Akademische Rhetorik Update: Wie Sie Wissen ansprechend präsentieren.

Akademische Rhetorik. Wissensvermittlung darf interssant sein!
Akademische Rhetorik: Lehren oder Leeren?

Akademische Rhetorik verdient ein Update

 

Weshalb sind so viele akademische Vorträge und Vorlesungen so schwer zu ertragen? Fehlt in der Lehre eine Portion Wettbewerb oder woran liegt es? Für jene Leser, die auch in der wissenschaftlichen Welt überzeugende Präsentationen wünschen, gibt es hier Anregungen und Angebote.

Weshalb sollte Wissensvermittlung Spaß machen: Friss oder stirb!

 

Bildungsstunde:

1 Hoop/Mühlenkopf = 1,947 Liter
1 Himten = 4 Metzen = 16 Mühlenköpfe
1 Last = 16 Malter = 96 Himten = 384 Metzen/Spint = 1536 Sechzehntel
1 Last = 29,9056 Hektoliter
1 Himten = 1570,4316 Pariser Kubikzoll = 31,15166 Liter

Alles klar?

 

Wettbewerb soll ja das Geschäft beleben. Wettbewerb ist eine gute Medizin gegen Fantasielosigkeit und Bequemlichkeit. Eine Zeit lang sah es so aus, als wenn, zumindest in den akademischen Bereichen, in denen etwas Wettbewerb herrscht, die rhetorische Qualität eine Chance zur Entwicklung hat. Der Wetteifer bringt Genies hervor und der Wunsch, sich auszuzeichnen, erzeugt die Talente, behauptete der französische Philosoph Claude-Adrien Helvetius. Wo Studenten wählen können, müsste sich doch auch die Darbietung der Dozenten verbessern, hofften zumindest viele Beobachter und Leidende. Die Hoffnungen haben sich leider selten erfüllt. Es blieb weitgehend beim Alten: Friss oder stirb!

 

Die meisten Menschen sind bereit zu lernen, aber nur die wenigsten, sich belehren zu lassen.

Winston Churchill

 

 

 

Unterhaltsame Wissensvermittlung, denn Lehre muss nicht dröge sein

 

Es scheint also an vielen Stellen in der Lehre kein relevanter Wettbewerb zu herrschen. Wäre es anders, würden sich manche Vorlesungen viel schneller leeren. Dabei muss Lehre nicht dröge sein, im Gegenteil! Unterstelle ich den Lehrenden eine ursprünglich vorhandene Begeisterung für ihr Thema, wären das hinsichtlich der Motivation eine gute Voraussetzung. Leider ist davon dann in der Praxis oft kaum noch etwas zu erahnen. Zu oft geht es staubtrocken und ohne pädagogische Strategie ans Werk und für den Transfer ist jeder Zuhörer selbst zuständig. Nur dumm, dass so keine Vorbilder den folgenden Generationen auf die Sprünge helfen. So wird die Messlatte für die Wissensvermittlung auch zukünftig niedrig gehalten. Business as usual — Same procedure than every year. Also keine Besserung in Sicht. Oder ist die Qualität der Vorlesungen mittlerweile besser als ihr Ruf?

 

 

 

Ehrenrettung

 

Ja, ich übertreibe etwas, denn ich kenne auch einige positive Beispiele. Nur sind sie zu selten, um den Schnitt zu heben. Diejenigen Dozenten, die mit Einsatz präsentierten galten und gelten als Rockstars. Die Vorlesungen solcher Persönlichkeiten sind oft voller, als es die Einschreibeliste vorsieht. Sie haben dann eine solche Aufmerksamkeit, dass es anderswo währenddessen stiller wird. Doch sie sind selten, NOCH!

Meinen Eindruck beziehe ich nicht nur auf meine eigene Zeit in Hörsälen, sondern auch auf zahlreiche weitere Beobachtungen. Wenn Leser über andere Eindrücke berichten freut mich das, bitte teilen Sie Ihre Erfahrungen.

 

 

 

Woran liegt es?

 

Fachleute mit akademischem Hintergrund neigen zum Fokus auf Zahlen, Daten, Fakten und das möglichst ohne sinnliche Stimulation des Publikums. Wozu auch, die Daten sprechen doch für sich, oder?

Leider nein! Fakten sind nur ein Aspekt, um Menschen zu überzeugen. Der Verzicht auf entsprechende Aufbereitung ignoriert, wie wir Menschen gestrickt sind.

 

 

 

Ja, und?

 

Wer bis hierhin gelesen hat, hat vermutlich eine gewisse Bereitschaft sich dem Thema überzeugender Präsentationen in der Wissenschaft zu stellen. Die anderen Leser haben sich schon bei den ersten Zeilen geärgert.

Diejenigen, die ihre Botschaften mit fundierten Präsentationsfähigkeiten überzeugend in die Welt tragen wollen, finden bei mir Unterstützung. Speziell hierfür biete ich Ihnen Einzeltraining.

Nach einer ersten Übung, die der Einschätzung und den Erkennung Ihrer Potenziale dient, bekommen Sie eine Rückmeldung und Empfehlungen, woran sich zu arbeiten lohnt. Einige Hinweise, welche Themen (Kommunikationspsychologie, Struktur, Stimme, Körpersprache, Storytelling, Medien, wie PowerPoint und Co. etc.) das sein können, finden Sie in den Beschreibungen der Kommunikations- und Präsentationstrainings und den zahlreichen Artikel. Was genau wir gemeinsam in welcher Reihenfolge strategisch angehen, entscheiden Sie.

Weshalb und wann mit mir?

 

Angebote für Kommunikations-, Rhetorik und Präsentationstrainings gibt es wie Sand am Meer. Da ist es mitunter nicht so leicht, sich zu entscheiden. Schließlich gibt es auch viele gute Alternativen. Damit Sie sich besser entscheiden können, gebe ich auf diesen Seiten sehr viel von mir und meiner Arbeit preis. Die vielen Artikel liefern Ihnen einen ersten Eindruck welchen Stil ich pflege. Sie erfahren dort über das WAS, das WIE und auch das WOZU. Ich mag Transparenz. Sie können auch jemanden fragen, der schon mit mir gearbeitet hat oder — die überzeugendste und effektivste Vorgehensweise —  Sie kommen für eine erste Sitzung 1:1 für 60 oder 90 Minuten zu mir.

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

Fragen, die auch andere Menschen interessieren können, stellen Sie bitte in den Kommentaren. Manches ist eher privater Natur und professionelle Unterstützung kann Ihnen helfen. Lassen Sie uns dazu ins direkte Gespräch kommen. Bei Interesse, für Fragen und Terminvereinbarungen erreichen Sie mich persönlich per E-Mail (mail@karstennoack.de), Telefon 030 / 864 213 68, Mobil 01577 / 704 53 56 und diesem Kontaktformular.

Hinweise zum Datenschutz finden Sie hier.

Karsten Noack

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden.

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P.S.

 

Worauf legen Sie bei Lehrveranstaltungen wert? Woran ist überzeugende akademische Rhetorik zu erkennen? Ist es an der Zeit hier etwas zu verbessern oder ist alles gut, wie es ist?

3 Kommentare

  1. Wenn alle schlafen und einer spricht,
    nennt man dies Unterricht.

    Antworten
  2. In anderen Ländern ist auch besser.

    Antworten
  3. An der Uni war Rhetorik nie kein Thema. Friss oder stirb war die Devise. Es gibt an Universitäten kein echter Wettbewerb zwischen den Lehrkräften. Deswegen geben sie sich keine Mühe.

    Antworten

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 7. Juni 2017
Überarbeitung: 13. September 2019
AN: #5650
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