Angela Merkel

Kurzprofil der Bundeskanzlerin

Angela Merkel

 

Das Internet ist für uns alle Neuland, und es ermöglicht auch Feinden und Gegnern unserer demokratischen Grundordnung natürlich, mit völlig neuen Möglichkeiten und völlig neuen Herangehensweisen unsere Art zu leben in Gefahr zu bringen.

Angela Merkel auf einer Pressekonferenz mit US-Präsident Barack Obama am 19. Juni 2013

 

Einst galt sie noch harmlos als „Kohls Mädchen“ und heute ist sie Deutschlands mächtigste Politikerin. Angela Merkel hat sich an der Männerriege der Union vorbei bis zur Spitze gekämpft und dort hält sie sich beharrlich. Manche lieben sie und schätzen sie als abwägend und authentisch, andere halten sie für zaudernd und eher unbeholfen. So oder so; es ist ihr gelungen ihre Position lange Zeit zu behaupten. Es gibt also etwas zu lernen.

Die Bundestagswahlen 2017 waren nicht sehr spannend. Der anfängliche Schulz-Effekt hatte sich schnell wieder beruhigt und es ging ohne Höhepunkte der Wahl am 24. September 2017 entgegen. Den Wahlkampf begleitete ich mit entsprechenden Analysen in Artikeln, Interviews und Veranstaltungen.

Jamaica bis GroKo: Seit der Bundestagswahl war Angela Merkel geschäftsführend im Amt, bis sich mühsame endlich eine Große Koalition (GroKo) gebildet hat.

 

Aber Demokratie ist nicht immer eine Sache von einsamen Entscheidungen, sondern in der Regel ein Geschäft der Meinungsbildung vieler.

Angela Merkel in einem Interview mit der Berliner Zeitung, berlinonline.de, 7. November 2007

 

Aber Demokratie ist nicht immer eine Sache von einsamen Entscheidungen, sondern in der Regel ein Geschäft der Meinungsbildung vieler.

Angela Merkel in einem Interview mit der Berliner Zeitung, berlinonline.de, 7. November 2007

 

Die Zeiten, in denen wir uns auf andere völlig verlassen konnten, die sind ein Stück vorbei, das habe ich in den letzten Tagen erlebt. Und deshalb kann ich nur sagen: Wir Europäer müssen unser Schicksal wirklich in unsere eigene Hand nehmen. … wir müssen selber für unsere Zukunft kämpfen, als Europäer, für unser Schicksal.

Angela Merkel nach dem G7-Gipfel in Taormina bei einer Wahlkampfveranstaltung mit Horst Seehofer in einem Bierzelt in München-Trudering am 28. Mai 2017

 

 

 

Ämter

 

1994 – 1998
Bundesumweltministerin

1998 – 2000
CDU-Generalsekretärin

2000
CDU-Vorsitzende

2005 –
Bundeskanzlerin

 

 

 

Angela Merkel in Zahlen und Daten aus dem Internet

 

  • Geboren: 17. Juli 1954
  • Geburtsort: Hamburg (aufgewachsen in Templin / Brandenburg)
  • Größe: 1,65 m
  • Studium: Promovierte Physikerin
  • Ehepartner: Ulrich Merkel von 1977 bis 1982, Joachim Sauer seit 1998
  • Kinder: –
  • Eigene Homepage: www.angela-merkel.de

5 Kommentare

  1. Kohls Mädchen klingt aber sehr abwertend!

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  2. Status Quo

    Nach der Bundestagswahl 2017 bleiben Angela Merkel und Co. geschäftsführend im Amt.

    Grundgesetz:

    Auf Ersuchen des Bundespräsidenten ist der Bundeskanzler, auf Ersuchen des Bundeskanzlers oder des Bundespräsidenten ein Bundesminister verpflichtet, die Geschäfte bis zur Ernennung seines Nachfolgers weiterzuführen.

    Antworten
  3. Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
    Artikel 65

    Der Bundeskanzler bestimmt die Richtlinien der Politik und trägt dafür die Verantwortung. Innerhalb dieser Richtlinien leitet jeder Bundesminister seinen Geschäftsbereich selbständig und unter eigener Verantwortung. Über Meinungsverschiedenheiten zwischen den Bundesministern entscheidet die Bundesregierung. Der Bundeskanzler leitet ihre Geschäfte nach einer von der Bundesregierung beschlossenen und vom Bundespräsidenten genehmigten Geschäftsordnung.

    Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
    Artikel 67

    (1) Der Bundestag kann dem Bundeskanzler das Mißtrauen nur dadurch aussprechen, daß er mit der Mehrheit seiner Mitglieder einen Nachfolger wählt und den Bundespräsidenten ersucht, den Bundeskanzler zu entlassen. Der Bundespräsident muß dem Ersuchen entsprechen und den Gewählten ernennen.
    (2) Zwischen dem Antrage und der Wahl müssen achtundvierzig Stunden liegen.

    Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
    Artikel 69

    (1) Der Bundeskanzler ernennt einen Bundesminister zu seinem Stellvertreter.
    (2) Das Amt des Bundeskanzlers oder eines Bundesministers endigt in jedem Falle mit dem Zusammentritt eines neuen Bundestages, das Amt eines Bundesministers auch mit jeder anderen Erledigung des Amtes des Bundeskanzlers.
    (3) Auf Ersuchen des Bundespräsidenten ist der Bundeskanzler, auf Ersuchen des Bundeskanzlers oder des Bundespräsidenten ein Bundesminister verpflichtet, die Geschäfte bis zur Ernennung seines Nachfolgers weiterzuführen.

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