Lampenfieber: 14 Fragen & was wirklich hilft

Lampenfieber: 14 häufige Fragen – und was wirklich hilft

Lampenfieber loswerden?
Tipps, mit denen Sie Lampenfieber loswerden

Lampenfieber: 14 häufige Fragen – und was wirklich hilft

 

Lampenfieber gehört für viele Menschen zu wichtigen Auftritten dazu. Entscheidend ist, ob die zusätzliche Energie dich unterstützt oder den Zugang zu deinen Fähigkeiten erschwert.

Vielleicht kennst du das:

Eine wichtige Präsentation steht bevor.

Eine Rede.

Ein Pitch.

Ein Auftritt vor Vorstand oder Geschäftsführung.

Ein Medieninterview.

Oder ein Gespräch, bei dem besonders viel auf dem Spiel steht.

Du bist vorbereitet.

Du kennst dein Thema.

Und trotzdem steigt die innere Aktivierung.

Der Puls wird deutlicher.

Die Stimme fühlt sich verändert an.

Gedanken werden schneller.

Vielleicht kreist ein Teil deiner Aufmerksamkeit immer stärker um die Frage:

Wie werde ich gleich wirken?

Auf dieser Seite beantworte ich häufige Fragen zu Lampenfieber und zeige, was bei der Vorbereitung auf wichtige Auftritte tatsächlich hilfreich sein kann.

 

 

 

1. Was ist Lampenfieber?

 

Lampenfieber beschreibt die körperliche und psychische Aktivierung vor einer Situation, in der wir sichtbar werden, Leistung zeigen oder von anderen bewertet werden.

Typische Situationen sind:

  • Reden und Präsentationen
  • Prüfungen
  • Pitches
  • Vorstellungsgespräche
  • Verhandlungen
  • Medienauftritte
  • Vorstandspräsentationen
  • Auftritte vor größeren Gruppen

Ein gewisses Maß an Aktivierung kann dabei hilfreich sein.

Du wirst wacher.

Aufmerksamer.

Konzentrierter.

Schwieriger wird es, wenn die Aktivierung so stark steigt, dass Denken, Stimme, Konzentration oder spontane Reaktionen beeinträchtigt werden.

 

 

2. Wer erlebt Lampenfieber?

 

Lampenfieber ist keineswegs auf unerfahrene Redner beschränkt.

Auch erfahrene Führungskräfte, Geschäftsführer, Unternehmer, Politiker, Moderatoren, Schauspieler und professionelle Redner können vor bestimmten Situationen eine ungewöhnlich starke Nervosität erleben.

Entscheidend ist häufig weniger die objektive Schwierigkeit.

Entscheidend ist die Bedeutung, die eine Situation für dich bekommt.

Vielleicht präsentierst du regelmäßig vor 200 Menschen und wirst trotzdem vor fünf Mitgliedern des Vorstands ungewöhnlich nervös.

Vielleicht sprichst du souverän mit Kunden und spürst bei einem bestimmten Investor plötzlich erheblichen Druck.

Vielleicht hältst du seit Jahren Vorträge und erlebst ausgerechnet bei einem bestimmten Auftritt starkes Lampenfieber.

Erfahrung schützt vor Lampenfieber. Sie macht uns keineswegs grundsätzlich immun dagegen.

 

 

3. Wie äußert sich Lampenfieber?

 

Lampenfieber kann sich sehr unterschiedlich zeigen.

Typische Reaktionen sind beispielsweise:

  • erhöhter Puls
  • flachere oder schnellere Atmung
  • trockener Mund
  • veränderte Stimme
  • Muskelspannung
  • feuchte Hände
  • Hitzegefühl
  • Zittern
  • Gedankenrasen
  • Blackout-Gefühl
  • starke Selbstbeobachtung
  • der Wunsch, die Situation möglichst schnell hinter sich zu bringen

Diese Reaktionen bedeuten keineswegs automatisch, dass dein Auftritt schlecht wird.

Oft nimmt die betroffene Person ihre innere Aktivierung wesentlich stärker wahr als das Publikum.

 

 

4. Warum entsteht Lampenfieber?

 

Unser Nervensystem reagiert auf Situationen, die wir als bedeutsam einschätzen.

Je größer die erwarteten Konsequenzen, desto höher kann die Aktivierung steigen.

Dabei spielen unterschiedliche Faktoren eine Rolle.

Zum Beispiel:

  • die Bedeutung des Auftritts
  • die erwartete Bewertung durch andere
  • eigene Leistungsansprüche
  • frühere Erfahrungen
  • fehlende Routine
  • Unsicherheit über den Ablauf
  • Angst vor Fehlern
  • starke Selbstbeobachtung
  • die Vorstellung möglicher negativer Folgen

Gerade vor wichtigen beruflichen Auftritten kommen häufig mehrere dieser Faktoren zusammen.

 

 

5. Ist Lampenfieber immer schlecht?

 

Nein.

Eine gewisse Aktivierung kann sogar sehr hilfreich sein.

Sie erhöht Wachheit und Aufmerksamkeit.

Du merkst:

Dieser Moment ist wichtig.

Das Ziel besteht deshalb selten darin, jede Aufregung zu beseitigen.

Viel hilfreicher ist ein Zustand, in dem genügend Energie vorhanden ist und du gleichzeitig Zugriff auf deine Fähigkeiten behältst.

Wach und präsent statt innerlich überflutet.

 

 

6. Kann ich auch zu entspannt sein?

 

Ja.

Ein vollkommen spannungsfreier Zustand ist vor einem wichtigen Auftritt keineswegs automatisch ideal.

Ein guter Auftritt braucht Präsenz.

Aufmerksamkeit.

Kontakt.

Und häufig auch eine gewisse Energie.

Deshalb gefällt mir als Ziel weniger:

„Ich möchte völlig entspannt sein.“

Hilfreicher ist:

„Ich möchte wach, klar und handlungsfähig sein.“

 

 

7. Welche typischen Fehler verstärken Lampenfieber?

 

Ein häufiger Fehler besteht darin, sich ausschließlich auf Inhalte vorzubereiten.

Die Präsentation wird perfektioniert.

Die Folien werden überarbeitet.

Formulierungen werden gefeilt.

Die eigentliche Auftrittssituation bleibt dabei weitgehend untrainiert.

Weitere typische Verstärker sind:

  • überhöhte Perfektionsansprüche
  • Katastrophenszenarien im Kopf
  • ständige Selbstkontrolle
  • zu wenig realistische Probeläufe
  • unklare Kernbotschaften
  • das Auswendiglernen jedes Satzes
  • zu viel Material
  • fehlende Vorbereitung auf kritische Fragen
  • der Kampf gegen jede körperliche Reaktion

Eine gute Vorbereitung berücksichtigt deshalb sowohl den Inhalt als auch die konkrete Auftrittssituation.

 

 

8. Was kann ich vor einem wichtigen Auftritt tun?

 

Eine hilfreiche Vorbereitung beginnt deutlich vor dem Termin.

Klare Antworten auf folgende Fragen schaffen Orientierung:

  • Was möchte ich erreichen?
  • Was ist meine Kernbotschaft?
  • Was braucht mein Publikum?
  • Welche Fragen sind wahrscheinlich?
  • Welche Einwände könnten kommen?
  • Was ist für mich persönlich der schwierigste Moment?
  • Was mache ich, wenn etwas anders läuft als geplant?

Je konkreter die Vorbereitung wird, desto weniger Raum bleibt für diffuse Unsicherheit.

 

 

9. Hilft Mentaltraining bei Lampenfieber?

 

Mentaltraining kann eine sehr hilfreiche Ergänzung sein.

Dabei geht es um wesentlich mehr als positives Denken.

Wir können beispielsweise den bevorstehenden Auftritt mental durchspielen.

Den Einstieg.

Den Blick ins Publikum.

Eine Unterbrechung.

Eine schwierige Frage.

Den Moment nach einem Versprecher.

Den Wiedereinstieg.

So entsteht bereits vor dem eigentlichen Termin eine größere Auswahl an vertrauten Handlungsmöglichkeiten.

Besonders hilfreich ist dabei eine realistische Vorstellung.

Wir trainieren weniger den perfekten Auftritt.

Wir trainieren Handlungsfähigkeit.

Mehr über Mentaltraining bei Lampenfieber

 

 

10. Was hilft unmittelbar vor dem Auftritt?

 

Kurz vor dem Auftritt braucht es selten noch mehr Inhalt.

Jetzt geht es stärker um deinen Zustand.

Hilfreich können sein:

  • ruhige und natürliche Atmung
  • ein kurzer körperlicher Ausgleich
  • bewusster Bodenkontakt
  • eine klare Erinnerung an deine Kernbotschaft
  • Kontakt mit dem Raum und den Menschen
  • ein ruhiger Beginn
  • eine bewusste erste Pause

Richte deine Aufmerksamkeit zunehmend weg von der Selbstbeobachtung und hin zu deiner Aufgabe.

Was möchtest du vermitteln?

Was brauchen die Menschen vor dir?

Was ist der erste Gedanke, den du mit ihnen teilen möchtest?

 

 

11. Was hilft während der Präsentation?

 

Bleib im Kontakt mit deinem Publikum.

Hör zu.

Schau Menschen an.

Atme weiter.

Lass Pausen entstehen.

Und erinnere dich:

Deine Aufgabe besteht weniger darin, dich selbst zu beobachten.

Deine Aufgabe besteht darin, etwas zu vermitteln.

Falls du kurz den Faden verlierst, darfst du anhalten.

Eine Pause wirkt für das Publikum häufig wesentlich unspektakulärer, als sie sich für dich anfühlt.

Du kannst einen Gedanken noch einmal aufnehmen.

Eine Frage stellen.

Oder kurz auf deine Struktur zurückgreifen.

 

 

12. Helfen Alkohol oder Beruhigungsmittel?

 

Alkohol kann kurzfristig das subjektive Gefühl von Anspannung verändern.

Gleichzeitig kann er Konzentration, Reaktionsfähigkeit, Aussprache und Urteilsvermögen beeinträchtigen.

Für einen wichtigen beruflichen Auftritt ist das eine ungünstige Kombination.

Zudem kann schnell die innere Verknüpfung entstehen:

„Damit ich auftreten kann, brauche ich vorher etwas.“

Professionelle Auftrittssicherheit sollte reproduzierbar sein.

Deshalb lohnt es sich, Fähigkeiten zu entwickeln, auf die du aus eigener Kraft zugreifen kannst.

Mehr über Alkohol und Lampenfieber

 

 

13. Wann lohnt sich professionelle Unterstützung?

 

Professionelle Unterstützung kann besonders sinnvoll sein, wenn:

  • ein wichtiger Auftritt bevorsteht
  • du trotz guter Vorbereitung starkes Lampenfieber erlebst
  • deine Nervosität ungewöhnlich stark geworden ist
  • du bestimmte Auftritte zunehmend vermeidest
  • Lampenfieber deine beruflichen Möglichkeiten einschränkt
  • eine konkrete High-Stakes-Situation bevorsteht
  • du schnell und gezielt an einem realen Auftritt arbeiten möchtest

Je nach Anliegen können Auftrittscoaching, Mentaltraining, Executive Sparring oder ein therapeutischer Rahmen sinnvoll sein.

 

 

14. Wann ist es mehr als Lampenfieber?

 

Lampenfieber und ausgeprägte Redeangst sind unterschiedliche Phänomene.

Bei stark ausgeprägter Rede- oder Auftrittsangst kann bereits die Vorstellung einer entsprechenden Situation intensive Angst auslösen.

Vielleicht werden berufliche Möglichkeiten vermieden.

Vielleicht bestimmen Sorgen den Alltag bereits lange vor dem eigentlichen Auftritt.

Dann lohnt sich eine sorgfältige fachliche Einordnung.

Die passende Unterstützung richtet sich danach, was tatsächlich vorliegt.

Lampenfieber oder Redeangst? Mehr über den Unterschied

 

 

 

Lampenfieber bei Führungskräften, Geschäftsführern und Unternehmern

 

Eine Situation begegnet mir in meiner Arbeit besonders häufig:

Ein Mensch ist fachlich erfahren.

Er führt.

Trifft Entscheidungen.

Verhandelt.

Präsentiert regelmäßig.

Und dann gibt es diesen einen Auftritt.

Vor dem Vorstand.

Vor dem Aufsichtsrat.

Vor wichtigen Investoren.

Bei einem entscheidenden Pitch.

Auf einer großen Bühne.

Oder vor einer Kamera.

Plötzlich steigt die Nervosität deutlich stärker als gewohnt.

Das kann gerade deshalb irritieren, weil es wenig zum eigenen Selbstbild passt.

„Warum passiert mir das? Ich kann das doch.“

Genau darin liegt häufig ein wichtiger Hinweis.

Die Kompetenz ist vorhanden. Die Situation hat eine besondere Bedeutung bekommen.

 

 

 

Wenn besonders viel auf dem Spiel steht

 

Mit der Tragweite eines Auftritts verändert sich häufig auch der innere Druck.

Vielleicht geht es um:

  • eine strategische Entscheidung
  • eine Investition
  • einen bedeutenden Auftrag
  • die eigene Karriere
  • eine neue Führungsrolle
  • die Einschätzung wichtiger Entscheider
  • das Vertrauen von Mitarbeitenden
  • die öffentliche Wahrnehmung

Dann wird die Frage interessanter:

Was genau erzeugt den Druck?

Welche Bedeutung hat diese Situation für dich?

Welche Person oder welches Gremium bekommt innerlich besonders viel Gewicht?

Wohin wandert deine Aufmerksamkeit?

Was geschieht körperlich?

Und welche Vorbereitung hilft dir dabei, im entscheidenden Moment Zugang zu deinen Fähigkeiten zu behalten?

 

 

 

Welcher Rahmen gilt?

 

Bei beruflichem Lampenfieber richtet sich der Rahmen nach deiner Rolle und nach der Tragweite der Situation.

 

Executive Sparring

Geschäftsführer, Vorstände, Inhaber, geschäftsführende Gesellschafter sowie Personen mit vergleichbarer unternehmerischer Gesamtverantwortung arbeiten mit mir grundsätzlich im Executive Sparring.

Das gilt sowohl für konkrete wichtige Auftritte als auch für längerfristige Entwicklungsziele wie:

  • Auftrittssicherheit
  • Executive Presence
  • C-Level-Kommunikation
  • Präsentationskompetenz
  • Selbststeuerung unter Druck

Executive Sparring gilt außerdem für andere Fach- und Führungskräfte, wenn eine konkrete Situation hohe berufliche, wirtschaftliche, strategische oder öffentliche Tragweite hat.

Zum Beispiel:

  • Vorstandspräsentationen
  • Auftritte vor dem Aufsichtsrat
  • Investorenpräsentationen
  • entscheidende Pitches
  • wichtige Verhandlungen
  • Keynotes mit hoher Sichtbarkeit
  • Medienauftritte

→ Mehr über Executive Sparring

 

 

Business 1:1

Für Fach- und Führungskräfte unterhalb unternehmerischer Gesamtverantwortung kann Business 1:1 passen, wenn es um die allgemeine Entwicklung beruflicher Auftrittssicherheit geht.

Zum Beispiel:

  • freier präsentieren
  • klarer strukturieren
  • sicherer vor Gruppen sprechen
  • besser mit wiederkehrender Nervosität umgehen
  • Stimme und Körpersprache entwickeln

Sobald eine konkrete High-Stakes-Situation hohe Tragweite hat, erfolgt die Zusammenarbeit im Executive Sparring.

→ Mehr über Business 1:1

 

 

 

Executive Sparring bei Lampenfieber

 

Bei einem wichtigen beruflichen Auftritt lohnt es sich häufig, Lampenfieber und konkrete Auftrittsvorbereitung miteinander zu verbinden.

Dann können wir beispielsweise arbeiten an:

  • deiner Kernbotschaft
  • deiner Argumentation
  • kritischen Fragen
  • Einwänden
  • deiner inneren Vorbereitung
  • Aufmerksamkeitssteuerung
  • Stimme und Körpersprache
  • Executive Presence
  • realistischen Simulationen
  • dem Umgang mit unerwarteten Situationen

So betrachten wir sowohl deine innere Reaktion als auch die reale berufliche Herausforderung.

Das Ziel ist weniger ein künstlich entspannter Auftritt.

Das Ziel ist Souveränität unter realen Bedingungen.

 

 

 

Was tun bei einer Vorstandspräsentation?

 

Vorstand und Aufsichtsrat stellen eine besondere Präsentationssituation dar.

Die Zeit ist häufig knapp.

Fragen kommen früh.

Entscheidungen haben Gewicht.

Und eine Präsentation kann jederzeit vom vorbereiteten Ablauf in ein anspruchsvolles Gespräch wechseln.

Deshalb gehört die individuelle Vorbereitung von Vorstandspräsentationen und Auftritten vor dem Aufsichtsrat für mich in den Executive-Rahmen.

Wir verbinden:

  • Entscheidungsziel
  • Kernbotschaft
  • Argumentation
  • kritische Fragen
  • Präsenz
  • Selbststeuerung

→ Vorstandspräsentationen und Auftritte vor dem Aufsichtsrat vorbereiten

 

 

 

Auftrittscoaching bei Lampenfieber

 

Manchmal ist das Anliegen sehr konkret.

Ein Auftritt steht bevor.

Du möchtest dich gezielt vorbereiten.

Dann können wir direkt mit deiner realen Situation arbeiten.

Wir analysieren:

  • Was trägt bereits?
  • Wo entsteht Druck?
  • Welche Vorbereitung ist sinnvoll?
  • Welche Situationen verdienen besondere Aufmerksamkeit?
  • Was brauchst du im entscheidenden Moment?

Bei Geschäftsführern, Vorständen, Inhabern und vergleichbaren Rollen findet diese Arbeit im Executive Sparring statt.

Bei anderen Fach- und Führungskräften entscheidet die Tragweite der konkreten Situation.

→ Auftrittscoaching bei Lampenfieber in Berlin und online

 

 

 

Seit 1998 Unterstützung bei wichtigen Auftritten

 

Seit 1998 begleite ich Menschen dabei, sich und ihre Botschaften überzeugend zu präsentieren.

Dabei verbinde ich Erfahrungen aus Kommunikation, Psychologie, Coaching, Rhetorik, Marketing und Auftrittsvorbereitung.

Bei Führungskräften und Entscheidern geht es häufig um mehr als eine gute Präsentation.

Es geht um:

  • Wirkung
  • Verantwortung
  • Entscheidungen
  • Selbststeuerung
  • Präsenz unter Druck

Und darum, die eigene Kompetenz gerade dann verfügbar zu haben, wenn die Situation besonders wichtig ist.

→ Mehr über mich

 

 

 

Ein wichtiger Auftritt steht bevor?

 

Dann schreib mir kurz:

  • Welche Rolle hast du?
  • Welche Situation steht bevor?
  • Wann findet sie statt?
  • Was möchtest du erreichen?
  • Wie zeigt sich das Lampenfieber?
  • Welche Tragweite hat der Auftritt?
  • Bevorzugst du online oder einen Termin in Berlin?

Ich ordne den passenden Rahmen ein.

Geschäftsführer, Vorstände, Inhaber und vergleichbare Gesamtverantwortung → Executive Sparring.

Andere Fach- und Führungskräfte bei High-Stakes-Situationen → Executive Sparring.

Andere Fach- und Führungskräfte bei klassischen Entwicklungszielen → Business 1:1.

→ Konditionen ansehen

→ Unterstützung bei Lampenfieber anfragen

 

 

 

Lampenfieber darf Energie sein

 

Ein wichtiger Auftritt darf sich wichtig anfühlen.

Du brauchst dafür keine völlige Ruhe und keine perfekte Performance.

Entscheidend ist etwas anderes:

Du bleibst mit dir, deiner Botschaft und den Menschen vor dir in Kontakt.

Du kannst denken.

Du kannst reagieren.

Du kannst gestalten.

Und du kannst auch mit spürbarer Energie souverän auftreten.

P.S.​

 

Wie steht es mit Fragen oder Kommentaren dazu?

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2015
Überarbeitung: 28. September 2026

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Ein Glas Wein vor der Präsentation. Ein Bier vor der Rede. Einfach etwas, um lockerer zu werden.

Der Gedanke klingt zunächst plausibel.

Alkohol kann Anspannung subjektiv dämpfen.

Genau darin liegt die Versuchung.

Du fühlst dich vielleicht entspannter.

Dein Auftritt kann gleichzeitig an Qualität verlieren.

Weniger Angst zu spüren bedeutet noch lange nicht, besser zu präsentieren.

 

 

 

Hilft Alkohol gegen Lampenfieber?

 

Die kurze Antwort lautet:

Alkohol kann das subjektive Gefühl von Angst kurzfristig reduzieren. Als Strategie für einen guten Auftritt ist er ungeeignet.

Das klingt zunächst widersprüchlich.

Es lässt sich leicht erklären.

Alkohol beeinflusst das zentrale Nervensystem.

Dadurch können Hemmungen und das Gefühl innerer Anspannung sinken.

Du erlebst dich möglicherweise als lockerer und mutiger.

Gleichzeitig können Fähigkeiten leiden, die du gerade bei einem wichtigen Auftritt brauchst:

  • Aufmerksamkeit
  • Reaktionsfähigkeit
  • Gedächtnis
  • Urteilsvermögen
  • Koordination
  • sprachliche Präzision
  • Selbstbeobachtung

Genau deshalb ist die entscheidende Frage weniger:

„Fühle ich mich mit Alkohol entspannter?“

Die wichtigere Frage lautet:

„Unterstützt das meine tatsächliche Leistungsfähigkeit und Wirkung?“

 

 

 

Das Interessante: Du kannst dich besser fühlen und schlechter wirken

 

Dieser Unterschied ist besonders wichtig.

Bei Untersuchungen mit Redeaufgaben berichteten sozial ängstliche Teilnehmer unter Alkoholeinfluss teilweise weniger subjektive Angst.

Unabhängige Beobachter bewerteten die Leistung unter Alkoholeinfluss zugleich schwächer.

Das ist für Redner eine wertvolle Erinnerung:

Deine eigene Wahrnehmung und deine tatsächliche Außenwirkung sind zwei verschiedene Größen.

Alkohol kann dir das Gefühl vermitteln:

„Jetzt läuft es viel besser.“

Das Publikum kann gleichzeitig erleben:

weniger Präzision.

weniger Präsenz.

weniger Konzentration.

weniger professionelle Wirkung.

 

 

 

Auch die Erwartung kann eine Rolle spielen

 

Spannend ist außerdem der sogenannte Erwartungseffekt.

In Studien zeigte sich, dass bereits die Überzeugung, Alkohol getrunken zu haben, das Angsterleben beeinflussen kann.

Das zeigt etwas Grundsätzliches:

Ein Teil der vermeintlichen Wirkung entsteht möglicherweise aus der Erwartung:

„Damit werde ich lockerer.“

Genau solche inneren Erwartungen lassen sich auch auf hilfreichere Weise nutzen.

 

 

 

Warum Alkohol vor einem wichtigen Auftritt besonders ungünstig ist

 

Vor einer wichtigen Präsentation brauchst du möglichst guten Zugriff auf deine Fähigkeiten.

Du willst:

  • schnell denken
  • auf Fragen reagieren
  • deinen roten Faden behalten
  • sprachlich präzise bleiben
  • die Reaktionen des Publikums wahrnehmen
  • deine Körpersprache steuern
  • situativ entscheiden

Ein professioneller Auftritt lebt gerade von diesen Fähigkeiten.

Deshalb ist eine Substanz, die Wahrnehmung und Leistungsfähigkeit verändert, ein schlechter Tausch gegen ein kurzfristig entspannteres Gefühl.

 

 

 

Die größere Gefahr: Alkohol wird zur Voraussetzung

 

Noch wichtiger finde ich einen zweiten Aspekt.

Stell dir vor, das Glas vor der ersten Präsentation fühlt sich hilfreich an.

Beim nächsten Auftritt denkst du:

„Das hat letztes Mal funktioniert.“

Und irgendwann entsteht:

„Ohne Alkohol schaffe ich das kaum.“

Damit verändert sich die Funktion des Alkohols.

Aus einem Getränk wird eine Bewältigungsstrategie.

Genau solche Strategien können sich verstärken, weil kurzfristige Erleichterung das Verhalten attraktiv macht.

Eine hilfreiche Strategie gibt dir langfristig mehr Freiheit. Sie macht dich weniger abhängig von einem Hilfsmittel.

 

 

 

Lampenfieber ist zunächst etwas anderes als Redeangst

 

Ein gewisses Maß an Aktivierung vor einem Auftritt ist vollkommen normal.

Der Herzschlag steigt.

Die Aufmerksamkeit nimmt zu.

Der Körper stellt Energie bereit.

Das kann deinen Auftritt sogar unterstützen.

Viele erfahrene Redner kennen Lampenfieber.

Sie haben gelernt, diese Aktivierung zu nutzen.

Anders sieht es aus, wenn die Angst sehr stark wird.

Vielleicht entstehen:

  • intensive Vermeidung
  • Blackout-Angst
  • starke körperliche Symptome
  • ausgeprägte Angst vor Bewertung
  • lange Angst bereits Tage oder Wochen vor einem Auftritt
  • berufliche Einschränkungen

Dann reicht der Hinweis „Übe einfach mehr“ häufig kaum aus.

Hier lohnt sich eine genauere Betrachtung.

 

 

 

Was hilft bei normalem Lampenfieber?

 

Für viele Menschen reichen einige grundlegende Maßnahmen bereits erstaunlich weit.

 

 

1. Bereite dich auf den tatsächlichen Auftritt vor

 

Gute Vorbereitung bedeutet mehr als den Text mehrfach zu lesen.

Probe möglichst realistisch.

Stehend.

Laut.

Mit Präsentation.

Mit Technik.

Mit den Übergängen.

Und besonders mit Einstieg und Schluss.

Vertrautheit entlastet dein Nervensystem.

 

 

2. Kenne deine Botschaft

 

Wer jedes einzelne Wort erinnern möchte, erzeugt zusätzlichen Druck.

Viel wichtiger ist:

Was sollen die Menschen verstehen?

Welche drei Gedanken müssen sitzen?

Wie führt ein Gedanke zum nächsten?

Je besser du deine Botschaft kennst, desto freier kannst du sprechen.

 

 

3. Beginne bewusst langsam

 

Nervosität beschleunigt.

Gedanken werden schneller.

Die Stimme wird schneller.

Die Atmung wird flacher.

Deshalb lohnt sich ein bewusst ruhiger Einstieg.

Stabil stehen.

Publikum ansehen.

Ausatmen.

Ersten Satz sprechen.

Pause.

Damit gibst du deinem System Orientierung.

 

 

4. Nutze deine Atmung

 

Deine Atmung beeinflusst deinen körperlichen Zustand.

Vor dem Auftritt kann eine ruhige, angenehme Atmung helfen, die Aktivierung zu regulieren.

Besonders hilfreich ist häufig ein etwas längeres Ausatmen.

Es geht dabei weniger um eine komplizierte Atemtechnik.

Es geht um einen ruhigen Rhythmus, der zu dir passt.

 

 

5. Bewege dich sinnvoll

 

Anspannung erzeugt Energie.

Diese Energie darf sich bewegen.

Ein kurzer Spaziergang vor dem Auftritt kann hilfreich sein.

Auch auf der Bühne darfst du gestikulieren und dich sinnvoll bewegen.

Ziel ist keine starre Körpersprache.

Ziel ist eine natürliche Präsenz.

 

 

6. Reduziere unnötige körperliche Verstärker

 

Wenn dein Körper ohnehin stark aktiviert ist, kann sehr viel Koffein zusätzliche Unruhe erzeugen.

Beobachte deshalb, was dein Körper vor Auftritten gut verträgt.

Vertraute Abläufe sind häufig hilfreicher als Experimente am Tag einer wichtigen Präsentation.

 

 

7. Plane für mögliche Probleme

 

Was machst du, wenn die Technik ausfällt?

Was machst du bei einem Blackout?

Was machst du bei einer schwierigen Frage?

Ein guter Plan B beruhigt.

Du weißt:

„Auch wenn etwas schiefläuft, habe ich Möglichkeiten.“

 

 

8. Richte deine Aufmerksamkeit auf die Aufgabe

 

Lampenfieber zieht Aufmerksamkeit nach innen.

„Wie sehe ich aus?“

„Hört jemand meine Stimme zittern?“

„Was denken die über mich?“

Hilfreicher ist die Rückkehr zu deiner Aufgabe:

Was möchte ich diesen Menschen jetzt geben?

Eine Information?

Orientierung?

Eine Entscheidung?

Eine Idee?

Je stärker dein Fokus auf deiner Botschaft liegt, desto weniger Raum bekommt permanente Selbstbeobachtung.

 

 

9. Erlaube Aktivierung

 

Du brauchst vor einem wichtigen Auftritt keinen Zustand völliger Tiefenentspannung.

Du darfst Energie spüren.

Ein schnellerer Puls bedeutet keineswegs automatisch, dass etwas schiefläuft.

Vielleicht sagt dein Körper schlicht:

„Das hier ist wichtig.“

Diese Energie kannst du nutzen.

 

 

 

Was hilft bei stärkerer Redeangst?

 

Wenn Auftritte regelmäßig starke Angst auslösen, lohnt sich mehr als Auftrittstechnik.

Dann interessiert mich beispielsweise:

  • Was genau wird befürchtet?
  • Welche Situationen lösen die stärkste Reaktion aus?
  • Welche Gedanken halten die Angst aufrecht?
  • Welche Vermeidungsstrategien haben sich entwickelt?
  • Welche früheren Erfahrungen spielen möglicherweise eine Rolle?
  • Was geschieht körperlich?

Aus diesen Antworten ergibt sich ein individuelleres Vorgehen.

Der Unterschied ist wichtig:

Normales Lampenfieber braucht häufig gute Auftrittsvorbereitung. Ausgeprägte Redeangst kann therapeutische Unterstützung verdienen.

 

 

 

Warum „mehr üben“ allein manchmal wenig verändert

 

Übung ist wertvoll.

Entscheidend ist die Qualität der Übung.

Wer bei jeder Probe dieselbe Katastrophe erwartet und den eigenen Körper permanent kontrolliert, kann dabei genau die Angstschleife trainieren, die eigentlich kleiner werden soll.

Hilfreicher ist eine Übung, die schrittweise mehr Sicherheit und realistische Erfahrung ermöglicht.

Das kann bedeuten:

  • zunächst allein laut sprechen
  • eine Videoaufnahme erstellen
  • vor einer vertrauten Person präsentieren
  • kritische Passagen gezielt wiederholen
  • realistische Auftrittssituationen simulieren

So entsteht Erfahrung statt bloßer Wiederholung.

 

 

 

Was ich vor einem wichtigen Auftritt eher vermeiden würde

 

Besonders unmittelbar vor einem wichtigen Auftritt würde ich möglichst wenig experimentieren.

Dazu gehören für mich:

  • Alkohol zur Beruhigung
  • ungewohnte Medikamente oder Substanzen auf eigene Faust
  • extreme Mengen Koffein
  • nächtelanges Weiterarbeiten
  • das vollständige Auswendiglernen in letzter Minute
  • ständige Änderungen kurz vor dem Auftritt

Ein wichtiger Auftritt profitiert von einem Zustand, in dem du möglichst guten Zugriff auf deine vorhandenen Fähigkeiten hast.

 

 

 

Was ist mit einem Glas Sekt bei einem Empfang?

 

Hier lohnt sich eine einfache Unterscheidung.

Die Frage dieser Seite lautet weniger, ob Erwachsene gelegentlich Alkohol trinken.

Es geht um seine Funktion.

Wenn du vor einem Auftritt Alkohol trinkst, um Angst kontrollieren zu können, wird er zum Bewältigungsinstrument.

Genau diese Verbindung würde ich vermeiden.

Nach einem gelungenen Auftritt kann die Situation vollkommen anders aussehen.

Dann richtet sich die Entscheidung nach deinen persönlichen Umständen, deiner Gesundheit, deinen Verpflichtungen und einem verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol.

 

 

 

Alkohol und Medikamente

 

Bei Medikamenten verdient Alkohol besondere Vorsicht.

Wechselwirkungen können Wirkung und Nebenwirkungen verändern.

Wenn du Medikamente einnimmst, kläre den Umgang mit Alkohol im Zweifel mit Arzt, Ärztin oder Apotheke.

Gerade vor einer wichtigen beruflichen Situation ist Experimentieren eine schlechte Idee.

 

 

 

Die bessere Frage vor dem Auftritt

 

Statt:

„Wie bekomme ich dieses Lampenfieber irgendwie weg?“

frage:

„Was brauche ich, damit ich trotz meiner Aktivierung gut sprechen und handeln kann?“

Diese Frage verändert viel.

Du kämpfst weniger gegen deinen eigenen Körper.

Du richtest deine Aufmerksamkeit auf Handlungsfähigkeit.

Genau das ist vor einem Auftritt entscheidend.

 

 

 

Häufige Fragen zu Alkohol und Lampenfieber

 

Hilft Alkohol gegen Lampenfieber?

Alkohol kann subjektiv kurzfristig das Gefühl von Angst reduzieren. Gleichzeitig können Aufmerksamkeit, Koordination, Urteilsvermögen und die Qualität der sozialen beziehungsweise sprachlichen Leistung leiden. Für einen professionellen Auftritt ist Alkohol deshalb keine sinnvolle Strategie gegen Lampenfieber.

 

Kann ein Glas Alkohol vor einer Rede helfen?

Du kannst dich dadurch lockerer fühlen. Genau dieses subjektive Gefühl garantiert allerdings keine bessere Leistung. Studien mit Redeaufgaben zeigen, dass Menschen ihre Angst teilweise geringer erleben und von Beobachtern gleichzeitig schwächer bewertet werden können.

 

Warum fühlt sich Alkohol bei Angst hilfreich an?

Alkohol wirkt auf das zentrale Nervensystem und kann kurzfristig Hemmungen und subjektive Anspannung reduzieren. Dieser kurzfristige Effekt erklärt, weshalb Alkohol als Bewältigungsstrategie attraktiv werden kann.

 

Was hilft besser gegen Lampenfieber?

Hilfreich sind eine realistische Vorbereitung, klare Struktur, gute Kenntnis der Botschaft, Atemregulation, sinnvolle Bewegung, ein Plan B und zunehmende Erfahrung mit Auftrittssituationen.

 

Wann ist Lampenfieber behandlungsbedürftig?

Wenn Angst zu starkem Leidensdruck, ausgeprägter Vermeidung oder erheblichen beruflichen beziehungsweise persönlichen Einschränkungen führt, lohnt sich eine fachliche psychotherapeutische Einschätzung.

 

Ist Lampenfieber eine Angststörung?

Lampenfieber allein ist keine Angststörung. Auftrittsnervosität gehört für viele Menschen zu bedeutsamen Situationen. Sehr ausgeprägte und anhaltende Angst vor öffentlichem Sprechen kann jedoch beispielsweise im Zusammenhang mit sozialer Angst oder einer spezifischen Redeangst auftreten.

 

 

 

Der entscheidende Gedanke

 

Alkohol kann das Gefühl verändern.

Für einen guten Auftritt brauchst du mehr.

Du brauchst Zugang zu deinem Wissen.

Zu deiner Sprache.

Zu deinem Publikum.

Zu deiner Wahrnehmung.

Und zu deiner Fähigkeit, auf das zu reagieren, was im Moment geschieht.

Das Ziel ist weniger, vor einem wichtigen Auftritt möglichst wenig zu spüren. Das Ziel ist, mit deiner Energie klar, präsent und handlungsfähig zu bleiben.

 

 

 

Wenn Lampenfieber deinen Auftritt begrenzt

 

Wie wir daran arbeiten, hängt davon ab, was tatsächlich geschieht.

Bei normalem Lampenfieber können wir direkt an deinem konkreten Auftritt arbeiten:

  • Botschaft und Struktur
  • Probelauf
  • Stimme und Körpersprache
  • Umgang mit Nervosität
  • kritische Situationen
  • Fragen und Einwände
  • Plan B

Wenn die Angst deutlich tiefer reicht, schauen wir gezielt auf die Mechanismen, die sie aufrechterhalten, und wählen einen passenden therapeutischen Rahmen.

So bekommt das Problem genau die Unterstützung, die dazu passt.

Online oder persönlich in Berlin.

Unterstützung bei Lampenfieber, Redeangst und Auftrittsdruck

 

Wer beruflich oder öffentlich sichtbar wird, ist immer wieder gefordert, klar zu sprechen, überzeugend zu präsentieren und für die eigenen Ideen einzustehen.

Lampenfieber kann dabei eine hilfreiche Kraft sein.
Es weckt Energie, Aufmerksamkeit und Präsenz.

Manchmal wird aus dieser Auftrittsenergie eine starke innere Belastung.

Die Stimme wird enger.
Der Körper spannt sich an.
Der Kopf wird schneller.
Der Zugang zu Wissen, Erfahrung und Ausdruck fühlt sich erschwert an.

Dann halten sich Menschen zurück, obwohl sie etwas Wertvolles beizutragen haben.

Das ist besonders schade, wenn Fachwissen, Erfahrung und gute Gedanken vorhanden sind und im entscheidenden Moment zu wenig sichtbar werden.

Wenn Lampenfieber, Redeangst oder Leistungsdruck die eigene Wirkung beeinträchtigen, lohnt sich gezielte Unterstützung.

Seit 1998 begleite ich Menschen dabei, sich und ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren. Dabei habe ich viele Rednerinnen, Redner, Führungskräfte, Selbstständige und Fachleute unterstützt, die vor Auftritten, Präsentationen, Gesprächen oder Medienmomenten starke innere Anspannung erlebt haben.

In meiner Arbeit verbinden sich Erfahrungen aus Kommunikation, Psychologie, Coaching, Rhetorik, Marketing und Auftrittsvorbereitung.

Da Lampenfieber manchmal tiefer reicht als reine Auftrittsunsicherheit, bringe ich zusätzlich die Erlaubnis zur berufsmäßigen Ausübung der Heilkunde auf dem Gebiet der Psychotherapie mit. So kann im gemeinsamen Gespräch geklärt werden, welcher Rahmen passt: Coaching, Auftrittsvorbereitung, Mentaltraining oder ein therapeutischer Weg.

Ziel ist ein Auftritt, bei dem vorhandene Fähigkeiten wieder leichter zugänglich werden.

Klarer denken.
Ruhiger sprechen.
Präsenter wirken.
Die eigene Botschaft überzeugender vermitteln.

Termine sind in Berlin und online per Video möglich.

Die aktuellen Honorare stehen auf der Honorarseite.

Mehr über mich steht in meinem Profil.

P.S.

 

Welche Erfahrungen hast du dazu?

 

 

Lampenfieber ...

 

 

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... quält mich.

%

... hat mich früher gequält und ist heute weg oder viel besser.

%

... ist kein relevantes Thema für mich.

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (2017, n= 482)

"Alkohol verstärkt den Effekt des Medikaments", 
steht in der Packungsbeilage.  Ist das jetzt ein Warnhinweis oder eine Empfehlung?

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 22. November 2016
Überarbeitung: 30. März 2020
Englische Version:

Eine herausragende Rede oder Präsentation als rhetorisches Meisterstück

Wie Sie Ihr persönliches rhetorisches Meisterstück als Redner voranbringt

Liefern Sie einen hervorragenden Redebeitrag. Damit Persönlichkeit und Botschaft überzeugen — in Reden und Präsentationen vor Publikum

Überdurchschnittliche Reden halten

Ihr persönliches rhetorisches Meisterstück wird Sie verändern

 

Jede Rednerin und jeder Redner sollte zumindest einmal im Leben eine herausragende Rede halten. Die Wirkung reicht weit über das Ereignis hinaus. Diese Erfahrung wird zur mentalen Referenz, wird Sie als Redner oder Rednerin verändern. Arbeiten Sie an Ihrem persönlichem rhetorischen Meisterstück.

Es gibt Dinge, bei denen die Mittelmäßigkeit unerträglich ist: Dichtkunst, Tonkunst, Malerei und öffentliche Rede.

Jean de La Bruyèr

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

 

Reden vor Publikum? Lieber nicht! Oder doch?

 

a. Karriereverzicht oder b. überzeugend vor Publikum reden? Noch immer wählen viele Menschen mehr oder weniger bewusst Option a. und die Vermeidung öffentlicher Reden. Schade, denn dadurch verzichten sie auf viele Chancen.

Es ist viel darüber geschrieben worden, weshalb so viele Menschen eine derartige Heidenangst davor haben, exponiert vor Publikum zu sprechen. Doch auch die beste Entschuldigung ändert nichts daran: Neben dem fachlichen Können ist der wesentlichste Erfolgsfaktor in vielen Bereichen; die Fähigkeit sich und das eigene Angebot überzeugend zu präsentieren. Und da ist es recht hilfreich, geeignete Redegelegenheiten wirksam zu nutzen. Also; Zeit sich dem Thema zu widmen, und zwar so, dass es sich lohnt. Wenn schon, denn schon!

 

 

 

Lampenfieber und Spiegelneuronen

 

Selbst Menschen mit intensivstem Lampenfieber kann geholfen werden. Die gute Nachricht: Das geht auch sanft, ohne gleich ins kalte Wasser geworfen zu werden! Selbst die mentale Vorbereitung kann Spaß machen. Überhaupt ist Spaß – oder ist Begeisterung hier ein besseres Wort? – nicht nur eine nette Begleiterscheinung, sondern grundlegend für überzeugende Auftritte. Das Publikum will jedem zuhören, der meint, was er sagt und sie mitnimmt in erstrebenswerte Zustände. So ist das mit den Spiegelneuronen: Leidet der Redner, leidet das Publikum! Ist der Redner begeistert, …

 

 

 

Referenzerfahrung: Ihr persönliches rhetorisches Meisterstück

 

Aller Anfang ist schwer? Viele erinnern sich an ihre ersten rhetorischen Gehversuche. Und nicht immer sind es erheiternde Erinnerungen. Das ewige Abmühen bei der Vorbereitung, die weichen Knie beim Gang nach vorne, die Angst etwas zu vergessen, die vielen, auf einen gerichteten Augen, einschränkende Gedanken, Körpersäfte und … Mit solchen Erinnerungen wird die nächste Redegelegenheit nicht gerade herbeigesehnt, sondern reflexartig abgeschüttelt.

Lassen Sie sich von Iwan Petrowitsch Pawlow und mir inspirieren, denn das pawlowsche Konditionieren geht aus andersherum: Wie wäre es den Spieß umzudrehen? Anstatt sich von negativen Erlebnissen belasten zu lassen, sorgen Sie für sehr gute Erfahrungen, die zukünftig als erbauliche Referenzerfahrungen dienen. Arbeiten Sie mit Unterstützung an einem persönlichen Meisterstück, einer Rede, die Ihnen und dem Publikum zeigt, was in Ihnen steckt. Der Aufwand, den Sie dafür auf sich nehmen, dient, dann nicht nur diesem einen Auftritt, sondern wird alle zukünftigen Präsentationen positiv beeinflussen.

Was ist eine ausgezeichnete Präsentation?

 

Langweilige und mittelmäßige Präsentationen sind begegnen einem täglich. Gute Präsentationen sind ungewöhnlich, aber hervorragende Präsentationen sind selten. Denn bei Präsentationen ist der Übergang von gut zu großartig größer als der Übergang von schlecht zu gut. Hier sind einige Beispiele, weshalb:

 

 

1. Emotionale Wirkung

 

Gute Präsentationen sind unvergesslich. Sie enthalten Grafiken, Bilder und Fakten so, dass sie leicht zu merken sind. Selbst nach einer Weile kann sich Ihr Publikum an Ihre Botschaft erinnern.

Die meisten Leute würden es vorziehen, Emotionen aus ihren Präsentationen herauszulassen. Die Wahrheit ist, dass, wenn Sie starke Emotionen wie Überraschung oder Ehrfurcht in Ihrem Publikum auslösen, Sie mit größerer Wahrscheinlichkeit einen Eindruck auf Ihr Publikum machen werden. Exzellente Präsentationen sind daher emotional und motivierend. Sie bringen die Zuschauer an den Punkt, an dem sie sofort eine Entscheidung treffen und handeln wollen.

 

 

 

2. Informationen

 

Überzeugende Daten und Fakten können Ihnen helfen, Ihre Argumente zu verdeutlichen. Gute Präsentationen enthalten valide Informationen. Alle Informationen werden sorgfältig geprüft, sie sind korrekt und präzise. Gute Präsentationen liefern ehrliche Inhalte auf ehrliche Weise.

Exzellente Präsentationen konzentrieren sich auf die relevanten Informationen und bereiten sie anschaulich auf. Alle Informationen, die nicht relevant sind, werden entfernt, auch Spielereien, die keine Funktion haben. Was bleibt, sind die Informationen, die die Botschaft unterstützen.

 

 

 

3. Storytelling: Geschichten erzählen

 

Geschichten fesseln das Publikum, sodass Sie sicher sein können, Ihnen wird zugehört. Deshalb beinhalten gute Präsentationen Geschichten. Im Gegensatz zu Fakten sprechen Geschichten das Herz an, und jede gute Präsentation verwendet Geschichten, um Punkte zu veranschaulichen und Menschen zu helfen, eine emotionale Verbindung zur Botschaft herzustellen. Eine gute Geschichte wird Aufmerksamkeit erregen und sie auf sich ziehen.

Ausgezeichnete Präsentationen sind Geschichten. In Geschichten verpackte Botschaften. Solche Präsentationen nehmen das Publikum mit auf emotionale Reisen, die einen Grund schaffen, sich hier und jetzt zu entscheiden und die Botschaften Realität werden zu lassen.

 

 

 

4. Engagement

 

Die Aufmerksamkeit des Publikums für die Dauer einer Präsentation zu sichern, ist eine Herausforderung. Gute Präsentationen beinhalten daher einige interaktive Elemente.

Exzellente Präsentationen beinhalten spezifische Präsentationstechniken, um das Engagement zu steigern. Einige der zuverlässigsten Faktoren sind:

  • Gemeinsamkeiten mit den Zuhörern betonen
  • direkte Interaktion mit Ihrem Publikum
  • sinnvolle visuelle Hilfsmittel
  • ausgezeichnete Präsentationsfähigkeiten
  • überzeugende Persönlichkeit als Redner

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?

Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.

Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:

  • Ziel und Kernbotschaft

  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

→ Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

Probelauf und professionelles Feedback

 

Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?

Ein Probelauf macht genau das sichtbar.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

Wie wirkst du – und was würde den größten Unterschied machen?

 

Wie wirkst du mit deiner Präsentation, Rede oder deinem Auftritt auf andere?

Welche Botschaften kommen klar an?

Wo entsteht Präsenz?

Wo verliert die Wirkung an Kraft?

Und welche Veränderungen würden den größten Unterschied machen?

Ein Probelauf mit professionellem Feedback schafft dafür eine gute Grundlage.

Seit 1998 analysiere ich Reden und Präsentationen. Dabei verbinde ich meine Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing, Präsentationspraxis und persönlicher Wirkung.

Du erhältst eine klare Rückmeldung dazu,

  • was bereits gut funktioniert,
  • wie deine Botschaft beim Publikum ankommt,
  • wo Potenzial für mehr Klarheit und Wirkung liegt,
  • welche Veränderungen besonders lohnend sind
  • und wie du deinen Auftritt konkret weiterentwickeln kannst.

Bei einer anstehenden Rede oder Präsentation arbeiten wir unmittelbar an deinem realen Auftritt.

Wir können beispielsweise Botschaft, Dramaturgie, Sprache, Körpersprache, Stimme, Präsenz, Folien sowie den Umgang mit Fragen und Einwänden betrachten.

Der Vorteil eines Probelaufs ist einfach: Du erfährst vorher, was einen Unterschied machen kann – und kannst es noch nutzen.

Auch eine einzelne konzentrierte Sitzung kann bereits wertvolle Hinweise liefern.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Haben Sie schon eine solche bemerkenswerte Referenzerfahrung bei einer Rede oder Präsentation gemacht? Wie profitieren Sie davon?

Artikel zu Rhetorik, Reden und Präsentationen

Authentisch präsentieren: Warum Persönlichkeit überzeugt

Authentisch präsentieren statt perfekt wirken: Erfahre, wie Kompetenz, Persönlichkeit, Nahbarkeit und gute Vorbereitung gemeinsam überzeugen.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 3. August 2016
Überarbeitung: 2. August 2019
AN: #7874
K: 2. August 2019
Ü:

Blackout bei Reden: 19 Tipps, wenn der Faden weg ist

Blackout bei Reden: 19 Tipps, wenn der Faden weg ist

Wenn es doch passiert ... Tipps, um das Beste aus einem Blackout zu machen
Blackout bei der Rede überwinden

Blackout bei Reden und Präsentationen: 19 Tipps, wenn der rote Faden weg ist

 

Plötzlich ist der nächste Gedanke weg.

Du stehst vor deinem Publikum.

Bis eben lief die Präsentation.

Und jetzt:

Leere.

Der rote Faden scheint verschwunden.

Genau dieser Moment fühlt sich für viele Redner wesentlich dramatischer an, als er von außen wirkt.

Die wichtigste Nachricht zuerst:

Ein kurzer Blackout muss deine Präsentation keineswegs ruinieren.

Du brauchst vor allem eines:

einen Weg zurück in die Orientierung.

 

 

 

Was du im Blackout weniger brauchst

 

Hektik.

Selbstkritik.

Den Gedanken:

„Jetzt ist alles vorbei.“

Genau das erhöht häufig den Druck.

Ein Blackout ist zunächst ein Moment, in dem der Zugriff auf deinen nächsten Gedanken erschwert ist.

Also behandeln wir ihn genau so:

Orientieren. Anschluss finden. Weiter.

 

 

 

19 Tipps bei einem Blackout

 

1. Mach eine Pause

 

Der einfachste Schritt wird häufig übersehen.

Hör kurz auf zu sprechen.

Eine Pause von zwei oder drei Sekunden wirkt für dich möglicherweise lang.

Für das Publikum kann sie vollkommen normal erscheinen.

Atme ruhig aus.

Schau in den Raum.

Und gib deinem Denken einen Moment.

 

 

2. Wiederhole deinen letzten Gedanken

 

Du musst weniger den exakt letzten Satz wortwörtlich wiederholen.

Greif seinen Inhalt noch einmal auf.

Zum Beispiel:

„Der entscheidende Punkt dabei ist …“

Während du den Gedanken neu formulierst, entsteht häufig wieder Anschluss an das, was folgen sollte.

 

 

3. Fass kurz zusammen

 

Wenn der nächste Punkt fehlt, geh einen Schritt zurück.

Zum Beispiel:

„Bis hierhin sind drei Dinge wichtig …“

Dann nennst du sie.

Das hilft dir.

Und gleichzeitig bekommt dein Publikum Orientierung.

 

 

4. Geh zu deiner Kernbotschaft zurück

 

Frag dich:

Was soll am Ende unbedingt verstanden werden?

Wenn dir der ursprünglich geplante nächste Satz fehlt, darfst du direkt zu diesem Gedanken zurückkehren.

Das Publikum kennt deinen ursprünglichen Ablauf kaum.

 

 

5. Nutze deine Stichworte

 

Eine kleine Stichwortkarte kann genau dafür sinnvoll sein.

Wenige Begriffe.

Große Schrift.

Klare Struktur.

Ein kurzer Blick genügt.

Weniger hilfreich ist ein dicht beschriebenes Manuskript, in dem du erst die richtige Stelle suchen musst.

 

 

6. Nutze die Folie als Orientierung

 

Wenn deine Präsentation visuell klar aufgebaut ist, kann die aktuelle Folie dir den Wiedereinstieg erleichtern.

Frag dich:

Was ist die Aussage dieser Folie?

Dann sprich genau darüber.

 

 

7. Stell eine inhaltlich passende Frage

 

Wenn es zum Format passt, kannst du das Publikum einbeziehen.

Zum Beispiel:

„Welche Erfahrung machen Sie damit?“

Oder:

„Was wäre aus Ihrer Sicht hier besonders relevant?“

Das sollte weniger wie eine Rettungsaktion wirken.

Wenn Interaktion ohnehin zum Format gehört, kann sie jedoch sehr natürlich sein.

 

 

8. Nimm einen Schluck Wasser

 

Wenn Wasser bereitsteht, kannst du einen Schluck trinken.

Nicht als Theater.

Sondern als kurze Unterbrechung.

Du gewinnst einen Moment.

Atmung und Sprechtempo können sich ebenfalls etwas beruhigen.

 

 

9. Sag offen, dass du kurz sortierst

 

Du musst weniger so tun, als wäre nichts passiert.

Du kannst ruhig sagen:

„Einen Moment, ich möchte den Gedanken gerade sauber sortieren.“

Dann Pause.

Weiter.

Das kann deutlich souveräner wirken als hektisches Füllen.

 

 

10. Geh einen Gedanken weiter

 

Vielleicht fällt dir der ursprünglich geplante Punkt weniger ein.

Dann frag dich:

Was wäre jetzt logisch als Nächstes?

Du musst weniger exakt an die Stelle zurückkehren, die in deinem Skript vorgesehen war.

Du musst sinnvoll weitergehen.

 

 

11. Überspring einen Teil

 

Ein geplantes Beispiel fehlt?

Eine Nebeninformation ist weg?

Dann lass sie weg.

Nicht jeder verlorene Gedanke muss gerettet werden.

Wenn deine Kernbotschaft erhalten bleibt, kann der Vortrag trotzdem vollständig wirken.

 

 

12. Stell deine Struktur laut her

 

Zum Beispiel:

„Es gibt dabei zwei Punkte.“

Oder:

„Entscheidend sind Ursache, Wirkung und nächster Schritt.“

Damit baust du eine neue mentale Schiene.

Und dein Publikum weiß ebenfalls, wohin die Reise geht.

 

 

13. Beweg dich bewusst

 

Wenn du körperlich völlig fest wirst, kann ein bewusster Schritt helfen.

Zum Beispiel zur anderen Seite des Präsentationsbereichs.

Nicht hektisch.

Nicht als Fluchtbewegung.

Sondern als bewusster Übergang.

Bewegung kann einen neuen Abschnitt markieren.

 

 

14. Nutze eine vorbereitete Übergangsformulierung

 

Einige Sätze funktionieren in vielen Situationen.

Zum Beispiel:

„Kommen wir zurück zum entscheidenden Punkt.“

„Was bedeutet das nun konkret?“

„Damit sind wir beim nächsten wichtigen Aspekt.“

Solche Formulierungen geben dir Zeit und Richtung.

 

 

15. Nutze Humor – wenn er zu dir passt

 

Ein leichter humorvoller Umgang kann Spannung reduzieren.

Zum Beispiel:

„Der Gedanke war gerade kurz schneller als ich.“

Dann weiter.

Wichtig:

Mach den Blackout weniger größer, indem du daraus eine Show machst.

Bei formellen High-Stakes-Auftritten ist ein ruhiger Wiedereinstieg häufig die bessere Wahl.

 

 

16. Hol dir weniger Hilfe vom Publikum, als du denkst

 

Ein älterer Tipp lautet:

„Wo war ich gerade?“

Das kann sympathisch wirken.

Ich würde es dennoch nur sehr gezielt einsetzen.

In vielen beruflichen Situationen ist es stärker, selbst wieder Orientierung herzustellen.

Zum Beispiel:

„Ich greife den zentralen Gedanken noch einmal auf.“

 

 

17. Denk in Botschaften statt in Sätzen

 

Wenn du nur deine exakten Formulierungen gespeichert hast, kann ein fehlender Satz zum Problem werden.

Wenn du dagegen weißt:

  • Was ist mein Punkt?
  • Warum ist er wichtig?
  • Was folgt daraus?

dann kannst du neu formulieren.

Gedanken sind robuster als auswendig gelernte Wortfolgen.

 

 

18. Nutze deine Geschichte

 

Wenn dein Vortrag eine klare Geschichte oder Argumentationslinie besitzt, kannst du dich fragen:

Was geschah als Nächstes?

Geschichten besitzen häufig eine natürliche Reihenfolge.

Ausgangslage.

Konflikt.

Entwicklung.

Lösung.

Diese Logik kann dir den Wiedereinstieg erleichtern.

 

 

19. Geh direkt zum nächsten starken Punkt

 

Wenn alle anderen Wege weniger tragen:

Mach einen bewussten Schnitt.

Zum Beispiel:

„Lassen Sie mich direkt zum entscheidenden Punkt kommen.“

Dann nennst du deine Kernbotschaft.

Das ist besser, als minutenlang nach einem verlorenen Detail zu suchen.

 

 

 

Was ich heute weniger empfehlen würde

 

Einige klassische Blackout-Tipps klingen kreativ, helfen jedoch weniger zuverlässig.

Zum Beispiel:

  • beliebig eine Übung einschieben
  • das Publikum fragen, wo du gerade warst
  • irgendetwas im Raum tun, nur um Zeit zu gewinnen
  • eine vorbereitete „Notfallanekdote“ unabhängig vom Inhalt erzählen

Der Grund ist einfach:

Ein Blackout braucht weniger Ablenkung als Orientierung.

 

 

 

Die beste Blackout-Strategie beginnt vor dem Auftritt

 

Du kannst vieles bereits vorher vorbereiten.

 

Kenne deine drei Kernbotschaften

Wenn alles andere weg wäre:

Welche drei Aussagen müssen bleiben?

Diese solltest du jederzeit kennen.

 

Kenne deinen Einstieg

Der Beginn sollte besonders stabil sein.

Weniger kompliziert.

Weniger überladen.

Ein klarer erster Gedanke bringt dich in den Vortrag.

 

Kenne deinen Schluss

Auch dein Schluss darf besonders gut vorbereitet sein.

Damit besitzt du immer ein Ziel.

Selbst wenn du unterwegs etwas überspringst.

 

 

 

Trainiere absichtlich Fadenverlust

 

Das klingt zunächst merkwürdig.

Es ist jedoch eine sehr nützliche Übung.

Während eines Probelaufs:

  1. Unterbrich dich an einer zufälligen Stelle.
  2. Mach drei Sekunden Pause.
  3. Fass den letzten Gedanken zusammen.
  4. Geh zur Kernbotschaft zurück.
  5. Setz den Vortrag fort.

Wiederhole das an verschiedenen Stellen.

Du trainierst damit weniger den perfekten Vortrag.

Du trainierst Wiederorientierung.

 

 

 

Lass dich beim Proben unterbrechen

 

Bitte eine Person:

  • Fragen zu stellen
  • nachzuhaken
  • zu widersprechen
  • einen Themenwechsel zu provozieren

Dann kehrst du anschließend zu deinem roten Faden zurück.

Genau diese Fähigkeit wird in echten Auftritten wertvoll.

 

 

 

Warum zu viel Auswendiglernen riskant sein kann

 

Ein vollständig auswendig gelernter Text wirkt zunächst sicher.

Er kann jedoch fragil werden.

Wenn ein Satz fehlt, fehlt möglicherweise die Brücke zum nächsten.

Deshalb:

Lerne weniger den Text.

Lerne die Gedankenstruktur.

 

 

 

Nutze eine einfache Notfallstruktur

 

Eine robuste Struktur kann beispielsweise sein:

Problem → Bedeutung → Lösung → nächster Schritt.

Wenn du irgendwann den Faden verlierst, frag dich:

Wo bin ich?

Problem?

Bedeutung?

Lösung?

Nächster Schritt?

Damit findest du leichter wieder Orientierung.

 

 

 

Was ist mit Karteikarten?

 

Karteikarten können hilfreich sein.

Wenn sie wirklich Stichwortkarten sind.

Wenige Worte.

Klare Gliederung.

Große Schrift.

Eine Karte pro Gedankeneinheit.

Weniger hilfreich:

vollständige Sätze auf zehn dicht beschriebenen Karten.

 

 

 

Was ist mit Folien?

 

Auch Folien können Orientierung bieten.

Wenn jede Folie eine klare Aussage besitzt.

Problematisch wird es, wenn du die Präsentation weniger kennst und die Folien dein Gedächtnis ersetzen sollen.

Folien unterstützen deinen roten Faden.

Sie sollten ihn weniger besitzen.

 

 

 

Blackout bei einer Frage

 

Manchmal kommt der Aussetzer weniger mitten im Vortrag.

Er kommt bei einer unerwarteten Frage.

Dann musst du weniger sofort antworten.

Du kannst sagen:

„Einen Moment, ich möchte das präzise beantworten.“

Oder:

„Wenn ich Ihre Frage richtig verstehe, geht es Ihnen um …?“

Damit gewinnst du Zeit.

Und gleichzeitig stellst du sicher, dass du die richtige Frage beantwortest.

 

 

 

Wenn du die Antwort nicht weißt

 

Das ist weniger automatisch ein Blackout.

Vielleicht kennst du die Antwort schlicht weniger.

Dann ist Ehrlichkeit professioneller als Improvisation.

Zum Beispiel:

„Das möchte ich prüfen, bevor ich Ihnen eine belastbare Antwort gebe.“

Oder:

„Dazu habe ich gerade keine verlässliche Zahl. Die liefere ich nach.“

 

 

 

Wenn die Technik den Faden unterbricht

 

Technische Probleme können ebenfalls einen Gedankengang zerreißen.

Deshalb solltest du deine wichtigsten Gedanken auch ohne Folien vermitteln können.

Frag dich vor dem Termin:

Wenn der Bildschirm ausfällt – kann ich meine Kernbotschaft trotzdem erklären?

Wenn ja, besitzt du einen echten Plan B.

 

 

 

Was das Publikum tatsächlich bemerkt

 

Du weißt, dass gerade ein Satz fehlt.

Das Publikum weiß es häufig weniger.

Es kennt dein Manuskript kaum.

Eine Pause kann wie eine Pause wirken.

Eine Zusammenfassung wie eine bewusste Zusammenfassung.

Ein Sprung zum nächsten Punkt wie eine normale dramaturgische Entscheidung.

Dein inneres Erleben ist häufig dramatischer als die sichtbare Situation.

 

 

 

Blackout und Lampenfieber

 

Wenn Blackouts vor allem unter hoher Aktivierung auftreten, lohnt sich auch ein Blick auf das Lampenfieber selbst.

Zum Beispiel:

  • Wie stark beobachtest du dich?
  • Wie hoch ist dein Perfektionsanspruch?
  • Wie atmest du unter Druck?
  • Wie sicher kennst du deine Struktur?
  • Wie realistisch probst du?

→ Blackout bei Präsentationen: Ursachen und Prävention

 

 

 

Wann ein Blackout weniger nur Lampenfieber ist

 

Ein gelegentlicher kurzer Fadenverlust unter Stress ist etwas anderes als deutliche Erinnerungslücken im Alltag.

Wenn Gedächtnisprobleme:

  • neu auftreten
  • zunehmen
  • auch außerhalb von Auftritten vorkommen
  • mit anderen körperlichen oder neurologischen Symptomen verbunden sind

sollten sie medizinisch abgeklärt werden.

 

 

 

Blackout-Sorge und Redeangst

 

Wenn die Angst vor einem Blackout bereits lange vor einem Auftritt sehr stark wird, du Präsentationen vermeidest oder berufliche Möglichkeiten ausschlägst, sollte genauer hingeschaut werden.

Dann kann mehr als gewöhnliches Lampenfieber beteiligt sein.

→ Ursachen von Redeangst und Lampenfieber

 

 

 

Coaching oder Therapie?

 

Bei beruflichem Lampenfieber und der Vorbereitung auf konkrete Auftritte können Coaching, Mentaltraining, Präsentationstraining und realistische Simulation sinnvoll sein.

Wenn eine behandlungsbedürftige Angstproblematik im Vordergrund steht, gehört sie in einen therapeutischen Rahmen.

Meine Coaching- und Therapieangebote halte ich fachlich und organisatorisch getrennt.

→ Psychotherapie und Hypnotherapie bei Ängsten

 

 

 

Blackout bei High-Stakes-Auftritten

 

Bei einem wichtigen Pitch, einer Vorstandspräsentation oder einer Keynote kann die Blackout-Sorge besonders viel Druck erzeugen.

Deshalb trainiere ich mit Klienten weniger nur den idealen Ablauf.

Wir trainieren auch:

  • Unterbrechungen
  • kritische Fragen
  • Widerspruch
  • Zeitdruck
  • Technikausfall
  • Fadenverlust
  • Wiedereinstieg

Das Ziel ist weniger Fehlerfreiheit.

Das Ziel ist Wiederorientierung unter Druck.

 

 

 

Welcher Rahmen gilt?

 

Das Ziel bestimmt den Inhalt. Rolle, Verantwortung und Tragweite bestimmen den Rahmen.

Geschäftsführer, Vorstände, Inhaber, geschäftsführende Gesellschafter und Personen mit vergleichbarer unternehmerischer Gesamtverantwortung arbeiten mit mir grundsätzlich im EXECUTIVE SPARRING.

Das gilt auch dann, wenn Blackout-Sorge, Lampenfieber oder Fadenverlust das konkrete Thema sind.

Für andere Fach- und Führungskräfte gilt:

Allgemeine Entwicklung von Präsentations- und Auftrittssicherheit → BUSINESS 1:1.

Konkrete High-Stakes-Situation mit hoher beruflicher, wirtschaftlicher, strategischer oder öffentlicher Tragweite → EXECUTIVE SPARRING.

→ Executive Sparring

→ Business 1:1

 

 

 

Seit 1998 Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Seit 1998 unterstütze ich Menschen bei Reden, Präsentationen und wichtigen Auftritten.

Dabei ist mir ein Gedanke besonders wichtig:

Souveränität bedeutet weniger, dass nie etwas Unerwartetes passiert.

Sie zeigt sich darin, wie du dich wieder orientierst, wenn etwas Unerwartetes passiert.

 

 

 

Eine Übung für deine nächste Präsentation

 

Trainiere drei Situationen absichtlich:

  1. Du verlierst mitten im Satz den nächsten Gedanken.
  2. Jemand unterbricht dich mit einer Frage.
  3. Du überspringst bewusst einen ganzen Abschnitt.

Deine Aufgabe ist jeweils:

Pause.

Orientieren.

Kernbotschaft finden.

Weiter.

Wenn du Wiederorientierung trainierst, verliert der Blackout einen Teil seines Schreckens.

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn ein wichtiger Auftritt bevorsteht und die Sorge vor einem Blackout dich deutlich belastet, beschreibe mir bei deiner Anfrage kurz:

  • deine Rolle
  • welche Situation bevorsteht
  • was du konkret befürchtest
  • ob du bereits Blackouts erlebt hast
  • wie du deine Präsentation bisher vorbereitest
  • wann der Termin stattfindet

Dann können wir genau diese Situationen realistisch vorbereiten.

→ Vorbereitung auf einen wichtigen Auftritt anfragen

 

 

 

Fazit: Der rote Faden darf kurz verschwinden

 

Ein Blackout kann unangenehm sein.

Er muss weniger das Ende deines Auftritts bedeuten.

Du kannst:

pausieren.

zusammenfassen.

zur Kernbotschaft zurückgehen.

einen Punkt überspringen.

und weiterreden.

Das entscheidende Können besteht weniger darin, niemals den Faden zu verlieren.

Es besteht darin, wieder einen zu finden.

P.S.​

 

Wie steht es mit Fragen oder Kommentaren dazu?

Blackout

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 24. Januar 2016
Überarbeitung: 24. Mai 2020
Englische Version: https://www.karstennoack.com/tips-overcome-blackout-speech-presentation/

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Virtuelle Probe bei Lampenfieber und Redeangst

 

Fürchten wir uns vor einem bevorstehenden Ereignis, bei dem wir vor Publikum auftreten, kann unsere Vorstellungskraft sehr lebhafte Szenarien entwickeln. Kognitive Verzerrungen können dazu führen, dass wir uns alle möglichen Katastrophen ausmalen. So unangenehm das ist, unsere Vorstellungskraft kann auch für gute Zwecke eingesetzt werden. In diesem Beitrag geht es darum, wie die Gedanken zu Verbündeten werden und ermöglichen, dass Aspekte der Situation, vor der wir Angst haben, erkundet werden und wir in einem sicheren Rahmen virtuell proben. Techniken, die sich im Leistungssport sehr bewährt haben, wirken auch hier Wunder.

In diesem Beitrag geht es um virtuelles Training und Proben von Auftritten, bei denen sonst Lampenfieber oder Redeangst erlebt werden.

Virtuelle Probe bei Lampenfieber und Redeangst

 

Selbst wenn wir uns der Gründe für unsere Angst vor öffentlichen Auftritten bewusst werden, ist das ein wichtiger Schritt. Doch das bedeutet noch nicht, dass das Problem einfach verschwindet. Veränderung erfordert die Bewältigung der Angst, ist mit Einsatz und Entschlossenheit Ihrerseits verbunden. Am Ende geht es darum, sich der Herausforderung zu stellen. Zuvor können Sie jedoch einige Dinge tun, um sich gut vorzubereiten.

Fürchten wir uns vor einem bevorstehenden Ereignis, bei dem wir vor Publikum auftreten, kann unsere Vorstellungskraft sehr lebhafte Szenarien entwickeln. Kognitive Verzerrungen können dazu führen, dass wir uns alle möglichen Katastrophen ausmalen. So unangenehm das ist, unsere Vorstellungskraft kann auch für gute Zwecke eingesetzt werden. In diesem Beitrag geht es darum, wie die Gedanken zu Verbündeten werden und ermöglichen, dass Aspekte der Situation, vor der wir Angst haben, erkundet werden und wir in einem sicheren Rahmen virtuell proben. Techniken, die sich im Leistungssport sehr bewährt haben, wirken auch hier Wunder. Das menschliche Gehirn ist in der Lage, immense Vorstellungskraft zu entfalten.

 

 

 

Stellen Sie sich den Auftritt vor

 

Eine der wirksamsten Methoden ist die sogenannte geführte Imagination, als Methode des Mentaltrainings.

Diese Mentaltechnik besteht in der Visualisierung eines zukünftigen Ereignisses. Auf diese Weise können wir alle Aspekte dieser Situation erfassen und im Geiste durchgehen, bevor etwas in der Realität passiert ist. Auf diese Weise können wir uns unseren Ängsten in einer sicheren Umgebung stellen und haben es daher leichter, die Situation zu bewältigen, wenn das, was wir uns vorgestellt haben, tatsächlich eintritt.

 

 

 

Die Übung zum Proben des gewünschten Auftritts

 

Bevor Sie sich auf die geführte Imagination einlassen, solltest du einige Dinge tun, um sich gut vorzubereiten. Suchen Sie sich zunächst einen ruhigen Ort, an dem Sie sich wohlfühlen. Lassen Sie sich durch nichts und niemanden stören; weder durch andere Menschen, noch durch Ihr Smartphone, einen Fernseher, einen Computer. Schließen Sie die Augen und nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit, um sich auf Ihre Atmung zu konzentrieren. Machen Sie sich bewusst, ob Sie gerade angespannt sind, und lassen Sie diese Anspannung mit jedem Atemzug los.

 

 

 

Setzen Sie Ihr Ziel 

 

In diesem Fall kann das Ziel eine gelungene Rede oder Präsentation vor Publikum sein. Überlegen Sie genau: Was wollen Sie erreichen? Wählen Sie ein realistisches Ziel. Beispielsweise: „Ich möchte vor Publikum sprechen und den Zuhörern eine wichtige Botschaft vermitteln.“

 

 

 

Stellen Sie sich lebendig vor, wie es Wirklichkeit ist

 

Üben Sie das Ziel, vor einem Publikum zu sprechen, in Ihrer Vorstellung. Stellen Sie sich vor, dass Sie über alle notwendigen Fähigkeiten und Verhaltensweisen verfügen, um Ihr Ziel erfolgreich zu erreichen. Stellen Sie sich im Detail vor, wie Sie unter diesen Umständen aussehen, sich verhalten und fühlen möchten – wie Sie auf andere wirken, wie Sie klingen, welche Worte aus Ihrem Mund kommen.

 

 

 

Das Publikum

 

Wechseln Sie nun den Fokus von sich selbst auf andere. Wie reagieren sie auf Sie? Versuchen Sie, ihre Reaktionen zu proben – sowohl positive als auch negative. Versuchen Sie sich vorzustellen, wie Sie auf unterschiedliche Reaktionen des Publikums reagieren würden. Stellen Sie sich vor, dass Sie so reagieren, wie Sie gerne reagieren würden. Wie würden Sie sich in diesem Moment fühlen und verhalten, was würden Sie sagen?

 

 

 

Erstellen Sie ein Skript

 

Sie können auch im Voraus ein Skript zu dem erstellen, was Sie sagen wollen. Sie können beispielsweise einige Ideen aufschreiben, was Sie sagen möchten, wenn Ihnen jemand eine Frage stellt, auf die Sie keine Antwort wissen. Sie können verschiedene Szenarien entwerfen und diese mithilfe dieser Übung proben. Stellen Sie sich vor, wie die Leute Ihnen Fragen stellen und wie viele verschiedene Antworten Sie geben können – sowohl wenn Sie wissen, wie Sie antworten sollen, als, auch wenn Sie es nicht wissen. Stellen Sie sich die Reaktionen des Publikums in beiden Szenarien vor. Erkunden Sie, wie es ist selbstsicher und ruhig ans Werk zu gehen, wie Sie sich fühlen, was Sie tun, wie die Situation aus beiden Perspektiven aussieht, Ihrer und der des Publikums.

 

 

 

Langsam zurückkehren

 

Nachdem Sie diese einfache und wirkungsvolle Übung durchgeführt haben, nehmen Sie sich einen Moment Zeit, um in den gegenwärtigen Augenblick zurückzukehren, in den Raum, in dem Sie sich befinden. Öffnen Sie Ihre Augen und schauen Sie sich um.

 

 

 

Wann solltest du diese Übung durchführen? 

 

Sie können diese Übung mehrmals am Tag durchführen, wann immer Sie wollen. Je öfter Sie üben, desto besser vorbereitet und selbstsicherer werden Sie sich fühlen. Wenden Sie sie mindestens zwei Wochen lang an. Am Anfang kann die Anwendung anstrengend sein, weil Sie einige Zeit brauchen, um alle relevanten Szenarien zu konstruieren, aber wenn Sie erst einmal in die Spur gekommen sind, wird es Ihnen leichter fallen.

Indem Sie Ihre Übung verinnerlichen, werden Sie auch auf der emotionalen Ebene besser vorbereitet sein, wenn Sie sich einer realen Situation nähern, und Sie werden sich gelassener und sicherer fühlen.

Es gibt weitere nützliche Techniken, die auf der Nutzung Ihrer inneren Welt beruhen. Sie werden sie später genauer kennenlernen, und Sie dann können entscheiden, ob und welche Sie anwenden. Finden Sie heraus, welche Ihnen persönlich am meisten zusagen.

Video

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Schritt für Schritt von Lampenfieber, Redeangst & Co. zu souveränen Auftritten vor Publikum

 

Es folgen die Schritte, mit denen Sie sich von Lampenfieber, Redeangst & Co. verabschieden und souveräne Auftritten vor Publikum angehen. Es ist nun an Ihnen, sich auf den Weg zu machen.

 

 

 

1. Grundlagen

 

Schritte:

 

 

 

2. Techniken

 

Schritte:

 

 

 

3. Überzeugungen und Ängste

 

Schritte:

 

 

 

4. Zustandsmanagement

 

Schritte:

 

 

 

5. Förderlicher Fokus

 

Schritte:

 

 

 

6. Ärmel hoch

 

Schritte:

 

 

 

7. Vorbereitung auf Reden und Präsentationen bei Lampenfieber & Co.

 

Schritte:

 

 

 

8. Spontane Redegelegenheiten

 

Schritte:

 

 

 

9. Umgang mit Herausforderungen

 

Schritte:

 

 

 

10. Haltung bewahren

 

Schritte:

 

 

 

11. Gute Reise

 

Schritte:

 

Unterstützung bei Lampenfieber, Redeangst und Auftrittsdruck

 

Wer beruflich oder öffentlich sichtbar wird, ist immer wieder gefordert, klar zu sprechen, überzeugend zu präsentieren und für die eigenen Ideen einzustehen.

Lampenfieber kann dabei eine hilfreiche Kraft sein.
Es weckt Energie, Aufmerksamkeit und Präsenz.

Manchmal wird aus dieser Auftrittsenergie eine starke innere Belastung.

Die Stimme wird enger.
Der Körper spannt sich an.
Der Kopf wird schneller.
Der Zugang zu Wissen, Erfahrung und Ausdruck fühlt sich erschwert an.

Dann halten sich Menschen zurück, obwohl sie etwas Wertvolles beizutragen haben.

Das ist besonders schade, wenn Fachwissen, Erfahrung und gute Gedanken vorhanden sind und im entscheidenden Moment zu wenig sichtbar werden.

Wenn Lampenfieber, Redeangst oder Leistungsdruck die eigene Wirkung beeinträchtigen, lohnt sich gezielte Unterstützung.

Seit 1998 begleite ich Menschen dabei, sich und ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren. Dabei habe ich viele Rednerinnen, Redner, Führungskräfte, Selbstständige und Fachleute unterstützt, die vor Auftritten, Präsentationen, Gesprächen oder Medienmomenten starke innere Anspannung erlebt haben.

In meiner Arbeit verbinden sich Erfahrungen aus Kommunikation, Psychologie, Coaching, Rhetorik, Marketing und Auftrittsvorbereitung.

Da Lampenfieber manchmal tiefer reicht als reine Auftrittsunsicherheit, bringe ich zusätzlich die Erlaubnis zur berufsmäßigen Ausübung der Heilkunde auf dem Gebiet der Psychotherapie mit. So kann im gemeinsamen Gespräch geklärt werden, welcher Rahmen passt: Coaching, Auftrittsvorbereitung, Mentaltraining oder ein therapeutischer Weg.

Ziel ist ein Auftritt, bei dem vorhandene Fähigkeiten wieder leichter zugänglich werden.

Klarer denken.
Ruhiger sprechen.
Präsenter wirken.
Die eigene Botschaft überzeugender vermitteln.

Termine sind in Berlin und online per Video möglich.

Die aktuellen Honorare stehen auf der Honorarseite.

Mehr über mich steht in meinem Profil.

P.S.

 

Wie Erfahrungen haben Sie mit der Veränderung einschränkender Gedanken bei Lampenfieber oder Redeangst und mentaler Vorbereitung gemacht?

Vorsicht, Kommentare!

 

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining sowie im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 22. November 2016
Überarbeitung: 8. Oktober 2022
Englische Version:
AN: #215
K: CNB
Ü:

Verändern der Gedanken bei Lampenfieber und Redeangst

Verändern der Gedanken bei Lampenfieber und Redeangst

Hilfe bei Lampenfieber und sogar Redeangst - Überzeugungen & Ängste
Gehirn und Angst

Verändern der Gedanken bei Lampenfieber und Redeangst

 

Wie in der vorangegangene Beiträgen dargestellt, hat die Art, wie wir denken, einen großen Einfluss darauf, wie wir wahrnehmen, uns fühlen und was wir tun. Tappen wir in die Falle kognitiver Verzerrungen, schaffen wir Gedankenmuster, die uns daran hindern, unser Leben in vollen Zügen zu leben. In diesem Beitrag geht es darum, wie wir diese Gedankenmuster verändern können.

Verändern der Gedanken bei Lampenfieber und Redeangst

 

Wie in der vorangegangenen Beiträgen dargestellt, hat die Art, wie wir denken, einen großen Einfluss darauf, wie wir wahrnehmen, uns fühlen und was wir tun. Tappen wir in die Falle kognitiver Verzerrungen, schaffen wir Gedankenmuster, die uns daran hindern, unser Leben in vollen Zügen zu leben. Sehen wir uns deshalb nun an, was wir gegen diese kognitiven Verzerrungen tun können. Wie können wir sie infrage stellen und durch förderliche Alternativen ersetzen.

 

 

 

Nächster Schritt

 

Nachdem Sie einige kognitive Verzerrungen aufgedeckt haben, die mit Ihrer Angst vor öffentlichen Auftritten zusammenhängen, sind Sie bereit für den nächsten Schritt.

Bevor wir fortfahren, solltest du wissen, dass die meisten Menschen mit kognitiven Verzerrungen zu kämpfen haben. Sie sind oft ein normaler Bestandteil des Lebens und bedeuten nicht, dass Sie irgendwie aus der Norm fallen und schlechter als andere Menschen sind – im Gegenteil; Sie sind dabei an sich zu arbeiten, das kann nicht jeder von sich ehrlich sagen. Sind Sie bereit?

 

 

 

Techniken, um kognitive Verzerrungen zu verändern

 

Im Folgenden finden Sie Schritten, die Sie unternehmen können, um kognitive Verzerrungen zu bewältigen.

 

 

 

1. Prüfen Sie die Fakten

 

Ein Rückblick auf Ihre früheren Erfahrungen mit öffentlichen Auftritten kann Ihnen helfen, die Grundlage Ihrer irrationalen Überzeugungen zu erkennen. Neigen Sie zu Selbstkritik, solltest du versuchen, alle Situationen zu identifizieren, in denen Sie erfolgreich waren, und so der negativen, unrealistischen Überzeugung entgegenwirken, dass Sie nicht gut genug sind. Zum Beispiel jedes Mal, wenn Sie es geschafft haben, in der Öffentlichkeit zu sprechen, unabhängig davon, wie Sie sich gefühlt haben.

 

 

 

 

2. Perspektivwechsel

 

Manchmal ist es schwer, objektiv einzuschätzen, wie realistisch unsere Gedanken sind. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihre Angst vor öffentlichen Auftritten übertrieben oder unberechtigt ist, solltest du eine externe Sichtweise einnehmen, indem Sie sich mit einigen engen Freunden oder Familienmitgliedern austauschen. Deren Perspektive kann einen neuen Blickwinkel auf dieselbe Situation eröffnen.

 

 

3. Methode der doppelten Standards

 

Erinnern Sie sich daran, wie Sie mit einem Freund sprechen, der sich in einer ähnlichen Situation befindet wie Sie? Wahrscheinlich sind Sie dort mitfühlend, wohlwollend und freundlich, doch wenn es um Sie selbst geht, können Ihre Selbstgespräche unfreundlich oder sogar hart sein.

Arbeiten Sie daran stattdessen, mit sich selbst ebenso sanft und verständnisvoll umzugehen. Sagen oder denken Sie beispielsweise statt „Oh, ich bin so ein Feigling, weil ich solche Angst davor habe, vor anderen zu sprechen“ lieber „Vor Publikum zu sprechen ist eine Herausforderung für mich, und ich habe Angst. Doch es ist in Ordnung, Angst zu haben, und ich bin hier, bereit zu sprechen, selbst, wenn sich die Angst, was sehr mutig von mir ist.“

 

 

 

4. Denken in Grautönen

 

Schreiben Sie das Sprechen in der Öffentlichkeit nicht als komplette Katastrophe ab, bevor überhaupt etwas passiert ist. Setzen Sie stattdessen darauf, alle Aspekte Ihrer Erfahrung auf einer Skala von 1 bis 10 (1 ist das beste mögliche Ergebnis) zu bewerten.

 

Beispiel:

„Das letzte Mal, als ich eine öffentliche Rede gehalten habe, war meine Angst (auf einer Skala von 1 bis 10,) XYZ“.

Auch wenn Ihr Redebeitrag oder die Umstände nicht ideal waren, bewerten Sie auf derselben Skala von 1 bis 10 (1 ist das beste Ergebnis, das Sie sich vorstellen können), wie erfolgreich Ihre Rede war, und versuchen Sie dabei, positiv und realistisch zu bleiben.

Beispiel:

„Obwohl meine Angst vor öffentlichen Auftritten beim letzten Mal bei 8 lag, habe ich mich vor all diese Leute gestellt und präsentiert. Es war nicht brillant, aber es war auch kein komplettes Desaster. Meine Leistung lag erfolgreich bei 3 (auf der genannten Skala).“

 

 

 

5. Überprüfen Sie Ihre Definitionen

 

Eine der häufigsten kognitiven Verzerrungen besteht darin, sich selbst ein Etikett zu verpassen, wie beispielsweise „Verlierer“ und Attribute, wie „schwach“ oder „inkompetent“. Es ist wichtig, dass Sie daran arbeiten, diese und andere unangebrachte Etiketten, die Sie sich selbst gegeben haben, zu entlarven. Dadurch wird deutlich, welche spezifischen Verhaltensweisen oder Verhaltensmuster Sie mit diesen Etiketten gekennzeichnet haben. Auf diese Weise können Sie diese Muster identifizieren

 

Beispiel:

„Ich halte mich für einen Verlierer, wenn ich Angst vor öffentlichen Auftritten habe“.

Hören Sie auf, Ihre gesamte Persönlichkeit zu verallgemeinern:

Beispiel:

„Nur weil ich Angst vor bestimmten Situationen habe, heißt das nicht, dass ich schwach bin.“

 

 

 

6. Neuzuweisung

 

Anstatt sich selbst als den Mittelpunkt und die direkte Ursache für alles zu sehen, was bei Auftritten vor Publikum oder in anderen Situationen schiefgehen kann, arbeiten Sie daran, andere, realistische Faktoren zu finden, die Teil des Problems sein könnten. Auf diese Weise können Sie Ihre Energie darauf verwenden, diese Faktoren zu erkennen und zu berücksichtigen, anstatt sich selbst zu verurteilen und sich zu sagen, wie Sie sich (nicht) fühlen sollten. Denken Sie jedoch daran, dass es bei diesem Schritt nicht darum geht, sich der Verantwortung zu entziehen und anderen die Schuld an Ihren Gefühlen zu geben. Sie selbst sind für Ihr Verhalten und Ihre Gefühle verantwortlich und das Gute daran; dann haben Sie auch mehr Einfluss.

 

 

 

7. Kosten-Nutzen-Analyse

 

Erstellen Sie eine Liste mit den Vor- und Nachteilen der von Ihnen identifizierten Gefühle, Gedanken und Verhaltensweisen in Bezug auf Redebeiträge. Schauen Sie sich diese dann genau an und analysieren Sie, was sie möglicherweise ermöglichen.

Arbeiten Sie beispielsweise gemeinsam mit anderen Experten in einem Team, kann Ihre Angst vor dem Sprechen vor Publikum dazu führen, dass Sie diese Aufgabe aus Mitleid immer jemand anderes für Sie übernimmt.

Einer der Hauptgründe, warum es so schwer ist, unsere tief verwurzelten Denk-, Verhaltens- und Gefühlsmuster aufzugeben, liegt darin, dass sie uns nicht nur Unbehagen bereiten, sondern auch einen versteckten Gewinn mit sich bringen. Finden Sie heraus, was Ihre Angst vor öffentlichen Auftritten begünstigt. Das erschwert Veränderungen und erfordert möglicherweise die Hilfe eines kompetenten Therapeuten, da diese versteckten Vorteile oft Teil unseres Unterbewusstseins sind.

 

 

 

8. Hypnotherapie und Selbsthypnose

 

Besonders hilfreich bei unbewussten Überzeugungen sind Techniken der Hypnotherapie, die in Zusammenarbeit mit Therapeuten im Rahmen von Mentaltraining oder Therapie zum Einsatz kommen. Auch Selbsthypnose hat sich hier sehr bewährt.

 

 

9. Hinterfragen Sie Ihre Gedanken

 

Ein weiteres Werkzeug, um Ihre kognitiven Verzerrungen zu untersuchen und zu widerlegen, wenn Sie eine irrationale Überzeugung als solche erkannt haben, besteht darin, sie mit folgenden Fragen zu überprüfen und infrage zu stellen:

  • Gibt es objektive Beweise, die nicht nur in meinem Kopf existieren, die für oder gegen diesen Gedanken sprechen?
  • Bringt dieser Gedanke als Überzeugung mich eher zum Ziel oder hält er mich davon ab?
  • Was ist das Schlimmste, was realistischerweise passieren kann? Kann ich das überstehen?
  • Kann ich diese Situation vollständig kontrollieren? Kann ich die Dinge akzeptieren, die ich nicht kontrollieren kann?
  • Wird das in einer Woche, einem Monat oder einem Jahr noch wichtig für mich sein?
  • Muss, sollte oder muss ich wirklich XYZ?

 

Denken Sie daran, dass Sie Ihre einschränkenden Überzeugungen angreifen und gleichzeitig unterstützend und freundlich zu sich selbst sind!

 

 

 

10. Weitere Techniken

 

Es existieren zahlreiche weitere Techniken, mit denen destruktive Gedanken verändert, auf gelöst und förderliche entwickelt und gestärkt werden können.

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Schritt für Schritt von Lampenfieber, Redeangst & Co. zu souveränen Auftritten vor Publikum

 

Es folgen die Schritte, mit denen Sie sich von Lampenfieber, Redeangst & Co. verabschieden und souveräne Auftritten vor Publikum angehen. Es ist nun an Ihnen, sich auf den Weg zu machen.

 

 

 

1. Grundlagen

 

Schritte:

 

 

 

2. Techniken

 

Schritte:

 

 

 

3. Überzeugungen und Ängste

 

Schritte:

 

 

 

4. Zustandsmanagement

 

Schritte:

 

 

 

5. Förderlicher Fokus

 

Schritte:

 

 

 

6. Ärmel hoch

 

Schritte:

 

 

 

7. Vorbereitung auf Reden und Präsentationen bei Lampenfieber & Co.

 

Schritte:

 

 

 

8. Spontane Redegelegenheiten

 

Schritte:

 

 

 

9. Umgang mit Herausforderungen

 

Schritte:

 

 

 

10. Haltung bewahren

 

Schritte:

 

 

 

11. Gute Reise

 

Schritte:

 

Unterstützung bei Lampenfieber, Redeangst und Auftrittsdruck

 

Wer beruflich oder öffentlich sichtbar wird, ist immer wieder gefordert, klar zu sprechen, überzeugend zu präsentieren und für die eigenen Ideen einzustehen.

Lampenfieber kann dabei eine hilfreiche Kraft sein.
Es weckt Energie, Aufmerksamkeit und Präsenz.

Manchmal wird aus dieser Auftrittsenergie eine starke innere Belastung.

Die Stimme wird enger.
Der Körper spannt sich an.
Der Kopf wird schneller.
Der Zugang zu Wissen, Erfahrung und Ausdruck fühlt sich erschwert an.

Dann halten sich Menschen zurück, obwohl sie etwas Wertvolles beizutragen haben.

Das ist besonders schade, wenn Fachwissen, Erfahrung und gute Gedanken vorhanden sind und im entscheidenden Moment zu wenig sichtbar werden.

Wenn Lampenfieber, Redeangst oder Leistungsdruck die eigene Wirkung beeinträchtigen, lohnt sich gezielte Unterstützung.

Seit 1998 begleite ich Menschen dabei, sich und ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren. Dabei habe ich viele Rednerinnen, Redner, Führungskräfte, Selbstständige und Fachleute unterstützt, die vor Auftritten, Präsentationen, Gesprächen oder Medienmomenten starke innere Anspannung erlebt haben.

In meiner Arbeit verbinden sich Erfahrungen aus Kommunikation, Psychologie, Coaching, Rhetorik, Marketing und Auftrittsvorbereitung.

Da Lampenfieber manchmal tiefer reicht als reine Auftrittsunsicherheit, bringe ich zusätzlich die Erlaubnis zur berufsmäßigen Ausübung der Heilkunde auf dem Gebiet der Psychotherapie mit. So kann im gemeinsamen Gespräch geklärt werden, welcher Rahmen passt: Coaching, Auftrittsvorbereitung, Mentaltraining oder ein therapeutischer Weg.

Ziel ist ein Auftritt, bei dem vorhandene Fähigkeiten wieder leichter zugänglich werden.

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Ruhiger sprechen.
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Mehr über mich steht in meinem Profil.

P.S.

 

Wie Erfahrungen haben Sie mit der Veränderung einschränkender Gedanken bei Lampenfieber oder Redeangst gemacht?

Vorsicht, Kommentare!

 

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

 

 

Lampenfieber ...

 

 

%

... quält mich.

%

... hat mich früher gequält und ist heute weg oder viel besser.

%

... ist kein relevantes Thema für mich.

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (2017, n= 482)

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 22. November 2016
Überarbeitung: 8. Oktober 2022
Englische Version:
AN: #215
K: CNB
Ü:

Wie Gedanken Lampenfieber und Redeangst beeinflussen

Wie Gedanken Lampenfieber und Redeangst beeinflussen

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Überzeugungen bei Lampenfieber und Redeangst

Wie Gedanken Lampenfieber und Redeangst beeinflussen

 

Gedanken haben einen immensen Einfluss darauf, wie wir wahrnehmen, wie wir uns denken, fühlen und wie wir uns verhalten. Sie beeinflussen die Art und Weise, wie wir mit bestimmten Situationen umgehen, was wir von uns und der Welt glauben. Wir können uns dieser Gedanken bewusst sein oder auch nicht, es ist wichtig, sie zu erforschen und diejenigen aufzudecken, die uns das Sprechen vor Publikum erschweren.

Wie Gedanken Lampenfieber und Redeangst beeinflussen

 

Gedanken haben einen immensen Einfluss darauf, wie wir wahrnehmen, wie wir uns denken, fühlen und wie wir uns verhalten. Sie beeinflussen die Art und Weise, wie wir mit bestimmten Situationen umgehen, was wir von uns und der Welt glauben. Wir können uns dieser Gedanken bewusst sein oder auch nicht, es ist wichtig, sie zu erforschen und diejenigen aufzudecken, die uns das Sprechen vor Publikum erschweren.

 

 

 

Ursprung

 

Während wir aufwachsen und uns als Individuen entwickeln, nehmen wir bestimmte Denk-, Gefühls- und Verhaltensmuster an. Diese Gedanken können in Form von kognitiven Verzerrungen auftreten, als voreingenommene Denkweisen über uns selbst und die Welt.

 

 

 

Kognitive Verzerrungen

 

Kognitive Verzerrungen oder irrationale Gedanken und Überzeugungen können zu unangemessenen Gefühlszuständen und Verhaltensweisen führen. Im Zusammenhang mit öffentlichem Reden können kognitive Verzerrungen dazu führen, dass wir Ängste, übermäßige Angst vor öffentlichem Reden, Vermeidungsverhalten, geringes Selbstwertgefühl, Depressionen und Angststörungen erleben. All dies wirkt sich nachteilig auf die allgemeine Gesundheit und das Wohlbefinden einer Person aus.

 

 

 

Weshalb sollten solche Muster verändert werden?

 

Der erste Schritt bei der Umwandlung unangepasster kognitiver Muster in flexible und anpassungsfähige Muster besteht darin, sich ihrer bewusst zu werden. Auf diese Weise können wir unser Denken objektiver und rationaler gestalten. Wenn Sie Ihre kognitiven Verzerrungen systematisch und strukturiert angehen, wird dies unweigerlich zu flexibleren und erfüllenderen emotionalen und verhaltensbezogenen Erfahrungen führen.

Betrachten wir zunächst die Liste der häufigsten kognitiven Verzerrungen und gehen dann der Frage nach, wie Sie diese identifizieren können, die Ihrer Angst vor öffentlichen Auftritten zugrunde liegen könnten.

 

 

 

Die häufigsten kognitiven Verzerrungen

 

Es folgen einige der häufigsten kognitiven Verzerrungen.

 

 

 

1. Generalisierung

 

Ein negatives Ereignis, das Sie als festes Muster betrachten, das Sie durch alle zukünftigen Ereignisse begleiten wird; ein relativ unbedeutendes Ereignis kann in eine pauschale Verallgemeinerung umgewandelt werden.

 

Beispiel: „Ich habe mich vor meiner Rede ängstlich gefühlt, also muss das bedeuten, dass ich nie in der Lage sein werde, in der Öffentlichkeit zu sprechen.“

 

 

 

2. Alles-oder-Nichts-Denken

 

Bezieht sich darauf, die Dinge entweder als schwarz oder weiß zu sehen. Wenn zum Beispiel Ihre öffentliche Rede nicht perfekt ist, empfinden Sie sie als totalen Misserfolg.

 

 

 

3. Etikettierung und Fehletikettierung

 

Etikettierung und Fehletikettierung sind eine extreme Form der Generalisierung. Wenn zum Beispiel Ihre öffentliche Rede nicht perfekt ist, betrachten Sie sie nicht nur als Misserfolg, sondern bezeichnen sich selbst als Verlierer. Fehletikettieren beinhaltet die Verwendung einer Sprache, die sehr stark von Emotionen durchdrungen ist, insbesondere von negativen Emotionen.

 

 

 

4. Katastrophisieren

 

Es geht beim Katastrophisieren um die Erwartung, dass eine Katastrophe eintritt. Es gibt Formen der Übertreibung oder Verharmlosung. Sind Sie beispielsweise davon überzeugt, dass Ihr Redebeitrag katastrophal sein wird, vergrößern Sie deren Bedeutung und Auswirkungen auf Ihr gesamtes Leben und schmälern Ihre anderen Qualitäten und minimieren positive Erfahrungen.

 

 

 

5. Gedankenlesen

 

Gedankenlesen ist eine Form des voreiligen Schlussfolgerns, bei der man zu dem Schluss kommt, dass jemand auf eine bestimmte Art und Weise denkt, ohne sich zu vergewissern, dass man Beweise hat oder andere Möglichkeiten in Betracht zieht. So könnten Sie beispielsweise zu dem Schluss kommen, dass seine Kollegen an seiner Rede desinteressiert sind, obwohl sie dies nicht ausdrücklich gesagt oder in irgendeiner Weise gezeigt haben.

 

 

 

6. Personalisierung

 

Diese kognitive Verzerrung bezieht sich darauf, dass Sie sich selbst als Ursache für die negativen Verhaltensweisen, Gedanken und Gefühle anderer sehen, während es in Wirklichkeit vielleicht realistischere Erklärungen gibt. Zum Beispiel könnte das Gesicht Ihres Vorgesetzten während Ihrer Präsentation mürrisch erscheinen, was Sie zu der Annahme veranlasst, dass er Ihre Präsentation nicht mag, während er vielleicht nur Kopfschmerzen hat.

 

 

 

7. Imperative Aussagen

 

Zu den imperativen Aussagen gehören „sollte“- und „muss“-Überzeugungen. Sie eignen sich hervorragend dazu, sich selbst und anderen ein schlechtes Gewissen zu machen, auch wenn es keinen Grund dafür gibt. Dazu gehören alle Dinge, von denen Sie fest überzeugt sind, dass Sie sie tun oder vollbringen sollten, müssen oder müssten: „Ich muss lustiger sein, während ich präsentiere“. Sie können auch auf andere Menschen gerichtet sein.

 

Beispiel: „Die Leute müssen mich respektieren“ ist eines davon. Emotionale Konsequenzen sind Ärger und Frustration, wenn Menschen nicht auf Ihre Forderungen reagieren.

 

 

 

8. Emotionale Begründungen

 

Emotionale Begründungen beziehen sich auf die Annahme, dass Ihre negativen Emotionen ein realistisches Spiegelbild der aktuellen Umstände oder der Zukunft sind.

 

Beispiel:

„Wenn ich vor meiner öffentlichen Rede nervös bin, wird sie in einer Katastrophe enden“.

 

 

 

9. Das Positive disqualifizieren

 

Obwohl es in Ihrem Leben tatsächlich positive Ereignisse gibt, neigen Sie vielleicht dazu, sie zu ignorieren oder sie als durch äußere Faktoren verursacht abzutun. So halten Sie beispielsweise die Zeiten, in denen Ihre Reden allen gut gefallen haben, für Zufälle oder glückliche Zufälle.

 

 

10. Vergrößerung/Verkleinerung

 

Bezieht sich auf die Tendenz, das Negative an sich selbst, an einer Situation oder an anderen zu verstärken und die positiven Aspekte zu minimieren.

 

Beispiele:

  • „Der Kunde hat gesagt, dass alle meine Rede toll fanden, aber ich habe nicht viel geklatscht“
  • „Wie kann man jemandem wie mir, der ständig Fehler macht, gerne zuhören?“

 

 

 

12. Tunnelblick

 

Als Tunnelblick wird die Tendenz bezeichnet, selektiv nur auf einen Aspekt zu schauen und sich so in eine Negativspirale zu begeben. Es wird nur das Schlechte an sich selbst, an anderen oder an den Umständen gesehen, während große Bereiche der Situation ausgeblendet werden.

 

Beispiel:

„Meine Kunden sind schreckliche Zuhörer, das Thema, das ich präsentieren muss, ist langweilig, und ich schwitze immer so sehr, wenn ich präsentiere.“

 

 

 

13. Mentaler Filter

 

Mentale Filter sorgen für die Konzentration auf ein kleines, negatives Detail, statt auf andere, positive Aspekte der Situation. Es kann zum Beispiel sein, dass die Leute nach Ihrer Rede sehr stark geklatscht, nachdenkliche Fragen gestellt und Sie beglückwünscht haben, aber alles, was für Sie zählt, ist, dass Sie während der Rede aus Nervosität an einer Stelle gestottert haben.

 

 

 

Identifizieren Sie Ihre kognitiven Verzerrungen

 

Der erste Schritt zur Identifizierung Ihrer kognitiven Verzerrungen besteht darin, Ihre Gefühle, Gedanken und kognitiven Verzerrungen im Zusammenhang mit öffentlichem Reden aufzuschreiben.

Erstellen Sie eine Tabelle mit drei Spalten:

 

 

 

1. Spalte

 

In der ersten Spalte der Tabelle notieren Sie Ihre Gefühle, einschließlich körperlicher und emotionaler Erfahrungen.

 

 

 

2. Spalte

 

In der zweiten Spalte konzentrieren Sie sich auf die Gedanken, die mit den Gefühlen aus der ersten Spalte einhergehen. Denken Sie an die Beispiele, die in der Liste der kognitiven Verzerrungen aufgeführt wurden. Das sind die Art von Gedanken, nach denen Sie in Ihrem Kopf suchen müssen.

 

 

 

3. Spalte

 

In der dritten Spalte analysieren Sie Ihre Gedanken und entscheiden, ob sie rational sind, auf echten Beweisen beruhen und positiv und hilfreich sind, oder ob sie irrational sind. Benennen Sie, die kognitiven Verzerrungen anhand der Beschreibungen.

 

 

 

Umfang

 

Tun Sie das, bis die Liste sich weitgehend vollständig anfühlt.

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Schritt für Schritt von Lampenfieber, Redeangst & Co. zu souveränen Auftritten vor Publikum

 

Es folgen die Schritte, mit denen Sie sich von Lampenfieber, Redeangst & Co. verabschieden und souveräne Auftritten vor Publikum angehen. Es ist nun an Ihnen, sich auf den Weg zu machen.

 

 

 

1. Grundlagen

 

Schritte:

 

 

 

2. Techniken

 

Schritte:

 

 

 

3. Überzeugungen und Ängste

 

Schritte:

 

 

 

4. Zustandsmanagement

 

Schritte:

 

 

 

5. Förderlicher Fokus

 

Schritte:

 

 

 

6. Ärmel hoch

 

Schritte:

 

 

 

7. Vorbereitung auf Reden und Präsentationen bei Lampenfieber & Co.

 

Schritte:

 

 

 

8. Spontane Redegelegenheiten

 

Schritte:

 

 

 

9. Umgang mit Herausforderungen

 

Schritte:

 

 

 

10. Haltung bewahren

 

Schritte:

 

 

 

11. Gute Reise

 

Schritte:

 

Unterstützung bei Lampenfieber, Redeangst und Auftrittsdruck

 

Wer beruflich oder öffentlich sichtbar wird, ist immer wieder gefordert, klar zu sprechen, überzeugend zu präsentieren und für die eigenen Ideen einzustehen.

Lampenfieber kann dabei eine hilfreiche Kraft sein.
Es weckt Energie, Aufmerksamkeit und Präsenz.

Manchmal wird aus dieser Auftrittsenergie eine starke innere Belastung.

Die Stimme wird enger.
Der Körper spannt sich an.
Der Kopf wird schneller.
Der Zugang zu Wissen, Erfahrung und Ausdruck fühlt sich erschwert an.

Dann halten sich Menschen zurück, obwohl sie etwas Wertvolles beizutragen haben.

Das ist besonders schade, wenn Fachwissen, Erfahrung und gute Gedanken vorhanden sind und im entscheidenden Moment zu wenig sichtbar werden.

Wenn Lampenfieber, Redeangst oder Leistungsdruck die eigene Wirkung beeinträchtigen, lohnt sich gezielte Unterstützung.

Seit 1998 begleite ich Menschen dabei, sich und ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren. Dabei habe ich viele Rednerinnen, Redner, Führungskräfte, Selbstständige und Fachleute unterstützt, die vor Auftritten, Präsentationen, Gesprächen oder Medienmomenten starke innere Anspannung erlebt haben.

In meiner Arbeit verbinden sich Erfahrungen aus Kommunikation, Psychologie, Coaching, Rhetorik, Marketing und Auftrittsvorbereitung.

Da Lampenfieber manchmal tiefer reicht als reine Auftrittsunsicherheit, bringe ich zusätzlich die Erlaubnis zur berufsmäßigen Ausübung der Heilkunde auf dem Gebiet der Psychotherapie mit. So kann im gemeinsamen Gespräch geklärt werden, welcher Rahmen passt: Coaching, Auftrittsvorbereitung, Mentaltraining oder ein therapeutischer Weg.

Ziel ist ein Auftritt, bei dem vorhandene Fähigkeiten wieder leichter zugänglich werden.

Klarer denken.
Ruhiger sprechen.
Präsenter wirken.
Die eigene Botschaft überzeugender vermitteln.

Termine sind in Berlin und online per Video möglich.

Die aktuellen Honorare stehen auf der Honorarseite.

Mehr über mich steht in meinem Profil.

P.S.

 

Wie Erfahrungen haben Sie mit kognitiven Verzerrungen bei Lampenfieber oder Redeangst?

Vorsicht, Kommentare!

 

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining sowie im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 22. November 2016
Überarbeitung: 8. Oktober 2022
Englische Version:
AN: #215
K: CNB
Ü:

Überblick der Techniken bei Lampenfieber & Co.

Überblick der Techniken bei Lampenfieber & Co.

Hilfe bei Lampenfieber und sogar Redeangst
Erste Hilfe Set bei Lampenfieber

Eine Vorschau auf die Techniken bei Lampenfieber & Co.

 

Nachdem Sie in vorhergehenden Beiträgen wesentliches über Furcht, Angst und Phobie vor öffentlichen Reden erfahren haben, ist es nur wahrscheinlich, dass Sie sich fragen: „Was kann ich dagegen tun?“ Darum geht es in diesem Beitrag.

Eine Vorschau auf die Techniken bei Lampenfieber & Co.

 

Nachdem Sie nun einiges über Furcht, Angst und sogar Phobien vor öffentlichen Reden erfahren haben, ist es wahrscheinlich, dass Sie sich fragen; was Sie dagegen tun können.

Der erste Schritt, um zu lernen, wie Sie mit der Angst vor öffentlichen Auftritten umgehen können, besteht darin, das Problem zu erkennen. Der Umstand, dass Sie dies lesen, deutet darauf hin, dass Sie sich dessen bereits bewusst sind. Es kann sowohl sein, dass Sie es als ein großes Problem wahrnehmen oder nur als ein kleines Unbehagen, das Sie vor, während oder nach dem Sprechen vor einem Publikum empfinden.

Unabhängig von der Intensität Ihrer Erfahrung gibt es bestimmte Ansätze, die Sie ergreifen können, um Ihre Ängste zu lindern.

 

 

 

 

Treffen Sie eine Entscheidung

 

Nachdem Sie Ihre Angst erkannt haben, besteht der nächste wichtige Schritt darin, eine Entscheidung über den Umgang mit ihr zu treffen. Es ist oft nicht leicht, eine solche Entscheidung konsequent aufrechtzuerhalten, denn Sie könnten sich ablenken lassen. Vielleicht gehen Sie davon aus, dass Sie erst in einigen Monaten wieder eine Redegelegenheit haben werden, sodass Sie sich aktuell nicht besonders motiviert fühlen, jetzt etwas gegen Ihre Angst zu unternehmen.

Sie sollten jedoch wissen, dass die Bewältigung der Angst vor Auftritten vor Publikum Zeit und Engagement erfordert. Außerdem müssen Sie die Entscheidung vielleicht mehrmals treffen, falls Sie sich entmutigt fühlen oder den Fokus verlieren. Machen Sie sich keine Sorgen, das ist ein normaler Teil des Prozesses.

 

 

 

Tipps, Tricks, Strategien

 

Im Folgenden finden Sie einen Überblick über umfassende Strategien zur erfolgreichen Überwindung Ihrer Angst vor öffentlichen Auftritten, unabhängig von deren Intensität und Form. Sie können die Strategien auswählen, von denen Sie glauben, dass sie für Sie am besten geeignet sind, oder Sie können sie alle ausprobieren, um sicherzugehen, dass Sie wissen, was in Ihrer speziellen Situation am effektivsten ist. Es wird dringend empfohlen, alle vier Aspekte der Angstbewältigung – Gedanken, Gefühle, Verhalten und Körper – zu berücksichtigen.

 

 

 

1. Strategien, die sich auf die Gedanken konzentrieren

 

Diese Strategien basieren auf den bewussten und unbewussten Prozessen, die Ihren Gesamtzustand vor, während und nach einer öffentlichen Rede beeinflussen. Da die meisten dieser Prozesse unbewusst ablaufen und daher Gedanken erzeugen, die uns nicht bewusst sind, werden wir Ihnen helfen, sie zu identifizieren. Genauer gesagt, werden diese Gedanken als irrationale Überzeugungen bezeichnet. Sie stellen Verzerrungen dar, die unser Verstand im Laufe der Zeit geschaffen hat.

Um mit Ängsten fertig zu werden, müssen Sie sie erkennen und durch rationale, realitätsbezogene und hilfreiche Alternativen ersetzen. Wir werden auch Ihre Vorstellungskraft nutzen, um Sie auf Ihre zukünftigen öffentlichen Reden vorzubereiten. Die Vorstellungskraft ist ein mächtiges Werkzeug zur Vorbereitung, aber dieses Mal wird sie für Sie arbeiten und nicht gegen Sie.

 

 

 

2. Auf Emotionen ausgerichtete Strategien

 

Emotionen sind starke Antriebskräfte für unser Verhalten und auch der Hauptgrund dafür, dass wir bestimmte Situationen meiden. Niemand empfindet gerne Furcht oder Angst, doch die negative Stimmungslage, die Sie in Bezug auf öffentliches Reden erleben, kann durch den Einsatz von Techniken gelindert werden, mit denen Sie in Kontakt mit Ihrer inneren Gefühlswelt kommen. Sie werden die Macht der Achtsamkeit kennenlernen – ein allmächtiges Werkzeug, um Ihre Emotionen zu erkennen.

Auch wenn es überraschend oder sogar schockierend erscheinen mag, fällt es den meisten Menschen schwer, ihre Emotionen zu erkennen und zu benennen, und doch wird ihr Verhalten in hohem Maße von diesen Emotionen bestimmt. Die Art und Weise, wie wir uns selbst wahrnehmen und wie wir mit uns selbst sprechen, ist für den Umgang mit der Angst wichtig und hilfreich. Es ist auch wichtig zu verstehen, wie bestimmte Ereignisse, Gedanken und Emotionen miteinander verbunden sind und wie sie unser Verhalten beeinflussen.

 

 

 

3. Auf das Verhalten ausgerichtete Strategien

 

Was wir tun, ist die Folge dessen, was wir denken und fühlen. Deshalb gibt es bestimmte Techniken, die Sie anwenden können, um sich so zu verhalten, dass Ihre Ziele und Prioritäten unterstützt werden, während Sie üben und sich dem öffentlichen Reden aussetzen.

Es reicht nicht aus, Ihre kognitiven und emotionalen Muster zu ändern, um eine echte Veränderung zu erreichen. Deshalb ist es wichtig, dass Sie lernen, was Sie tun können und wie Sie sich selbst auf konstruktive und hilfreiche Weise erfolgreich überwachen können.

 

 

 

4. Auf den Körper ausgerichtete Strategien

 

Wenn Sie bei öffentlichen Auftritten ängstlich werden, kennen Sie wahrscheinlich nur zu gut das Gefühl, dass Ihr Körper gegen Sie arbeitet, wenn Sie nervös sind. Obwohl körperliche Symptome nur Ausdruck Ihrer inneren Welt sind und nicht geändert werden können, ohne dass Sie zuerst Ihre Wahrnehmung ändern, gibt es dennoch Entspannungstechniken, die hilfreich sind, um mit dem körperlichen Aspekten von Angst und Furcht umzugehen.

Sie können sie lernen und üben, wann immer Sie es brauchen, und sich einen Raum der Ruhe schaffen, in den Sie sich zurückziehen können, wenn Sie von Angst überwältigt sind.

 

 

 

Ihr Einsatz zählt

 

Bei einigen Strategien, die Sie lernen werden, geht es darum, sich der Angst auszusetzen und sich ihr zu stellen. Sie können sich vorbereiten, während Sie allein und in der Sicherheit Ihres Zuhauses sind, doch um eine dauerhafte, qualitative Veränderung zu erreichen, müssen Sie früher oder später vor Menschen sprechen. Unabhängig davon, was wir uns wünschen, geht die effektive Bewältigung von Ängsten nicht von heute auf morgen und ist meist kein einfacher Prozess, und schon gar keiner, den jemand anderes für uns übernehmen kann.

Es gibt jedoch einen guten Grund, sich sicher auf der Reise zu fühlen, denn ich begleite Sie, wenn Sie das wollen. Viele der von mir eingesetzten Techniken sind überraschend angenehm und dabei sehr wirkungsvoll.

 

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Schritt für Schritt von Lampenfieber, Redeangst & Co. zu souveränen Auftritten vor Publikum

 

Es folgen die Schritte, mit denen Sie sich von Lampenfieber, Redeangst & Co. verabschieden und souveräne Auftritten vor Publikum angehen. Es ist nun an Ihnen, sich auf den Weg zu machen.

 

 

 

1. Grundlagen

 

Schritte:

 

 

 

2. Techniken

 

Schritte:

 

 

 

3. Überzeugungen und Ängste

 

Schritte:

 

 

 

4. Zustandsmanagement

 

Schritte:

 

 

 

5. Förderlicher Fokus

 

Schritte:

 

 

 

6. Ärmel hoch

 

Schritte:

 

 

 

7. Vorbereitung auf Reden und Präsentationen bei Lampenfieber & Co.

 

Schritte:

 

 

 

8. Spontane Redegelegenheiten

 

Schritte:

 

 

 

9. Umgang mit Herausforderungen

 

Schritte:

 

 

 

10. Haltung bewahren

 

Schritte:

 

 

 

11. Gute Reise

 

Schritte:

 

Unterstützung bei Lampenfieber, Redeangst und Auftrittsdruck

 

Wer beruflich oder öffentlich sichtbar wird, ist immer wieder gefordert, klar zu sprechen, überzeugend zu präsentieren und für die eigenen Ideen einzustehen.

Lampenfieber kann dabei eine hilfreiche Kraft sein.
Es weckt Energie, Aufmerksamkeit und Präsenz.

Manchmal wird aus dieser Auftrittsenergie eine starke innere Belastung.

Die Stimme wird enger.
Der Körper spannt sich an.
Der Kopf wird schneller.
Der Zugang zu Wissen, Erfahrung und Ausdruck fühlt sich erschwert an.

Dann halten sich Menschen zurück, obwohl sie etwas Wertvolles beizutragen haben.

Das ist besonders schade, wenn Fachwissen, Erfahrung und gute Gedanken vorhanden sind und im entscheidenden Moment zu wenig sichtbar werden.

Wenn Lampenfieber, Redeangst oder Leistungsdruck die eigene Wirkung beeinträchtigen, lohnt sich gezielte Unterstützung.

Seit 1998 begleite ich Menschen dabei, sich und ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren. Dabei habe ich viele Rednerinnen, Redner, Führungskräfte, Selbstständige und Fachleute unterstützt, die vor Auftritten, Präsentationen, Gesprächen oder Medienmomenten starke innere Anspannung erlebt haben.

In meiner Arbeit verbinden sich Erfahrungen aus Kommunikation, Psychologie, Coaching, Rhetorik, Marketing und Auftrittsvorbereitung.

Da Lampenfieber manchmal tiefer reicht als reine Auftrittsunsicherheit, bringe ich zusätzlich die Erlaubnis zur berufsmäßigen Ausübung der Heilkunde auf dem Gebiet der Psychotherapie mit. So kann im gemeinsamen Gespräch geklärt werden, welcher Rahmen passt: Coaching, Auftrittsvorbereitung, Mentaltraining oder ein therapeutischer Weg.

Ziel ist ein Auftritt, bei dem vorhandene Fähigkeiten wieder leichter zugänglich werden.

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Wie halten Sie es mit Lampenfieber, Redeangst, Präsentationsangst, Redeangst et cetera?

Vorsicht, Kommentare!

 

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 22. November 2016
Überarbeitung: 8. Oktober 2022
Englische Version:
AN: #215
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Angst bei Reden und Präsentationen: Ist die Angst eine Phobie?

Angst bei Reden und Präsentationen: Ist die Angst eine Phobie?

Hilfe bei Lampenfieber und sogar Redeangst
Angst

Angst bei Reden und Präsentationen: Ist Ihre Angst eine Phobie?

 

Handelt es sich bei der Angst vor Reden und Präsentationen möglicherweise um eine Phobie, eine Glossophobie oder Redeangst?

Angst bei Reden und Präsentationen: Ist Ihre Angst eine Phobie?

 

Wollen Sie wissen, ob Sie mit einer Phobie zu tun haben oder nicht, liegt es nahe, sich zunächst über das Wesen der Phobien zu informieren. Zuvor solltest du jedoch wissen, dass Phobien sehr häufig vorkommen. Wenn Sie feststellen, dass Sie eine Phobie haben, bedeutet das nicht, dass mit Ihnen etwas nicht stimmt.

 

 

 

Hinweise auf eine Phobie erkennen

 

Das Erkennen einer phobischen Reaktion ist der erste Schritt zur Überwindung von Angst und Furcht, auch wenn es sich im Moment noch unmöglich anfühlt. Natürlich ist es alles andere als unmöglich, aber es ist auch nicht allzu einfach. Was Sie brauchen, ist eine Portion Entschlossenheit, Geduld und Selbstermutigung. Und denken Sie daran: Sie sind nicht allein – wir sind hier, um Ihnen zu helfen, mit diesem häufigen, aber unangenehmen Problem umzugehen!

 

 

 

 

Was macht Angst zur Phobie?

 

Phobische Angst können wir sowohl dann erleben, wenn wir objektiv mit einem Thema oder einer Situation konfrontiert sind, vor der wir Angst haben, als auch, wenn wir denken, dass sie in der Zukunft eintreten könnte. Die Tatsache, dass wir uns bewusst sind, dass diese Angst irrational oder übertrieben ist, mindert sie nicht.

Um eine Reaktion als phobisch zu bezeichnen, muss die Angst zu einem bestimmten Grad der Beeinträchtigung führen. Haben Sie beispielsweise eine phobische Angst vor öffentlichen Auftritten, können Sie sich schon Tage oder sogar Wochen vor Ihrer Redegelegenheit ängstigen. Es liegt auf der Hand, dass diese Art von Angst Ihr Leben beeinflusst. Indem Sie sich häufig einschränkende Gedanken über die Redegelegenheit machen, investieren Sie viel Zeit und Energie in die Vorstellung unzähliger verheerender Szenarien oder in den Versuch, sich vor dem öffentlichen Auftritt zu drücken.

 

 

 

Symptome der Phobie

 

Zur ersten Orientierung können Sie auf die folgenden Symptome achten:

  • Sie haben Angst vor einem bestimmten Objekt oder einer bestimmten Situation, in diesem Fall vor dem Reden vor Publikum.
  • Ihre Angst ist intensiv und allgegenwärtig
  • Ihre Angst ist irrational oder zumindest übersteigert
  • Sie bemühen sich zwanghaft, das phobische Objekt oder die Situation zu vermeiden.
  • Sie erleben einige der folgenden emotionalen Symptome: überwältigende Angst oder Panik, ein starkes Verlangen, dem phobischen Objekt oder der phobischen Situation zu entkommen oder sie zu vermeiden, Angst, die Kontrolle über Ihre Handlungen zu verlieren, Angst, ohnmächtig zu werden, sich bewusst zu sein, dass Sie überreagieren, aber nicht in der Lage zu sein, etwas dagegen zu tun, Ihr Verstand kann sich leer anfühlen.
  • Es kommt zu körperlichen Reaktionen wie Schmerzen, Magen-Darm-Problemen, Schweißausbrüchen, Taubheitsgefühlen und Kribbeln in den Gliedmaßen, Übelkeit, erhöhtem Herzschlag und Atemnot.
  • Es kann zu Panikattacken kommen.

 

 

 

Glossophobie – phobische Angst vor öffentlichem Reden

 

Glossophobie oder übermäßige Angst vor öffentlichem Reden – ist eine der häufigsten Phobien. Sie soll eine Form der sozialen Phobie sein, aber Menschen, die unter dieser Phobie leiden, sind nicht unbedingt sozial phobisch.

Das Wort „Glossophobie“ leitet sich von den griechischen Wörtern glōssa (Zunge) und phobos (Angst) ab. Ein anderer gebräuchlicher Name für diese Phobie ist Sprechangst, es wird bei übersteigerter Angst vor Publikum zu sprechen auch von Redeangst gesprochen.

 

 

 

Hinweise auf eine Glossophobie

 

Es gibt drei Hauptaspekte der Glossophobie:

 

 

 

1. Übersteigerte Angst vor dem Sprechen vor Publikum

 

Angstgefühle nicht nur vor dem Sprechen in der Öffentlichkeit, sondern schon beim bloßen Gedanken daran, vor einer Gruppe von Menschen zu sprechen.

 

 

 

2. Körperliche Reaktionen

 

Körperliches Unwohlsein, Panikgefühle, Übelkeit, Schwindel und andere häufige psychische und psychologische Symptome der Angst.

 

 

 

3. Vermeidungsverhalten

 

Ein starker Drang, Ereignisse zu vermeiden, die mit dem Sprechen vor einer Gruppe von Menschen zu tun haben.

 

 

 

Sind Sie von Glossophobie betroffen?

 

Für die erste Selbsteinschätzung, ob Ihre Angst phobisch ist oder nicht, können die folgenden Fragen dienen. Denken Sie daran, so ehrlich wie möglich zu sein.

 

1. Neigen Sie dazu, sich vor Reden und Präsentationen (oder sogar Gesprächen) zu viele Gedanken zu machen und sich auszumalen, was alles schiefgehen kann?

2. Haben Sie in Ihrem Leben schon einmal wichtige Gelegenheiten (in der Schule, bei der Arbeit usw.) verpasst, bei denen Sie vor Publikum sprechen mussten, weil Sie es vermeiden wollten?

3. Haben Sie schon einmal andere wichtige Momente in Ihrem Leben vernachlässigt, weil Sie viel Zeit und Energie in die Bewältigung Ihrer Redeangst investiert haben?

4. Haben Sie schon einmal erfolglos versucht, Ihre Angst vor öffentlichen Auftritten zu überwinden, und sind dabei immer ängstlicher geworden?

5. Erleben Sie normalerweise mindestens eines dieser Symptome, wenn Sie vor einem Publikum sprechen oder wenn Sie darüber nachdenken? Schwindel, schwitzige Handflächen, erhöhte Herzfrequenz, zittrige Stimme, trockenen Mund, zittrige Beine, schweres Atmen, körperliche Schmerzen, Taubheit und Kribbeln nachdenken?

Sicherheitshalber

 

Bei Fragen zu hypnotherapeutischen Sitzungen mit mir, freue ich mich auf die Kontaktaufnahme. Bitte vor der Kontaktaufnahme die ausführlichen Informationen zu Honorar, Buchung, Kontraindikationen, Kennenlernen und die Antworten auf häufige Fragen lesen. Gerne kläre ich dann persönlich noch speziellen Fragen.

Diese Seiten informieren, bei Interesse an einer Hypnotherapie bzw. Psychotherapie bei mir. Die Informationen ersetzen weder eine Psychotherapie bzw. persönliche Beratung noch die Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder die Eigenmedikation verwendet werden.

Die Tätigkeit als Hypnotherapeut (staatliche Zulassung zur Ausübung von Psychotherapie nach dem HPG) grenzt sich grundlegend von der Tätigkeit eines Arztes ab. Es werden weder medizinische Diagnosen gestellt, noch Heilungsversprechen abgegeben oder Medikamente verabreicht. Eine gegebenenfalls erforderliche medizinische oder psychiatrische Intervention soll durch die hypnotherapeutische Arbeit keinesfalls ersetzt werden.

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Redeangst: Wenn dein Körper Alarm schlägt

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1. Grundlagen

 

Schritte:

 

 

 

2. Techniken

 

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3. Überzeugungen und Ängste

 

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4. Zustandsmanagement

 

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5. Förderlicher Fokus

 

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6. Ärmel hoch

 

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7. Vorbereitung auf Reden und Präsentationen bei Lampenfieber & Co.

 

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9. Umgang mit Herausforderungen

 

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11. Gute Reise

 

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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining sowie im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 22. November 2016
Überarbeitung: 8. Oktober 2022
Englische Version:
AN: #215
K: CNB
Ü:

Lampenfieber oder Redeangst, Nervosität oder Angst?

Lampenfieber oder Redeangst, Nervosität oder Angst?

Hilfe bei Lampenfieber und sogar Redeangst
Redeangst

Lampenfieber oder Redeangst, Nervosität, Furcht oder Angst?

 

Es ist eine weitverbreitete Erfahrung, dass es mitunter stressig ist vor Publikum zu reden. Unsere Reaktionen darauf können unterschiedlich sein, doch die häufigste sind Nervosität, Furcht und Angst. Gibt es einen Unterschied zwischen Angst und Nervosität?

Die meisten von uns haben bei Auftritten vor Publikum sowohl Angst als auch Beklemmung erlebt. Das sind häufige Erfahrungen, und wir wenden in der Regel gesunde Mechanismen an, um mit beidem umzugehen. Während Furcht jedoch eine konstruktive und nützliche Emotion ist, kann einnehmende Angst uns daran hindern, unser Leben in vollen Zügen zu leben, und uns dazu zwingen, uns vor zukünftigen Herausforderungen zu fürchten, die keinen Einfluss auf unser jetziges Leben haben.

Was ist Furcht?

 

Furcht hingegen wird durch konkrete Reize, Objekte oder Situationen, ausgelöst und resultiert in einer Furcht oder Alarmreaktion. Es ist eine natürliche Reaktion auf eine drohende Gefahr. Sie ist eine körperliche Reaktion, die unseren Kampf- oder Fluchtinstinkt startet und auf eine bekannte Gefahr gerichtet ist.

Wie andere Emotionen hat auch die Furcht ihren Zweck, sie kann sogar unser Leben retten. In gefährlichen Situationen hilft sie uns sofort zu reagieren. Beim Autofahren übersehen wir vielleicht einen herannahenden Fußgänger, und wenn er oder sie in unser Sichtfeld kommt, treten wir sofort auf die Bremse, um einen Unfall zu vermeiden. Kurz darauf bemerken wir, dass wir uns gefürchtet haben. Die Entscheidung zum Anhalten war nicht rational oder analytisch, sondern eher eine Reaktion auf unsere Furcht. Müssten wir erst darüber nachdenken, würden wir wertvolle Zeit vergeuden. Deshalb schaltet sich die Furcht ein, indem sie unseren Körper alarmiert und zum sofortigen Handeln veranlasst. So rettete die Furcht die Situation, nicht unsere Überlegungen oder Berechnungen, welche Reaktion am besten geeignet wäre.

 

 

 

Was ist Angst?

 

Genaugenommen ist Angst im Vergleich (auch, wenn die Begriffe im Alltag oft, wie Synonyme verwendet werden und die Trennung ihre Tücken hat) oft vage. Wir sind nicht in der Lage, den spezifischen Grund für die Angst zu bestimmen, und sie ist in der Regel das Ergebnis negativer Gedanken über die Zukunft oder die Vergangenheit, die wir nicht unbedingt identifizieren können.

Manchmal ist die Sorge unvermeidlich. Zum Beispiel, wenn wir uns bewusst sind, dass wir nicht genug für eine Prüfung gelernt haben, und trotzdem unbedingt bestehen wollen. Angst ist jedoch etwas anderes – sie bezieht sich auf die Befürchtung unangenehmer Umstände und Gefahren, die derzeit nicht eintreten und vielleicht sogar nie eintreten werden. Angst führt im Gegensatz zu Furcht zu emotionaler Belastung und nicht zu lebensrettenden Maßnahmen.

Um beim Beispiel mit dem Autofahren zu bleiben; Angst würde auftreten, wenn kein Fußgänger in Sicht ist. Angst ist die Befürchtung, dass wir einen Unfall verursachen könnten, auch wenn es keine objektiven Gründe gibt, dies anzunehmen.

 

 

 

Löwen in Sichtweite

 

Stellen Sie sich vor, Sie gehen im Urlaub spazieren und plötzlich sehen Sie einen Löwen. Ihr Körper wird instinktiv reagieren, und Sie werden Angst empfinden. Die Gefahr ist real, und Ihre Reaktion ist ganz natürlich. Sie fürchten um Ihr Leben. Und so kann uns die Furcht helfen, mit Bedrohungen umzugehen.

Wenn Sie jedoch Angst haben, von einem Löwen angegriffen zu werden, obwohl es an diesem Ort keine Löwen gibt, haben Sie es mit Angst zu tun.

 

 

 

Körperliche Reaktionen

 

Unsere körperlichen Empfindungen, die durch Furcht oder Angst ausgelöst werden, sind etwas anders. Wenn Sie einen Bären sehen, wird Ihr Herz rasen, Ihre Atmung wird schnell und flach, eine gute Dosis Adrenalin wird in Ihrem Körper ausgeschüttet, um Sie darauf vorzubereiten, entweder der Gefahr zu entkommen oder sie zu bekämpfen.

Haben Sie jedoch das Gefühl, dass Sie zittern, Ihre Knie weich sind, Sie Herzklopfen, Übelkeit, schwitzige Handflächen, Kribbeln, Schmerzen, Magenschmerzen, Ohrensausen haben und kein Löwe, leiden Sie unter Angst.

 

 

 

Furcht, Angst und öffentliches Reden

 

Es ist wichtig zu verstehen, dass sowohl Furcht als auch Ängste zum menschlichen Lebens gehören. Angst kann sich jedoch negativ auf Ihre Lebensqualität auswirken, wenn Sie sie zulassen.

In Situationen wie dem Sprechen vor Publikum können wir sowohl Angst als auch Furcht empfinden. Wenn Sie sich nicht gut genug vorbereitet haben, befürchten Sie vielleicht Angst, einen Fehler zu machen. Wenn eine wichtige Person im Publikum sitzt, machen Sie sich vielleicht Sorgen, was diese Person von Ihnen denken wird.

Es ist erwähnenswert, dass Sie, wenn Sie nicht richtig vorbereitet sind, dazu neigen könnten, sich nur Szenarien vorzustellen, in denen Sie kläglich scheitern. Außerdem könnten Sie Ihre Fähigkeiten und Ihre Vorbereitung sowie die ganze Arbeit, die Sie in die Rede gesteckt haben, unterschätzen. Daher konzentrieren Sie sich vielleicht nur darauf, wie die Dinge schlecht ausgehen können. Unter solchen Umständen können unsere Gedanken sehr destruktiv, kreativ werden:

  • „Oh, du wirst es vermasseln, und alle werden dich für unfähig halten.“
  • „Es hat keinen Sinn, du bist keine gute Rednerin.“
  • „Du hast Angst, das heißt, du bist unfähig und schwach.“
  • „Natürlich wird etwas meine Präsentation ruinieren, irgendetwas geht immer schief.“

 

Im Alltag mögen Furcht und Angst austauschbare Begriffe sein, dennoch ist es wichtig, dass Sie den Unterschied zwischen den beiden Begriffen verstehen, damit Sie ihn in Ihrem Leben erkennen können.

 

 

 

Selbsterfüllende Prophezeiung

 

Es besteht das Risiko, dass Ihre Angst und Ihre negativen Gedanken eine sich selbst erfüllende Prophezeiung zur Folge haben. Innere Dialoge haben großen Einfluss auf Wahrnehmung, Denken und Handeln. Wenn Sie sich für inkompetent halten und sich das immer wieder sagen, können Sie leicht anfangen, sich so zu verhalten, als ob Sie es wirklich wären. Der Teufelskreis wird sich immer schneller drehen, während Sie versuchen, einen selbst erfundenen Feind zu bekämpfen. Wir konstruieren uns selbst Dämonen, die uns das ängstigen.

 

 

 

Gibt es etwas, das Sie tun können?

 

Gut zu wissen; Sie können etwas für sich tun und Einfluss nehmen. In einigen Beiträgen erfahren Sie mehr hierzu.

Video

Unterschied Lampenfieber und Redeangst (Glossophobie)?

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Schritt für Schritt von Lampenfieber, Redeangst & Co. zu souveränen Auftritten vor Publikum

 

Es folgen die Schritte, mit denen Sie sich von Lampenfieber, Redeangst & Co. verabschieden und souveräne Auftritten vor Publikum angehen. Es ist nun an Ihnen, sich auf den Weg zu machen.

 

 

 

1. Grundlagen

 

Schritte:

 

 

 

2. Techniken

 

Schritte:

 

 

 

3. Überzeugungen und Ängste

 

Schritte:

 

 

 

4. Zustandsmanagement

 

Schritte:

 

 

 

5. Förderlicher Fokus

 

Schritte:

 

 

 

6. Ärmel hoch

 

Schritte:

 

 

 

7. Vorbereitung auf Reden und Präsentationen bei Lampenfieber & Co.

 

Schritte:

 

 

 

8. Spontane Redegelegenheiten

 

Schritte:

 

 

 

9. Umgang mit Herausforderungen

 

Schritte:

 

 

 

10. Haltung bewahren

 

Schritte:

 

 

 

11. Gute Reise

 

Schritte:

 

Unterstützung bei Lampenfieber, Redeangst und Auftrittsdruck

 

Wer beruflich oder öffentlich sichtbar wird, ist immer wieder gefordert, klar zu sprechen, überzeugend zu präsentieren und für die eigenen Ideen einzustehen.

Lampenfieber kann dabei eine hilfreiche Kraft sein.
Es weckt Energie, Aufmerksamkeit und Präsenz.

Manchmal wird aus dieser Auftrittsenergie eine starke innere Belastung.

Die Stimme wird enger.
Der Körper spannt sich an.
Der Kopf wird schneller.
Der Zugang zu Wissen, Erfahrung und Ausdruck fühlt sich erschwert an.

Dann halten sich Menschen zurück, obwohl sie etwas Wertvolles beizutragen haben.

Das ist besonders schade, wenn Fachwissen, Erfahrung und gute Gedanken vorhanden sind und im entscheidenden Moment zu wenig sichtbar werden.

Wenn Lampenfieber, Redeangst oder Leistungsdruck die eigene Wirkung beeinträchtigen, lohnt sich gezielte Unterstützung.

Seit 1998 begleite ich Menschen dabei, sich und ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren. Dabei habe ich viele Rednerinnen, Redner, Führungskräfte, Selbstständige und Fachleute unterstützt, die vor Auftritten, Präsentationen, Gesprächen oder Medienmomenten starke innere Anspannung erlebt haben.

In meiner Arbeit verbinden sich Erfahrungen aus Kommunikation, Psychologie, Coaching, Rhetorik, Marketing und Auftrittsvorbereitung.

Da Lampenfieber manchmal tiefer reicht als reine Auftrittsunsicherheit, bringe ich zusätzlich die Erlaubnis zur berufsmäßigen Ausübung der Heilkunde auf dem Gebiet der Psychotherapie mit. So kann im gemeinsamen Gespräch geklärt werden, welcher Rahmen passt: Coaching, Auftrittsvorbereitung, Mentaltraining oder ein therapeutischer Weg.

Ziel ist ein Auftritt, bei dem vorhandene Fähigkeiten wieder leichter zugänglich werden.

Klarer denken.
Ruhiger sprechen.
Präsenter wirken.
Die eigene Botschaft überzeugender vermitteln.

Termine sind in Berlin und online per Video möglich.

Die aktuellen Honorare stehen auf der Honorarseite.

Mehr über mich steht in meinem Profil.

P.S.

 

Wie halten Sie es mit Lampenfieber oder Redeangst, Nervosität und Angst?

Vorsicht, Kommentare!

 

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

Lampenfieber

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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining sowie im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 22. November 2016
Überarbeitung: 8. Oktober 2022
Englische Version:
AN: #215
K: CNB
Ü: