Präsentationen & Gespräche: Warum persönliche Wirkung zählt

Je perfekter der Fake, desto wertvoller wird persönliche Kommunikation

Ein professioneller Eindruck allein schafft immer weniger Vertrauen
Storytelling

Je perfekter der Fake, desto wertvoller wird persönliche Kommunikation

 

Bilder wirken echt. Videos wirken echt. Stimmen klingen echt. Texte lesen sich professionell. Präsentationen sehen innerhalb kürzester Zeit beeindruckend aus.

Künstliche Intelligenz erweitert unsere Möglichkeiten in einem erstaunlichen Tempo.

Gleichzeitig verändert sich dadurch etwas, das für Unternehmen, Führungskräfte und Entscheider von großer Bedeutung ist:

Ein professioneller Eindruck allein schafft immer weniger Vertrauen.

Wenn nahezu jeder überzeugende Bilder, Texte und Präsentationen erzeugen kann, gewinnt eine andere Frage an Bedeutung:

Wem glaube ich?

Und genau hier bekommt persönliche Kommunikation einen neuen Wert.

 

 

 

Perfektion ist leichter verfügbar geworden

 

Unternehmen investieren erhebliche Ressourcen in ihre Außenwirkung.

Websites werden überarbeitet. Imagefilme produziert. Präsentationen gestaltet. Texte optimiert. Markenauftritte perfektioniert.

Das alles hat seinen Wert.

Gleichzeitig wird professionelle Gestaltung zunehmend verfügbar. Eine eindrucksvolle Präsentation sagt deshalb immer weniger darüber aus, wie kompetent die Menschen sind, die dahinterstehen.

Spannend wird es häufig an einer anderen Stelle:

Wenn ein Mensch vor anderen Menschen steht.

Wenn Fragen gestellt werden.

Wenn Erfahrungen konkret werden.

Wenn jemand erklärt, wie er eine schwierige Situation gelöst hat.

Wenn sichtbar wird, wie jemand denkt, entscheidet und Verantwortung übernimmt.

Hier entsteht eine Form von Glaubwürdigkeit, die weit über eine professionelle Oberfläche hinausgeht.

 

 

 

Von der Behauptung zur erlebbaren Kompetenz

 

Stellen wir uns eine typische Situation vor.

Ein Unternehmen möchte einen bedeutenden Auftrag gewinnen.

In der Präsentation stehen Aussagen wie:

„Langjährige Erfahrung.“

„Hohe Kundenorientierung.“

„Innovative Lösungen.“

„Zuverlässige Umsetzung.“

Solche Aussagen klingen positiv. Und Wettbewerber können sehr ähnliche Aussagen treffen.

Interessanter wird es, wenn ein potenzieller Auftraggeber fragt:

„Sie sagen, Sie können mit schwierigen Projektsituationen umgehen. Was bedeutet das konkret?“

Jetzt entscheidet sich viel.

Eine weitere Folie könnte folgen.

Oder eine konkrete Erfahrung.

Zum Beispiel:

„Wir hatten vor zwei Jahren ein Projekt, bei dem drei Wochen vor einem entscheidenden Meilenstein ein wichtiger Partner ausgefallen ist.“

Plötzlich entsteht eine andere Aufmerksamkeit.

Was ist passiert?

Wie wurde entschieden?

Welche Optionen gab es?

Was hat funktioniert?

Was wurde daraus gelernt?

Jetzt wird aus einer Behauptung eine nachvollziehbare Erfahrung.

Und damit kann etwas sichtbar werden, das auf einer Folie schwer zu vermitteln ist:

Wie dieser Mensch denkt und handelt.

 

 

 

Gute Präsentationen machen Kompetenz erlebbar

 

Eine gute Präsentation beweist fachliche Kompetenz selbstverständlich noch lange nicht.

Ein hervorragender Redner kann fachlich wenig Substanz bieten. Ein zurückhaltender Mensch kann über außergewöhnliche Erfahrung verfügen.

Gerade deshalb lohnt sich die Unterscheidung:

Präsentationsfähigkeit ergänzt Kompetenz. Sie hilft, vorhandene Kompetenz erlebbar zu machen.

Das ist ein wesentlicher Unterschied.

Bei der Vorbereitung wichtiger Präsentationen interessieren mich deshalb zunächst andere Fragen als Schriftgrößen, Animationen und Folienlayouts:

Was wollen Sie wirklich vermitteln?

Welche Erfahrungen belegen Ihre Aussagen?

Welche Beispiele zeigen, wie Sie denken und handeln?

Welche Fragen beschäftigen die Menschen im Raum?

Was müssen diese Menschen verstehen, damit sie eine fundierte Entscheidung treffen können?

Und welche Geschichte macht eine komplexe Erfahrung verständlich?

Erst danach wird interessant, welche Medien diesen Prozess unterstützen.

Denn eine Folie hat eine Aufgabe:

Sie unterstützt den Menschen.

 

 

 

Wenn die Präsentation perfekt wird und der Mensch verschwindet

 

 

 

Ein häufiges Missverständnis besteht darin, Professionalität mit Perfektion gleichzusetzen.

Also wird weiter optimiert.

Noch eine Grafik.

Noch eine Animation.

Noch eine Formulierung.

Noch ein Übergang.

Irgendwann sitzt jedes Wort.

Und manchmal verliert die Präsentation dabei genau das, worum es geht:

die Verbindung zwischen Menschen.

Dann steht vorne jemand und trägt einen vollständig ausgearbeiteten Text vor. Inhaltlich stimmt alles. Die Folien sehen hervorragend aus. Und trotzdem entsteht wenig Resonanz.

Bis eine Frage aus dem Publikum kommt.

Der Vortragende hält kurz inne.

Er denkt nach.

Dann sagt er:

„Das ist eine wichtige Frage. Ich gebe Ihnen dazu ein konkretes Beispiel.“

Und plötzlich verändert sich die Atmosphäre.

Der Mensch ist wieder da.

 

 

 

Bei wichtigen Gesprächen gilt dasselbe

 

Diese Entwicklung betrifft weit mehr als Präsentationen.

Sie betrifft Verhandlungen.

Kundengespräche.

Führungsgespräche.

Pitches.

Gespräche mit Geschäftspartnern.

Und Situationen, in denen viel auf dem Spiel steht.

Wir können uns heute hervorragend vorbereiten lassen.

Argumente strukturieren.

Informationen analysieren.

Einwände antizipieren.

Szenarien entwickeln.

Schwierige Fragen durchspielen.

Das erweitert unsere Möglichkeiten erheblich.

Und dann beginnt das tatsächliche Gespräch.

Das Gegenüber reagiert anders als erwartet.

Eine Frage verändert die Richtung.

Ein Einwand offenbart ein Thema, das vorher kaum sichtbar war.

Jetzt zeigt sich eine andere Qualität.

Kann jemand aufmerksam zuhören?

Erkennt er, worum es seinem Gegenüber gerade wirklich geht?

Kann er einen Gedanken verständlich formulieren?

Kann er eine passende Frage stellen?

Kann er flexibel reagieren und gleichzeitig seiner Position treu bleiben?

Gute Gesprächsführung zeigt sich besonders dort, wo das vorbereitete Skript endet.

 

 

 

Weshalb Vorbereitung gerade heute wertvoll ist

 

Es klingt zunächst paradox:

Je leistungsfähiger unsere technischen Werkzeuge werden, desto wichtiger kann die persönliche Vorbereitung werden.

Dabei ergänzt sich beides hervorragend.

KI kann Informationen strukturieren.

Sie kann Ideen liefern.

Sie kann Szenarien entwickeln.

Sie kann Texte und Präsentationen verbessern.

Die dadurch gewonnene Zeit lässt sich dort investieren, wo sie besonders wertvoll ist:

  • in Klarheit.
  • In Argumentation.
  • In konkrete Beispiele.
  • In den Umgang mit kritischen Fragen.
  • In die eigene Präsenz.
  • Und in die Fähigkeit, auch unter Druck aufmerksam und handlungsfähig zu bleiben.

Gerade bei wichtigen Präsentationen und Gesprächen lohnt sich deshalb eine Frage:

Wie viel investieren wir in die Unterlagen – und wie viel in den Menschen, der sie vertritt?

 

 

 

Wenn viel auf dem Spiel steht

 

Im Alltag dürfen Gespräche spontan entstehen.

Bei einer entscheidenden Präsentation, einem wichtigen Pitch, einer anspruchsvollen Verhandlung oder einem Gespräch mit großer Tragweite lohnt sich eine sorgfältigere Vorbereitung.

Dabei geht es aus meiner Sicht selten darum, einen Menschen auf Hochglanz zu polieren.

Es geht um etwas anderes:

Klarheit gewinnen.

Die eigene Botschaft schärfen.

Relevante Erfahrungen auswählen.

Argumente prüfen.

Kritische Fragen vorwegnehmen.

Unterschiedliche Gesprächsverläufe durchspielen.

Und eine Form finden, die zur eigenen Persönlichkeit passt.

Genau dabei begleite ich Führungskräfte, Unternehmer und andere Menschen, wenn Präsentationen und Gespräche besondere Bedeutung haben.

Im 1:1-Sparring arbeiten wir an der konkreten Situation.

An der Botschaft.

An Argumenten und Beispielen.

An möglichen Reaktionen des Gegenübers.

Und an der Frage, wie Kompetenz, Erfahrung und Persönlichkeit in diesem entscheidenden Moment tatsächlich sichtbar werden.

 

 

 

Der Mensch bleibt entscheidend

 

Unsere technischen Möglichkeiten werden weiter wachsen.

Bilder werden überzeugender.

Videos werden realistischer.

Präsentationen lassen sich immer schneller erstellen.

Das ist eine enorme Chance.

Und gerade deshalb dürfte eine Fähigkeit weiter an Wert gewinnen:

glaubwürdige menschliche Kommunikation.

Ein Mensch hört zu.

Er denkt nach.

Er stellt eine gute Frage.

Er findet klare Worte für einen komplexen Gedanken.

Er reagiert auf sein Gegenüber.

Er macht Erfahrung nachvollziehbar.

Und andere Menschen können erleben, mit wem sie es zu tun haben.

Vielleicht ist das eine der interessantesten Entwicklungen unserer Zeit:

Je perfekter die Oberfläche werden kann, desto wertvoller wird die Substanz dahinter.

Und manchmal entscheidet sich ihre Wirkung in einer einzigen Präsentation oder einem einzigen Gespräch.

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?

Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.

Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:

  • Ziel und Kernbotschaft

  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

→ Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

Probelauf und professionelles Feedback

 

Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?

Ein Probelauf macht genau das sichtbar.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

P.S.

 

Wie siehst du das?

Eine gute Geschichte verbindet faszinierende Welten mit dem eigenen Ich.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 12. Januar 2019
Überarbeitung: 30. März 2026
AN: #43312
K: CNB
Ü:

Storytelling hilft, einen Pitch zu gewinnen

Storytelling im Pitch: Wie Geschichten Ideen überzeugend machen

Gute Geschichten verbinden Fakten mit Bedeutung und helfen Menschen zu erkennen, weshalb eine Idee für sie relevant ist.
Storytelling

Gute Geschichten machen aus Informationen Bedeutung

 

Ein Pitch kann fachlich hervorragend sein und trotzdem wenig bewegen.

Die Zahlen stimmen.
Die Argumente sind nachvollziehbar.
Die Präsentation sieht professionell aus.

Und trotzdem bleibt beim Gegenüber eine entscheidende Frage offen:

Warum ist das für mich relevant?

Genau hier kann Storytelling einen erheblichen Unterschied machen.

Eine passende Geschichte verbindet Informationen mit einer konkreten Situation. Sie zeigt, was eine Idee bedeutet, welche Veränderung möglich wird und weshalb sich eine Entscheidung lohnt.

Das gilt bei einem Verkaufsgespräch ebenso wie bei einer Vorstandspräsentation, einem Investorengespräch, einer strategischen Initiative oder einem entscheidenden Kundenpitch.

Storytelling macht aus einer Botschaft eine Erfahrung, die Menschen leichter verstehen, einordnen und erinnern können.

 

 

 

Storytelling im Pitch: Fakten bekommen einen Kontext

 

Menschen entscheiden auf Grundlage verschiedener Ebenen.

Sie wollen verstehen:

Was genau wird angeboten?

Wie funktioniert es?

Was kostet es?

Welche Chancen entstehen?

Welche Risiken bestehen?

Und sie wollen erkennen:

Was bedeutet das konkret für mich, mein Unternehmen oder meine Situation?

Zahlen und Fakten liefern dafür wichtige Substanz.

Eine Geschichte liefert den Kontext.

Stell dir beispielsweise vor, jemand präsentiert eine neue Softwarelösung.

Variante eins:

„Unsere Lösung reduziert den durchschnittlichen Bearbeitungsaufwand um 27 Prozent.“

Interessant.

Variante zwei:

„Vor der Einführung verbrachte eine Mitarbeiterin unseres Kunden jeden Montagvormittag damit, Informationen aus vier verschiedenen Systemen zusammenzutragen. Heute stehen ihr diese Informationen innerhalb weniger Minuten zur Verfügung. Der Montagvormittag gehört wieder ihrer eigentlichen Arbeit.“

Die Zahl liefert Information.

Die Geschichte zeigt ihre Bedeutung.

Genau darin liegt eine wesentliche Stärke von Storytelling.

 

 

 

Menschen wollen erkennen, wie eine Idee ihr Leben verändert

 

Bei einem Pitch denkt dein Gegenüber häufig weiter als bis zu deinem Produkt.

Die eigentliche Frage lautet:

Wie sieht meine Situation aus, wenn ich mich dafür entscheide?

Eine gute Geschichte baut eine Brücke dorthin.

Sie macht eine mögliche Zukunft vorstellbar.

Aus einer abstrakten Leistung wird eine konkrete Veränderung.

Aus einem Produkt wird ein Nutzen.

Aus einer Strategie wird eine Konsequenz.

Aus einer Idee wird ein Bild davon, was anschließend anders sein könnte.

Das erleichtert Orientierung.

Und Orientierung erleichtert Entscheidungen.

 

 

 

Geschichten machen Komplexität verständlich

 

Gerade bei anspruchsvollen Angeboten entsteht häufig eine besondere Herausforderung:

Du kennst dein Thema sehr gut.

Dein Publikum kennt es wesentlich weniger tief.

Dadurch wächst die Versuchung, möglichst viele Informationen zu vermitteln.

Mehr Folien.

Mehr Argumente.

Mehr Details.

Mehr Fachbegriffe.

Dabei braucht ein Publikum häufig etwas anderes:

eine klare gedankliche Struktur.

Eine gute Geschichte kann diese Struktur liefern.

Ausgangslage.

Herausforderung.

Entscheidung.

Veränderung.

Ergebnis.

Plötzlich bekommen einzelne Informationen einen Platz.

Menschen erkennen Zusammenhänge.

Und aus einer Sammlung von Fakten entsteht eine nachvollziehbare Entwicklung.

 

 

 

Storytelling schafft Erinnerung

 

Nach einer Präsentation konkurriert deine Botschaft mit vielem.

Mit anderen Präsentationen.

Mit E-Mails.

Mit Terminen.

Mit Entscheidungen.

Mit dem Alltag.

Deshalb reicht es selten, während eines Pitches verständlich zu sein.

Eine starke Botschaft sollte auch später noch verfügbar sein.

Geschichten haben dafür einen großen Vorteil:

Sie besitzen Struktur.

Menschen erinnern sich an Situationen, Personen, Konflikte, Wendepunkte und Ergebnisse.

Vielleicht bleiben längst nicht alle Zahlen im Gedächtnis.

Die zentrale Geschichte kann hingegen weiterwirken.

Und mit ihr häufig auch die Botschaft, die du transportieren wolltest.

 

 

 

Gute Geschichten eröffnen Gespräche

 

Ein hervorragender Pitch ist mehr als eine überzeugende Präsentation.

Er eröffnet einen Dialog.

Eine passende Geschichte kann dazu beitragen.

Denn Geschichten regen eigene Erfahrungen und Gedanken an.

Jemand hört deine Geschichte und denkt:

„Das kennen wir.“

Oder:

„Bei uns sieht das etwas anders aus.“

Oder:

„Genau an dieser Stelle stehen wir gerade.“

Damit verändert sich die Situation.

Aus Zuhörenden werden Gesprächspartner.

Und genau dort entstehen häufig die wertvollsten Informationen.

Welche Prioritäten hat dein Gegenüber?

Welche Sorgen?

Welche Erfahrungen?

Welche Einwände?

Welche Kriterien bestimmen die Entscheidung?

Storytelling kann somit weit mehr leisten als Aufmerksamkeit.

Es kann den Weg zu einem echten Gespräch öffnen.

 

 

 

Der entscheidende Unterschied: Die Geschichte dient der Botschaft

 

Eine Geschichte allein macht noch keinen überzeugenden Pitch.

Entscheidend ist ihre Funktion.

Eine Geschichte sollte etwas sichtbar machen, das für dein Publikum relevant ist.

Dafür nutze ich gerne einen einfachen Storytelling-Pitch-Kompass.

 

1. Ausgangslage

Wo beginnt die Geschichte?

Was war die konkrete Situation?

 

2. Herausforderung

Was machte diese Situation bedeutsam?

Welches Problem, welcher Wunsch oder welche Spannung entstand?

 

3. Wendepunkt

Was veränderte die Situation?

Welche Entscheidung, Erkenntnis oder Handlung brachte Bewegung hinein?

 

4. Veränderung

Was wurde anschließend anders?

Welche konkreten Auswirkungen waren erkennbar?

 

5. Bedeutung

Was hat diese Geschichte mit deinem Publikum und deiner Botschaft zu tun?

Gerade der fünfte Punkt entscheidet über die Wirkung.

Denn eine unterhaltsame Geschichte bleibt Unterhaltung.

Eine relevante Geschichte unterstützt eine Entscheidung.

 

 

 

Wie lang sollte eine Geschichte im Pitch sein?

 

So lang, wie sie für ihre Aufgabe braucht.

Manche Geschichten benötigen mehrere Minuten.

Andere funktionieren in zwanzig Sekunden.

Zum Beispiel:

„Einer meiner Kunden hatte seine Vorstandspräsentation fachlich perfekt vorbereitet. Trotzdem entstand beim Probelauf kaum Spannung. Wir haben anschließend die Präsentation konsequent um eine einzige Frage herum aufgebaut: Welche Entscheidung soll am Ende dieses Raumes getroffen werden? Dadurch veränderten sich Struktur, Auswahl der Informationen und Dramaturgie. Aus einer Informationspräsentation wurde eine Entscheidungsvorlage.“

Das ist bereits Storytelling.

Eine Situation.

Eine Herausforderung.

Eine Veränderung.

Eine Bedeutung.

Dafür braucht es weder große Dramatik noch spektakuläre Heldengeschichten.

Es braucht Relevanz.

 

 

 

Glaubwürdigkeit schlägt Inszenierung

 

Besonders im beruflichen Umfeld wirkt Storytelling dann stark, wenn die Geschichte glaubwürdig zur Person und zur Situation passt.

Menschen spüren schnell, ob jemand eine Geschichte erzählt, weil sie tatsächlich etwas verdeutlicht.

Deshalb bevorzuge ich Geschichten, die nah an echten Erfahrungen liegen.

Ein Kunde.

Eine Beobachtung.

Eine Entscheidung.

Ein Fehler.

Eine überraschende Erkenntnis.

Eine Situation aus dem eigenen Berufsleben.

Oft liegt das stärkste Material bereits vor.

Die eigentliche Arbeit besteht darin, die passende Geschichte zu erkennen und sie so zu erzählen, dass ihre Bedeutung klar wird.

 

 

 

Storytelling bedeutet auch Haltung

 

Gerade bei wichtigen Entscheidungen gehört für mich noch etwas dazu:

Respekt vor dem Publikum.

Professionelles Storytelling unterstützt Menschen dabei, Zusammenhänge zu erkennen und eine fundierte Entscheidung zu treffen.

Es schafft Klarheit.

Es macht Konsequenzen sichtbar.

Es verbindet Fakten und Bedeutung.

Das ist besonders wertvoll, wenn viel auf dem Spiel steht.

Denn ein guter Pitch versucht weniger, möglichst eindrucksvoll zu wirken.

Er hilft dem Gegenüber zu verstehen:

Worum geht es wirklich?

Warum ist das relevant?

Welche Entscheidung steht an?

Und was verändert diese Entscheidung?

 

 

 

Die stärkste Geschichte ist häufig bereits da

 

Wenn du einen Pitch vorbereitest, suche deshalb zuerst im vorhandenen Material.

Welche konkrete Erfahrung zeigt den Nutzen deiner Idee?

Welche Situation macht das Problem verständlich?

Welche Beobachtung verändert den Blick auf das Thema?

Welche Kundengeschichte zeigt eine Entwicklung?

Welche eigene Erfahrung erklärt, weshalb dir dieses Thema wichtig ist?

Und welche Geschichte würde dein Publikum vermutlich noch am nächsten Tag weitererzählen?

Genau dort kann der Kern deines Storytellings liegen.

 

 

 

Wenn von deinem Pitch viel abhängt

 

Bei wichtigen Präsentationen, Pitches und Auftritten lohnt sich ein genauer Blick auf das Gesamtbild.

Welche Entscheidung möchtest du ermöglichen?

Was ist deine Kernbotschaft?

Welche Argumente tragen?

Welche Informationen braucht dein Publikum?

Wo hilft eine Geschichte?

Welche Dramaturgie unterstützt deine Botschaft?

Und wie trittst du dabei souverän und glaubwürdig auf?

Bei einer individuellen Rede- und Präsentationsvorbereitung können wir unmittelbar an deinem tatsächlichen Pitch arbeiten.

Geht es um eine Situation mit besonders hoher wirtschaftlicher, beruflicher oder öffentlicher Tragweite – beispielsweise einen entscheidenden Pitch, eine Vorstandspräsentation oder ein Investorengespräch – bietet EXECUTIVE SPARRINGeinen passenden Rahmen.

Wir arbeiten dann weniger an irgendeiner Präsentationstechnik.

Wir arbeiten an der Frage:

Was macht in genau dieser Situation den entscheidenden Unterschied?

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?

Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.

Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:

  • Ziel und Kernbotschaft

  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

→ Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

Probelauf und professionelles Feedback

 

Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?

Ein Probelauf macht genau das sichtbar.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

P.S.

 

Wie stehst du zum Thema Storytelling bei einem Pitch?

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 12. Januar 2019
Überarbeitung: 30. März 2026

Das braucht ein erstklassiger Elevator Pitch

Das braucht ein erstklassiger Elevator Pitch

Mit diesen Empfehlungen Appetit machen, sich und das Angebot überzeugend präsentieren
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Die wichtigsten Elemente eines erfolgreichen Elevator Pitch

 

In diesem Beitrag geht es darum, was ein erstklassiger Elevator Pitch beinhaltet.

Die 7 wichtigsten Elemente eines erfolgreichen Elevator Pitch

 

Egal, ob du Unterstützung von einem Business-Angel oder von Risikokapitalgebern für dein Unternehmen bekommen willst, oder ob du einfach deine Geschäftsstrategie perfektionieren willst, ein solider Elevator Pitch ist ein wichtiges Instrument, um deine Ziele zu erreichen.

Ein Elevator Pitch, der dein Unternehmen kurz und bündig beschreibt, kann als Rede (idealerweise in 60 Sekunden oder weniger), als Präsentation oder als einseitiger Überblick über dein Unternehmen gehalten werden.
Du kannst dir deinen Elevator Pitch wie eine Zusammenfassung vorstellen, die einen schnellen Überblick über dein Unternehmen gibt und erklärt, warum du erfolgreich sein wirst.

So erstellst du einen erfolgreichen Elevator Pitch in 7 Schritten:

 

 

 

1. Definiere das Problem

 

Das Wichtigste ist, dass du ein Problem identifizierst, das es wert ist, gelöst zu werden. Wenn dein Produkt oder deine Dienstleistung kein Problem löst, das potenzielle Kunden haben, hast du kein tragfähiges Geschäftsmodell. So einfach ist das.

Du musst kein großes Problem lösen, dessen Lösung die Welt verändern wird. Das ist toll, wenn du ein solches Problem angehst, aber für die meisten Unternehmen ist das nicht die Realität. Probleme können einfach sein – und das ist auch in Ordnung. Solange du als Unternehmer ein Problem löst, das die Kunden haben, kannst du ein Unternehmen aufbauen. Hier sind ein paar Beispiele für Problemstellungen, die in einem Pitch hervorgehoben werden könnten:

  • Das Übertragen von Fotos von Mobiltelefonen ist ein schwieriger und komplexer Prozess.
  • Es gibt keine veganen Bio-Kekse in Berlin“.
  • Die Vorbereitung von Präsentationen ist schwierig, zeitaufwändig und teuer.

 

Reduziere das Problem deines Kunden auf seine einfachste Form. Im Idealfall kannst du das Problem, das du löst, in ein oder zwei Sätzen oder vielleicht sogar in ein paar Aufzählungspunkten beschreiben. Langfristig kann dein Unternehmen mehrere Kundenprobleme lösen, doch anfangs wirst du erfolgreicher sein, wenn du dich nur auf ein Kernproblem konzentrierst.

 

 

 

2. Beschreibe deine Lösung

 

Zu viele Unternehmerinnen und Unternehmer beginnen ihren Elevator Pitch damit, ihre Lösung zu beschreiben: ein Produkt oder eine Dienstleistung, von der sie glauben, dass der Markt sie braucht. Sie überspringen Schritt 1 und nennen nicht das Problem, das sie lösen wollen. Als kluger Unternehmer kannst du diesen Fehler vermeiden, indem du zuerst sicherstellst, dass du ein echtes Problem löst, das die Kunden tatsächlich haben, bevor du deine Lösung definierst.

Sobald du das Problem, das du lösen willst, klar definiert hast, musst du deine Lösung erklären. Eine klare Problembeschreibung hilft dir, dich auf die Lösung dieses einen Problems zu konzentrieren und die Lösung nicht auf mehrere mögliche Probleme auszudehnen.

Auch hier solltest du versuchen, deine Lösungsbeschreibung auf so wenige Wörter wie möglich zu reduzieren. Du solltest in der Lage sein, deine Lösung in wenigen Sätzen oder Aufzählungspunkten auf einem hohen Niveau zu beschreiben.

 

 

 

3. Kenne deine Zielgruppe

 

Wenn du das Problem definierst, das du lösen willst, solltest du natürlich auch über die potenziellen Kunden nachdenken, die dieses Problem haben.

Im Abschnitt über den Zielmarkt deines Elevator Pitch legst du genau fest, wer das Problem hat, das du lösen willst, und findest heraus, wie viele potenzielle Kunden du ansprechen willst.

 

 

Marktsegmentierung

 

Du solltest deinen Zielmarkt in Segmente unterteilen – kleinere Gruppen von Menschen, die du ansprechen willst.
Es ist immer verlockend, einen möglichst großen Zielmarkt zu definieren, aber das macht dein Angebot nicht glaubwürdig.

Wenn du zum Beispiel ein neues Schulungsunternehmen hast, wäre es verlockend zu sagen, dass dein Zielmarkt „jeder“ ist. Schließlich hat ja jeder Bedarf und jeder braucht neue Kenntnisse, Wissen und Fähigkeiten, oder nicht?

Realistisch betrachtet richtet sich dein neues Schulungsunternehmen wahrscheinlich an eine bestimmte Zielgruppe, beispielsweise an Mitarbeiter von Unternehmen einer bestimmten Branche. Innerhalb dieser Gruppe von Unternehmen könntest du den Markt in weitere Gruppen wie unterteilen.

 

 

Wie groß ist dein potenzieller Markt?

 

Sobald du eine gute Liste mit Zielmarktsegmenten erstellt hast, musst du ein wenig Marktforschung betreiben und schätzen, wie viele Menschen zu jedem Segment gehören.

 

 

Was geben deine Kunden bereits aus?

 

Versuche als Nächstes zu schätzen, was eine durchschnittliche Person in jeder Gruppe derzeit pro Jahr für ihre aktuelle Lösung des Problems, das du lösen willst, ausgibt. Multipliziere nun einfach die Anzahl der Personen mit den aktuellen Ausgaben und du hast eine realistische Zahl für die „Marktgröße“ oder deinen Zielmarkt.

In deiner Präsentation solltest du über die Marktsegmente sprechen, auf die du abzielst, über die Anzahl der Personen in jedem Segment und über den Gesamtbetrag, den sie derzeit ausgeben. Diese Zahlen sind entscheidend und müssen Teil jeder guten Präsentation sein.
Wenn du mehr Hilfe bei diesem Abschnitt brauchst, sieh dir unseren Leitfaden zur Definition deines Zielmarktes an.

 

 

 

4. Beschreibe den Wettbewerb

 

Jedes Unternehmen hat Konkurrenz. Selbst wenn niemand eine ähnliche Lösung wie du entwickelt hat, lösen deine potenziellen Kunden das Problem, das sie haben, mit irgendeiner Alternative.

Zum Beispiel waren die Konkurrenten der ersten Personal-Computer keine anderen Rechner. Die Konkurrenz waren Schreibmaschinen, Taschenrechner, Karteikarten und dergleichen.

Wenn du über deine Konkurrenz und bestehende Alternativen nachdenkst, überlege, welche Vorteile deine Lösung gegenüber der Konkurrenz bietet.

Bist du schneller, billiger oder besser? Warum würde ein potenzieller Kunde deine Lösung der eines anderen Unternehmens vorziehen? Die Beschreibung deiner wichtigsten Unterscheidungsmerkmale von der Konkurrenz ist eine gute Übung und stellt sicher, dass du eine einzigartige Lösung entwickelst, die die Kunden hoffentlich Alternativen vorziehen werden. Diese Unterscheidungsmerkmale helfen dir auch dabei, dein Marketing auf das wichtigste Wertversprechen zu konzentrieren, das du anbietest, aber deine Konkurrenten nicht.

 

 

 

5. Teile mit, wer in deinem Team ist

 

So toll deine Idee auch sein mag, nur das richtige Team kann sie effektiv umsetzen und ein großartiges Unternehmen aufbauen.

Im Teil „Team“ deines Elevator Pitch solltest du darlegen, warum du und deine Geschäftspartner das richtige Team für die Umsetzung deiner Vision sind und warum die Fähigkeiten deines Teams genau das sind, was du brauchst, um dein Unternehmen zum Erfolg zu führen. Es wird oft gesagt, dass das Führungsteam eines Unternehmens wichtiger ist als die Idee – und das stimmt oft auch. Egal, wie großartig oder einzigartig deine Lösung ist, wenn du nicht die richtigen Leute an Bord hast, wirst du sie nicht verwirklichen können.

Es ist auch in Ordnung, kein ganzes Team zu haben. Wichtiger ist, dass du erkennst, dass du Lücken in deinem Führungsteam hast und dass du die richtigen Leute einstellen musst. Zu wissen, was deinem Team fehlt, und zu erkennen, dass du die richtigen Talente finden musst, um die Lücken zu füllen, ist eine wichtige Eigenschaft für jeden Unternehmer.

6. Füge eine Finanzübersicht hinzu

 

Für einen guten Pitch musst du nicht unbedingt eine detaillierte fünfjährige Finanzprognose vorlegen. Viel wichtiger ist, dass du dein Geschäftsmodell verstehst.

Das klingt vielleicht nach etwas Kompliziertem, ist es aber zum Glück nicht. Alles, was du wissen musst, ist, wer deine Rechnungen bezahlt und welche Ausgaben du haben wirst.

Wenn du zum Beispiel eine Online-Nachrichtenseite gründest, sind die Kunden, die die Rechnungen bezahlen, deine Anzeigenkunden. Deine Kosten sind Redakteure, Grafiker und Webhosting. Wenn du mehr über deine Branche erfährst, ist es sicherlich hilfreich, eine Umsatzprognose und ein Ausgabenbudget aufzustellen. Du willst sicherstellen, dass du auf der Grundlage deiner Annahmen ein rentables Unternehmen aufbauen kannst.

Für deinen Elevator Pitch brauchst du meist keine detaillierte Prognose. Du solltest aber auf jeden Fall eine Prognose erstellen, damit du über die Zahlen sprechen kannst, wenn du Fragen bekommst, und die Prognose vorlegen kannst, wenn deine potenziellen Investoren mehr über dein Unternehmen erfahren wollen.

 

 

 

7. Zeig mit Meilensteinen, dass du vorankommst

 

Das letzte Schlüsselelement deines Elevator Pitch ist die Darstellung der Meilensteine deines Unternehmens, also dein Zeitplan.
Hier sprichst du über deine bevorstehenden Ziele und wann du sie erreichen willst. Wenn du bereits bemerkenswerte Meilensteine erreicht hast, solltest du diese erwähnen. Wenn du zum Beispiel ein neues Produkt erfunden hast, werden potenzielle Investoren wissen wollen, wie weit du mit der Prüfung und notwendigen Zulassungen bist.

Wenn du Geschäftsräume benötigst, werden die Investoren wissen wollen, wie es um die Unterzeichnung des Mietvertrags, die Gestaltung der Inneneinrichtung und die Eröffnung des Geschäfts steht.

Wenn du in deinem Pitch über bevorstehende Meilensteine sprichst, wird dein Unternehmen zur Realität. Dieser Teil deines Pitches zeigt, wie gut du die einzelnen Schritte durchdacht hast, die nötig sind, um dein Geschäft zu eröffnen und Geld zu verdienen.

Wenn du das Glück hast, mit deinem Unternehmen voranzukommen und Beweise dafür hast, dass dein Unternehmen erfolgreich sein wird, solltest du auch darüber sprechen. Wenn du zum Beispiel Vorbestellungen für dein Produkt hast oder andere Belege für ein starkes Kundeninteresse, werden die Investoren von deinen Erfolgen hören wollen, das nennt sich Traktion.

 

 

 

Stelle alles in einer Präsentation zusammen

 

Wenn du Hilfe bei der Zusammenstellung deines Pitch Decks für eine Präsentation brauchst, schau dir meine Artikel dazu an, die genau beschreiben, welche Folien du in deine Präsentation aufnehmen solltest und was auf jeder Folie stehen sollte.

Du kannst auch einen Lean Plan erstellen, der sich hervorragend als Handout eignet, wenn du eine Elevator Speech hältst, und der auch eine gute Lösung ist, um einen Pitch per E-Mail zu versenden.

Professionelle Unterstützung

 

Die Gelegenheit nutzen und auf den Punkt überzeugen?

Bei der Vorbereitung deines Elevator Pitch helfe ich dir am besten 1:1. Den Umfang bestimmst du. Zumindest ein Probelauf mit professionellem Feedback solltest du dir und deiner Botschaft gönnen, weil du dann selbst schon vorher erfährst, wie du und dein aufbereitetes Thema wirken, was du tun und was du besser lassen solltest, wo es Potenziale gibt. Wieso willst du erst im Anschluss an deinen echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät.

Ich steige mit meinen Erfahrungen in Marketing, Psychologie und Rhetorik auch gerne mit in Ihr Boot. Zugegeben, eine solche professionelle Unterstützung hat bei wichtigen Anliegen einen geringen Preis. Sie wissen selbst am besten, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Im Gegensatz zu einer beliebigen Ausgabe rentiert sich eine Investition.

Profitiere vom Vorsprung. Das geht übrigens auch mit Sitzungen via Telefon oder mit Videounterstützung über das Internet.

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Was macht für dich einen erfolgreichen Elevator Pitch aus?

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Elevator Pitch: 21 Tipps für eine überzeugende Kurzvorstellung

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Wie gelingt ein guter Elevator Pitch? 21 Tipps zu Aufbau, Inhalt, Nutzen, Selbstvorstellung und Wirkung – für Networking, Kunden, Bewerbung und Führung.

Mit diesen Tipps bauen Sie Ihren erfolgreichen Elevator Pitch. So können Sie Erfahrungen eines Unternehmensberaters für Start Ups nutzen und Elevator Pitching auf andere Bereiche übertragen. Tipps, Schritt-für-Schritt-Anleitung und häufige Fehler beachten.

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Persönlicher Elevator Pitch als Selbstvorstellung

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Mai 2011
Überarbeitung: 05. April 2024
AN: #493311
K: CNB
Ü:

3 Tipps für eine aussagekräftige Präsentation von Daten

3 Tipps für eine aussagekräftige Präsentation von Daten

Wirksame Kommunikation
Storytelling

Daten präsentieren: So werden aus Zahlen überzeugende Botschaften

 

Zahlen können beeindrucken. Sie können Orientierung geben, Zusammenhänge sichtbar machen und Entscheidungen erleichtern.

Und trotzdem bleiben viele Datenpräsentationen erstaunlich wirkungslos.

Eine Tabelle erscheint. Danach ein Diagramm. Dann folgen weitere Zahlen.

Das Publikum schaut auf die Folie und fragt sich innerlich:

Was genau soll ich daraus mitnehmen?

Genau hier beginnt eine überzeugende Präsentation von Daten.

Deine Aufgabe besteht darin, Menschen dabei zu helfen, die Bedeutung hinter den Zahlen zu erkennen.

 

 

 

Was macht eine gute Präsentation von Daten aus?

 

Eine gute Datenpräsentation beantwortet drei Fragen:

  • Was sehen wir?
  • Was bedeutet das?
  • Welche Konsequenz ergibt sich daraus?

Damit verwandelst du Daten in Orientierung.

Gerade bei Präsentationen vor Führungskräften, Entscheidungsgremien, Kundinnen und Kunden zählt weit mehr als ein schönes Diagramm.

Entscheidend ist die Verbindung aus Daten, Interpretation und Relevanz.

 

 

 

Beginne mit der Aussage statt mit der Grafik

 

Viele Präsentationen entstehen in der umgekehrten Reihenfolge.

Da existieren Daten. Daraus entsteht ein Diagramm. Anschließend kommt eine Überschrift darüber.

Die wirkungsvollere Reihenfolge beginnt mit einer Frage:

Welche Aussage soll das Publikum erkennen?

Erst danach entscheidest du, welche Daten diese Aussage am besten unterstützen.

Eine Überschrift wie

„Umsatzentwicklung 2026“

benennt lediglich das Thema.

Eine Überschrift wie

„Das Wachstum kommt inzwischen überwiegend aus dem Servicegeschäft“

liefert bereits eine Erkenntnis.

Das Publikum weiß sofort, worauf es achten soll.

 

 

 

Zeige die Bedeutung der Zahlen

 

Eine Zahl gewinnt durch ihren Kontext an Aussagekraft.

„17 Prozent“ sagt zunächst wenig.

Spannender wird die Zahl durch einen Vergleich:

  • 17 Prozent gegenüber 11 Prozent im Vorjahr
  • 17 Prozent gegenüber einem Ziel von 15 Prozent
  • 17 Prozent gegenüber 23 Prozent beim stärksten Wettbewerber

Plötzlich entsteht Bedeutung.

Frage dich deshalb bei jeder wichtigen Kennzahl:

Womit muss mein Publikum diese Zahl vergleichen, damit ihre Bedeutung sofort verständlich wird?

Geeignete Bezugspunkte können frühere Zeiträume, Ziele, Benchmarks, Wettbewerber oder Durchschnittswerte sein.

 

 

 

Wähle das Diagramm nach der Aussage

 

Das passende Diagramm entsteht aus der Frage, welchen Zusammenhang du zeigen willst.

 

Entwicklung über die Zeit

Linien- und Säulendiagramme eignen sich häufig gut, wenn Entwicklungen über mehrere Zeitpunkte sichtbar werden sollen.

Vergleiche

Balkendiagramme erleichtern den direkten Vergleich zwischen Kategorien, Produkten, Regionen oder anderen Gruppen.

Anteile

Bei wenigen Kategorien können Anteile übersichtlich dargestellt werden.

Sobald zahlreiche Segmente auftreten, bieten Balken häufig mehr Orientierung.

Zusammenhänge

Streudiagramme können zeigen, wie zwei Größen miteinander zusammenhängen.

Die entscheidende Frage lautet:

Welche Darstellungsform lässt mein Publikum die relevante Erkenntnis am schnellsten erkennen?

 

 

 

Eine Folie braucht eine klare Hauptaussage

 

Eine Folie kann viele Daten enthalten und trotzdem genau eine zentrale Botschaft transportieren.

Wenn mehrere Aussagen miteinander konkurrieren, verteilt sich die Aufmerksamkeit.

Frage dich deshalb:

  • Was soll nach fünf Sekunden verstanden sein?
  • Welche Zahl trägt diese Aussage?
  • Welche Informationen dienen vor allem als Hintergrund?

So entsteht eine klare visuelle Hierarchie.

Die wichtigste Information erhält die größte Aufmerksamkeit.

 

 

 

Nutze Überschriften wie journalistische Schlagzeilen

 

Eine gute Überschrift beschreibt weniger den Inhalt der Folie.

Sie vermittelt ihre Kernaussage.

Statt:

„Kundenzufriedenheit Q1 bis Q4“

könnte dort stehen:

„Die Kundenzufriedenheit steigt seit drei Quartalen kontinuierlich“

Oder statt:

„Kostenstruktur nach Bereichen“

lautet die Botschaft:

„Zwei Bereiche verursachen 64 Prozent unserer Kosten“

Damit führst du den Blick deines Publikums.

 

 

 

Lenke den Blick gezielt

 

Menschen erfassen eine komplexe Grafik selten auf einen einzigen Blick.

Du kannst ihnen die Orientierung deutlich erleichtern.

Dafür eignen sich beispielsweise:

  • farbliche Hervorhebungen
  • Beschriftungen direkt an relevanten Datenpunkten
  • Callouts
  • Pfeile
  • eine stärkere Linienführung
  • bewusst reduzierte Kontraste bei weniger wichtigen Informationen

Die visuelle Gestaltung bekommt damit eine klare Aufgabe:

Sie steuert Aufmerksamkeit.

 

 

 

Setze Farbe mit einer Funktion ein

 

Farbe besitzt in Datenvisualisierungen große Wirkung.

Ein einzelner farblich hervorgehobener Balken zieht den Blick unmittelbar an.

Deshalb lohnt sich ein bewusstes Farbsystem.

Eine Akzentfarbe kann beispielsweise die Information markieren, über die du gerade sprichst.

Zurückhaltendere Farben bilden den Kontext.

So unterstützt die Gestaltung deine Argumentation.

Wichtig ist außerdem eine gute Erkennbarkeit für Menschen mit eingeschränktem Farbsehen.

Unterschiede lassen sich zusätzlich durch Beschriftungen, Formen oder Muster kenntlich machen.

 

 

 

Beschrifte Daten möglichst direkt

 

Jede zusätzliche Suchbewegung kostet Aufmerksamkeit.

Wenn dein Publikum zuerst einen Balken betrachtet, anschließend zur Legende springt und danach wieder zum Balken zurückkehrt, entsteht zusätzliche Denkarbeit.

Direkte Beschriftungen erleichtern die Orientierung.

Wo es sinnvoll ist, platziere Bezeichnungen und wichtige Werte deshalb möglichst nahe an den entsprechenden Daten.

Das macht Grafiken schneller erfassbar.

 

 

 

Erzähle die Geschichte hinter den Daten

 

Daten erzählen selten von selbst eine Geschichte.

Du gibst ihnen Struktur.

Eine einfache Dramaturgie lautet:

Ausgangslage → Veränderung → Bedeutung → Konsequenz.

Zum Beispiel:

Die Nachfrage entwickelte sich über mehrere Jahre stabil.

Seit sechs Monaten steigt sie deutlich.

Der größte Teil dieses Wachstums kommt aus einem neuen Kundensegment.

Damit verändert sich die Priorität für Marketing und Vertrieb.

Aus vier Datenpunkten ist eine nachvollziehbare Argumentation geworden.

 

 

 

Zeige, welche Konsequenz sich ergibt

 

Besonders bei Managementpräsentationen stellt sich am Ende eine entscheidende Frage:

Was folgt daraus?

Eine Präsentation kann analytisch hervorragend sein und trotzdem wenig bewegen, wenn die Konsequenz offenbleibt.

Formuliere deshalb deutlich, ob du beispielsweise

  • eine Entscheidung möchtest,
  • eine Empfehlung aussprichst,
  • auf ein Risiko aufmerksam machst,
  • eine Priorität verändern möchtest oder
  • eine weitere Analyse vorschlägst.

Daten schaffen die Grundlage.

Die Interpretation schafft Orientierung.

Die Konsequenz schafft Handlungsfähigkeit.

 

 

 

Weniger Daten können überzeugender sein

 

Wer viel analysiert hat, möchte verständlicherweise viel davon zeigen.

Für das Publikum gelten andere Prioritäten.

Es braucht die Informationen, die für die jeweilige Entscheidung relevant sind.

Das bedeutet häufig:

Die Analyse darf komplex sein. Die Präsentation darf klar sein.

Zusätzliche Daten können in einen Anhang wandern und bei Bedarf bereitstehen.

So bleibt die Hauptargumentation fokussiert.

 

 

 

Typische Fehler bei der Präsentation von Daten

 

Besonders häufig begegnen mir diese Muster:

  • zu viele Aussagen auf einer Folie
  • Überschriften, die lediglich das Thema nennen
  • fehlende Vergleichswerte
  • überladene Diagramme
  • zu viele Farben
  • winzige Beschriftungen
  • Grafiken ohne erkennbare Priorität
  • Daten ohne Interpretation
  • Ergebnisse ohne konkrete Konsequenz

Fast immer lässt sich die Wirkung steigern, sobald die zentrale Botschaft feststeht.

 

 

 

Die wichtigste Frage bei jeder Datenfolie

 

Bevor du eine Folie fertigstellst, stelle dir eine einfache Frage:

Was soll mein Publikum aufgrund dieser Daten erkennen?

Wenn du darauf einen klaren Satz formulieren kannst, besitzt du die Grundlage für die Folie.

Dieser Satz kann zur Überschrift werden.

Das Diagramm liefert den Beleg.

Die Gestaltung lenkt den Blick.

Deine Erläuterung liefert den Zusammenhang.

So werden aus Zahlen Botschaften.

 

 

 

Fazit: Daten präsentieren heißt Bedeutung vermitteln

 

Eine überzeugende Datenpräsentation zeigt mehr als Zahlen.

Sie hilft Menschen zu erkennen, was wichtig ist, weshalb es wichtig ist und welche Konsequenzen daraus entstehen.

Dafür brauchst du eine klare Botschaft, passende Vergleiche, eine verständliche Visualisierung und eine konsequente Führung der Aufmerksamkeit.

Die beste Datenvisualisierung ist selten die eindrucksvollste. Es ist diejenige, bei der das Publikum schnell erkennt, worauf es ankommt.

 

 

 

Unterstützung bei wichtigen Präsentationen

 

Bei wichtigen Präsentationen entscheidet häufig die Aufbereitung darüber, ob hervorragende Analysen auch als solche wahrgenommen werden.

Ich unterstütze dich dabei, komplexe Inhalte zu strukturieren, Kernbotschaften herauszuarbeiten und Zahlen so zu präsentieren, dass dein Publikum schnell versteht, worauf es ankommt.

Das ist besonders wertvoll bei Präsentationen vor Geschäftsführung, Vorstand, Kundinnen und Kunden, Investoren oder anderen anspruchsvollen Entscheidungsgremien.

Gemeinsam können wir deine Präsentation analysieren, schärfen und einen Probelauf durchführen.

So erhältst du konkretes Feedback zu Inhalt, Struktur, Sprache, Visualisierung und Wirkung.

Mehr über die individuelle Vorbereitung von Reden und Präsentationen erfahren

P.S.​

 

Wie steht es mit Fragen oder Kommentaren dazu?

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 12. Januar 2019
Überarbeitung: 30. März 2026

Die 5 wichtigsten Elemente eines überzeugenden Pitchs

5 wichtige Elemente eines überzeugenden Pitchs

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5 wichtige Elemente eines überzeugenden Pitchs

 

Was gehört in einen überzeugenden Pitch? Ob du Investoren gewinnen, eine Geschäftsidee vorstellen oder wichtige Entscheidungsträger überzeugen möchtest: Diese fünf Elemente helfen dir, deine Botschaft klar, glaubwürdig und wirkungsvoll zu präsentieren.

Du hast eine hervorragende Idee.

Du kennst dein Produkt, deine Kunden und die Chancen deines Unternehmens.

Jetzt möchtest du andere Menschen davon überzeugen.

Vielleicht sitzt du vor potenziellen Investoren.

Vielleicht präsentierst du eine neue Geschäftsidee vor der Geschäftsführung.

Oder du möchtest einen strategischen Partner gewinnen.

Du hast wenig Zeit. Dein Publikum kennt dein Vorhaben bisher kaum.

Und du möchtest erreichen, dass aus Interesse ein konkreter nächster Schritt wird.

Die entscheidende Frage lautet:

Welche Informationen braucht dein Publikum, um den Wert deiner Idee zu erkennen und Vertrauen in die Umsetzung zu gewinnen?

Ein überzeugender Pitch verbindet eine interessante Perspektive mit einer nachvollziehbaren Argumentation.

Diese fünf Elemente helfen dir dabei.

 

 

 

1. Ein Einstieg, der sofort Relevanz schafft

 

Die ersten Sätze entscheiden mit darüber, wie aufmerksam deine Zuhörer den weiteren Ausführungen folgen.

Deshalb lohnt es sich, gleich zu Beginn deutlich zu machen, warum dein Thema wichtig ist.

Viele Menschen beginnen ihren Pitch mit einer langen Vorstellung des Unternehmens.

Sie erläutern die Gründungsgeschichte, berichten über Entwicklungsschritte und zählen erste Erfolge auf.

Diese Informationen können relevant sein.

Für den Einstieg ist jedoch häufig eine andere Perspektive überzeugender.

Beginne mit dem Problem, das du lösen möchtest.

Oder mit einer überraschenden, gut belegten Beobachtung.

Auch eine kurze Geschichte kann helfen, die Bedeutung deines Vorhabens verständlich zu machen.

 

Beispiel: Ein technisches Produkt

Stell dir vor, dein Unternehmen entwickelt eine Technologie, mit der Industrieanlagen ihren Energieverbrauch besser steuern können.

Du könntest beginnen mit:

„In vielen Industrieunternehmen entstehen erhebliche Energiekosten, weil Anlagen mehr Energie verbrauchen als für den tatsächlichen Betrieb erforderlich wäre. Wir entwickeln eine Lösung, mit der Unternehmen diese Verbrauchsmuster erkennen und gezielt optimieren können.“

Der Einstieg benennt ein Problem, eine Zielgruppe und den Nutzen deiner Lösung.

Jetzt wissen deine Zuhörer, worum es geht.

 

Drei Fragen für einen gelungenen Einstieg

  • Welches Problem verdient die Aufmerksamkeit meines Publikums?
  • Warum ist dieses Problem wirtschaftlich oder strategisch relevant?
  • Was ist meine zentrale Aussage dazu?

Ein überzeugender Einstieg macht neugierig und schafft Orientierung.

 

 

 

2. Eine klare Vision und ein konkreter Kundennutzen

 

Ein Pitch soll zeigen, welche Veränderung dein Angebot ermöglichen kann.

Was wird für deine Kunden besser?

Welche Schwierigkeiten werden gelöst?

Welche neuen Möglichkeiten entstehen?

Gerade Unternehmer sprechen häufig mit großer Begeisterung über ihre Produkte.

Sie erklären Funktionen, Technologien und besondere Eigenschaften.

Doch für dein Publikum ist entscheidend, welche Bedeutung diese Eigenschaften besitzen.

 

Vom Produktmerkmal zum Nutzen

Statt lediglich zu erklären, dass eine Software besonders viele Daten verarbeitet, könntest du beschreiben, welche Entscheidungen dadurch schneller oder fundierter getroffen werden können.

Statt eine neue Technologie als besonders innovativ zu bezeichnen, könntest du erläutern, welche bisher ungelöste Herausforderung sie adressiert.

Eine überzeugende Vision verbindet drei Ebenen:

  • Problem: Welche Herausforderung besteht heute?
  • Lösung: Was verändert dein Angebot?
  • Wirkung: Welcher konkrete Nutzen entsteht dadurch?

Je klarer diese Verbindung ist, desto leichter kann dein Publikum den Wert deines Vorhabens beurteilen.

 

Eine wichtige Unterscheidung

Eine Vision beschreibt eine gewünschte Zukunft.

Sie ersetzt keine Belege für die tatsächlichen Möglichkeiten deines Unternehmens.

Deshalb solltest du erkennbar unterscheiden zwischen:

  • bereits erreichten Ergebnissen
  • realistisch geplanten Entwicklungsschritten
  • langfristigen Zielen

Diese Transparenz kann deine Glaubwürdigkeit stärken.

 

 

 

3. Ein belastbares Geschäftsmodell und ein nachvollziehbarer Umsetzungsplan

 

Eine attraktive Vision weckt Interesse.

Jetzt möchten Investoren und andere Entscheidungsträger wissen, wie daraus wirtschaftlicher Erfolg entstehen kann.

Welche Kunden möchtest du erreichen?

Wie verdienst du Geld?

Wie unterscheidest du dich vom Wettbewerb?

Welche Ressourcen benötigst du?

Und welche Schritte sind für die Umsetzung vorgesehen?

Hier trennt sich eine interessante Idee von einem überzeugend vorbereiteten Vorhaben.

 

Zeige die wirtschaftliche Logik

Je nach Geschäftsmodell können unterschiedliche Informationen relevant sein.

  • Zielkunden und Marktpotenzial
  • Preis- und Erlösmodell
  • Vertrieb und Kundengewinnung
  • relevante Kostenstrukturen
  • Wettbewerbsvorteile
  • bisherige Kunden und Umsätze
  • geplante Entwicklungsschritte
  • Risiken und wichtige Annahmen

Du brauchst dafür nicht sämtliche Details im Hauptteil deines Pitchs zu zeigen.

Wähle die Informationen aus, die dein Publikum benötigt, um die wirtschaftlichen Zusammenhänge zu verstehen.

 

Vermeide unrealistische Marktannahmen

Eine häufige Aussage lautet:

„Wir benötigen lediglich ein Prozent dieses riesigen Marktes.“

Doch warum sollte dein Unternehmen diesen Marktanteil gewinnen?

Welche Kunden möchtest du zuerst erreichen?

Wie funktioniert der Vertrieb?

Welche Wettbewerber sind bereits etabliert?

Ein nachvollziehbarer Weg zum Kunden überzeugt häufig stärker als eine besonders große Marktprognose.

 

Ein guter Umsetzungsplan beantwortet vier Fragen

  1. Was soll erreicht werden?
  2. Welche Schritte sind dafür erforderlich?
  3. Welche Ressourcen werden benötigt?
  4. Woran lässt sich der Fortschritt erkennen?

Zeige nachvollziehbare Meilensteine und die wichtigsten Annahmen.

So erhält dein Publikum eine Grundlage, um deine Planung kritisch und konstruktiv zu beurteilen.

 

 

 

4. Ein klarer Finanzierungsbedarf und eine überzeugende Investmentperspektive

 

Wenn du vor Investoren präsentierst, gehört die wirtschaftliche Perspektive zu den zentralen Bestandteilen.

Wie viel Kapital benötigst du?

Wofür soll es eingesetzt werden?

Welche Entwicklung wird dadurch ermöglicht?

Und auf welche Weise könnte für den Investor eine wirtschaftlich attraktive Beteiligung entstehen?

Die Antworten hängen vom Unternehmen, seiner Entwicklungsphase und dem jeweiligen Investorenmodell ab.

 

Erkläre die Verwendung des Kapitals

Eine allgemeine Aussage wie „Wir benötigen Kapital für weiteres Wachstum“ bleibt wenig konkret.

Hilfreicher ist es, den Finanzierungsbedarf mit klaren Vorhaben zu verbinden.

Beispielsweise:

  • Produktentwicklung abschließen
  • Markteintritt vorbereiten
  • Vertriebskapazitäten aufbauen
  • Produktionskapazitäten erweitern
  • neue Märkte erschließen
  • vereinbarte Entwicklungsmeilensteine erreichen

Wichtig sind die Verbindung zwischen Kapitalbedarf, geplantem Zeitraum und erwarteten Ergebnissen.

 

Wie wichtig ist eine Exit-Strategie?

Bei bestimmten Beteiligungsmodellen gehört die mögliche spätere Veräußerung der Beteiligung zu den wichtigen Fragen.

Das gilt beispielsweise häufig bei Venture-Capital-Investments.

Investoren können daran interessiert sein, welche strategischen Käufer, Kapitalmarktoptionen oder anderen Veräußerungswege langfristig infrage kommen könnten.

Bei anderen Finanzierungsformen stehen möglicherweise laufende Erträge, Rückzahlungen oder strategische Vorteile stärker im Mittelpunkt.

Deshalb solltest du die Erwartungen deiner tatsächlichen Investoren kennen.

Eine Exit-Strategie ist kein allgemeingültiger Pflichtbestandteil jedes Pitchs.

Bei entsprechenden Investoren solltest du jedoch auf Fragen zur langfristigen Beteiligungsperspektive vorbereitet sein.

Die konkrete Finanzierungs- und Beteiligungsstruktur erfordert bei Bedarf spezialisierte rechtliche und finanzielle Beratung.

 

 

 

5. Persönliche Präsenz und ein überzeugender Dialog

 

Selbst ein fachlich hervorragender Pitch kann an Wirkung verlieren, wenn seine Botschaft unverständlich vermittelt wird.

Deshalb gehört deine persönliche Präsentation ausdrücklich zur Vorbereitung.

Wie sprichst du?

Wie erklärst du komplexe Zusammenhänge?

Wie reagierst du auf kritische Fragen?

Und wie gehst du mit Unsicherheit um?

Gerade bei Investorenpräsentationen wird neben dem Geschäftsmodell auch die Fähigkeit der handelnden Personen wahrgenommen, schwierige Situationen zu bewältigen.

 

Worauf du bei deinem Auftritt achten solltest

  • ein klarer und überzeugender Einstieg
  • verständliche Sprache
  • angemessenes Sprechtempo
  • natürliche Körpersprache
  • bewusst eingesetzte Pausen
  • aufmerksames Zuhören
  • präzise Antworten
  • ein transparenter Umgang mit offenen Fragen

Du brauchst keine übertriebene Inszenierung.

Überzeugend wirkt ein Auftritt, bei dem Kompetenz, Glaubwürdigkeit und Persönlichkeit zusammenpassen.

 

Kritische Fragen gehören zum Pitch

Investoren möchten deine Überlegungen prüfen.

Deshalb können sie Fragen stellen wie:

  • Warum ist dein Geschäftsmodell schwer kopierbar?
  • Welche Annahmen sind besonders kritisch?
  • Was passiert, wenn der Markteintritt länger dauert?
  • Wie belastbar sind deine Umsatzerwartungen?
  • Welche Kompetenzen fehlen dem Team noch?

Bereite fachlich fundierte Antworten vor.

Sprich sie laut aus.

Und übe auch den Umgang mit Fragen, die du aktuell noch nicht vollständig beantworten kannst.

Eine sachlich begründete Antwort und ein ehrlicher Umgang mit Wissensgrenzen unterstützen deine Glaubwürdigkeit.

 

 

 

Wie du die fünf Elemente zu einem überzeugenden Pitch verbindest

 

Die fünf Elemente bilden keine starre Folienreihenfolge.

Sie helfen dir vielmehr, die wesentlichen Fragen deines Publikums zu beantworten.

Ein möglicher Aufbau lautet:

  1. Relevanz: Welches Problem löst dein Unternehmen?
  2. Nutzen: Welche Veränderung ermöglicht dein Angebot?
  3. Umsetzung: Wie funktioniert das Geschäftsmodell?
  4. Investment: Welche Entwicklung soll finanziert werden?
  5. Vertrauen: Warum sind dein Team und dein Vorhaben glaubwürdig?

Diese fünf Fragen können dir helfen, deine Präsentation auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Bei einer kurzen Vorstellung setzt du andere Schwerpunkte als bei einem ausführlichen Finanzierungsgespräch.

Die Grundlogik bleibt ähnlich: Dein Publikum soll verstehen, worum es geht, warum es relevant ist und welcher nächste Schritt sinnvoll erscheint.

 

 

 

Praktische Übung: Dein Pitch in fünf Sätzen

 

Eine hilfreiche Vorbereitung besteht darin, deinen Pitch zunächst auf fünf Aussagen zu verdichten.

Ergänze dafür die folgenden Sätze:

  1. Problem: Unsere Zielgruppe steht vor der Herausforderung, dass …
  2. Lösung: Wir lösen dieses Problem, indem wir …
  3. Geschäftsmodell: Wirtschaftlich funktioniert unser Ansatz, weil …
  4. Entwicklung: Mit den nächsten Schritten möchten wir … erreichen.
  5. Einladung: Wir möchten mit Ihnen besprechen, wie …

Lies die Sätze anschließend laut vor.

Prüfe, ob eine außenstehende Person die Zusammenhänge verstehen könnte.

Wo brauchst du konkretere Angaben?

Wo fehlt ein Beleg?

Und welche Aussage ist für dein tatsächliches Publikum besonders relevant?

Die Übung ersetzt keinen vollständigen Pitch. Sie hilft dir, seine argumentative Grundlage zu überprüfen.

 

 

 

Warum ein realistischer Probelauf so wertvoll ist

 

Vielleicht hast du dein Pitch Deck bereits mehrfach überarbeitet.

Alle Folien sind gestaltet.

Die Zahlen stimmen.

Du kennst die wichtigsten Aussagen.

Doch wie wirkt die Präsentation auf Menschen, die dein Unternehmen bisher kaum kennen?

Genau das lässt sich bei einem Probelauf überprüfen.

 

Drei Perspektiven für einen wirksamen Probelauf

Verständlichkeit: Ist deine zentrale Aussage erkennbar? Werden komplexe Zusammenhänge nachvollziehbar erklärt?

Argumentation: Sind die wesentlichen Aussagen begründet? Wo bleiben Fragen offen? Welche Annahmen sind möglicherweise zu optimistisch?

Persönliche Wirkung: Wie überzeugend sprichst du? Wie gehst du mit Unterbrechungen um? Wie reagierst du auf kritische Fragen?

Ein professioneller Probelauf macht Verbesserungsmöglichkeiten sichtbar, solange du sie noch in die Vorbereitung einarbeiten kannst.

 

 

 

Investorenpitch professionell vorbereiten: Executive Sparring

 

Du hast einen wichtigen Pitch vor dir?

Vielleicht möchtest du eine neue Finanzierungsrunde vorbereiten.

Vielleicht steht eine Präsentation vor strategischen Investoren bevor.

Oder du möchtest deine bestehende Präsentation kritisch überprüfen lassen.

Dann können wir direkt an deinem konkreten Vorhaben arbeiten.

Im individuellen Executive Sparring unterstütze ich dich bei der strategischen und kommunikativen Vorbereitung.

 

Woran wir gemeinsam arbeiten können

  • Kernbotschaft und Investmentthese schärfen
  • Die Perspektive deiner Investoren berücksichtigen
  • Den Pitch überzeugend strukturieren
  • Komplexe Geschäftsmodelle verständlich erklären
  • Die Wirkung vorhandener Folien verbessern
  • Kritische Fragen vorbereiten
  • Die Argumentation auf Schwachstellen prüfen
  • Deinen Pitch unter realistischen Bedingungen proben
  • Stimme, Präsenz und persönliche Wirkung verbessern
  • Mit Lampenfieber und Auftrittsdruck umgehen

Du kannst bereits vorhandene Unterlagen mitbringen.

Wir arbeiten an den Aspekten, die für deinen bevorstehenden Termin besonders wichtig sind.

Die Zusammenarbeit erfolgt individuell und vertraulich, persönlich in Berlin oder online.

Mehr über die Executive Präsentationsvorbereitung erfahren →

Informationen zu den aktuellen Honoraren und organisatorischen Rahmenbedingungen findest du auf meiner Honorarseite.

 

 

 

Warum deinen Pitch mit Karsten Noack vorbereiten?

 

Seit 1998 unterstütze ich Menschen dabei, sich und ihre Botschaften überzeugend zu präsentieren.

Mein beruflicher Hintergrund verbindet Ingenieurwissenschaften, Unternehmensberatung, Marketing, Psychologie, Coaching und Rhetorik.

Dadurch betrachte ich deinen Pitch aus unterschiedlichen Perspektiven.

Wie schlüssig ist dein Geschäftsmodell dargestellt?

Wie verständlich ist die Argumentation?

Welche Interessen und Erwartungen bringt dein Publikum mit?

Und wie überzeugend vermittelst du deine Botschaft?

Wir arbeiten an deiner konkreten Präsentation und an deiner persönlichen Wirkung.

Die spezialisierte rechtliche, steuerliche und finanzielle Bewertung einer Beteiligung gehört zu den Aufgaben entsprechend qualifizierter Fachleute.

 

 

 

Häufige Fragen zu einem überzeugenden Pitch

 

Was sind die wichtigsten Bestandteile eines Pitchs?

Wesentlich sind eine klare Problemstellung, ein verständlicher Kundennutzen, ein nachvollziehbares Geschäftsmodell, eine überzeugende Perspektive und eine glaubwürdige Präsentation. Bei Investorenpitches kommen insbesondere Finanzierungsbedarf, Risiken und wirtschaftliche Erwartungen hinzu.

Wie beginne ich einen Pitch überzeugend?

Beginne mit einem Problem, einer relevanten Beobachtung oder einer klaren Kernbotschaft. Entscheidend ist, dass dein Publikum früh erkennt, warum dein Vorhaben wichtig ist.

Wie lange sollte ein Pitch dauern?

Das hängt vom Anlass ab. Eine kurze Unternehmensvorstellung kann wenige Minuten dauern. Bei ausführlichen Investorenpräsentationen steht häufig mehr Zeit zur Verfügung. Orientiere dich an den tatsächlichen Vorgaben und bereite zusätzlich eine kurze Fassung vor.

Wie viele Folien gehören zu einem Pitch?

Eine allgemeingültige Anzahl gibt es nicht. Wähle die Folien so, dass sie deine wichtigsten Aussagen verständlich unterstützen und zur verfügbaren Zeit passen.

Brauche ich bei einem Investorenpitch eine Exit-Strategie?

Das hängt vom Investor und dem Finanzierungsmodell ab. Bei bestimmten Beteiligungsmodellen ist die langfristige Veräußerungsperspektive wichtig. Bei anderen stehen laufende Erträge, Rückzahlungen oder strategische Vorteile im Vordergrund.

Kann ich einen bestehenden Pitch professionell prüfen lassen?

Ja. Wir können deine Argumentation, deine Präsentationsunterlagen und deinen persönlichen Auftritt analysieren. Ein realistischer Probelauf liefert zusätzlich wertvolle Rückmeldungen.

Kann ich meinen Pitch kurzfristig vorbereiten?

Je nach Terminverfügbarkeit ist auch eine kurzfristige Vorbereitung möglich. Teile mir bei deiner Anfrage den Termin und den aktuellen Stand deiner Präsentation mit.

 

 

 

Bereite deinen wichtigen Pitch gezielt vor

 

Du möchtest Investoren, Geschäftspartner oder wichtige Entscheidungsträger überzeugen?

Du willst deine Kernbotschaft schärfen, deine Präsentation verbessern und auf kritische Fragen vorbereitet sein?

Dann können wir direkt an deinem bevorstehenden Auftritt arbeiten.

Für deine Anfrage sind besonders hilfreich:

  • deine berufliche Rolle
  • das Unternehmen oder Vorhaben
  • der Anlass des Pitchs
  • dein gewünschtes Ergebnis
  • der geplante Termin
  • dein bisheriger Vorbereitungsstand

So lässt sich die Zusammenarbeit gezielt vorbereiten.

Executive Präsentationsvorbereitung für anspruchsvolle Pitches – individuell, vertraulich, persönlich in Berlin und online.

Individuelle Pitch-Vorbereitung anfragen →

Karsten Noack
Executive Sparring, strategische Kommunikation und professionelle Präsentationsvorbereitung.

 

 

 

Weiterführende Artikel zu Investorenpitches

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.​

 

Wie steht es mit Fragen oder Kommentaren dazu?

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 26. Juni 2015
Überarbeitung: 02. Mai 2026

Besser präsentieren mit der 10-20-30-Regel

Besser präsentieren mit der 10-20-30-Regel

Überzeugend präsentieren

Besser präsentieren mit der 10-20-30-Regel

10-20-30-Regel bei Präsentationen

 

Erfahre, wie die 10-20-30-Regel dabei helfen kann, effektiv zu präsentieren. Und das nicht nur beim Pitch vor Kapitalgebern, sondern auch bei vielen anderen Präsentationen.

Video

https://youtu.be/DWne7XQuyrQ

Die 10-20-30-Regel

 

Die 10-20-30-Regel besagt, dass Präsentationen nicht mehr als 10 Folien umfassen, maximal 20 Minu­ten dauern und die Schriftgröße 30 Punkt nicht unterschreiten sollten. Diese Regel, von Guy Kawasaki formuliert, diente ursprünglich für Pitches vor Kapitalgebern. Sie ist darüber hinaus für Verkaufspräsentationen, Pressekonferenzen, die Vorstellung der Geschäftszahlen und viele weitere Präsentationen anwendbar.

 

 

 

10 Folien

 

Die menschliche Aufnahmefähigkeit hat ihre Grenzen. Und weil es gilt je Folie maximal einen wesentlichen Gedanken unterzubringen, dienen 10 Folien als Maximalanzahl.

Doch das ist nicht der einzige Grund, warum maximal zehn Powerpoint-Folien pro Präsentation empfohlen werden. Wer beispielsweise bei einem Pitch mehr als zehn Folien braucht, um die geniale Geschäftsidee zu beschreiben, ist vermutlich noch nicht bereit für die Präsentation. Klare Gedanken sind die Voraussetzung, die Dinge auf den Punkt zu bringen und eine klare Aussage zu liefern.

 

 

 

20 Minuten

 

Ein guter Elevator Pitch, dauert der Bezeichnung entsprechend, so lange, wie eine Fahrstuhlfahrt. Je nach Komplexität und Kontext darf eine Präsentation auch mal etwas länger sein. Als maximale Länge gelten bei der 10-20-30-Regel 20 Minuten.

 

 

 

Schriftgröße 30 Punkt

 

Eine Präsentationsfolie ist kein Spickzettel, wie er in der Schulzeit bei Prüfungen zum Einsatz gekommen sein mag. Alles Wissen an einem Ort, dichtgedrängte und weitgehend unübersichtlich. Das versuchen Redner dann mehr oder weniger gekonnt dem Publikum zu präsentieren. Meist wird der Text stur vorgelesen und die erforderlichen Fähigkeiten für gutes Vorlesens unterschätzt. Das Publikum liest dann doch lieber selbst. Was für eine Verschwendung der Gelegenheit!
Aus dieser Beobachtung resultiert die Forderung, auf Folien Schriftgröße 30 zu verwenden. Das zwingt dazu, die wichtigsten Punkte herauszufinden und auf den Punkt zu bringen.

 

 

 

Bringt die Regel etwas?

 

Präsentationen mit PowerPoint und Co. können für das Publikum zur Belastungsprobe werden. Da trösten auch Kaffee und Besprechungskekse nicht immer. Überschrittene Redezeit, unverständlich vorgelesene Zahlen und Buchstabenkombinationen von Präsentationsfolien, die Augenschmerzen verursachen und viele weitere Unarten lassen sich mithilfe der 10-20-30-Regel reduzieren. Sich an ihr zu orientieren, ist ein guter Anfang.

 

 

 

Wie ernst ist diese Regel zu nehmen?

 

Diese Re­gel stets zu befolgen, dürfte oft schwierig sein und ist auch sicher nicht immer sinnvoll. Die 10-20-30-Regel kann dabei helfen, sich daran zu erinnern, dass es darum geht, Inhalte auf das Wesentliche zu reduzieren. Wer mich kennt, weiß, dass ich häufig noch striktere Prinzipien bei Präsentationen empfehle. Wobei es gilt, solche Angaben als Prinzipien und nicht als Gesetze zu betrachten.

P.S.​

 

Was für Gedanken kommen zum Thema? Kanntest du die 10-20-30-Regel schon?

 

 

Der nächste Schritt

 

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Artikel zu Rhetorik, Reden und Präsentationen

Authentisch präsentieren: Warum Persönlichkeit überzeugt

Authentisch präsentieren statt perfekt wirken: Erfahre, wie Kompetenz, Persönlichkeit, Nahbarkeit und gute Vorbereitung gemeinsam überzeugen.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 12. März 2020
Überarbeitung: 11. August 2020
AN: #937
K: CNC
Ü:

Investorenpitch: 12 Fehler vermeiden | Karsten Noack

Investorenpitch: 12 häufige Fehler und wie du sie vermeidest

Fehler bei Investorenpräsentationen erkennen, vermeiden und den eigenen Pitch verbessern.
Bausteine Präsentation

Investorenpitch: 12 häufige Fehler und wie du sie vermeidest

 

Du möchtest Investoren überzeugen? Erfahre, welche zwölf Fehler einen Investorenpitch schwächen können und wie du deine Argumentation, dein Pitch Deck und deinen persönlichen Auftritt gezielt verbesserst.

Du hast Monate oder Jahre in dein Unternehmen investiert.

Du kennst dein Produkt, deinen Markt und die Chancen deiner Geschäftsidee.

Jetzt sitzt du potenziellen Investoren gegenüber.

Du hast eine begrenzte Zeit, um dein Vorhaben überzeugend darzustellen.

Und deine Gesprächspartner stellen Fragen, auf die du möglichst klare Antworten geben möchtest.

Was macht dein Unternehmen besonders?

Warum sollten Kunden dafür bezahlen?

Wie belastbar sind deine Prognosen?

Und weshalb ist dein Team geeignet, die geplanten Ziele zu erreichen?

Ein überzeugender Investorenpitch verbindet eine klare Geschäftsidee, belastbare Argumente und eine glaubwürdige persönliche Präsentation.

Viele Fehler lassen sich durch gezielte Vorbereitung vermeiden.

Hier findest du zwölf typische Schwachstellen und konkrete Empfehlungen, mit denen du deinen Pitch verbessern kannst.

 

 

 

1. Fehler: Du beginnst ohne klare Kernbotschaft

 

Viele Unternehmer beginnen ihre Präsentation mit der Geschichte ihres Unternehmens.

Sie erklären ausführlich, wie die Idee entstanden ist, welche Entwicklungsschritte bereits stattgefunden haben und welche Funktionen das Produkt besitzt.

Erst später wird deutlich, weshalb das Unternehmen wirtschaftlich interessant sein könnte.

Das erschwert den Einstieg für Investoren.

 

So gelingt es besser

Formuliere deine wichtigste Aussage bereits zu Beginn.

Welches Problem löst du?

Für welche Kunden?

Wie entsteht daraus ein attraktives Geschäftsmodell?

Welche bisherigen Ergebnisse stützen deine Annahmen?

Eine gute Kernbotschaft verbindet den Nutzen deines Angebots mit seiner wirtschaftlichen Bedeutung.

Praktischer Test: Kannst du dein Unternehmen innerhalb von 30 Sekunden so beschreiben, dass ein fachkundiger Außenstehender den wesentlichen Zusammenhang versteht?

 

 

 

2. Fehler: Du erklärst dein Produkt statt seinen wirtschaftlichen Nutzen

 

Du bist begeistert von deiner Technologie.

Du kennst jedes Detail und möchtest zeigen, wie viel Entwicklungsarbeit darin steckt.

Vielleicht erklärst du technische Eigenschaften, Schnittstellen und Funktionen.

Doch Investoren interessieren sich zusätzlich für eine entscheidende Frage:

Warum werden Kunden diese Lösung kaufen?

 

So gelingt es besser

Beginne mit dem Kundenproblem.

Zeige anschließend, wie dein Produkt dieses Problem löst.

Und erkläre, welcher konkrete wirtschaftliche Nutzen dadurch entsteht.

Bei einer technischen Innovation kann das beispielsweise bedeuten:

  • geringere Produktionskosten
  • kürzere Bearbeitungszeiten
  • höhere Zuverlässigkeit
  • geringeren Ressourcenverbrauch
  • neue wirtschaftliche Anwendungsmöglichkeiten

Entscheidend ist, dass du die Aussagen mit geeigneten Informationen belegst.

Eine technische Besonderheit wird für Investoren vor allem dann interessant, wenn ihre wirtschaftliche Bedeutung erkennbar wird.

 

 

 

3. Fehler: Du kennst die Interessen deiner Investoren zu wenig

 

Ein Investorenpitch ist keine Präsentation, die du unabhängig vom Publikum immer gleich halten solltest.

Verschiedene Investoren verfolgen unterschiedliche Strategien.

Ein Venture-Capital-Investor kann andere Schwerpunkte setzen als ein strategischer Unternehmensinvestor.

Auch Finanzierungsphase, Branche und Beteiligungsmodell beeinflussen die Erwartungen.

 

So gelingt es besser

Informiere dich vor dem Gespräch über deine Zielgruppe.

  • In welche Branchen investiert der Kapitalgeber?
  • Welche Unternehmensphasen stehen im Mittelpunkt?
  • Welche Beteiligungsgrößen sind typisch?
  • Welche bisherigen Investments sind bekannt?
  • Welche strategischen Interessen könnten relevant sein?
  • Wer nimmt am Gespräch teil?

Richte die Schwerpunkte deiner Präsentation auf diese Informationen aus.

Das Geschäftsmodell bleibt dasselbe. Seine Relevanz kannst du für unterschiedliche Gesprächspartner gezielt herausarbeiten.

 

 

 

4. Fehler: Deine Marktprognosen wirken unrealistisch

 

Große Zahlen können beeindrucken.

Doch ein riesiger Gesamtmarkt bedeutet noch lange nicht, dass dein Unternehmen einen relevanten Anteil davon gewinnen kann.

Besonders kritisch sind Prognosen, die starkes Wachstum versprechen, ohne die zugrunde liegenden Annahmen nachvollziehbar zu erklären.

 

So gelingt es besser

Unterscheide zwischen dem grundsätzlich relevanten Markt und dem tatsächlich erreichbaren Markt.

Zeige, welche Kunden du zunächst gewinnen möchtest.

Erkläre, welche Vertriebskanäle dafür vorgesehen sind.

Und mache deine wesentlichen Annahmen transparent.

Eine nachvollziehbare Prognose ist überzeugender als eine besonders optimistische Zahl ohne belastbare Grundlage.

 

 

 

5. Fehler: Du unterschätzt deine Wettbewerber

 

„Wir haben keine Konkurrenz.“

Diese Aussage kann bei Investoren zusätzliche Fragen auslösen.

Denn auch wenn dein Produkt neuartig ist, lösen potenzielle Kunden ihr Problem häufig bereits auf andere Weise.

Vielleicht durch andere Produkte.

Durch interne Prozesse.

Oder indem sie auf eine Veränderung verzichten.

 

So gelingt es besser

Betrachte direkte und indirekte Wettbewerber.

Erkläre, welche Alternativen Kunden tatsächlich haben.

Und zeige, weshalb dein Angebot für bestimmte Zielgruppen attraktiv sein könnte.

Besonders hilfreich sind überprüfbare Unterschiede, beispielsweise bei Kosten, Leistung, Anwendung oder Zugang zum Markt.

Dein Ziel ist eine überzeugende Wettbewerbsposition, keine Behauptung konkurrenzloser Überlegenheit.

 

 

 

6. Fehler: Deine Präsentation enthält zu viele Informationen

 

Du möchtest gründlich sein.

Deshalb zeigst du alle wichtigen Zahlen, sämtliche Produktvarianten und möglichst viele Marktinformationen.

Das kann dazu führen, dass deine zentrale Botschaft untergeht.

Investoren erhalten viele Informationen, erkennen jedoch schwerer, welche davon für die Investmententscheidung wesentlich sind.

 

So gelingt es besser

Gib jeder Folie eine klare Aufgabe.

Eine hilfreiche Frage lautet:

Was sollen meine Zuhörer nach dieser Folie verstanden haben?

Formuliere möglichst eine aussagekräftige Überschrift.

Nutze Diagramme, wenn sie Zusammenhänge leichter verständlich machen.

Und verschiebe ergänzende Informationen in einen Anhang.

So bleibt dein Pitch übersichtlich und gleichzeitig fachlich belastbar.

 

 

 

7. Fehler: Du kannst deine bisherigen Ergebnisse nicht überzeugend belegen

 

Eine interessante Geschäftsidee ist ein guter Ausgangspunkt.

Für Investoren ist zusätzlich wichtig, welche Annahmen bereits überprüft wurden.

Vielleicht berichtest du von großer Nachfrage.

Doch woran zeigt sie sich?

Gibt es bereits Kunden?

Wurden Pilotprojekte durchgeführt?

Welche Ergebnisse liegen vor?

 

So gelingt es besser

Zeige die Nachweise, die für deine Entwicklungsphase relevant sind.

Dazu können gehören:

  • zahlende Kunden
  • Umsatzentwicklung
  • Pilotprojekte
  • nachgewiesenes Kundeninteresse
  • Wiederkaufraten
  • technische Validierungen
  • abgeschlossene Entwicklungsschritte

In einer frühen Unternehmensphase sind andere Nachweise möglich als bei einem etablierten Geschäftsmodell.

Wichtig ist, zwischen vorhandenen Ergebnissen, Annahmen und geplanten Entwicklungen zu unterscheiden.

 

 

 

8. Fehler: Dein Kapitalbedarf bleibt unklar

 

Investoren möchten verstehen, wie viel Kapital benötigt wird und wofür es eingesetzt werden soll.

Eine allgemeine Aussage wie „Wir benötigen Kapital für weiteres Wachstum“ beantwortet diese Fragen kaum.

 

So gelingt es besser

Verbinde deinen Kapitalbedarf mit konkreten Zielen.

Beispielsweise:

  • Produktentwicklung abschließen
  • Markteintritt vorbereiten
  • Vertrieb ausbauen
  • zusätzliche Kapazitäten schaffen
  • bestimmte wirtschaftliche Meilensteine erreichen

Erkläre den geplanten Zeitraum und die wesentlichen Annahmen.

Zeige außerdem, welche Entwicklung mit dem Kapital ermöglicht werden soll.

Die fachliche Bewertung der Finanzierung und ihrer rechtlichen Struktur gehört zu einer entsprechenden spezialisierten Beratung.

 

 

 

9. Fehler: Du bereitest kritische Investorenfragen zu wenig vor

 

Ein Pitch kann hervorragend gestaltet sein.

Und trotzdem zeigt sich die Qualität der Vorbereitung erst in der anschließenden Fragerunde.

Investoren möchten verstehen, wie belastbar deine Überlegungen sind.

Sie hinterfragen Annahmen, Risiken und Prognosen.

Das ist ein wichtiger Bestandteil ihrer Prüfung.

 

So gelingt es besser

Erstelle eine Liste möglicher Fragen.

Besonders wichtig sind die Fragen, auf die du am liebsten verzichten würdest.

Zum Beispiel:

  • Was ist die größte Schwäche eures Geschäftsmodells?
  • Warum sollten Kunden zu euch wechseln?
  • Was passiert, wenn das Wachstum geringer ausfällt?
  • Welche Annahmen sind bisher unbewiesen?
  • Was unterscheidet euch nachhaltig vom Wettbewerb?
  • Welche Risiken könnten euren Finanzierungsbedarf erhöhen?

Formuliere präzise Antworten und überprüfe ihre fachliche Grundlage.

Übe anschließend, die Antworten laut auszusprechen.

Wenn dir eine Information fehlt, benenne das offen.

Eine ehrliche und klare Einordnung ist wertvoller als eine unbegründete Behauptung.

 

 

 

10. Fehler: Du verlässt dich auf deine Folien und vernachlässigst deinen Auftritt

 

Viele Unternehmer investieren erhebliche Zeit in ihr Pitch Deck.

Jede Grafik wird überarbeitet.

Jede Formulierung geprüft.

Doch der eigentliche Vortrag wird vielleicht ein- oder zweimal durchgesprochen.

Das ist ein verschenktes Potenzial.

Denn Investoren erleben auch dich als Unternehmer oder Geschäftsführer.

 

So gelingt es besser

Trainiere deinen tatsächlichen Auftritt.

  • Sprich deine Präsentation laut.
  • Prüfe dein Sprechtempo.
  • Trainiere einen überzeugenden Einstieg.
  • Setze bewusste Pausen.
  • Übe den Umgang mit Unterbrechungen.
  • Achte auf verständliche Formulierungen.
  • Behalte deine Redezeit im Blick.

Bei starkem Lampenfieber kann zusätzlich eine gezielte mentale Vorbereitung sinnvoll sein.

Das Ziel ist ein glaubwürdiger, klarer und souveräner Auftritt, der zu deiner Persönlichkeit passt.

 

 

 

11. Fehler: Du hast keinen realistischen Probelauf durchgeführt

 

Vielleicht bist du überzeugt, dass du deinen Pitch beherrschst.

Schließlich kennst du dein Unternehmen besser als jeder andere.

Doch diese Vertrautheit erschwert manchmal den Blick von außen.

Was für dich selbstverständlich ist, kann für Investoren unverständlich sein.

Eine Argumentation, die dir schlüssig erscheint, kann aus anderer Perspektive wichtige Fragen offenlassen.

 

So gelingt es besser

Führe mindestens einen realistischen Probelauf durch.

Präsentiere unter den vorgesehenen Zeitbedingungen.

Lass deine Argumente kritisch hinterfragen.

Bitte um konkretes Feedback.

Überprüfe dabei:

  • Versteht ein Außenstehender deine Kernaussage?
  • Ist das wirtschaftliche Potenzial nachvollziehbar?
  • Welche Folien bleiben unklar?
  • Wo entstehen Zweifel?
  • Wie überzeugend beantwortest du kritische Fragen?
  • Wirkt dein Auftritt glaubwürdig und professionell?

Ein guter Probelauf zeigt dir Verbesserungsmöglichkeiten, solange du sie noch nutzen kannst.

 

 

 

12. Fehler: Dein Pitch endet ohne klaren nächsten Schritt

 

Du hast dein Unternehmen vorgestellt.

Die Investoren haben Fragen gestellt.

Das Gespräch war interessant.

Doch anschließend bleibt offen, wie es weitergeht.

Damit verschenkst du eine wichtige Möglichkeit.

 

So gelingt es besser

Überlege bereits vor dem Termin, welchen nächsten Schritt du erreichen möchtest.

Vielleicht geht es um ein vertiefendes Gespräch.

Um eine technische Prüfung.

Um weitere Finanzinformationen.

Oder um die Beteiligung zusätzlicher Entscheidungsträger.

Sprich diesen nächsten Schritt am Ende klar an.

Nach dem Gespräch kannst du vereinbarte Informationen gezielt nachreichen und offene Punkte klären.

Auch wenn aus einem Gespräch keine Finanzierung entsteht, kann ein professioneller Umgang wertvolle Beziehungen erhalten.

 

 

 

Die fünf wichtigsten Fragen vor deinem Investorenpitch

 

Nutze diese kurze Prüfung vor einer wichtigen Investorenpräsentation.

  1. Ist meine zentrale Investmentthese verständlich?
    Kann ich sie in wenigen Sätzen überzeugend formulieren?
  2. Ist mein Geschäftsmodell nachvollziehbar?
    Verstehen Investoren, woher Kunden, Umsätze und wirtschaftliches Potenzial kommen?
  3. Sind meine Aussagen ausreichend belegt?
    Unterscheide ich klar zwischen Ergebnissen, Annahmen und Prognosen?
  4. Bin ich auf kritische Fragen vorbereitet?
    Kann ich Risiken und Schwachstellen offen erläutern?
  5. Habe ich meinen Pitch realistisch geprobt?
    Weiß ich, wie meine Botschaft auf einen kritischen Gesprächspartner wirkt?

Wenn du diese Fragen überzeugend beantworten kannst, besitzt du eine gute Grundlage für deinen Auftritt.

 

 

 

Investorenpitch professionell vorbereiten: Individuelles Executive Sparring

 

Du stehst vor einer wichtigen Investorenpräsentation?

Vielleicht möchtest du deine Argumentation schärfen.

Vielleicht enthält dein Pitch Deck zu viele Informationen.

Oder du möchtest wissen, wie überzeugend du bei kritischen Fragen wirkst.

Dann können wir direkt an deinem bevorstehenden Auftritt arbeiten.

Im individuellen Executive Sparring verbinde ich strategische Kommunikation, Präsentationskompetenz und psychologisches Verständnis.

 

 

 

Woran wir gemeinsam arbeiten können

 

  • Die zentrale Investmentthese schärfen
  • Den Pitch aus Investorenperspektive betrachten
  • Die Argumentationsstruktur verbessern
  • Komplexe Inhalte verständlich darstellen
  • Pitch Deck und Präsentationsdramaturgie prüfen
  • Kritische Investorenfragen vorbereiten
  • Die Argumentation einem Red-Team-Test unterziehen
  • Den tatsächlichen Auftritt simulieren
  • Stimme, Präsenz und persönliche Wirkung verbessern
  • Lampenfieber und Auftrittsdruck gezielt bearbeiten

Du kannst bereits vorhandene Unterlagen mitbringen.

Wir arbeiten individuell an deiner konkreten Präsentation.

Eine einzelne konzentrierte Arbeitssitzung kann sinnvoll sein. Bei komplexeren Vorhaben können mehrere Termine hilfreich sein.

Die Zusammenarbeit erfolgt persönlich in Berlin oder online.

Mehr über die Executive Präsentationsvorbereitung erfahren →

 

 

 

Warum die Vorbereitung mit Karsten Noack?

 

Seit 1998 unterstütze ich Menschen dabei, sich und ihre Botschaften überzeugend zu präsentieren.

Mein beruflicher Hintergrund verbindet Ingenieurwissenschaften, Unternehmensberatung, Marketing, Psychologie, Coaching und Rhetorik.

Dadurch betrachte ich Investorenpräsentationen aus mehreren Perspektiven.

Wie schlüssig ist deine Argumentation?

Wie verständlich ist dein Geschäftsmodell dargestellt?

Welche Fragen könnten Investoren stellen?

Und wie überzeugend vermittelst du deine Botschaft?

Du erhältst unabhängiges Feedback, kritische Fragen und konkrete Empfehlungen für deinen Auftritt.

Die wirtschaftliche und rechtliche Prüfung einer Finanzierung sowie spezialisierte Finanzierungsberatung bleiben Aufgabe entsprechend qualifizierter Fachleute.

 

 

 

Häufige Fragen zu Fehlern beim Investorenpitch

 

Was ist der häufigste Fehler bei einem Investorenpitch?

Besonders problematisch ist eine unklare Kernbotschaft. Wenn Investoren weder das Kundenproblem noch die wirtschaftliche Logik des Geschäftsmodells verstehen, verliert der Pitch an Überzeugungskraft.

Wie vermeide ich zu viele Informationen im Pitch Deck?

Lege für jede Folie eine zentrale Aussage fest. Konzentriere die Hauptpräsentation auf entscheidungsrelevante Informationen und verschiebe ergänzende Details in einen Anhang.

Wie gehe ich mit kritischen Fragen von Investoren um?

Höre aufmerksam zu und beantworte die eigentliche Frage möglichst direkt. Belege deine Aussagen und unterscheide zwischen gesicherten Informationen und offenen Annahmen.

Brauche ich für jeden Investorenpitch einen Prototyp?

Das hängt vom Geschäftsmodell und der Entwicklungsphase ab. Ein Prototyp oder eine Demonstration kann hilfreich sein. Bei anderen Geschäftsmodellen sind beispielsweise Kundendaten, Pilotprojekte oder andere Nachweise aussagekräftiger.

Muss ich im Pitch eine Exit-Strategie vorstellen?

Das hängt von der Art des Investors, der Finanzierungsphase und dem Beteiligungsmodell ab. Wichtig ist, die Erwartungen des jeweiligen Kapitalgebers zu kennen und auf entsprechende Fragen vorbereitet zu sein.

Kann ich meinen Investorenpitch professionell prüfen lassen?

Ja. Wir können deine Präsentation, ihre Argumentation und deine persönliche Wirkung analysieren. Ein realistischer Probelauf zeigt, welche Verbesserungen vor dem tatsächlichen Termin sinnvoll sind.

Was kostet eine individuelle Pitch-Vorbereitung?

Die Zusammenarbeit erfolgt im individuellen Executive Sparring. Informationen zu den aktuellen Konditionen findest du auf meiner Honorarseite.

 

 

 

Nutze die Chance, deinen Investorenpitch vor dem entscheidenden Termin zu verbessern

 

Du möchtest Investoren mit einer klaren Botschaft, nachvollziehbaren Argumenten und einem professionellen Auftritt überzeugen?

Dann lohnt sich eine gezielte Vorbereitung.

Wir können an deiner bestehenden Präsentation arbeiten, kritische Fragen trainieren und deinen Pitch unter realistischen Bedingungen proben.

Beschreibe mir bei deiner Anfrage kurz:

  • deine Rolle im Unternehmen
  • den Anlass der Investorenpräsentation
  • den geplanten Termin
  • deinen bisherigen Vorbereitungsstand
  • die wichtigsten Herausforderungen

Individuelle Investorenpitch-Vorbereitung im Executive Sparring – persönlich in Berlin und online.

Investorenpitch professionell vorbereiten →

Karsten Noack
Executive Sparring, strategische Kommunikation und professionelle Präsentationsvorbereitung.

 

 

 

Weiterführende Artikel zur Vorbereitung deines Investorenpitchs

 

 

 

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 26. Juni 2015
Überarbeitung: 02. Mai 2026

Pitch: Präsentiere die Vorteile zu Beginn der Präsentation

Pitch: Präsentiere die Vorteile zu Beginn der Präsentation

Ein Pitch steht bevor? Nutze die Chance…
Pitch

Einen Pitch beginnen

 

In diesem Beitrag erfahren Sie, wie sich ein Pitch beginnen lässt, um Ihre Chance zu steigert ihn zu gewinnen.

Pitch: Präsentieren von Geschäftsideen

 

Die Ansprüche an die Präsentation von Geschäftsideen steigen. Die Menschen haben immer kürzere Aufmerksamkeitsspannen. Wenn Zuhörer sich so leicht ablenken lassen, gilt es zu lernen, wie Sie Ihr Publikum von Anfang an fesseln können. Es existieren einige Strategien, die sich bewährt haben.

Zu viele Redner und Rednerinnen beginnen mit der typischen Einleitung und stürzen sich gleich auf die einzelnen Bereiche des Angebots. Dann nennen sie das Problem, dann die Lösung, das Team und so weiter. Das ist mittlerweile ein todsicherer Weg, um den ganzen Raum vor Langeweile zu dazu zu bringen, das Smartphone zu starten oder über das Wochenende nachdenken zu lassen. Fesseln Sie stattdessen die Aufmerksamkeit Ihrer Zuhörer von Anfang an und lassen Sie sie bis zum Ende nicht mehr los.

 

 

 

So gelingt es

 

Es gibt einige Strategien und Strukturen, die sich als erfolgreich erwiesen haben. Keine davon ist die beste, deshalb ist es wichtig, sie mit Bedacht einzusetzen. Die meisten von ihnen haben eines gemeinsam: Sie steigern die Neugier von Anfang an auf ein Maximum!

Die Vorteile werden in die Eröffnung Ihrer Präsentation einbezogen, denn das Wichtigste, was Ihr Publikum denkt, ist: „Was habe ich davon?“. Das Einzige, was Ihr Publikum interessiert, ist: „Wird das für mich funktionieren?“.

Bei einer Präsentation ist es leicht, mit der Idee herauszuplatzen und direkt in die Details einzusteigen. Aber nur weil Sie eine Vorliebe für ein bestimmtes Design oder einen bestimmten Stil haben, heißt das nicht, dass andere Ihre Sensibilität teilen.

 

 

 

Überlegen Sie zweimal

 

Es gibt viele Strategien, die Sie bei der Eröffnung Ihrer Präsentation berücksichtigen sollten. Überlegen Sie es sich zweimal, denn diese ersten Minuten können über Sieg oder Niederlage entscheiden.

Unabhängig von der Strategie sollte die Richtung, die Sie einschlagen wollen, stark von dem beeinflusst werden, was Sie dem Publikum mitgeben wollen. Woran sollen sich Interessenten erinnern, nachdem er Ihre Botschaft zum Angebot gehört hat? Es muss für den Kunden von Bedeutung sein. Und hoffentlich hebt es Sie von den Angeboten Ihrer Mitbewerber ab.

Fragen Sie sich, was von dem, was Sie sagen wollen, am einprägsamsten sein könnte. Fragen Sie sich dann, warum Sie wollen, dass jemand sich an diesen Punkt erinnert. Dann bauen Sie Ihre Einleitung darauf auf.

Es gibt viele Gründe, weshalb Sie einen Pitch gewinnen oder nicht. Vieles spielt eine Rolle, wie beispielsweise der Preis, die persönliche Chemie oder Ihr Hintergrund. Nicht überall haben Sie den gleichen Einfluss, es wäre allerdings schade, wenn Sie einen Pitch nicht gewinnen, weil Sie schlecht präsentiert haben.

Wie wirkst du – und was würde den größten Unterschied machen?

 

Wie wirkst du mit deiner Präsentation, Rede oder deinem Auftritt auf andere?

Welche Botschaften kommen klar an?

Wo entsteht Präsenz?

Wo verliert die Wirkung an Kraft?

Und welche Veränderungen würden den größten Unterschied machen?

Ein Probelauf mit professionellem Feedback schafft dafür eine gute Grundlage.

Seit 1998 analysiere ich Reden und Präsentationen. Dabei verbinde ich meine Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing, Präsentationspraxis und persönlicher Wirkung.

Du erhältst eine klare Rückmeldung dazu,

  • was bereits gut funktioniert,
  • wie deine Botschaft beim Publikum ankommt,
  • wo Potenzial für mehr Klarheit und Wirkung liegt,
  • welche Veränderungen besonders lohnend sind
  • und wie du deinen Auftritt konkret weiterentwickeln kannst.

Bei einer anstehenden Rede oder Präsentation arbeiten wir unmittelbar an deinem realen Auftritt.

Wir können beispielsweise Botschaft, Dramaturgie, Sprache, Körpersprache, Stimme, Präsenz, Folien sowie den Umgang mit Fragen und Einwänden betrachten.

Der Vorteil eines Probelaufs ist einfach: Du erfährst vorher, was einen Unterschied machen kann – und kannst es noch nutzen.

Auch eine einzelne konzentrierte Sitzung kann bereits wertvolle Hinweise liefern.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

Unterstützung

 

Sie stehen im Wettbewerb und wollen die Gelegenheit nutzen und überzeugen? Bei der Vorbereitung Ihrer Präsentationen helfe ich Ihnen. Selbst erfahrene Pitch-Präsentatoren profitieren davon. Den Umfang bestimmen Sie.

 

 

 

1. Formen der Unterstützung

 

a. Pitch-Vorbereitung

 

Mit Erfahrungen aus Marketing, Psychologie und Kommunikation optimieren wir Ihren Pitch, machen ihn zu etwas besonderem.

 

 

b. Probelauf

 

Zumindest ein Probelauf mit professionellem Feedback solltest du sich und Ihrer Botschaft gönnen. Dann wissen Sie selbst, wie Sie und Ihr Angebot wirken, was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso wollen Sie erst im Anschluss an Ihren echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät.

 

 

c. Begleitung

 

Ich steige mit meinen Erfahrungen auch gerne mit in Ihr Boot. Wenn Sie es wünschen, auch als Begleiter. Gegebenenfalls auch über die Pre-Pitch-Phase hinaus.

 

 

d. Zustandsmanagement

 

Übrigens leiden sehr viele Menschen bei ihren Auftritten vor Publikum unter so intensivem Lampenfieber, dass ihre Leistungen deutlich hinter den Möglichkeiten bleiben. Schade, weil das mit entsprechender Hilfe nicht notwendig ist. Nur, für den Fall…

 

 

e. Visualisierung

 

Mit der professionellen grafischen Aufbereitung durch erfahrene Grafikdesigner:innen wird Ihre Präsentation auch visuell Wirkung entfalten. Sicherheitshalber: Ich bin kein Grafikdesigner:innen und unterstütze sie in meinem Rahmen dabei. Für das Grafikdesign können wir gemeinsam das Briefing erarbeiten. Ich bin davon überzeugt, dass Spezialisierung eine Menge Vorteile hat.

 

 

 

2. Investition

 

Eine solche professionelle Unterstützung ist eine gute Investition Sie wissen selbst am besten, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Es ist, wie mit jeder Investition.

 

 

 

3. Wie, wann, wo? Berlin und online

 

Das geht übrigens auch mit Sitzungen via Telefon oder mit Videounterstützung.

 

 

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Wie lässt sich ein wirksamer Pitch beginnen? Was gehört für Sie zu einem großartigen Pitch?

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Übrigens: Die Empfehlungen helfen auch bei anderen Präsentationen außerhalb des Fahrstuhls.

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Wo Wissen allein weniger weiterführt, beginnt die individuelle Arbeit.

 

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 26. Juni 2015
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #4934
K:CNB
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Nutzen Sie Unternehmenspräsentationen für ihre Karriere

Vertriebspräsentationen

 

Wichtige Botschaften haben es verdient eine Chance zu bekommen. Ob Produktpräsentation oder Angebotspräsentation für Beratung und andere Dienstleistungen, den Pitch für ein lohnenswertes Projekt,… Es existieren zahlreiche Formen von Vertriebspräsentationen.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Vertriebspräsentationen

 

Ob Produktpräsentation oder Angebotspräsentation für Beratung und andere Dienstleistungen, den Pitch für ein lohnenswertes Projekt,…

Damit ein Angebot eine Chance bekommt, ist es wichtig, mit der Präsentation Emotionen zu wecken, Vertrauen zu gewinnen, sich und die Botschaft überzeugend zu präsentieren. Damit das gelingt, gilt es einige Erfolgsfaktoren zu berücksichtigen. Denen widmen sich zahlreiche Beiträge sowie individuelle Beratung, Coaching und Training mit mir.

 

 

 

Legen Sie los! Systematisch …

 

Viel zu häufig ist der Weg dabei von guten Absichten gepflastert und die Gelegenheit bleibt am Ende aus vielerlei Gründen ungenutzt. Präsentationen bereiten vielen Rednern schlaflose Nächte.

Nutzen Sie die Chancen, indem Sie sich möglichst frühzeitig für professionelle Unterstützung entscheiden. Der Aufwand lohnt sich. Statt viel Folie um nichts liefern Sie einen Auftritt, der noch lange positiv im Gedächtnis bleibt.

 

 

 

Vertriebspräsentationen von der Stange

 

Allzu häufig wird das Publikum mit Vertriebspräsentationen von der Stange bedient. Vorhandene Präsentationsfolien sollen von unterschiedlichsten Mitarbeitenden vor ebenso unterschiedlichem Publikum abgearbeitet werden. Das wird im besten Fall ein lauwarmer Aufguss.

 

 

 

Probelauf

 

Überlassen Sie die Wirkung der Vertriebspräsentation nicht dem Zufall. Oft wird bis zur letzten Minute an den Präsentationsfolien gefeilt und dann ist für ernsthafte Proben keine Zeit mehr. Schade, denn das ist einer der häufigsten Gründe, weshalb Präsentationen nicht die gewünschte Wirkung entfalten. Lesen Sie dazu den Artikel So probst du Reden und Präsentationen für mehr Sicherheit und Wirkung.

Unterstützung

 

Bei der Vorbereitung Ihrer Vertriebspräsentationen helfe ich Ihnen. Den Umfang bestimmen Sie. Zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback solltest du sich und Ihrer Botschaft gönnen. Dann wissen Sie selbst, wie Sie und Ihr aufbereitetes Thema wirken, was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso wollen Sie erst im Anschluss an Ihren echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Zugegeben, eine solche professionelle Unterstützung hat ihren Preis. Sie wissen selbst am besten, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen für Sie und Ihre Karriere lohnt.

Profitieren Sie vom Vorsprung. Das geht übrigens auch mit Sitzungen via Telefon oder mit Videounterstützung.

Übrigens leiden sehr viele Menschen bei ihren Auftritten vor Publikum unter so intensivem Lampenfieber, dass ihre Leistungen deutlich hinter den Möglichkeiten bleiben. Schade, weil das mit entsprechender Hilfe nicht notwendig ist. Nur, für den Fall…

Wie wirkst du in Reden und Präsentationen, was sind deine Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

 

 

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Ergänzende Artikel

 

P.S.

 

Welche Aufmerksamkeit widmen Sie Ihren Präsentationen?

Artikel

Präsentationen & Gespräche: Warum persönliche Wirkung zählt

KI perfektioniert Bilder, Texte und Präsentationen. Umso wertvoller werden glaubwürdige Präsentationen und Gespräche, die Kompetenz erlebbar machen.

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 Statt viel Folie um nichts
liefern Sie lieber eine hervorragende Präsentation,
die noch lange positiv im Gedächtnis bleibt. Karsten Noack

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 1. März 2015
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #23457
K: CNB
Ü:

Agenturpitch: Unterstützung durch Pitch-Coach in Berlin und online

Agenturpitch: Unterstützung durch Pitch-Coach in Berlin und online

Profis bereiten sich mit professioneller Unterstützung durch Pitch-Coaching vor

Agenturpitch

Agenturpitch

 

Ein Agenturpitch ist die von Auftraggebern am häufigsten gewählte Methoden, um sich für eine Agentur zu entscheiden. Professionelle Vorbereitung durch einen Pitch-Coach lohnt sich, denn Pitch-Coaching erhöht Ihre Chancen den Pitch zu gewinnen.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Was ist ein Agenturpitch?

 

Vereinfacht formuliert ist ein Agenturpitch eine Präsentation, mit der sich eine Agentur um einen Auftrag bewirbt. Genauer: Ein Agenturpitch ist die von Auftraggebern am häufigsten gewählte Methoden, um sich für eine Agentur zu entscheiden. Die Agenturen beteiligen sich daran, um einen bestimmten Etat des Kunden zu bedienen. Durch diese Form des Wettbewerbs soll die Wahl des besten Dienstleisters für die Betreuung eines Unternehmens erreicht werden.

Agenturpitches erfolgen besonders häufig für die Auswahl einer Werbeagentur, Mediaagentur, PR-Agentur, Internetagentur, Eventagentur oder Designagentur.

Je nach Erwartung investieren die Agenturen mehr oder weniger bewusst in die Qualität ihres Pitches. Zumindest in besonders wichtigen Fällen werden entsprechende Experten für die Vorbereitung hinzugezogen.

 

 

 

Briefing und Rebriefing

 

Das Briefing, als Grundlage der Aufgabenstellung, bildet die Grundlage für den Pitch. Es ist die wesentliche Schnittstelle zwischen dem Unternehmen und den Agenturen. Nach dem Erhalt des Briefings wird den Agenturen bei Bedarf eine Gelegenheit zum Rebriefing gegeben. Das Rebriefing dient dazu, um sicherzustellen, dass die Aufgabenstellung im Sinne des Unternehmens verstanden wurde.

 

 

 

Honorierung und Teilnahme

 

Agenturen gehen bei einem durchdachten Pitch in eine beachtliche Vorleistung und sollten das auch honoriert bekommen. Viele Agenturen nehmen an Pitches ohne Vergütung nicht mehr teil. Spätestens bei sehr umfangreicheren Pitches sollte für den Pitch ein Honorar vereinbart werden. Das Pitch-Honorar soll meist die technischen Kosten und Reisekosten sowie zumindest teilweise den Arbeitsaufwand für die Pitchvorbereitung abdecken. Etablierte Agenturen lehnen die Teilnahme an unbezahlten Pitches häufiger ab als jene, die noch in der Startphase sind.

Wenn ein Pitch nicht honoriert wird, dann weil auf die Belohnung verwiesen wird. Als Belohnung erhält die überzeugendste Agentur im Rahmen des Etats für den Zeitraum von meist mindestens ein oder zwei Jahre die daraufhin vergebenen Aufträge. Ob sich die Teilnahme unter solchen Voraussetzungen lohnt, ist eine genauere Betrachtung wert.

 

 

 

Probelauf

 

Meist wird bis zur letzten Minute an den Präsentationsfolien gefeilt und dann ist für ernsthafte Proben keine Zeit mehr. Schade, denn das ist einer der häufigsten Gründe, weshalb Präsentationen nicht die gewünschte Wirkung entfalten. Lesen Sie dazu den Artikel So probst du Reden und Präsentationen für mehr Sicherheit und Wirkung.

Unterstützung

 

Bei der Vorbereitung Ihres Agentur Pitch kann ich Sie auf spezielle Weise unterstützen. Nutzen Sie die zusätzliche Perspektive.

Den Umfang bestimmen Sie. Zumindest ein Probelauf mit professionellem Feedback solltest du sich und Ihrer Botschaft gönnen. Dann wissen Sie selbst, wie Sie und Ihr aufbereitetes Thema wirken, was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso wollen Sie erst im Anschluss an Ihren echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Zugegeben, eine solche professionelle Unterstützung hat ihren Preis. Sie wissen selbst am besten, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Im Gegensatz zu einer Ausgabe rentiert sich eine Investition.

Profitieren Sie vom Vorsprung. Das geht übrigens auch mit Sitzungen via Telefon oder mit Videounterstützung.

Übrigens leiden sehr viele Menschen bei ihren Präsentationen vor Publikum unter so intensivem Lampenfieber, dass ihre Überzeugungskraft deutlich hinter den Möglichkeiten bleibt. Schade, weil das mit entsprechender Hilfe nicht notwendig ist. Nur, für den Fall…

Wie wirkst du – und was würde den größten Unterschied machen?

 

Wie wirkst du mit deiner Präsentation, Rede oder deinem Auftritt auf andere?

Welche Botschaften kommen klar an?

Wo entsteht Präsenz?

Wo verliert die Wirkung an Kraft?

Und welche Veränderungen würden den größten Unterschied machen?

Ein Probelauf mit professionellem Feedback schafft dafür eine gute Grundlage.

Seit 1998 analysiere ich Reden und Präsentationen. Dabei verbinde ich meine Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing, Präsentationspraxis und persönlicher Wirkung.

Du erhältst eine klare Rückmeldung dazu,

  • was bereits gut funktioniert,
  • wie deine Botschaft beim Publikum ankommt,
  • wo Potenzial für mehr Klarheit und Wirkung liegt,
  • welche Veränderungen besonders lohnend sind
  • und wie du deinen Auftritt konkret weiterentwickeln kannst.

Bei einer anstehenden Rede oder Präsentation arbeiten wir unmittelbar an deinem realen Auftritt.

Wir können beispielsweise Botschaft, Dramaturgie, Sprache, Körpersprache, Stimme, Präsenz, Folien sowie den Umgang mit Fragen und Einwänden betrachten.

Der Vorteil eines Probelaufs ist einfach: Du erfährst vorher, was einen Unterschied machen kann – und kannst es noch nutzen.

Auch eine einzelne konzentrierte Sitzung kann bereits wertvolle Hinweise liefern.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

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Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Ergänzende Artikel

 

P.S.

 

Auf was achten Sie bei einem Pitch und welchen Aufwand betreiben Sie? Sollte ein aufwendiger Pitch honoriert werden und lässt sich das realisieren?

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #7825
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Englische Version: