20 Tipps für Humor in Gesprächen und Präsentationen
Präsentieren: Humor gut, Witze seltener
Humor in Reden und Präsentationen
Bewegen Sie Ihr Publikum auf humorvolle Art, bevor die Sitzhöcker schmerzen. Humor entspannt. Er löst verfahrene, angespannte, mit Stress beladene Situationen auf. Humor bewirkt so einiges Positives. Angemessener Humor lässt sich bei vielen Redegelegenheiten wirksam einsetzen.
Überblick
Humor in Reden und Präsentationen
In Reden und Präsentation geht es häufig darum, Informationen verständlich an die Teilnehmer weiterzugeben, sie zu überzeugen und zum Handeln aufzufordern. Die Ziele von Redebeiträgen können recht unterschiedlich sein, doch das Ziel, das Publikum zu langweilen, dürfte selten mit Absicht verfolgt werden. Dennoch geschieht dies oft. Mit angemessenem Humor gelingt es, die Zuhörer bei Laune zu halten, zu emotionalisieren und die Aufmerksamkeit zu steigern. So bleiben Sie und Ihre Präsentation in guter Erinnerung.
20 Tipps für Humor in Reden und Präsentationen
Mit angemessenem Humor gelingt es, die Zuhörer bei Laune zu halten, zu emotionalisieren und die Aufmerksamkeit zu steigern. So bleiben Sie und Ihre Präsentation in guter Erinnerung. Hier sind 20 Tipps für Humor in Präsentationen.
1. Respekt
Passen Sie auf, dass Sie niemanden beleidigen. Humor basiert meist auf Zweideutigkeiten und die können nach hinten losgehen, wenn sie ungünstig interpretiert werden. Dabei kommt es nicht so sehr darauf an, wie Sie es gemeint haben, sondern darauf, wie die Empfänger Ihre Worte deuten.
Dass Witze nicht auf Kosten einzelner Menschen oder benachteiligter Gruppen gemacht werden, brauche ich doch auch nicht zu erwähnen, oder?
2. Start
Nicht jedes Publikum ist bereit für Ihre Botschaft. Mitunter hat es noch an dem Eindruck der Vorredner zu verdauen oder knabbern. Vielleicht würden die Teilnehmer jetzt lieber woanders sein. Hier wartet Ihre Chance; würzen Sie Ihren Beitrag mit einer Prise Humor. Es ist nicht zu unterschätzen, wie gut Humor Stress abbaut. Humor weckt den Wunsch nach mehr.
Manchmal hilft einfach nur noch Humor. Mit Humor lassen sich Reden und Präsentationen gut beginnen. Es lockert Publikum und Redner auf, baut Angst ab und sorgt für Aufmerksamkeit. Nach einem intensiven Lachen schüttet das Belohnungszentrum des Gehirns Dopamin aus. Das Dopamin entspannt und schenkt uns intensive Glücksmomente. Es sorgt für Vorfreude, also Lust auf mehr. Nach dem Lachen hört das Publikum intensiver zu.
3. Publikumsorientierung
Nicht nur der Geschmack verändert sich mit dem Publikum, sondern auch dessen Wahrnehmungs-, Denk- und Kommunikationsstil. Passen Sie Ihre Sprache den Zuschauern an. Manch ein Witz erfordert entsprechende Bildung oder ein besonders Fachvokabular. Und manches Publikum geht vorzugsweise zum Lachen in den Keller.
Ein paar hilfreiche Fragen:
- Welche Eigenarten hat das Publikum?
- Welche Sprache spricht es?
- Worüber kann die Zielgruppe schmunzeln oder sogar lachen?
- Welcher Humor ist bei der Zielgruppe angemessen und welcher nicht?
- Wie können der eigene Auftritt und das Erscheinungsbild in diesem Fall durch Humor unterstützt werden?
- Wie lässt sich bei diesen Menschen humorvoll auf Einwände oder Widerstände reagieren?
- Welche Beispiele, Metaphern und Analogien sind für das Publikum geeignet, um die Botschaft auf humorvolle Art zu präsentieren?
- Welche Gemeinsamkeiten gibt es?
- Worüber wird vorher und nachher gesprochen, gibt es humorvolle Bezugspunkte?
Der Humor wird von vielen Faktoren beeinflusst, wie Bildungsniveau, sozialer Status, Land, Herkunft, Region und Berufsgruppe. Setzen Sie nur solchen Humor ein, bei dem Sie sicher sind, dass Ihr Publikum positiv darauf reagiert und der thematisch zur Botschaft passt.
4. Gute Witzeerzähler sind selten
Als eine sehr häufige Empfehlung ist zu lesen und zu hören; beginnen Sie Ihren Redebeitrag mit einem Witz. Dann sind Sie und Ihr Publikum gut gelockert und bereit. Ganz im Ernst und kein Scherz: Beginnen Sie Ihre Präsentation lieber nicht mit einem Witz.
Mit der Deckung von Selbst- und Fremdwahrnehmung ist das so eine Sache. Tatsache ist; die wenigsten Menschen sind nicht so gut darin, Witze zu erzählen. Was bei den Profis der Stand-up-Comedy (gibt es dafür ein deutsches Wort, Komiker klingt irgendwie komisch?) so locker aussieht, ist das Resultat eines strengen Auswahlprozesses, einiger blauer Flecken und viel – sehr viel – Übung.
Zwei Männer treffen sich in einer Bar … und schnell hat sich ein Redner unabsichtlich selbst ins eigene Knie geschossen.
Humor bietet sich an, um eine Beziehung mit dem Publikum einzugehen. Allerdings ist nicht jeder ein guter Witzeerzähler. Stand-up ist herausfordernder, als es den Anschein hat. Misslingt Ihr Witz oder Sie machen den falschen, haben Sie es sich mit einem Teil Ihres Publikums von nun an verscherzt. Zumal auch hier die von Paul Watzlawick formulierte Weisheit gilt; der Empfänger entscheidet über die Botschaft. Und da Witze per Definition mehrdeutig (Kontext- oder Bedeutungsreframing) sind, muss die Wahl der Bedeutung nicht in Ihrem Interesse liegen.
Kommt ein Pferd in eine Bar.
Fragt den Barkeeper: „Warum so ein langes Gesicht?”
Humor ist schon an sich ein schwieriges Fach. Einen Witz zu finden, der nicht nur komisch ist, sondern auch noch Tiefgang hat, ist eine ziemliche Herausforderung. Humorvoll zu präsentieren heißt nicht, den Clown zu spielen.
5. Stehen Sie hinter Ihren Botschaften
Für einen authentischen Auftritt ist es wichtig, dass Sie hinter dem stehen, was Sie sagen. Also wählen Sie auch nur humoristische Elemente aus, die zu Ihnen passen und die sich richtig anfühlen.
6. Analogien
Zur Verdeutlichung komplexer Zusammenhänge bieten sich Analogien an. Das kann sehr gut auch humorvoll geschehen, wenn es mit einer Überraschung verbunden ist.
Analogien müssen als solche für Ihr Publikum erkennbar sein, damit die Zuhörer die Parallele zwischen der Geschichte und dem eigentlichen Thema verstehen. Durch dieses Vorgehen verdeutlichen Sie Ihre Kompetenz und machen Inhalte für Ihre Zuhörer zugänglich, ohne sich selbst unnötig ernst zu nehmen.
7. Wortspiele
Nutzen Sie die Magie der Sprache. Spielen Sie gekonnt mit der Sprache. Überraschende Definitionen oder Doppelbedeutungen von Begriffen und Akronymen bieten sich dafür an.
8. Ironie
Mit einem Augenzwinkern lässt sich mitunter Ironie nutzen. Allerdings ist das nicht ganz ungefährlich. Im Artikel Ironie in der Rhetorik: Ist Ironie Bereicherung oder Teufelswerk? gehe ich darauf genauer ein.
9. Eine bewegende Geschichte erzählen
Geschichten verbinden Sie mit Ihrem Publikum. Indem Sie ein Szenario durch eine Geschichte zum Leben erwecken, erleben die Zuhörer, was sie ansonsten nur intellektuell verstehen. Wenn Sie angemessenen Humor einflechten, können Sie selbst bei schweren Herausforderungen Mut machen.
10. Reime
„Reim dich oder ich fress dich“. Was sich reimt, setzt sich leichter in unseren Gehirnwindungen fest und hat das Potenzial nach Humor zu klingen.
11. Humor nicht ankündigen
Überraschende Elemente wirken besser beim Publikum. „Jetzt wird es lustig!“, wirkt nicht nur eigenartig, das Lachen bleibt dann auch wahrscheinlicher im Hals stecken. Flechten Sie Humor stattdessen lieber an ungewöhnlichen Stellen ein.
12. Kurze Irritationen machen das Publikum wacher
Wenn das Publikum schon seit Stunden passiv auf seinen Stühlen verharrt, die gefühlt 1.000 PowerPoint-Präsentation über den Beamer mit dem Neon-Licht um die Wette flimmert, dann schaltet das menschliche Gehirn auf Durchzug. Keine guten Voraussetzungen, damit Persönlichkeit und Botschaft überzeugen. Ändern Sie das!
Trauen Sie sich. Wenn Sie Ihr Publikum für einen Moment auf clevere Weise irritieren, ist es anschließend umso aufnahmefreudiger. Dass die Irritation natürlich auch wieder aufgelöst wird, erwähne ich sicherheitshalber.
13. Geistreicher Humor spricht für den Redner
Setzen Sie auf ansprechenden Hintersinn anstatt auf erhobene Zeigefinger. Auf Humor reagieren die meisten willkommener, als auf Ermahnungen. Und mit einem Lachen lässt sich so Einiges sagen. Lachen ist ansteckend. Lachen erzeugt positive Gefühle.
14. Test
Testen Sie humorvolle Elemente lieber einmal mehr als zu wenig. Und fragen Sie vor allem Menschen, die einen ähnlichen Humor wie Ihr Zielpublikum hat.
15. Gesamtkunstwerk
Sie konkurrieren als Redner mit dem Angebot des gesamten Internets und wer im Publikum kein Smartphone bei sich trägt, prüft irgendwann die Fingernägel. Es langweilt sich schnell. Nicht jeder Redebeitrag kann ohne weiteres so spannende Angebote machen wie Netflix & Co. Und doch kann so manche Rede faszinieren und bewegen. Humor liefert einen Beitrag dazu. Außerdem ist Ihr Auftritt live und damit von ganz anderem Kaliber, oder?
Damit das gelingt, erinnere ich Sie an einen wichtigen Aspekt: Humor ist üblicherweise ein Gesamtkunstwerk, bei dem Inhalt, Sprache, Timing und auch Körpersprache, sowie Stimme wesentliche Anteile haben. Zeigen Sie sich!
16. Situationskomik
Spontane Komik hat ganz eine besondere Wirkung, da sie Geist und Souveränität beim Ausübenden erfordert. Gelegenheiten solche Form des Humors zu üben bieten Workshops, wie das professionelle Schlagfertigkeitstraining.
17. Niveau
Kommt ein Pferd in eine Bar. Fragt den Barkeeper: „Warum so ein langes Gesicht?“ … Nun ja!
Humor ist schon an sich ein schwieriges Fach. Einen Witz zu finden, der nicht nur komisch ist, sondern auch noch Tiefgang hat, ist eine ziemliche Herausforderung.
18. Analyse
Werten Sie Ihre Erfahrungen mit Humor aus. Ich hatte über mehrere Jahre eine Workshopreihe mit ganz speziellem Humor versehen und konnte so über mehrere Dutzend Auftritte die Wirkung kleiner Veränderungen beobachten. Die Auswertung hat mir auch für andere Redebeiträge wertvolle Ideen geliefert. Selbst, wenn Sie nur einen Auftritt haben, werten Sie ihn anschließend aus. Lassen Sie sich brauchbares Feedback geben. Und merken Sie sich, worauf Sie bei einer kommenden Gelegenheit achten wollen.
19. Nachwirkungen
Witze oder heftiger Humor können sehr leicht ablenken und binden dann die Aufmerksamkeit. Das Publikum ist dann noch beim Unterhaltungselement, während Sie dabei sind, etwas inhaltlich Relevantes zu sagen. Wichtige Teile Ihrer Botschaft gehen dann unter. Ein gutes humoristisches Element dient der Botschaft, der beabsichtigten Wirkung und nicht der Effekthascherei.
20. Auf jeden Topf der passende Deckel
Humor hat viele Formen. Und ja, es gibt gute Gründe, förderlichen Humor zu verwenden. So können Sie beispielsweise mit einer Anekdote oder einer kleinen Geschichte beginnen. Eine oft hervorragende Idee! Das lernen Sie übrigens in den Kursen Rhetorik & Präsentation III und Rhetorik & Präsentation IV beziehungsweise im Einzeltraining mit mir.
Ursprung des Wortes
Aus lateinisch „humor“ = „Feuchtigkeit“ Die heutige Bedeutung des Wortes entlehnt sich aber eher dem französischen Wort „humeur“, das circa im 17 Jahrhundert eine „besondere Stilgattung“ beschrieb.
Ergänzende Artikel
- Ist Ironie Bereicherung oder Teufelswerk?
Wie macht sich Ironie in Rhetorik und Kommunikation? - Rhetorische Stilmittel bis zum Abwinken
Entstauben und den sprachlichen Schatz bewundern - Von wegen eindeutig: Oxymoron als rhetorisches Stilmittel
- Was darf die Vorbereitung einer Präsentation kosten, welcher Aufwand ist gerechtfertigt?
Antworten auf häufige Fragen
Weshalb ist es wichtig, das Publikum zu unterhalten?
Menschen werden von Dingen angezogen, zu denen sie eine emotionale Beziehung haben. Der schnellste und effektivste Weg, eine Verbindung zum Publikum herzustellen, ist, es zu unterhalten. Finden Sie kreative Wege, um die Gehirne Ihrer Zuhörer auf eine Weise zu stimulieren, die Ihre Botschaft mit Emotionen verknüpft. Humor ist dazu ein hilfreiches Mittel.
Weshalb sollte Humor vor einer Rede oder Präsentation geprüft werden?
Humor sollte vor einer Rede oder Präsentation mittels geeignetem Publikum geprüft werden. Humor basiert weitgehend auf Mehrdeutigkeiten. Das bietet Ansatzpunkte für Verstimmungen und Irritationen. Besondere Vorsicht gilt bei Witze, die selten eine gute Idee sind. Gerade Ironie wird regelmäßig missdeutet beziehungsweise nicht als solche erkannt. Das hart sogar eine Bezeichnung: Poes Gesetz bzw. Poe’s Law.
Die Gefahren von Humor in einer Rede
Humor stellt ein wirksames Mittel von Rednerinnen und Rednern dar. So kann die Aufmerksamkeit des Publikums gewonnen werden, Wohlwollen erzeugt, das Energieniveau und die Stimmung beeinflusst, selbst heikle Punkte verdeutlicht werden und vieles mehr. Doch es gibt auch einige Risiken, wenn wichtige Prinzipien ignoriert werden. Humor basiert weitgehend auf Mehrdeutigkeiten und die bieten Ansatzpunkte für Verstimmungen und Irritationen. Ganz besondere Vorsicht gilt Witze, die selten eine gute Idee sind.
Mehr dazu unter anderem im Beitrag: Humor in Krisen: Nicht immer eine gute Idee!
Unterstützung für überzeugende Reden und Präsentationen
Wer etwas zu sagen hat, verdient es, gehört zu werden.
Gute Inhalte entfalten ihre Wirkung dann vollständig, wenn Botschaft, Struktur, Sprache und Präsenz zusammenpassen. Eine überzeugende Rede oder Präsentation braucht Klarheit, innere Ausrichtung und ein gutes Gespür für das Publikum.
Du willst mit deiner Botschaft überzeugen – und zugleich als Persönlichkeit glaubwürdig wirken?
Ich unterstütze dich bei der Vorbereitung deiner Reden, Präsentationen, Vorträge und Auftritte vor Publikum, Kamera oder Gremien. Besonders geeignet ist diese Unterstützung für Führungskräfte, Selbstständige, Expertinnen und Experten sowie Menschen, deren Botschaft in einem wichtigen Moment klar, glaubwürdig und wirksam ankommen soll.
Dabei verbinde ich Erfahrung aus Kommunikation, Psychologie, Marketing, Rhetorik und Auftrittswirkung.
Es geht um mehr als Technik: Es geht um die stimmige Verbindung von Inhalt, Haltung, Sprache und Präsenz.
Gemeinsam klären wir:
Was ist deine zentrale Botschaft?
Wer ist dein Publikum?
Welche Struktur trägt deinen Inhalt?
Welche Beispiele und Geschichten machen deine Botschaft lebendig?
Wie wirkst du mit Stimme, Körpersprache und Präsenz?
Wie gehst du mit kritischen Fragen, Einwänden oder Auftrittsdruck um?
Wie die Vorbereitung abläuft
Zuerst klären wir Anlass, Ziel, Publikum und Botschaft.
Dann entwickeln wir Struktur, Dramaturgie, Formulierungen und geeignete Beispiele. Bei Bedarf arbeiten wir an Storytelling, Folien, Medien und visueller Unterstützung.
Anschließend geht es um Wirkung, Präsenz und Sicherheit im Auftritt: Stimme, Körpersprache, Blickkontakt, Pausen, Umgang mit Fragen und die Fähigkeit, im entscheidenden Moment klar zu bleiben.
Besonders wertvoll ist ein Probelauf mit professionellem Feedback. Dann erlebst du vor dem eigentlichen Auftritt, wie deine Botschaft wirkt, wo sie bereits überzeugt und wo sich Verständlichkeit, Präsenz oder Dramaturgie weiter schärfen lassen.
So gehst du vorbereitet in den Moment, in dem es zählt.
Meine Definition von Glück:
Vorbereitung trifft auf Gelegenheit.
Welcher Aufwand lohnt sich?
Der passende Aufwand richtet sich nach Bedeutung, Ziel und Wirkung deines Auftritts.
Geht es um eine interne Präsentation?
Ein wichtiges Kundengespräch?
Eine Keynote?
Eine Verhandlung?
Einen Medienauftritt?
Eine Rede, die lange in Erinnerung bleiben soll?
Je wichtiger der Anlass, desto mehr lohnt sich sorgfältige Vorbereitung.
Eine gute Vorbereitung zahlt sich aus, wenn sie deutlich mehr Klarheit, Sicherheit und Wirkung ermöglicht, als der Aufwand zunächst erwarten lässt.
Mögliche Schwerpunkte sind:
- Kommunikationspsychologie
- Sprache und Struktur
- Storytelling
- rhetorische Mittel
- Stimme und Sprechweise
- Körpersprache und Präsenz
- Umgang mit Lampenfieber
- Folien, Medien und visuelle Unterstützung
- Vorbereitung auf Fragen und Einwände
- Probelauf mit professionellem Feedback
In Berlin und online
Du kannst mit mir in Berlin arbeiten oder online.
Für viele Anliegen sind Videotermine sehr gut geeignet: zur Strukturierung deiner Botschaft, zur Arbeit an Formulierungen, zum Feinschliff deiner Präsentation und zur Vorbereitung auf konkrete Situationen.
Für bestimmte Themen kann ein Termin vor Ort in Berlin besonders sinnvoll sein, zum Beispiel bei Körpersprache, Raumwirkung, Präsenz, Stimme und realitätsnahen Probeläufen.
Lampenfieber und Auftrittsdruck
Lampenfieber zeigt häufig, dass etwas bedeutsam ist.
Vor Publikum, vor der Kamera oder in wichtigen Gesprächssituationen kann diese innere Anspannung deutlich spürbar werden. Die Gedanken werden schneller, die Stimme verändert sich, der Körper meldet sich.
Entscheidend ist, wie du mit dieser Energie umgehst.
Mit guter Vorbereitung, innerer Sammlung und klarer Struktur kannst du präsenter bleiben. Du findest leichter zurück zu deiner Botschaft, hältst Kontakt zum Publikum und bewahrst deine Haltung auch in anspruchsvollen Momenten.
So wird aus Auftrittsdruck mehr Selbstführung.
Einladung
Wenn du eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen wichtigen Auftritt vorbereitest, unterstütze ich dich gern.
In Berlin und online.
Gemeinsam arbeiten wir daran, dass du gesehen wirst, gehört wirst und mit deiner Botschaft klar, glaubwürdig und wirksam einen Unterschied machst.
Wie wirkst du in Reden und Präsentationen, was sind deine Potenziale, was lässt sich optimieren?
Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?
Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.
Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.
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Frage mich ruhig persönlich
Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen, kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail (mail@karstennoack.de) bin ich zu erreichen. Die Anzahl der Anrufe wurde so groß, dass ich nun ausschließlich auf diese Nachrichten reagiere. Klienten erhalten entsprechende Telefonnummern.
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Im Glossar warten Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass du sowohl mit Persönlichkeit als auch Botschaft überzeugst –in Gesprächen und Präsentationen.
Frage ruhig! Wenn du trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig geworden bist, sende mir doch eine Nachricht.
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2013
Überarbeitung: 17. Septemberi 2020
AN: #43345
K:CNB
Ü:









Unterhalten sich zwei Kollegen.
Fragt der Erste : Was ist heute mit Frau Schmidt los, wieso macht die nichts?
Sagt der Zweite: Die vertritt heute den Chef.
Da wäre ich persönlich sehr vorsichtig. Zu oft habe ich erlebt, wie vorbereitete Witze schlimm ausgingen. Spontaner Humor der an die Situation anknüpft ist besser.
Zwanghaft originell wird zum Krampf!
Humor in Reden finde ich gut, solange sie nicht verkrampft rüber kommt.
Das wirkt verzweifelt.
Rohrkrepierer bei Witzen sind unangenehm und nicht ganz auszuschließen.