Antworten auf 33 häufige Fragen zur Präsentationsvorbereitung

FAQ's zu Reden und Präsentationen

FAQ Vorbereitung von Reden und Präsentationen

 

Aus Anlass eines Interviews, zur Vorbereitung von Reden und Präsentationen, habe ich auf dieser Seite begonnen einige der häufigsten Fragen zu beantworten.

Antworten auf häufige Fragen zur Rede- und Präsentationsvorbereitung

 

 

1. Was gilt es vorher zu klären?

 

Der Termin für den Redebeitrag steht und jetzt geht es an die Vorbereitungen. Nur wie? Welche Dinge sollten vorab auf jeden Fall abgeklärt werden?

Umso früher Sie beginnen, desto einfacher ist es sich systematisch vorzubereiten. Die wichtigsten Entscheidungen: Was sind die Ziele, Publikum, Risiken und Chancen, welchen Aufwand verdient die Präsentation? Danach richtet sich dann das Vorgehen und welche Unterstützung dafür die beste Wahl ist.

 

 

 

2. Helfen Checkliste für die Vorbereitung von Präsentation?

 

Checklisten haben sich sehr für die Vorbereitung von Präsentationen bewährt. Am besten ist es, sich selbst einen Plan zu machen und dabei auch die Meilensteine für deren Erledigung festzulegen.

Bei der Redevorbereitung setze ich eine ganze Reihe von Checklisten für meine Klienten ein. Das hat sich sehr bewährt.

Elemente von Checklisten:

  • Ziele
  • Chancen / Risiken
  • Zielgruppe
  • Inhalt: Sammlung und Auswahl
  • Argumente: Pro & Kontra
  • Ablauf
  • Aufbau
  • Medieneinsatz: Visualisierung und Gestaltung
  • Durchführung
  • Nacharbeitung

 

 

 

3. Welche weiteren Hilfsmittel gibt es für die Vorbereitung?

 

Es gibt so viele Möglichkeiten eine Präsentation vorzubereiten. Definitiv die schlechteste Option ist es sofort mit PowerPoint und Co. zu beginnen. Besser ist es PowerPoint geschlossen zu lassen. PowerPoint ist ein technisches Hilfsmittel. Zu Beginn einer Präsentation sollten Sie besser kreativ und konzeptionell denken, als sich mit Technik und Präsentationsdesign zu beschäftigen. Bleiben Sie in alle Richtungen geistig flexibel und kreativ. Oft die erste Wahl: Ein Storyboard auf Papier und erst später den Rechner anschalten und Folien gestalten.

 

 

 

4. Wie werden Reden und Präsentation aufgebaut?

 

Aus gutem Grund gibt es eine Vielzahl von Strukturen für Reden. Vom Klassiker Einleitung-Hauptteil-Schluss, der Gestern-Heute-Morgen-Redestruktur, der  Fünf-Punkte-Gliederung, das Pro-und-Kontra-Redeformat bis hin zur KANO-Redeformel gilt es die jeweils passendste Struktur zu wählen. Das spart Zeit und schafft Ordnung.

 

 

 

5. Was besagt die KISS-Regel?

 

Das KISS-Prinzip liefert eine hilfreiche Sicht bei der Vorbereitung von Redebeiträgen. KISS steht für Keep It Straight and Simple oder meinetwegen auch Keep It Simple and Stupid. Es ist sozusagen das Gegenteil des ILDUP-Prinzip: Ich liebe unnötiges Plaudern. Was nicht hilft; schadet!

Botschaft sollten so kurz und so einfach wie möglich gehalten sein. Ständig prasseln Informationen im Überangebot auf uns ein . Machen Sie es Ihren Zuhörern so leicht wie nur möglich. Je prägnanter Sie Ihre Botschaft formulieren, desto schneller kann sie vom Publikum angenommen werden und desto länger bleibt sie im Gedächtnis.

 

 

 

6. Was ist bei der Gestaltung der Folien zu beachten?

 

Auch bei der Gestaltung der Folien gilt: Weniger ist mehr! Ansammlungen von Bulletpoints gelten heutzutage als schwere Verfehlung und werden vom Publikum mit Gähnen geahndet.

Mehr hierzu im  Artikel Präsentationsdesign: 35 Tipps für Powerpoint, Keynote und Co. plus FAQ.

 

 

 

7. Was gehört definitiv nicht in Reden oder Präsentationen?

 

Was nicht hilft, schadet! Also raus mit allem Ballast. Da kommen Personen des Vertrauens ins Spiel, die dazu konstruktives Feedback liefern. Die eigenen Lieblinge wollen weder Schreiber noch Redner gerne loslassen und halten viel zu oft am Ballast fest.

Redebeiträge sind nur bedingt für die Übermittlung großer Mengen von Informationen geeignet. Das kann in geschriebener Form besser erfolgen. In Präsentationen gilt es sich zu fokussieren und Aspekte mit Leben zu füllen.

Bei einer Präsentation zählt nicht nur der Inhalt selbst, sondern auch die Art und Weise, wie er verpackt wird. Wer den Inhalt eines Vortrages in den Köpfen seiner Zuhörer verankern will, sollte nicht nur eine lange Liste an Stichpunkten, sondern eine zusammenhängende Dramaturgie vortragen. Viele einzelne Stichpunkte können dazu führen, dass Ihr Publikum den Überblick verliert.

 

 

 

8. Handout ja oder nein?

 

Handouts sind beim Publikum beliebt, obwohl ihnen später eher selten die entsprechende Aufmerksamkeit gewidmet wird. Wenn Handouts verteilt werden, dann ist es besser das in der Regel erst nach der Rede zu tun. Sonst ist das Publikum abgelenkt und sieht keinen Grund mehr nach vorne zu sehen.

Tipps für gute Handouts (Teilnehmerskripte) bei Präsentationen

 

 

 

9. Wie kann ein guter Abschluss einer Präsentation aussehen?

 

Zu einer guten Präsentation gehört ein klarer Abschluss, meist in der Form einer wirkungsvollen Handlungsaufforderung. Kurz vorher kann dann noch eine kurze Geschichte, eine Zusammenfassung oder Rückgriff auf den Anfang der Präsentation die Botschaft vertiefen.

 

 

 

10. Welche Aufmerksamkeit verdient Kleidung?

 

Zur Vorbereitungen gehört es auch sich Gedanken über die Kleidung während der Präsentation zu machen.

Kleidung wird beurteilt, ob wir das wollen oder nicht. Es hat Einfluss auf die Interpretation der Rede. Weshalb sollte ich das ignorieren? Wichtig. Nicht verkleiden, also authentisch bleiben. Wählen Sie etwas, das zu Ihnen und zum Anlass passt. Überlegen Sie, welche Art der Kleidung dem Anlass angepasst ist, erkundigen Sie sich, welche Kleidervorgaben das Publikum hat, und wählen Sie dann das Passende aus Ihrem Kleiderschrank aus.

Probieren Sie keinen neuen Stil vor wichtigem Publikum aus. Sie könnten sich unsicher und vor dem Publikum entsprechend unwohl fühlen.

 

 

 

11. Was kann ich gegen Lampenfieber tun?

 

Was hilft gegen Lampenfieber? Bei Lampenfieber wird das Stresshormon Adrenalin ausgeschüttet – die Hände zittern, Schweißausbrüche machen sich bemerkbar.

Im Artikel 14 häufige Fragen zu Lampenfieber und die Antworten darauf erfahren Sie mehr.

 

 

 

12. Wie lange dauert die Vorbereitung einer Präsentation?

 

Wie so oft ist die Entscheidung über den empfehlenswerten Aufwand eine Frage, die sich nur mit dem erwarteten Ergebnis beurteilen lässt. Umso mehr ich mir von einer Redegelegenheit erwarte, desto höher darf die Investition sein. Das ignorieren allerdings viel zu viele Redner und ärgern sich anschließend über die vergebene Chance.

Einige Gedanken hierzu finden Sie im Artikel Präsentationen verdienen Aufwand. Alles ganz einfach: Zwölfjährige als Faltencreme-Modells und Apple-Keynotes.

 

 

 

13. Wie bereite ich meine Stimme auf die Redegelegenheit vor?

 

Die Stimme braucht Training und Pflege, um ihr Potenzial zu entfalten. Kurz vor Redebeiträgen kann zumindest durch entsprechende Aktivierungsübungen und Aufwärmrituale positiv auf den Stimmeinsatz Einfluss genommen werden.

 

 

 

14. Helfen Tipps zu Lampenfieber bei Redeangst?

 

Auch Lampenfieber mag unangenehm sein, doch handelt es sich im Vergleich zur Redeangst nicht um eine Krankheit. Redeangst ist eine unangemessene Angst, die psychotherapeutische Therapie benötigt. Das erfordert die Zulassung zur Ausübung von Psychotherapie und Erfahrungen in diesem Bereich. Was bei Lampenfieber hilfreich ist, kann bei Redeangst die Ängste verstärken.

 

 

 

15. Sind klassische rhetorische Stilmittel heute noch relevant?

 

Vom Staub befreit und aktualisiert sind auch heut noch viele der klassischen rhetorischen Stilmittel sehr wirkungsvoll. Die wichtigsten rhetorischen Figuren und Stilmittel, um Ihre Reden und Präsentationen interessant und lebendig zu gestalten finden Sie unter anderem im Artikel Rhetorische Stilmittel Reloaded. Würze für Reden und Präsentationen.

 

 

 

16. Was hat es mit Storytelling auf sich?

 

Storytelling war, ist und bleibt ein wichtiges Element von Reden und Präsentationen. Storytelling ist die Kunst, eine gute Geschichte zu erzählen. Und die wirkungsvolle Geschichte ist relevant, passt zum Thema, Redner und zum Publikum. Eine gute Geschichte unterstützt die Botschaft.

Tipps für Ihr Storytelling: „Es war einmal…“. So nutzen Sie die Macht von Geschichten

 

 

 

17. Wie bereite ich meine Körpersprache vor?

 

Die Körpersprache mit Haltung, Gestik und Mimik hat große Bedeutung für die Wirkung von Redebeiträgen. Allerdings erfordert es Vorsicht bei der Veränderung der Körpersprache. Leicht wirken Redner unecht, wenn sie beispielsweise versuchen fremde Gestik nachzuahmen.

So beruhigt gute Körpersprache, so schadet Ihnen Körpersprache

 

 

 

18. Auf welche Weise präge ich mir den Redebeitrag ein?

 

Es gibt eine Reihe von Techniken, um sich einen Redebeitrag einzuprägen. Am bekanntesten dürfte die LOCI-Technik sein. Eine Alternative sind Stichpunktkarten.

Lesen Sie hierzu 15+ Tipps, mit denen Sie Ihre Reden und Präsentation verinnerlichen.

 

 

 

19. Was besagt die 10-20-30-Regel?

 

Die 10-20-30-Regel besagt, das Präsentationen nicht mehr als 10 Folien umfassen, maximal 20 Minu­ten dauern und die Schriftgröße 30 Punkt nicht unterschreiten sollten. Diese Re­gel stets zu befolgen, dürfte oft schwierig sein und ist auch sicher nicht immer sinnvoll. Die 10-20-30-Regel kann dabei helfen, sich daran zu erinnern, dass es darum geht, Inhalte auf das Wesentliche zu reduzieren.

20. Womit beginne ich?

 

Beginnen Sie mit Ihrer Kernaussage. Schreiben Sie in die Mitte, eines Blattes, was Sie mit Ihrem Redebeitrag erreichen wollen. Definieren Sie Ihr Ziel, Ihre Botschaft. Entwickeln Sie daraufhin Ihre Argumente und den roten Faden. Wenn Sie Mind Mapping beherrschen, erstellen Sie eine Mindmap. Alle weiteren Präsentationsinhalte richten sich darauf aus, die Kernaussage zu unterstützen.

 

 

 

21. Wie lang sollten Reden und Präsentationen sein?

 

In der Kürze liegt die Würze. Und die Antwort befriedigt so wenig, wie die „42“ in Per Anhalter durch die Galaxis von Douglas Adams. Deswegen gibt eine ausführlichere Antwort im Artikel Die optimale Rededauer: Wie lange kann sich ein Publikum konzentrieren?

Wenige Sünder werden noch nach den ersten zwanzig Minuten einer Predigt gerettet.

Mark Twain

 

 

 

22. Was kann ich bei meiner Vorbereitung der Präsentation von Steve Jobs, Tim Cook und Co. lernen?

 

Ein guter Tipp: Stay Hungry. Stay Foolish. Bleibt hungrig, bleibt albern. (Steve Job während seiner Stanford Rede).

Ansonsten hat Apple frühzeitig die Bedeutung von Präsentationen und Ihre Wirkung als Marketinginstrumente erkannt. Soweit sind viele Unternehmen in Deutschland heute noch nicht.

Was es für eigene Präsentationen zu lernen gibt, erfahren Sie im Artikel 29+ Präsentationstipps von Steve Jobs, Tim Cook und Co. und weiteren Beiträgen auf dieser Homepage.

 

 

 

23. Wie lassen sich Reden und Präsentationen proben?

 

Viele wünschen sich eine tolle Rede abzuliefern, doch den dafür erforderlichen Aufwand betreiben nur wenige. Auch, wenn der Vorsatz vorhanden ist, hilfreiche Proben von Reden und Präsentationen kommen fast immer zu kurz. Meist beschränkt es sich bestenfalls auf die Beschäftigung mit den Bildschirmfolien.

Ideal sind Proben mit professionellem Feedback unter möglichst realen Bedingungen.

So proben Sie Reden und Präsentationen für mehr Sicherheit und Wirkung.

 

 

 

24. Wie gelingt der Einstieg?

 

Der erste Eindruck ist entscheidend, und der letzte bleibt! Schon der erste Satz in einer Rede entscheidet mit darüber, ob Redner ihr Publikum für sich einnehmen oder nicht. Entsprechende Aufmerksamkeit hat der Anfang eines Redebeitrags verdient. Was Sie hier richtig machen erleichtert Ihnen die weitere Rede. Der Eindruck, den Sie am Anfang vermitteln, wirkt noch eine Weile nach.

Beispiele für Ihren Einstieg in Reden und Präsentationen:

  • Einleitung mit einem persönlichen Erlebnis
  • Verknüpfung mit einem aktuellen Ereignis
  • Historische Anknüpfung
  • Storytelling
  • Humor
  • Zitat
  • Demonstration
  • Fragen (Rhetorische Fragen oder tatsächliche Fragen mit Abstimmungen)
  • Provokation
  • Beziehungspflege für Steigerung des Wohlwollens des Publikums

 

Sie wünschen sich weitere Anregungen? Die finden Sie im Artikel 27+ Ideen für den Einstieg und ersten Eindruck in Reden und Präsentationen.

 

 

 

25. Wie bereite ich mich auf Fragen des Publikums vor?

 

Zur Vorbereitung von Fragen des Publikums begeben Sie sich am besten in dessen Position. Suchen Sie den Kontakt, um dessen Wahrnehmen, Denken und Handeln zu verstehen. Welche Fragen beschäftigt Ihr Publikum?

Je nach verfügbaren Ressourcen erfolgt dann die Auswertung der Erkenntnisse. Finden Sie vorher Antworten, die hilfreich sind. Oft lassen sich so Redebeiträge nochmals verbessern, indem Fragen schon dort berücksichtigt werden. In besonders wichtigen Fällen helfen Experten bei der Vorbereitung und dem Umgang mit Fragen. Gerade bei heiklen Themen zählt jedes Detail.

Mehr? 22+ Tipps für den Umgang selbst mit unbequemen Fragen des Publikums bei Präsentationen

 

 

 

26. Wie viel Humor verträgt eine Rede?

 

In den meisten Redebeiträgen ist Humor ein willkommenes Element. Nur, bitte Vorsicht bei Witzen. Das geht leicht nach hinten los. Im Zweifelsfall holen Sie sich vor dem Auftritt lieber vielfältiges Feedback zur Wirkung Ihres Humors.

Während humorvolle Anekdoten leichter eingesetzt werden können, erfordern die meisten anderen Formen von Humor eine Menge Vorbereitung, damit sie die gewünschte Wirkung erzielen. Schon das richtige Timing benötigt Erfahrung und einige Durchläufe mit qualifizierten Rückmeldungen.

Hier sind 19 Tipps für Humor in Reden und Präsentationen.

 

 

 

27. Wie berücksichtige ich Emotionen während der Vorbereitung?

 

Während und gerade am Ende der Rede ist es sehr wirksam die passenden Emotionen ins Spiel zu bringen. Erfahrene Redner widmen den Emotionen des Publikums besondere Aufmerksamkeit, anstatt sie dem Zufall zu überlassen.

So lernen Sie als Redner Emotionen beim Publikum zu wecken

 

 

 

28. Was bedeutet die Forderung in Präsentationen alle Sinne einzubeziehen?

 

Während insbesondere wissenschaftliche Redebeiträge häufig staubtrocken abgeliefert werden, leiden viele Teilnehmer unter der Darbietungsform. Eine Freude ist es für das Publikum nicht. So etwas bewegt wenig und macht keinen Eindruck. Damit das Publikum nicht sofort flüchtet werden mitunter Belohnungen, wie Buffets eingesetzt.

Wer sich und der eigenen Botschaft die verdiente Chance geben will macht es dem Publikum leichter und spricht alle Sinne an. Lebendigen Beiträgen folgt das Publikum bereitwilliger.

Mehr dazu im Artikel VAKOG und Spiegelneuronen: Mit 5 Sinnen Ideen in Reden und Gesprächen eine Form geben.

 

 

 

29. Wie finde ich die Kernbotschaft?

 

Die Kernbotschaft zu finden und vor Augen zu behalten ist wesentlich für die Vorbereitung von Reden und Präsentationen. So wirkungsvoll Storytelling sein kann, so leicht geht der rote Faden verloren. Viel zu häufig mäandern Redner herum. Viel zu oft wird im großen Bogen um den heißen Brei herumgeredet. Überzeugungskraft: Null!

Bringen Sie Ihre Botschaft auf den Punkt. Was Sie nicht in einem Satz zusammenfassen können, wird sich auch in ewig langen Auftritten nicht vermitteln lassen.

12+ Redetipps, um die Kernbotschaft zu finden, auf den Punkt bringen und beim Publikum verankern

 

 

 

30. Wie unbequem darf ein Redebeitrag sein?

 

Sie wollen Ihr Publikum überzeugen, es bewegen? Gut! Doch wie weit können Sie dabei gehen, bis der Bogen überspannt ist? Sind Sie zu vorsichtig, wird der Funken nicht überspringen. Sind Sie zu forsch, flüchtet das Publikum. Um hier gute Entscheidungen zu treffen braucht es je n nach Thema und Publikum mehr oder weniger Fingerspitzengefühl.

Mehr dazu im Artikel Wie unbequem dürfen Ihre Beiträge in Reden und Präsentationen sein?

 

 

 

31. Lässt sich Applaus planen?

 

Am besten Sie planen ersteinmal einen hervorragenden Redebeitrag. Dann ist die Wahrscheinlichkeit für Applaus deutlich höher. Das Publikum beklatscht ein Feuerwerk, aber keinen Sonnenaufgang, meinte der Dramatiker Friedrich Hebbel. Allerdings ist das kein Garant für Standing Ovations. Es ist leicht Applaus schon im Ansatz zu verhindern.

Viele Redner machen es dem Publikum unnötig schwer zu applaudieren. Wer sofort von der Bühne flüchtet oder durch anderes Verhalten die Belohnung für all den Aufwand der Vorbereitung und Darbietung verhindert, ist sich dessen oft nicht bewusst.

 

 

 

32. Soll ich die gesamte Rede als Manuskript vorbereiten, um sie mitzunehmen?

 

Die wenigsten Menschen haben gelernt so vorzulesen, dass es für das Publikum eine Freude ist. Das ist schon mal ein guter Grund, um nicht mit Redemanuskripten zu arbeiten. Zu oft geht dadurch der Kontakt zum Publikum verloren und alle Beteiligten warten nur noch auf das Buffet oder die Gelegenheit der Flucht. Ein paar Gedanken dazu finden Sie im Artikel Fertiges Redemanuskript: Was für eine gute Rede hätte das werden können.

Wobei, der Vollständigkeit halber, zu erwähnen ist, dass es Situationen gibt, bei denen es auf jedes Wort ankommt. In solchen Fällen ist ein Redemanuskript in Kombination mit entsprechender Vorbereitung besser, als ein größeres Risiko einzugehen.

Wenn Sie ein Redemanuskript erstellen wollen, dann finden Sie hier Anregungen: 11 Tipps für ein gutes Redemanuskript.

 

 

 

33. Gibt es Eigenarten bei der Vorbereitung von Auftritten bei Massenveranstaltungen zu berücksichtigen?

 

Redebeiträge auf Massenveranstaltungen sind speziell. Solche Situationen sind voller Chancen und Risiken. Dem sind sich nicht alle Redner ausreichend bewusst. Größere Gruppen verändern Menschen, die sich von ihrem individuellen Verhalten unter solchen Bedingungen entfernen.

P.S.​

 

Welche Anregungen und Fragen haben Sie zur Vorbereitung von Reden und Präsentationen?

2 Kommentare

  1. Vielen Dank für die vielen Details!

    Antworten
  2. Sehr informativ!

    Antworten

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Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Wer nicht redet, wird nicht gehört und wer es wagt auch nicht immer. Es folgen noch ein paar Stufen, die es zu meistern gilt.

Sie wollen überzeugen, mit Ihrer Botschaft und als Persönlichkeit? Dann helfe ich Ihnen bei der Vorbereitung Ihrer Reden und Präsentationen. Den Umfang bestimmen Sie. Zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback empfehle ich Ihnen und Ihrer Botschaft. Dann wissen Sie, wie Sie und Ihr aufbereitetes Thema wirken, was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso wollen Sie erst im Anschluss an Ihren echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Profitieren Sie vom Vorsprung. Meine Definition von Glück: Vorbereitung trifft auf Gelegenheit.

Sie können selbst am besten einschätzen, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Hier finden Sie die Honorare für meine Unterstützung zu Kommunikationspsychologie, Sprache, Struktur, Stimme, Körpersprache, Storytelling, rhetorische Mittel, Medien, wie PowerPoint und Co. etc.

Sie sind gerade nicht in Berlin? Dann nutzen Sie Sitzungen mit mir via Telefon oder mit Videounterstützung. Wobei es durchaus gute Gründe für eine Reise nach Berlin gibt.

Übrigens leiden sehr viele Menschen bei ihren Auftritten vor Publikum unter so intensivem Lampenfieber, dass ihre Leistungen deutlich hinter den Möglichkeiten bleiben. Schade, weil mit meiner Hilfe ein Auftritt in einem guten Zustand möglich ist. Haltung lässt sich leichter bewahren als wiedergewinnen. Nur, für den Fall…

Eine gute Basis: Professionelles Feedback mit Optimierungsempfehlungen

 

Wie sehr überzeugen Sie und Ihre Botschaften in Reden und Präsentationen? Wie gut sind Sie in den 111 wesentlichsten Präsentationsfähigkeiten? Seit 1998 analysiere ich Redebeiträge. Nach bisher 14.375 ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich Ihnen sehr genau sagen, was auf welches Publikum welche Wirkung hat. Lassen Sie sich von mir das Feedback geben, welches Sie voranbringt. Sie bekommen grundsätzliche Rückmeldungen und Empfehlungen, sowie für konkrete Redebeiträge die Impulse, die Sie brauchen, um zu überzeugen.

Interessiert? Dann finden Sie hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

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In diesem Glossar finden Sie Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen ﹣ in Gesprächen und Präsentationen.

 

 

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Coaching Berlin
Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 18. Juli 2016
Überarbeitung: 28. Februar 2020
Englische Version:
AN: #941
K: CNB
Ü: