Mit 5 Tipps das Lampenfieber in Vorstellungsgesprächen umwandeln

Wie Sie den archaischen Mechanismen im Reptiliengehirn zuvorkommen
5 Tipps bei Lampenfieber im Vorstellungsgespräch

Lampenfieber in Vorstellungsgesprächen

 

Es könnte ja so einfach sein …
ist es aber nicht immer!

Ohne Lampenfieber wäre das Bewerbungsgespräch viel einfacher

 

Ideale Voraussetzungen für den Traumjob, wenn es jetzt noch gelingt das im Bewerbungsgespräch zu vermitteln, ist es geschafft. Wenn, ja wenn diese Nervosität nur nicht wäre.

 

 

 

Das Bewerbungsgespräch als Extremsituation

 

Ein wichtiges Vorstellungsgespräch ist eine weitgehend ungewohnte Situation. Es fühlt sich mitunter an wie eine Extremsituation, wie in einer Prüfung. Das ruft bei vielen Menschen große Angst hervor. Und die macht kaum jemanden überzeugender. Der Druck sorgt für Krampf! Haben Sie schon mal versucht ein glitschiges Stück Seife ganz besonders gut mit viel Krafteinsatz festzuhalten?

Sie interessieren sich für Alternativen? Ich zeige Ihnen, wie Sie solche Situationen in einem guten Zustand meistern und sich überzeugend präsentieren.

 

 

 

Es geht mitunter um einen hohen Einsatz

 

Kein Wunder – schließlich geht es um die berufliche Zukunft und es gibt nur diese eine Chance, den Arbeitgeber von sich zu überzeugen und sich von der besten Seite zu präsentieren. Das macht nicht gerade entspannter, im Gegenteil. Doch gerade in solchen Situationen können Sie es überhaupt nicht gebrauchen, wenn sich Ihre Nervosität durch feuchte Hände, Herzrasen oder Blackouts bemerkbar macht. Solch ein Zustand erinnert viele an unangenehme Prüfungssituationen. Und hier steht die eigene Person auf dem Prüfstand.

 

 

 

Geistige und körperliche Reaktionen

 

Gut gemeint, doch nicht sehr hilfreich! In der heutigen Zeit geht die gute Absicht meist nach hinten los. Der Beitrag, den das Stammhirn leisten will, soll uns helfen gefährliche Situationen zu überleben. Kämpfen oder möglichst schnelle Flucht mögen früher einmal hilfreich gewesen sein. Personaler würdigen diese Verhaltensweisen heutzutage jedoch nicht mehr. Das kümmert das Stammhirn, aus gutem Grund auch gerne Reptilienhirn genannt, jedoch nicht. Es tut, was es immer getan hat. Dafür gibt es kein Update, das ist fest verdrahtet. So beglückt es den Körper großzügig mit Adrenalin und Co. Viele Menschen haben daher vor einem größeren Ereignis wie einem wichtigen Bewerbungsgespräch mit der eigenen Nervosität, mit feuchten Händen, Kribbeln im Magen, Herzrasen und Durchfall zu kämpfen.

 

 

 

7+ Tipps, mit denen Sie den archaischen Mechanismen im Reptiliengehirn zuvorkommen

 

Die Nervosität nimmt zu, wenn der Nerven-Stoffwechsel des Menschen durch äußere Einflüsse durcheinandergebracht wird. Solche Einflüsse können Ärger, Hektik und Stress sein. Auf viele äußere Faktoren haben wir keinen umfassenden eigenen Einfluss, doch wir können beeinflussen, wie wir damit umgehen.

 

 

1. Vorbereitung

 

Mit einer guten Vorbereitung des Bewerbungsgesprächs gehen Sie berechtigt sicherer in diese wichtige Chance. Professionelle Unterstützung lohnt sich, wenn auch nicht jede Anstellung die Investition so leicht macht.

 

 

 

2. Überzeugungen und Ängste

 

Eine gute Vorbereitung des Bewerbungsgesprächs kann einiges erleichtern, doch auch Überzeugungen und Ängste mischen mit. Denen gilt es sich zu stellen bzw. frühzeitig an ihnen zu arbeiten. Da kann es durchaus mitunter in die Tiefe gehen. Also Ärmel hoch und los.

 

 

 

3. Bewegung

 

Wenn das Reptiliengehirn so gerne flüchten oder kämpfen will, sich also bewegen will, dann tun Sie das doch. Bewegung hilft! Allerdings am besten vor dem Bewerbungsgespräch. Wie wäre es mit Joggen am Morgen, einen Spaziergang zum Termin, ein paar Treppen mehr statt Fahrstuhl? All das baut Stress ab.

 

 

 

4. Atmung

 

Mit geeigneten Atemtechniken lässt sich der Körper ebenfalls beruhigen. Hier finden Sie ein paar Anregungen zu Atemtechniken bei Lampenfieber.

 

 

 

5. Mentaltraining

 

Die wohl intensivste Form der Vorbereitung bietet Mentaltraining. Hier werden Situationen in meist tiefen Entspannungszuständen durch Visualisieren vorweggenommen – mit allen Sinnen so erlebt, als wenn sie gerade geschehen würden – und dann erkundet, um sie schrittweise zu optimieren. Außerdem werden dabei zusätzliche Ressourcen aktiviert. Beispielsweise indem förderliche Zustände durch Anker (Konditionierung) verfügbar gemacht werden. Sie werden dadurch automatisch aktiviert, wenn sie am meisten gebraucht werden.

 

 

 

6. Kaffee und …

 

Lassen Sie lieber weg, was Sie noch wacher und den Stoffwechsel aktiver macht. Nicht jedem ist bewusst, welche Rolle Koffein bei Ängsten spielt. Es muss ja weder Kamillentee noch Baldrian sein, stilles Wasser ist meist die beste Wahl. Stilles Wasser macht keine Flecken oder Nebengeräusche, wie Mineralwasser mit Kohlensäure.

 

 

 

7. Kleidung

 

Sorgen Sie dafür das Sie sich in der angemessenen Kleidung selbst auch wohlfühlen. Viel zu viele Bewerber verkleiden sich für Bewerbungsgesprächen. Das sorgt für eine inkongruente Erscheinung und verunsichert Sie auch selbst.

Hilfe bei Lampenfieber & Co.

 

Wenn Sie erfolgreich sein wollen, dann sind Sie an vielen Stellen gefordert effektiv zu sprechen und zu präsentieren, zu überzeugen und für Ihre Ideen zu kämpfen. Leider schweigen viele Menschen, weil sie unter enormem Lampenfieber leiden. Lampenfieber kann eine anregende Wirkung haben. Manchmal allerdings überwiegt die Angst und der Mensch verstummt. So halten sich Viele mit ihren Beiträgen zurück. Das ist schade, besonders wenn jemand etwas Wertvolles beizutragen hat.

Blockiert Sie Lampenfieber oder Leistungsangst und vereitelt Ihre Ambitionen? Dann werden Sie aktiv! Es ist möglich, Ihre Angst vor öffentlichen Reden aufzulösen.

Seit 1998 helfe ich Menschen, sich und ihre Botschaften überzeugend zu präsentieren. Während dieser Zeit habe ich vielen Rednern mit intensivem Lampenfieber geholfen. Weil es manchmal mehr ist als nur Lampenfieber, bringe ich die erforderliche therapeutische Zulassung mit. Bei mir – weil Sie Ihre Auftritte vor Ihrem Publikum genießen wollen – sind Sie in guten Händen.

Sie können selbst am besten einschätzen, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Hier finden Sie die Honorare für meine Unterstützung.

Falls Sie gerade nicht in Berlin sind, wählen Sie Terrmine mit mir per Telefon oder online mit Videounterstützung. Wobei es durchaus gute Gründe für eine Reise nach Berlin gibt.

Profitieren Sie von meiner Erfahrung in Marketing, Psychologie und Kommunikation. Mehr über mich erfahren Sie in meinem Profil.

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

Fragen, die auch andere Menschen interessieren können, stellen Sie bitte in den Kommentaren. Manches ist eher privater Natur und Sie profitieren von professioneller Unterstützung. Lassen Sie uns dazu ins direkte Gespräch kommen. Bei Interesse, für Fragen und Terminvereinbarungen erreichen Sie mich persönlich per E-Mail (mail@karstennoack.de), Telefon 030 / 864 213 68, Mobil 01577 / 704 53 56 und diesem Kontaktformular.

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Karsten Noack

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P.S.

 

Was tun Sie, um in solchen Situationen zu bestehen? Bereiten Sie sich gezielt darauf vor?

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2009
Überarbeitung: 8. Januar 2019
AN: #371
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