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Wir brauchen Zukunftspläne und Visionen: groß und verheißungsvoll

Wir brauchen Zukunftspläne und Visionen: groß und verheißungsvoll!

Mut zu Visionen
Visionen

Zukunftspläne

 

Es sind lockende Ziele, die uns Mut machen, uns motivieren und mit Erfolg belohnen. Es darf ruhig etwas größer sein, das Ziel, die Aufgabe, der wir uns widmen. Lassen Sie sich von mir Mut zu Visionen machen.

Video

Wir brauchen Zukunftspläne und Visionen: groß und verheißungsvoll

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Visionen, groß und verheißungsvoll

 

Kommen die passenden Menschen zusammen, dann motivieren und ergänzen sie sich. Um herausfordernde Ziele zu erreichen, ist es ideal, sowohl Träumer, Kritiker und Realisten als Macher im Boot zu haben. In einem Team können unterschiedliche Personen diese Rollen übernehmen und sich ergänzen. Die Kombination ermöglicht es, Visionen von der Idee in die Tat umzusetzen. Steve Jobs mag der Visionär gewesen sein, doch Steve Wozniak hat sie materialisiert. Er hat die Lösungen entwickelt. Und es gibt viele weitere solche Beispiele.

Visionen beeinflussen, wie wir leben und arbeiten, sie verändern uns und unsere Ausstrahlung. Es erfüllt uns mit einer besonderen Haltung, einer klaren Sichtweise, wenn wir wissen, dass wir einen Beitrag leisten zu etwas, mit dem wir uns identifizieren. So zeigt es sich im Denken und Handeln, es strahlt aus. Die Körpersprache und selbst die Stimme spiegeln es wider. Eine klare Vision inspiriert, liefert den Fokus, gerade bei größeren Herausforderungen. Ist Erfüllung überhaupt möglich ohne eine Vision, ohne eine verlockende Vorstellung, wie es sein könnte?

Wenn ich in Unternehmen und Organisationen unterwegs bin, frage ich nach deren Vision. Dort, wo die Antworten nicht enttäuschen zeigt sich auch an vielen anderen Stellen, dass hier etwas besonders geschieht.

 

 

 

Leider ist es oft anders, es fehlt zu oft der Mut

 

Nichts Besonderes zu berichten: Heute steht die Welt – Mal wieder! – an einigen Orten auf dem Kopf. Die Weltwirtschaft, Europa, Griechenland, USA, Ukraine, Ausschreitungen in London, … Das Übliche halt und wir haben uns daran gewöhnt wie an Kopfschmerzen. Zumindest tief in uns existiert noch eine Vorstellung davon, dass es auch anders sein könnte. Die Kraft und der Mut, sich dafür einzusetzen erfordern so viel Energie, dass die Batterien früher oder später entladen sind.

 

Es gibt mehr Menschen, die kapitulieren, als solche, die scheitern.

Henry Ford

 

Ohne Vorstellungskraft werden Luftschlösser zu Plattenbauten. Es ist traurig zu sehen, wie viele Menschen so früh aufgeben. Manche machen sich gar nicht erst auf den Weg, weil sie glauben, keine Chance zu haben. Das ist nicht nur für diese Menschen selbst schade, denn viele Träume sind es wert, eine Chance zu bekommen. Von diesen Möglichkeiten erfahren wir dann nicht.

Leider empfinden sich viele Menschen heute selbst nur noch als ein unwesentliches Zahnrad in einem unübersichtlichen Getriebe. Die Globalisierung verstärkt diesen Eindruck noch. Das drückt auch auf die Seele und schadet nicht erst, wenn der Druck zu sehr ansteigt und sich entlädt. Von Erfüllung im Leben ist dann keine Spur.

Diejenigen, die davon überzeugt, sind ohnehin nicht gehört zu werden, ziehen sich zurück oder meinen auf radikaleren Wegen ihrer Überzeugungen zur Geltung verhelfen zu müssen. Im Artikel Reden können die Welt verändern: Wer gehört wird, wirft weder Torten noch Steine widme ich mich dieser Arbeitsthese. Wer gehört wird, braucht nicht zu schreien, braucht keinen Dampf abzulassen dort, wo er doch nur verpufft, sondern wird da aktiv, wo die Stimme gehört wird. Dafür gilt es nicht nur wirksame Techniken zu erlernen, um besser gehört und verstanden zu werden. Es braucht auch ein stabiles Fundament von Überzeugungen, ein lockendes Ziel, das den Aufwand lohnt. Ohne diese Basis ist es eher wie eine Seereise auf einer einsam vor sich hinschmelzenden Eisscholle. In diesem Fall ist das Sichtreibenlassen weniger erstrebenswert.

Großen Ideen eine Chance geben

 

Mein Name ist Karsten Noack. Einen großen Teil meiner Zeit verbringe ich damit Menschen dabei zu begleiten, sich und ihr Angebot überzeugend zu präsentieren. Dabei geht es um die Karriere, um Angebote wie Dienstleistungen und Produkte, es geht darum, dass Menschen persönlich ebenso überzeugen, wie ihr Angebot! Und das Angebot kann auch eine große Idee sein, die positiven Einfluss auf die Gesellschaft nehmen kann.

Wer wie ich das Glück hat interessante Erfahrungen und diese zusammen mit den persönlichen Interessen zu einem Beruf, ja zu einer Berufung zu machen, der kennt die Bedeutung von Visionen. Ohne ein Wozu fehlt die wesentlichste Grundlage für ein erfüllendes Leben.

Den besten Gebrauch von seinem Leben macht derjenige, der es einer Sache widmet, die ihn überdauert.

William James

 

Wir brauchen mutige Utopien, den reine Prognosen der Zukunft durch Projektion der Gegenwart genügen nicht. Es darf ruhig etwas größer sein, das Ziel, die Aufgabe, der wir uns widmen, oder sogar die Vision, der wir uns verschreiben. Bei so vielen Gelegenheiten habe ich die Bedeutung präsenter übergeordneter Ziele kennen und schätzen gelernt.

Lockende Ziele sind es, die uns und anderen Menschen Mut machen, die motivieren und uns weiterbringen. Visionen führen mindestens einen Schritt weiter. Visionen wagen sich aus der Deckung des Üblichen.

Wenn ich Menschen dabei helfe sich und ihr Angebot überzeugend zu präsentieren geht es oft um weit mehr als nur um Techniken. Es macht einen riesigen Unterschied, ob jemand sich auf die Tätigkeit oder das übergeordnete Ziel konzentriert, ob besonders präsente Lebensziele erkennbar sind oder nicht.

Da gibt es Menschen, die ihre Ziele umsetzen und auch jene, die davon lieber weiterhin genüsslich träumen, ohne jemals anzufangen. Sehr viele Menschen machen sich nie auf den Weg! Manche träumen noch eine Weile von den Möglichkeiten, um sich dann einzugestehen, dass es eine Nummer zu groß für sie ist. Es hat ja doch keinen Zweck! Wer meint ohnehin nicht gehört, nicht beachtet zu werden, macht sich gar nicht erst auf den Weg. Vieles versickert schon an der Quelle. Hier sind entsprechende Mutmacher und Reisebegleiter gefragt.

 

 

 

a. Visionäre als Vorreiter

 

Noch immer gibt es große Vorbehalte gegen visionäres Denken. Manch einer befürchtet bei dem Begriff Visionen mentales Glatteis, fromme Wünsche und Flucht aus der Realität. Tatsächlich stimmt bei Visionen, die diese Bezeichnung verdienen, genau das Gegenteil.

Ich bin davon überzeugt, dass die Welt ein besserer Ort wäre, wenn jeder Mensch eine genauere Vorstellung davon hätte, wofür er sich einsetzen möchte. Und zwar mit der berechtigten Überzeugung, Einfluss nehmen zu können.

Bis zur einem gewissen Punkt lassen sich selbst große Aufgaben allein angehen. Das hat sogar mitunter anfangs einige Vorteile, wenn die Zeit genutzt wird. Eine erforderliche Kompetenz besteht dann darin verschiedene Rollen abwechselnd selbst einzunehmen. Um herausfordernde Ziele zu erreichen braucht es sowohl Träumer (Visionsträger), Kritiker („Auf was ist zu achten? Was steht im Wege?“) und auch Realisten („So geht es!“). Jede dieser Rollen liefert wichtige Beiträge und Perspektiven, die zur Umsetzung gebraucht werden.

Menschen fühlen sich tendenziell allerdings in bestimmten Rollen wohler, als in anderen. So werden manche Rollen gemieden und die jeweilige Perspektive vernachlässigt. Nicht jeder mit einer großen Idee ist auch gut darin sie selbst zu realisieren. Diese Rollen einzunehmen kann geübt und im Coaching gefördert werden.

Doch irgendwann wird es auch hier erforderlich sein andere Menschen von der Idee zu begeistern. Kaum etwas hat im luftleeren Raum allein eine Chance. Es braucht die Fähigkeit, selbst anfangs noch so abstrakte Ideen in der Vorstellungskraft zum Leben zu erwecken. Springt der Funke über, kann sich eine Idee mit ihrer ganzen Wucht auf die Reise machen.

 

Jedes starke Bild wird Wirklichkeit.

Antoine de Saint-Exupéry

 

 

 

b. Gemeinsam geht es besser, doch was, wenn es noch kein Team gibt?

 

Einzelkämpfer haben es meist deutlich schwerer, zumindest auf Dauer. Es ist mitunter wie der Kampf gegen Windmühlen. Und weil viele nicht so unvernünftig erscheinen wollen wie Miguel de Cervantes Don Quichotte, reiten Sie erst gar nicht los. Wozu einer Idee nacheifern, die doch keine Aussicht auf Erfolg hat?

Doch gerade das brauchen wir heute umso mehr; Menschen, die sich einsetzen, die bereit sind Verantwortung zu tragen und sich auf den Weg machen. Davon profitieren wir alle, als Gesamtheit und jeder einzelne, der den Mut aufbringt. Wir wachsen mit unseren Aufgaben.

Wenn jemand wirklich von einer Idee überzeugt ist und strahlt er diese Begeisterung aus. Das erzeugt bei Menschen, die dieser Idee Glauben schenken, Resonanz – es zieht sie magnetisch an. Ist schon ein Weg vorgezeichnet, werden sie ihn mitgehen wollen. Sie wollen teilhaben, ein Teil davon sein. Und selbst wenn noch nicht klar ist wie das Ziel erreicht werden kann, stoßen andere Menschen hinzu, die Beiträge zur Realisierung leisten. Viele sehr kompetente Zeitgenossen warten nur darauf ihre Fähigkeiten für etwas einzusetzen, dass es aus ihrer Sicht verdient hat.

Da darf die Idee dann schon groß genug sein, damit diese Menschen Raum in ihr finden. Gerade, wenn der Weg lang ist, hilft es, wenn sie verheißungsvoll ist und inspiriert!

Seit Ende der 80er Jahre widme ich mich dem Themenbereich. Dabei hat sich immer wieder gezeigt, dass anspruchsvolle Ziele auch die persönliche Entwicklung fördern. Wir wachsen mit unseren Aufgaben. Nicht nur was wir tun, auch und gerade wofür wir es tun zählt! Sind Aufgabe und Persönlichkeit im Einklang nimmt die Ausstrahlung zu, dann sprechen Beobachter mitunter sogar von Charisma. Kommen Überzeugungskraft, Enthusiasmus, Durchhaltevermögen hinzunimmt diese Ausstrahlung zu. Das berührt und inspiriert andere Menschen.

 

Die Grenzen des Möglichen lassen sich nur dadurch bestimmen, dass man sich ein wenig über sie hinaus ins Unmögliche wagt.

Arthur C. Clarke

 

 

Als Manager, Trainer und vor allem als Coach habe ich die Bedeutung präsenter übergeordneter Ziele kennen und schätzen gelernt.

 

Wer keine Visionen hat, vermag weder große Hoffnungen zu erfüllen, noch große Vorhaben zu verwirklichen.

Thomas Woodrow Wilson

 

 

 

c. Das WOZU ist grundlegend!

 

Ja, ich bin überzeugt davon, dass es lockende Ziele sind, die uns ermutigen, motivieren und erfolgreich machen. Und das unabhängig davon, ob es sich um Unternehmen, Organisationen oder Einzelpersonen handelt.

Heute helfe ich Menschen dabei sich und ihr Angebot überzeugend zu präsentieren. Da zeigt es sich, was das für einen großen Unterschied macht, wenn es Wirkung entfaltet. Deshalb ist es so wichtig zu wissen ﹣ so deutlich wie möglich zu spüren und vor Augen zu haben ﹣ was die Ziele und die eigene Rolle anbelangt. Und das auch während des Alltags. Sonst konzentrieren sie sich zunehmend auf das, was sie tun und vergessen, wozu sie es tun.

Sorgen Sie dafür, dass Sie wissen was Sie morgens aus dem Bett lockt und erinnern Sie sich immer wieder an das WOZU!

 

 

 

d. Lassen Sie uns Einfluss nehmen

 

Helfen Sie mit, sich und weitere Menschen zu ermuntern, sich einzusetzen und Verantwortung zu übernehmen. Haben Sie den Mut sich für Visionen einzusetzen!

Umfrageergebnis

 

Vision? Eine Vorstellung wohin ich will?

 

 

%

Nein. würde ich gerne haben.

%

Brauche ich nicht!

%

Ja, eine grobe Vorstellung.

%

Habe ich!

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (2017, n= 1477)

P.S.

 

Wie verlockend und groß sind Ihre Pläne? Arbeiten Sie allein oder mit anderen an der Realisierung? Wollen Sie Unterstützung oder wollen Sie andere Menschen unterstützen verheißungsvolle Visionen zu realisieren?

Artikel zu Missverständnissen

Die Zukunft zeigt sich uns, lange bevor sie eintritt. Rainer Maria Rilke

Artikel zu Visionen

Wir brauchen Zukunftspläne und Visionen: groß und verheißungsvoll

Lockende Ziele machen uns Mut, motivieren und verbinden uns. Ohne Visionen fehlt das Wozu, der Sinn. Haben Sie den Mut für Visionen.

Ärgern oder Zeichen setzen und Verantwortung übernehmen

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Es gibt so viele Beobachtungen, die erst zu Kopfschütteln und dann zu Kopfschmerzen führen können. Wer eine Vorstellung davon hat, wie eine lebenswerte Welt aussehen könnte, passt besser auf nicht zu verzweifeln oder sich zu sehr zu ärgern.

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Wenn wir nicht mehr wissen, wozu wir aufstehen, wird das Leben mühsam. Sinn setzt Energie frei, gibt Kraft, Orientierung und Erfüllung. Das Handeln hat Richtung und es ist klar, wozu es morgens gilt das Bett zu verlassen. Haben Sie eine Vision, eine Aufgabe? Wofür setzen Sie sich ein?

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In Grenzsituationen zeigt sich, wie unterschiedlich Menschen mit Unsicherheit umgehen. Einige reagieren panisch, andere gelassen. Die Covid-19-Krise hat viele Schattenseiten, auch sozial und ökonomisch. Was tun?

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Wir brauchen dringend eine lebendige und glaubhafte Diskussionskultur. Die Politik ist hier aufgefordert echte Debatten zu führen. Jeder einzelne Mensch ist gefordert sich respektvoll zu beteiligen. Und ganz besonders wichtig: Respektvoller Austausch mit Andersdenkenden auf Augenhöhe.

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Wer Macht für etwas einsetzen will, braucht auf die eine oder andere Weise die Autorisierung derjenigen, deren Interessen vertreten werden sollen. Was ist dazu erforderlich und wer ist überhaupt in der Lage verantwortungsvoll mit Macht umzugehen? Euripides forderte: Du hast die Macht, so üb auch Tugend! Ein Sprichwort sagt: Gib jemandem Macht und du erkennst seinen Charakter. Sind wir so schlimm?

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 3. Juni 2022
AN: #37664
K: CNA
Ü:

Viele Versprechen mindern das Vertrauen. –Horaz

Vorsicht, zu viele Versprechen mindern das Vertrauen

Tagesmotto*
Viele Versprechen mindern das Vertrauen
Viele Versprechen mindern das Vertrauen. –Horaz

Versprechungen

 

Wie wäre es heute ein Versprechen einzuhalten, vielleicht eines, dass schon eine Weile darauf wartet eingelöst zu werden? Weg mit dem Staub und ran ans Werk.

Zu viele Versprechen mindern das Vertrauen

 

Der römische Dichter Quintus Horatius Flaccus, genannt Horaz, meinte; viele Versprechen (im Sinne von Zusagen) mindern das Vertrauen. Wenn Horaz das schon vor zwei Jahrtausenden so herausstellte, dann hat er damals wohl schon schlechte Erfahrungen mit Versprechungen gemacht.

 

 

Verprechen

Versprechen sind doch eine gute Sache; Menschen positionieren sich so, geben eine Zusage. Wer Versprechen dann auch noch hält, gewinnt an Glaubwürdigkeit. Wer allerdings mehr verspricht, als er hält, verliert Vertrauen und Ansehen in den Augen anderer Menschen. Wir  sind darauf angewiesen, dass Absprachen gemacht und gehalten werden. Geschieht das nicht, dann hat das einige nachteilige Nachteile. Gebrochene Versprechen haben Konsequenzen für diejenigen Menschen, die darauf vertraut haben und für die unzuverlässige Person. Wer Versprechen bricht, macht sich unglaubwürdig, wenn dafür keine nachvollziehbaren und akzeptierten Gründe erkannt werden. Verlorenes Vertrauen macht es sehr schwer die Glaubwürdigkeit wieder herzustellen. Ab einem gewissen Punkt verändert sich das Verhalten der Umwelt gegenüber jemanden, der Versprechen nicht einhält.

 

 

 

Folgen

 

Die Folgen nicht eingehaltener Versprechen gehen allerdings noch viel tiefer; es nagt an der eigenen Seele. Ja, das kratzt irgendwann am Selbstbild, am Selbstvertrauen. Anderen Menschen nicht mehr trauen zu können ist unangenehm, sich selbst nicht mehr zu vertrauen ist noch deutlich einschränkender. Dann ist „Gesagt, getan!“ keine Selbstverständlichkeit, keine stabile Überzeugung und das Selbstvertrauen löst sich zunehmend auf.

 

 

 

Ja, und?

 

An was kann uns das heutige Tagesmotto erinnern? Sollten wir weniger versprechen oder geht es vielmehr um das Verhältnis von Versprechungen und Lieferung? Weniger versprechen und mehr tun?

Es sprechen viele gute Gründe dafür Wort zu halten — anderen Menschen und sich selbst gegenüber. Wie wäre es dann heute ein Versprechen einzuhalten, vielleicht eines, dass schon eine Weile darauf wartet? Weg mit dem Staub und ran ans Werk.

P.S.

 

Was steht bei Ihnen noch so auf der Liste? Sie könnten ja auch jemanden anderen oder sich selbst überraschen, indem Sie etwas tun, dass Sie noch nicht einmal versprochen haben. Berichten Sie, wie Sie sich anschließend gefühlt haben.

*Anmerkungen

 

Das Tagesmotto wähle ich meist, weil mich etwas daran anspricht. Es lacht mich an oder reizt mich. Es fühlt sich so an, als könnte es etwas bewegen und dem will ich auf dem Grund gehen. So widme ich jedem Tag ein Motto und lasse mich überraschen was es mit mir macht.

Mitunter klärt sich der Grund für die Wahl erst später. Deswegen sind die Gedanken zum Tagesmotto meist auch keine Artikel, sondern Assoziationen. Es sind in Worte verwandelte Gedanken. Sie sind spontan und außerdem veröffentliche ich sie häufig, während ich unterwegs bin. Sie neigen deswegen dazu in Fragmenten zu erscheinen. Fühlen Sie sich eingeladen Ihre Assoziationen hinzuzufügen, um Ihre persönlichen Perspektiven zu bereichern – das Bild abzurunden.

 

Die folgenden Fragen helfen dabei vom Tagesmotto ganz persönlich zu profitieren:

 

  • Was löst das Zitat bei Ihnen aus?
  • Unter welchen Umständen stimmen Sie der Aussage zu und wann nicht?
  • Was hat die Aussage in Ihrem Leben für eine Bedeutung?
  • Wie kann das Tagesmotto Ihr Leben bereichern?
  • In welchem Zusammenhang könnte die Aussage nützlich sein?
  • Wo wollen Sie sich wie daran erinnern?

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

Sie wünschen sich professionelle Unterstützung? Lassen Sie uns dazu ins direkte Gespräch kommen. Bei Interesse, für organisatorische Fragen und Terminvereinbarungen erreichen Sie mich persönlich am besten über das nachfolgende Formular oder per E-Mail (mail@karstennoack.de). Telefonisch bin ich am ehesten montags bis donnerstags in der Zeit von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr zu sprechen: Telefon 030 / 864 213 68, Mobil 01577 / 704 53 56. Meist bin ich im Einsatz, hinterlassen Sie dann bitte eine Nachricht mit Ihrer Telefonnummer in Deutschland. Denken Sie unbedingt daran sehr konkret den Anlas Ihres Anrufs zu nennen. Ich rufe Sie dann so schnell wie möglich zurück. Hinweise zum Datenschutz finden Sie hier.

Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen finden Sie deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das für Sie passt, freue ich mich auf die Zusammenarbeit.

 

 

Nachricht

 

Um es Ihnen und mir leicht zu machen, bitte ich Sie dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist Ihnen überlassen, was Sie eintragen. Umso genauer Sie sind, desto einfacher machen Sie mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklären Sie sich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Ihnen ist bekannt, dass Sie Ihre Einwilligung jederzeit widerrufen können. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

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Artikel zu Missverständnissen

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 22. Februar 2018
Überarbeitung: 17. Oktober 2019
Englische Version:
AN: #561
K: CNB
Ü:

Auch aus Steinen, die dir in den Weg gelegt werden, kannst du etwas Schönes bauen. –Erich Kästner

Corona-Müdigkeit: 10 Ideen

Tagesmotto*
Corona-Müdigkeit
Auch aus Steinen,
die dir in den Weg gelegt werden,
kannst du etwas Schönes bauen.


 Erich Kästner

Corona-Müdigkeit

 

Der Corona-Müdigkeit hingeben oder wie darauf reagieren? Die andauernde Situation nagt an den Nerven. Was tun? Hier sind einige Ideen.

Video

Corona-Müdigkeit? 10 Ideen

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Corona, Covid-19

 

Die Situation hinterlässt Spuren. Da geht es mir wie vielen anderen Menschen. Dabei gehöre ich zu denjenigen, die noch Arbeit haben. Da geht es mir deutlich besser als vielen anderen Selbständigen, Künstlern und Musikern, Schauspielern, Veranstaltern, den Restaurants, Cafés, Bars und Club und den Menschen für die das zum Leben gehört.

Diejenige, die durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie persönliche Verluste erlitten haben, könnten eine Aufforderung, wie „Machen wir das Beste aus der Situation!“, schnell als Unverschämtheit und unangemessen empfinden. Zahlreiche Existenzen stehen auf dem Spiel und das geht ans Eingemachte. Doch, wenn wir uns den bisherigen und noch auf uns zukommenden Nachteilen nicht stellen, dann werden sie uns umso heftiger treffen.

 

 

 

Folgen

 

Fieber, Husten, Geschmacksverlust gelten als typische Symptome einer Corona-Infektion. Die meisten Menschen erholen sich körperlich vollständig nach einer Corona-Infektion. Einige Covid-Patienten berichten jedoch von einer monatelangen Müdigkeit, nachdem die Infektion längst überstanden ist. Auch wer nicht infiziert wird, lebt nicht so weiter, wie bisher. Die Corona-Müdigkeit ist nur eines der Phänomene. Viele Menschen berichten von physischer Abgeschlagenheit, Muskelverspannungen und Kopfschmerzen, sind unruhig und gereizt.

Arbeitsplätze, Selbstständigkeit, Beziehungen,… Vieles leidet unter der Situation. Die Nerven liegen bei vielen Menschen blank. Die Hoffnung geht verloren, wann Besserung zu erwarten ist weiß niemand so genau. Überhaupt sind Einschätzungen der Folgen noch nicht klar.

 

 

Homeoffice

 

Zu-Hause-Bleiben. Homeoffice. Weg mit der Stechuhr. Das klingt erst einmal gut. Doch auch die Freiheit jederzeit die Arbeit zu erledigen verursacht nicht nur Freude. Die Arbeitszeit zerfasert, ist nie zu Ende, schleicht sich hinein in das Privatleben und zersetzt es langsam von innen. Nicht jeder hat zu Hause einen ergonomischen Arbeitsplatz. Dauerstress.

 

 

 

Soziale Kontakte

 

Die sozialen Kontakte sind eingeschränkt, nicht nur wegen der Kontaktbeschränkungen. Videokonferenzen ersetzen die gewohnten Zusammentreffen nur bedingt. Unterschiedliche Position zur Situation, den Zusammenhängen und erforderlichen Maßnahmen haben zu tiefen Gräben in der Bevölkerung geführt. Vieles ist in Wanken gekommen, einiges wackelt. So eine Situation ist anstrengend, körperlich und seelisch. Gerade die mentale Belastung wird häufig unterschätzt. Ängste belasten den Schlaf und machen ihn eher zur Belastung als zum Quell der Freude. Die Müdigkeit nimmt zu. Es ist kognitive Flexibilität und emotionale Balance gefordert. Nur wie pflegen wir sie?

 

Anregungen:

 

 

 

Was tun? Der Corona-Müdigkeit ein Schnäppchen schlagen

 

Wie gut, dass es sich bei diesem Beitrag um ein Tagesmotto handelt. Eine fundierte Liste mit Tipps kann ich so noch etwas vertagen. Oder ist das schon eines der Symptome der Corona-Müdigkeit? Hilfe! Macht sich da Trägheit breit?

Zurück zur Frage des Tages: Wie umgehen mit der Corona-Müdigkeit? Los geht es mit der Ideensammlung, die Kommentarfunktion ist bereit. Ich mache jetzt einen Spaziergang durch den Tiergarten und mir meine Gedanken. Wie wäre es sich der Frage zu widmen, inwiefern kann sich die mit den vielen Nachteilen verbundene Situation schließlich auch als wertvolle Erfahrung erweist? Wie können wir gestärkt daraus hervorgehen? Fragen über Fragen.

 

 

 

Erste Gedanken: 10 Tipps!

 

Und schon melden sich die Ideen …

 

 

1. Neue Routinen und Strukturen

 

Alte Routinen und Strukturen fehlen. Sie hatten eine Funktion, sie haben unserem Tag Ordnung gegeben. Also ist es Zeit neue konstruktive Routinen zu entwickeln. Sorgen Sie für Struktur und optimieren Sie Ihre Tagesplanung, damit die Balance gefördert wird. Wie wäre es mit einem festen Feierabend und digitalen Pausen? Gestalten Sie ihre Work-Life-Balance. Wann werden Sie darauf wieder so viel Einfluss haben?

 

Anregungen:

 

 

 

2. Schlaf

 

Es liegt nahe bei Müdigkeit zu schlafen, doch wenn der Schlaf gestört ist, bringt er nicht das gewünschte Ergebnis. Ohne ausreichend erholsamen Schlaf ist es schwierig, die emotionale Balance zu halten. Ein gesunder Schlaf fördert körperliche und seelisches Gleichgewicht, hat Einfluss auf unsere Hormone.

Lassen Sie alles, das die Schlafqualität beeinträchtigen könnte. Alkohol, Koffein und schwere Mahlzeiten, erschweren die nächtliche Regeneration.

 

 

 

3. Pläne machen

 

Ungewissheit ist belastend, erzeugt ein mulmiges Gefühl, verängstigt. Ängste führen zu schlechten Entscheidungen und zu Erstarrung. Also gilt es dem etwas entgegenzusetzen. Machen Sie Pläne! Gestalten Sie, statt sich den Gegebenheiten nur auszusetzen.

 

Anregungen:

 

 

 

4. Pausen

 

Sorgen Sie für Pausen. Denken Sie auch an Bewegung in den Pausen. Und das nicht nur, damit das Smartphone die Ringe schließt. Wie wäre es mit einer Runde Pogo im Homeoffice. Sieht ja keiner!

 

Anregungen:

 

 

 

5. Bewegung

 

Gab es eine Zeit in der mehr Menschen über Rückenschmerzen und Muskelverspannungen berichtet haben? Der Lockdown bremst uns aus, beziehungsweise dient uns als Ausrede.

Gezieltes Training reduziert die Stresshormone reduziert und aktiviert die Produktion von Endorphinen, natürliche Schmerzmittel gelten. Ja, Bewegung macht kurzfristig müde, vor allem, wenn sie ungewohnt ist. Bewegung wirkt jedoch stimmungsaufhellend und stärkt die körperliche und seelische Widerstandskraft. Also, nicht erst warten, bis das Fitnessarmband nicht mehr um das Handgelenk passt.

 

 

 

 

6. Ergonomie

 

Gestalten Sie Ihren Arbeitsplatz ergonomisch. Je mehr Zeit sie dort verbringen, desto wichtiger ist die Gestaltung. Sorgen Sie für einen Ort an dem Sie produktiv und gut gelaunt ans Werk gehen.

Übrigens:
Besonders unterschätzt wird die Bedeutung von Licht.

 

 

 

7. Ernährung

 

Eine ausgewogene Ernährung hat immense Auswirkungen auf Körper und Geist. Außerdem macht Kochen ebenso wie Essen Spaß.

Übrigens:
Es gehört auch ausreichende Flüssigkeitszufuhr während es gesamten Tages dazu.

 

Anregungen:

 

 

 

8. Kontaktpflege

 

Die Situation verstärkt autistische Züge. Doch wir Menschen benötigen soziale Kontakte. Also lohnt es sich Wege zu finden, um auf sichere Weise die Interaktion mit anderen Menschen zu pflegen.

 

 

 

9. Umdenken, weiterdenken, über das Bestehende hinaus denken…

 

Wollen wir es einfach dabei belassen all das zu überstehen und dann möglichst schnell wieder so weitermachen, wie bisher? Oder werden wir endlich in Zusammenhängen denken und handeln?

 

Anregungen:

 

 

 

10. Fokus

 

Hoch lebe das Pareto-Prinzip. Das Richtige, statt einfach nur möglichst viele Aufgaben zu erledigen. Das erfordert die persönlichen Prioritäten zu kennen und für sich einzustehen.

 

Anregungen:

Umfrageergebnis

 

Vision? Eine Vorstellung wohin ich will?

 

 

%

Nein. würde ich gerne haben.

%

Brauche ich nicht!

%

Ja, eine grobe Vorstellung.

%

Habe ich!

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (2017, n= 1477)

*Anmerkungen

 

Das Tagesmotto wähle ich meist, weil mich etwas daran anspricht. Es lacht mich an oder reizt mich. Es fühlt sich so an, als könnte es etwas bewegen und dem will ich auf dem Grund gehen. So widme ich jedem Tag ein Motto und lasse mich überraschen was es mit mir macht.

Mitunter klärt sich der Grund für die Wahl erst später. Deswegen sind die Gedanken zum Tagesmotto meist auch keine Artikel, sondern Assoziationen. Es sind in Worte verwandelte Gedanken. Sie sind spontan und außerdem veröffentliche ich sie häufig, während ich unterwegs bin. Sie neigen deswegen dazu in Fragmenten zu erscheinen. Fühlen Sie sich eingeladen Ihre Assoziationen hinzuzufügen, um Ihre persönlichen Perspektiven zu bereichern – das Bild abzurunden.

 

Die folgenden Fragen helfen dabei vom Tagesmotto ganz persönlich zu profitieren:

 

  • Was löst das Zitat bei Ihnen aus?
  • Unter welchen Umständen stimmen Sie der Aussage zu und wann nicht?
  • Was hat die Aussage in Ihrem Leben für eine Bedeutung?
  • Wie kann das Tagesmotto Ihr Leben bereichern?
  • In welchem Zusammenhang könnte die Aussage nützlich sein?
  • Wo wollen Sie sich wie daran erinnern?

P.S.

 

Wie gehen Sie mit der Corona-Müdigkeit um oder betrifft es Sie nicht? Was halten Sie von den bisherigen Gedanken und Ideen?

Artikel zu Missverständnissen

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 4. Februar 2021
Überarbeitung: 4. Februar 2021
AN: #736
K: CNA
Ü:

Wir lehren nicht bloß durch Worte; wir lehren auch weit eindringlicher durch unser Beispiel. –Johann Gottlieb Fichte

Durch das eigene Vorbild für eine Idee werben

Tagesmotto*: Meinungsäußerungen sind wichtig, Werte vorleben noch wichtiger!
Vorbildwirkung
Wir lehren nicht bloß durch Worte; wir lehren auch weit eindringlicher durch unser Beispiel. –Johann Gottlieb Fichte

Vorbildwirkung

 

Wo wollen Sie heute etwas Wünschenswertes vorleben? Woran erkennen andere Menschen, dass Sie Ihre Werte leben und es sich lohnt? Haben Sie Spaß dabei?

Video

Videobeitrag ist im Schnitt!

Glaubhaft für eine Idee werben

 

Ziemlich oft erlebe ich Vertreter ansprechender Ideen mit leidvollem Gesicht für ihr Anliegen werben. Doch wer wie ein Märtyrer leidet, wirbt damit nur bedingt für seine Sache. So jemand mag mir leidtun und ich möchte ihm von seinem Kreuz befreien, doch das Lebensmodell erscheint mir wenig attraktiv. Wer will schon an etwas teilhaben, dass Gesichter erzeugt, als würde jemand auf eine Zitrone beißen?

 

 

 

Wasser predigen, Wein saufen

 

Wer hingingen, nur weinselig vor Freude sprüht, weil er Wasser predigt und Wein säuft, ist auch nur bedingt glaubwürdig. Altmodische Zeitgenossen sprechen der Integrität durchaus noch etwas Bedeutung zu. Authentisch zu sein bedeutet ihnen nicht nur einfach bunt und schillernd wie ein Pfau auf die Straße zu gehen. Viel behaupten und wenig halten mag im Trend liegen, erfreut aber nicht beim Blick in den Spiegel. Werte leben halt nicht in Absichtserklärungen, sondern durch unser Denken und Handeln. Durch das eigene Vorbild für eine Idee zu werben, erfordert nicht die Fähigkeit über Wasser zu gehen. Auch blaue Flecken, Zweifel und andere Rückmeldungen lassen sich teilen. Nur, das WESHALB und WOZU sollte möglichst deutlich im Blickfeld bleiben und jeden Schritt lohnenswert machen. Glaubwürdigkeit ist im Grunde eine einfache Sache: Sie sagen, was Sie tun und tun es. Manche gehen vor, andere folgen, wenn es lohnenswert erscheint.

*Anmerkungen

 

Das Tagesmotto wähle ich meist, weil mich etwas daran anspricht. Es lacht mich an oder reizt mich. Es fühlt sich so an, als könnte es etwas bewegen und dem will ich auf dem Grund gehen. So widme ich jedem Tag ein Motto und lasse mich überraschen was es mit mir macht.

Mitunter klärt sich der Grund für die Wahl erst später. Deswegen sind die Gedanken zum Tagesmotto meist auch keine Artikel, sondern Assoziationen. Es sind in Worte verwandelte Gedanken. Sie sind spontan und außerdem veröffentliche ich sie häufig, während ich unterwegs bin. Sie neigen deswegen dazu in Fragmenten zu erscheinen. Fühlen Sie sich eingeladen Ihre Assoziationen hinzuzufügen, um Ihre persönlichen Perspektiven zu bereichern – das Bild abzurunden.

 

Die folgenden Fragen helfen dabei vom Tagesmotto ganz persönlich zu profitieren:

 

  • Was löst das Zitat bei Ihnen aus?
  • Unter welchen Umständen stimmen Sie der Aussage zu und wann nicht?
  • Was hat die Aussage in Ihrem Leben für eine Bedeutung?
  • Wie kann das Tagesmotto Ihr Leben bereichern?
  • In welchem Zusammenhang könnte die Aussage nützlich sein?
  • Wo wollen Sie sich wie daran erinnern?

P.S.

 

Wo wollen Sie heute etwas Wünschenswertes vorleben? Woran erkennen andere Menschen, dass Sie Ihre Werte leben und es sich lohnt? Haben Sie Spaß dabei und ist das zu erkennen? Kann der Funke überspringen?

Artikel zu Missverständnissen

Artikel zur Persönlichkeit

22+ Tipps für gesundes Selbstvertrauen

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Echtes Selbstvertrauen kommt von innen, ist auch dann verfügbar, wenn es darauf ankommt. Ich unterstütze Sie dabei, den Zugang zu Ihren eigenen Ressourcen zu nutzen, für mehr Selbstsicherheit und mehr Durchsetzungsvermögen.

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 3. November 2011
Überarbeitung: 27. Juli 2020
Englische Version:
AN: #767
K: CNB
Ü:

Der Ursprung allen Konfliktes zwischen mir und meinen Mitmenschen ist, dass ich nicht sage, was ich meine, und dass ich nicht tue, was ich sage. Martin Buber

Den Mund aufmachen, eine Meinung haben und dazu stehen

Tagesmotto*
Der Ursprung allen Konfliktes zwischen mir und meinen Mitmenschen ist, dass ich nicht sage, was ich meine, und dass ich nicht tue, was ich sage. Martin Buber

Übereinstimmung von Worten und Handlungen

 

Wie steht es mit der Übereinstimmung der eigenen Aussagen und Handlungen?

Ehrlich kommunizieren, mit sich und anderen Menschen

 

Weshalb taucht das Thema Walk your Talk taucht immer wieder auf? Weil es so immense Auswirkungen auf uns und unsere Beziehungen hat.

Unsere Handlungen können unseren Worten folgen oder sie können ihnen widersprechen. Wir und unsere Aussagen erweisen sich als zuverlässiger, wenn ihnen die entsprechenden Taten folgen, die in dieselbe Richtung wirken und den angekündigten Absichten dienen.

 

 

Wirkung

 

Gelingt uns die Übereinstimmung von Worten und Taten nicht, dann verlieren wir bei anderen Menschen an Glaubwürdigkeit. Es kann massive Nachteile für andere Menschen haben, wenn wir nicht zu unserem Wort stehen. Das wird früher oder später die Beziehungen belasten. Doch darüber hinaus werden wir uns auch selbst immer weniger vertrauen. Insofern lohnt es sich auch die eigenen Gedanken und Vereinbarungen mit uns selbst genauer anzusehen. Fördern wir das Vertrauen in uns selbst oder sabotieren wir es?

*Anmerkungen

 

Das Tagesmotto wähle ich meist, weil mich etwas daran anspricht. Es lacht mich an oder reizt mich. Es fühlt sich so an, als könnte es etwas bewegen und dem will ich auf dem Grund gehen. So widme ich jedem Tag ein Motto und lasse mich überraschen was es mit mir macht.

Mitunter klärt sich der Grund für die Wahl erst später. Deswegen sind die Gedanken zum Tagesmotto meist auch keine Artikel, sondern Assoziationen. Es sind in Worte verwandelte Gedanken. Sie sind spontan und außerdem veröffentliche ich sie häufig, während ich unterwegs bin. Sie neigen deswegen dazu in Fragmenten zu erscheinen. Fühlen Sie sich eingeladen Ihre Assoziationen hinzuzufügen, um Ihre persönlichen Perspektiven zu bereichern – das Bild abzurunden.

 

Die folgenden Fragen helfen dabei vom Tagesmotto ganz persönlich zu profitieren:

 

  • Was löst das Zitat bei Ihnen aus?
  • Unter welchen Umständen stimmen Sie der Aussage zu und wann nicht?
  • Was hat die Aussage in Ihrem Leben für eine Bedeutung?
  • Wie kann das Tagesmotto Ihr Leben bereichern?
  • In welchem Zusammenhang könnte die Aussage nützlich sein?
  • Wo wollen Sie sich wie daran erinnern?

P.S.

 

Wie klar sprechen Sie Ihren Standpunkt aus und stehen Sie dann auch zu Ihren Aussagen? Folgen Ihren Aussagen auch die entsprechenden Handlungen?

Artikel zu Missverständnissen

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

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Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen finden Sie deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das für Sie passt, freue ich mich auf die Zusammenarbeit.

 

 

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. März 2007
Überarbeitung: 26. Januar 2021
AN: #966

Lassen Sie Geschäfte mit unehrlichen Menschen

Lassen Sie Geschäfte mit unehrlichen Menschen

Bewusste Entscheidungen treffen. Geschäfte mit unehrlichen Menschen. Wer braucht denn sowas?
Geschäfte mit unehrlichen Menschen

Geschäfte mit unehrlichen Menschen

 

Lohnen sich Geschäfte mit unehrlichen Menschen? Und woran sind sie zu erkennen?

 

 

 

Übersicht

 

Video

Keine Geschäfte mit unehrlichen Menschen?

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Vorsicht ist besser als Nachsicht. Nicht jeder Mensch ist ehrlich!

 

Ob, und wenn ja; wie …
Ein Fachmagazin für Handwerker richtete an mich die Frage, ob man mit Personen zusammenarbeiten muss, die nicht immer ganz ehrlich und aufrecht sind. Und falls ja; wie gelingt es trotzdem Geschäfte mit ihnen zu machen? Bis wohin sollte man sich Unehrlichkeit gefallen lassen, bevor man Konsequenzen zieht und beispielsweise für bestimmte Kunden keine Aufträge mehr ausführt?

Nun hat jede Branche ihre Eigenarten und Patentrezepte sind nur bedingt hilfreich. Welche Empfehlungen lassen sich übertragen?

Gerade Handwerker können unzählige Geschichten darüber erzählen, wie sie um die Begleichung ihrer Leistungen kämpfen mussten. Und zu oft gelingt es am Ende dann nicht. Was bleibt, ist nicht nur ein finanzieller Schaden, sondern auch eine Menge Frust und Misstrauen.

 

 

 

Machen oder lassen?

 

Rein rechnerisch könnte ich die gestellte Frage so beantworten:
Geschäfte können mit solchen Personen dann gemacht werden, wenn am Ende aller Ausfälle noch genügend Ergebnis übrig bleibt. Also ist es eine Frage der Kalkulation.
Punkt!?

Allerdings finde ich diese Sichtweise unzureichend.
Selbst, wenn das Ergebnis am Ende noch stimmt, müssten alle verbleibenden zahlenden Kunden die Ausfälle und damit die Unehrlichkeit der anderen ausgleichen. Die ehrlichen Kunden zahlen dann zu viel! Ob die daraus resultierende Kalkulation am Markt durchsetzbar ist, ist hier nur eine der auftauchenden Fragen.

Daher beantworte ich den ersten Teil der Frage lieber mit „NEIN“! Meldet sich mein Bauchgefühl, verzichte ich lieber auf den Auftrag.

 

 

 

Luxus?

 

Das klingt wie Luxus, den sich nicht jeder leisten kann? Ich persönlich sehe es genau umgekehrt: Ich mag mir unehrliche Kunden nicht leisten, denn dadurch verliere ich die ehrlichen Kunden. Dann lieber noch einen Schritt weitergehen und den idealen Kunden anstreben. Dazu ist es erforderlich, dessen Eigenschaften gut zu kennen und ihn einzuladen. Mehr dazu im Artikel: Wählen Sie Ihren idealen Kunden.

Das genügt gerade nicht? Erscheint es trotzdem erforderlich, eine Geschäftsbeziehung einzugehen – ich höre die Stimmen, die rufen „Ich kann mir meine Kunden nicht aussuchen!“ – dann nur unter entsprechender Absicherung. Und den Aufwand für diese Absicherung trägt derjenige, der mit Unsicherheit behaftet ist. Die unehrlichsten Personen pochen allerdings am lautesten auf die Bedeutung von Vertrauen. Die ehrlichen Zeitgenossen haben meist das größte Verständnis für den Wunsch nach Sicherheit.

Setzten Sie auf ehrliche Geschäftspartner. Achten Sie darauf, dass es für alle Beteiligten fair zugeht und verzichten Sie im Zweifel lieber auf einen Auftrag. Dann können Sie sich auf Ihre guten Kunden konzentrieren.

Coaching für Entscheidungen

 

Andauernd gilt es Entscheidungen zu treffen – große und kleine. Manche sind einfach, manche sind schwierig. Viele dieser Entscheidungen treffen wir ohne groß darüber nachdenken zu müssen oder vollkommen unbewusst, also automatisch. Doch hin und wieder kommt der Punkt, an dem wir einer Entscheidung begegnen, bei der wir innehalten, nicht mehr weiter wissen, nicht mehr klar sehen. Oft sind dies Entscheidungen von hoher Tragweite, die außerdem auch noch die Eigenschaft besitzen wichtige Lebensaspekte infrage zu stellen, die bis dahin als gegeben oder nicht veränderbar angesehen wurden. So etwas kann durchaus Druck erzeugen und sogar zur Erstarrung führen, so dass kreative und konstruktive Wege unberücksichtigt bleiben.

Wer klar sieht, kann besser entscheiden und zielgerichtet handeln. Damit das gelingt, gilt es dafür zu sorgen die Optionen zu erkennen und gegebenenfalls zu erweitern, Prioritäten zu klären. Entscheidungscoaching hilft dabei den Wald vor lauter Bäumen zu überblicken und den geeigneten Fokus zu finden. Die besten Entscheidungs- und Kreativtechniken und Methoden zur Entscheidungsfindung lassen sich in einem guten mentalen Zustand am wirkungsvollsten einsetzen.

Um Ihnen die Entscheidung leichter zu machen, sich von mir unterstützen zu lassen, setze ich auf Transparenz. Sie finden auf diesen Seiten unter anderem die Informationen zu mir (Karsten Noack) und den Honoraren.

Artikel zu Missverständnissen

P.S.

 

Wie stehen Sie zu Geschäften mit unehrlichen Menschen?

Artikel rund um die Selbstständigkeit

Narzissten als Geschäftspartner

Was tun, wenn sich Geschäftspartner als Narzissten entpuppen?

Geschäftsplan bzw. Businessplan

Geschäftsplan bzw. Businessplan

Diese Elemente gehören in einen guten Businessplan beziehungsweise Geschäftsplan. Ich halte den Geschäftsplan übrgigens für ein wichtiges Werkzeug.

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Kreativitätstechniken für Ihre Geschäftsidee: Selbstständigkeit braucht ständig frische Ideen

Kreativitätstechniken für Ihre Geschäftsidee: Selbstständigkeit braucht ständig frische Ideen

Auf den Spuren von Steve Jobs in der Garage den Grundstein für das nächste Apple legen? Davon träumen viele Menschen, auch jenseits von Kalifornien. Manch einem Gründer würde schon eine Geschäftsidee genügen, die einen Bruchteil solch eines Potentials hat. Wobei, man wird ja wohl noch träumen dürfen, oder?

Ich zeige Ihnen, wie Sie zu eigenen Geschäftsideen kommen.

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Balanced Scorecard

Balanced Scorecard

Balanced Scorecard hat das Potenzial als Management-System immense Wirkung zu entfalten. Leider werden die Möglichkeiten in der Praxis selten genutzt, weil sie als Softwarelösung empfunden wird und nicht als Steuerungssystem.

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Dezember 2015
Überarbeitung: 9. August 2020
AN: #3450
K:
Ü:

Überzeugen: Systematisch Zweifel säen, statt gegen Wände zu rennen

Überzeugen: Systematisch Zweifel säen, statt gegen Wände zu rennen

Schritt für Schritt überzeugen, statt mit dem Kopf durch die Wand
Systematisch Zweifel säen, statt gegen Wände zu rennen

Systematisch Zweifel säen

 

Manchmal ist es wünschenswert zuerst Zweifel zu säen, damit eine neue Idee überhaupt eine Chance hat. Erfahren Sie weshalb und wie.

 

 

 

Überblick

 

Video

Überzeugende Präsentationen: Gesunde Zweifel säen

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Systematisch Zweifel säen, statt mit dem Kopf durch die Wand

 

Wer eine Wahrheit verbergen will, braucht sie nur offen auszusprechen ﹣ sie wird einem ja doch nicht geglaubt.

Charles Maurice de Talleyrand

 

 

Wenn das nur mal immer so einfach mit der Wahrheit wäre. Wobei es sich bei diesem Zitat um eine durchaus berechtigte Aussage handelt. Zum Thema Glaubwürdigkeit und speziell das nachteilige Säen von Zweifel, an Stellen an denen keine erforderlich sind, finden Sie hier schon einige Artikel.

In der Regel sind Zweifel ja eher nicht erwünscht. Es existieren allerdings auch Situationen, in denen es durchaus wünschenswert ist, Zweifel zu säen. Beispiel: Wer an einem eingefahrenen Zustand etwas ändern möchte, wird nicht immer mit offenen Armen empfangen. Das macht Überzeugungsarbeit nicht gerade einfacher, vor allem, wenn die bisherigen Spielregeln der Entfaltung im Wege stehen. Dann ist auch keine freudige Erwartung beim Publikum vorhanden von neuen Ideen zu hören. Zuerst erfordert es die Bereitschaft des Publikums, Bestehendes überhaupt infrage zu stellen. Dazu werden zuerst möglichst systematisch Zweifel gesät und erst dann die ungewohnte Sichtweise ins Spiel gebracht. Erfahrene Redner gehen dabei mit Strategien ans Werk, die das Publikum dabei unterstützen in geeignete Zustände zu gelangen, in denen sie sich von Schauklappen befreit selbst eine Meinung bilden. Ganz im Sinne von Blaise Pascal, der meinte; „Man lässt sich gewöhnlich lieber durch Gründe überzeugen, die man selbst erfunden hat, als durch solche, die anderen zu Sinn gekommen sind.“

Beispielsweise in den Gruppen- und Einzeltrainings Rhetorik & Präsentation III und Rhetorik & Präsentation IV erfahren Sie, wie das praktisch funktioniert.

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P.S.

 

Wie gehen mit Publikum um, das feste Meinung hat?

Artikel zu Missverständnissen

Artikel zum Thema Kommunikation

Lass das, ich hasse das: Die 11 häufigsten Manipulationstechniken erkennen

Die wesentlichste Voraussetzung — um sich vor Manipulationen zu schützen — ist sich selbst gut zu kennen, um ein etwaiges Bauchgefühl ohne Umwege deuten zu können. Manipulierbar sind wir vor allem dort, wo wir unsicher sind. Punkt! Na gut, ich schmücke es noch etwas aus, doch das ist der Kern: Wer in sich ruht, ist schwer zu manipulieren! Viele Manipulationstechniken basieren darauf Zweifel zu säen, ein schlechtes Gewissen zu machen oder das Ego auf andere Weise zu überrumpeln.

Grenzen der Kommunikation: Wer will, versteht uns falsch

Grenzen der Kommunikation: Wer will, versteht uns falsch

Selbst, wenn wir einer Botschaft die entsprechend verdiente Chance verschaffen, es wird nicht immer fair kommuniziert. Dann helfen Ihnen die besten Techniken und immense Vorbereitung nur bedingt. Irgendein Haar lässt sich in jeder Suppe finden, oder hineinzaubern.

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Erst zweifeln, dann untersuchen, dann entdecken. Henry Thomas Buckle

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 3. Juli 2017
Überarbeitung: 1. Juli 2020
Überarbeitungsplan
AN: #4335

Authentizität: Erstrebenswert oder nervig?

Authentizität: Erstrebenswert oder nervig?

Was hat es mit der Authentizität auf sich?
Authentizität

Authentizität: Erstrebenswert oder nervig?

 

Andauernd wird von Authentizität gesprochen. Ist das auch wieder so ein Modewort? Wie wünschenswert ist welche Form von Authentizität wirklich?

Video

Authentizität: Erstrebenswert oder nervig?

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Ist Authentizität gut oder schlecht?

 

Je nach Perspektive wird an vielerlei Stellen Authentizität gefordert oder zur persönlichen Profilierung dagegen gewettert. Die Gegner oder zumindest Bedenkenträger halten Authentizität für eine Schwäche, einen Wettbewerbsnachteil. Wer das wagt, verrät zu viel über sich. Solch ein Luxus hätte einen zu hohen Preis, behaupten sie. Befürworter sprechen hingegen von einer Stärke. Einige glorifizieren Authentizität und verwechseln sie mit radikaler Ehrlichkeit. Mitunter wird Authentizität auch als Ausrede für mieses Verhalten eingesetzt. Sprechen die Beteiligten tatsächlich vom gleichen Thema? Es könnte helfen zuerst zu definieren, was jeweils darunter verstanden wird.

 

 

 

Definition: Was macht Authentizität aus?

 

Für mich gehören zur Authentizität unter anderem die folgenden Elemente:

  • Die Fähigkeit Gefühle auf angemessene Weise auszudrücken.
  • Eigene Entscheidungen treffen.
  • Eine eigene Meinung bilden, auch jenseits des Mainstreams.
  • Fähig und willig zu sein einen Standpunkt zu beziehen, wenn erforderlich auch Nein zu sagen.
  • Auch zu schmerzlichen Erfahrungen stehen.
  • Auf sich selbst acht geben, anstatt sich von fremden Interessen in eine unerwünschte Richtung steuern lassen.
  • Die einschränkende Angst meistern möglicherweise von anderen Menschen abgelehnt zu werden.
  • Kongruenter Auftritt: verbal und nonverbal im Einklang.
  • Dazu stehen, auch mal nicht sofort eine Antwort zu haben.
  • Die eigenen Werte kennen und leben. Walk your Talk.
  • Die Rollen, die ich ausfülle, entsprechen mir und sind keine Masken.
  • Das eigene Selbst kennen.
  • Ehrlich zu sich selbst und anderen Menschen sein.

 

 

 

Was Authentizität nicht ist

 

Was Authentizität für mich nicht ist? Naive Redseligkeit, Dogmatismus, schonungslose Offenheit und Rüpelhaftigkeit: Unverschämte, rücksichtslose Preisgabe unverlangter Offenbarungen und Verhalten, dass andere Menschen unangemessen einschränkt! Authentizität geht auch mit Respekt.

 

 

 

Ja, und?

 

Wie so oft kommt es auf die Definition an. Für mich klingt Authentizität positiv und erstrebenswert. Deswegen halte ich es für wichtig aufmerksam dafür zu sein, ob und wo ich möglicherweise noch authentischer sein möchte. Eine Überprüfung ist in vielen Momenten des Alltags möglich. Am besten widmen wir dem Thema auch in ruhigen Minuten mit etwas Abstand die verdiente Beachtung.

 

 

 

Hilfreiche Fragen

 

Mit den passenden Fragen lässt sich der eigenen Authentizität auf den Grund gehen:

  • Wer bin ich?
  • Wann spiele ich eine Rolle, die mir nicht entspricht, wann verbiege ich mich schmerzlich?
  • Wie treu bin ich mir selbst?
  • Welche Werte haben welche Prioritäten?
  • Wie steht es mit Selbst- und Fremdbild?
  • Was brauche ich, um authentisch zu sein?

 

 

 

Sich selbst kennen

 

Es lohnt, sich selbst, die eigenen Werte und Prioritäten, Stärken und Potenziale zu kennen, zu wissen, wer wir sind und was uns wichtig ist.

Synonyme

Echtheit, Unverfälschtheit, Integrität, Glaubwürdigkeit, Sicherheit, Verlässlichkeit, Wahrheit, Zuverlässigkeit

Ursprung des Wortes

Das griechische Wort für Authentizität („authentikós“) setzt sich aus den Worten „autos“ („selbst“) und „ontos“ („seiend“) zusammen.

Abraham Maslow Bedürfnisspyramide

 

Weiter nach oben zum Gipfel der Maslowschen Bedürfnispyramide?

 

Abraham Maslow Bedürfnisspyramide

P.S.

 

Das Ziel des Lebens ist Selbstentfaltung. Seine eigene Natur vollkommen zu verwirklichen – dafür ist jeder von uns da, meinte Oscar Wilde. Und was meinen Sie?

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Artikel zu Missverständnissen

Glossar

 

Im Glossar finden Sie Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen ﹣ in Gesprächen und Präsentationen.

 

 

Fragen Sie ruhig! Wenn Sie trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig werden, senden Sie mir doch eine Nachricht.

 

Coaching Berlin

Erstveröffentlichung des Artikels von Karsten Noack am 14. September 2015
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18 Tipps, mit denen Sie Ihre Durchsetzungskraft steigern

18 Tipps, mit denen Sie Ihre Durchsetzungskraft steigern

So verbessern Sie Ihr Durchsetzungsvermögen
Durchsetzungsstärke

Durchsetzungsstärke

 

Erfahren Sie, wie Sie Durchsetzungsfähigkeit erlernen und erfolgreich anwenden. Es folgen 18 Tipps für mehr Durchsetzungskraft in Privat- und Berufsleben.

Video

19 Tipps, um die Durchsetzungskraft zu steigern

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Überzeugungskraft

 

Durchsetzungsvermögen beruht auf Überzeugungskraft. Dabei ist das, wovon überzeugt werden soll, untrennbar mit der Person verknüpft, die ihr Anliegen verwirklichen will. Wichtig ist neben der Qualität und Attraktivität des Angebots auch die überzeugende Präsentation. Die Art und Weise, wie wir wahrgenommen werden, hat großen Einfluss auf unsere Durchsetzungskraft und entscheidet wesentlich darüber, ob wir Vertrauen und Unterstützung erhalten oder ob uns Widerstand entgegengesetzt wird. Das gilt nicht nur im beruflichen Umfeld, sondern auch im privaten Bereich.

 

 

 

Stärken Sie Ihre Durchsetzungskraft: 18 Tipps

 

Die Möglichkeiten, die Durchsetzungskraft zu stärken, sind vielfältig: Ausstrahlung, fachliche und soziale Kompetenzen, rhetorische und kommunikative Fähigkeiten sowie Verhandlungsgeschick machen sich positiv bemerkbar. Auch Erfahrungen spielen eine große Rolle, die allerdings eine gewisse Zeit benötigen, um Teil einer gereiften Persönlichkeit zu werden. Andere Faktoren können gezielt gefördert werden, insbesondere die nonverbale Kommunikation. Und hier sind 18 Tipps:

 

 

 

1. Sich selbst kennen

 

Wer sich selbst, die eigenen Stärken, Schwächen, Werte und Prioritäten, Ziele oder gar Vision, die eigene Rolle, kennt, hat es deutlich einfacher.

Es ist eine lebenslange Aufgabe, sich mit grundlegenden Fragen zu beschäftigen und sich in Selbstreflexion zu üben. Es lohnt sich!

Gesunde Selbstsicherheit beruht auf Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein, also das Wissen um persönliche Eigenarten, Stärken und Potenziale, Erfahrungen und Selbstwirksamkeitserwartung. Das schlägt sich konsistenter Wahrnehmung, Denken und Handeln wieder.

 

 

 

2. Klare Ziele

 

Klären Sie für sich Ihre Ziele und Prioritäten und dann sorgen Sie für klare Botschaften. Wenn Sie schon selbst nicht Ihre Ziele vollständig verstehen, wird es schwer sie zu kommunizieren. Doch das ist erforderlich.

Überschaubare Ziele über einen absehbaren Zeitraum, die konsequent verfolgt werden, sind ein wichtiger Schritt. Anschließend lässt sich kritisch hinterfragen, wie das Ziel erreicht wurde und was es zu lernen gibt.

Das Erreichen auch kleiner Ziele fördert das Selbstvertrauen und ermutigt, weitere Herausforderungen anzugehen und so mit der Zeit die Durchsetzungsfähigkeit zu verbessern.

 

 

 

3. Bleiben Sie Ihren Werten treu

 

Wirklich durchsetzungsfähige Menschen müssen gerade keine rücksichtslosen Egoisten sein. Selbst, wenn Sie über die Macht verfügen, etwas selbst bei Widerstand durchzusetzen oder sich über anerkannte Werte hinwegzusetzen, bleiben Sie sich lieber treu. Sonst bleibt es bei einem Pyrrhussieg. Der Zweck heiligt nicht die Mittel!

Wer meint sich mittels Machoverhalten durchsetzen zu müssen reduziert den eigenen Status und verliert selbst bei kurzfristigem Erfolg durch Mitdemkopfdurchdiewand.

 

 

 

4. Umgang mit Andersdenkenden

 

Wer sich und sein Vorhaben durchsetzen will, muss mit Ablehnung rechnen, sobald sich daraus Veränderungen für andere ergeben. Dabei geht es nicht nur um tatsächlichen Wandel, sondern um die vermuteten Auswirkungen und Absichten. Versetzen Sie sich in die Sichtweise anderer Menschen.

Durch Transparenz und Glaubwürdigkeit lassen sich Widerstände verhindern oder zumindest reduzieren.

Wird beherzigt, dass die Bedeutung einer Botschaft letztlich vom Empfänger bestimmt wird, sollte eine geeignete Form der Vermittlung gewählt werden, um die Wahrscheinlichkeit von Missverständnissen gering zu halten.

Ist ein Standpunkt haltbar, dann gibt es auch überzeugende, vernünftige Argumente dafür. Dann gelingt es auch, die Vorteile klar herauszustellen.

Aggressivität ist hingegen ein Hinweis darauf, dass eigene Themen nicht geklärt sind.

 

 

 

5. Druck im Vergleich zu Offenheit

 

Druck erzeugt Gegendruck, dieses Prinzip ist aus der Physik bekannt. Es lässt sich aber auch auf die Kommunikation übertragen. Wer sich um jeden Preis durchsetzt, macht sein Gegenüber zum Gegner und beschwört Ablehnung herauf, selbst wenn das erzwungene Ergebnis für andere förderlich wäre. Wer hingegen zeigt, dass er seinen Einfluss nur dann einsetzt, wenn es wirklich erforderlich ist, lässt sein Gegenüber am Prozess teilhaben und mindert so den Widerstand.

 

 

 

6. Die notwendige mentale Balance

 

Wir geben ständig Informationen über uns selbst preis. Insbesondere körpersprachliche Signale vermitteln, ob und wie man zu dem steht, was man sagt. Dies ist vor allem in Verhandlungssituationen  relevant, in denen Gesprächspartner einander in der Regel genau beobachten und die Beweggründe des oder der anderen kritisch hinterfragen. In solchen Momenten macht eine unbedachte Körpersprache angreifbar. Doch sie drückt aus, was in uns vor sich geht.

Durchsetzungsvermögen erfordert einen überzeugenden Auftritt. Wer die Mitte verloren hat, befindet sich in einem Zustand der Unausgeglichenheit, steht buchstäblich neben sich und kann weniger gut auf die sonst vorhandenen Ressourcen zugreifen. Deswegen gilt zu trainieren auf möglichst direktem Weg das innere Gleichgewicht wiederherzustellen, wenn es mal verloren gegangen ist. In emotional bewegten Momenten, etwa in Situationen, die als Angriff empfunden werden, reagieren wir sonst schnell unbedacht, ohne die Konsequenzen zu bedenken.

Je klarer ich mir selbst bin, desto leichter habe ich es auch souverän Nein zu sagen. Wer sich selbst und die eigenen Knöpfe kennt ist autonomer, gibt besser auf sich und die Anliegen acht, kommuniziert souveräner.

Dass man sich verliere, sei noch nicht schlimm, schrieb Marcel Proust (1871 bis 1922) in „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“, sondern dass man sich hinterher nicht wieder zurechtfinden könne. Eben darum geht es zunächst: auf direktem Weg ein inneres Gleichgewicht herzustellen.

7. Wie wirken unangemessene Reaktionen auf das Gegenüber?

 

Die Wahrscheinlichkeit, dass die erste Reaktion auch die bestmögliche ist, sinkt mit dem Grad des negativen emotionalen Gehalts. Gerade bei Wut empfiehlt es sich, wieder zu sich zu kommen und erst dann zu handeln. Eine angemessene, gegebenenfalls sogar wohlwollende Reaktion vermittelt Souveränität, erhöht das eigene Ansehen und damit auch die Durchsetzungskraft. Wer hingegen harsch auftritt, dem werden Schwäche und Unsicherheit unterstellt. Auch ständiges Nachgeben ist nicht sinnvoll: Es hat Benachteiligung zur Folge, das Ansehen und die Durchsetzungskraft leiden. Wer sich jedoch immer durchsetzt, dem wird unterstellt, es ginge nicht um die Sache, sondern nur um persönliche Erfolgserlebnisse.

Neben diesen beiden Extremen existieren Alternativen, die darauf abzielen, Verantwortung zu übernehmen und Einsatz für sich und sein Anliegen zu zeigen. Der Fokus sollte darauf liegen, die eigenen Interessen unter Beachtung der persönlichen Werte überzeugend zu vertreten und zugleich das Gegenüber einzuladen, an einem gemeinsamen Vorhaben teilzuhaben. Dafür ist es sowohl erforderlich, die Meinungen anderer zu würdigen, als auch im Zweifelsfall gegen den Strom zu schwimmen. Dies zeigt sich im gesamten Auftreten und besonders in der Körpersprache.​

 

 

 

8. Die Rolle der Körpersprache

 

Die nonverbale Kommunikation spielt in vielen Bereichen eine große Rolle, obgleich ihr oft zu wenig Gewicht beigemessen wird. Während Argumente in der Regel gut vorbereitet werden, überlässt man die Körpersprache meist dem Zufall. Oft sagt diese allerdings etwas anderes, als verbale Äußerungen vermitteln sollen. Besonders dann, wenn man versucht, sich zu verstellen oder etwas zu unterdrücken.

Gerade in Verhandlungssituationen wollen sich viele Menschen so vorteilhaft wie möglich darstellen und sich ihre Aufregung nicht anmerken lassen. Das Ergebnis entspricht dann in der Regel nicht den Erwartungen, weil der innere Druck sehr groß ist und sowohl die körperliche als auch die geistige Beweglichkeit lahmt. Anstatt schlecht zu schauspielern, empfiehlt es sich, authentisch und professionell aufzutreten. Schließlich geht es darum, sich selbst und das eigene Angebot überzeugend zu präsentieren. Dazu müssen der verbale und der nonverbale Teil der Kommunikation übereinstimmen: Man sollte sich daher auch körpersprachlich aufrecht, offen, zugewandt und auf Augenhöhe zeigen.

 

 

 

9. Wie stimmig sind Sie: Die Bedeutung der Stimme

 

Die Wirkung der Stimme ist immens, im Guten, wie im Schlechten. Über die Stimme wird vieles transportiert, ob wir wollen oder nicht. Von ihr leiten die Zuhörer ab, wie wir sind und wie wir zu unseren Aussagen stehen.

Um die Stimme wirkungsvoll einzusetzen, lohnt es sich sowohl an der inneren Haltung, der Stimmtechnik und der Stimmpflege zu arbeiten.

 

 

 

10. Klare Botschaften statt Weichmacher

 

Setzen Sie auf klare, prägnante Botschaften. Einfache Sätze, verständliche Sprache … die Grundlagen der Kommunikation beachten.

Dazu gehört auch der Verzicht auf Weichmacher, die Ihren Aussagen die Kraft nehmen. Gönnen Sie sich den Beitrag mit dem Titel: Diese 10 Weichmacher schaden Ihnen und Ihrer Botschaft. Den Link finden Sie unten.

So machtvoll Sprache sein kann, so leicht stellen wir uns mit ungeeigneten Worten selbst ein Bein.

 

 

 

11. Worten Taten folgen lassen

 

Durchsetzungsvermögen basiert auch auf einer starken Motivation. Einen Grundbaustein liefern dabei die persönlichen Werte, die sinnvolle Wegweiser für unser Handeln darstellen. Wer seine Werte formuliert und lebt, findet Halt und Orientierung, auch für die Beurteilung des eigenen Verhaltens.

Mit einem gut durchdachten Plan werden vor allem komplexe Vorhaben schon vor dem Start überprüfbar: Ein Konzept liefert gewissermaßen den Bauplan für die Realisierung und verschafft einen Überblick über die anstehenden Aufgaben. Um diese schneller voranzubringen, werden Prioritäten gesetzt, also wichtige und weniger wichtige Schritte definiert. Die Aufgabenfolge nach Bedeutung und Dringlichkeit festzulegen, hilft, den Prozess zu vereinfachen und Ressourcen sinnvoll einzusetzen.

Doch letztlich lassen erst Taten aus einem Vorhaben Realität werden, denn ohne konsequente Umsetzung nutzt die beste Planung wenig. Das Umfeld registriert, wie engagiert wir ans Werk gehen, und die Glaubwürdigkeit steigt, wenn das Gesagte auch verwirklicht wird.

 

 

 

12. Umgang mit Hindernissen

 

Hindernisse treten oft nicht überraschend auf; viele sind absehbar oder kündigen sich an. Durch das Einkalkulieren von Problemen können entsprechende Maßnahmen schon im Vorfeld vorbereitet werden. Wer einen Plan B im Schubfach hat, ist in der Lage, entspannter mit Schwierigkeiten umzugehen.

Auch andere beobachten, wie wir mit Hindernissen verfahren. Behaupten lässt sich viel, doch in diesen Momenten zeigt sich, wie hoch die Bereitschaft tatsächlich ist, sich einzusetzen. Ein positiver Effekt besteht dabei darin, dass jede gemeisterte Situation uns weiter stärkt. Das Vertrauen in das eigene Handeln und Urteilen wächst. Davon profitiert auch die Glaubwürdigkeit und die Ausstrahlung auf andere.

 

 

 

13. Flexibilität, Bewegung und Stabilität

 

Flexibilität bedeutet eine grundsätzlich positive Haltung zu Veränderungen. Doch nicht immer heißen wir alle Neuerungen willkommen. Manche werden als unproblematisch wahrgenommen, während andere das Gefühl vermitteln, dem bisherigen Leben seine Grundlage zu entziehen. Veränderungen sind, ob wir wollen oder nicht, ein Bestandteil des Lebens. Deshalb lohnt es sich immer wieder sich auf sie einstellen. Flexibel zu sein bedeutet auch, vielfältige Möglichkeiten in immer neuen Situationen zu entdecken.

Die richtige Balance zwischen der Würdigung und Stabilisierung des Erreichten, Offenheit für Veränderungen und die Bereitschaft zur Weiterentwicklung sorgen für Flexibilität. Wer sich zu lange auf seinem Erfolg ausruht, der verliert schnell den Anschluss und wird nicht mehr entsprechend wahrgenommen.

 

 

 

14. Auf die überzeugende Präsentation kommt es an

 

Je attraktiver ein Ziel ist, desto leichter lassen sich andere Menschen davon überzeugen. Alle Vorteile nutzen jedoch nichts, wenn es nicht gelingt, die entsprechende Zielgruppe dafür zu begeistern. Ohne die Bereitschaft, sich als Persönlichkeit hinter eine Botschaft zu stellen, bleiben viele Potenziale ungenutzt.

Es ist erforderlich, sich und sein Anliegen deutlich zu definieren. Wer das nicht tut, erlebt, dass andere Menschen dies für einen übernehmen. Die daraus resultierende Wahrnehmung entspricht dann oft nicht den eigenen Interessen.

Es werden deshalb Kenntnisse und Fähigkeiten benötigt, um ein Angebot erfolgreich zu vermitteln, eine Kompetenz, die erlernt werden kann.

 

 

 

15. Dranbleiben

 

Zeigen Sie Durchhaltevermögen. Es dient dem aktuellen Vorhaben und auch zukünftigen, wenn deutlich wird, dass Sie dranbleiben und zu Ihren Zielen stehen.

Haben Sie sich erst den Ruf erworben, dranzubleiben, werden die Zweifler seltener.

 

 

 

16. Bereiten Sie sich gut vor

 

Erkunden Sie die Perspektiven, versetzen Sie sich in die Sichtweise anderer Positionen. Sammeln Sie Informationen wie Zahlen, Daten, Fakten und über die Eigenarten der betroffenen Personen. Was sind deren Motive, Ängste und persönlichen Muster?

Umso besser Sie vorbereitet sind, desto wirksamer werden Sie kommunizieren. Wenn Ihnen ein Anliegen wirklich am Herzen liegt, dann bereiten Sie sich gut vor — gegebenenfalls mit professioneller Unterstützung.

 

 

 

17. Beziehungen

 

Jeder von uns ist auf andere Menschen angewiesen. Der Rückgriff auf soziale Netzwerke und Experten hilft dabei, für eigene Vorhaben die nötige Unterstützung zu finden. Zwischenmenschliche Beziehungen haben auch deshalb besondere Aufmerksamkeit verdient.

Der Schlüssel liegt im kompetenten, respektvollen Umgang mit Menschen. Durchsetzungsvermögen ist nicht die Fähigkeit, Ideen gegen, sondern mit anderen Menschen zu realisieren.

 

 

 

18. Lernbereitschaft

 

Werten Sie Ihre Erfahrungen aus, auch und gerade die Rückschläge. Überlegen Sie, welche Konsequenzen Sie daraus ziehen und was Sie in der Zukunft anders machen wollen. So werden Sie stetig besser in dem, was Sie tun.

Und nun?

 

Durchsetzungsfähigkeit ist eine Eigenschaft, die sich in kleinen Schritten trainieren lässt. Setzen Sie sich für Ihre Anliegen ein, bleiben Sie dabei Ihren Werten treu. Respektvoll miteinander geht es leichter als gegeneinander.

Wie Sie und Ihre Botschaft überzeugen — in Gesprächen und Präsentationen

 

Es existiert zwar kein Patentrezept für erfolgreiches Überzeugen, doch es gibt einige wesentliche Elemente die Ihre Chancen deutlich erhöhen.

Lernen Sie diese Elemente kennen und nutzen — authentisch und mit Leichtigkeit. Erfahren Sie, wie Sie Widerstand abbauen und sogar vermeiden. Es ist möglich, mit weniger Konflikten mehr Menschen zu überzeugen. Ich zeige Ihnen, was Sie tun können, um als Persönlichkeit positiv wahrgenommen zu werden. Besondere Beachtung verdient dabei Ihre Körpersprache. Machen Sie verbal und nonverbal Eindruck. Lernen Sie, die Möglichkeiten der Sprache auszuschöpfen, erfahren Sie, wie Sie Ihre Botschaften über Storytelling emotionalisieren. Wenn Sie es wünschen, dann zeige ich Ihnen auch, wie Sie Zahlen, Daten, Fakten geschickt und wirkungsvoll visualisieren. Mit diesem Wissen, relevanten Kenntnissen und praxistauglichen Fähigkeiten steigern Sie Ihre Überzeugungskraft in Gesprächen, Reden und Präsentationen.

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

Sie wünschen sich professionelle Unterstützung? Lassen Sie uns dazu ins direkte Gespräch kommen. Bei Interesse, für organisatorische Fragen und Terminvereinbarungen erreichen Sie mich persönlich am besten über das nachfolgende Formular oder per E-Mail (mail@karstennoack.de). Telefonisch bin ich am ehesten montags bis donnerstags in der Zeit von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr zu sprechen: Telefon 030 / 864 213 68, Mobil 01577 / 704 53 56. Meist bin ich im Einsatz, hinterlassen Sie dann bitte eine Nachricht mit Ihrer Telefonnummer in Deutschland. Denken Sie unbedingt daran sehr konkret den Anlas Ihres Anrufs zu nennen. Ich rufe Sie dann so schnell wie möglich zurück. Hinweise zum Datenschutz finden Sie hier.

Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen finden Sie deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das für Sie passt, freue ich mich auf die Zusammenarbeit.

 

 

Nachricht

 

Um es Ihnen und mir leicht zu machen, bitte ich Sie dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist Ihnen überlassen, was Sie eintragen. Umso genauer Sie sind, desto einfacher machen Sie mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklären Sie sich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Ihnen ist bekannt, dass Sie Ihre Einwilligung jederzeit widerrufen können. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

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Artikel zu Missverständnissen

P.S.

 

Wie stärken Sie Ihre Durchsetzungsstärke?

Menschen mit einer neuen Idee gelten so lange als Spinner, bis sich die Sache durchgesetzt hat. Mark Twain

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 12. April 2021
AN: #52555
K:
Ü: X

Gewusst wie: Lampenfieber durch Bewegung abschütteln

Gewusst wie: Lampenfieber durch Bewegung abschütteln

Wenn schon, dann bitte richtig!
Gewusst wie: Lampenfieber durch Bewegung abschütteln. Es beginnt beim richtigen Stand!

Bewegung und Lampenfieber

 

Erfahren Sie, wie Sie Stress und Lampenfieber bei Reden und Präsentationen durch unterstützende Bewegungen abschütteln.

Bewegung und Stress

 

Stress kann durch Bewegung abgebaut werden. Doch viele Menschen, die unter Lampenfieber und Redeangst leiden, strengen sich bewusst an, möglichst ruhig zu erscheinen und unterdrücken deshalb so weit wie möglich alle Bewegungen. Dadurch wird beispielsweise auch auf eine ansprechende Gestik verzichtet.

 

 

 

Die Unruhe findet ihren Weg an die Oberfläche…

 

… so oder so. Ein Bedürfnis zu unterdrücken, ist ansteckend. Und weil der Körper bestrebt ist, den Stress durch andere Bewegungen abzuschütteln, tauchen sie dann zwangsläufig an unkontrollierten Orten auf. Es sind diese eigenartigen Bewegungen, die nicht zur Aussage gehören und die Zuschauer irritieren. Häufiges Kratzen, Zucken, mit den Fingern spielen, mit den Füßen wippen, mit dem Körper schaukeln und viele andere Bewegungen sorgen dann für Unruhe beim Redner und schließlich auch beim Publikum. Die Spiegelneuronen machen sich bemerkbar; die Unruhe färbt ab! Darauf ist Verlass!

Stattdessen lieber:

 

 

 

Stress abschütteln: Bewegung gezielt nutzen

 

Viel besser als alle verkrampften Kontrollversuche ist es, bei Lampenfieber Techniken zu lernen, bei denen Bewegungen sowohl der Aussage als auch dem Zustand des Redners zugutekommen. Schon eine angemessene Gestik wirkt Wunder, wenn sie auch die Aussagen unterstützt.

 

 

 

Wohin mit den Händen?

 

Nehmen Sie die Hände locker oberhalb Ihres Bauchnabels ineinander, denn das ist ein guter Ausgangspunkt für eine natürliche Gestik. Mit etwas Übung wird es so leichter unterstützende Gesten an den Tag zu legen, anstatt an irgendetwas nervös herumzuspielen. Solche unkontrolliert verkrampften Bewegungen lenken Sie selbst und Ihr Publikum nur unnötig ab.

Behalten Sie die Hände möglichst frei und nehmen Sie nur dann Dinge in die Hand, wenn es unbedingt erforderlich ist. Benötigen Sie eine Fernbedienung, dann kommt diese in die nichtdominante Hand. Dort stört sie am wenigsten und gibt nach einer Gewöhnungszeit Ruhe. Es gibt Redner und Rednerinnen, die haben die ganze Zeit einen Stift in der Hand, obwohl sie nichts schreiben. Das wirkt eigenartig und zieht die Aufmerksamkeit auf sich.

 

 

 

Klingt nebensächlich, ist es aber nicht: der gute Stand beim Reden

 

Ganz wesentlich ist ein guter Stand. Aus ihm heraus sind unterstützende Bewegungen viel leichter. Das klingt einfach und trivial? Mag sein, doch schon das braucht in der Regel etwas Hilfestellung und Übung. Wer ihn nicht geübt hat, verändert meist so oft den Stand, dass vom sprichwörtlichen Standpunkt keine Rede mehr sein kann.

Besser: Stellen Sie die Füße parallel oder etwas mit den Spitzen nach außen. Je nach Typ ist es am besten, wenn der Fußabstand etwas weniger oder breiter als die Schulter ist. Ja, es gibt kleine kulturelle Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Die sind  allerdings relative klein, wenn es um einen guten Stand bei einer Rede geht. Achten Sie darauf, die Knie nicht nach hinten durchzudrücken. Das macht Sie unbeweglich. Und das sowohl körperlich als auch geistig. Wenn der Stand sicher ist, dann ist auch der Reiz kleiner zu wackeln oder zu wippen. Nicht schön, wenn Sie behaupten, dass Sie für etwas stehen und dabei einen symbolischen Schritt nach hinten machen oder sonst wie wankelmütig erscheinen. Zeigen Sie lieber Haltung! Halten Sie den Oberkörper aufrecht. Die Schultern hängen weder dabei, noch sind sie zu steif nach hinten gezogen. Dabei immer schön locker bleiben! Halten Sie den Kopf gerade. Achten Sie darauf, dass die Nase weder hochschaut, das würde arrogant wirken, noch nach unten gerichtet ist, denn das wirkt unsicher und unterwürfig.

Fazit: Ein guter Stand wirkt souverän und Sie fühlen sich auch sicherer.

Ist es Lampenfieber oder Redeangst?

 

Lampenfieber und Redeangst sind keine Synonyme. Das die Bezeichnungen so oft synonym verwendet werden hat Folgen. Was bei Lampenfieber gut funktioniert, wirkt bei Redeangst kaum und kann sie sogar noch verschlimmern. Hinweis finden Sie im Artikel Redeangst: Wenn das Lampenfieber keines ist.

Hilfe bei Lampenfieber & Co.

 

Wenn Sie erfolgreich sein wollen, dann sind Sie an vielen Stellen gefordert, effektiv zu sprechen und zu präsentieren, zu überzeugen und für Ihre Ideen zu kämpfen. Leider schweigen viele Menschen, weil sie unter enormem Lampenfieber leiden. Lampenfieber kann eine anregende Wirkung haben. Manchmal allerdings überwiegt die Angst und der Mensch verstummt. So halten sich viele Menschen mit ihren Beiträgen zurück. Das ist schade, besonders wenn jemand etwas Wertvolles beizutragen hat.

Blockiert Sie Lampenfieber oder Leistungsangst und vereitelt Ihre Ambitionen? Dann werden Sie aktiv! Es ist möglich, Ihre Angst vor öffentlichen Reden aufzulösen.

Seit 1998 helfe ich Menschen, sich und ihre Botschaften überzeugend zu präsentieren. Während dieser Zeit habe ich viele Rednerinnen und Rednern mit intensivem Lampenfieber geholfen. Weil es manchmal mehr ist als nur Lampenfieber, bringe ich die erforderliche therapeutische Zulassung als Therapeut für die Ausübung von Psychotherapie mit. Bei mir – weil Sie Ihre Auftritte vor Ihrem Publikum genießen wollen – sind Sie in guten Händen.

Sie können selbst am besten einschätzen, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Hier finden Sie die Honorare für meine Unterstützung.

Falls Sie gerade nicht in Berlin sind, wählen Sie Termine mit mir per Telefon oder online mit Videounterstützung. Wobei es durchaus gute Gründe für eine Reise nach Berlin gibt.

Profitieren Sie von meiner Erfahrung in Marketing, Psychologie und Kommunikation. Mehr über mich erfahren Sie in meinem Profil.

 

 

Lampenfieber ...

 

 

%

... quält mich.

%

... hat mich früher gequält und ist heute weg oder viel besser.

%

... ist kein relevantes Thema für mich.

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (2017, n= 482)

P.S.

 

Was fällt Ihnen dazu ein?

Artikel zum Thema Lampenfieber und Redeangst

Lampenfieber: 18 Tipps für sichere Reden und Präsentationen

Empfehlungen auf dem Prüfstand. Nicht nur die Empfehlung Alkohol zur Minderung von Lampenfieber, Redeangst und Auftrittsangst zu verwenden geht schnell nach hinten los. Hier sind 18 bessere Tipps.

Hilfe bei Redeangst: Wenn das Lampenfieber keines ist

Hilfe bei Redeangst: Wenn das Lampenfieber keines ist

Wenn nach zahlreichen Redegelegenheiten, Rhetorik- und Kommunikationstrainings, angeblich bewährten Techniken und Übungen gegen Lampenfieber und Nervosität beim Auftritt, die Intensität des Lampenfiebers immer noch nicht abgenommen hat, könnte es daran liegen, das es kein Lampenfieber ist. Redeangst, Logophobie, Redehemmung, Auftrittsangst sind anders als Lampenfieber.

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Artikel zu Missverständnissen

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 11. Oktober 2009

Überarbeitung: 1. August 2019
Englische Version:
AN: #641
K: CNB
Ü:

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