11 Schritte zur Problemlösung mit Mind Maps

Lösungsfindung
Schritt für Schritt zur Problemlösung mit Mind Maps

Schritt für Schritt zur Problemlösung mit Mind Maps

 

Manche Probleme erscheinen derartig überwältigend, dass es kaum noch möglich ist klare Gedanken zu finden. Stressreaktion machen das Denken nicht einfacher. Und nicht zu wissen, wo der Anfang zu machen ist, was die wesentlichen Ursachen und Lösungswege sind, ist durchaus belastend. Vor allem, wenn der Einsatz hoch ist, drückt es aufs Gemüt! So wird der Weg zur Lösung steiniger als er sein muss.

Den Wald vor lauter Bäumen… Lineare Notizen – Satz für Satz – lassen bei zunehmender Komplexität den Kopf rauchen. Mind Maps erleichtern den Lösungsprozess aus mehreren Gründen. Mit ihrer Hilfe werden die Faktoren sichtbar, die an Problem und Lösung beteiligt sind. Mind Maps schaffen als Gedankenlandkarten den Überblick und fördern das Verständnis der Zusammenhänge. So lassen sich die Gedanken strukturieren und besser greifen. Das Vorgehen wird fokussierter.

Der Überblick fördert die Gelassenheit. Wenn die Situation zu verknotet wirkt, dominieren Sorgen, Verwirrung und Druck. Und das sind keine guten Voraussetzungen für das kreative Denken. Der Fokus ist dann auf das Problem und nicht auf mögliche Lösungen gerichtet, es werden leichter neue Wege beschritten. Mind Mapping entknotetet und sorgt für ein berechtigtes Gefühl, die Dinge selbstbestimmt im Griff zu haben. Aus dem Problem wird eine interessante Herausforderung und damit eine Gelegenheit sich kreativ zu betätigen.

 

 

 

11 Schritte zur Problemlösung mit Mind Maps

 

Für viele Menschen ist das Mind Mapping anfangs etwas ungewohnt. Deswegen folgt eine Schritt-für-Schritt-Anleitung.

 

 

1. Ausgangspunkt

 

Ob auf Papier oder digital? Das ist eine Frage der persönlichen Vorlieben. Nehmen Sie, was immer Ihnen mehr Spaß macht und Ihre Kreativität fördert. Die Arbeit mit Stiften ist gerade anfangs empfehlenswert. Wenn Sie Ihr Wissen zum Mind Mapping auffrischen wollen, hilft Ihnen der Artikel Mind Mapping.

Die Aufgabenstellung ist der Mittel- und Ausgangspunkt des Mind Maps. Wenn die Mind Map wie ein Baum aus der Vogelperspektive aussehen soll, ist das Thema der Stamm. Von ihm gehen die dicken Äste ab. Aus den Ästen wachsen Zweige, die zunehmend detailliertere Stichworte (Assoziationen) tragen.

 

 

 

2. Puzzlesteine finden

 

Nehmen Sie sich etwas Zeit, um über die verschiedenen Aspekte des Themas nachzudenken.

 

 

 

3. Aspekte visualisieren

 

Die gefundenen Aspekte des Themas werden zu geschwungenen Hauptzweigen des Mind Maps. Um Assoziationen zu fördern, sollte möglichst nur ein Wort verwendet werden.

 

 

 

4. Eigenarten

 

Die Einzelheiten der Aspekte werden zu deren Zweigen und Unterzweigen.

 

 

 

5. Ideensammlung

 

Haben Sie einen guten Überblick visualisiert, denken Sie über mögliche Ideen für die Probleme und Aufgaben nach. Dafür können Kreativitätstechniken genutzt werden.

 

 

 

6. Ideen zuordnen

 

Fügen Sie die Ideen als Zweige an.

 

 

 

7. Masse ist klasse!

 

Bleiben Sie in Sammellaune und verzichten Sie auf frühzeitige Bewertungen. Erst einmal lohnt es sich fleißig für Masse zu sorgen. Selbst schräge Ideen können zu brauchbaren führen.

 

 

 

8. Bewertung

 

Erst im Anschluss werden die Optionen bewertet.

 

 

 

9. Nächsten Schritt wählen

 

Wählen Sie die Option, mit der Sie als nächstes fortfahren wollen. Sollte das Mind Map in einem Bereich besonders belebt sein, kann das ein Hinweis darauf sein, dass dort etwas zu holen ist.

 

 

 

10. Konkretisierung

 

Planen Sie mittels eigenem Mind Map die Umsetzung der Option. Jetzt wird die Lösung zum zentralen Punkt des Mind Maps. Spätestens jetzt ist es Zeit für das Tagträumen und Simulieren.

 

 

 

11. Alternativen

 

Spielen Sie mehrere Optionen durch. Und entscheiden Sie erst dann, welche Option oder Kombination tatsächlich zum Einsatz kommen soll.

Schritt für Schritt zur Problemlösung mit Mind Maps