Das Feindbild für das Marketing - David gegen Goliath

Wie sehr definieren wir uns über unsere Feinde?
Das Feindbild für das Marketing - David gegen Goliath

Das Feindbild für das Marketing – David gegen Goliath

 

Das Genie erkennt man daran, dass es alle Dummköpfe gegen sich hat.

Jonathan Swift

 

 

Was wäre James Bond ohne Dr. No, Goldfinger, Mr. Big Kananga oder einen der anderen Superschurken? Helden benötigen einen entsprechenden Bösewicht, um über sich hinauszuwachsen. Und auch jenseits des Kinos ist der Kampf David gegen Goliath etwas, dass sich gut instrumentalisieren lässt. Das hat Hollywood mit Religionen und großen Marken gemeinsam. Feindbilder sind nicht ohne Grund auch im Marketing sehr beliebt.

 

 

 

Feindbild als Strategie

 

Wer die Geschichten der als Muster-Beispiele geltenden Unternehmen studiert, kann den Eindruck gewinnen, dass ein Feindbild für das Marketing dazugehört. Ja, mittels Feindbildern kann die Unterstützung von Mitstreitern und Unterstützern gefördert werden. Der Feind meines Feindes ist mein Freund. Clevere Underdogs haben eine größere Chance zu Gewinnern zu werden. Ein Beispiel dafür ist Apple. Apple hat erst IBM, dann Microsoft und später Android als Gegner beschworen. Wobei sich David gegen Goliath sympathischer darstellen lässt. Die Zeiten ändern: Mittlerweile wird es schwerer für Apple sich als David zu inszenieren. Apple ist einfach zu groß geworden dafür. Erfolg verändert, so das manche ehemals kleinen und innovativen Unternehmer heute selbst größer sind als ihre ehemaligen Gegner. Dadurch verändern sich die Mechanismen. Dann bieten sich als Gegner zumindest die Probleme an unter denen die Zielgruppe leidet. Und es gilt aufzupassen nicht selbst zu straucheln, selbst als Goliath von einem David vom Sockel gestoßen zu werden.