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Werte und Ziele bei Lampenfieber und Redeangst nutzen

Hilfe bei Lampenfieber und sogar Redeangst - Positive Verstärkung
Wie Sie hilfreich Werte und Ziele bei Lampenfieber und Redeangst nutzen.

Werte und Ziele bei Lampenfieber und Redeangst nutzen

 

In diesem Beitrag geht es darum, wie Sie hilfreich Werte und Ziele bei Lampenfieber und Redeangst nutzen.

Werte und Ziele bei Lampenfieber und Redeangst nutzen

 

Möglicherweise möchten Sie die Angst vor dem Sprechen vor Publikum überwinden, doch dieses Ziel ist nur erreichbar, wenn Sie bereit sind, Maßnahmen zu ergreifen. Die einzige Möglichkeit, sich der Angst zu stellen, besteht darin, sich in eine Situation zu begeben, die sie hervorruft.

Mit anderen Worten: Wenn Sie ein besserer und selbstbewussterer Redner werden wollen, müssen Sie Ihre Komfortzone verlassen und sich vor ein Publikum stellen. Natürlich fällt es uns allen leichter, uns auf unseren Wunsch nach Veränderung zu konzentrieren, als die dafür notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, aber Sie sind sicherlich motiviert und stark genug, um sich selbst zu verbessern!

 

 

 

Weshalb wollen Sie es?

 

Wenn Sie dies lesen, können Sie leicht vermuten, dass Ihr Ziel darin besteht, die Angst vor Auftritten vor Publikum zu überwinden. Wenn ich Sie frage, was Sie erreichen wollen, sagen Sie vielleicht: „Ich möchte ein besserer/selbstbewussterer öffentlicher Redner werden“.

 

Beantworten Sie sich folgende Fragen:

  • Weshalb wollen Sie vor Publikum auftreten? Was wird Ihnen das bringen?
  • Wird es Sie menschlich voranbringen? Werden dadurch eine bessere Studentin, oder ein besserer Angestellter?
  • Werden Sie glücklicher sein?
  • Wird Ihr Leben dadurch erfüllter?
  • Werden andere Menschen Sie mehr respektieren oder mehr mögen?

 

 

 

Die Bedeutung von Werten

 

Wenn Sie beispielsweise Ihre Angst überwinden wollen, weil Sie finden, dass es wichtig ist, als Person zu wachsen, Ihre Fähigkeiten und Ihr Wissen zu verbessern, aber die Angst dies erschwert, dann sprechen wir nicht mehr über Ihre Ziele. Wir sprechen über Werte.

Werte sind das, was uns wirklich am Herzen liegt, und sie sind mit unseren Grundüberzeugungen vergleichbar. Sie sind die Kraft, die unser Verhalten motiviert. Wenn wir nach dem leben, wofür wir wirklich stehen, haben wir die Chance, glücklich und zufrieden mit uns selbst zu sein. Walk your talk hat sich bewährt, wobei Opportunisten darüber anders denken.

Wenn Ihr Ziel darin besteht, ein besserer Redner zu werden, sollten Sie beachten, dass Werte weiter gefasst sind als Ziele – Sie können Ihre Angst überwinden, weil es Ihnen wichtig ist, ein erfolgreicher Mensch zu sein, oder weil Sie Ihre Fähigkeiten und Ihre Widerstandsfähigkeit in stressigen Situationen, wie z. B. beim Reden in der Öffentlichkeit, verbessern wollen.

 

 

 

Wo passt Ihr Ziel hinein?

 

Werte haben mehrere Lebensbereiche, beispielsweise den persönlichen Bereich und die Beziehung zu anderen Menschen (Freunde und Familie, Elternschaft, soziale Beziehungen), Bildung oder persönliches Wachstum, Gesundheit und körperliches Wohlbefinden, Beschäftigung, Erholung, Spiritualität, Bürgerschaft/Gemeinschaft. Die Überwindung der Angst vor dem Sprechen in der Öffentlichkeit kann das Ziel in mehreren dieser Bereiche sein, zum Beispiel in der persönlichen Entwicklung, in der Ausbildung oder im Beruf.

 

 

 

Erkunden Sie Ihre Werte

 

Jeder Mensch hat eine Reihe eigener Werte, die er im Laufe der Zeit mithilfe von Erfahrungen, der Umwelt, anderen Menschen und innerweltlichen Ereignissen geformt hat. Sie können Ihre persönlichen Werte ermitteln, indem Sie herausfinden, was Sie sein wollen.

Sie könnten zum Beispiel sagen: „Ich möchte beruflich erfolgreich sein und einen Job haben, den ich wirklich liebe“, oder: „Ich möchte ein wertvoller Teil eines Teams sein, damit andere sich auf mich verlassen können und mich schätzen“. Wie Sie wahrscheinlich sehen können, ist die Bewältigung der Angst vor öffentlichen Auftritten nur ein Teil des Puzzles – eines der Dinge, die dazu beitragen und Ihnen helfen werden, das zu erreichen, was Sie wirklich wollen und was Ihnen wichtig ist.

 

 

 

Werte-basierte Ziele

 

Werte leiten uns durch das Leben. Wenn wir ein Ziel erreichen wollen, sollten wir darüber nachdenken, wie das Erreichen des Ziels uns der Person näher bringt, die wir sein wollen.

Sie können Ihren Plan für wertebasierte Ziele erstellen, indem Sie sich an einige einfache Schritte halten.

Der erste Schritt ist die Auswahl eines Lebensbereichs, an dem Sie arbeiten möchten. Dabei kann es sich um alles handeln, was Sie zufrieden stellt und Sie glücklicher macht. Einige Beispiele sind persönliches Wachstum oder Beziehungen zu anderen. Achten Sie darauf, dass Sie sich jeweils auf einen Bereich konzentrieren. Andernfalls kann es passieren, dass Ihre Aufmerksamkeit und Ihr Verhalten fragmentarisch werden, anstatt hilfreich und strukturiert zu sein.

 

 

 

SMARTe Ziele

 

Wenn Sie sich für ein Thema entschieden haben, mit dem Sie zunächst arbeiten wollen, besteht der zweite Schritt darin, Ihre Ziele SMART zu formulieren. Das Akronym bedeutet Folgendes:

 

 

S: Spezifisch und sinnesspezifisch

 

Das Ziel spezifisch und sinnesspezifisch erlebbar festlegen. Was genau soll erreicht werden? Stellen Sie es sich so konkret wie möglich vor wie es sein wird, wenn Sie dieses Ziel erreicht haben.

 

Beispiel:

„Ich möchte ein besserer Redner werden“ ist ein zu vages Ziel. Sie können große Ziele in kleinere Teilziele aufteilen, die sich leichter nacheinander erreichen lassen, bis Sie das große Ziel erreicht haben. Um also ein möglichst spezifisches Ziel zu formulieren, stellen Sie sich die 5 Fragen, die mit „W“ beginnen:

  • Was?
  • Warum?
  • Wer?
  • Wann?
  • Wo?
  • Was?

 

 

 

M: Messbar

 

Entsprechend der nicht beantwortbaren Frage „Wie viele Körner machen einen Haufen?“ ist Achtsamkeit bei der Zielformulierung gefragt.

Woran erkennen Sie, dass Sie Ihr Ziel erreicht haben? Ist es messbar?
Nähern Sie sich Ihrem Ziel über messbare Zwischenschritte. So können Sie frühzeitig Abweichungen vom Plan feststellen und gegebenenfalls eine Kurskorrektur vornehmen.

Es ist ohne Orientierungspunkte sehr schwierig, Ihre Fortschritte zu bewerten. Sie benötigen objektive Kriterien, um sie zu messen. Um Ihnen ein klares Gefühl für Ihren Fortschritt zu geben und zu verstehen, woran Sie arbeiten müssen, stellen Sie sich Fragen, die die Quantität und Qualität Ihres Ziels messen, beispielsweise „Wie viel?“, „Wie oft?“, „Wie groß?“, „Wie viele?“. Wenn Sie zum Beispiel Ihre empfundene Sicherheit vor Publikum auf einer Skala von 1 bis 10 (1 ist der beste Zustand, den Sie sich vorstellen können und 10 der schlimmste Zustand)  einstufen, kann dies eines Ihrer Messkriterien sein.

 

 

 

 

A: Attraktiv

 

Formulieren Sie das Zielbild positiv; was wollen Sie erreichen, anstatt was wollen Sie verhindern. Ihr Ziel liefert so allen Beteiligten Orientierung.

 

 

 

R: Realistisch und relevant

 

Ein Problem, mit dem die meisten von uns ab und zu in ihrem Leben konfrontiert waren, ist das Setzen von realistischen Zielen. Stellen sich Ziele als unerreichbar heraus, sind wir enttäuscht, wenn das Unvermeidliche eintritt und unsere Motivation sinkt. Das bedeutet nicht, dass es Ziele gibt, die zu groß für Sie sind. Es bedeutet jedoch, dass Sie große Ziele in kleinere, leicht zu erreichende Schritte aufteilen sollten.

Stecken Sie realistische Ziele, die Sie mit den aktivierbaren und verfügbaren Ressourcen auch erreichen können. Zu große Ziele – unrealistische – Ziele entmutigen und zu kleine Ziele aktivieren keine Energiereserven.

Es geht darum, sich Ziele zu setzen, die wirklich wichtig für Sie sind und Ihren Grundwerten entsprechen. Es bringt Sie nicht weiter, Zeit mit Zielen zu verschwenden, die nur oberflächlich wichtig sind und Ihr Leben nicht wirklich zum Besseren wenden würden. Relevante Ziele sind vielleicht schwieriger, da sie Sie auf einer tieferen Ebene betreffen, aber sie sind es auch wert, dass Sie sich mit ihnen beschäftigen. Wann immer Sie sich ein Ziel setzen, stellen Sie sich die Fragen, die Sie in den sechs Fragen, die Sie am Anfang dieser Seite finden, selbst beantwortet haben.

 

 

T: Terminiert

 

Ein Ziel zu haben, ohne einen Zeitrahmen, ist nicht hilfreich, weil Sie nicht so motiviert sein werden, konstruktive, systematische Anstrengungen zu unternehmen, um Ihr Ziel zu erreichen. Nehmen Sie sich etwas Zeit und erstellen Sie einen Zeitplan für sich selbst, der realistisch ist und in die von Ihnen festgelegten Phasen der Zielerreichung unterteilt ist. Arbeiten Sie konsequent daran, Ihren Zeitrahmen einzuhalten.

Legen Sie Termine zur Zielerreichung fest. Meilensteine haben sich gerade bei großen Herausforderungen sehr bewährt.

 

 

 

Geeignete Zeitrahmen

 

Ihre wertebasierten Ziele können unterschiedliche Zeitrahmen haben. Sie können sich beispielsweise ein sofortiges Ziel setzen, wie zum Beispiel: „Ich werde eine der Techniken zur Überwindung meiner Angst vor dem Reden vor Publikum erproben, von denen ich erfahren habe“), das Sie innerhalb der nächsten 24 Stunden verwirklichen können. Sie können sich auch kurzfristige Ziele setzen, die Sie in den nächsten Tagen oder Wochen erreichen werden, mittelfristige Ziele (für die nächsten Wochen oder Monate) und langfristige Ziele (für die nächsten Monate und Jahre).

Denken Sie daran, dass es viele Ziele geben kann, wir können uns so viele Ziele setzen, wie wir wollen, doch das Wichtigste ist, dass diese Ziele von dem geleitet werden, wofür wir stehen und was uns wichtig ist.

 

Video

Video ist im Schnitt!

Schritt für Schritt von Lampenfieber, Redeangst & Co. zu souveränen Auftritten vor Publikum

 

Es folgen die Schritte, mit denen Sie sich von Lampenfieber, Redeangst & Co. verabschieden und souveräne Auftritten vor Publikum angehen. Es ist nun an Ihnen, sich auf den Weg zu machen.

 

 

 

1. Grundlagen

 

Schritte:

 

 

 

2. Techniken

 

Schritte:

 

 

 

3. Überzeugungen und Ängste

 

Schritte:

 

 

 

4. Zustandsmanagement

 

Schritte:

 

 

 

5. Förderlicher Fokus

 

Schritte:

 

 

 

6. Ärmel hoch

 

Schritte:

 

 

 

7. Vorbereitung auf Reden und Präsentationen bei Lampenfieber & Co.

 

Schritte:

 

 

 

8. Spontane Redegelegenheiten

 

Schritte:

 

 

 

9. Umgang mit Herausforderungen

 

Schritte:

 

 

 

10. Haltung bewahren

 

Schritte:

 

 

 

11. Gute Reise

 

Schritte:

 

Hilfe bei Lampenfieber & Co.

 

Wenn Sie erfolgreich sein wollen, dann sind Sie an vielen Stellen gefordert, effektiv zu sprechen und zu präsentieren, zu überzeugen und für Ihre Ideen zu kämpfen. Leider schweigen viele Menschen, weil sie unter enormem Lampenfieber leiden. Lampenfieber kann eine anregende Wirkung haben. Manchmal allerdings überwiegt die Angst und der Mensch verstummt. So halten sich viele Menschen mit ihren Beiträgen zurück. Das ist schade, besonders wenn jemand etwas Wertvolles beizutragen hat.

Blockiert Sie Lampenfieber oder Leistungsangst und vereitelt Ihre Ambitionen? Dann werden Sie aktiv! Es ist möglich, Ihre Angst vor öffentlichen Reden aufzulösen.

Seit 1998 helfe ich Menschen, sich und ihre Botschaften überzeugend zu präsentieren. Während dieser Zeit habe ich viele Rednerinnen und Rednern mit intensivem Lampenfieber geholfen. Weil es manchmal mehr ist als nur Lampenfieber, bringe ich die erforderliche therapeutische Zulassung als Therapeut für die Ausübung von Psychotherapie mit. Bei mir – weil Sie Ihre Auftritte vor Ihrem Publikum genießen wollen – sind Sie in guten Händen.

Sie können selbst am besten einschätzen, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Hier finden Sie die Honorare für meine Unterstützung.

Falls Sie gerade nicht in Berlin sind, wählen Sie Termine mit mir per Telefon oder online mit Videounterstützung. Wobei es durchaus gute Gründe für eine Reise nach Berlin gibt.

Profitieren Sie von meiner Erfahrung in Marketing, Psychologie und Kommunikation. Mehr über mich erfahren Sie in meinem Profil.

P.S.

 

Haben Sie dazu Kommentare, Widerspruch, Gedanken, …?

Vorsicht, Kommentare!

 

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und Sie als Leserin oder Leser sind zuständig fürs Lesen. Wenn Sie nun auch schreiben und ich lesen muss, bringen Sie hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühlen Sie sich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

 

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining sowie im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 22. November 2016
Überarbeitung: 8. Oktober 2022
Englische Version:
AN: #215
K: CNB
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