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Lampenfieber: 18 Tipps für sichere Reden und Präsentationen

Prost! Alkohol hilft ganz gut bei Lampenfieber und 18 Alternativen für einen sicheren Auftritt

Tipps, die bei Lampenfieber helfen, ohne einen Kater zu verursachen
Prost! Alkohol hilft ganz gut bei Lampenfieber

Mittel gegen Lampenfieber

 

Was hilft wirklich bei Lampenfieber, Redeangst und Auftrittsangst? Was hilft, was schadet? Tipps auf dem Prüfstand. 18 Tipps, die tatsächlich helfen.

Nicht jeder freut sich über Lampenfieber

 

Regisseur Michael Bay kann ein Lied davon singen, wie sich vor Publikum das Lampenfieber selbstständig macht. In seinen Filmen, wie Transformers, geht es wild zur Sache. Doch bei der Präsentation eines Fernsehers flüchtete er wegen eines defekten Teleprompters von der Bühne. So ein Blackout macht selten Freude! Dieser urzeitliche Mechanismus steckt in jedem von uns. In Ausnahmesituationen soll uns das helfen, unser Überleben zu sichern. Es ist also gut von der Evolution gemeint, entpuppt sich in der heutigen Zeit allerdings selten als hilfreich. Redner im Gleichgewicht sind überzeugender. Ich werde Ihnen dabei helfen, dass Sie sich während Ihrer Präsentation wohlfühlen.

 

 

 

 

Was ist Lampenfieber?

 

Bei Lampenfieber werden von der Nebennierenrinde Adrenalin und Noradrenalin ausgeschüttet. Ein nervöses Gefühl in der Magengegend meldet sich, das Herz klopft, die Knie werden weich, die Hände feucht. Ein unangenehmer Kreislauf kommt in Gang. Das Reptiliengehirn ahnt Gefahr und will unsere Überlebenschancen verbessern. Gut gemeint, aber…

Im Artikel Lampenfieber. Eine klassische Kampf- oder Fluchtreaktion erfahren Sie mehr über die körperlichen Auswirkungen. In diesem Artikel geht es in erster Linie um die Alternativen.

 

 

 

Symptome bei Lampenfieber

 

Typische Symptome, die Betroffene spüren:

  • Erhöhter Herzschlag
  • Feuchte Hände
  • Trockener Mund
  • Harndrang
  • Unwohlsein

 

 

Symptome, die von außen zu erkennen sein können:

  • Erröten
  • Hektisches Reden
  • Unruhige Bewegungen
  • Vermeidung von Blickkontakt
  • Zittrige Stimme

 

Meist bekommt das Publikum davon weit weniger mit, als Betroffene befürchten.

 

 

 

Ursachen von Lampenfieber

 

Mögliche Ursachen für Lampenfieber sind:

 

  • Perfektionismus
    Wer unbedingt perfekt sein will, erreicht durch den damit verbundenen Krampf in der Regel das Gegenteil. Druck und Angst vor Fehlern macht niemanden besser. Der Fokus verstärkt die Angst, zusätzliche Fehler steigern und steigern das Lampenfieber.
  • Schlechte oder gar keine angemessene Vorbereitung
  • Unerfahrenheit
    Fehlende Routine nimmt einen großen Teil der Aufmerksamkeit in Anspruch.
  • Ein unangenehmes Erlebnis in der Vergangenheit
    Gerade bei sehr intensivem Lampenfieber und bei Redeangst spielen frühe traumatische Erlebnisse oft eine Rolle. An sie müssen Sie sich nicht mehr bewusst erinnern und sie brauchen auch nicht in einer echten Auftrittssituation geschehen sein. Das menschliche Unbewusste hat oft seine ganz eigene Meinung und Wege, um uns vor vermeintlichen Gefahren zu schützen.
  • Angst vor Ablehnung
  • Geringes Selbstvertrauen
    Grübeln, Zweifel und Selbstabwertung ermuntern nicht gerade dazu, sich vor Publikum wohl zu fühlen.
  • Versagensangst
    Vor dem geistigen Auge konstruieren manche Menschen Katastrophenszenarien, mit denen selbst Horrorfilme kaum mithalten können.
  • Hinderliche Überzeugungen und Glaubenssätze
    Sie sind uns meist nicht bewusst und wirken umso einflussreicher im Hintergrund.
  • Selbstsabotage
    Glaubenssätze und Überzeugungen wirken im Unbewussten und haben Auswirkungen.
  • Schlechte Gewohnheiten
  • Zu viel Koffein und Co.
    Dadurch wird der Körper zusätzlich aufgeputscht und die Symptome verstärkt, die Nervosität nach einer Kanne Kaffee steigt.
  • Furcht vor Murphys-Gesetz

 

 

 

 

Hausmittel, um Lampenfieber und Redeangst den Schrecken zu nehmen

 

Es kursieren viele Geheimrezepte zum Lampenfieber. Manche davon schaden allerdings mehr, als dass sie nutzen.

 

Häufig zu hörende Empfehlungen:

  • Üben, üben, üben
    Ja, und bitte richtig, statt mit Gewalt. Es  ist weniger eine Frage der Menge als der Qualität.
  • Jedes Wort auswendig lernen
    Das wird dann für das Publikum keine Freude und macht Ihnen noch mehr Stress, wenn Sie nur kein Wort vergessen wollen.
  • Teleprompter
    Macht der Barack Obama ja auch. Nur ob sich das in Ihren Situationen angemessen realisieren lässt, bleibt zu prüfen.
  • Lampenfieber zulassen, sich mit ihm anfreunden
    Das dürfte seine Grenzen haben.
  • Frühzeitig und entspannt ankommen am Redeort
    Eine sehr gute Idee.
  • Gesamten Text auf PowerPoint-Folien schreiben.
    Dann können Sie Ihre Botschaft ja gleich per E-Mail verteilen und zu Hause bleiben.
  • Entspannungstechniken
    Ja, gute Idee zur Vorbereitung. Die Auswahl ist groß, da wird sich eine passende Entspannungstechnik finden lassen.
  • Meditieren
    Ja!
  • Kaugummi kauen
    Willkommen im wilden Westen. Vorsicht in Europa. Bewegung baut  zwar Stress ab, doch das ist der falsche Weg.
  • Die magische Hasenpfote mitnehmen.
    Hier fehlen mir eigene Erfahrungen und auch anerkannte Studien hierzu ließen sich nicht finden.
  • Lampenfieber ignorieren, einfach nicht daran denken.
    Leichter gesagt, als getan!
  • So tun, als hätte man kein Lampenfieber.
    Schauspieler Rudolf Platte meinte; „Lampenfieber ist der Versuch, so zu tun, als hätte man keins.“ Das darf dann allerdings nicht zu noch mehr Druck führen, weil Sie meinen, sich krampfhaft verstellen zu müssen.
  • Die Rede mit einem besonders lustigen Witz beginnen
    Vorsicht!
  • Viel vor dem Publikum hin- und herbewegen, um Stress abzubauen.
    Das wird weder dem Publikum gefallen, noch Ihrem Zustand zugutekommen.
  • Das Publikum nackt  vorstellen
    Eine lustige Idee. Spontan denke ich daran; es kommt auf das Publikum an. Tatsächlich bezweifle ich, dass solche Halluzinationen die Aufmerksamkeit, Präsenz und somit den mentalen Zustand positiv beeinflussen.

 

Es gibt viele Tipps dazu, was zu tun ist, auch im Artikel Tipps zum Umgang mit Lampenfieber. Eine der eindeutig bedenklichen Empfehlungen ist der Griff zu Rotwein und Co. Bevor es mir die Winzerlobby übel nimmt: Nein, ich habe nichts gegen Rotwein, im Gegenteil! Nur in diesem Zusammenhang halte ich das für eine weniger gute Idee.

 

 

 

Prost!

 

„Alkohol hilft ganz gut bei Lampenfieber, da wird man lockerer! Es muss ja nicht zu viel sein. Dann zittern auch die Hände nicht so.“ behauptet ein Teilnehmer im Forum und ich hoffe, es ist seine Form von Humor. Den teile ich dann zwar ebenso wenig wie den Inhalt der Behauptung; Wein auf Bier, das rat‘ ich dir. Bier auf Wein, das lass‘ sein. Nicht jede Empfehlung ist so gut, wie sie klingt!

 

 

 

 

Jetzt mal Tacheles

 

Es zeigt sich immer wieder, dass schon geringe Mengen Alkohol im Blut in Stresssituationen zu wesentlich mehr Fehlern führen. Und das fördert weder die üblicherweise beim Auftritt beabsichtigte Wirkung, noch erhöht es die persönliche Sicherheit. Es dürfte wohl eher das Gegenteil der Fall sein!

18 Alternativen, ohne betäubende Wirkung

 

Es gibt im Vergleich zum Alkohol deutlich bessere Tipps zum Umgang mit Lampenfieber. Allerdings werden sie vermutlich bei tiefer sitzenden Ängsten oft nur etwas Linderung bringen beziehungsweise kurzfristig wirken. Viel empfehlenswerter ist es, sich grundsätzlich der Auflösung von Lampenfieber und Redeangst zu widmen.

Tipps, die hilfreicher als Promille sind:

 

 

1. Übung

 

Intensives Lampenfieber führt oft zu Vermeidungsverhalten, nicht nur Redegelegenheiten werden möglichst vermieden, auch Übungsgelegenheiten.

Gute Vorbereitung ist das A und O bei Lampenfieber. Allerdings ist es keine reine Frage der Häufigkeit. Gerade sehr häufiges Proben kann die Situation zusätzlich verstärken, wenn es ungünstig gestaltet wird.

Der berechtigte Eindruck, gut vorbereitet zu sein, ist gut für das Selbstvertrauen. Druck und Perfektion schaden.

 

 

 

2. Routine entwickeln

 

Es hilft, Routine zu entwickeln und sich mit Auftrittssituationen vertraut machen. Das funktioniert bei Lampenfieber, jedoch nicht im gleichen Maße bei Redeangst.

 

 

 

3. Nicht verkleiden

 

Tragen Sie vertraute Kleidung. Sorgen Sie dafür, dass Sie sich in Ihrer Haut wohlfühlen und verkleiden Sie sich nicht. Sonst fühlen Sie sich so wie mancher Konfirmand, der nur möglichst schnell wieder aus dem Samtsakko flüchten will. Wenn Sie sonst keine High Heels tragen, lassen Sie es besser auch auf der Rednerbühne. Sonst wird es zur Wackelpartie, an der die anderen vermutlich mehr Spaß haben als Sie.

 

 

 

4. Ruhe bewahren

 

Überstürzen Sie Ihre Rede oder Präsentation nicht. Fangen Sie langsam an und gönnen Sie sich Zeit, um in ein angenehmes Tempo zu kommen. Nehmen Sie sich Zeit, um sich an das Publikum zu gewöhnen, und bieten Sie dem Publikum die nötige Zeit, sich an Sie zu gewöhnen. Sie könnten dies tun, indem Sie mit einer Geschichte beginnen. Storytelling ist nicht nur in diesem Moment hilfreich.

 

 

 

5. Entschuldigen Sie sich nicht für Ihre Nervosität

 

Meistens wird niemand im Publikum bemerken, dass Sie nervös sind. Warum sollten Sie es ihnen sagen? Vermutlich spüren Sie Ihr Zittern und Schwitzen, während Ihre Zuhörer es nicht bemerken. Erwähnen Sie es nicht. Es wird auch Ihre Zuhörer nervös machen.

 

 

 

6. Unterstützung

 

Suche Sie sich professionelle Unterstützung. Lassen Sie sich dabei helfen, Ihr Zustandsmanagement zu pflegen, Ursachen aufzudecken und deren Einfluss zu reduzieren. Es gibt Coaches mit entsprechender psychologisch-therapeutischer Ausbildung und erforderlicher Zulassung.

 

 

 

7. Bewegung

 

Durch unterstützende Bewegungen, Gestik und Mimik lässt sich Stress abbauen. Der angemessene Einsatz der Körpersprache fördert sowohl den eigenen Zustand und die Wirkung auf das Publikum. Auch ein Standortwechsel kann der Botschaft dienen, wenn er einer Strategie dient.

 

 

 

8. Haltung bewahren

 

Körpersprache wirkt nicht nur auf Beobachter, sondern auch auf uns selbst. Setzen Sie auf Körperhaltungen, die dem Zustandsmanagement dienen. Ein guter Stand ist keine Selbstverständlichkeit, auch das erfordert Übung.

Außerdem gibt es einen Zusammenhang mit einer souveränen Körperhaltung und mentaler Sicherheit. Sogenannte „Power Postures“ sollen sogar Einfluss auf die Körperchemie haben. Nutzen Sie das!

 

 

 

9. Atmen

 

Von wegen, atmen kann jeder. Die Frage ist nur, wie. Der Einsatz geeigneter Atemtechniken ist sehr hilfreich. Setzen Sie auf Tiefvollatmung: Nehmen Sie sich Zeit zum Durchatmen, Seele und Stimme danken es!

 

 

 

10. Selbstprogrammierung

 

Autsch: Konstruktive Autosuggestionen und Selbstprogrammierungen sind deutlich förderlicher als negative Selbstgespräche. So manch innerer Dialog ist verletzender als die verheerendste Kritik anderer Personen.

 

 

 

11. Hypnobalancing™

 

Wenn sonst nichts hilft: Hypnobalancing™ bietet bewährte Techniken zur Auflösung von intensivem Lampenfieber und Redeangst bzw. Auftrittsangst sowie die Förderung hilfreicher Zustände.

Auswirkungen früherer traumatischer Erfahrungen können sich ewig negativ auswirken. Ohne Bearbeitung lösen sich manche Traumata niemals auf.

 

 

 

12. Professionelles Feedback

 

Die wenigsten Redner können tatsächlich ihre eigene Wirkung selbst realistisch einschätzen. Wie wirken Sie tatsächlich, welche Potenziale warten darauf, geweckt zu werden? Professionelles Feedback gibt Ihnen die erforderlichen Rückmeldungen und Hinweise, was Sie verbessern können.

 

 

 

13. Mentaltraining

 

Mentaltraining ist intensives virtuelles Training, bei dem Sie ohne Risiken Erfahrungen machen, Blockaden lösen und Ihre Sicherheit stärken.

 

 

 

14. Plan B

 

Ein paar Notfallstrategien in der Hinterhand zu haben, beruhigt. Zu wissen, was selbst bei Blackout noch möglich ist, gibt ein gutes Gefühl.

 

 

 

15. Sicherheit im Umgang mit der Technik

 

Es kann alles ganz einfach sein, ist es allerdings oft nicht. Selbst der Umgang mit einem Teleprompter ist nicht so einfach, wie es aussieht. Schlagen Sie Murphy ein Schnäppchen. Überprüfen Sie alles im Voraus.

 

 

 

16. Unterstützung im Publikum

 

Nehmen Sie eine Person des Vertrauens mit zur Redegelegenheit, tatsächlich oder virtuell. Das tut gut. Bei sehr wichtigen Redebeiträgen sitze ich schon mal im Publikum meiner Klienten.

 

 

 

17. Struktur

 

Ob Sie es Workflow, Struktur, Ablauf oder Rituale nennen, es macht die Sache einfacher. Vertraute Abläufe  entlasten den Kopf. Checklisten, gegebenenfalls auch in der Vorstellung, geben Sicherheit.

 

 

 

18. Positive Anker

 

Setzen Sie selbst oder mit Unterstützung Anker für gute Zustände. Sicherheit, Zuversicht, Schlagfertigkeit, Humor,.. Sie wählen selbst! Das durften die Hunde bei Pawlow nicht.

Das Prinzip wird in diesem Artikel beschrieben: Eine Idee bitte, jetzt! Setzen Sie Ihren Kreativitätsanker: Kreativität auf Bestellung!

Video

Alkohol bei Lampenfieber?

Erst, wenn Sie das Video starten wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google. Mehr bei den Hinweisen zum Datenschutz.

Hilfe bei Lampenfieber & Co.

 

Wenn Sie erfolgreich sein wollen, dann sind Sie an vielen Stellen gefordert, effektiv zu sprechen und zu präsentieren, zu überzeugen und für Ihre Ideen zu kämpfen. Leider schweigen viele Menschen, weil sie unter enormem Lampenfieber leiden. Lampenfieber kann eine anregende Wirkung haben. Manchmal allerdings überwiegt die Angst und der Mensch verstummt. So halten sich viele Menschen mit ihren Beiträgen zurück. Das ist schade, besonders wenn jemand etwas Wertvolles beizutragen hat.

Blockiert Sie Lampenfieber oder Leistungsangst und vereitelt Ihre Ambitionen? Dann werden Sie aktiv! Es ist möglich, Ihre Angst vor öffentlichen Reden aufzulösen.

Seit 1998 helfe ich Menschen, sich und ihre Botschaften überzeugend zu präsentieren. Während dieser Zeit habe ich viele Rednerinnen und Rednern mit intensivem Lampenfieber geholfen. Weil es manchmal mehr ist als nur Lampenfieber, bringe ich die erforderliche therapeutische Zulassung als Therapeut für die Ausübung von Psychotherapie mit. Bei mir – weil Sie Ihre Auftritte vor Ihrem Publikum genießen wollen – sind Sie in guten Händen.

Sie können selbst am besten einschätzen, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Hier finden Sie die Honorare für meine Unterstützung.

Falls Sie gerade nicht in Berlin sind, wählen Sie Termine mit mir per Telefon oder online mit Videounterstützung. Wobei es durchaus gute Gründe für eine Reise nach Berlin gibt.

Profitieren Sie von meiner Erfahrung in Marketing, Psychologie und Kommunikation. Mehr über mich erfahren Sie in meinem Profil.

P.S.

 

Wie halten Sie es mit dem Alkohol bei der Rede? Ruhig ein Glas vorher oder dann doch lieber warten, um nach dem Auftritt mit einem Cocktail auf den Erfolg anzustoßen? Gibt es bessere Wege und was sind Ihre Empfehlungen?

 

 

Lampenfieber ...

 

 

%

... quält mich.

%

... hat mich früher gequält und ist heute weg oder viel besser.

%

... ist kein relevantes Thema für mich.

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (2017, n= 482)

Artikel zu Missverständnissen

"Alkohol verstärkt den Effekt des Medikaments", 
steht in der Packungsbeilage.  Ist das jetzt ein Warnhinweis oder eine Empfehlung?

Artikel zu Lampenfieber

Lampenfieber: 18 Tipps für sichere Reden und Präsentationen

Empfehlungen auf dem Prüfstand. Nicht nur die Empfehlung Alkohol zur Minderung von Lampenfieber, Redeangst und Auftrittsangst zu verwenden geht schnell nach hinten los. Hier sind 18 bessere Tipps.

Hilfe bei Redeangst: Wenn das Lampenfieber keines ist

Hilfe bei Redeangst: Wenn das Lampenfieber keines ist

Wenn nach zahlreichen Redegelegenheiten, Rhetorik- und Kommunikationstrainings, angeblich bewährten Techniken und Übungen gegen Lampenfieber und Nervosität beim Auftritt, die Intensität des Lampenfiebers immer noch nicht abgenommen hat, könnte es daran liegen, das es kein Lampenfieber ist. Redeangst, Logophobie, Redehemmung, Auftrittsangst sind anders als Lampenfieber.

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 22. November 2016
Überarbeitung: 30. März 2020
Englische Version:
AN: #245115
K: CNB
Ü:

Eine herausragende Rede oder Präsentation als rhetorisches Meisterstück

Wie Sie Ihr persönliches rhetorisches Meisterstück als Redner voranbringt

Liefern Sie einen hervorragenden Redebeitrag. Damit Sie und Ihre Botschaft überzeugen — in Reden und Präsentationen vor Publikum
Überdurchschnittliche Reden halten

Ihr persönliches rhetorisches Meisterstück wird Sie verändern

 

Jede Rednerin und jeder Redner sollte zumindest einmal im Leben eine herausragende Rede halten. Die Wirkung reicht weit über das Ereignis hinaus. Diese Erfahrung wird zur mentalen Referenz, wird Sie als Redner oder Rednerin verändern. Arbeiten Sie an Ihrem persönlichem rhetorischen Meisterstück.

Es gibt Dinge, bei denen die Mittelmäßigkeit unerträglich ist: Dichtkunst, Tonkunst, Malerei und öffentliche Rede.

Jean de La Bruyèr

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

 

Reden vor Publikum? Lieber nicht! Oder doch?

 

a. Karriereverzicht oder b. überzeugend vor Publikum reden? Noch immer wählen viele Menschen mehr oder weniger bewusst Option a. und die Vermeidung öffentlicher Reden. Schade, denn dadurch verzichten sie auf viele Chancen.

Es ist viel darüber geschrieben worden, weshalb so viele Menschen eine derartige Heidenangst davor haben, exponiert vor Publikum zu sprechen. Doch auch die beste Entschuldigung ändert nichts daran: Neben dem fachlichen Können ist der wesentlichste Erfolgsfaktor in vielen Bereichen; die Fähigkeit sich und das eigene Angebot überzeugend zu präsentieren. Und da ist es recht hilfreich, geeignete Redegelegenheiten wirksam zu nutzen. Also; Zeit sich dem Thema zu widmen, und zwar so, dass es sich lohnt. Wenn schon, denn schon!

 

 

 

Lampenfieber und Spiegelneuronen

 

Selbst Menschen mit intensivstem Lampenfieber kann geholfen werden. Die gute Nachricht: Das geht auch sanft, ohne gleich ins kalte Wasser geworfen zu werden! Selbst die mentale Vorbereitung kann Spaß machen. Überhaupt ist Spaß – oder ist Begeisterung hier ein besseres Wort? – nicht nur eine nette Begleiterscheinung, sondern grundlegend für überzeugende Auftritte. Das Publikum will jedem zuhören, der meint, was er sagt und sie mitnimmt in erstrebenswerte Zustände. So ist das mit den Spiegelneuronen: Leidet der Redner, leidet das Publikum! Ist der Redner begeistert, …

 

 

 

Referenzerfahrung: Ihr persönliches rhetorisches Meisterstück

 

Aller Anfang ist schwer? Viele erinnern sich an ihre ersten rhetorischen Gehversuche. Und nicht immer sind es erheiternde Erinnerungen. Das ewige Abmühen bei der Vorbereitung, die weichen Knie beim Gang nach vorne, die Angst etwas zu vergessen, die vielen, auf einen gerichteten Augen, einschränkende Gedanken, Körpersäfte und … Mit solchen Erinnerungen wird die nächste Redegelegenheit nicht gerade herbeigesehnt, sondern reflexartig abgeschüttelt.

Lassen Sie sich von Iwan Petrowitsch Pawlow und mir inspirieren, denn das pawlowsche Konditionieren geht aus andersherum: Wie wäre es den Spieß umzudrehen? Anstatt sich von negativen Erlebnissen belasten zu lassen, sorgen Sie für sehr gute Erfahrungen, die zukünftig als erbauliche Referenzerfahrungen dienen. Arbeiten Sie mit Unterstützung an einem persönlichen Meisterstück, einer Rede, die Ihnen und dem Publikum zeigt, was in Ihnen steckt. Der Aufwand, den Sie dafür auf sich nehmen, dient, dann nicht nur diesem einen Auftritt, sondern wird alle zukünftigen Präsentationen positiv beeinflussen.

Was ist eine ausgezeichnete Präsentation?

 

Langweilige und mittelmäßige Präsentationen sind begegnen einem täglich. Gute Präsentationen sind ungewöhnlich, aber hervorragende Präsentationen sind selten. Denn bei Präsentationen ist der Übergang von gut zu großartig größer als der Übergang von schlecht zu gut. Hier sind einige Beispiele, weshalb:

 

 

1. Emotionale Wirkung

 

Gute Präsentationen sind unvergesslich. Sie enthalten Grafiken, Bilder und Fakten so, dass sie leicht zu merken sind. Selbst nach einer Weile kann sich Ihr Publikum an Ihre Botschaft erinnern.

Die meisten Leute würden es vorziehen, Emotionen aus ihren Präsentationen herauszulassen. Die Wahrheit ist, dass, wenn Sie starke Emotionen wie Überraschung oder Ehrfurcht in Ihrem Publikum auslösen, Sie mit größerer Wahrscheinlichkeit einen Eindruck auf Ihr Publikum machen werden. Exzellente Präsentationen sind daher emotional und motivierend. Sie bringen die Zuschauer an den Punkt, an dem sie sofort eine Entscheidung treffen und handeln wollen.

 

 

 

2. Informationen

 

Überzeugende Daten und Fakten können Ihnen helfen, Ihre Argumente zu verdeutlichen. Gute Präsentationen enthalten valide Informationen. Alle Informationen werden sorgfältig geprüft, sie sind korrekt und präzise. Gute Präsentationen liefern ehrliche Inhalte auf ehrliche Weise.

Exzellente Präsentationen konzentrieren sich auf die relevanten Informationen und bereiten sie anschaulich auf. Alle Informationen, die nicht relevant sind, werden entfernt, auch Spielereien, die keine Funktion haben. Was bleibt, sind die Informationen, die die Botschaft unterstützen.

 

 

 

3. Storytelling: Geschichten erzählen

 

Geschichten fesseln das Publikum, sodass Sie sicher sein können, Ihnen wird zugehört. Deshalb beinhalten gute Präsentationen Geschichten. Im Gegensatz zu Fakten sprechen Geschichten das Herz an, und jede gute Präsentation verwendet Geschichten, um Punkte zu veranschaulichen und Menschen zu helfen, eine emotionale Verbindung zur Botschaft herzustellen. Eine gute Geschichte wird Aufmerksamkeit erregen und sie auf sich ziehen.

Ausgezeichnete Präsentationen sind Geschichten. In Geschichten verpackte Botschaften. Solche Präsentationen nehmen das Publikum mit auf emotionale Reisen, die einen Grund schaffen, sich hier und jetzt zu entscheiden und die Botschaften Realität werden zu lassen.

 

 

 

4. Engagement

 

Die Aufmerksamkeit des Publikums für die Dauer einer Präsentation zu sichern, ist eine Herausforderung. Gute Präsentationen beinhalten daher einige interaktive Elemente.

Exzellente Präsentationen beinhalten spezifische Präsentationstechniken, um das Engagement zu steigern. Einige der zuverlässigsten Faktoren sind:

  • Gemeinsamkeiten mit den Zuhörern betonen
  • direkte Interaktion mit Ihrem Publikum
  • sinnvolle visuelle Hilfsmittel
  • ausgezeichnete Präsentationsfähigkeiten
  • überzeugende Persönlichkeit als Redner

Unterstützung für überzeugende Reden und Präsentationen

 

Wer nicht redet, wird nicht gehört und wer es wagt auch nicht immer. Auf dem Weg zum überzeugenden Rednerin oder Redner gibt es noch ein paar Stufen, die es zu meistern gilt. Wenn Sie Wettbewerb haben, sorgen wir für Ihren Vorsprung.

Sie wollen überzeugen, mit Ihrer Botschaft und als Persönlichkeit? Dann helfe ich Ihnen bei der Vorbereitung Ihrer Reden und Präsentationen. Von den Erfahrungen aus Marketing, Psychologie und Kommunikation werden Sie profitieren. Den Umfang bestimmen Sie. Zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback empfehle ich Ihnen und Ihrer Botschaft. Dann wissen Sie, wie Sie und Ihr aufbereitetes Thema wirken, was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso wollen Sie erst im Anschluss an Ihren echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Profitieren Sie vom Vorsprung. Meine Definition von Glück: Vorbereitung trifft auf Gelegenheit.

 

Welcher Aufwand lohnt sich?

 

Bei einer guten Investition kommt mehr heraus, als hineingesteckt wird. Sie können selbst am besten einschätzen, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Hier finden Sie die Honorare für meine Unterstützung zu Kommunikationspsychologie, Sprache, Struktur, Stimme, Körpersprache, Storytelling, rhetorische Mittel, Medien, wie PowerPoint und Co. etc.

 

 

 

Keine Zeit, um zu mir in Berlin zu kommen?

 

Sie sind gerade nicht in Berlin? Dann nutzen Sie Sitzungen mit mir via Telefon oder mit Videounterstützung. Wobei es durchaus gute Gründe für eine Reise nach Berlin gibt.

 

 

 

Lampenfieber

 

Schmetterlinge im Bauch? Sehr viele Menschen leiden bei ihren Auftritten vor Publikum unter so intensivem Lampenfieber, dass ihre Leistungen deutlich hinter den Möglichkeiten bleiben. Viele vermeiden Redegelegenheit,  wo es nur geht. Schade, weil mit meiner Hilfe ein Auftritt in einem guten Zustand möglich ist. Haltung lässt sich leichter bewahren als wiedergewinnen. Und, weshalb sollten Sie auf eine Chance verzichten sich und Ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren. Nur, für den Fall…

Die ideale Basis: Professionelles Feedback mit Optimierungsempfehlungen

 

Wie sehr überzeugen Sie und Ihre Botschaften in Reden und Präsentationen? Wie gut sind Sie in den 118+ wesentlichsten Präsentationsfähigkeiten? Seit 1998 analysiere ich systematisch Redebeiträge. Nach vielen tausend ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich Ihnen sehr genau sagen, was auf welches Publikum welche Wirkung hat. Lassen Sie sich von mir Feedback geben, dass Sie voranbringt. Sie bekommen grundsätzliche Rückmeldungen und Empfehlungen, sowie für konkrete Redebeiträge die Impulse, die Sie brauchen, um zu überzeugen.

Interessiert? Dann finden Sie hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

Sie wünschen sich professionelle Unterstützung? Lassen Sie uns dazu ins direkte Gespräch kommen. Bei Interesse, für organisatorische Fragen und Terminvereinbarungen erreichen Sie mich persönlich am besten über das nachfolgende Formular oder per E-Mail (mail@karstennoack.de). Telefonisch bin ich am ehesten montags bis donnerstags in der Zeit von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr zu sprechen: Telefon 030 / 864 213 68, Mobil 01577 / 704 53 56. Meist bin ich im Einsatz, hinterlassen Sie dann bitte eine Nachricht mit Ihrer Telefonnummer in Deutschland. Denken Sie unbedingt daran sehr konkret den Anlas Ihres Anrufs zu nennen. Ich rufe Sie dann so schnell wie möglich zurück. Hinweise zum Datenschutz finden Sie hier.

Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen finden Sie deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das für Sie passt, freue ich mich auf die Zusammenarbeit.

 

 

Nachricht

 

Um es Ihnen und mir leicht zu machen, bitte ich Sie dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist Ihnen überlassen, was Sie eintragen. Umso genauer Sie sind, desto einfacher machen Sie mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklären Sie sich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Ihnen ist bekannt, dass Sie Ihre Einwilligung jederzeit widerrufen können. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

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Anmerkungen:

In der Adresszeile Ihres Browsers sollte die URL mit „https://www.karstennoack.de/...” beginnen, daran erkennen Sie eine sichere Verbindung (SSL).

P.S.

 

Haben Sie schon eine solche bemerkenswerte Referenzerfahrung bei einer Rede oder Präsentation gemacht? Wie profitieren Sie davon?

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 3. August 2016
Überarbeitung: 2. August 2019
AN: #7874
K: 2. August 2019
Ü:

Wie Sie Lampenfieber wegatmen. Atemtechniken statt Stress bei Reden und Präsentationen.

Wie Sie Lampenfieber wegatmen. Atemtechniken statt Stress bei Reden und Präsentationen.

Hilfe bei Lampenfieber in Berlin und ...
Atemtechniken bei Lampenfieber

Atemtechniken statt Lampenfieber bei Reden und Präsentationen.

 

Mit Atemtechniken können Sie Lampenfieber abbauen. Allerdings sind nicht alle der Empfehlungen hilfreich. Wer dem gut gemeinten Ratschlag folgt, längere Zeit besonders tief ein und auszuatmen, steigert das Unbehagen oft zusätzlich. Hier erfahren Sie, was zu beachten ist, was funktioniert.

Atmung

 

Sich des Atems bewusst zu werden ist eine Möglichkeit, im gegenwärtigen Augenblick anzukommen.

Thich Nhat Hanh

Einatmen, ausatmen, Lampenfieber weg?

 

Atmen kann doch jeder, oder? Allerdings tun wir das nicht immer auf ideale Weise, sondern einschränkend, die sogar Lampenfieber fördert. Die gute Nachricht; das ist keine Einbahnstraße. Ein vermeintlich simpel klingendes und doch sehr wirkungsvolles Mittel bei Lampenfieber besteht in einer förderlichen Atmung. Bewusstes Atmen hilft präsent im Augenblick zu sein, uns zu beruhigen und zu fokussieren. Die Konzentration wird dabei auf die momentanen Gedanken gelenkt und wir setzen uns damit auseinander.

Der sprichwörtliche Hinweis, bei Stress erst einmal tief durchzuatmen, hat durchaus seine Berechtigung. Bei automatischen Stressreaktionen – wie bei Lampenfieber – beschleunigen sich sowohl die Atmung, der Puls und die Herzfrequenz. Der eigene Körper scheint zu entgleiten, Sie spüren Hitze und gleichzeitig Kälte, oftmals sogar kalten Schweiß auf der Stirn oder am Rücken. Die gut vorbereitete Rede und all das Wissen sind nicht mehr erreichbar, vieles ist in Sekundenschnelle wie gelähmt.

Um diesem Stresszustand vorzubeugen, lohnt es sich bereits vor einer bevorstehenden stressigen Situation die passende Atemtechnik zu beherrschen.

 

 

 

Atemtechniken bei Lampenfieber und Redeangst

 

Mit Atemtechniken kann Lampenfieber abgebaut werden. Allerdings sind nicht alle Empfehlungen hilfreich. Wer dem gut gemeinten Ratschlag folgt; längere Zeit besonders tief ein und auszuatmen, steigert das Unbehagen oft zusätzlich. Besser:

 

 

Atemtechnik Nr. 1

 

Der Schwerpunkt dieser Technik liegt in der Ausatmung und der Konzentration auf die Entspannung. Besonders in Stresssituationen wird häufig zu schnell und hastig Atem geholt. Subjektiv wird dies als Atemnot erlebt. Es kommt also nicht so sehr darauf an erst mal tief Luft zu holen, sondern viel mehr darauf möglichst gleichmäßig und intensiv auszuatmen.

Atmen Sie entspannt bis in den Bauchraum hinein ein, so dass sich der Bauch dabei etwas hebt. Und dann atmen Sie gleichmäßig und zügig aus. Das machen Sie dreimal, gefolgt von einer kurzen Pause mit normaler Atmung, um es dann wieder dreimal zu wiederholen. Dadurch pendelt die Atmung sich wieder in einen natürlichen Rhythmus ein und das hilft Ihnen den nächsten Adrenalinschub abzuwenden.

 

 

Atemtechnik Nr. 2

 

Während die Atmung sonst ein automatisierter Prozess ist und keinerlei Konzentration auf sich lenkt, konzentrieren Sie sich während dieser Atemtechnik gezielt auf die Zeitspanne beim Ein- und Ausatmen und zählen die Sekunden mit. Indem Sie sich mit der Atemtechnik beschäftigen, geraten die Gedanken an das Lampenfieber zunehmend in den Hintergrund.

Zuerst atmen Sie tief und langsam bis in den Bauch ein, anschließend noch langsamer und ohne Pause ausatmen. Diese Übung wiederholen Sie mehrmals, wobei die Einatmung rund 4 Sekunden und die Ausatmung rund 6 Sekunden beträgt. Nein, dazu brauchen Sie keine Stoppuhr, viel wichtiger ist dabei möglichst ruhig zu atmen und sich weitestgehend auf die Atmung selbst zu konzentriert. So, als würden Sie mit jedem Ausatmen etwaige Anspannungen loslassen und mit jedem Einatmen Gelassenheit in sich aufnehmen.

Je nach Ausschüttung der Stresshormone kann sich die Besserung bereits nach einer Minute, bei intensivem Lampenfieber aber auch erst nach einigen Minuten einstellen.

Diese Atemtechnik ist in vielen Situationen hilfreich. Für Redner empfehlenswert ist es, sich kurz vor dem Auftritt ausreichend Zeit zu nehmen, um sich zu sammeln und mit Hilfe dieser Atemtechnik in einen guten Zustand zu versetzen.

 

 

 

Die Wirkung von Atemtechniken bei Lampenfieber

 

Atemtechniken tragen zur Beruhigung bei und lenken den körperlichen und mentalen Kreislauf in geregelte Bahnen. Jeder reagiert bei Lampenfieber anders auf Atemtechniken. Manche Betroffene sind begeistert über die Wirkung und andere spüren nur eine kleine Entlastung. Bei intensivem Lampenfieber, Rede- und Auftrittsangst bringt oft erst eine Kombination mit anderen Methoden wie beispielsweise Hypnobalancing™ die ersehnte spürbare Besserung. Das Publikum wird dann kaum ahnen, dass Sie noch vor Kurzem mit Nervosität und Lampenfieber zu kämpfen hatten.

Ist es Lampenfieber oder Redeangst?

 

Lampenfieber und Redeangst sind keine Synonyme. Das die Bezeichnungen so oft synonym verwendet werden hat Folgen. Was bei Lampenfieber gut funktioniert, wirkt bei Redeangst kaum und kann sie sogar noch verschlimmern. Hinweis finden Sie im Artikel Redeangst: Wenn das Lampenfieber keines ist.

Hilfe bei Lampenfieber & Co.

 

Wenn Sie erfolgreich sein wollen, dann sind Sie an vielen Stellen gefordert, effektiv zu sprechen und zu präsentieren, zu überzeugen und für Ihre Ideen zu kämpfen. Leider schweigen viele Menschen, weil sie unter enormem Lampenfieber leiden. Lampenfieber kann eine anregende Wirkung haben. Manchmal allerdings überwiegt die Angst und der Mensch verstummt. So halten sich viele Menschen mit ihren Beiträgen zurück. Das ist schade, besonders wenn jemand etwas Wertvolles beizutragen hat.

Blockiert Sie Lampenfieber oder Leistungsangst und vereitelt Ihre Ambitionen? Dann werden Sie aktiv! Es ist möglich, Ihre Angst vor öffentlichen Reden aufzulösen.

Seit 1998 helfe ich Menschen, sich und ihre Botschaften überzeugend zu präsentieren. Während dieser Zeit habe ich viele Rednerinnen und Rednern mit intensivem Lampenfieber geholfen. Weil es manchmal mehr ist als nur Lampenfieber, bringe ich die erforderliche therapeutische Zulassung als Therapeut für die Ausübung von Psychotherapie mit. Bei mir – weil Sie Ihre Auftritte vor Ihrem Publikum genießen wollen – sind Sie in guten Händen.

Sie können selbst am besten einschätzen, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Hier finden Sie die Honorare für meine Unterstützung.

Falls Sie gerade nicht in Berlin sind, wählen Sie Termine mit mir per Telefon oder online mit Videounterstützung. Wobei es durchaus gute Gründe für eine Reise nach Berlin gibt.

Profitieren Sie von meiner Erfahrung in Marketing, Psychologie und Kommunikation. Mehr über mich erfahren Sie in meinem Profil.

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Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen finden Sie deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das für Sie passt, freue ich mich auf die Zusammenarbeit.

 

 

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Umfrageergebnisse

 

Wer unter Lampenfieber leidet erlebt das im Detail auf ganz eigene Weise, doch es gibt einige typische Beobachtungen.

 

 

Lampenfieber ...

 

 

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... quält mich.

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... hat mich früher gequält und ist heute weg oder viel besser.

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... ist kein relevantes Thema für mich.

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (2017, n= 482)

Bei Reden achte ich anfangs vor allem auf die …

%

Einatmung

%

Ein- und Ausatmung gleichermaßen

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Ausatmung

Nicht repräsentative Umfrage auf www.karstennoack.de (2017 und 2018, n=1000)

P.S.

 

Was halten Sie von Atemtechniken bei Lampenfieber?

Artikel zum Thema Lampenfieber und Redeangst

Lampenfieber: 18 Tipps für sichere Reden und Präsentationen

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Hilfe bei Redeangst: Wenn das Lampenfieber keines ist

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Wenn nach zahlreichen Redegelegenheiten, Rhetorik- und Kommunikationstrainings, angeblich bewährten Techniken und Übungen gegen Lampenfieber und Nervosität beim Auftritt, die Intensität des Lampenfiebers immer noch nicht abgenommen hat, könnte es daran liegen, das es kein Lampenfieber ist. Redeangst, Logophobie, Redehemmung, Auftrittsangst sind anders als Lampenfieber.

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 16. Juni 2012
Überarbeitung: 19. August 2021
AN: #43359
K:
Ü:

Gewusst wie: Lampenfieber durch Bewegung abschütteln

Gewusst wie: Lampenfieber durch Bewegung abschütteln

Wenn schon, dann bitte richtig!
Gewusst wie: Lampenfieber durch Bewegung abschütteln. Es beginnt beim richtigen Stand!

Bewegung und Lampenfieber

 

Erfahren Sie, wie Sie Stress und Lampenfieber bei Reden und Präsentationen durch unterstützende Bewegungen abschütteln.

Bewegung und Stress

 

Stress kann durch Bewegung abgebaut werden. Doch viele Menschen, die unter Lampenfieber und Redeangst leiden, strengen sich bewusst an, möglichst ruhig zu erscheinen und unterdrücken deshalb so weit wie möglich alle Bewegungen. Dadurch wird beispielsweise auch auf eine ansprechende Gestik verzichtet.

 

 

 

Die Unruhe findet ihren Weg an die Oberfläche…

 

… so oder so. Ein Bedürfnis zu unterdrücken, ist ansteckend. Und weil der Körper bestrebt ist, den Stress durch andere Bewegungen abzuschütteln, tauchen sie dann zwangsläufig an unkontrollierten Orten auf. Es sind diese eigenartigen Bewegungen, die nicht zur Aussage gehören und die Zuschauer irritieren. Häufiges Kratzen, Zucken, mit den Fingern spielen, mit den Füßen wippen, mit dem Körper schaukeln und viele andere Bewegungen sorgen dann für Unruhe beim Redner und schließlich auch beim Publikum. Die Spiegelneuronen machen sich bemerkbar; die Unruhe färbt ab! Darauf ist Verlass!

Stattdessen lieber:

 

 

 

Stress abschütteln: Bewegung gezielt nutzen

 

Viel besser als alle verkrampften Kontrollversuche ist es, bei Lampenfieber Techniken zu lernen, bei denen Bewegungen sowohl der Aussage als auch dem Zustand des Redners zugutekommen. Schon eine angemessene Gestik wirkt Wunder, wenn sie auch die Aussagen unterstützt.

 

 

 

Wohin mit den Händen?

 

Nehmen Sie die Hände locker oberhalb Ihres Bauchnabels ineinander, denn das ist ein guter Ausgangspunkt für eine natürliche Gestik. Mit etwas Übung wird es so leichter unterstützende Gesten an den Tag zu legen, anstatt an irgendetwas nervös herumzuspielen. Solche unkontrolliert verkrampften Bewegungen lenken Sie selbst und Ihr Publikum nur unnötig ab.

Behalten Sie die Hände möglichst frei und nehmen Sie nur dann Dinge in die Hand, wenn es unbedingt erforderlich ist. Benötigen Sie eine Fernbedienung, dann kommt diese in die nichtdominante Hand. Dort stört sie am wenigsten und gibt nach einer Gewöhnungszeit Ruhe. Es gibt Redner und Rednerinnen, die haben die ganze Zeit einen Stift in der Hand, obwohl sie nichts schreiben. Das wirkt eigenartig und zieht die Aufmerksamkeit auf sich.

 

 

 

Klingt nebensächlich, ist es aber nicht: der gute Stand beim Reden

 

Ganz wesentlich ist ein guter Stand. Aus ihm heraus sind unterstützende Bewegungen viel leichter. Das klingt einfach und trivial? Mag sein, doch schon das braucht in der Regel etwas Hilfestellung und Übung. Wer ihn nicht geübt hat, verändert meist so oft den Stand, dass vom sprichwörtlichen Standpunkt keine Rede mehr sein kann.

Besser: Stellen Sie die Füße parallel oder etwas mit den Spitzen nach außen. Je nach Typ ist es am besten, wenn der Fußabstand etwas weniger oder breiter als die Schulter ist. Ja, es gibt kleine kulturelle Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Die sind  allerdings relative klein, wenn es um einen guten Stand bei einer Rede geht. Achten Sie darauf, die Knie nicht nach hinten durchzudrücken. Das macht Sie unbeweglich. Und das sowohl körperlich als auch geistig. Wenn der Stand sicher ist, dann ist auch der Reiz kleiner zu wackeln oder zu wippen. Nicht schön, wenn Sie behaupten, dass Sie für etwas stehen und dabei einen symbolischen Schritt nach hinten machen oder sonst wie wankelmütig erscheinen. Zeigen Sie lieber Haltung! Halten Sie den Oberkörper aufrecht. Die Schultern hängen weder dabei, noch sind sie zu steif nach hinten gezogen. Dabei immer schön locker bleiben! Halten Sie den Kopf gerade. Achten Sie darauf, dass die Nase weder hochschaut, das würde arrogant wirken, noch nach unten gerichtet ist, denn das wirkt unsicher und unterwürfig.

Fazit: Ein guter Stand wirkt souverän und Sie fühlen sich auch sicherer.

Ist es Lampenfieber oder Redeangst?

 

Lampenfieber und Redeangst sind keine Synonyme. Das die Bezeichnungen so oft synonym verwendet werden hat Folgen. Was bei Lampenfieber gut funktioniert, wirkt bei Redeangst kaum und kann sie sogar noch verschlimmern. Hinweis finden Sie im Artikel Redeangst: Wenn das Lampenfieber keines ist.

Hilfe bei Lampenfieber & Co.

 

Wenn Sie erfolgreich sein wollen, dann sind Sie an vielen Stellen gefordert, effektiv zu sprechen und zu präsentieren, zu überzeugen und für Ihre Ideen zu kämpfen. Leider schweigen viele Menschen, weil sie unter enormem Lampenfieber leiden. Lampenfieber kann eine anregende Wirkung haben. Manchmal allerdings überwiegt die Angst und der Mensch verstummt. So halten sich viele Menschen mit ihren Beiträgen zurück. Das ist schade, besonders wenn jemand etwas Wertvolles beizutragen hat.

Blockiert Sie Lampenfieber oder Leistungsangst und vereitelt Ihre Ambitionen? Dann werden Sie aktiv! Es ist möglich, Ihre Angst vor öffentlichen Reden aufzulösen.

Seit 1998 helfe ich Menschen, sich und ihre Botschaften überzeugend zu präsentieren. Während dieser Zeit habe ich viele Rednerinnen und Rednern mit intensivem Lampenfieber geholfen. Weil es manchmal mehr ist als nur Lampenfieber, bringe ich die erforderliche therapeutische Zulassung als Therapeut für die Ausübung von Psychotherapie mit. Bei mir – weil Sie Ihre Auftritte vor Ihrem Publikum genießen wollen – sind Sie in guten Händen.

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Lampenfieber ...

 

 

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... quält mich.

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... hat mich früher gequält und ist heute weg oder viel besser.

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... ist kein relevantes Thema für mich.

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (2017, n= 482)

P.S.

 

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Artikel zum Thema Lampenfieber und Redeangst

Lampenfieber: 18 Tipps für sichere Reden und Präsentationen

Empfehlungen auf dem Prüfstand. Nicht nur die Empfehlung Alkohol zur Minderung von Lampenfieber, Redeangst und Auftrittsangst zu verwenden geht schnell nach hinten los. Hier sind 18 bessere Tipps.

Hilfe bei Redeangst: Wenn das Lampenfieber keines ist

Hilfe bei Redeangst: Wenn das Lampenfieber keines ist

Wenn nach zahlreichen Redegelegenheiten, Rhetorik- und Kommunikationstrainings, angeblich bewährten Techniken und Übungen gegen Lampenfieber und Nervosität beim Auftritt, die Intensität des Lampenfiebers immer noch nicht abgenommen hat, könnte es daran liegen, das es kein Lampenfieber ist. Redeangst, Logophobie, Redehemmung, Auftrittsangst sind anders als Lampenfieber.

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Artikel zu Missverständnissen

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 11. Oktober 2009

Überarbeitung: 1. August 2019
Englische Version:
AN: #641
K: CNB
Ü:

So helfen realistische Bewertungen der Befürchtungen bei Lampenfieber

So helfen realistische Bewertungen der Befürchtungen bei Lampenfieber

Sich und Ihre Botschaft überzeugend präsentieren: Hilfe bei Lampenfieber und Redeangst in Berlin
Hilfe bei Lampenfieber und Redeangst in Berlin

Wie realistisch sind die Befürchtungen bei Lampenfieber wirklich?

 

Wer Lampenfieber ablegen will, muss sich der Gelegenheit stellen, anstatt die Angst zu verdrängen. So überwinden und wachsen Sie.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Lampenfieber? Die Menge macht das Gift!

 

Fast jeder, der Präsentationen oder Reden vor Publikum hält, kennt Lampenfieber. Mit dem Leistungs- und Konkurrenzdruck in unserer Gesellschaft steigt auch die Angst, zu versagen. Rasender Herzschlag, zitternde Hände, Schweißausbrüche, jagende Gedanken machen sich dann unangenehm bemerkbar.

Ob im Besprechungsraum oder auf der Bühne, ob Präsentation, Prüfung oder Konzert; wer vor anderen Menschen etwas vorträgt und sich dabei nicht blamieren möchte, kennt die Tücken des Nervensystems, das diese Angstreaktionen hervorbringt. Im Lampenfieber verdeutlicht sich unsere tief verwurzelte Angst vor dem Ausgeliefertsein, dem Ungewissen. Meistens tritt es kurz vor oder am Anfang einer Präsentation auf.

Etwas Lampenfieber fördert die Qualität einer Präsentation, weil es Redner menschlicher machen kann. Doch manchmal nimmt es überhand und das Lampenfieber hindert dann Redner daran, sich zu entfalten, so gut zu sein, wie es in einem guten Zustand möglich wäre.

 

 

 

Auf in die Schlacht

 

Wer übersteigertes Lampenfieber loswerden möchte, muss sich ihm stellen. Vermeidung lässt die Dämonen mächtiger werden, davon ernähren sie sich. Anstatt zu versuchen, Ihnen aus dem Weg zu gehen und die Angst zu verdrängen, setzen Sie sich also besser bewusst mit ihr auseinander. Was ist Ihre Vermutung; woher stammt Ihre Angst, vor anderen Menschen zu sprechen? Hatten Sie eine negative Erfahrung, ein Erlebnis, dass unangenehme Gefühle ausgelöst hat? Manchmal kann es schon helfen, sich ein realistisches Schlimmster-Fall-Szenario, ein Worst Case Szenario, konsequent auszumalen.

Was ist das Allerschlimmste, das passieren kann? Vielleicht merken Sie dann schon selbst, dass einige Befürchtungen nicht sehr wahrscheinlich sind. Damit meine ich nicht, dass Sie Ihre Angst verharmlosen sollen. Im Gegenteil: Nehmen Sie Ihre Ängste ernst, selbst wenn Sie sie gleichzeitig logisch entkräften können. Indem Sie sich mit Ihren Befürchtungen auseinandersetzen, können Sie sich im Vorfeld Maßnahmen überlegen, um sie zu vermeiden.

 

 

 

Ran an die Wurzeln des Lampenfiebers

 

Es ist Zeit, genauer näher hinzusehen, weshalb Ihnen die Knie schlottern.

Ist es die Angst vor dem persönlichen Scheitern? Befürchten Sie Ihren eigenen hohen Ansprüchen nicht gerecht zu werden oder sich sogar bis zu blamieren? Manchmal laufen vor dem inneren Auge Endzeitszenarien ab, der innere Dialog macht sich selbstständig. Und was er von sich gibt, ist oft nicht sehr konstruktiv.

  • Was, wenn ich den Faden verliere, einen Blackout habe?
  • Hoffentlich fange ich nicht an zu stottern.
  • Wenn nur nicht meine Stimme versagt.
  • Auf keinen Fall die rettenden Unterlagen fallen lassen.

 

Oder befürchten Sie negative Reaktionen Ihres Publikums?

  • Werde ich selbst kritische Fragen beantworten können?
  • Gibt es Menschen im Publikum, die mich nicht mögen?
  • Was mache ich, wenn mir jemand etwas Böses will?
  • Hoffentlich verärgere oder langweile ich niemanden!

 

Möglicherweise sind es unvorhersehbare Zwischenfälle, die Ihnen die Nackenhaare anheben?

  • Wie gehe ich damit um, wenn der Beamer nicht mitspielt?
  • Was, wenn das Notebook ausfällt?
  • Bin ich spontan genug, um auftretende Probleme souverän zu lösen?

 

Wenn Sie wissen, was Ihnen Angst macht, holen Sie die Verursacher aus dem Dunkeln ins Licht. So haben Sie die Chance, genau dort anzusetzen und sich konkret auf die entsprechende Situation einzustellen. Dann haben Sie nicht mehr allgemein und diffus vor dem Auftritt Angst, sondern haben klarer vor Augen, was es vorzubereiten gibt, um potenzielle Hindernisse schon im Vorfeld abzubauen. Murphy mag keine Vorbereitung.

Schreiben Sie genau auf, wovor Sie sich fürchten. Also beispielsweise nicht bloß, dass Sie Angst davor haben, nicht ernst genommen zu werden, sondern unter welchen Umständen dies geschehen könnte. Machen Sie es konkret, Punkt für Punkt!

 

 

 

Ja und?

 

Es könnte geschehen, dass Ihnen ein Wort nicht einfällt, Sie den Faden verlieren oder anderer Meinung als Ihr Publikum sind. Na und? Ist das ein angemessener Grund, für Ihre so intensiven Ängste? Der Umgang mit dem Lampenfieber erfordert die Auseinandersetzung mit den eigenen Werten, Wünschen und Erwartungen. Das gelingt am besten mit einem geeigneten Gesprächspartner, einem Coach oder Therapeuten. Schließlich sollen die Antworten auf wesentliche Fragen ja nicht an der Oberfläche haltmachen. Klären Sie das Thema für sich, ein und für alle Mal.

Lampenfieber wird oft in allererster Linie als Störenfried und Spielverderber empfunden. Doch es kann uns auch interessante Einblicke in unsere Persönlichkeit bieten und dabei helfen, uns weiterzuentwickeln. Wenn die Angst ein Symptom für etwas ist; was wollen diese Symptome uns mitteilen? Nervosität macht sich bemerkbar, wenn wir an unsere Grenzen stoßen. Und ein gutes Gefühl stellt sich ein, wenn wir gut vorbereitet sind, wir unsere Grenzen neu und weiter stecken, uns entfalten.

Hilfe bei Lampenfieber & Co.

 

Wenn Sie erfolgreich sein wollen, dann sind Sie an vielen Stellen gefordert, effektiv zu sprechen und zu präsentieren, zu überzeugen und für Ihre Ideen zu kämpfen. Leider schweigen viele Menschen, weil sie unter enormem Lampenfieber leiden. Lampenfieber kann eine anregende Wirkung haben. Manchmal allerdings überwiegt die Angst und der Mensch verstummt. So halten sich viele Menschen mit ihren Beiträgen zurück. Das ist schade, besonders wenn jemand etwas Wertvolles beizutragen hat.

Blockiert Sie Lampenfieber oder Leistungsangst und vereitelt Ihre Ambitionen? Dann werden Sie aktiv! Es ist möglich, Ihre Angst vor öffentlichen Reden aufzulösen.

Seit 1998 helfe ich Menschen, sich und ihre Botschaften überzeugend zu präsentieren. Während dieser Zeit habe ich viele Rednerinnen und Rednern mit intensivem Lampenfieber geholfen. Weil es manchmal mehr ist als nur Lampenfieber, bringe ich die erforderliche therapeutische Zulassung als Therapeut für die Ausübung von Psychotherapie mit. Bei mir – weil Sie Ihre Auftritte vor Ihrem Publikum genießen wollen – sind Sie in guten Händen.

Sie können selbst am besten einschätzen, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Hier finden Sie die Honorare für meine Unterstützung.

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Wie realistisch sind Ihre Befürchtungen?

Sich im Vorfeld Sorgen um Dinge zu machen, die man nicht beeinflussen kann, ist vergeudete Energie.

Artikel zu Lampenfieber

Lampenfieber: 18 Tipps für sichere Reden und Präsentationen

Empfehlungen auf dem Prüfstand. Nicht nur die Empfehlung Alkohol zur Minderung von Lampenfieber, Redeangst und Auftrittsangst zu verwenden geht schnell nach hinten los. Hier sind 18 bessere Tipps.

Hilfe bei Redeangst: Wenn das Lampenfieber keines ist

Hilfe bei Redeangst: Wenn das Lampenfieber keines ist

Wenn nach zahlreichen Redegelegenheiten, Rhetorik- und Kommunikationstrainings, angeblich bewährten Techniken und Übungen gegen Lampenfieber und Nervosität beim Auftritt, die Intensität des Lampenfiebers immer noch nicht abgenommen hat, könnte es daran liegen, das es kein Lampenfieber ist. Redeangst, Logophobie, Redehemmung, Auftrittsangst sind anders als Lampenfieber.

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2009
Überarbeitung: 1. Juli 2020
AN: #565
Ü:
K:

So proben Sie Reden und Präsentationen für mehr Sicherheit und Wirkung

So proben Sie Reden und Präsentationen für mehr Sicherheit und Wirkung

4 gute Gründe Reden und Präsentationen zu proben und 12 Tipps
Proben von Reden und Präsentationen

Proben? Proben!

 

Professionell durchgeführte Proben verbessern den konkreten Redeauftritt und geben Ihnen Sicherheit bei Ihrer Präsentation. Doch sind adäquate Proben von Reden und Präsentationen eher die Ausnahme als die Regel. Typisch sind die guten Vorsätze, es beim nächsten Mal richtigzumachen. In meinem Artikel erfahren Sie, weshalb sich Proben lohnen und was dabei zu beachten ist. Sie bekommen 4 gute Gründe Reden und Präsentationen zu proben und 12 Tipps wie es geht.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

 

Wozu Proben bei Reden und Präsentationen?

 

Ich liebe Stegreifreden. Daher wünschte ich, es wäre anders, doch Proben sind wesentlich für den Erfolg von Reden und Präsentationen. Immer wieder erlebe ich, wie das ignoriert wird. Viel zu viele wichtige Redegelegenheiten bleiben durch Selbstsabotage weit hinter den Möglichkeiten zurück.

Häufig wird die Notwendigkeit von Proben nicht ernst genommen und es bleibt im besten Fall bei halbherzigen Annäherungen an die guten Vorsätze. An dem Inhalt wird oft bis zur letzten Minute gewerkelt, für die Probe bleibt dann keine Zeit mehr.

Eine beachtliche Anzahl von Menschen behauptet, sie wären besser, wenn sie improvisieren. Dabei machen sie sich etwas vor und sabotieren sich und das Anliegen, das sie verfolgen wollten. Selbst die besten Stegreifredner üben, das bis sie so gut sind, wie wir es erleben. Vorher gab es eine Menge Training.

 

 

 

4 gute Gründe Reden und Präsentationen zu proben

 

1. Selbstvertrauen

 

Ihr Selbstvertrauen nimmt während der Proben zu und Lampenfieber wird abgebaut.

 

 

2. Inhaltliche Optimierung

 

Sie feilen am Inhalt, experimentieren und testen Optionen. Holprige Stellen, Wirkungsräuber und andere Potenziale lassen sich oft erst beim Probelauf erkennen

 

 

3. Darbietung

 

Ihre Darbietung wird besser, wodurch Sie und Ihre Botschaft überzeugender werden.

 

 

 

4. Spaß

 

Es macht Spaß kreativ und professionell ans Werk zu gehen und das Ergebnis zu sehen

 

 

 

12 Tipps für die effektive Probe von Reden und Präsentationen

 

Proben Sie! Und das bitte so, dass es Sie voranbringt.

 

 

 

1. Üben Sie laut

 

Wenn Sie laut sprechen, prägt es sich erstens besser ein und außerdem bemerken Sie leichter, welche Korrekturen erforderlich sind. Viele Menschen schreiben anders, als sie reden. So entfernen Sie holperige Stellen und es wird eine runde Angelegenheit. Sie finden heraus, welche Stellen Sie wie betonen, um die gewünschte Wirkung zu erzielen.

 

 

 

2. Stehen Sie auf

 

Setzen Sie Ihren gesamten Körper bei der Probe ein. Das hilft auch dabei, den Inhalt tiefer zu verinnerlichen. Das Körpergedächtnis ist immens hilfreich.

 

 

 

3. Aufzeichnungen

 

Wie hilfreich Videoaufzeichnungen sind, hängt sehr davon ab, auf was Sie wie achten. Wer Erfahrungen mit professioneller Redevorbereitung gemacht hat, weiß, worauf zu achten ist. Ansonsten führen Aufzeichnungen leider oft zu ungünstigen Interpretationen, die eher schaden als helfen.

Übrigens halte ich Proben vor dem Spiegel für keine so gute Idee. Bei einer Videoaufzeichnung können Sie die Auswertung anschließen und gegebenenfalls weitere Rückmeldungen einholen. So ein Spiegel lenkt viele Menschen zu sehr ab, ist sehr unnatürlich. Wie gut, dass so ein Smartphone auch hier hilft und umfangreiche Ausrüstung ersetzt.

 

 

 

4. Vor Publikum

 

Sind die Vorbereitungen schon fortgeschritten, dann lohnt sich eine Probe vor Publikum. Am besten ist es, wenn die Teilnehmer dem späteren Publikum ähneln. Das ist besonders beim Einsatz von Humor sehr wichtig, um die Wirkung erahnen zu können. Echte Menschen verändern die Energie.

 

 

 

5. Ort der Probe

 

Üben Sie an einem Ort, der dem Veranstaltungsort möglichst ähnlich ist. Mitunter ist es möglich, dies am tatsächlichen Ort zu tun. So machen Sie sich auch mit dem Ort vertrauter. Sie werden sich mehr als Gastgeber fühlen, Sie nutzen den Heimvorteil.

 

 

 

6. Wiederholungen

 

Es erfordert einige Durchläufe, um sich durch Proben sicher zu fühlen und die gewünschte Qualität zu erreichen. Proben Sie so lange, bis Sie ein gutes Gefühl haben und das Feedback stimmt. Wobei damit nicht eine lange, sondern lieber mehrere angemessen lange Proben gemeint sind. Als Daumenwert kursieren 60 Minuten Probe je Minute Redezeit.

Je früher Sie mit den Redevorbereitungen beginnen, desto weniger Gesamtzeit ist erforderlich. Ich zeige meinen Klienten, wie sich mit wenig Aufwand viel Ergebnis erzielen lässt. Zeitlicher Druck reduziert die Effektivität.

 

 

 

7. Nebenwirkungen

 

Durchdachte Proben, vorzugsweise mit konstruktivem Feedback, verbessern nicht nur den konkreten Redeauftritt, sie fördern tiefergehend die Sicherheit von Rednern. Bei gutem Feedback lernen Sie nicht nur Ihre Rede, sondern auch sich selbst noch besser kennen.

 

 

 

8. Kleiderprobe

 

Proben können Sie in jeder Be- oder Entkleidung. Je nach Bedeutung einer Redegelegenheit empfiehlt es sich allerdings, die Probe so realistisch wie möglich zu gestalten. Steve Jobs soll das für ganz besonders wichtig gehalten zu haben. Er hat, hinter von Sicherheitspersonal bewachten Türen, an den Veranstaltungsorten geprobt. Welche Bedeutung bei Proben die Bekleidung (Jeans, Sneakers, Stehkragenpullover) spielte, ist mir nicht bekannt. Doch spätestens bei der Generalprobe ist es an der Zeit, auch sie einzubeziehen. Das erhöht die Sicherheit und beugt Überraschungen vor. Tatsächlich hat die Bekleidung eine gewisse Bedeutung beim Thema Lampenfieber.

 

 

 

9. Generalprobe

 

Wenn möglich ist eine Generalprobe am Ort des Geschehens unter möglichst realistischen Bedingungen empfehlenswert.

 

 

 

10. Investition

 

Wie so oft ist das Verhältnis von Aufwand zu Nutzen als Investition zu betrachten. Welchen Aufwand verdient Ihr Vorhaben, Ihr Redebeitrag?

 

 

 

11. Ausreden und Prokrastination

 

Wer will, findet Wege, wer nicht will, findet Ausreden. Schluss mit den Ausreden und Prokrastination! Setzen Sie Ihre Vorsätze um. Machen Sie sich bewusst, was Sie sich vom Redebeitrag erhoffen und welche Konsequenzen sich daraus ergeben, wenn Sie und Ihre Botschaft überzeugen. Behalten Sie das Ziel im Auge und die Motivation hoch.

 

 

 

12. Professionelle Unterstützung

 

Wenn Sie mit professioneller Unterstützung proben, dann bekommen Sie das Feedback, das Ihnen hilft überzeugend aufzutreten. Sie erfahren vorher, wie Sie und Ihre Botschaft wirken und was sich optimieren lässt. Den Umfang der Unterstützung bestimmen Sie. Meine Empfehlung: Zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback sollten Sie sich und Ihrem Publikum gönnen. Dann wissen Sie selbst, wie Sie und Ihre Rede auf Ihre Zielgruppe wirken, was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso wollen Sie erst nach Ihrem echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Den Preis für professionelle Unterstützung finden Sie hier. Sie wissen selbst am besten, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Profitieren Sie vom Vorsprung. Das geht übrigens auch mit Sitzungen via Telefon oder mit Videounterstützung.

Übrigens leiden sehr viele Menschen bei ihren Auftritten vor Publikum unter sehr intensivem Lampenfieber und durchleiden den Auftritt. Schade, weil das mit entsprechender Hilfe nicht notwendig ist. Nur, für den Fall, …

Wie wirken Sie in Reden und Präsentationen, was sind Ihre Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend sind Sie und Ihre Botschaften in Reden und Präsentationen? Wie nutzen Sie die 118+ wesentlichsten Präsentationsfähigkeiten? Wie gelingt es, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Redebeiträge. Nach tausenden ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich Ihnen sehr genau sagen, was auf welches Publikum welche Wirkung hat. Lassen Sie mich einen Ihrer Redebeiträge und Ihre Darbietung analysieren. Dann gebe ich Ihnen professionelles Feedback, dass Sie voranbringt. Sie bekommen relevante Rückmeldungen und spezifische Empfehlungen, sowie für konkrete Redebeiträge die Impulse, die Sie brauchen, um zu überzeugen. Profitieren Sie von meinen Erfahrungen, einschließlich Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann finden Sie hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

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Sie wünschen sich professionelle Unterstützung? Lassen Sie uns dazu ins direkte Gespräch kommen. Bei Interesse, für organisatorische Fragen und Terminvereinbarungen erreichen Sie mich persönlich am besten über das nachfolgende Formular oder per E-Mail (mail@karstennoack.de). Telefonisch bin ich am ehesten montags bis donnerstags in der Zeit von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr zu sprechen: Telefon 030 / 864 213 68, Mobil 01577 / 704 53 56. Meist bin ich im Einsatz, hinterlassen Sie dann bitte eine Nachricht mit Ihrer Telefonnummer in Deutschland. Denken Sie unbedingt daran sehr konkret den Anlas Ihres Anrufs zu nennen. Ich rufe Sie dann so schnell wie möglich zurück. Hinweise zum Datenschutz finden Sie hier.

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Wie proben Sie Ihre Reden und Präsentationen? Worauf achten Sie, was funktioniert und was weniger?

Artikel zu Missverständnissen

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 17. Dezember 2006
Überarbeitung: 6. Juli 2020
AN: #494
K:
Ü: AA

Blackout bei Reden und Präsentationen überwinden: 19 Tipps. Wo ist der rote Faden?

Blackout bei Reden und Präsentationen überwinden: 19 Tipps. Wo ist der rote Faden?

Wenn es doch passiert ... Tipps, um das Beste aus einem Blackout zu machen
Blackout bei der Rede überwinden

Einen Blackout vor Publikum überwinden

 

Eine wichtige Rede oder Präsentation läuft und dann passiert es: Faden verloren, Blackout, Brett vor dem Kopf, Tunnelblick. Na und? Erfahren Sie was Sie selbst dann tun können. So überwinden Sie einen Blackout.

Blackout während einer Rede oder Präsentation?

 

Etwas Lampenfieber kann anregend wirken. Steigert sich Lampenfieber jedoch über einen gewissen Punkt hinaus, dann kann es zu einem Blackout kommen. Das sind diese Momente, in denen der Kopf wie leer gefegt scheint, wobei damit kein aufgeräumter Zustand gemeint ist – im Gegenteil!

Typische Situationen sind Prüfungen, Präsentation vor Publikum oder vor der Kamera. Trotz fundierter Vorbereitung ist dann das Erlernte nicht mehr erreichbar. Bei aller Anstrengung – und oft gerade deswegen – entgleitet, was vorher noch halbwegs entspannt greifbar war. Gerade das krampfhafte Bemühen, es unbedingt wieder in den Griff zu bekommen, führt zu intensiven Stressreaktionen. Was wollte ich noch sagen? Nur nichts vergessen, alles perfekt machen. Wie geht es weiter? Was war mein roter Faden? Oh, weg ist der Gedanke, Mist, es ist passiert; ein Blackout!

 

 

 

Na, und?

 

Stellen Sie sich vor: Sie haben schon die Hälfte Ihrer Präsentation hinter sich und sind zunehmend zuversichtlicher, weil Ihr Publikum positiv reagiert. Plötzlich jedoch wird Ihr Verstand leer und alles, was Sie sagen sollen, verschwindet hinter einer dunklen Wolke. Und dann wenden Sie sich in Richtung Ihres Publikums und denken sich: „Was wollte ich noch einmal sagen?“, doch die Antwort kommt nicht.

Den Faden verloren? Na und? Im Grunde ist ein kurzer Blackout während einer Rede kaum der Rede wert. Erstens kann das Publikum sich nach einem guten Redebeitrag in aller Regel nicht einmal mehr daran erinnern. Zweitens können Redner bei der Gelegenheit zeigen, wie sie mit einer solchen Situation umgehen.

Tatsächlich sind gravierende Blackouts vergleichsweise selten. Am schlimmsten ist die Angst vor einem Blackout. Sie richtet am meisten Schaden an, weil sie Redner davon abhält zu zeigen, was sie können.

 

 

 

Ursachen für einen Blackout

 

Aus den Augen aus dem Sinn: Es gibt viele Gründe, weshalb einem Redner der rote Faden reißen kann. Häufig genannte Gründe sind Lampenfieber, Müdigkeit, Ablenkungen durch private Themen oder Zwischenrufe aus dem Publikum. All das kann eine Menge Stress verursachen und der macht uns nun einmal nicht zu besseren Rednern.

Der sicherste Weg in den Blackout führt über die Angst davor. Bloß nicht den Faden verlieren, nur nicht scheitern, … Schreckensszenerien dominieren die Vorstellung. Derartig belastet auf die Bühne zu gehen ist generell die ungünstigste Voraussetzung für gute Redebeiträge. Tritt dieser Fall ein, helfen Ihnen die folgenden Tipps, die nicht nur die Situation retten, sondern Sie als Redner auch noch gut aussehen lassen.

19 Tipps bei Blackout. Wo ist der verlorene Faden?

 

 

Ein Blackout ist wie eine Art Blockade im Gehirn. Diese Blockade lässt sich auf mehreren Wegen begegnen:

 

 

 

1. Den letzten Satz wiederholen

 

Wiederholen Sie den letzten ausgesprochenen Satz, der Ihnen noch einfällt. Einen schon gesagten Satz oder eine Kernbotschaft zu wiederholen wirkt so, als wenn es darum geht dem Publikum nochmals etwas in Erinnerung zu rufen. Gleichzeitig hilft es selbst wieder den Faden zurückzugewinnen, indem ein Anknüpfungspunkt gefunden wird. So lässt sich leichter wieder auf die Spur kommen. Den letzten Satz zu wiederholen hilft oft schon, um an den letzten Gedanken anzuknüpfen, wenn wir aus der Spur geraten sind. Geschickt wieder eingefädelt und mit dem roten Faden weitermachen.

 

 

 

2. Blick auf die Stichwortkarte

 

Wenn Sie Karteikarten mit den wichtigsten Stichworten vorbereitet haben, sollte ein entspannter Blick darauf genügen und schon geht es weiter. Der verzweifelt suchende Blick auf einen Stapel Notizen hingegen wirkt weniger kompetent auf das Publikum.

 

 

 

3. Das Publikum fragen

 

Mal schauen, ob das Publikum zugehört hat; „Wo waren wir noch gerade?“, „Wer kann das Bisherige zusammenfassen?“, „Was ist bisher bei Ihnen angekommen?“. Es sollten doch genügend Zeugen verfügbar sein.

 

 

 

4. Zeit für eine Pause

 

Immer mit der Ruhe und besonders dann, wenn die Pferde mit einem durchgehen wollen. Eine mehrsekündige Pause wird in der Regel vom Publikum begrüßt und als Konzentration des Redners gedeutet. Das wirkt souverän, wenn es gut gemacht wird. Gönnen Sie sich einen Augenblick, gehen Sie dazu kurz in sich. In dieser Zeit können Sie in Ruhe entscheiden, wie Sie weitermachen. Wenn Ihnen wieder einfällt, was als Nächstes kommt, schauen Sie ins Publikum und fahren fort, als wenn nichts gewesen wäre. Auf diese Weise wird der Blackout als inszenierte Pause wahrgenommen.

Und wenn ohnehin eine längere Pause angesagt ist, nutzen Sie die Gunst des Moments.

 

 

 

5. Ortswechsel

 

Raus aus der Schreckstarre. Neben dem Beamer fällt Ihnen nichts mehr ein? Dann gehen Sie an einen anderen Ort im Raum. Schon der Ortswechsel kann Wunder wirken. Außerdem hängen geistige und körperliche Beweglichkeit zusammen. Mit etwas Bewegung kommen oft auch die Gedanken wieder in Schwung. Irgendein Grund für etwas Bewegung findet sich doch, oder?

 

 

 

6. Kurze Ablenkung

 

Das Fenster öffnen, ein Glas Wasser, …  Ommmmm! Und weiter geht es. Wo waren wir noch gerade? Ah, ja …

 

 

 

7. Zusammenfassen

 

Fassen Sie zusammen, was bisher gesagt wurde. Dann erinnern Sie sich wieder daran, was als Nächstes kommt und es hilft dem Publikum bei der Orientierung und Vertiefung.

 

 

 

8. Humor

 

Lächeln Sie und nehmen Sie es selbstironisch, wenn Ihnen im Moment einfach nicht einfallen will, wie es weitergeht. Nutzen Sie die Gelegenheit, um Ihre Souveränität als Redner zu demonstrieren, indem Sie das Publikum trotz inhaltlicher Unterbrechung weiter unterhalten. Stegreifredner wissen solche Gelegenheiten zu schätzen und blühen regelrecht auf.

 

 

 

9. Kernbotschaften wiederholen

 

Formulieren Sie bei der Vorbereitung einer Rede oder Präsentation die wichtigsten Kernaussagen und prägen Sie sich diese gut ein. Dann können Sie diese immer wieder nutzen, um Zeit zum Nachdenken zu gewinnen, während das Publikum die Kernbotschaften aufnimmt.

 

 

 

10. Machen Sie doch da weiter, wo Sie wollen

 

Was Sie ursprünglich sagen wollten, ist gerade nicht greifbar? Na und? Sagen Sie halt, was Sie wollen. Es ist doch Ihre Bühne. Knüpfen Sie dort an, wo Sie es für sinnvoll halten.

Falls Sie PowerPoint und Co. einsetzen, hoffe ich für Sie, dass Sie wissen, wie Sie gekonnt zur passenden Seite kommen.

 

 

 

11. Teilnehmerübung

 

Schicken Sie die Teilnehmer in eine Übung. Und wenn Ihnen keine bessere einfällt; fordern Sie doch die Teilnehmer auf, sich untereinander über die persönlichen Erfahrungen zum Thema auszutauschen.

 

 

 

12. Zugeben

 

Wo gibt’s denn noch so etwas: Hurra, der Redner ist ein Mensch, wie sympathisch! Gehen Sie offen mit Aussetzern um. Zeigen Sie sich aufrecht und auch sich selbst gegenüber wohlwollend, wie Sie mit sich umgehen. Das sagt eine Menge über Sie und Ihren Charakter, Ihre Persönlichkeit.

 

 

 

13. Notfall-Element

 

Sie könnten sich für einen solchen Moment etwas vorbereiten, dass Sie dann aus dem Hut zaubern können. Setzen Sie Anschauungsmaterial ein, nehmen Sie Schaustücke wie Prospekte, Produkte oder etwas anders mit. Wählen Sie etwas, für dass sich Ihr Publikum interessiert. Und ja, das darf gerne mit angemessenem Humor zu tun haben. Es soll sogar Redner geben, die gerade deswegen solche Momente begrüßen. Endlich eine Gelegenheit das Kaninchen hervorzuzaubern. Von Druck kann dann keine Rede mehr sein. So ein sicheres Netz macht den Auftritt deutlich entspannter.

 

 

 

14. Anker abfeuern

 

Wer beispielsweise im Mentaltraining entsprechende Techniken gelernt hat oder professionelle Hilfe in Anspruch nimmt, kann förderliche Zustände aktivieren. Die werden im Vorfeld installiert und so intensiviert, dass sie bei Bedarf den Zustand wie auf Knopfdruck verbessern.

 

 

 

15. Bewegung

 

Körperliche Bewegung baut Stress ab und bringt selbst die festgefahren Gedanken wieder in Bewegung. Es handelt sich also von der Absicht her, um eine gute Idee. Leider ist die Umsetzung meist nicht so hilfreich.

Ungeübte Redner verzichten auf ihren sicheren Standpunkt. Sie beginnen deshalb nach kurzer Zeit ihr Gewicht von einem Bein auf das andere zu verlagern, einen Schritt nach vorn oder dann wieder einen Schritt zurück, sie tänzeln. Auch im Sitzen wird andauernd die Position gewechselt. Manche vom Lampenfieber geplagten Menschen wackeln hin und her. Die meisten dieser Bewegungen erfolgen unbewusst, allerdings empfehlen auch manche Artikel sie zum Abbau von Lampenfieber. Es stimmt zwar, dass Bewegung Blockaden lockert und bei Blackout hilft, aber diese Bewegungen haben auch eine Menge Nachteile. Auf das Publikum wirken solche Bewegungen sehr unsicher. Es lenkt von den beabsichtigten Botschaften ab, nimmt ihnen die Wirkung, die Glaubwürdigkeit und oft wird sogar das Gegenteil der Absicht erreicht. Viel besser sind Bewegungen, die sowohl die Botschaft unterstützen als auch dem persönlichen Zustand dienen.

 

 

 

16. Genießen Sie das Gefühl der Energetisierung

 

Akzeptieren Sie einfach die Tatsache, dass Sie diese Schmetterlinge in Ihrem Bauch spüren werden, dass dies für die meisten Menschen vor Publikum dazugehört und Energie freisetzt.

 

 

 

17. Erinnern Sie sich an Ihre Geschichte, nicht an Ihr Drehbuch

 

Setzen Sie auf Storytelling und fokussieren Sie auf das Erlebnis, dass Sie vermitteln wollen. Auf diese Weise werden Sie nie wieder einen Blackout haben. In guten Gesprächen ist das ja auch kein Thema, oder?

 

 

 

18. Gesten

 

Gesten helfen Ihnen, flüssig zu sprechen und die entsprechenden Worte leichter wiederzufinden. Sie erleichtern es Ihnen, sich an das, was Sie sagen wollten, zu erinnern.

Weil das Erstarren ein Symptom der Kampf- und Fluchtreaktion ist, ist es so hilfreich, den Körper und den Geist in Bewegung zu bringen.

 

 

 

19. Vorbeugen: Gefahr erkannt – Gefahr gebannt

 

Der beste Schutz vor Blackout sind grundsätzlich rhetorische Übungen und eine gute Vorbereitung der Rede. Geht es um sehr intensives Lampenfieber, dann können die Tipps auf dieser Seite zumindest etwas den Druck reduzieren. Besser ist es dann jedoch den Ursachen ein für alle Mal an der Wurzel zu begegnen. Schließlich darf so eine Redegelegenheit ja auch Spaß machen. Weniger anzustreben wäre schade.

Umfrageergebnis

 

Blackout vor Publikum …

%

… habe ich noch nicht erlebt aber fürchte mich davor

%

… habe ich schon erlebt.

%

… ist kein Thema für mich.

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (n= 322)

Hilfe bei Lampenfieber & Co.

 

Wenn Sie erfolgreich sein wollen, dann sind Sie an vielen Stellen gefordert, effektiv zu sprechen und zu präsentieren, zu überzeugen und für Ihre Ideen zu kämpfen. Leider schweigen viele Menschen, weil sie unter enormem Lampenfieber leiden. Lampenfieber kann eine anregende Wirkung haben. Manchmal allerdings überwiegt die Angst und der Mensch verstummt. So halten sich viele Menschen mit ihren Beiträgen zurück. Das ist schade, besonders wenn jemand etwas Wertvolles beizutragen hat.

Blockiert Sie Lampenfieber oder Leistungsangst und vereitelt Ihre Ambitionen? Dann werden Sie aktiv! Es ist möglich, Ihre Angst vor öffentlichen Reden aufzulösen.

Seit 1998 helfe ich Menschen, sich und ihre Botschaften überzeugend zu präsentieren. Während dieser Zeit habe ich viele Rednerinnen und Rednern mit intensivem Lampenfieber geholfen. Weil es manchmal mehr ist als nur Lampenfieber, bringe ich die erforderliche therapeutische Zulassung als Therapeut für die Ausübung von Psychotherapie mit. Bei mir – weil Sie Ihre Auftritte vor Ihrem Publikum genießen wollen – sind Sie in guten Händen.

Sie können selbst am besten einschätzen, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Hier finden Sie die Honorare für meine Unterstützung.

Falls Sie gerade nicht in Berlin sind, wählen Sie Termine mit mir per Telefon oder online mit Videounterstützung. Wobei es durchaus gute Gründe für eine Reise nach Berlin gibt.

Profitieren Sie von meiner Erfahrung in Marketing, Psychologie und Kommunikation. Mehr über mich erfahren Sie in meinem Profil.

P.S.

 

Was empfehlen Sie als Mittel zur Vorbeugung von Blackout oder für den Notfall?

Artikel zu Missverständnissen

Blackout

Artikel zu Lampenfieber

Lampenfieber: 18 Tipps für sichere Reden und Präsentationen

Empfehlungen auf dem Prüfstand. Nicht nur die Empfehlung Alkohol zur Minderung von Lampenfieber, Redeangst und Auftrittsangst zu verwenden geht schnell nach hinten los. Hier sind 18 bessere Tipps.

Hilfe bei Redeangst: Wenn das Lampenfieber keines ist

Hilfe bei Redeangst: Wenn das Lampenfieber keines ist

Wenn nach zahlreichen Redegelegenheiten, Rhetorik- und Kommunikationstrainings, angeblich bewährten Techniken und Übungen gegen Lampenfieber und Nervosität beim Auftritt, die Intensität des Lampenfiebers immer noch nicht abgenommen hat, könnte es daran liegen, das es kein Lampenfieber ist. Redeangst, Logophobie, Redehemmung, Auftrittsangst sind anders als Lampenfieber.

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 24. Januar 2016
Überarbeitung: 24. Mai 2020
Englische Version: https://www.karstennoack.com/tips-overcome-blackout-speech-presentation/
AN: #45769
K: CNB
Ü:

Lernen Sie zu überzeugen, anstatt sich hinter Rednerpulten zu verstecken

Lernen Sie zu überzeugen, anstatt sich hinter Rednerpulten zu verstecken

In Deckung: Hinter dem Rednerpult vor gefährlichem Publikum schützen. Weshalb es besser wäre die meisten Rednerpulte abzuschaffen.

In Deckung: Hinter dem Rednerpult vor gefährlichem Publikum schützen

 

Manche Redner denken, sie könnte sich hinter einem Rednerpult vor dem Publikum in Sicherheit bringen. Ob das so eine gute Idee ist? Ein Plädoyer, weshalb Redepult weitgehend abgeschafft werden sollten.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Risikobegrenzung für gefährliches Publikum?

 

So gerne ich die Löwen* im Zoo beobachte, so dankbar bin ich demjenigen, der an den Graben zwischen mir und den gefräßigen Raubtieren gedacht hat. Ähnliches scheinen manche Redner zu denken, wenn sie sich hinter ihrem Rednerpult (gendergerecht wird jetzt häufiger von Redepult statt Rednerpult gesprochen)  in Sicherheit bringen. Allerdings gibt es zwischen beiden Situationen gewisse Unterschiede.

 

 

 

Gedanken zum Publikum und der Gefahr für Redner

 

 

1. Nicht jedes Publikum hat Sie zum Fressen gerne

 

Es ist zwar nicht garantiert, dass alle Personen im Publikum einem wohlgesonnen sind. Doch so richtig bissig sind die wenigsten.

 

 

 

2. Die Barriere hat Konsequenzen

 

Publikumsnähe? Nähe vermittelt so eine Schutzeinrichtung nicht gerade, im Gegenteil. Es unterstreicht unterschiedliche Positionen. Wird dann noch wie von der Kanzel gepredigt und nicht dem Publikum aus der Seele gesprochen, dann wird aus dem Pult ein Elfenbeinturm.

 

 

 

3. Ein Pult macht Angriffe wahrscheinlicher

 

Wer sich hinter einem Pult versteckt, signalisiert so, dass er sich vor Angriffen fürchtet. Krampfhaft Halt am Pult zu suchen, wirkt auch nicht gerade selbstsicher. Ob das so gemeint ist oder nicht; das ist eine Interpretationsmöglichkeit. Unbewusst wird es oft so verstanden. Es senkt den Status des Redners, während ein guter freier Stand Souveränität vermittelt. Wer unsicher wirkt, wird häufiger angegriffen. Gehen Sie mal wieder in den Zoo und beobachten Sie die Alpha-Tiere im Rudel. Die sind meist am entspanntesten. Es wagt keiner so schnell sie anzugreifen.

 

 

 

Und nun? Was ist mit Rednerpulten?

 

Soweit zu den Gedanken zu Verhältnis von Publikum und Redepult, die mir spontan in den Sinn kommen. Es sprechen allerdings noch weitere Argumente dafür, sich als Redner nicht ans Pult zu klammern und sie weitgehend abzuschaffen. Hier sind sie:

 

 

1. Körpersprache

 

Im Guten…

Hinter einem Pult ist selbst eine gute Körpersprache nur eingeschränkt von der Publikumsperspektive aus zu erkennen. Damit verzichten Sie auf die erforderliche nonverbale Unterstützung Ihrer Botschaft.

 

Wie im Schlechten…

Auch meinen manche Redner, dass sie etwas hinter dem Pult verstecken könnten und machen dort eigenartige Dinge. So wippen manche Redner, andere Redner klopfen im Takt einer für das Publikum nicht hörbaren Musik oder folgen anderen unerklärlichen inneren Stimmen. Das kann sich durchaus irritierend auf das Publikum auswirken.

Hatte ich erwähnt, dass sich Botschaft und Persönlichkeit des Redners nicht trennen lassen?

 

 

 

2. Verlockungen

 

Abgelesene Reden. So ein Rednerpult verlockt zu weniger empfehlenswerten Verhalten, wie dem Vorlesen des dort angelegten Manuskripts. Na, wenn es da schon liegt… Von wegen: Keine gute Idee!

 

 

 

3. Diskussionsbremse

 

Der Bundestag ist ein Ort, an dem das Rednerpult besonders präsent ist. Manche meinen, das wäre einer der Gründe, weshalb es dort kaum echte Diskussionen gibt, wie beispielsweise in Großbritannien, im Unterhaus. Die Parlamentarier sollen dort möglichst frei sprechen. Ein Rednerpult gibt es deswegen dort nicht. Ausschließlich die Vertreter der Regierung und der Vertreter der Opposition können ein Redemanuskript auf einem kleinen Holzkasten ablegen. Meist dient es auch ihnen dazu, sich dort demonstrativ locker anzulehnen. Ansonsten sind nur kleine Notizzettel zugelassen. Halten sich Abgeordnete nicht an diese Tradition und lesen zu viel ab, wird mit dem Ruf „Reading, reading!“ dagegen protestiert. Die Debatten in London sind erkennbar anders, als in Berlin. Für hiesige Betrachter wirkt das mitunter chaotisch.

Parlamente, bei denen vom Platz aus und ohne weite Wege zum Redepult gesprochen wird, debattieren heftiger. Während es dort spontaner und emotionaler zugeht, sind Bundestagsdebatten vorwiegend sehr vorhersehbar. Die Abgeordneten kommen der Reihe nach an das Rednerpult, legen dort ihre oft wörtlich vorbereiteten Redemanuskripten ab und wiederholen die in der Regel ohnehin schon bekannten Positionen. Das schützt vor Überraschungen und interessierten Zuhörern. Lebhafte Debatten sind die Ausnahme. Zwischenfragen sind zwar von den Sitzreihen aus möglich, wenn der Redner sie zulässt, doch so recht debattiert wird nicht. Auch hinsichtlich des Bundestages gibt es deswegen Stimmen, die für die Abschaffung des Redepults sind. Das könnte der fehlenden Debattenkultur auf die Sprünge helfen.

 

 

 

4. Besser, viel besser

 

Gute Redner wollen dem Publikum nahe sein und brauchen keine Schutzeinrichtungen. Es gibt vieles, dass Sie tun können, um sich während Ihrer Auftritte sicher zu fühlen. Und falls sich tatsächlich im Publikum jemand als bissig herausstellt, dann wissen Sie auch, was zu tun ist. Gute Redner tun einiges, um gute Redner zu werden und zu bleiben. Das ist nicht nur deswegen schön, weil ich damit einen Teil meines Lebensunterhalts verdiene. Der Umgang mit schwierigen Personen lässt sich lernen. Dann kann vieles schon im Vorfeld getan werden, damit es gar nicht erst zu Angriffen kommt.

 

 

 

Und, wenn da nun mal ein Pult steht?

 

Ja, mitunter werden Sie ans Pult gekettet und Ihre Frage nach einem kabellosen Mikrofon wird verneint. Dann gilt es das Beste daraus zu machen. Etwas Spielraum bleibt ja noch. Ich zeige Ihnen in Gruppen- und Einzeltrainings gerne welchen.

 

* Ja, auf dem Foto ist ein Teddybär. Ich hatte auf die Schnelle gerade kein Löwenfoto zur Hand und wie Sie sehen ist nicht alles so gefährlich, wie es mitunter auf den ersten Blick erscheint.

Umfrageergebnis

 

Ist ein Redepult vorhanden…

%

... nutze ich es.

%

... nutze ich es nur, wenn es sein muss.

%

... meide ich es.

Ergebnis einer nicht repräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de und in Rhetoriktrainings (n= 880)

Die ideale Basis: Professionelles Feedback mit Optimierungsempfehlungen

 

Wie sehr überzeugen Sie und Ihre Botschaften in Reden und Präsentationen? Wie gut sind Sie in den 118+ wesentlichsten Präsentationsfähigkeiten? Seit 1998 analysiere ich systematisch Redebeiträge. Nach vielen tausend ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich Ihnen sehr genau sagen, was auf welches Publikum welche Wirkung hat. Lassen Sie sich von mir Feedback geben, dass Sie voranbringt. Sie bekommen grundsätzliche Rückmeldungen und Empfehlungen, sowie für konkrete Redebeiträge die Impulse, die Sie brauchen, um zu überzeugen.

Interessiert? Dann finden Sie hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

Unterstützung für überzeugende Reden und Präsentationen

 

Wer nicht redet, wird nicht gehört und wer es wagt auch nicht immer. Auf dem Weg zum überzeugenden Rednerin oder Redner gibt es noch ein paar Stufen, die es zu meistern gilt. Wenn Sie Wettbewerb haben, sorgen wir für Ihren Vorsprung.

Sie wollen überzeugen, mit Ihrer Botschaft und als Persönlichkeit? Dann helfe ich Ihnen bei der Vorbereitung Ihrer Reden und Präsentationen. Von den Erfahrungen aus Marketing, Psychologie und Kommunikation werden Sie profitieren. Den Umfang bestimmen Sie. Zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback empfehle ich Ihnen und Ihrer Botschaft. Dann wissen Sie, wie Sie und Ihr aufbereitetes Thema wirken, was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso wollen Sie erst im Anschluss an Ihren echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Profitieren Sie vom Vorsprung. Meine Definition von Glück: Vorbereitung trifft auf Gelegenheit.

 

Welcher Aufwand lohnt sich?

 

Bei einer guten Investition kommt mehr heraus, als hineingesteckt wird. Sie können selbst am besten einschätzen, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Hier finden Sie die Honorare für meine Unterstützung zu Kommunikationspsychologie, Sprache, Struktur, Stimme, Körpersprache, Storytelling, rhetorische Mittel, Medien, wie PowerPoint und Co. etc.

 

 

 

Keine Zeit, um zu mir in Berlin zu kommen?

 

Sie sind gerade nicht in Berlin? Dann nutzen Sie Sitzungen mit mir via Telefon oder mit Videounterstützung. Wobei es durchaus gute Gründe für eine Reise nach Berlin gibt.

 

 

 

Lampenfieber

 

Schmetterlinge im Bauch? Sehr viele Menschen leiden bei ihren Auftritten vor Publikum unter so intensivem Lampenfieber, dass ihre Leistungen deutlich hinter den Möglichkeiten bleiben. Viele vermeiden Redegelegenheit,  wo es nur geht. Schade, weil mit meiner Hilfe ein Auftritt in einem guten Zustand möglich ist. Haltung lässt sich leichter bewahren als wiedergewinnen. Und, weshalb sollten Sie auf eine Chance verzichten sich und Ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren. Nur, für den Fall…

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

Sie wünschen sich professionelle Unterstützung? Lassen Sie uns dazu ins direkte Gespräch kommen. Bei Interesse, für organisatorische Fragen und Terminvereinbarungen erreichen Sie mich persönlich am besten über das nachfolgende Formular oder per E-Mail (mail@karstennoack.de). Telefonisch bin ich am ehesten montags bis donnerstags in der Zeit von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr zu sprechen: Telefon 030 / 864 213 68, Mobil 01577 / 704 53 56. Meist bin ich im Einsatz, hinterlassen Sie dann bitte eine Nachricht mit Ihrer Telefonnummer in Deutschland. Denken Sie unbedingt daran sehr konkret den Anlas Ihres Anrufs zu nennen. Ich rufe Sie dann so schnell wie möglich zurück. Hinweise zum Datenschutz finden Sie hier.

Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen finden Sie deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das für Sie passt, freue ich mich auf die Zusammenarbeit.

 

 

Nachricht

 

Um es Ihnen und mir leicht zu machen, bitte ich Sie dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist Ihnen überlassen, was Sie eintragen. Umso genauer Sie sind, desto einfacher machen Sie mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklären Sie sich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Ihnen ist bekannt, dass Sie Ihre Einwilligung jederzeit widerrufen können. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

1 + 9 =

Anmerkungen:

In der Adresszeile Ihres Browsers sollte die URL mit „https://www.karstennoack.de/...” beginnen, daran erkennen Sie eine sichere Verbindung (SSL).

Artikel zu Missverständnissen

P.S.

 

Wie schützen Sie sich vor vermeintlich gefährlichem Publikum und was halten Sie von Redepulten?

Artikel zu Reden und Präsentationen

Die Menge an Informationen in Reden und Präsentationen: Wie viele Informationen verträgt der Redeinhalt?

Ein Redebeitrag steht an. Wenn ich von einem Thema wirklich begeistert bin und das vermitteln will, dann möchte ich möglichst viel von meiner Begeisterung und meinem Wissen mit dem Publikum teilen. Deswegen wird in Präsentationen und Reden oft viel zu viel Wissen gepackt. So weit, so verständlich. Weshalb sollte das eine weniger gute Idee sein und was ist besser? Hier kommt die Antwort.

Grenzen der Kommunikation: Wer will, versteht uns falsch

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Selbst, wenn wir einer Botschaft die entsprechend verdiente Chance verschaffen, es wird nicht immer fair kommuniziert. Dann helfen Ihnen die besten Techniken und immense Vorbereitung nur bedingt. Irgendein Haar lässt sich in jeder Suppe finden, oder hineinzaubern.

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. April 2009
Überarbeitung: 28. Juli 2019
AN: #3435
K:
Ü:

Von wegen: Lampenfieber wird mit der Zeit besser. Wirkt Konfrontationstherapie?

Von wegen: Lampenfieber wird mit der Zeit besser. Stimmt das?

Wann Übung und Konfrontation bei Lampenfieber hilft und wann nicht

 

Lampenfieber wird mit der Zeit besser. Stimmt das?

Lampenfieber und Gewöhnung

 

Mit jedem öffentlichen Auftritt wird die Angst, das Lampenfieber, angeblich etwas kleiner. Das Versprechen soll Mut machen, doch ist es wirklich so einfach?

 

 

Überblick

 

 

 

 

Die These zu Lampenfieber: Überwindung genügt!

 

Furcht besiegt mehr Menschen als irgendetwas anderes auf der Welt.

Ralph Waldo Emerson

 

Eine weitverbreitete Behauptung zu Lampenfieber: Mit jedem öffentlichen Auftritt wird die Angst etwas weniger. Also Augen zu und durch. Die Schlussfolgerung: Sie müssen es nur oft genug überstehen und es wird von Mal zu Mal besser! Dieses Versprechen soll Mut machen, doch ist es wirklich so einfach?

Wiederholungen und Routine

 

Eine alte Gewohnheit legt sich so leicht nicht ab, und eine Richtung, die wir früh genommen, kann wohl einige Zeit abgelenkt, aber nie ganz unterbrochen werden.

Johann Wolfgang von Goethe

 

So schlau die Sprüche des Goethe meist klingen, hier widerspreche ich ihm. Lampenfieber kann sehr wohl dauerhaft abgelegt werden, wenn der passende Weg eingeschlagen wird.

Lampenfieber tritt besonders häufig in ungewohnten oder neuen Situationen auf. Durch Wiederholung können diese Momente zur Gewohnheit werden. Oft verschwindet das Lampenfieber dann. Es gibt Gründe, weshalb das mitunter nicht geschieht. Wer sie nicht kennt, sucht die Lösung mitunter an der falschen Stelle und der Frust nimmt weiter zu.

Beobachtungen in der Praxis

 

Ich erlebe immer wieder Teilnehmer in Rhetoriktrainings, die schon sehr häufig vor Publikum standen. Dennoch leiden Sie unverändert unter unangenehmen Symptomen. Herzrasen, Schweißausbrüche, zitternde Knie weit über dem erträglichen Maß, die ständige Angst gleich den Faden zu verlieren und überhaupt ähneln die Gedankenspiele immer mehr Schreckensszenarien. Da kann es dann nicht wirklich an den fehlenden Gelegenheiten liegen. Oftmals haben diese quälenden Auftritte sogar dazu beigetragen, das Lampenfieber zu verschlimmern. Wobei es dann oft daran liegt, wie die Erfahrungen gemacht werden und welche Nach- und Vorbereitung erfolgt.

Ist es wirklich einfaches Lampenfieber?

 

Wenn es dann selbst bei Wiederholung – oder sogar mit kompetenter Unterstützung – nicht besser wird, ist es vermutlich kein einfaches Lampenfieber, sondern eher Redeangst beziehungsweise Auftrittsangst. Dann helfen auch die meisten der üblichen Empfehlungen und Techniken nicht, um die Angst abzuschütteln. Von wegen löschen: unbedachte Hinweise und Übungen ohne kompetentes Feedback liefern zusätzlichen Brennstoff, der die Flammen weiter anheizt. Gut gemeint und doch schmerzhaft!

Konfrontation als Lösung?

 

Im Fernsehen werden gerne solche Tschaka-Antreiber gezeigt, die entweder mehr an Drill-Instructor Gunnery Sergeant Hartman aus Stanley Kubricks Kriegsfilm Full Metal Jacket oder einen auch nicht sympathischeren Weichspülmotivationstrainer erinnern; „Du musst nur wollen, dann klappt das auch!“. Alles klar? Tatsächlich ist gerade das unbedingte Wollen oft wesentlich an diesem fiesen Druck beteiligt, der zu den Stressreaktionen führt.

Wenn schon eine Art Konfrontationstherapie, dann doch bitte mit professioneller Hilfe, die weiß was zu tun ist. Die Holzhammer-Methode richtet mehr Schaden an, als sie positives bewirkt. Mit Fingerspitzengefühl – statt Brechstange – geht es meist besser und vor allem schneller.

Rhetorikkurse, rauf auf die Bühne,…

 

Mit der Absicht sich den Ängsten zu stellen wagen sich so manche Betroffene von Redeangst, Auftrittsangst und intensivem Lampenfieber in vermeintlich geeignete Gruppenkurse wie beispielsweise einen Rhetorikkurs. Die These: Etwas Übung und Vertrautmachen mit Auftrittssituationen und die Angst gibt sich. Die Absicht ist gut, doch das Ergebnis erfreut nicht immer. Während es bei „einfachen“ Ängsten wie Lampenfieber durch diese Form der Konfrontationstherapie in Eigenregie mitunter zur Gewöhnung und somit Besserung kommt, verschlimmern die Symptome sich bei tiefer verwurzelten Ängsten oft zusätzlich. Zu unterschiedlich sind die Ursachen der Ängste, zu unterschiedlich die Persönlichkeit und das was es für eine anhaltende Lösung braucht. Der Rahmen eines Trainings ist für die Bearbeitung solch privater Themen ungeeignet, zumal die wenigsten Trainer einen relevanten therapeutischen Hintergrund und eine entsprechende Zulassung zur Ausübung von Psychotherapie mitbringen.

 

 

 

Weg mit dem Hammer

 

Wenn es persönlich wird, braucht es Erfahrung und Fingerspitzengefühl. Intensives Lampenfieber als Redeangst oder Auftrittsangst ist oft meist tief im Unbewussten der Betroffenen verwurzelt.

Maßgeblich für Lampenfieber ist oft die Angst, vom Publikum negativ beurteilt zu werden, den Faden oder die Stimme zu verlieren oder auf irgendeine andere Art die Kontrolle zu verlieren und zu versagen.

Lampenfieber tritt häufig in Kombination mit anderen seelischen Altlasten auf, wie eine soziale Phobie, Panikattacken, Grübelzwängen oder Schlafstörungen. Viele meiner Klienten sind sehr ehrgeizig und neigen zum Perfektionismus. Krampf und Druck bei Proben und Auftritt machen den Zugang zu den eigenen Fähigkeiten zur Herausforderung.

Wer unter sehr intensivem Lampenfieber leidet, nimmt berufliche Einschränkungen in Kauf. Da bleiben Auftritte hinter den möglichen Leistungen zurück, werden unter verschiedensten Begründungen abgesagt oder sogar recht häufig wird der Beruf gewechselt. Auch deswegen ist es gut, bei Lampenfieber frühzeitig professionelle – nicht jeder hört das Wort gerne, doch genau das erfordert es – psychotherapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Die Einschränkungen im Leben von Betroffenen sind sehr unterschiedlich, die Lösungsversuche ebenfalls. Die unbewussten Ängste führen ein Eigenleben. Manche Menschen neigen dadurch zu ausgeprägterer Aggressivität und andere nehmen sich vollkommen zurück. Führt beispielsweise der übertriebene Wunsch, das Publikum durch besonders kraftvolle Gesten zu beeindrucken, zu einer Verkrampfungen reagieren Publikum und Betroffene negativ darauf. Verstärkte Bemühungen steigern die Versagensangst und Verunsicherung. Mitunter führt das sogar zu psychosomatischen Symptomen.

Warten Sie nicht zu lange und lösen Sie sich von einschränkendem Lampenfieber.

Und nun?

 

Wenn Sie selbst hartnäckiges intensives Lampenfieber oder Rede- beziehungsweise Auftrittsangst ablegen wollen, dann kontaktieren Sie mich und ich beschreibe Ihnen, was ich für Sie tun kann. Selbst, wenn es etwas tiefer geht, umso besser. Dann arbeiten wir an den Wurzeln und lösen das ein für alle Mal. Und ja, ich habe neben der entsprechenden Ausbildung auch die offizielle Erlaubnis dafür, denn das ist dann eigentlich kein Coaching mehr.

Umfrageergebnis

 

Mein Lampenfieber wurde mit mehr Routine…

%

... etwas besser.

%

... viel besser.

%

... nicht besser.

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de und bei Teilnehmern an Veranstaltungen von NOACK Training & Coaching Berlin  (n= 1087)

Blackout vor Publikum…

%

... habe ich noch nicht erlebt aber fürchte mich davor.

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... habe ich schon erlebt.

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... ist kein Thema für mich.

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de und bei Teilnehmern an Veranstaltungen von NOACK Training & Coaching Berlin  (n= 324)

Hilfe bei Lampenfieber & Co.

 

Wenn Sie erfolgreich sein wollen, dann sind Sie an vielen Stellen gefordert, effektiv zu sprechen und zu präsentieren, zu überzeugen und für Ihre Ideen zu kämpfen. Leider schweigen viele Menschen, weil sie unter enormem Lampenfieber leiden. Lampenfieber kann eine anregende Wirkung haben. Manchmal allerdings überwiegt die Angst und der Mensch verstummt. So halten sich viele Menschen mit ihren Beiträgen zurück. Das ist schade, besonders wenn jemand etwas Wertvolles beizutragen hat.

Blockiert Sie Lampenfieber oder Leistungsangst und vereitelt Ihre Ambitionen? Dann werden Sie aktiv! Es ist möglich, Ihre Angst vor öffentlichen Reden aufzulösen.

Seit 1998 helfe ich Menschen, sich und ihre Botschaften überzeugend zu präsentieren. Während dieser Zeit habe ich viele Rednerinnen und Rednern mit intensivem Lampenfieber geholfen. Weil es manchmal mehr ist als nur Lampenfieber, bringe ich die erforderliche therapeutische Zulassung als Therapeut für die Ausübung von Psychotherapie mit. Bei mir – weil Sie Ihre Auftritte vor Ihrem Publikum genießen wollen – sind Sie in guten Händen.

Sie können selbst am besten einschätzen, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Hier finden Sie die Honorare für meine Unterstützung.

Falls Sie gerade nicht in Berlin sind, wählen Sie Termine mit mir per Telefon oder online mit Videounterstützung. Wobei es durchaus gute Gründe für eine Reise nach Berlin gibt.

Profitieren Sie von meiner Erfahrung in Marketing, Psychologie und Kommunikation. Mehr über mich erfahren Sie in meinem Profil.

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

Sie wünschen sich professionelle Unterstützung? Lassen Sie uns dazu ins direkte Gespräch kommen. Bei Interesse, für organisatorische Fragen und Terminvereinbarungen erreichen Sie mich persönlich am besten über das nachfolgende Formular oder per E-Mail (mail@karstennoack.de). Telefonisch bin ich am ehesten montags bis donnerstags in der Zeit von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr zu sprechen: Telefon 030 / 864 213 68, Mobil 01577 / 704 53 56. Meist bin ich im Einsatz, hinterlassen Sie dann bitte eine Nachricht mit Ihrer Telefonnummer in Deutschland. Denken Sie unbedingt daran sehr konkret den Anlas Ihres Anrufs zu nennen. Ich rufe Sie dann so schnell wie möglich zurück. Hinweise zum Datenschutz finden Sie hier.

Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen finden Sie deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das für Sie passt, freue ich mich auf die Zusammenarbeit.

 

 

Nachricht

 

Um es Ihnen und mir leicht zu machen, bitte ich Sie dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist Ihnen überlassen, was Sie eintragen. Umso genauer Sie sind, desto einfacher machen Sie mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklären Sie sich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Ihnen ist bekannt, dass Sie Ihre Einwilligung jederzeit widerrufen können. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

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Anmerkungen:

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Artikel zu Missverständnissen

P.S.

 

Genügt Wiederholung und Lampenfieber verschwindet?

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 3. Februar 2007
Überarbeitung: 16. Juli 2019
Englische Version:
AN: #3420
K: CNB
Ü:

Wie die Selbsteinschätzung der Redefähigkeiten auf Lampenfieber wirkt.

Lampenfieber und fehlende Selbsteinschätzung der Redefähigkeiten

Abgleich von Selbstbild und Fremdbild: Wie schlimm oder gut ist es?

 

Lampenfieber

Lampenfieber und Selbsteinschätzung

 

Wer wiederholt unter Lampenfieber zu leiden hat, glaubt oft, dass alle anderen Redner sicher und souverän ihre Auftritte bestreiten und nur sie selbst vom Lampenfieber heimgesucht werden. Die Selbstwahrnehmung und somit die Selbsteinschätzung sind oft weit von der Fremdwahrnehmung entfernt.

Wie wirken Sie wirklich?

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Lampenfieber

 

Auf die eine oder andere Weise hat wohl so gut wie jeder schon Erfahrung mit Lampenfieber gemacht. Von wegen geteiltes Leid ist halbes Leid. So richtig tröstlich ist diese Erkenntnis demjenigen, der vor und während eines Auftritts die größten Ängste durchsteht, erst einmal nicht. Emotionen und körperliche Reaktionen können sich gegenseitig in gruselige Höhen hochschaukeln. Wenn Lampenfieber den Pulsschlag beschleunigt, führt das noch zusätzlich zu einer Beunruhigung des Gehirns. Die Herzfrequenz geht weiter nach oben und die Angst steigert sich bis hin zur Panik, bis am Ende das Lampenfieber möglicherweise ins Unerträgliche umkippt.

 

 

 

Viele Redner haben Lampenfieber

 

Wer wiederholt unter Lampenfieber leidet, glaubt oft, dass alle anderen Redner sicher und souverän ihre Auftritte bestreiten und nur sie selbst heimtückisch vom Lampenfieber heimgesucht werden. Doch das ist ein höchst subjektiver Eindruck, ein Trugschluss. Tatsächlich hat fast jeder Mensch vor wichtigen Auftritten eine Form von Lampenfieber, nur dass die Zuschauer und Zuhörer davon meist nichts oder nur sehr wenig mitbekommen. Also; selbst wenn Sie sich völlig aufgelöst und überaus nervös fühlen, stehen die Chancen sehr gut, dass Ihr Publikum davon überhaupt nichts mitbekommt. Nach außen sichtbar erscheint Ihre persönliche innere Verfassung vermutlich weitaus weniger dramatisch, als Sie es in dem Moment selbst empfinden. Soweit zumindest die Theorie, doch, ob das wirklich stimmt? Das lässt sich durch eine realistische Selbsteinschätzung herausfinden.

 

 

 

Unbekanntes macht Angst

 

Im Laufe des Lebens verliert alles seine Reize und seine Schrecken; nur eines hören wir nie auf zu fürchten: das Unbekannte. (Marie von Ebner-Eschenbach)

Die Unsicherheit von Rednern und deren Lampenfieber resultiert oft daraus, dass sie ihre Redefähigkeiten nicht selbst einzuschätzen vermögen. Und weil diese Unsicherheit dann oft dazu führt, dass Redegelegenheiten möglichst vermieden werden, steigern sich viele Menschen nur noch mehr in die Angst, vor Publikum zu reden. Positive Erfahrungen bleiben so aus und das Kopfkino sorgt dafür, dass die Angst größer und größer wird. Ein Kreislauf, der mit Unterstützung aufgelöst werden kann. Ansonsten kann das zur Phobie werden und wer braucht schon so etwas?

 

 

 

Abgleich Selbstbild und Fremdbild

 

Der übliche Blick in den Spiegel eröffnet selten neue Einsichten. Wir sehen das, was unsere Filter zulassen. Mit Unterstützung geht es besser. Professionelles Feedback und Übungen helfen Ihnen dabei, sich selbst, Ihre Wirkung auf Zuhörer und Potenziale zu erkunden. So lassen sich blinde Flecken auflösen und fundierte Entscheidungen treffen. Ohne den Abgleich von Fremd- und Selbsteinschätzung schauen Betroffene von Lampenfieber durch eine typischerweise besonders kritische Brille. Deren Filter erschweren es Stärken zu erkennen, auszubauen und bei all dem Stress vorhandene Ressourcen zu nutzen.

 

 

 

Johari-Fenster

 

Johari-Fenster

Fazit

 

Wenn Sie wissen wie Sie tatsächlich wirken, werden Sie mit einer positiveren Einstellung und sicherer in Ihre Rede oder Präsentation gehen. Das ist viel förderlicher, als schon vorher den Teufel an die Wand zu malen. Holen Sie sich lieber brauchbares Feedback und lassen Sie sich gegebenenfalls von mir dabei unterstützen, in einem guten Zustand sich und Ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren.

Ist es Lampenfieber oder Redeangst?

 

Lampenfieber und Redeangst sind keine Synonyme. Das die Bezeichnungen so oft synonym verwendet werden hat Folgen. Was bei Lampenfieber gut funktioniert, wirkt bei Redeangst kaum und kann sie sogar noch verschlimmern. Hinweis finden Sie im Artikel Redeangst: Wenn das Lampenfieber keines ist.

Hilfe bei Lampenfieber & Co.

 

Wenn Sie erfolgreich sein wollen, dann sind Sie an vielen Stellen gefordert, effektiv zu sprechen und zu präsentieren, zu überzeugen und für Ihre Ideen zu kämpfen. Leider schweigen viele Menschen, weil sie unter enormem Lampenfieber leiden. Lampenfieber kann eine anregende Wirkung haben. Manchmal allerdings überwiegt die Angst und der Mensch verstummt. So halten sich viele Menschen mit ihren Beiträgen zurück. Das ist schade, besonders wenn jemand etwas Wertvolles beizutragen hat.

Blockiert Sie Lampenfieber oder Leistungsangst und vereitelt Ihre Ambitionen? Dann werden Sie aktiv! Es ist möglich, Ihre Angst vor öffentlichen Reden aufzulösen.

Seit 1998 helfe ich Menschen, sich und ihre Botschaften überzeugend zu präsentieren. Während dieser Zeit habe ich viele Rednerinnen und Rednern mit intensivem Lampenfieber geholfen. Weil es manchmal mehr ist als nur Lampenfieber, bringe ich die erforderliche therapeutische Zulassung als Therapeut für die Ausübung von Psychotherapie mit. Bei mir – weil Sie Ihre Auftritte vor Ihrem Publikum genießen wollen – sind Sie in guten Händen.

Sie können selbst am besten einschätzen, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Hier finden Sie die Honorare für meine Unterstützung.

Falls Sie gerade nicht in Berlin sind, wählen Sie Termine mit mir per Telefon oder online mit Videounterstützung. Wobei es durchaus gute Gründe für eine Reise nach Berlin gibt.

Profitieren Sie von meiner Erfahrung in Marketing, Psychologie und Kommunikation. Mehr über mich erfahren Sie in meinem Profil.

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

Sie wünschen sich professionelle Unterstützung? Lassen Sie uns dazu ins direkte Gespräch kommen. Bei Interesse, für organisatorische Fragen und Terminvereinbarungen erreichen Sie mich persönlich am besten über das nachfolgende Formular oder per E-Mail (mail@karstennoack.de). Telefonisch bin ich am ehesten montags bis donnerstags in der Zeit von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr zu sprechen: Telefon 030 / 864 213 68, Mobil 01577 / 704 53 56. Meist bin ich im Einsatz, hinterlassen Sie dann bitte eine Nachricht mit Ihrer Telefonnummer in Deutschland. Denken Sie unbedingt daran sehr konkret den Anlas Ihres Anrufs zu nennen. Ich rufe Sie dann so schnell wie möglich zurück. Hinweise zum Datenschutz finden Sie hier.

Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen finden Sie deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das für Sie passt, freue ich mich auf die Zusammenarbeit.

 

 

Nachricht

 

Um es Ihnen und mir leicht zu machen, bitte ich Sie dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist Ihnen überlassen, was Sie eintragen. Umso genauer Sie sind, desto einfacher machen Sie mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklären Sie sich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Ihnen ist bekannt, dass Sie Ihre Einwilligung jederzeit widerrufen können. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

3 + 1 =

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Wie wirken Sie in Reden und Präsentationen, was sind Ihre Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend sind Sie und Ihre Botschaften in Reden und Präsentationen? Wie nutzen Sie die 118+ wesentlichsten Präsentationsfähigkeiten? Wie gelingt es, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Redebeiträge. Nach tausenden ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich Ihnen sehr genau sagen, was auf welches Publikum welche Wirkung hat. Lassen Sie mich einen Ihrer Redebeiträge und Ihre Darbietung analysieren. Dann gebe ich Ihnen professionelles Feedback, dass Sie voranbringt. Sie bekommen relevante Rückmeldungen und spezifische Empfehlungen, sowie für konkrete Redebeiträge die Impulse, die Sie brauchen, um zu überzeugen. Profitieren Sie von meinen Erfahrungen, einschließlich Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann finden Sie hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

Umfrageergebnis

 

Lampenfieber …

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… hat mich früher gequält und ist heute weg oder viel besser.

%

… quält mich.

%

… ist kein relevantes Thema für mich.

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de und bei Teilnehmern an Veranstaltungen von NOACK Training & Coaching Berlin  (n= 450)

P.S.

 

Welche Rolle spielt die Selbsteinschätzung der Redefähigkeiten beim Lampenfieber? Woher bekommen Sie Ihr Feedback? Wissen Sie, wie Sie wirklich auf andere Menschen wirken?

Artikel zu Missverständnissen

Artikel zum Thema Lampenfieber und Redeangst

Lampenfieber: 18 Tipps für sichere Reden und Präsentationen

Empfehlungen auf dem Prüfstand. Nicht nur die Empfehlung Alkohol zur Minderung von Lampenfieber, Redeangst und Auftrittsangst zu verwenden geht schnell nach hinten los. Hier sind 18 bessere Tipps.

Hilfe bei Redeangst: Wenn das Lampenfieber keines ist

Hilfe bei Redeangst: Wenn das Lampenfieber keines ist

Wenn nach zahlreichen Redegelegenheiten, Rhetorik- und Kommunikationstrainings, angeblich bewährten Techniken und Übungen gegen Lampenfieber und Nervosität beim Auftritt, die Intensität des Lampenfiebers immer noch nicht abgenommen hat, könnte es daran liegen, das es kein Lampenfieber ist. Redeangst, Logophobie, Redehemmung, Auftrittsangst sind anders als Lampenfieber.

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Juli 2016
Überarbeitung: 15. Juli 2019
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