Lampenfieber und Redeangst sind doch nur eingebildet, oder?

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Lampenfieber und Redeangst sind doch nur eingebildet, oder?

Lampenfieber

 

An vielen Stellen ist zu lesen und hören; Lampenfieber ist nur Einbildung. Also einfach ignorieren!

Tatsächlich gibt es mit Studien untermauerte Behauptungen, das von Betroffenen selbst die körperlichen Symptome viel schlimmer empfunden werden als es messbar ist. Atemnot, Herzrasen, schwitzige feuchte Hände, Übelkeit bis hin zu Schwindel, werden demnach von vielen Betroffenen intensiver bewertet, als sie es sind. Ja, und nun?

Solche Hinweise sollen Betroffenen mehr Sicherheit vermitteln. Schließlich bekommt das Publikum davon ja meist gar nichts mit. Tatsächlich beruhigt das manche Menschen etwas. Andere fühlen sich umso schlechter, weil sie davon überzeugt sind, bei ihnen ist alles ganz anders und deshalb viel schlimmer.

Also schauen wir genauer hin und ich wiederhole die Frage:

 

 

 

Ist Lampenfieber tatsächlich nur Einbildung?

 

Nicht, wenn Lampenfieber sich zu Rede-, Auftrittsangst beziehungsweise Bühnenangst verwandelt. Dann reagiert der Körper mit einer klassischen Kampf-oder-Flucht-Reaktion und das so intensiv, dass es wahrlich keine Freude ist. Einige Betroffene hängen ihre Karriere an den Nagel, weil sie es nicht ertragen vor anderen Menschen zu reden. Auch viele Musiker leiden so sehr darunter, dass ihre Karriere gefährdet ist.

 

 

 

Atmung

 

Die in diesem Bereich gemachten Studien berichten davon, das bei heftigem Lampenfieber deutlich niedrigere CO2-Konzentrationen in der ausgeatmeten Luft gemessen wurden.

Wenn es auf eine falsche Atemtechnik zurückzuführen ist, kann im Umkehrschkuss mit der richtigen Atemtechnik positiv Einfluss auf den persönlichen Zustand genommen werden. Am besten schon präventiv, denn vor und auch während des Auftritts, lohnt es sich geeignete Atemtechniken zu praktizieren. Der Fokus der Atmung wird dabei der Ausatmung gewidmet. Es wird also darauf geachtet achten, die eingeatmete Luft auch wieder ordentlich auszuatmen. So wird der CO2-Gehalt wieder normalisiert. Als Folge stellt sich wieder eine natürliche Atmung ein und Sie fühlen sich zunehmend sicherer.

Soweit so gut, doch in der Praxis ist zu beobachten, dass viele Menschen bei Stress nicht auf die Ausatmung, sondern auf die Einatmung achten. Dadurch gerät die Atmung mehr und mehr aus dem Gleichgewicht, was den Stress vergrößert und zu einem Hochschaukeln führt. Diesen Kreislauf gilt es zu unterbrechen, einen förderlichen in Gang zu setzen.

Handelt es sich tatsächlich um Lampenfieber, dann hilft schon eine gute Atemtechnik. Redeangst erfordert mehr Aufmerksamkeit.

P.S.

 

Welche Erfahrungen haben Sie im Umgang mit Lampenfieber?

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Lampenfieber