7 Möglichkeiten, die interne Kommunikation im Unternehmen zu verbessern

7 Möglichkeiten, die interne Kommunikation im Unternehmen zu verbessern

So lässt sich die Kommunikation verbessern.
Kommunikationsbausteine

Die interne Kommunikation im Unternehmen zu verbessern

 

So lässt sich die interne Kommunikation in Unternehmen mit einfachen Mitteln verbessern.

Überblick

 

 

 

 

7 Möglichkeiten, die interne Kommunikation im Unternehmen zu verbessern

 

Es gibt einige Möglichkeiten, die interne Kommunikation im Unternehmen zu verbessern. Interne Kommunikation ist für jedes Unternehmen wichtig, um effektiv zu funktionieren. Die Mitarbeitenden sollten das Gefühl haben, dass sie auf einfache Weise mit ihren Teammitgliedern und der oberen Führungsebene kommunizieren können, denn das trägt zur Produktivität und zum Gesamtergebnis bei.

Die folgende Liste enthält umsetzbare Schritte zur Verbesserung der internen Kommunikation:

 

 

 

1. Mache wichtige Informationen zugänglich

 

Jede Organisation hat ihr eigenes internes Wissen, oder Informationen, die alle Mitarbeitenden verstehen müssen. Es kann einige Zeit dauern, bis neue Mitarbeitende gelernt haben, wie das Unternehmen vorgeht, beispielsweise das Protokoll für die Erstellung von Unterlagen für Kunden oder andere Best Practices.

Hilf deinen Mitarbeitenden, sich diese Informationen schneller anzueignen, indem du sie in die Schulungen einbeziehst und interne Dokumente erstellst, die als Referenz verwendet werden können.

 

 

 

2. Stärke die Verbundenheit

 

Die Kommunikation sollte nicht nur zwischen den Teammitgliedern verbessert werden, die zusammenarbeiten, sondern auch zwischen den Beschäftigten und ihren Vorgesetzten. Achte darauf, dass dies in den Managementschulungen angesprochen wird.

Führungskräfte, die sich die Zeit nehmen, ihre Mitarbeitenden kennenzulernen, und die bereit sind, ihnen zuzuhören, werden es leichter haben, zu kommunizieren und ihre direkten Mitarbeitenden bei der Stange zu halten.

Wenn die Beschäftigten das Gefühl haben, dass ihre Vorgesetzten auf ihre individuellen Anliegen eingehen können, fühlen sie sich eher mit ihnen verbunden.

 

 

3. Schaffe einen offenen Dialog

 

Halte deine Mitarbeitenden über Veränderungen im Unternehmen, Fortschritte und Zukunftspläne auf dem Laufenden. Das kann über einen regelmäßigen Newsletter oder auf Betriebsversammlungen geschehen.

Erlaube den Beschäftigten außerdem, sich an dieser Diskussion zu beteiligen.

Ermutige sie zu Fragen und Kommentaren und zeige, dass alle Ideen willkommen sind. Die Mitarbeitenden werden eher bereit sein, gut zu kommunizieren, wenn sie das Gefühl haben, dass sie mitbestimmen können, wohin sich das Unternehmen entwickelt.

 

 

 

4. Mache den Auftrag und die Vision deutlich

 

Nimm dir die Zeit, die Werte und den Auftrag des Unternehmens zu erklären, sei es im Rahmen eines Workshops oder als regelmäßige Erinnerung an die Mitarbeitenden.

Wenn sich die Mitarbeitenden über die Unternehmensziele einig sind, können sie auch besser miteinander kommunizieren, um sie zu erreichen.

Kaum etwas verbindet mehr, als eine gelebte und geteilte Mission, die sich auf eine lockende Vision ausrichtet.

 

 

 

5. Fördere den Informationsaustausch

 

Biete eine Online-Plattform für den Wissensaustausch an. Die Beschäftigten lesen wahrscheinlich regelmäßig über Brancheninformationen und -trends, also biete ihnen einen Ort, an dem sie diese Informationen teilen können. Wenn sie die Möglichkeit haben, zu zeigen, was sie wissen, werden sich die Mitarbeiter/innen gerne an diesem Vorhaben beteiligen. Das schafft nicht nur mehr Energie und Bedeutung in der Kommunikation, sondern der Austausch von wertvollen Erkenntnissen ist auch für das Unternehmen hilfreich.

 

 

 

6. Online-Tools

 

Es gibt viele Arten von Online-Tools, mit denen die Kommunikation erleichtert werden kann. Diese Tools helfen dabei, den Fortschritt eines Projekts zu verfolgen, damit alle wissen, was noch zu tun ist. Persönliche Kommunikation ist zwar immer wichtig, aber Online-Tools können dabei helfen, Zeit zu sparen und die Arbeit zu dokumentieren.

 

 

 

7. Externe Veranstaltungen planen

 

Schaffe Gelegenheiten für Mitarbeitende, sich außerhalb des Büros zu treffen. Kaum etwas beeinträchtigt die Kommunikation mehr als Mitarbeitende im Unternehmen, die sich noch nicht wirklich kennen. Plane eine Weihnachtsfeier oder eine Happy Hour nach der Arbeit. Das gibt den Mitarbeitenden auch etwas, worauf sie sich freuen können, was das Engagement und die Kommunikation fördert.

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Wie sorgst du dafür, die interne Kommunikation an deinem Arbeitsplatz zu verbessern?

Vorsicht, Kommentare!

 

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

Artikel zum Thema Kommunikation

Salamitaktik erkennen: Wenn kleine Zugeständnisse zu weit führen

Salamitaktik verändert Vereinbarungen Schritt für Schritt. Erfahre, wie du schleichende Entwicklungen erkennst, Grenzen schützt und bewusst entscheidest.

Rapport

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2017
Überarbeitung: 5. Juli 2019
AN: #7670
K:
Ü: B

Executive Presence: souverän wirken und führen | Karsten Noack

Executive Presence: souverän wirken und führen | Karsten Noack

Executive Presence (Leadership Presence): Was ist das und wie kannst du sie entwickeln?
Executive Presence

Executive Presence

 

 

Wenn Kompetenz, Haltung und Wirkung zusammenkommen

 

Manche Menschen betreten einen Raum und werden wahrgenommen.

Sie müssen dafür weder besonders laut noch dominant auftreten.

Sie vermitteln Klarheit.

Präsenz.

Orientierung.

Und den Eindruck:

Diese Person weiß, wofür sie steht.

Executive Presence beschreibt die Fähigkeit, gerade in wichtigen Situationen glaubwürdig, klar und souverän zu wirken.

Im Gespräch.

Im Meeting.

Vor einem Gremium.

In einer Verhandlung.

Auf der Bühne.

Vor der Kamera.

Und besonders dann, wenn Druck entsteht.

 

 

 

Executive Presence ist mehr als Auftreten

 

Executive Presence wird gelegentlich auf Körpersprache, Kleidung, Stimme oder rhetorische Techniken reduziert.

Diese Aspekte können eine Rolle spielen.

Sie greifen jedoch zu kurz.

Wirkung entsteht aus dem Zusammenspiel von:

Haltung.

Klarheit.

Kompetenz.

Kommunikation.

Präsenz.

Verhalten.

Wer äußerlich Souveränität darstellen möchte, die innerlich kaum getragen wird, wirkt schnell inszeniert.

Deshalb geht es weniger darum, eine Führungspersönlichkeit zu spielen.

Es geht darum, die eigene Kompetenz und Haltung sichtbar werden zu lassen.

 

 

 

Wann wird Executive Presence besonders wichtig?

 

Häufig fällt die eigene Wirkung gerade dann stärker ins Gewicht, wenn Verantwortung und Sichtbarkeit wachsen.

Zum Beispiel:

  • beim nächsten Karriereschritt

  • beim Einstieg in eine Führungsrolle

  • beim Wechsel ins Senior Management

  • auf C-Level

  • in Geschäftsführung oder Vorstand

  • bei wichtigen Präsentationen

  • vor Aufsichtsgremien

  • in anspruchsvollen Verhandlungen

  • bei kritischen Gesprächen

  • gegenüber Investoren oder wichtigen Kunden

  • bei Medienauftritten

  • in Krisen

  • bei Veränderungen im Unternehmen

Was in einer früheren Rolle hervorragend funktioniert hat, trägt in einer neuen Position möglicherweise weniger weit.

Mit der Rolle verändern sich auch die Erwartungen an Kommunikation und Wirkung.

 

 

 

Präsenz beginnt mit Klarheit

 

Menschen wirken besonders überzeugend, wenn sie selbst klarer wissen:

Was ist hier wesentlich?

Wofür stehe ich?

Was möchte ich erreichen?

Welche Entscheidung vertrete ich?

Was brauche ich von meinem Gegenüber?

Welche Botschaft soll hängen bleiben?

Diese Klarheit verändert Kommunikation.

Sätze werden präziser.

Botschaften verständlicher.

Entscheidungen nachvollziehbarer.

Und unnötige Erklärungen verlieren an Bedeutung.

Wer innerlich klarer ist, kann nach außen klarer wirken.

 

 

 

Souveränität braucht keine Dominanz

 

Executive Presence wird leicht mit Dominanz verwechselt.

Laut sprechen.

Raum beanspruchen.

Andere unterbrechen.

Schnelle Antworten geben.

Stärke demonstrieren.

Das kann Eindruck machen.

Führung braucht jedoch mehr.

Ein Mensch kann ausgesprochen präsent sein und gleichzeitig ruhig sprechen.

Zuhören.

Fragen stellen.

Unsicherheit benennen.

Eine Entscheidung überdenken.

Oder sagen:

„Das weiß ich im Moment noch nicht.“

Souveränität zeigt sich weniger darin, jederzeit überlegen zu erscheinen.

Sie zeigt sich darin, auch unter Druck Zugang zur eigenen Klarheit und Haltung zu behalten.

 

 

 

Stimme, Körpersprache und Präsenz

 

Natürlich spielt der Körper eine Rolle.

Wie stehst oder sitzt du?

Wie nutzt du Blickkontakt?

Wie bewegst du dich?

Was geschieht mit deiner Stimme unter Druck?

Wie setzt du Pausen?

Wie viel Raum gibst du deinen Aussagen?

Passt deine nonverbale Kommunikation zu deiner Botschaft?

Dabei geht es weniger um einstudierte Gesten.

Glaubwürdige Körpersprache unterstützt das, was du tatsächlich meinst.

Deshalb arbeite ich bei Bedarf sehr konkret mit Stimme, Körpersprache, Raumwirkung und Präsenz.

 

 

 

Kommunikation auf Executive-Level

 

Mit wachsender Verantwortung verändert sich häufig die Kommunikation.

Weniger Zeit.

Mehr Interessen.

Größere Konsequenzen.

Komplexere Zusammenhänge.

Mehr Sichtbarkeit.

Eine zentrale Fähigkeit besteht deshalb darin, Komplexität zu reduzieren, ohne Wesentliches zu verlieren.

Was muss dein Gegenüber wissen?

Was gehört in diesen Moment?

Was gehört später?

Welche Botschaft braucht Klarheit?

Welche Information braucht Kontext?

Und wann ist ein kurzer Satz stärker als eine lange Erklärung?

 

 

 

Wirkung in schwierigen Situationen

 

Executive Presence zeigt sich besonders deutlich, wenn etwas anders läuft als geplant.

Eine kritische Frage.

Widerspruch.

Ein Angriff.

Eine schlechte Nachricht.

Ein Konflikt.

Eine Entscheidung unter Unsicherheit.

Dann wird sichtbar, wie gut jemand Zugang zu seiner eigenen Haltung behält.

Wir können solche Situationen konkret vorbereiten und simulieren.

Was könnte geschehen?

Wie möchtest du reagieren?

Wo liegen deine Grenzen?

Welche Botschaft möchtest du auch unter Druck vertreten?

Souveränität lässt sich vorbereiten.

 

 

 

Präsentationen und öffentliche Auftritte

 

Eine wichtige Präsentation ist weit mehr als die Übertragung von Informationen.

Menschen erleben gleichzeitig:

deine Botschaft,

deine Struktur,

deine Stimme,

deine Körpersprache,

deine Haltung,

deinen Umgang mit Fragen

und deine Fähigkeit, einen Raum zu führen.

Gerade bei wichtigen Präsentationen kann ein professioneller Probelauf erheblichen Unterschied machen.

→ Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

 

Die neue Rolle

 

Eine besondere Situation entsteht beim Wechsel in eine deutlich verantwortungsvollere Position.

Die fachliche Kompetenz ist vorhanden.

Gleichzeitig verändern sich Erwartungen.

Menschen beobachten genauer.

Kommunikation bekommt mehr Gewicht.

Entscheidungen werden sichtbarer.

Beziehungen verändern sich.

Vielleicht werden aus Kollegen Mitarbeiter.

Oder aus bisherigen Vorgesetzten Gesprächspartner auf Augenhöhe.

Dann lohnt sich die Frage:

Wie möchte ich diese Rolle ausfüllen?

Weniger als Schauspiel.

Mehr als bewusste Entwicklung der eigenen Führungspersönlichkeit.

 

 

 

Wirkung lässt sich entwickeln

 

Executive Presence ist keine geheimnisvolle Eigenschaft, die manche Menschen besitzen und andere eben weniger.

Viele Aspekte lassen sich gezielt entwickeln.

Zum Beispiel:

  • Klarheit und Prägnanz

  • persönliche Wirkung

  • Stimme und Sprechweise

  • Körpersprache

  • Gesprächsführung

  • Umgang mit Widerstand

  • schwierige Fragen

  • Präsenz vor Gruppen

  • Präsentationen

  • Medienauftritte

  • Selbstführung unter Druck

  • Rollenverständnis

  • strategische Kommunikation

Entscheidend ist, welcher Hebel bei dir tatsächlich relevant ist.

 

 

 

Probelauf statt Theorie

 

Bei Wirkung ist Feedback besonders wertvoll.

Denn zwischen der eigenen Absicht und der tatsächlichen Wirkung kann ein Unterschied liegen.

Deshalb arbeite ich gern mit konkreten Situationen.

Eine Präsentation.

Ein wichtiges Gespräch.

Eine Vorstandssitzung.

Ein Interview.

Eine Verhandlung.

Eine Ansprache.

Wir simulieren die Situation.

Du erhältst klares, differenziertes Feedback.

Dann verändern wir gezielt, was deine Wirkung verbessert.

So entsteht Entwicklung an der Realität statt am Lehrbuch.

 

 

 

Welcher Rahmen passt?

 

BUSINESS 1:1

Wenn du deine persönliche Wirkung, Kommunikation oder Präsenz gezielt weiterentwickeln möchtest.

Zum Beispiel für eine neue Führungsrolle, einen Karriereschritt oder wiederkehrende berufliche Situationen.

→ BUSINESS 1:1

 

EXECUTIVE SPARRING

Wenn deine Wirkung mit einer konkreten Situation von hoher Tragweite verbunden ist.

Zum Beispiel:

eine Vorstandspräsentation,

eine wichtige Verhandlung,

eine C-Level-Entscheidung,

eine Krise,

ein entscheidendes Gespräch,

eine neue Geschäftsführungsrolle

oder ein Auftritt mit erheblicher interner oder öffentlicher Wirkung.

Dann kann EXECUTIVE SPARRING der passende Rahmen sein.

→ EXECUTIVE SPARRING

 

 

 

Es geht weniger darum, Eindruck zu machen

 

Executive Presence bedeutet für mich weniger, möglichst eindrucksvoll aufzutreten.

Es geht darum, dass andere Menschen erleben können:

Da ist jemand klar.

Da ist jemand präsent.

Da ist jemand ansprechbar.

Da ist jemand, der Verantwortung tragen kann.

Und:

Das, was diese Person sagt, passt zu der Art, wie sie es vertritt.

Das ist Wirkung mit Substanz.

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

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Datenschutz

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Antworten auf häufige Fragen

Was ist Executive Presence?

Executive Presence (Führungspräsenz) setzt sich aus mehreren Faktoren zusammen: Sie ist die Fähigkeit, einen Raum einzunehmen, eine Führungsrolle vor verschiedenen Menschen einzunehmen, die eigene Meinung selbstbewusst mitzuteilen und ein Gleichgewicht zwischen Reden und Zuhören zu finden, sodass der Kommunikationsstil sowohl überzeugend als auch wirkungsvoll ist.

Kann man Executive Presence lernen?

Viele Aspekte lassen sich gezielt entwickeln.
Dazu gehören beispielsweise Klarheit und Prägnanz, Gesprächsführung, Stimme, Körpersprache, Präsentationsfähigkeit und der souveräne Umgang mit schwierigen Situationen.
Entscheidend ist weniger ein allgemeines Trainingsprogramm als die Frage, welche Faktoren deine persönliche Wirkung tatsächlich verbessern.

Wie wird Executive Presence erreicht?

Executive Presence wird erreicht, indem wir 

  • aufgeräumt unterwegs sein.
  • den persönlichen Beitrag und dessen Bedeutung kennen, woraus unter anderem Orientierung und Selbstvertrauen resultieren.
  • effektive Kommunikation einsetzen.
  • mir der Wahrnehmung, dem Denken und Handeln beim Thema, den Menschen und im Kontakt mit uns selbst sind.
  • verbale und nonverbale Weichmacher unterlassen.
  • mit Entschlossenheit vorangehen.
  • Walk your Talk leben.
  • unsere Resilienz pflegen.

Ist Executive Presence dasselbe wie Charisma?

Charisma kann zur persönlichen Wirkung beitragen. Executive Presence geht weiter.
Gerade in Führungspositionen zählen auch Klarheit, Glaubwürdigkeit, Entscheidungsfähigkeit, Kommunikation, Selbstführung und der Umgang mit anspruchsvollen Situationen.

Weshalb ist Präsenz als Führungskraft wichtig?

Führungspräsenz ist wichtig, denn sie positioniert Sie als Autoritätsperson und hilft Ihnen, Vertrauen bei Ihrer Zielgruppe aufzubauen. Es ist eine mächtige Kraft, die es Ihnen ermöglicht, Herzen zu gewinnen und sogar die Aufmerksamkeit derer zu gewinnen, die Sie nicht unbedingt unterstützen.

Was macht eine starke Präsenz aus?

Zu einer kraftvollen Präsenz gehört, dass sich der eigenen Gefühle, Motive, Absicht und Wertschätzung für die beteiligten Menschen bewusst sein. Die äußere Form beruht auf einer entsprechenden inneren Haltung und ist authentisch.

Muss ich dafür extrovertierter werden?

Executive Presence braucht keine besonders laute oder dominante Persönlichkeit.
Auch ruhige Menschen können sehr präsent wirken.
Ziel ist, deine eigene Art so weiterzuentwickeln, dass Kompetenz, Haltung und Persönlichkeit deutlicher erkennbar werden.

Welche Rolle spielt Körpersprache?

Körpersprache beeinflusst, wie Botschaften wahrgenommen werden.
Relevant sind beispielsweise Haltung, Blickkontakt, Gestik, Mimik, Stimme, Sprechtempo und Pausen.
Dabei arbeite ich weniger mit vermeintlichen Universalregeln. Entscheidend sind Gesamtwirkung, Kontext und die Übereinstimmung zwischen Botschaft und Auftreten.

Für wen ist die Arbeit an Executive Presence besonders sinnvoll?

Besonders relevant kann sie werden, wenn Verantwortung oder Sichtbarkeit wachsen.
Zum Beispiel beim Wechsel in eine Führungsposition, auf C-Level, in Geschäftsführung oder Vorstand sowie vor wichtigen Präsentationen, Verhandlungen, Gremiensitzungen oder Medienauftritten.

Wie arbeiten wir konkret daran?

Am liebsten anhand realer Situationen.
Wir können beispielsweise ein wichtiges Gespräch, eine Präsentation, eine Verhandlung oder einen Auftritt simulieren.
Du erhältst differenziertes Feedback. Anschließend arbeiten wir gezielt an den Punkten, die für deine Wirkung den größten Unterschied machen.

BUSINESS 1:1 oder EXECUTIVE SPARRING – was passt besser?

BUSINESS 1:1 eignet sich für die gezielte Weiterentwicklung deiner Kommunikation, Präsenz und beruflichen Wirkung.
EXECUTIVE SPARRING passt besonders zu konkreten Situationen mit hoher beruflicher, strategischer oder wirtschaftlicher Tragweite.
Der passende Rahmen ergibt sich aus deinem Anliegen.

P.S.

 

Wie arbeitest du an deiner Executive Presence? Hast du Fragen, Anregungen, Kommentare?

Artikel zum Themenbereich Leadership

Disruptive Innovation: Bedeutung, Beispiele und Strategie

Was bedeutet disruptive Innovation? – und welche Fragen Unternehmen bei Veränderung und strategischen Entscheidungen helfen.

Ich beobachte mich und verstehe dadurch die anderen. Laotse

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 11. Juli 2016
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #767176
K: CNB
Ü: A
Englische Version:

9 Tipps: So wird die eigene Kommunikation effektiver

9 Tipps: So wird die eigene Kommunikation effektiver

So lässt sich die Kommunikation verbessern.

Kommunikationsbausteine

Effektive Kommunikation pflegen

 

So lässt sich die Kommunikation mit einfachen Mitteln verbessern.

Überblick

 

 

 

 

Grundlagen effektiver Kommunikation

 

Menschen kommunizieren auf die eine oder andere Weise, doch nicht jeder Menschen beherrscht die Fähigkeit der wirklich effektiven Kommunikation. Kommunikationsstörungen treten oft auf und führen dann zu einer Vielzahl zwischenmenschlicher Probleme, von verletzten Gefühlen und Wut bis hin zu Scheidung und sogar Gewalt.

 

 

 

 

Tipps

 

Kommunikation ist eine Fähigkeit, die gepflegt werden will. Schon Kleinigkeiten können eine Menge verbessern. Die Verbesserung der Kommunikationsfähigkeit ist leicht zu bewerkstelligen. Es folgen daher neun einfache und grundlegende Tipps für die Verbesserung der Kommunikation.

 

 

 

1. Lernen Sie die Grundlagen der nonverbalen Kommunikation

 

Die nonverbale Kommunikation dient der Präsentation Ihrer Worte und Ideen. Ihre Körpersprache ist in einem Gespräch genauso wichtig wie Ihre Worte, denn das Verhalten Ihres Körpers sagt etwas über Ihre Persönlichkeit aus. Sie zeigt Ihren Zuhörern Ihre Gefühle.

Wenn also die Mehrheit unserer Worte durch unseren Körper beschrieben wird, ist es wichtig, die Grundlagen der nonverbalen Kommunikation zu kennen. Um ein klares und selbstbewusstes Gespräch zu führen, solltest du sich auf Ihre Körperhaltung konzentrieren und darauf achten, dass Ihre Körperhaltung gut ist. Vermeiden Sie es, die Arme zu verschränken, keinen Augenkontakt herzustellen oder sich kleiner zu machen, als Sie sind.
Nutzen Sie Ihren Blickkontakt, um die Lücke zu schließen und den Raum zu vergrößern.

 

 

 

2. Kommen Sie auf den Punkt

 

Sagen Sie, was Sie meinen, und meinen Sie, was Sie sagen. Seien Sie direkt und ehrlich anstatt um den heißen Brei herumzureden und spielen Sie keine Spielchen.

 

 

 

3. Klare Botschaften

 

Senden Sie möglichst klare Botschaften, die sowohl in verbaler als auch in nonverbaler Hinsicht kongruent sind. Um kongruent zu sein, achten Sie darauf, dass Ihr Tonfall und Ihre Lautstärke mit dem Inhalt der Botschaft übereinstimmen, die Sie senden. Sobald Sie meinen, was Sie sagen, wird das mit höherer Wahrscheinlichkeit der Fall sein. Wenn Sie sich freuen, sehen Sie glücklich aus und klingen Sie glücklich und wenn Sie verärgert sind, sehen Sie verärgert aus und klingen Sie verärgert.

 

 

 

4. Aufmerksamkeit

 

Vergewissern Sie sich, dass Sie die Aufmerksamkeit von Gesprächspartnern haben, indem Sie einen angenehmen Blickkontakt herstellen und halten. Beginnen Sie erst dann zu sprechen, wenn Sie die Aufmerksamkeit sichergestellt haben

 

 

 

5. Respekt

 

Als Redner oder Rednerin ist es wichtig, dass Sie Ihr Publikum respektieren. Menschen sind bereit, Ihnen zuzuhören, zumindest das ist Respekt wert, selbst, wenn Sie vollkommen anderer Meinung sind.

Bringen Sie Ihren Zuhörern keinen Respekt entgegen, werden diese wahrscheinlich kein Interesse zeigen, Ihnen zuzuhören. Möglicherweise werden sie dann auch Ihnen keinen Respekt entgegenbringen. Die Entscheidung liegt bei Ihnen.

 

 

 

6. Bitten Sie um ehrliches Feedback

 

Wann immer Sie ein Gespräch mit Ihrer Familie, Freunden, Mentoren oder nahestehenden Personen führen, fragen Sie sie nach Ihren Fehlern und Fortschritten, die Sie im Gespräch gemacht haben. Das wird Ihnen helfen, Ihre Ziele zu erreichen, und wenn Sie nach Ihren Fehlern schauen, werden Sie daraus lernen und sie verbessern.

 

 

 

7. Halten Sie Augenkontakt

 

Effektive Kommunikation wird dadurch gefördert, dass Redende Blickkontakt mit Zuhörern halten. Das fördert das Vertrauen in den Sprecher und seine Persönlichkeit. Empfänger entwickeln dann ebenfalls mehr Vertrauen und zeigen eher Interesse an den gehörten Worten. Ob Sie zu einer Menschenmenge oder zu einer Einzelperson sprechen, die Aufrechterhaltung des Augenkontakts schafft Glaubwürdigkeit und zeigt auch, dass Sie sich um Ihre Zuhörer kümmern.

 

 

 

8. Zuhören

 

Effektive rezeptive Kommunikation basiert auf gutem Zuhören. Schauen Sie Gesprächspartner an, während diese sprechen und halten Sie Augenkontakt. Nicken Sie, lächeln Sie oder machen Sie gelegentlich bestätigende Äußerungen oder andere Reaktionen, die Absendern zeigen, dass Sie ihnen zuhören. Warten Sie, bis die Person einen Gedanken zu Ende gebracht hat, ohne sie zu unterbrechen, um Ihre eigenen Ideen zu äußern. Das zeigt, dass Sie Ihre Gegenüber respektieren. Es zeigt diese und den Beobachtern, dass Sie am Austausch interessiert sind.

 

 

 

9. Dialog

 

Dialog statt Monolog. Beziehen Sie Ihre Zuhörer ein. Sie wollen, dass Ihre Zuhörer Ihnen aktiv zuhören. Wenn diese das nicht tun, können Sie ihnen Fragen stellen oder nach ihrer Meinung fragen, um ihre Aufmerksamkeit zurückzugewinnen. Damit gelingt es auch größeres Publikum zu beteiligen.

 

 

 

Fazit

 

Wenn Sie diese einfachen Empfehlungen befolgen, können Sie Ihre Kommunikationsfähigkeiten erheblich verbessern, ein besseres Verständnis in Ihren Beziehungen fördern und alle Beteiligten werden davon profitieren.

 

Der nächste Schritt

 

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P.S.

 

Wie lässt sich die eigene Kommunikation verbessern?

Vorsicht, Kommentare!

 

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

Artikel zum Thema Kommunikation

Salamitaktik erkennen: Wenn kleine Zugeständnisse zu weit führen

Salamitaktik verändert Vereinbarungen Schritt für Schritt. Erfahre, wie du schleichende Entwicklungen erkennst, Grenzen schützt und bewusst entscheidest.

Rapport

Rapport

Rapport schafft die Grundlage für gute Gespräche. Erfahre, wie Zuhören, Präsenz, Vertrauen und kommunikative Flexibilität echte Verbindung fördern.

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2017
Überarbeitung: 5. Juli 2019
AN: #7670
K:
Ü: B

Der Unterschied zwischen dem richtigen Wort und dem beinahe richtigen ist derselbe Unterschied wie zwischen dem Blitz und einem Glühwürmchen. —Mark Twain

Rhetorik: Feilen Sie an Ihrer Wortwahl

Tagesmotto*: Rhetorische Kompetenz, damit Persönlichkeit und Botschaft überzeugen — in Gesprächen und Präsentationen
Der Unterschied zwischen dem richtigen Wort und dem beinahe richtigen ist derselbe Unterschied wie zwischen dem Blitz und einem Glühwürmchen. —Mark Twain
Der Unterschied zwischen dem richtigen Wort und dem beinahe richtigen ist derselbe Unterschied wie zwischen dem Blitz und einem Glühwürmchen. —Mark Twain

Wortwahl

 

Wie achtsam sind Sie bei der Wortwahl? Pflegen Sie Ihren Wortschatz?

Überblick

 

 

 

 

Wortwahl und Wirkung

 

Manchmal ist es Sisyphusarbeit, bis aus dem ersten Entwurf eine beachtliche Rede geworden ist. Und solch ein Aufwand lohnt wohl nicht immer in gleichem Maße. Er lohnt sich, wenn das erwartete Ergebnis im ansprechenden Verhältnis zum Aufwand steht. Es lohnt sich auch, wenn dadurch die sprachliche Kompetenz dauerhaft gesteigert wird.

 

*Anmerkungen

 

Das Tagesmotto wähle ich meist, weil mich etwas daran anspricht. Es lacht mich an oder reizt mich. Es fühlt sich so an, als könnte es etwas bewegen und dem will ich auf den Grund gehen. So widme ich jedem Tag ein Motto und lasse mich überraschen, was es mit mir macht.

Mitunter klärt sich der Grund für die Wahl erst später. Deswegen sind die Gedanken zum Tagesmotto überwiegend auch keine Artikel, sondern Assoziationen. Es sind in Worte verwandelte Gedanken. Sie sind spontan und außerdem veröffentliche ich sie häufig, während ich unterwegs bin. Sie neigen deswegen dazu, in Fragmenten zu erscheinen. Fühl dich eingeladen, Ihre Assoziationen hinzuzufügen, um deine persönlichen Perspektiven zu bereichern – das Bild abzurunden.

 

Die folgenden Fragen helfen dabei, vom Tagesmotto ganz persönlich zu profitieren:

 

  • Was löst das Zitat bei dir aus?
  • Unter welchen Umständen stimmst du der Aussage zu und wann nicht?
  • Was hat die Aussage in deinem Leben für eine Bedeutung?
  • Wie kann das Tagesmotto dein Leben bereichern?
  • In welchem Zusammenhang könnte die Aussage nützlich sein?
  • Wo willst du dich wie daran erinnern?

 

P.S.

 

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Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

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Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. März 2017
Überarbeitung: 25. Juli 2019
AN: #2310
Ü:
K:

Grundlagen effektiver Kommunikation

Grundlagen effektiver Kommunikation

So lässt sich die Kommunikation verbessern.
Kommunikation

Grundlagen effektiver Kommunikation

 

So lässt sich die Kommunikation mit einfachen Mitteln verbessern.

Überblick

 

 

 

 

Grundlagen effektiver Kommunikation

 

Menschen kommunizieren auf die eine oder andere Weise, doch nicht jeder Menschen beherrscht die Fähigkeit der wirklich effektiven Kommunikation. Kommunikationsstörungen treten oft auf und führen dann zu einer Vielzahl zwischenmenschlicher Probleme, von verletzten Gefühlen und Wut bis hin zu Scheidung und sogar Gewalt.

 

 

 

 

Tipps

 

Kommunikation ist ein Prozess, bei dem es sowohl um das Senden von Botschaften als auch um das Empfangen von Botschaften geht. Das Scheitern einer effektiven Kommunikation kann auf ein Problem an einem oder beiden Enden des Prozesses zurückzuführen sein. Eine effektive Kommunikation lässt sich in der Regel erreichen, wenn die Beteiligten sich an einige Grundlagen halten. Doch gerade die werden häufig unterschätzt und missachtet.

Es folgen fünf einfache und grundlegende Tipps für die Kommunikation.

 

 

1. Aufmerksamkeit

 

Vergewissern Sie sich, dass Sie die Aufmerksamkeit Ihres Gesprächspartners haben, indem Sie einen angenehmen Blickkontakt herstellen und halten.

 

 

 

2. Kommen Sie auf den Punkt

 

Sagen Sie, was Sie meinen, und meinen Sie, was Sie sagen. Seien Sie direkt und ehrlich anstatt um den heißen Brei herum zu reden und spielen Sie keine Spielchen.

 

 

3. Klare Botschaften

 

Senden Sie möglichst klare Botschaften, die sowohl in verbaler als auch in nonverbaler Hinsicht kongruent sind. Um kongruent zu sein, achten Sie darauf, dass Ihr Tonfall und Ihre Lautstärke mit dem Inhalt der Botschaft übereinstimmen, die Sie senden. Sobald Sie meinen, was Sie sagen, wird das mit höherer Wahrscheinlichkeit der Fall sein. Wenn Sie sich freuen, sehen Sie glücklich aus und klingen Sie glücklich und wenn Sie verärgert sind, sehen Sie verärgert aus und klingen Sie verärgert.

 

 

4. Fragen statt hellsehen

Bitten Sie um Rückmeldung, um sicherzustellen, dass die Botschaft, die Sie gesendet haben, so empfangen wurde, wie sie gemeint war. Wenn Sie nicht sicher sind, ob Sie die Nachricht verstanden haben, stellen Sie Fragen und bitten Sie um Klärung. Schließlich solltest du das Gehörte umschreiben, damit der Absender sicher sein kann, dass Sie es richtig verstanden haben.

 

 

5. Zuhören

 

Effektive rezeptive Kommunikation basiert auf gutem Zuhören. Schauen Sie Gesprächspartnern an, während diese sprechen und halten Sie Augenkontakt. Nicken Sie, lächeln Sie oder machen Sie gelegentlich bestätigende Äußerungen oder andere Reaktionen, die Absendern zeigen, dass Sie ihnen zuhören. Warten Sie, bis die Person einen Gedanken zu Ende gebracht hat, ohne sie zu unterbrechen, um Ihre eigenen Ideen zu äußern.

 

 

 

Fazit

 

Wenn Sie diese einfachen Empfehlungen befolgen, können Sie Ihre Kommunikationsfähigkeiten erheblich verbessern, ein besseres Verständnis in Ihren Beziehungen fördern und alle Beteiligten werden davon profitieren.

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

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Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

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Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

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Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Wie lässt sich mit einfachen Mitteln die Kommunikation pflegen?

Vorsicht, Kommentare!

 

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 5. Juli 2019
AN: #7670
K:
Ü: B

Koffein verbessert das Gedächtnis

Koffein verbessert das Gedächtnis. Noch eine Tasse Kaffee?

Na, wenn das keine guten Neuigkeiten sind ...

Koffein und Gedächtnis

 

Lässt es sich dank Kaffee oder Cola besser lernen? Dass Koffein wacher und aufmerksamer macht, ist seit langem bekannt. Gute Nachrichten: Koffein verbessert die Wachheit, Aufmerksamkeit und die Geschwindigkeit von Denkprozessen sowie das Langzeitgedächtnis. Ich brauche jetzt einen guten Kaffee. Ich bin gleich wieder da, ich werde mal schnell zur Kaffeemaschine gehen und meinem Gedächtnis auf die Sprünge helfen.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Der Kaffee ist fertig!

 

Frisch gemahlen und liebevoll zubereitet gehört er für viele Menschen zu den angenehmsten Beiträgen des Morgens; der Kaffee, mit dem so beliebten Koffein.

Koffein ist ein Wachmacher! Diese Wirkung ist wohl nichts Neues. Doch unter bestimmten Bedingungen hat Koffein weitere interessante Auswirkungen. Die positive Wirkung auf die Wachheit, Aufmerk­samkeit und die Geschwindigkeit von Denkprozessen gilt als belegt, Effekte auf das Langzeitgedächtnis konnten bisher nicht nachgewiesen werden.

Bisher! Der Assistenzprofessor Michael Yassa, von der John Hopkins University hat nachgeforscht, welchen Einfluss Koffein auf das Vergessen beziehungsweise Erinnern hat. Nature Neuroscience berichtete über die Studie, die nachweist, dass Koffein einen anhaltenden Effekt auf das Langzeitgedächtnis von Menschen hat. Über 24 Stunden hält die Wirkung dabei noch nach dem Koffeinkonsum an. Also hoch die Tassen?

Theorie gleich Praxis? Über die praktische Relevanz gibt die Studie leider nicht allzu viele Hinweise. So ist bedauerlicherweise auch möglich, dass ein Gewöhnungseffekt bei regelmäßigen Kaffeetrinkern den Vorteil zunichtemacht.

Kurzfristig macht sich ein erhöhter Koffein­konsum vor allem durch seine Wirkungen auf das zentrale Nervensystem bemerkbar. Koffein erhöht die Reizbarkeit, Nervosität und Ängstlichkeit. Gesichert sind auch Einschlafstörungen und eine Verkürzung der Schlafdauer, wenn Koffein am Abend konsumiert wird.

Ob Café au Lait, Milchkaffee oder Café Latte, Cappuccino, Americano, Mochaccino, Latte Machiatto, Espresso oder Ristretto; die Vorteile des Kaffees sind mitunter auch sein Nachteil. Die stimulierende Droge Koffein besitzt einige Nebenwirkungen. Konsumiert über längere Zeit in hohen Mengen, verändern sich die Nervenzellen. Der Kaffee hemmt die körpereigenen Adenosin-Moleküle. Die verhindern normalerweise die Ausschüttung von belebenden Botenstoffen wie Dopamin oder Noradrenalin. Deswegen regt Kaffee an. Regelmäßiger Konsum führt allerdings dazu, dass die Nervenzellen immer mehr Rezeptoren für Adenosin bilden, solange, bis ein neuer, höherer Ausgleichspegel gefunden ist. Das Phänomen nennt sich Toleranz und entwickelt sich bereits nach 6 bis 15 Tagen fleißigem Koffeinkonsum. Wird der Kaffeekonsum dann abrupt abgesetzt, kann es zu regelrechten Entzugserscheinungen wie Kopfschmerzen oder Übelkeit kommen.

Aber, wer will hier ein Miesepeter sein?

 

 

 

One more thing

 

Kaffee hat positive Nebenwirkungen, selbst ohne orale Zuführung! Eine Studie der Seoul National University (Veröffentlicht 2008 im Journal of Agricultural and Food Chemistry) berichtet, dass schon der Geruch von Kaffee Stressreaktionen reduziert. Getestet wurde das zwar an Ratten, aber mit meinen persönlichen Erfahrungen stehe ich als Leumundszeuge bereit.

Dann müssten ja große Teile der Bevölkerung ein hervorragendes Gedächtnis haben, oder? Wo doch kaum noch jemand ohne Coffee-to-go unterwegs ist.

Wenn ich die Studie richtig verstanden habe, bringt es allerdings nichts, mit einer großen Kaffeekanne bewaffnet den Lernprozess bzw. die Erinnerungsfähigkeit optimieren zu wollen. Leider lässt sich die Wirkung nicht beliebig steigern; eine Vervielfachung der Menge bedeutet nicht eine Vervielfachung der Erinnerungsfähigkeit. Dieses Argument für gesteigerten Kaffeekonsum zieht also nicht. Aber irgendein Vorwand lässt sich doch trotzdem finden, oder? Es mag zwar unwissenschaftlich formuliert sein, aber er tut der Seele gut! Ich nehme noch einen Espresso.

P.S.

 

Wie bleiben Sie wach?

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 3. April 2012
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #4340
K:
Ü:

7 Wege zur Reibeisenstimme. Stimmtraining: Sie wollen eine verlebte Stimme? Weh! Weh mir! Welche Töne!

7 Wege zur Reibeisenstimme. Stimmtraining: Sie wollen eine verlebte Stimme?

Weh! Weh mir! Welche Töne!
Stimmtraining

Sie wollen wirklich eine verlebte Stimme?

 

So eine verlebte Stimme scheint auf manche Menschen anziehend zu wirken. 7 Wege zur Reibeisenstimme. Wie Sie Ihre Stimme ruinieren.

 

Stimme und Persönlichkeit

 

Die Augen sind der Spiegel der Seele? Von wegen oder zumindest nur ein Teil der Wahrheit! Unsere Stimme verrät viel mehr über die Persönlichkeit.

Die Stimme ist ein Spiegelbild der Persönlichkeit. Wie ein Mensch spricht, gibt Hinweise auf dessen Alter, Geschlecht, Herkunft, Bildung und Umfeld. Die Stimme erlaubt einen Blick in das Innerste: Emotionen wie Ärger, Freude oder Furcht verändern die Stimme. Auch bekommen wir durch die Stimme Hinweise auf die Persönlichkeit eines Menschen, wie jemand ist, wie jemand sein will, wie authentisch er ist. Nicht nur Kleidung wird gerne zur Verkleidung verwendet, sondern auch die Stimme. Manchen Menschen erscheint eine verlebte Stimme erstrebenswert. Ich gehöre übrigens nicht dazu.

7 Wege zur Reibeisenstimme

 

Sie wollen einen anderen Ton anschlagen? – So eine verlebte Stimme scheint auf manche Menschen sehr anziehend zu wirken, wobei ich mich selbst nicht zur Zielgruppe zähle. Einige verbinden damit etwas Geheimnisvolles, ich eher einen ungesunden Lebensstil. Schon mehrfach wurde ich ernsthaft gefragt, wie es denn möglich wäre, zu einer solchen Stimme zu kommen. Diejenigen, die ich nicht mehr umstimmen kann und die unbedingt ihre Stimme ruinieren wollen, müssen einfach die folgenden Punkte beachten. Alle anderen tun am besten das Gegenteil davon.

 

 

 

1. Räuspern oder Husten

 

Räuspern oder Husten strengt den Hals an und raut die Sprechorgane auf. Gesünder wäre es, zu schlucken und so das Kratzen etwas zu lindern.

 

 

 

2. Dehydration

 

Dehydration ist ein wirksamer Weg, der Stimme zu schaden. Der Sprechapparat braucht Flüssigkeit, um entspannt funktionieren zu können. Werden die Stimmlippen nicht ausreichend mit Flüssigkeit versorgt, schwingen sie langsamer und die Stimme wird tiefer.

 

 

 

3. Schlechte Luft

 

Schlechte Luft eignet sich hervorragend, um die Stimmwerkzeuge zu schädigen. Die Schleimhaut im Kehlkopf ist sehr empfindlich. Wenn beispielsweise Staub oder Rauch auf dem Weg zur Lunge daran vorbeiziehen, schützt sich dieser Bereich, indem er mehr Schleim produziert. Geschieht das häufiger, verändert sich die Schleimhaut; ein dickerer Schutz bildet sich. Dadurch schwingen die Stimmlippen langsamer, die Stimme klingt tiefer, rauer, verbrauchter. Sich möglichst oft in verrauchten Bars und Kneipen aufhalten, ist also ein bewährter Schritt hin zur dreckig-verrauchten und verlebten Stimme wie in den alten Schwarz-Weiß-Schinken des Film Noir.

 

 

 

4. Scharfe Gewürze und Alkohol

 

Beim Konsum scharfer Gewürze gerät oft auch etwas unter den Kehldeckel und beeinflusst die Stimme negativ. Entsprechendes gilt auch für Alkohol. Also nur keine Zurückhaltung!

 

 

 

5. Brachialgewalt

 

Ganz ohne Hilfsmittel können Sie Ihre Stimme quälen, indem Sie mit Gewalt alles aus ihr herausholen, was möglich ist, und körperliche Rückmeldungen ignorieren. Schreien Sie also, was das Zeug hält, machen Sie einen Jodelkurs, singen Sie eine Arie für Counter-Tenor oder halten Sie einen vierstündigen Monolog über Zungenbrecher – alles natürlich ohne jegliche Vorbereitung. Wer kurzfristig die Stimme verändern will, erreicht so leicht das Ziel.

 

 

 

6. Ignoranz

 

Bei Heiserkeit sollte die Stimme ja eigentlich geschont werden. Also bloß keine unnötige Rücksicht auf die Gesundheit an den Tag legen. Stattdessen bei erkältungsbedingter Heiserkeit möglichst viel sprechen und den Schal zu Hause lassen.

 

 

 

7. Verzicht auf ein Mikrofon

 

So ein Mikrofon in großen Räumen ist doch nur etwas für Weicheier. Nur wer laut ist, hat recht! Und weil nur wenige Redner ihre Sprech- und Rufstimme trainiert haben, folgt dann auf diese Fehleinschätzung auch bald die entsprechende körperliche Reaktion.

 

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Wie pflegen Sie Ihre Stimme? Haben Sie weitere Empfehlungen für eine verlebte Stimme? Oder interessieren Sie sich eher dafür, wie die Stimme gepflegt werden kann? Wie wäre es denn zum Beispiel mit Resonanz statt Hustenreiz?

Artikel zur Stimme

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 9. Februar 2015
Überarbeitung: 2. Juli 2019
Englische Version: https//www.karstennoack.com/ouch-ouch-do-you-really-want-a-husky-voice/
AN: #87613
K: CNB
Ü:

Rhetorik: Ständige Wiederholung (Repetitio) ist kein Beweis für Wahrheit, doch …

Rhetorik: Ständige Wiederholung (Repetitio) ist kein Beweis für Wahrheit, doch ...

Steter Tropfen höhlt den Stein. Überzeugen in Gesprächen, Reden und Präsentationen.
Wiederholung ist ein mächtiges rhetorisches Mittel!

Wiederholte Wiederholungen in Gesprächen, Reden und Präsentationen

 

Die Wiederholung ist ein sehr wirksames rhetorisches Mittel und wird in vielen Bereichen eingesetzt. Und, weil sie so wirksam ist, wird sie mit Recht entsprechend gerne gebraucht. Wiederholung ist ein mächtiges Mittel!

Überblick

 

 

 

 

Wiederholungen

 

And if all others accepted the lie which the Party imposed – if all records told the same tale – then the lie passed into history and became truth.

Und weil alle anderen die von der Partei verbreitete Lüge glaubten – weil alle Aufzeichnungen gleich lauteten – dann ging die Lüge in die Geschichte ein und wurde Wahrheit.

George Orwell in 1984

 

Verzeihung, war das ein zu drastischer Einstieg?
Ich starte nochmals, etwas harmloser.
Oder doch lieber so?

Weil Wiederholungen (Repetitio) ein sehr wirksames rhetorisches Mittel sind und werden sie in vielen Bereichen eingesetzt. Wiederholung ist ein mächtiges Mittel!

Diese Strategie wird allerdings auch sehr häufig missbraucht und so lohnt es sich sie zu erkennen. Ein Blick in die Medien zeigt es. Wiederholung ist das Geheimnis effektiver Propaganda, Botschaften werden immer wieder präsentiert. Und das möglichst auf vielen Kanälen mittels Reden, Lobbyarbeit, Radio- und Fernsehsendern, Zeitungen, Magazinen, Büchern, Musik, Filmen und Internet.

Charles Lutwidge Dodgson (1832 bis 1898), besser bekannt als Lewis Carroll, Autor von Alice im Wunderland schrieb in The Hunting of the Snark – An Agony in Eight Fits beziehungsweise Die Jagd auf den Snark – eine Agonie in acht Anfällen:

„Just the place for a Snark!“ the Bellman cried,
As he landed his crew with care;
Supporting each man on the top of the tide
By a finger entwined in his hair.

„Just the place for a Snark! I have said it twice:
That alone should encourage the crew.
Just the place for a Snark! I have said it thrice:
What I tell you three times is true.“

 

und

 

Then a scream, shrill and high, rent the shuddering sky,
And they knew that some danger was near:
The Beaver turned pale to the tip of its tail,
And even the Butcher felt queer.

He thought of his childhood, left far far behind—
That blissful and innocent state—
The sound so exactly recalled to his mind
A pencil that squeaks on a slate!

„‚Tis the voice of the Jubjub!“ he suddenly cried.
(This man, that they used to call „Dunce.“)
„As the Bellman would tell you,“ he added with pride,
„I have uttered that sentiment once.

„‚Tis the note of the Jubjub! Keep count, I entreat;
You will find I have told it you twice.
‚Tis the song of the Jubjub! The proof is complete,
If only I’ve stated it thrice.“

The Beaver had counted with scrupulous care,
Attending to every word:
But it fairly lost heart, and outgrabe in despair,
When the third repetition occurred.

 

Übersetzt:

 

Dann zerriss ein Schrei, schrill und hoch, den zitternden Himmel,
Und sie wussten, die Gefahr war nah.
Der Biber erblasste bis zur Spitze seines Schwanzes,
Und sogar der Schlachter fühlte sich seltsam.

“Es ist die Stimme des Jubjub!“ schrie er plötzlich.
(Dieser Mann, den sie „Dunce“ nannten.)
„Wie der Ausrufer dir sagen würde“, fügte er stolz hinzu,
„Ich habe diese Meinung zum ersten Mal kundgetan.

Es ist der Ton des Jubjub! Zähl weiter, ich flehe dich an;
Du wirst sehen ich sage es zweimal.
Es ist das Lied des Jubjub!
Der Beweis ist vollständig,
sobald ich es dreimal behauptet habe.“

Der Biber hatte gewissenhaft mitgezählt
und auf jedes Wort geachtet:
Aber er verlor all seinen Mut und begann zu verzweifeln,
als es sich zum dritten Mal wiederholte.

 

Der Einsatz von Wiederholungen hat eine lange Tradition, wenn überzeugt werden soll. Es wird von „ad nauseam“ gesprochen, wenn eine Behauptung solange ﹣ bis zum Überdruss ﹣ wiederholt wird, bis sie als wahr akzeptiert wird, ohne dass jedoch ein Beweis geführt wurde, der die Behauptung bestätigen würde. Wiederholung ermüdet die Aufmerksamkeit. Entsprechende Wachsamkeit ist erforderlich, um sich vor Manipulation zu schützen.

 

 

 

Beweis durch Wiederholung?

 

Gegner glauben uns zu widerlegen, indem sie ihre Meinung wiederholen und auf die unsre nicht achten.

Johann Wolfgang von Goethe

 

Beweise können grundsätzlich nur Tatsachen sein; Meinungen sind keine Beweise. Ständige Wiederholung ist kein Beweis für Wahrheit!

 

 

 

Geradebiegen

 

Zeit zurückzurudern? Bin ich jetzt über das Ziel hinausgeschossen? Jetzt klingt der Artikel ja, als wenn Wiederholung stets eine recht miese Angelegenheit ist. Das liegt wohl daran, dass es um deren Missbrauch geht.

Zur Ehrenrettung: Die Wiederholung, auch Repetitio, ist ein Stilmittel, bei dem das gleiche Wort oder eine Folge von Wörtern in einem kurzen Abschnitt verwendet werden. Indem es an verschiedenen Positionen wiederholt wird, kann es eine verstärkende Wirkung auf den Zuhörer haben.

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?

Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.

Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:

  • Ziel und Kernbotschaft

  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

→ Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

Probelauf und professionelles Feedback

 

Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?

Ein Probelauf macht genau das sichtbar.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

Wie wirkst du in Reden und Präsentationen, was sind deine Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

 

 

 

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 12. Januar 2015
Überarbeitung: 02. Mai 2026
Englische Version:
AN: #67644
K: CNB
Ü:

Tipps für Komplimente: Wortgeschenke mit Schleifchen dran

Tipps für Komplimente: Wortgeschenke mit Schleife dran

Komplimente sind wie Parfüm – sie dürfen duften, aber nie aufdringlich werden
Komplimente

Komplimente

 

Machen Sie Ihrem Umfeld verbale Wortgeschenke mit Schleifchen, zaubern Sie Ihren Mitmenschen mit Komplimenten ein Lächeln ins Gesicht. Nehmen Sie positiven Einfluss und bringen Sie etwas ins Rollen.

Definition

 

Ein Kompliment soll Nähe schaffen, bei der beide Seiten gewinnen. Es ist eine wohlwollende, freundliche Äußerung darüber, was einem an jemanden besonders gefällt. Das können sowohl Eigenschaften, Leistungen, auch äußere Merkmale oder ähnliches sein.

 

 

 

Ursprung

 

Den Wortursprung lieferte das spanische „Complimento“ für Überfluss und Übertreibung. Auf seiner Reise über Frankreich wurde es bei uns schließlich zum Kompliment.

 

 

 

Synonyme

 

Artigkeit, Höflichkeitsbezeugung, Liebenswürdigkeit. Schmeichelei, Schöntuerei, Galanterie und Flatterie.

 

 

 

Alles klar?

 

Oder sind Komplimente ohnehin ein Thema mit Bart?

Wo sind sie nur geblieben, die bezaubernden Komplimente?

 

Der Artikel widmet sich dem Thema Komplimente aus Anlass eines Interviews für den SWR am 23. Juni 2016 mit Stefanie Jacob.

 

 

 

Wann ist ein Komplement angebracht und wann nicht?

 

Oscar Wilde behauptete „Komplimente sind wie Parfüm – sie dürfen duften, aber nie aufdringlich werden“. Alles klar? Nur, was ist ein aufdringliches Kompliment und was ein duftendes? Olfaktorisch geantwortet:

Abgedroschene Komplimente stinken. Komplimente dürfen gerne ein kleines bisschen übertrieben werden – so wie ein üppiger verführerisch duftender Blumenstrauß. Doch darüber hinaus wird es unangenehm, weil unglaubwürdig. Da stinkt etwas zum Himmel und wir wittern, dass etwas faul ist. Dann wird ein Kompliment zunehmend unannehmbarer.

 

 

 

Wofür steht ein Kompliment?

 

 

Ein Kompliment kann ein Lächeln ins Gesicht zaubern, ein Kompliment kann verbinden. Auch, weil so ein Kompliment den Tag viel schöner macht, unsere Stimmung hebt und uns die Welt durch eine in Pastellfarben getönte Brille wahrnehmen lässt; seien Sie etwas großzügiger damit. Machen Sie Ihren Mitmenschen verbale Wortgeschenke mit Schleifchen. Zaubern Sie Ihrem Umfeld ein Lächeln ins Gesicht. In der Partnerschaft, im Berufsleben, unter Freunden und bei wildfremden Menschen; machen Sie die Welt ein Stück lebenswerter.

Den größten Beitrag liefern sie als Eisbrecher und für die Beziehungspflege. Komplimente sind Geschenke, die Türen öffnen.

Die meisten Menschen schätzen es erst einmal grundsätzlich, wenn sie ein Kompliment erhalten. Sind Komplimente annehmbar, dann fördern sie positive Gefühle, weil sie das Gefühl vermitteln wahrgenommen und wertgeschätzt zu werden. So fördern sie Beziehungen und erleichtern die Kommunikation. Komplimente können das Wohlbefinden und das Selbstwertgefühl der Empfänger fördern. Oscar Wilde: „Eine Bekanntschaft, die mit einem Kompliment begonnen wurde, hat alle Aussicht sich zu einer echten Freundschaft zu entwickeln.“ Es ebnet jedenfalls so manchen Weg, der sonst deutlich holpriger wäre. Wohlwollen fördert Wohlwollen!

 

 

Liste mit einigen Vorteilen:

 

  • Eisbrecher
    Komplimente liefern einen hervorragenden Gesprächseinstieg.
  • Sympathie
    Empfänger und Absender erleben für den Moment ähnliche positive Empfindungen. Solche emotionale Resonanz fördert Sympathie.
  • Vertrauen
    Komplimente schaffen Vertrautheit und Vertrauen.
  • Aufmerksamkeit wecken
    Komplimente machen neugierig auf den Absender.
  • Wohlwollen
    Komplimente fördern das Wohlwollen.
  • Selbstwertgefühl
    Sie steigern das Selbstwertgefühl des Empfängers.
  • Komplimente wirken perspektiverweiternd
    Sie verändern nicht nur Empfänger. Wer gute Komplimente gibt, braucht dazu Aufmerksamkeit und somit Interesse an anderen Menschen. Das bleibt dann auch nicht ohne Wirkung. Wer sich für andere Menschen interessiert, entdeckt so manches, das andere übersehen.
  • Verstärkung
    Auch, wenn es sich eher um eine Eigenschaft eines Lobs handelt; durch die positive Verstärkung werden Wiederholungen gefördert.

 

 

Aber,  trotz der Vorteile tun sich viele Menschen nicht so leicht mit Komplimenten, weder beim Geben, noch beim Annehmen.

Wieso tun sich viele Menschen so schwer damit Komplimente anzunehmen?

 

Ist es gar ein deutsches Problem oder woran liegt es wohl?
Hier ein paar Thesen und Tipps.

 

 

1. Es ist uns fremd

 

Liegt es daran, dass wir es nicht gewohnt sind, weil wir so selten Komplimente bekommen? Reagieren wir nur deshalb so unsicher, skeptisch, ängstlich und so schnell überfordert, selbst dann, wenn es jemand gut mit uns meint?

 

 

 

2. Komplimente werden schlichtweg nicht als solche erkannt

 

Manches Kompliment ist nicht deutlich genug als solches gekennzeichnet, als dass sich der Empfänger einwandfrei angesprochen fühlt. Im Zweifelsfall lieber hanseatische Zurückhaltung als peinliches Annehmen fremder Federn, selbst wenn sie einen schmücken würden.

 

 

 

3. Angst vor Manipulation

 

Komplimenten zu widerstehen ist oft nicht so einfach. Es kann zu verlockend sein. Manche erinnern an den Gesang der Sirenen und Odysseus. Deren Lobgesang war ja auch nicht ohne, so dass er sich vorsichtshalber an einen Mast hat fesseln lassen, um so nicht den Verlockungen zu erliegen. Und so wie seine Mannschaft mit verstopften Ohren meiden heute manche Menschen ebenfalls Komplimente wie der Teufel das Weihwasser.

Ein Klient sagte einmal; „Mit Komplimenten ist es wie mit Pilzen. Gerade die schönsten sind mit besonderer Vorsicht zu genießen.“ Er hatte recht schlechte Erfahrungen in einem Unternehmen gemacht, in dem es üblich war einander möglichst ausgiebig auszunutzen. Er war der Meinung, mit dem Annehmen eines Komplimentes schwerer Nein zu unangemessenen Forderungen sagen zu können. Argwöhnisch vermutete er hinter jedem Kompliment den Versuch ihn auszunutzen oder zu manipulieren.

 

 

 

4. Zurückhaltung

 

Manche Menschen sind zu introvertiert, um sich mit einem Kompliment wohlzufühlen. Sie haben den Eindruck ein glühendes Stück Eisen aufzufangen. Nur schnell wieder loswerden oder wenigstens relativieren.

Es lohnt sich Komplimente annehmen zu lernen. Einfach so! Ohne Wenn-und-Aber. Ein „Danke!“ als Quittung ist deutlich besser als ein Eiertanz, um es wieder loszuwerden. Ist das Kompliment ein Geschenk, dann ist es ziemlich unfreundlich es abzulehnen und dem Sender vor den Kopf zu stoßen. Wir machen durch das Ablehnen nicht nur das Gesagte, sondern auch den mutigen Komplimentemacher lächerlich. Und das ist gemein und unfair. Und wir erscheinen auch nicht arrogant, wenn wir uns über das Kompliment freuen, sondern selbstbewusst. Nehmen Sie es also erst einmal an!

 

 

 

Wieso tun sich manche Menschen so schwer damit Komplimente zu geben?

 

Vielleicht, weil sie ein Kompliment machen mit Schleimen verwechseln? Unangenehme Beispiele gibt es da ja. Wer will schon als widerlicher Opportunist gelten? 
Zwar soll auch beim Schleimen Sympathie geweckt und verstärkt werden. Allerdings werden hier Botschaften vermittelt, die der Empfänger hören will und an die der Sender nicht zu glauben braucht! Es geht darum dadurch einen Vorteil zu erlangen, auch indem die eigene Person erniedrigt wird. Und letzteres ist bei einem Kompliment deutlich weniger ausgeprägt. Schleimen findet von unten nach oben statt. Gute Komplimente auf Augenhöhe!

Komplimente sind übrigens auch vom Lob zu unterscheiden. Ihr Hauptbestreben ist die Förderung von Nähe. 
Ein Lob wird typischerweise eingesetzt, um einen anderen Menschen in einer Entwicklung zu bestärken, an der meist nicht nur der Gelobte, sondern auch der Lobende ein Interesse hat. Wobei der Übergang durchaus fließend sein kann.

 

 

Mögliche Gründe:

 

1. Komplimente machen arrogant

 

Ist wirklich schon einmal jemand vor Stolz geplatzt? Machen zu häufige Salbungen mit Komplimenten tatsächlich hochnäsiger? Hm. Mir fallen da durchaus ein paar Zeitgenossen ein, die als Beweismittel für diese These herangezogen werden könnten. Allerdings fischen die ohnehin ständig nach Komplimenten und haben schließlich selbst dann welche am Haken, wenn vorher keine freilebend im Teich zuhause waren.

 

 

2. Verunsicherung

 

Politische Korrektheit, insbesondere der vermeintliche und tatsächliche Sexismus sorgen vielerorts für krampfhafte Korrektheit. Wobei zugegeben, keine hinreichende Definition der Grenzen existiert und das macht die Kommunikation gerade im Berufsleben nicht wirklich leichter. Es herrscht Verunsicherung, schließlich droht schon bei einer unbeabsichtigten Doppeldeutigkeit die Sexismusanklage oder zumindest die Schamröte. Wenn schon die Bewunderung einer Krawatte als sexistisch ausgelegt und wahlweise mit Guantanamo oder einem Sensibilisierungs-Workshop geahndet werden kann, ermuntert das nicht gerade zu individuelleren Äußerungen.

 

 

3. Neid

 

Manchen Zeitgenossen gönnen wir einfach keinen Sonnenschein. Also wird ihnen auch so etwas Luxuriöses wie ein Kompliment vorenthalten. Das sollen die sich erst einmal verdienen. Verständlich! Allerdings kann gerade ein ehrlich gemeintes Kompliment der Beziehung einen positiven Impuls geben.

 

 

 

Weshalb sind Komplimente heute so risikobehaftet?

 

Es ist heutzutage nahezu unmöglich, ein absolut sicheres Kompliment zu formulieren, es kann also auch in die Hose gehen. Weshalb?

Auch für Komplimente gilt die Grundregel der Kommunikation: Der Empfänger entscheidet über die Bedeutung einer Botschaft. Wie ein Kompliment aufgefasst wird, hat ganz viel mit den Filtern, Erfahrungen bzw. Schlussfolgerung der Empfänger zu tun. Selbst wenn es anders gemeint war, kann der Empfänger es als getarnte Beleidigung, Kritik, Manipulation oder Anzüglichkeit empfinden.

Es ist nahezu unmöglich, absolut sichere Komplimente zu formulieren. Die Entscheidung, ob ein Kompliment gelungen ist oder daneben geht, fällt der Empfänger. Letztlich kann jedes Kompliment falsch verstanden werden. All die Filter sorgen dafür, dass die beabsichtigte Bedeutung eines Kompliments beim Empfänger nicht mehr ganz mit der Absicht des Absenders übereinstimmt. Das lässt sich nicht verhindern, meinte schon Paul Watzlawick. Allerdings müssen wir auch nicht die Konsequenzen jedes Fettnäpfchens erkunden, indem wir unnötig heikle Formulierungen wählen.

Komplimente zu machen ist echt verdammt schwer, oder? Nicht wirklich! Je besser die Beziehung, desto wohlwollender werden Botschaften aufgenommen. Im Grunde geht das mit den Komplimenten ganz einfach und ist kinderleicht mit etwas Übung.

Schön, dass Sie den Artikel bis hierhin gelesen haben.

 

 

Typisch deutsch?

 

Ist das denn typisch deutsch – so sparsam zu sein mit Komplimenten? Es scheint wohl beispielsweise in der arabischen Welt großzügiger mit Komplimenten umgegangen zu werden. Ja, es gibt kulturelle Unterschiede. In Deutschland sind wir Komplimenten gegenüber deutlich misstrauischer als beispielsweise in den optimistischen USA. Dort sind Komplimente mit superlativen Lobhudeleien so unbeliavable-fucking-mega-exciting-awsome. XXL, halt. Wer schon mal im Land der unbegrenzten Möglichkeiten weiß, was ich meine. Andere Länder, andere Sitten. Wobei es auch innerhalb Deutschlands je nach Gruppenzugehörigkeit deutliche Unterschiede gibt. Übrigens gibt es Länder, die den Umgang mit Komplimenten noch komplizierter gestalten; China. Chinesen sind noch hanseatischer als unsere Hamburger. Ein Klient erzählte mir; Chinesen weisen rund 3 mal Komplimente von sich, ehe sie endlich angenommen werden.

Wieso wir es uns in Deutschland so schwer machen? Vielleicht nehmen wir vieles etwas ernster, legen alles zuerst auf die Goldwaage, machten auf die Kommastelle. Wir legen mehr Wert darauf, dass es auch so gemeint ist, wollen am liebsten ein Echtheitszertifikat dazu. Wobei ich auch oft sehr annehmbare Komplimente erlebe, gerade weil sie so viel Substanz haben.

Politische Korrektheit, insbesondere der vermeintliche und tatsächliche Sexismus sorgen vielerorts für krampfhafte Korrektheit. Wobei zugegeben, keine hinreichende Definition der Grenzen existiert und das macht die Kommunikation gerade im Berufsleben nicht wirklich leichter. Es herrscht Verunsicherung, schließlich droht schon bei einer unbeabsichtigten Doppeldeutigkeit die Sexismusanklage oder zumindest die Schamesröte. Da reicht mitunter schon die Bewunderung einer Krawatte und Sie müssen wegen sexistischer Verfehlung in den Sensibilisierung-Workshop. Das ermuntert nicht gerade zu individuelleren Äußerungen.

Was macht gute Komplimente aus?

 

Anscheinend benötigen wir dringend eine Bedienungsanleitung für den richtigen Aufbau eines Komplimentes, als würde schon ein falsches Wort zum Scheitern führen. Dabei ist es doch im Grunde einfach, Schritt für Schritt: Was macht gute Komplimente aus?

Für meinen Geschmack basieren die besten Komplimente darauf, dass die enthaltene Wertschätzung glaubhaft ist, weil jemand genauer hingesehen hat. Schon das signalisiert besonderen Respekt. Es ist also wesentlicher, welche Geisteshaltung ich pflege, als welche Techniken ich gelernt habe. Die Absicht ist spürbar.

 

 

 

1. Ehrlichkeit

 

Zumindest eine wohlwollende Portion davon ist erforderlich. Komplimente, die uns auf keinem Fall abgenommen werden, richten mehr Schaden als Nutzen an. Wobei der Wunsch, Komplimenten zu glauben, oft größer als die Vernunft ist. Außerdem werden meist selbst Komplimente, denen nicht geglaubt wird, sehr gerne angenommen. Was man hat, hat man!

Und doch; Nehmen Sie etwas das Sie auch meinen. Ihre Körpersprache verrät Sie sonst durch fehlende Kongruenz. Wenn Sie meinen was Sie sagen, brauchen sie sich um Ihre Körpersprache weniger Gedanken zu machen. Sie werden automatisch authentisch wirken. Dazu gehört der natürliche Augenkontakt und eine offene Körperhaltung. Viele Menschen spüren, ob ein Kompliment ehrlich gemeint und aufrichtig ist. Manche Komplimente sind einfach zu offensichtlich an den Haaren herbeigezogen, anstatt von Herzen zu kommen.

Außerdem erhöht ein angenommenes Kompliment die Wahrscheinlichkeit einer Wiederholung. Und so kann ein unehrliches Kompliment schnell nach unten losgehen.

 

Anmerkung:


Auch hier gilt es kulturelle Unterschiede zu beachten. In Deutschland sind wir Komplimenten gegenüber deutlich misstrauischer als beispielsweise in den optimistischen USA. Dort sind Komplimente mit superlativen Lobhudeleien so unbeliavable-fucking-mega-exciting-awsome. Andere Länder, andere Sitten. Wobei es auch innerhalb der zurückhaltenderen Leitkultur (tolles Wort, was auch immer es bedeuten soll) Deutschlands je nach Gruppenzugehörigkeit deutliche Unterschiede gibt. Übrigens gibt es Länder, die den Umgang mit Komplimenten noch komplizierter gestalten; China. Chinesen sind noch hanseatischer als unsere Hamburger. Chinesen weisen rund 3 mal Komplimente von sich, ehe sie angenommen werden.

 

 

 

2. Respekt

 

Es lauern so manche Fettnäpfchen auf der Strecke, auch wenn ein Kompliment ehrlich und freundlich ist. Selbst die beeindruckendsten geschlechtsspezifischen Attribute eignen sich selten für respektvoll klingende Komplimente und rufen den Ethikrat für Political Correctness auf den Plan. Also besser auf Augenhöhe achten!

 

 

 

3. Timing

 

Das Timing zählt. Und auf die Umstände, die Motivation und die Formulierungen kommt es an. Jede Äußerung wird im Kontext entschlüsselt und verändert so seine Wirkung. Wer ist noch anwesend? Ist es der geeignete Ort, die passende Gelegenheit? Werden nur Nettigkeiten angeboten, hängt unsere Wahrnehmung des Kompliments vom persönlichen Selbstbild, Status, unseren Erfahrungen mit Komplimenten und unserer Einschätzung vom Urteilsvermögen und der Absicht des Komplimentegebers ab. Wie aufrichtig wird der Kommentar eingeschätzt?

 

 

 

4. Kern eines Kompliments

 

Manche Leute machen Komplimente so, als müssten sie in ihren Taschen danach wühlen. Woher nehmen? Locker bleiben! Der Moment offenbart zahlreiche Gelegenheiten für angemessene, relevante, persönliche Komplimente. Wer mit offenen Augen und Ohren unterwegs ist – also wirklich präsent ist – kann aus dem Vollen schöpfen.

 

 

 

5. Relevanz

 

Abgegriffene und leere Floskeln entpuppen sich nach dem Entfernen der Verpackung, als das was sie sind; hohl! Gute Komplimente konzentrieren sich auf etwas, dass die Empfänger auch zu verantworten haben. Es muss deutlich sein, womit es verdient wurde, um glaubwürdig zu sein. Je spezifischer, desto fundierter. So verstärkt ein Kompliment dann auch noch ein gewünschtes Verhalten. Nur zu Erinnerung: Jede Kommunikation hat eine bewusste oder unbewusste Absicht!

Und wer eine Vorstellung davon hat, was dem Empfänger von besonderem Wert ist, findet dort eine Anregung.

 

Komplimente sind wie Parfüm.
Sie dürfen duften, aber nie aufdringlich werden.

Oscar Wilde

 

 

 

6. Persönlich

 

Anstatt Gegenstände zu bewundern, gilt es deren Beziehung zum Empfänger zu betonen. Gefühle wirken intensiver als sachliche Argumente, Zahlen, Daten und Fakten. Besondere Geschenke in Form eines Komplimentes sind originell, glaubwürdig und überraschend. Sie werden nicht jeden Tag gemacht. Eine gute Gelegenheit, Wertschätzung durch aufmerksame Beobachtung an den Tag zu legen.

Dann versteht sich von allein, was Sie besser lassen. Beispiel: Ein viel beschäftigter Geschäftsführer wollte sich und seine Mitarbeiter durch Lob und Komplimente erfreuen. Nach einigen Tagen auffallend fleißigen Verteilens sprach sich leider herum, dass er vorgefertigte Lobkarten auf seinem Schreibtisch zu liegen hat. Willkürlich zog er jeweils ein paar Karten, um sich mit ihnen auf den Weg durch das Unternehmen zu machen. Dort verteilte er die Sprüche vollkommen zufällig und austauschbar. Es erinnert mich etwas an meine Grundschullehrerin, die uns Pünktchen (in der DDR soll es Bienchen gegeben haben) ins Aufgabenheft klebte.

 

 

 

7. Vorsicht vor Mehrdeutigkeit

 

Es ist nahezu unmöglich, absolut sichere Komplimente zu formulieren. Die Entscheidung, ob ein Kompliment gelungen ist oder daneben geht, fällt der Empfänger. Letztlich kann jedes Kompliment falsch verstanden werden.
Komplimente können wie getarnte Beleidigungen, Kritik, Manipulation oder Anzüglichkeit ankommen, selbst wenn sie anders gemeint waren. Jeder von uns entschlüsselt Botschaften auf eigene Weise. Erfahrungen, Überzeugungen, … allerlei Filter sorgen dafür, dass sie beim Empfänger nicht mehr ganz mit der Absicht des Absenders übereinstimmt. Das lässt sich nicht verhindern, meinte schon Paul Watzlawick. Allerdings müssen wir auch nicht jedes Fettnäpfchen suchen, indem wir heikle Formulierungen wählen.

Ach, Komplimente zu machen ist echt verdammt schwer! Oder? Nicht wirklich, außerdem, je besser die Beziehung, desto wohlwollender werden Botschaften aufgenommen. Im Grunde geht das mit den Komplimenten ganz einfach und ist kinderleicht mit etwas Übung.

Schön, dass Sie den Artikel bis hierhin gelesen haben.

8 Tipps für die Komplimente-Praxis

 

Für meinen Geschmack basieren die besten Komplimente darauf, dass die enthaltene Wertschätzung glaubhaft ist, weil jemand genauer hingesehen hat. Schon das signalisiert besonderen Respekt. Es ist also wesentlicher, welche Geisteshaltung ich pflege, als welche Techniken ich gelernt habe. Die Absicht ist spürbar.

 

 

1. Achtsamkeit

 

Achtsamkeit und Interesse an anderen Menschen machen es leichter Anknüpfungspunkte zu finden. Manche Leute machen Komplimente so, als würden sie in ihren Taschen nach Kleingeld wühlen. Woher Komplimente nehmen? Locker bleiben! Der Moment offenbart zahlreiche Gelegenheiten für angemessene, relevante, persönliche Komplimente. Wer mit offenen Augen und Ohren unterwegs ist – also wirklich präsent ist – kann aus dem Vollen schöpfen.

 

 

 

2. Persönliche Ansprache

 

Wenn Sie die Empfänger des Lobs mit dem Namen ansprechen steigert das die Wirkung.

 

 

 

3. Glaubwürdigkeit

 

Geben Sie glaubwürdige Komplimente, also solche die Sie auch so meinen. Unterstreichen Sie, was das für sie persönlich bedeutet. Abgegriffene und leere Floskeln entpuppen sich nach dem Entfernen der Verpackung, als das was sie sind; hohl! Gute Komplimente konzentrieren sich auf etwas, dass die Empfänger auch zu verantworten haben. Es muss deutlich sein, womit es verdient wurde, um glaubwürdig zu sein. Je spezifischer, desto fundierter. So verstärkt ein Kompliment dann auch noch ein gewünschtes Verhalten, wobei es dann zu einem Lob wird. Nur zu Erinnerung: Jede Kommunikation hat eine bewusste oder unbewusste Absicht!

 

 

 

4. Kontext beachten

 

Auf den Kontext, Angemessenheit und mögliche Mehrdeutigkeit achten. Ja, auch der Klassiker – die Ebenen der Kommunikation – liefern Hinweise darauf was aus welcher Sicht interpretiert werden könnte. Jede Äußerung wird im Kontext entschlüsselt und verändert so seine Wirkung. Wer ist noch anwesend? Ist es der geeignete Ort, die passende Gelegenheit? Werden nur Nettigkeiten angeboten, hängt unsere Wahrnehmung des Kompliments vom persönlichen Selbstbild, Status, unseren Erfahrungen mit Komplimenten und unserer Einschätzung vom Urteilsvermögen und der Absicht des Komplimentegebers ab. Wie aufrichtig wird der Kommentar eingeschätzt?

 

 

 

5. Rahmen und Zeugen

 

Komplimente in Gegenwart weiterer Zeugen erhöht die Wirkung.

 

 

 

6. Vorsicht vor Manipulationen

 

Setzen Sie Kompliment nicht bewusst dazu ein, um andere zu manipulieren. Das kann als Vertrauensbruch empfunden werden und vergiftet schnell den Boden auf dem, dann nur noch schwer etwas wachsen will.

 

 

 

7. Körpersprache

 

Achten Sie während des Überreichens von Komplimenten auf ihre Körpersprache. Die sollte die gleiche Sprache sprechen, wozu entsprechender Augenkontakt gehört.

 

 

 

8. Nicht übertreiben

 

Gemach: Komplimente sind wertvoll, wer sie massenhaft unreflektiert verteilt nimmt ihnen Wert und Glaubwürdigkeit.

 

 

 

Wie Sie es nicht tun sollten: Mit Komplimenten hat es Donald Trump nicht so

 

US-Präsident Donald Trump (71) war mit seiner Frau Melania (47) am 14. Juli 2017 zu Besuch bei seinem französischen Kollegen Emmanuel Macron (39) und dessen Frau Brigitte (64). Dort sorgte Trump für eine erneute Peinlichkeit. Leider hat er die Empfehlungen für gelungene Komplimente wohl nicht früh genug gelesen.

Ein Trump betrachtete sich die Figur von Macrons Gattin Brigitte: „You’re in such good shape“, also „Sie sind in so guter Form.“ Dabei ist eine eigenartige Geste zu erahnen. Es sieht so aus, als würde er ihre Hüften beschreiben. Die Reaktion von Brigitte Macron ist weder zu hören, noch ist ihre Mimik im Video zu erkennen. Die Kamera steht hinter ihr. Ihr Mann scheint über die Bemerkung hinwegzugehen. Er zieht sich anschließend mit Donald Trump zurück.

Ob sie diese Äußerung als ein Kompliment verstanden hat oder als Anspielung auf ihr Alter? Sie ist einige Jahre älter als ihr Mann. Allzu charmant dürfte sie Trumps Kommentar vermutlich nicht empfunden haben. Schließlich wurde der Altersunterschied der Macrons häufig im französischen Wahlkampf thematisiert. Ich frage mich weshalb. Außerdem, bei Trump und seiner Frau ist der Abstand ähnlich, nur das es andersherum ist. War das schon mal ein Thema? So oder so; viele Beobachter unterstellen ihm mal wieder einen schlechten Stil. Trump ist schließlich schon mehrfach durch sexistische Sprüche aufgefallen. Clever war das Kompliment, falls es eines sein sollte, jedenfalls nicht. Weshalb so ungeschickt in ein Fettnäpfchen treten, wo es sicher auch passendere Komplimente geben würde.

 

 

Fazit

 

Auch, weil so ein Kompliment den Tag viel schöner macht, unsere Stimmung hebt und uns die Welt durch eine in Pastellfarben getönte Brille wahrnehmen lässt; seien Sie etwas großzügiger damit. Machen Sie Ihren Mitmenschen verbale Wortgeschenke mit Schleifchen. Zaubern Sie Ihrem Umfeld ein Lächeln ins Gesicht. In der Partnerschaft, im Berufsleben, unter Freunden und bei wildfremden Menschen; machen Sie die Welt ein Stück lebenswerter. Viel Spaß! ;-) Nehmen Sie positiven Einfluss!

 

 

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen
(Keinerlei Rechtsberatung!)

 

Ein wichtiges Gespräch lässt sich selten vollständig planen.

Du kannst dich jedoch so vorbereiten, dass du mit Klarheit, Orientierung und Handlungsspielraum hineingehst.

Wir können gemeinsam beispielsweise:

  • Ziele und Prioritäten klären
  • Interessen und mögliche Motive der Beteiligten betrachten
  • Argumentationen entwickeln und prüfen
  • Gesprächsstrategien vorbereiten
  • kritische Fragen und Einwände antizipieren
  • schwierige Gesprächsverläufe simulieren
  • Formulierungen ausprobieren
  • Grenzen und Alternativen klären
  • persönliche Wirkung und Präsenz betrachten
  • den Umgang mit Druck und überraschenden Wendungen vorbereiten

Dabei geht es weniger um ein auswendig gelerntes Gesprächsskript.

Du sollst wissen, was du erreichen möchtest, worauf es ankommt und wie du auch bei unerwarteten Entwicklungen beweglich bleiben kannst.

Je nach Anliegen verbinde ich Coaching, Beratung, Einzeltraining und Sparring.

 

 

 

Welcher Rahmen passt?

 

PRIVAT 1:1

Für wichtige Gespräche im persönlichen Kontext, beispielsweise in Partnerschaft, Familie oder im Umgang mit schwierigen Personen.

→ PRIVAT 1:1

 

BUSINESS 1:1

Für berufliche Gesprächssituationen und die gezielte Entwicklung deiner Gesprächs- und Verhandlungskompetenz.

→ BUSINESS 1:1

 

EXECUTIVE SPARRING

Für konkrete Gespräche und Verhandlungen mit hoher wirtschaftlicher, beruflicher oder strategischer Tragweite.

→ EXECUTIVE SPARRING

Aktuelle Honorare und Rahmenbedingungen findest du jeweils auf den entsprechenden Angebotsseiten.

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

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Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Wie stehen Sie zu Komplimenten?

Es ist ein großer Fehler, das Komplimentemachen aufzugeben. Wenn der Mensch nichts Charmantes mehr sagt, hat er auch keine charmanten Gedanken mehr.

Umfrageergebnisse

 

 

Komplimente bekomme ich gerne.

%

Ja

%

Ja, aber nicht immer und von jedem

%

Nein

Nicht repräsentative Umfrage auf www.karstennoack.de (2016 bis 2018, n=2237)

Komplimente gebe ich ...

%

ab und zu

%

oft!

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selten bis nie!

Nicht repräsentative Umfrage auf www.karstennoack.de (n=1150)

Gute Komplimente sind schwer zu geben

%

Ja!

%

Nein!

Nicht repräsentative Umfrage auf www.karstennoack.de (2017 und 2018, n=2301)

Komplimente gehören nur ins Privatleben

%

Stimmt nicht!

%

Stimmt!

Nicht repräsentative Umfrage auf www.karstennoack.de (2017 und 2018, n=2200)

Ich vermute Hintergedanken, wenn ich Komplimente bekomme.

%

Ja!

%

Manchmal!

%

Nein!

Nicht repräsentative Umfrage auf www.karstennoack.de (2017 und 2018, n=2420)

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 5. Oktober 2015
Überarbeitung: 17. April 2019
AN: #43321
K:CNB
Ü:

Wirksame Rhetorik Dank Brevitas: Klipp und klar! — Dann klingt es wahr!

Wirksame Rhetorik mit Brevitas: Klipp und klar! — Dann klingt es wahr!

Rhetorische Stilmittel recycelt und ...
Wirksame Rhetorik mit Brevitas: Klipp und klar! — Dann klingt es wahr!

Brevitas

 

Wie Sie dank Brevitas bei Rede und Präsentation Ihr Publikum bei Laune halten und die Aufmerksamkeit fördern.

Überblick

 

 

 

 

Brevitas

 

 

Die schönsten Formulierungen sind üblicherweise auch die einfachsten.

Adam Smith

 

Klipp und klar.
Kurz und knapp.
Dann klingt es wahr!

Karsten Noack

 

Schon die alten Griechen würdigten diesen Gedanken Aufmerksamkeit und sprachen von Brevitas (lat. bre­vi­tas; griech. syn­to­mia; dt. Kürze). Kürze soll das Publikum bei Laune halten und die Aufmerksamkeit fördern. Dabei geht es nicht nur darum, möglichst wenig Worte zu ver­lie­ren und sich kurzzufassen, sondern auch um eine Ver­dich­tung der Information.

 

 

 

Vorsicht vor allergischen Reaktionen

 

Doch, weil die Idee der Brevitas in den klassischen Varianten so häufig missbraucht wurde, ist sie nicht nur abgenutzt, sondern kann heute sogar allergische Reaktionen hervorrufen. Beispielsweise als „Ich komme zum Schluss!“, wenn das Publikum schon zu oft die bittere Erfahrung gemacht hat, dass genau dies – trotz Ankündigung – in der Regel nicht zu erwarten ist. Das ist so willkommen, wie nach stundenlangen Monologen der Hinweis auf den baldigen Zugriff auf das Buffet, um dann nochmals umfänglich auszuholen, während das Essen in Sichtweite abkühlt und die Mayonnaise erst eine unappetitliche Pelle und dann Haare bekommt. So etwas kennt fast jedes Publikum und mag es üblicherweise so gern wie Hautausschlag.

 

Andere unangenehme Beispiele sind:

 

  • „Lassen Sie mich noch kurz …“
  • „Ich will Ihnen noch schnell …“

 

Es geht allerdings auch anders:

 

  • Same Procedure than Every Year.
    Oh, es ist schon wieder Sylvester.
  • Ohne more thing … Das ist Kult!
    Hierauf warten die Zuschauer bei den Keynotes von Apple schon, wie auf einen Running Gag. Nur noch eine Sache … Und dann folgt etwas, auf das im Publikum schon gewartet wird; ein weiterer Höhepunkt, ein krönender Abschluss der Präsentation. Hier ist es eine positive Untertreibung, Understatement und willkommen!

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?

Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.

Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:

  • Ziel und Kernbotschaft

  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

→ Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

Probelauf und professionelles Feedback

 

Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?

Ein Probelauf macht genau das sichtbar.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

Wie wirkst du in Reden und Präsentationen, was sind deine Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
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Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

 

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 3. August 2003
Überarbeitung: 16. April 2019
AN: #371
K:CNB
Ü: