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Ein Agenturpitch ist die von Auftraggebern am häufigsten gewählte Methoden, um sich für eine Agentur zu entscheiden. Professionelle Vorbereitung durch einen Pitch-Coach lohnt sich, denn Pitch-Coaching erhöht Ihre Chancen den Pitch zu gewinnen.
Vereinfacht formuliert ist ein Agenturpitch eine Präsentation, mit der sich eine Agentur um einen Auftrag bewirbt. Genauer: Ein Agenturpitch ist die von Auftraggebern am häufigsten gewählte Methoden, um sich für eine Agentur zu entscheiden. Die Agenturen beteiligen sich daran, um einen bestimmten Etat des Kunden zu bedienen. Durch diese Form des Wettbewerbs soll die Wahl des besten Dienstleisters für die Betreuung eines Unternehmens erreicht werden.
Agenturpitches erfolgen besonders häufig für die Auswahl einer Werbeagentur, Mediaagentur, PR-Agentur, Internetagentur, Eventagentur oder Designagentur.
Je nach Erwartung investieren die Agenturen mehr oder weniger bewusst in die Qualität ihres Pitches. Zumindest in besonders wichtigen Fällen werden entsprechende Experten für die Vorbereitung hinzugezogen.
Das Briefing, als Grundlage der Aufgabenstellung, bildet die Grundlage für den Pitch. Es ist die wesentliche Schnittstelle zwischen dem Unternehmen und den Agenturen. Nach dem Erhalt des Briefings wird den Agenturen bei Bedarf eine Gelegenheit zum Rebriefing gegeben. Das Rebriefing dient dazu, um sicherzustellen, dass die Aufgabenstellung im Sinne des Unternehmens verstanden wurde.
Agenturen gehen bei einem durchdachten Pitch in eine beachtliche Vorleistung und sollten das auch honoriert bekommen. Viele Agenturen nehmen an Pitches ohne Vergütung nicht mehr teil. Spätestens bei sehr umfangreicheren Pitches sollte für den Pitch ein Honorar vereinbart werden. Das Pitch-Honorar soll meist die technischen Kosten und Reisekosten sowie zumindest teilweise den Arbeitsaufwand für die Pitchvorbereitung abdecken. Etablierte Agenturen lehnen die Teilnahme an unbezahlten Pitches häufiger ab als jene, die noch in der Startphase sind.
Wenn ein Pitch nicht honoriert wird, dann weil auf die Belohnung verwiesen wird. Als Belohnung erhält die überzeugendste Agentur im Rahmen des Etats für den Zeitraum von meist mindestens ein oder zwei Jahre die daraufhin vergebenen Aufträge. Ob sich die Teilnahme unter solchen Voraussetzungen lohnt, ist eine genauere Betrachtung wert.
Meist wird bis zur letzten Minute an den Präsentationsfolien gefeilt und dann ist für ernsthafte Proben keine Zeit mehr. Schade, denn das ist einer der häufigsten Gründe, weshalb Präsentationen nicht die gewünschte Wirkung entfalten. Lesen Sie dazu den Artikel So probst du Reden und Präsentationen für mehr Sicherheit und Wirkung.
Bei der Vorbereitung Ihres Agentur Pitch kann ich Sie auf spezielle Weise unterstützen. Nutzen Sie die zusätzliche Perspektive.
Den Umfang bestimmen Sie. Zumindest ein Probelauf mit professionellem Feedback solltest du sich und Ihrer Botschaft gönnen. Dann wissen Sie selbst, wie Sie und Ihr aufbereitetes Thema wirken, was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso wollen Sie erst im Anschluss an Ihren echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Zugegeben, eine solche professionelle Unterstützung hat ihren Preis. Sie wissen selbst am besten, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Im Gegensatz zu einer Ausgabe rentiert sich eine Investition.
Profitieren Sie vom Vorsprung. Das geht übrigens auch mit Sitzungen via Telefon oder mit Videounterstützung.
Übrigens leiden sehr viele Menschen bei ihren Präsentationen vor Publikum unter so intensivem Lampenfieber, dass ihre Überzeugungskraft deutlich hinter den Möglichkeiten bleibt. Schade, weil das mit entsprechender Hilfe nicht notwendig ist. Nur, für den Fall…
Wie wirkst du mit deiner Präsentation, Rede oder deinem Auftritt auf andere?
Welche Botschaften kommen klar an?
Wo entsteht Präsenz?
Wo verliert die Wirkung an Kraft?
Und welche Veränderungen würden den größten Unterschied machen?
Ein Probelauf mit professionellem Feedback schafft dafür eine gute Grundlage.
Seit 1998 analysiere ich Reden und Präsentationen. Dabei verbinde ich meine Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing, Präsentationspraxis und persönlicher Wirkung.
Du erhältst eine klare Rückmeldung dazu,
Bei einer anstehenden Rede oder Präsentation arbeiten wir unmittelbar an deinem realen Auftritt.
Wir können beispielsweise Botschaft, Dramaturgie, Sprache, Körpersprache, Stimme, Präsenz, Folien sowie den Umgang mit Fragen und Einwänden betrachten.
Der Vorteil eines Probelaufs ist einfach: Du erfährst vorher, was einen Unterschied machen kann – und kannst es noch nutzen.
Auch eine einzelne konzentrierte Sitzung kann bereits wertvolle Hinweise liefern.
→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
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→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
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Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Wo Wissen allein weniger weiterführt, beginnt die individuelle Arbeit.
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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #7825
K:
Ü:
Englische Version:
„Und was machst du so?“
Eine einfache Frage.
Und manchmal erstaunlich schwierig zu beantworten.
Vielleicht weißt du sehr genau, was du tust.
Du kennst:
Und dann soll all das plötzlich in wenigen Sätzen verständlich werden.
Genau hier hilft ein guter Elevator Pitch.
Er bringt auf den Punkt:
Ein guter Elevator Pitch ist dabei kein Mini-Werbespot.
Und schon gar kein auswendig gelernter Monolog.
Er ist:
eine kurze, klare und anschlussfähige Erklärung dessen, wofür du stehst.
Der Begriff stammt aus der Vorstellung, dass du nur so viel Zeit hast wie während einer kurzen Aufzugfahrt.
Also vielleicht:
30 bis 60 Sekunden.
In dieser Zeit soll dein Gegenüber verstehen:
Der Aufzug ist heute eher ein Bild.
Ein Elevator Pitch kann gebraucht werden:
Die eigentliche Fähigkeit dahinter lautet:
Komplexität verständlich verdichten.
Das ist für mich der wichtigste Perspektivwechsel.
Ein Pitch muss nicht:
alles erklären.
Er soll genug Orientierung geben, damit das Gegenüber versteht:
„Das könnte für mich relevant sein.“
Oder:
„Das möchte ich genauer verstehen.“
Dann entsteht die stärkste Reaktion:
eine Rückfrage.
Zum Beispiel:
„Wie machen Sie das konkret?“
„Für wen arbeiten Sie hauptsächlich?“
„Was unterscheidet Ihren Ansatz?“
„Könnte das auch bei uns funktionieren?“
Wenn solche Fragen entstehen, hat dein Pitch bereits viel erreicht.
Er hat:
Interesse erzeugt, ohne alles vorwegzunehmen.
Das klassische Bild suggeriert:
Du brauchst den einen perfekten Text.
In der Praxis ist eine kleine Familie von Varianten häufig hilfreicher.
Zum Beispiel:
Der Kern bleibt stabil.
Die Form verändert sich.
Gute Kurzvorstellung ist flexibel.
Es gibt keine magische Sekundenregel.
Je nach Situation können reichen:
Bei einem lockeren Kontakt ist eine kurze Version oft stärker.
Bei einer formellen Vorstellungsrunde darf es etwas mehr sein.
Entscheidend ist:
Du sagst genug, damit das Gegenüber folgen kann.
Und:
wenig genug, damit Raum für Gespräch bleibt.
Bevor du formulierst, braucht es Klarheit.
Frag:
Wenn diese Fragen unklar sind, wird auch der Pitch unklar.
Ein Kommunikationsproblem ist manchmal ein Positionierungsproblem.
Viele Pitches beginnen mit:
„Ich bin …“
Dann folgen:
Das kann passen.
Interessanter ist häufig:
Warum sollte das für mein Gegenüber relevant sein?
Deshalb lohnt sich die Perspektive:
Was beschäftigt diese Person?
Ein starker Pitch macht häufig zuerst klar:
Welche Situation kennst du besonders gut?
Zum Beispiel:
„Viele Führungskräfte wissen sehr genau, was sie sagen wollen. Unter Druck werden ihre Botschaften trotzdem unnötig kompliziert.“
Jetzt entsteht sofort ein Bild.
Das ist häufig stärker als:
„Ich bin Kommunikationsberater.“
Danach wird klar:
Was verändert deine Arbeit?
Zum Beispiel:
„Ich unterstütze sie dabei, ihre Kernbotschaften so zu schärfen, dass sie auch in anspruchsvollen Situationen klar und souverän kommunizieren.“
Das beschreibt:
Wirkung.
Nicht nur:
Tätigkeit.
Eine Leistung lautet:
„Ich biete Präsentationstraining an.“
Ein Nutzen könnte lauten:
„Ich unterstütze Führungskräfte dabei, komplexe Botschaften so zu vermitteln, dass ihr Publikum versteht, worum es geht und was daraus folgt.“
Der Nutzen beantwortet:
Warum ist das wichtig?
Ein Pitch verliert schnell Wirkung, wenn das Gegenüber zunächst Begriffe übersetzen muss.
Zum Beispiel:
„Wir entwickeln KI-basierte B2B-SaaS-Lösungen für predictive workflow optimization.“
Vielleicht ist das fachlich korrekt.
Nur:
Versteht dein Gegenüber sofort, warum das relevant ist?
Ein guter Pitch klingt nicht möglichst fachlich.
Er klingt:
verständlich.
Viele Pitches bestehen aus Begriffen wie:
Solche Wörter können stimmen.
Sie erzeugen allein jedoch wenig Vorstellung.
Konkreter ist:
Was tust du tatsächlich?
Was verändert sich dadurch?
Nach deinem Pitch sollte das Gegenüber einen Satz erinnern können.
Nicht zehn.
Frag:
„Was soll hängen bleiben?“
Wenn du dafür fünf gleich wichtige Antworten hast, braucht der Pitch noch Arbeit.
Das ist besonders schwierig für Menschen mit viel Erfahrung.
Vielleicht kannst du:
Wenn du alles aufzählst, bleibt häufig:
weniger Klarheit.
Ein Pitch ist keine Leistungsübersicht.
Er ist:
eine Auswahl.
Ein Investor interessiert sich für andere Fragen als ein potenzieller Kunde.
Ein Recruiter für andere als ein Kooperationspartner.
Deshalb können sich verändern:
Das ist keine Unehrlichkeit.
Es ist:
adressatengerechte Kommunikation.
Berufsbezeichnungen helfen manchmal.
Manchmal erzeugen sie jedoch sofort eine Schublade.
Statt:
„Ich bin Unternehmensberater.“
kann ein situationsbezogener Einstieg stärker sein:
„Ich arbeite mit Unternehmen, wenn wichtige Entscheidungen kommunikativ heikel werden.“
Jetzt entsteht zuerst:
Relevanz.
Der Einstieg sollte Orientierung oder Interesse erzeugen.
Möglichkeiten sind:
Weniger hilfreich ist ein künstlicher:
Werbeslogan.
Ein Elevator Pitch sollte wie:
ein gutes Gespräch
beginnen.
Wenn dein Angebot abstrakt ist, kann ein Mini-Beispiel helfen.
Zum Beispiel:
„Das kann eine Vorstandspräsentation sein, ein kritisches Mitarbeitergespräch oder ein Pitch, bei dem wirtschaftlich viel auf dem Spiel steht.“
Jetzt kann das Gegenüber dein Tätigkeitsfeld leichter einordnen.
Viele Pitch-Ratgeber verlangen:
einen vollkommen einzigartigen USP.
Das kann unnötigen Druck erzeugen.
Vielleicht bist du nicht die einzige Person auf der Welt, die eine bestimmte Leistung anbietet.
Das ist normal.
Interessanter ist die Kombination aus:
Relevante Unterscheidbarkeit ist wichtiger als künstliche Einzigartigkeit.
Sätze wie:
„Ich bin sehr erfahren.“
sind Behauptungen.
Stärker kann ein konkreter Hinweis sein:
„Seit mehr als 25 Jahren begleite ich Menschen bei anspruchsvollen Präsentationen und Kommunikationssituationen.“
Der Beleg trägt die Aussage.
Du musst die Bewertung weniger selbst übernehmen.
Ein Pitch muss nicht vollständig neutral klingen.
Er darf zeigen:
Genau dadurch wird aus einer Leistungsbeschreibung:
eine persönliche Vorstellung.
Ein schriftlich perfekter Pitch kann gesprochen vollkommen künstlich wirken.
Deshalb:
laut ausprobieren.
Wenn du beim Sprechen stolperst, ist möglicherweise nicht dein Sprechen das Problem.
Vielleicht ist der Satz:
zu geschrieben.
Gute gesprochene Sprache braucht:
Wenn du einen Text exakt reproduzieren willst, steigt leicht die innere Kontrolle.
Dann kann ein kleiner Wortfehler plötzlich stören.
Besser:
Kenne die Bausteine.
Zum Beispiel:
Dann kannst du natürlich formulieren.
Zum Beispiel:
Ein Satz.
Gut für:
Problem, Wirkung und Zielgruppe.
Etwas mehr Kontext und ein konkretes Beispiel.
So bleibst du flexibel.
Der Abschluss:
„Und deshalb sollten Sie unbedingt mit mir arbeiten.“
passt in viele Situationen schlecht.
Häufig besser:
Raum lassen.
Oder eine natürliche Anschlussfrage stellen.
Zum Beispiel:
„Wie ist das bei Ihnen organisiert?“
Jetzt entsteht:
Dialog.
Der Schreibtisch ist nur die erste Testumgebung.
Interessanter ist:
Was passiert im Gespräch?
Achte darauf:
Dann überarbeite.
Ein guter Pitch entsteht häufig iterativ.
Ein brauchbarer Ausgangspunkt kann sein:
Welche Situation oder welches Problem kennt deine Zielgruppe?
Was tust du konkret?
Was wird dadurch besser oder möglich?
Was ist an deinem Ansatz besonders relevant?
Wo kann ein Gespräch weitergehen?
Angenommen, jemand arbeitet im Bereich Führungskräftekommunikation.
Eine mögliche Variante:
„Ich unterstütze Führungskräfte dabei, komplexe Botschaften so auf den Punkt zu bringen, dass sie auch unter Druck klar und souverän kommunizieren. Das kann eine Vorstandspräsentation sein, ein kritisches Gespräch oder ein wichtiger öffentlicher Auftritt. Mich interessiert dabei besonders, wie Klarheit, persönliche Wirkung und strategische Kommunikation zusammenkommen.“
Das ist kein universelles Muster.
Es zeigt lediglich:
Ein Pitch kann sachlich, persönlich und gesprächsoffen zugleich sein.
„Ich unterstütze Führungskräfte dabei, in anspruchsvollen Situationen klar zu entscheiden und souverän zu kommunizieren.“
Jetzt kann die andere Person fragen:
„Was für Situationen meinen Sie?“
Genau das ist gut.
„Viele Experten wissen enorm viel über ihr Thema. Genau das macht es manchmal schwer, ihre Botschaft auf den Punkt zu bringen. Ich unterstütze sie dabei, aus ihrer Expertise eine klare und überzeugende Kommunikation zu entwickeln.“
Auch hier entsteht eine nachvollziehbare Bewegung:
Problem → Leistung → Wirkung.
Bei Start-ups oder Finanzierungssituationen verschiebt sich der Schwerpunkt.
Dann interessieren beispielsweise:
Ein Elevator Pitch kann diese Punkte nicht vollständig erklären.
Er sollte die entscheidende Logik sichtbar machen.
→ Elemente eines Elevator Pitch
Bei einer persönlichen Kurzvorstellung interessiert zunächst:
Du brauchst dabei keine künstliche Unternehmerdramaturgie.
Eine gute Selbstvorstellung klingt:
nach dir.
→ Persönlicher Elevator Pitch als Selbstvorstellung
Auch die Aufforderung:
„Erzählen Sie etwas über sich.“
ist im Kern eine Kurzpräsentation.
Hier sollte der Schwerpunkt liegen auf:
Ein Bewerbungspitch ist deshalb etwas anderes als ein Vertriebspitch.
Der Kontext bestimmt den Inhalt.
Beim Networking sollte der Pitch besonders leicht sein.
Niemand möchte bei der Frage:
„Und was machst du?“
eine vollständige Unternehmenspräsentation hören.
Eine kurze Antwort reicht.
Dann kann das Gespräch entscheiden, ob mehr relevant ist.
Networking braucht Anschlussfähigkeit, nicht Informationsdichte.
Auch Führungskräfte brauchen Kurzpositionierungen.
Zum Beispiel wenn sie erklären:
Dann geht es weniger um:
Selbstvermarktung.
Und stärker um:
Orientierung.
Du musst weder Unternehmer noch Vertriebler sein.
Vielleicht möchtest du:
Dann hilft dieselbe Fähigkeit:
Warum ist diese Idee relevant?
Was soll geschehen?
Warum lohnt sich ein genauerer Blick?
Er braucht nicht zwingend:
All diese Mittel können funktionieren.
Sie sind kein Pflichtprogramm.
Klarheit ist wichtiger als Show.
Alles soll hinein.
Dadurch bleibt wenig hängen.
Das Gegenüber versteht die Begriffe, aber nicht den Nutzen.
Der Pitch beantwortet vor allem:
„Was kann ich alles?“
statt:
„Warum ist das für dich relevant?“
„Innovativ“, „einzigartig“ und „führend“ ersetzen keinen Beleg.
Der Pitch klingt wie eine Audio-Datei.
Aus einer Kurzvorstellung wird ein Vortrag.
Der Pitch endet.
Und niemand weiß:
Wie geht das Gespräch weiter?
Ein guter Text allein reicht nicht.
Die Kurzvorstellung wird gesprochen.
Relevant sind deshalb auch:
Das Ziel ist jedoch nicht:
eine perfekte Pitch-Performance.
Stärker ist:
klar, präsent und natürlich sprechen.
Wenn ein Pitch zu lang ist, entsteht schnell der Reflex:
schneller sprechen.
Das löst das falsche Problem.
Wenn du zu viel Inhalt hast:
kürze.
Die Lösung ist nicht:
mehr Wörter pro Minute.
Auch in 30 Sekunden darf es kurze Pausen geben.
Sie helfen:
Kürze bedeutet nicht:
Hektik.
Das ist vielleicht die höchste Stufe.
Das Gegenüber soll idealerweise nicht denken:
„Jetzt höre ich offenbar seinen Pitch.“
Sondern:
„Jetzt verstehe ich, was diese Person macht.“
Dann ist die Vorbereitung:
unsichtbar geworden.
Kannst du in einem Satz sagen:
was du für wen bewirkst?
Wenn ja, hast du bereits einen starken Kern.
Zum Beispiel:
„Ich unterstütze Unternehmen dabei, komplexe Entscheidungen so zu kommunizieren, dass Menschen verstehen, was jetzt wichtig ist.“
Danach kann alles Weitere folgen.
Erkläre deinen Pitch einer Person außerhalb deiner Branche.
Frag anschließend:
„Was glaubst du, mache ich?“
Die Antwort ist wertvoller als:
„Fandest du meinen Pitch gut?“
Denn entscheidend ist:
Was wurde verstanden?
Frag einige Minuten später:
„Was ist dir davon hängen geblieben?“
Wenn die Person deine Kernbotschaft wiedergeben kann:
sehr gut.
Wenn sie nur einzelne Schlagwörter erinnert:
Der Pitch braucht möglicherweise mehr Klarheit.
Frag dich nach einem realen Einsatz:
Welche Rückfrage kam?
Die Art der Rückfrage zeigt häufig:
welchen Teil dein Gegenüber interessant fand.
Damit kannst du deine Varianten weiterentwickeln.
Die Arbeit am Pitch wirkt oft tiefer als erwartet.
Denn plötzlich musst du entscheiden:
Deshalb ist ein guter Elevator Pitch oft:
ein Positionierungsinstrument.
Wer klar sagen kann, wofür er steht, hat häufig auch klarer darüber nachgedacht.
Eine Formulierung kann rhetorisch brillant sein.
Wenn sie nicht nach dir klingt, wird sie im Alltag wenig hilfreich sein.
Deshalb sollte ein Pitch zu:
passen.
Professionell bedeutet nicht künstlich.
Wenn Positionierung oder Formulierung anspruchsvoll sind, kann gemeinsames Sparring hilfreich sein.
Dabei können wir beispielsweise:
→ Elevator Pitch im 1:1 entwickeln
Das Ziel bestimmt den Inhalt. Rolle, Verantwortung und Tragweite bestimmen den Rahmen.
Für Fach- und Führungskräfte unterhalb unternehmerischer Gesamtverantwortung kann BUSINESS 1:1 passend sein, wenn es um Positionierung, Selbstvorstellung, Networking, Akquise oder wiederkehrende berufliche Kurzpräsentationen geht.
Geschäftsführer, Vorstände, Inhaber, geschäftsführende Gesellschafter und Personen mit vergleichbarer unternehmerischer Gesamtverantwortung arbeiten mit mir grundsätzlich im EXECUTIVE SPARRING.
Bei anderen Fach- und Führungskräften erfolgt die Zusammenarbeit ebenfalls im EXECUTIVE SPARRING, wenn ein konkreter Pitch hohe berufliche, wirtschaftliche, strategische oder öffentliche Tragweite besitzt.
Ein Elevator Pitch ist keine möglichst schnelle Verkaufsshow.
Er hilft dir:
Der beste Pitch enthält deshalb nicht:
möglichst viel.
Er enthält:
das Richtige.
Für diese Person.
In diesem Moment.
Mit genug Klarheit, damit sie versteht, worum es geht.
Und genug Offenheit, damit sie mehr wissen möchte.
Ein guter Elevator Pitch beendet kein Gespräch. Er gibt ihm einen guten Anfang.
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Mai 2002
Überarbeitung: 26. September 2026