Europa ist wichtig! Was ist mit dem Pulse of Europe?
Hände reichen oder Fäuste ballen, meckern oder fördern,...
Überblick
- Politik als Trauerspiel
- Raus aus dem eigenen Saft
- Unterstützung
- Umfrageergebnis
- P.S.
- Kommentare
- Ergänzende Artikel
Politik als Trauerspiel
10. Juni 2018. Die Nachrichten lassen den G7 als Trauerspiel wirken. Trumps „America first“ und Twitter-Eskapaden erscheinen willkürlich und eigen. „Wie du mir, so ich dir.“ ist keine Lösung. Das Miteinander lässt zu wünschen übrig.
Da erfreut es mich, wenn Menschen in Europa bereit dazu sind, sich für Gemeinsamkeiten einzusetzen. Auch, wenn viele EU-Bürger die derzeitige Politik der Gemeinschaft durchaus kritisch betrachten, die Bedeutung der Europäischen Union ist in solchen Zeiten umso größer.
Pulse of Europe
Brexit und die Wahl von Donald Trump lieferten gewichtige Gründe für pro-europäische Initiativen. Es ist keine Seltenheit, dass im heimischen Umfeld diskutiert wird, oftmals vor allem sich über die Politik ereifert wird. Statt es den verschiedensten Lobbyisten zu überlassen ihr Süppchen zu kochen, werden bei Bewegungen wie Pulse of Europe (externer Link zu Wikipedia) endlich Befürworter hörbar. Es gilt die vermutete schweigende Mehrheit der Europa-Befürworter wachzurütteln, um so die mögliche Auflösung der Europäischen Union zu verhindern. Auch Völkerfreundschaft erfordert Aufmerksamkeit und Pflege ist keine Selbstverständlichkeit
Am 10. Juni 2018 wurde das Engagement von Puls of Europe mit einem europäischen Festakt gewürdigt. Im Anschluss an den Festakt fand in Frankfurt die Kundgebung „Pulse of Europe XXL“ statt.
Beim G7 ist bei so manchem Händeschütteln für und vor der Kamera unnatürliche Körpersprache erkennbar. Auf der Kundgebung in Frankfurt dominieren hingegen die offenen Gesichter der Teilnehmer, während sie Hand in Hand eine Kette bilden.
Raus aus dem eigenen Saft
Aufgrund der zunehmenden Verhärtung brauchen wir die offene konstruktive Diskussion in breiten Teilen der Bevölkerung. Auch Deutschland scheint hier sehr gespalten. Die Filterblase, der Austausch und die vermeintliche Bestätigung im gleichgeschalteten Umfeld, macht den Blick über den Tellerrand nicht leichter.
Die Idee von Pulse of Europe kommt da gerade recht. In verschiedenen Foren soll über drängende Fragen der Bürger zur europäischen Einigung debattiert, anstatt genörgelt werden.
Das Ziel ist der konstruktive Dialog zwischen Politik und Bürgern. „Europäische Haus-Parlamente“ sollen für jedermann zu jeder Zeit zugänglich sein. So soll erreicht werden, dass die politischen Entscheider die Ergebnisse nicht nur registrieren, sondern auch ernsthaft berücksichtigen.
Unterstützung
Wer sich für solche Ziele respektvoll einsetzen will, findet auch die erforderliche Unterstützung.
Der nächste Schritt
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
- worum es geht
- was du erreichen möchtest
- bis wann das Thema relevant ist
- ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Gut informiert entscheiden
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Kontaktformular
Ergänzende Artikel
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- Politik, Rhetorik und Entscheidungen: Politik findet nicht nur im Bundestag statt
- Realpolitik: Genügt es das kleinste Übel zu wählen?
- Wir brauchen mehr Debatten in Deutschland. Deutschlands Diskussionskultur ist zu müde.
- Verantwortung übernehmen statt Opferhaltung
- Top oder Flop: Wie steht es um die Redekultur in Deutschland?
- Reden ist Macht, Einfluss braucht Verantwortungsbereitschaft
%
Stimmt, ich weiß nur nicht wie.
%
Stimmt, mache ich auch!
%
Nein
Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (2018, n= 946)
11 Kommentare
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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 11.Juni 2018
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #334
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Demokratie muss immer wieder neu erstritten werden. Dazu braucht es Mut.
So sieht es aus!
Deswegen steht auf meiner Visitenkarte ja auch: Reisebegeeiter für Helden
Es hat ja doch jeder Bürger schon seine feste Meinung was richtig ist und ist darin unbeirrbar.
Genau das gilt es zu bessern.
Dafür ist die Gesellschaft in Deutschland viel zu gespalten. Die Extreme dominieren links und rechts. Vernunft und Interesse Fehlanzeige. Gute Idee mit wenig Aussicht auf Erfolg.
Die Spaltung der Gesellschaft ist in vielen Bereichen auch aus meiner Sicht größer als es sofort erkennbar ist.
Massen lasse sich leicht instrumentalisieren.
Die eigene Meinungsbildung ist mühsamer als Parolen von anderen zu übernehmen.
Wer meint die einzig richtige Wahrheit zu kennen ist meist schon auf dem Holzweg mit Tunnelblick.
Wunschdenken und Holzschnittargumente lassen zu viele grundsätzliche Fragen unbeantwortet.
Wer daran etwas ändern möchte, beginnt am besten bei sich selbst.
Die Gefahr dabei: es wirft mitunter anfangs mehr Fragen auf als es Antworten liefert.
So ist das bei grundlegenden Themen, da wird es philosophisch.
Wer meint darauf verzichten zu können errichtet seine Überzeugungen und Lösungsveruche auf wackligem Grund.
Solche Abkürzungen lohnen sich selten.
Viel Spaß beim Philosopieren und Diskutieren!
Wozu kann dieses Europa etwas beitragen? Es verschlingt nur Steuergelder.
Ja, es läuft nicht alles so wünschenswert, die Potenziale sind groß.
Wozu wir Europa als Gemeinschaft unbedingt benötigen?
Damit …
1. … wir gemeinsame Werte pflegen.
2. … wir außenpolitisch mit einer Stimme sprechen und uns konstruktiv beteiligen.
3. … wir uns auch gegenüber autoritären und mächtigen Systemen äußern dürfen und weiterhin unsere Werte leben dürfen.
4. …
Bei mir ist von dieser Bewegung nichts angekommen.
Gibt es sie noch?
Ich nehme sie leider nicht wirklich wahr.
Hat jemand Informationen?
Kommt da noch ETWAS?