratet. Ich dachte, er wäre ein Einzelfall….Das es davon noch mehr gibt ! Zu allen 36 Punkten kann ich Geschichten erzählen, er hat nichts ausgelassen. Seine Mutter war genau so. Deshalb dachte ich es sei vererbt.
    Er lebte vom Mitleid…der arme Rainer! Märtyrer ! Wehe er stand nicht im Mittelpunkt. Die Kinder durften oft nicht mit zu Festen…die würden ihm die Show stehlen. Das bestrafende Schweigen…meine Tochter litt, fand aber besser dass das Schreien und Beleidigen aufhörte für eine Weile. Er hatte Schutz dadurch, dass er Arzt ist…da hat keiner erwartet, dass es alles nur Show ar. Ich war mit Jekyll und Hyde verheiratet. Wenn er den Schlüssel im Schloss umdrehte mutierte er. Das böse Gesicht haben die meisten Menschen nicht gesehen…außer sie standen unter ihm und er brauchte sie nicht. Das ständige Herabwürdigen machte mich mürbe und schwach. Da ich im Außendienst war und aus einer anderen Stadt hatte ich keinerlei Unterstützung durch Freunde und Verwandte. Die hat er auch alle weggebissen. Ich würde nie irgendwo Hilfe bekommen und er wär der Einzige, der zu mir steht. Als ich wegzog hatte ich Angst um meine Tochter, da er der Meinung war es gehört alles ihm und er kann damit machen was er will. Auch dieses Verschenken meines Eigentums kenne ich. Verstecken, wegschmeissen. Er ist jetzt das dritte Mal verheiratet, weil er sich schämen würde es nicht zu sein. Er wäre Ehemann und kein Partner. Die Dritte wird auch dahinterkommen.

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  15. Hallo zusammen,
    ich habe eine Kollegin (A.) mit narzisstischer Persönlichkeitsstörung, hat jemand damit Erfahrung? Wir sind nur ein 2er-Team und ich kriege das seit 18 Jahren ganz gut hin mit ihr, aber da es seit einiger Zeit in der Firma Umstrukturierungen gibt und sie Angst um ihre Position bzw. Arbeitsstelle hat, ist ihr Verhalten so maßlos geworden, dass ich eben nicht mehr klarkomme. Wir haben auch eine neue Chefin, die A. natürlich noch nicht richtig einschätzen kann, im Gegenteil, sie findet sie toll, da A. ja wie alle Narzissten supercharmant und kompetent rüberkommt. Sie, die Chefin, weiß aber, dass wir ein Problem haben, und hat einen Mediator für uns angefordert. (Find ich wirklich gut von ihr!)
    Dazu hab ich eine Frage:
    Soll ich bei diesem Gespräch (Mediator, A. und ich) sagen, dass ich meine Kollegin durchschaue als das, was sie ist, oder wird das alles noch schlimmer machen?
    Wäre toll, wenn jemand Erfahrungen damit hat, wie ein solcher Mensch bei der direkten Konfrontation mit seinem Problem reagiert, und diese Erfahrung an mich weitergeben würde!
    Liebe Grüße und allen viel Kraft,
    Claire

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    • Ich habe mich für eine solche Situation beraten lassen. Hat sich gelohnt. Die Beratungsstunde musste ich allerdings aus eigener Tasche zahlen.
      Ebenfalls viele Grüße und viel Kraft!
      Sasha

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  16. Ich komme aus dem Kopfschütteln nicht mehr heraus. Das beschreibt meinen hoffentlich bald Exmann.

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  17. Wie kann so jemandem geholfen werden? Auf meinen Mann trifft alles zu, dass Sie in ihrem Artikel beschrieben haben. Vielen Dank für Ihre kompetente Aufklärung.

    Antworten
    • Menschen mit narzisstischen Tendenzen haben üblicherweise kein Interesse daran, dass ihnen geholfen wird sich zu verändern. Sie sind ja davon überzeugt, dass sie selbst perfekten sind. Möchte er sich tatsächlich verändern, dann gibt es Therapeuten die hier helfen können. Zumindest in einem gewissen Rahmen. Viel wichtiger ist es für Betroffene sich Hilfe zu suchen, denn es wird selten besser. Im Gegenteil; viele Menschen ertragen viel zu lange Zustände die tiefe Verletzungen mit sich bringen. Zu einem großen Teil sind Narzisten so wie sie sind, weil das Umfeld das zu lange mitgemacht hat. Würde ich gerne etwas anderes schreiben? Ja!

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    • Hallo Sylvia hast du Lust dich mit mir auszutauschen? Mir geht es ähnlich

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  18. Es ist wirklich schlimm Narzissten in der Umgebung zu haben, oft will man gar nicht glauben das die Person Narzisst ist oder man hat gar nicht die Möglichkeit darüber nach zu denken.

    Lg Imelda

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22+ Tipps für gesundes Selbstvertrauen

Echtes Selbstvertrauen kommt von innen, ist auch dann verfügbar, wenn es darauf ankommt. Ich unterstütze dich dabei, den Zugang zu deine eigenen Ressourcen zu nutzen, für mehr Selbstsicherheit und mehr Durchsetzungsvermögen.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 17. Mai 2012
Überarbeitung: 25. September 2020
AN: #3841553
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