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Der Unterschied zwischen dem richtigen Wort und dem beinahe richtigen ist derselbe Unterschied wie zwischen dem Blitz und einem Glühwürmchen. —Mark Twain

Rhetorik: Feilen Sie an Ihrer Wortwahl

Tagesmotto*: Rhetorische Kompetenz, damit Sie und Ihre Botschaft überzeugen — in Gesprächen und Präsentationen
Der Unterschied zwischen dem richtigen Wort und dem beinahe richtigen ist derselbe Unterschied wie zwischen dem Blitz und einem Glühwürmchen. —Mark Twain
Der Unterschied zwischen dem richtigen Wort und dem beinahe richtigen ist derselbe Unterschied wie zwischen dem Blitz und einem Glühwürmchen. —Mark Twain

Wortwahl

 

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Überblick

 

 

 

 

Wortwahl und Wirkung

 

Manchmal ist es Sisyphusarbeit, bis aus dem ersten Entwurf eine beachtliche Rede geworden ist. Und solch ein Aufwand lohnt wohl nicht immer in gleichem Maße. Er lohnt sich, wenn das erwartete Ergebnis im ansprechenden Verhältnis zum Aufwand steht. Es lohnt sich auch, wenn dadurch die sprachliche Kompetenz dauerhaft gesteigert wird.

*Anmerkungen

 

Das Tagesmotto wähle ich meist, weil mich etwas daran anspricht. Es lacht mich an oder reizt mich. Es fühlt sich so an, als könnte es etwas bewegen und dem will ich auf dem Grund gehen. So widme ich jedem Tag ein Motto und lasse mich überraschen was es mit mir macht.

Mitunter klärt sich der Grund für die Wahl erst später. Deswegen sind die Gedanken zum Tagesmotto meist auch keine Artikel, sondern Assoziationen. Es sind in Worte verwandelte Gedanken. Sie sind spontan und außerdem veröffentliche ich sie häufig, während ich unterwegs bin. Sie neigen deswegen dazu in Fragmenten zu erscheinen. Fühlen Sie sich eingeladen Ihre Assoziationen hinzuzufügen, um Ihre persönlichen Perspektiven zu bereichern – das Bild abzurunden.

 

Die folgenden Fragen helfen dabei vom Tagesmotto ganz persönlich zu profitieren:

 

  • Was löst das Zitat bei Ihnen aus?
  • Unter welchen Umständen stimmen Sie der Aussage zu und wann nicht?
  • Was hat die Aussage in Ihrem Leben für eine Bedeutung?
  • Wie kann das Tagesmotto Ihr Leben bereichern?
  • In welchem Zusammenhang könnte die Aussage nützlich sein?
  • Wo wollen Sie sich wie daran erinnern?

P.S.

 

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Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen finden Sie deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das für Sie passt, freue ich mich auf die Zusammenarbeit.

 

 

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Artikel zu Missverständnissen

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. März 2017
Überarbeitung: 25. Juli 2019
AN: #2310
Ü:
K:

Executive Presence

Executive Presence

Der erste Eindruck prägt - der letzte Eindruck bleibt.
Executive Presence

Executive Presence

 

Immer wieder erlebe ich Klienten mit beachtlichem Lebenslauf. Vieles spricht dafür, dass sie schon längst den ersehnten nächsten Schritt in der Karriere genommen haben sollten. Doch was fehlt, ist die sogenannte Executive Presence, das entsprechende Auftreten.

Video

Der Fluch des Nettseins. Nett reicht nicht, wie wäre es mit bemerkenswert?

Erst, wenn Sie das Video starten wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google. Mehr bei den Hinweisen zum Datenschutz.

Was ist Executive Presence?

 

Immer wieder erlebe ich Klienten mit beachtlichem Lebenslauf. Vieles spricht dafür, dass sie schon längst den ersehnten nächsten Schritt in der Karriere genommen haben sollten. Doch was fehlt, ist die sogenannte Executive Presence, das entsprechende Auftreten.

Wenn ich CEOs frage, wie sie ihre Führungskräfte der nächsten Ebene auswählen, nennen alle eine entscheidende Eigenschaft. Einige benennen sie als Executive Presence, andere sprechen von einer bestimmten Ausstrahlung, von Präsenz. Nicht immer ist es leicht, das in Worte zu fassen und doch ist dieses Element maßgeblich. Nur, wenn es von den entsprechenden Personen wahrgenommen, ist es wahrscheinlich in ersehnte Positionen zu gelangen.

 

 

 

Wie lässt sich Executive Presence entwickeln?

 

Viele Faktoren sind an der Qualität von Führungskräften beteiligt, doch in der Praxis erlebe ich immer wieder, dass hauptsächlich die individuelle Ausstrahlung der Wahrnehmung als geeigneter Kandidatin oder Kandidat im Wege steht.

Im Einzelcoaching mit Elementen aus Beratung und Training widmen wir uns gezielt dem für die angestrebte Postion erforderlichen Auftreten. Ungünstige Verhaltensweisen entziehen sich oft der bewussten Aufmerksamkeit, es sind blinde Flecken. Entsprechendes Feedback und die Förderung von Einsichten liefern die Grundlage für das Vorgehen.

Der Wert und die Auswirkung des Coachings auf das angestrebte Ergebnis sind innerhalb kurzer Zeitrahmen deutlich zu erkennen.

 

 

 

Ihre Investition: Honorare

 

Um herauszufinden, wie Sie aus einer Zusammenarbeit mit mir profitieren, empfehle ich Ihnen eine erste Sitzung mit 60 oder 90 Minuten. Anschließend lohnt sich ein Paket mit 5 oder besser 10 Stunden. Die gebuchten Stunden können Sie innerhalb von 18 Monaten nutzen. Die Honorare finden Sie hier. Ob sich das für Sie lohnt, dass können Sie selbst am besten beurteilen.

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Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen finden Sie deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das für Sie passt, freue ich mich auf die Zusammenarbeit.

 

 

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Artikel zu Missverständnissen

Ich beobachte mich und verstehe dadurch die anderen. Laotse

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 11. Juli 2016
Überarbeitung: 19. August 2021
AN: #767176
K: CNB
Ü: A
Englische Version:

Koffein verbessert das Gedächtnis

Koffein verbessert das Gedächtnis. Noch eine Tasse Kaffee?

Na, wenn das keine guten Neuigkeiten sind ...

Koffein und Gedächtnis

 

Lässt es sich dank Kaffee oder Cola besser lernen? Dass Koffein wacher und aufmerksamer macht, ist seit langem bekannt. Gute Nachrichten: Koffein verbessert die Wachheit, Aufmerksamkeit und die Geschwindigkeit von Denkprozessen sowie das Langzeitgedächtnis. Ich brauche jetzt einen guten Kaffee. Ich bin gleich wieder da, ich werde mal schnell zur Kaffeemaschine gehen und meinem Gedächtnis auf die Sprünge helfen.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Der Kaffee ist fertig!

 

Frisch gemahlen und liebevoll zubereitet gehört er für viele Menschen zu den angenehmsten Beiträgen des Morgens; der Kaffee, mit dem so beliebten Koffein.

Koffein ist ein Wachmacher! Diese Wirkung ist wohl nichts Neues. Doch unter bestimmten Bedingungen hat Koffein weitere interessante Auswirkungen. Die positive Wirkung auf die Wachheit, Aufmerk­samkeit und die Geschwindigkeit von Denkprozessen gilt als belegt, Effekte auf das Langzeitgedächtnis konnten bisher nicht nachgewiesen werden.

Bisher! Der Assistenzprofessor Michael Yassa, von der John Hopkins University hat nachgeforscht, welchen Einfluss Koffein auf das Vergessen beziehungsweise Erinnern hat. Nature Neuroscience berichtete über die Studie, die nachweist, dass Koffein einen anhaltenden Effekt auf das Langzeitgedächtnis von Menschen hat. Über 24 Stunden hält die Wirkung dabei noch nach dem Koffeinkonsum an. Also hoch die Tassen?

Theorie gleich Praxis? Über die praktische Relevanz gibt die Studie leider nicht allzu viele Hinweise. So ist bedauerlicherweise auch möglich, dass ein Gewöhnungseffekt bei regelmäßigen Kaffeetrinkern den Vorteil zunichtemacht.

Kurzfristig macht sich ein erhöhter Koffein­konsum vor allem durch seine Wirkungen auf das zentrale Nervensystem bemerkbar. Koffein erhöht die Reizbarkeit, Nervosität und Ängstlichkeit. Gesichert sind auch Einschlafstörungen und eine Verkürzung der Schlafdauer, wenn Koffein am Abend konsumiert wird.

Ob Café au Lait, Milchkaffee oder Café Latte, Cappuccino, Americano, Mochaccino, Latte Machiatto, Espresso oder Ristretto; die Vorteile des Kaffees sind mitunter auch sein Nachteil. Die stimulierende Droge Koffein besitzt einige Nebenwirkungen. Konsumiert über längere Zeit in hohen Mengen, verändern sich die Nervenzellen. Der Kaffee hemmt die körpereigenen Adenosin-Moleküle. Die verhindern normalerweise die Ausschüttung von belebenden Botenstoffen wie Dopamin oder Noradrenalin. Deswegen regt Kaffee an. Regelmäßiger Konsum führt allerdings dazu, dass die Nervenzellen immer mehr Rezeptoren für Adenosin bilden, solange, bis ein neuer, höherer Ausgleichspegel gefunden ist. Das Phänomen nennt sich Toleranz und entwickelt sich bereits nach 6 bis 15 Tagen fleißigem Koffeinkonsum. Wird der Kaffeekonsum dann abrupt abgesetzt, kann es zu regelrechten Entzugserscheinungen wie Kopfschmerzen oder Übelkeit kommen.

Aber, wer will hier ein Miesepeter sein?

 

 

 

One more thing

 

Kaffee hat positive Nebenwirkungen, selbst ohne orale Zuführung! Eine Studie der Seoul National University (Veröffentlicht 2008 im Journal of Agricultural and Food Chemistry) berichtet, dass schon der Geruch von Kaffee Stressreaktionen reduziert. Getestet wurde das zwar an Ratten, aber mit meinen persönlichen Erfahrungen stehe ich als Leumundszeuge bereit.

Dann müssten ja große Teile der Bevölkerung ein hervorragendes Gedächtnis haben, oder? Wo doch kaum noch jemand ohne Coffee-to-go unterwegs ist.

Wenn ich die Studie richtig verstanden habe, bringt es allerdings nichts, mit einer großen Kaffeekanne bewaffnet den Lernprozess bzw. die Erinnerungsfähigkeit optimieren zu wollen. Leider lässt sich die Wirkung nicht beliebig steigern; eine Vervielfachung der Menge bedeutet nicht eine Vervielfachung der Erinnerungsfähigkeit. Dieses Argument für gesteigerten Kaffeekonsum zieht also nicht. Aber irgendein Vorwand lässt sich doch trotzdem finden, oder? Es mag zwar unwissenschaftlich formuliert sein, aber er tut der Seele gut! Ich nehme noch einen Espresso.

P.S.

 

Wie bleiben Sie wach?

Artikel zu Missverständnissen

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 3. April 2012
Überarbeitung: 19. August 2021
AN: #4340
K:
Ü:

7 Wege zur Reibeisenstimme. Stimmtraining: Sie wollen eine verlebte Stimme? Weh! Weh mir! Welche Töne!

7 Wege zur Reibeisenstimme. Stimmtraining: Sie wollen eine verlebte Stimme?

Weh! Weh mir! Welche Töne!
Stimmtraining

Sie wollen wirklich eine verlebte Stimme?

 

So eine verlebte Stimme scheint auf manche Menschen anziehend zu wirken. 7 Wege zur Reibeisenstimme. Wie Sie Ihre Stimme ruinieren.

 

Stimme und Persönlichkeit

 

Die Augen sind der Spiegel der Seele? Von wegen oder zumindest nur ein Teil der Wahrheit! Unsere Stimme verrät viel mehr über die Persönlichkeit.

Die Stimme ist ein Spiegelbild der Persönlichkeit. Wie ein Mensch spricht, gibt Hinweise auf dessen Alter, Geschlecht, Herkunft, Bildung und Umfeld. Die Stimme erlaubt einen Blick in das Innerste: Emotionen wie Ärger, Freude oder Furcht verändern die Stimme. Auch bekommen wir durch die Stimme Hinweise auf die Persönlichkeit eines Menschen, wie jemand ist, wie jemand sein will, wie authentisch er ist. Nicht nur Kleidung wird gerne zur Verkleidung verwendet, sondern auch die Stimme. Manchen Menschen erscheint eine verlebte Stimme erstrebenswert. Ich gehöre übrigens nicht dazu.

7 Wege zur Reibeisenstimme

 

Sie wollen einen anderen Ton anschlagen? – So eine verlebte Stimme scheint auf manche Menschen sehr anziehend zu wirken, wobei ich mich selbst nicht zur Zielgruppe zähle. Einige verbinden damit etwas Geheimnisvolles, ich eher einen ungesunden Lebensstil. Schon mehrfach wurde ich ernsthaft gefragt, wie es denn möglich wäre, zu einer solchen Stimme zu kommen. Diejenigen, die ich nicht mehr umstimmen kann und die unbedingt ihre Stimme ruinieren wollen, müssen einfach die folgenden Punkte beachten. Alle anderen tun am besten das Gegenteil davon.

 

 

 

1. Räuspern oder Husten

 

Räuspern oder Husten strengt den Hals an und raut die Sprechorgane auf. Gesünder wäre es, zu schlucken und so das Kratzen etwas zu lindern.

 

 

 

2. Dehydration

 

Dehydration ist ein wirksamer Weg, der Stimme zu schaden. Der Sprechapparat braucht Flüssigkeit, um entspannt funktionieren zu können. Werden die Stimmlippen nicht ausreichend mit Flüssigkeit versorgt, schwingen sie langsamer und die Stimme wird tiefer.

 

 

 

3. Schlechte Luft

 

Schlechte Luft eignet sich hervorragend, um die Stimmwerkzeuge zu schädigen. Die Schleimhaut im Kehlkopf ist sehr empfindlich. Wenn beispielsweise Staub oder Rauch auf dem Weg zur Lunge daran vorbeiziehen, schützt sich dieser Bereich, indem er mehr Schleim produziert. Geschieht das häufiger, verändert sich die Schleimhaut; ein dickerer Schutz bildet sich. Dadurch schwingen die Stimmlippen langsamer, die Stimme klingt tiefer, rauer, verbrauchter. Sich möglichst oft in verrauchten Bars und Kneipen aufhalten, ist also ein bewährter Schritt hin zur dreckig-verrauchten und verlebten Stimme wie in den alten Schwarz-Weiß-Schinken des Film Noir.

 

 

 

4. Scharfe Gewürze und Alkohol

 

Beim Konsum scharfer Gewürze gerät oft auch etwas unter den Kehldeckel und beeinflusst die Stimme negativ. Entsprechendes gilt auch für Alkohol. Also nur keine Zurückhaltung!

 

 

 

5. Brachialgewalt

 

Ganz ohne Hilfsmittel können Sie Ihre Stimme quälen, indem Sie mit Gewalt alles aus ihr herausholen, was möglich ist, und körperliche Rückmeldungen ignorieren. Schreien Sie also, was das Zeug hält, machen Sie einen Jodelkurs, singen Sie eine Arie für Counter-Tenor oder halten Sie einen vierstündigen Monolog über Zungenbrecher – alles natürlich ohne jegliche Vorbereitung. Wer kurzfristig die Stimme verändern will, erreicht so leicht das Ziel.

 

 

 

6. Ignoranz

 

Bei Heiserkeit sollte die Stimme ja eigentlich geschont werden. Also bloß keine unnötige Rücksicht auf die Gesundheit an den Tag legen. Stattdessen bei erkältungsbedingter Heiserkeit möglichst viel sprechen und den Schal zu Hause lassen.

 

 

 

7. Verzicht auf ein Mikrofon

 

So ein Mikrofon in großen Räumen ist doch nur etwas für Weicheier. Nur wer laut ist, hat recht! Und weil nur wenige Redner ihre Sprech- und Rufstimme trainiert haben, folgt dann auf diese Fehleinschätzung auch bald die entsprechende körperliche Reaktion.

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Wie pflegen Sie Ihre Stimme? Haben Sie weitere Empfehlungen für eine verlebte Stimme? Oder interessieren Sie sich eher dafür, wie die Stimme gepflegt werden kann? Wie wäre es denn zum Beispiel mit Resonanz statt Hustenreiz?

Artikel zu Missverständnissen

Artikel zur Stimme

11 Tipps bei Redeticks: Ähhs, Ähms, Mhhs, Fülllaute, Stammelsilben, Füllworte und andere Sprachparasiten

Machen Sie Ähs, Ähms, Mhhs oder andere Denkgeräusche in Gesprächen, Reden und Präsentationen? So werden Sie die Ticks los.

Finden Sie Ihre Wohlfühlstimmlage: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Finden Sie Ihre Wohlfühlstimmlage: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Jeder Mensch hat eine persönliche Wohlfühlstimmlage, in der besonders entspannt gesprochen wird. Wer sich bemüht, tiefer oder höher als in seiner natürlichen Art zu sprechen, klingt verkrampft. Finden Sie mit der Schritt-für-Schritt-Anleitung zu Ihrer Wohlfühlstimmlage (Indifferenzlage). 

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 9. Februar 2015
Überarbeitung: 2. Juli 2019
Englische Version: https//www.karstennoack.com/ouch-ouch-do-you-really-want-a-husky-voice/
AN: #87613
K: CNB
Ü:

Rhetorik: Ständige Wiederholung (Repetitio) ist kein Beweis für Wahrheit, doch …

Rhetorik: Ständige Wiederholung (Repetitio) ist kein Beweis für Wahrheit, doch ...

Steter Tropfen höhlt den Stein. Überzeugen in Gesprächen, Reden und Präsentationen.
Wiederholung ist ein mächtiges rhetorisches Mittel!

Wiederholte Wiederholungen in Gesprächen, Reden und Präsentationen

 

Die Wiederholung ist ein sehr wirksames rhetorisches Mittel und wird in vielen Bereichen eingesetzt. Und, weil sie so wirksam ist, wird sie mit Recht entsprechend gerne gebraucht. Wiederholung ist ein mächtiges Mittel!

Überblick

 

 

 

 

Wiederholungen

 

And if all others accepted the lie which the Party imposed – if all records told the same tale – then the lie passed into history and became truth.

Und weil alle anderen die von der Partei verbreitete Lüge glaubten – weil alle Aufzeichnungen gleich lauteten – dann ging die Lüge in die Geschichte ein und wurde Wahrheit.

George Orwell in 1984

 

Verzeihung, war das ein zu drastischer Einstieg?
Ich starte nochmals, etwas harmloser.
Oder doch lieber so?

Weil Wiederholungen (Repetitio) ein sehr wirksames rhetorisches Mittel sind und werden sie in vielen Bereichen eingesetzt. Wiederholung ist ein mächtiges Mittel!

Diese Strategie wird allerdings auch sehr häufig missbraucht und so lohnt es sich sie zu erkennen. Ein Blick in die Medien zeigt es. Wiederholung ist das Geheimnis effektiver Propaganda, Botschaften werden immer wieder präsentiert. Und das möglichst auf vielen Kanälen mittels Reden, Lobbyarbeit, Radio- und Fernsehsendern, Zeitungen, Magazinen, Büchern, Musik, Filmen und Internet.

Charles Lutwidge Dodgson (1832 bis 1898), besser bekannt als Lewis Carroll, Autor von Alice im Wunderland schrieb in The Hunting of the Snark – An Agony in Eight Fits beziehungsweise Die Jagd auf den Snark – eine Agonie in acht Anfällen:

„Just the place for a Snark!“ the Bellman cried,
As he landed his crew with care;
Supporting each man on the top of the tide
By a finger entwined in his hair.

„Just the place for a Snark! I have said it twice:
That alone should encourage the crew.
Just the place for a Snark! I have said it thrice:
What I tell you three times is true.“

 

und

 

Then a scream, shrill and high, rent the shuddering sky,
And they knew that some danger was near:
The Beaver turned pale to the tip of its tail,
And even the Butcher felt queer.

He thought of his childhood, left far far behind—
That blissful and innocent state—
The sound so exactly recalled to his mind
A pencil that squeaks on a slate!

„‚Tis the voice of the Jubjub!“ he suddenly cried.
(This man, that they used to call „Dunce.“)
„As the Bellman would tell you,“ he added with pride,
„I have uttered that sentiment once.

„‚Tis the note of the Jubjub! Keep count, I entreat;
You will find I have told it you twice.
‚Tis the song of the Jubjub! The proof is complete,
If only I’ve stated it thrice.“

The Beaver had counted with scrupulous care,
Attending to every word:
But it fairly lost heart, and outgrabe in despair,
When the third repetition occurred.

 

Übersetzt:

 

Dann zerriss ein Schrei, schrill und hoch, den zitternden Himmel,
Und sie wussten, die Gefahr war nah.
Der Biber erblasste bis zur Spitze seines Schwanzes,
Und sogar der Schlachter fühlte sich seltsam.

“Es ist die Stimme des Jubjub!“ schrie er plötzlich.
(Dieser Mann, den sie „Dunce“ nannten.)
„Wie der Ausrufer dir sagen würde“, fügte er stolz hinzu,
„Ich habe diese Meinung zum ersten Mal kundgetan.

Es ist der Ton des Jubjub! Zähl weiter, ich flehe dich an;
Du wirst sehen ich sage es zweimal.
Es ist das Lied des Jubjub!
Der Beweis ist vollständig,
sobald ich es dreimal behauptet habe.“

Der Biber hatte gewissenhaft mitgezählt
und auf jedes Wort geachtet:
Aber er verlor all seinen Mut und begann zu verzweifeln,
als es sich zum dritten Mal wiederholte.

 

Der Einsatz von Wiederholungen hat eine lange Tradition, wenn überzeugt werden soll. Es wird von „ad nauseam“ gesprochen, wenn eine Behauptung solange ﹣ bis zum Überdruss ﹣ wiederholt wird, bis sie als wahr akzeptiert wird, ohne dass jedoch ein Beweis geführt wurde, der die Behauptung bestätigen würde. Wiederholung ermüdet die Aufmerksamkeit. Entsprechende Wachsamkeit ist erforderlich, um sich vor Manipulation zu schützen.

 

 

 

Beweis durch Wiederholung?

 

Gegner glauben uns zu widerlegen, indem sie ihre Meinung wiederholen und auf die unsre nicht achten.

Johann Wolfgang von Goethe

 

Beweise können grundsätzlich nur Tatsachen sein; Meinungen sind keine Beweise. Ständige Wiederholung ist kein Beweis für Wahrheit!

 

 

 

Geradebiegen

 

Zeit zurückzurudern? Bin ich jetzt über das Ziel hinausgeschossen? Jetzt klingt der Artikel ja, als wenn Wiederholung stets eine recht miese Angelegenheit ist. Das liegt wohl daran, dass es um deren Missbrauch geht.

Zur Ehrenrettung: Die Wiederholung, auch Repetitio, ist ein Stilmittel, bei dem das gleiche Wort oder eine Folge von Wörtern in einem kurzen Abschnitt verwendet werden. Indem es an verschiedenen Positionen wiederholt wird, kann es eine verstärkende Wirkung auf den Zuhörer haben.

Unterstützung für überzeugende Reden und Präsentationen

 

Wer nicht redet, wird nicht gehört und wer es wagt auch nicht immer. Auf dem Weg zum überzeugenden Rednerin oder Redner gibt es noch ein paar Stufen, die es zu meistern gilt. Wenn Sie Wettbewerb haben, sorgen wir für Ihren Vorsprung.

Sie wollen überzeugen, mit Ihrer Botschaft und als Persönlichkeit? Dann helfe ich Ihnen bei der Vorbereitung Ihrer Reden und Präsentationen. Von den Erfahrungen aus Marketing, Psychologie und Kommunikation werden Sie profitieren. Den Umfang bestimmen Sie. Zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback empfehle ich Ihnen und Ihrer Botschaft. Dann wissen Sie, wie Sie und Ihr aufbereitetes Thema wirken, was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso wollen Sie erst im Anschluss an Ihren echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Profitieren Sie vom Vorsprung. Meine Definition von Glück: Vorbereitung trifft auf Gelegenheit.

 

Welcher Aufwand lohnt sich?

 

Bei einer guten Investition kommt mehr heraus, als hineingesteckt wird. Sie können selbst am besten einschätzen, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Hier finden Sie die Honorare für meine Unterstützung zu Kommunikationspsychologie, Sprache, Struktur, Stimme, Körpersprache, Storytelling, rhetorische Mittel, Medien, wie PowerPoint und Co. etc.

 

 

 

Keine Zeit, um zu mir in Berlin zu kommen?

 

Sie sind gerade nicht in Berlin? Dann nutzen Sie Sitzungen mit mir via Telefon oder mit Videounterstützung. Wobei es durchaus gute Gründe für eine Reise nach Berlin gibt.

 

 

 

Lampenfieber

 

Schmetterlinge im Bauch? Sehr viele Menschen leiden bei ihren Auftritten vor Publikum unter so intensivem Lampenfieber, dass ihre Leistungen deutlich hinter den Möglichkeiten bleiben. Viele vermeiden Redegelegenheit,  wo es nur geht. Schade, weil mit meiner Hilfe ein Auftritt in einem guten Zustand möglich ist. Haltung lässt sich leichter bewahren als wiedergewinnen. Und, weshalb sollten Sie auf eine Chance verzichten sich und Ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren. Nur, für den Fall…

Wie wirken Sie in Reden und Präsentationen, was sind Ihre Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend sind Sie und Ihre Botschaften in Reden und Präsentationen? Wie nutzen Sie die 118+ wesentlichsten Präsentationsfähigkeiten? Wie gelingt es, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Redebeiträge. Nach tausenden ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich Ihnen sehr genau sagen, was auf welches Publikum welche Wirkung hat. Lassen Sie mich einen Ihrer Redebeiträge und Ihre Darbietung analysieren. Dann gebe ich Ihnen professionelles Feedback, dass Sie voranbringt. Sie bekommen relevante Rückmeldungen und spezifische Empfehlungen, sowie für konkrete Redebeiträge die Impulse, die Sie brauchen, um zu überzeugen. Profitieren Sie von meinen Erfahrungen, einschließlich Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann finden Sie hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

Artikel zu Missverständnissen

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 12. Januar 2015
Überarbeitung: 19. August 2021
Englische Version:
AN: #67644
K: CNB
Ü:

Tipps für Komplimente: Wortgeschenke mit Schleifchen dran

Tipps für Komplimente: Wortgeschenke mit Schleife dran

Komplimente sind wie Parfüm – sie dürfen duften, aber nie aufdringlich werden
Komplimente

Komplimente

 

Machen Sie Ihrem Umfeld verbale Wortgeschenke mit Schleifchen, zaubern Sie Ihren Mitmenschen mit Komplimenten ein Lächeln ins Gesicht. Nehmen Sie positiven Einfluss und bringen Sie etwas ins Rollen.

Definition

 

Ein Kompliment soll Nähe schaffen, bei der beide Seiten gewinnen. Es ist eine wohlwollende, freundliche Äußerung darüber, was einem an jemanden besonders gefällt. Das können sowohl Eigenschaften, Leistungen, auch äußere Merkmale oder ähnliches sein.

 

 

 

Ursprung

 

Den Wortursprung lieferte das spanische „Complimento“ für Überfluss und Übertreibung. Auf seiner Reise über Frankreich wurde es bei uns schließlich zum Kompliment.

 

 

 

Synonyme

 

Artigkeit, Höflichkeitsbezeugung, Liebenswürdigkeit. Schmeichelei, Schöntuerei, Galanterie und Flatterie.

 

 

 

Alles klar?

 

Oder sind Komplimente ohnehin ein Thema mit Bart?

Wo sind sie nur geblieben, die bezaubernden Komplimente?

 

Der Artikel widmet sich dem Thema Komplimente aus Anlass eines Interviews für den SWR am 23. Juni 2016 mit Stefanie Jacob.

 

 

 

Wann ist ein Komplement angebracht und wann nicht?

 

Oscar Wilde behauptete „Komplimente sind wie Parfüm – sie dürfen duften, aber nie aufdringlich werden“. Alles klar? Nur, was ist ein aufdringliches Kompliment und was ein duftendes? Olfaktorisch geantwortet:

Abgedroschene Komplimente stinken. Komplimente dürfen gerne ein kleines bisschen übertrieben werden – so wie ein üppiger verführerisch duftender Blumenstrauß. Doch darüber hinaus wird es unangenehm, weil unglaubwürdig. Da stinkt etwas zum Himmel und wir wittern, dass etwas faul ist. Dann wird ein Kompliment zunehmend unannehmbarer.

 

 

 

Wofür steht ein Kompliment?

 

 

Ein Kompliment kann ein Lächeln ins Gesicht zaubern, ein Kompliment kann verbinden. Auch, weil so ein Kompliment den Tag viel schöner macht, unsere Stimmung hebt und uns die Welt durch eine in Pastellfarben getönte Brille wahrnehmen lässt; seien Sie etwas großzügiger damit. Machen Sie Ihren Mitmenschen verbale Wortgeschenke mit Schleifchen. Zaubern Sie Ihrem Umfeld ein Lächeln ins Gesicht. In der Partnerschaft, im Berufsleben, unter Freunden und bei wildfremden Menschen; machen Sie die Welt ein Stück lebenswerter.

Den größten Beitrag liefern sie als Eisbrecher und für die Beziehungspflege. Komplimente sind Geschenke, die Türen öffnen.

Die meisten Menschen schätzen es erst einmal grundsätzlich, wenn sie ein Kompliment erhalten. Sind Komplimente annehmbar, dann fördern sie positive Gefühle, weil sie das Gefühl vermitteln wahrgenommen und wertgeschätzt zu werden. So fördern sie Beziehungen und erleichtern die Kommunikation. Komplimente können das Wohlbefinden und das Selbstwertgefühl der Empfänger fördern. Oscar Wilde: „Eine Bekanntschaft, die mit einem Kompliment begonnen wurde, hat alle Aussicht sich zu einer echten Freundschaft zu entwickeln.“ Es ebnet jedenfalls so manchen Weg, der sonst deutlich holpriger wäre. Wohlwollen fördert Wohlwollen!

 

 

Liste mit einigen Vorteilen:

 

  • Eisbrecher
    Komplimente liefern einen hervorragenden Gesprächseinstieg.
  • Sympathie
    Empfänger und Absender erleben für den Moment ähnliche positive Empfindungen. Solche emotionale Resonanz fördert Sympathie.
  • Vertrauen
    Komplimente schaffen Vertrautheit und Vertrauen.
  • Aufmerksamkeit wecken
    Komplimente machen neugierig auf den Absender.
  • Wohlwollen
    Komplimente fördern das Wohlwollen.
  • Selbstwertgefühl
    Sie steigern das Selbstwertgefühl des Empfängers.
  • Komplimente wirken perspektiverweiternd
    Sie verändern nicht nur Empfänger. Wer gute Komplimente gibt, braucht dazu Aufmerksamkeit und somit Interesse an anderen Menschen. Das bleibt dann auch nicht ohne Wirkung. Wer sich für andere Menschen interessiert, entdeckt so manches, das andere übersehen.
  • Verstärkung
    Auch, wenn es sich eher um eine Eigenschaft eines Lobs handelt; durch die positive Verstärkung werden Wiederholungen gefördert.

 

 

Aber,  trotz der Vorteile tun sich viele Menschen nicht so leicht mit Komplimenten, weder beim Geben, noch beim Annehmen.

Wieso tun sich viele Menschen so schwer damit Komplimente anzunehmen?

 

Ist es gar ein deutsches Problem oder woran liegt es wohl?
Hier ein paar Thesen und Tipps.

 

 

1. Es ist uns fremd

 

Liegt es daran, dass wir es nicht gewohnt sind, weil wir so selten Komplimente bekommen? Reagieren wir nur deshalb so unsicher, skeptisch, ängstlich und so schnell überfordert, selbst dann, wenn es jemand gut mit uns meint?

 

 

 

2. Komplimente werden schlichtweg nicht als solche erkannt

 

Manches Kompliment ist nicht deutlich genug als solches gekennzeichnet, als dass sich der Empfänger einwandfrei angesprochen fühlt. Im Zweifelsfall lieber hanseatische Zurückhaltung als peinliches Annehmen fremder Federn, selbst wenn sie einen schmücken würden.

 

 

 

3. Angst vor Manipulation

 

Komplimenten zu widerstehen ist oft nicht so einfach. Es kann zu verlockend sein. Manche erinnern an den Gesang der Sirenen und Odysseus. Deren Lobgesang war ja auch nicht ohne, so dass er sich vorsichtshalber an einen Mast hat fesseln lassen, um so nicht den Verlockungen zu erliegen. Und so wie seine Mannschaft mit verstopften Ohren meiden heute manche Menschen ebenfalls Komplimente wie der Teufel das Weihwasser.

Ein Klient sagte einmal; „Mit Komplimenten ist es wie mit Pilzen. Gerade die schönsten sind mit besonderer Vorsicht zu genießen.“ Er hatte recht schlechte Erfahrungen in einem Unternehmen gemacht, in dem es üblich war einander möglichst ausgiebig auszunutzen. Er war der Meinung, mit dem Annehmen eines Komplimentes schwerer Nein zu unangemessenen Forderungen sagen zu können. Argwöhnisch vermutete er hinter jedem Kompliment den Versuch ihn auszunutzen oder zu manipulieren.

 

 

 

4. Zurückhaltung

 

Manche Menschen sind zu introvertiert, um sich mit einem Kompliment wohlzufühlen. Sie haben den Eindruck ein glühendes Stück Eisen aufzufangen. Nur schnell wieder loswerden oder wenigstens relativieren.

Es lohnt sich Komplimente annehmen zu lernen. Einfach so! Ohne Wenn-und-Aber. Ein „Danke!“ als Quittung ist deutlich besser als ein Eiertanz, um es wieder loszuwerden. Ist das Kompliment ein Geschenk, dann ist es ziemlich unfreundlich es abzulehnen und dem Sender vor den Kopf zu stoßen. Wir machen durch das Ablehnen nicht nur das Gesagte, sondern auch den mutigen Komplimentemacher lächerlich. Und das ist gemein und unfair. Und wir erscheinen auch nicht arrogant, wenn wir uns über das Kompliment freuen, sondern selbstbewusst. Nehmen Sie es also erst einmal an!

 

 

 

Wieso tun sich manche Menschen so schwer damit Komplimente zu geben?

 

Vielleicht, weil sie ein Kompliment machen mit Schleimen verwechseln? Unangenehme Beispiele gibt es da ja. Wer will schon als widerlicher Opportunist gelten? 
Zwar soll auch beim Schleimen Sympathie geweckt und verstärkt werden. Allerdings werden hier Botschaften vermittelt, die der Empfänger hören will und an die der Sender nicht zu glauben braucht! Es geht darum dadurch einen Vorteil zu erlangen, auch indem die eigene Person erniedrigt wird. Und letzteres ist bei einem Kompliment deutlich weniger ausgeprägt. Schleimen findet von unten nach oben statt. Gute Komplimente auf Augenhöhe!

Komplimente sind übrigens auch vom Lob zu unterscheiden. Ihr Hauptbestreben ist die Förderung von Nähe. 
Ein Lob wird typischerweise eingesetzt, um einen anderen Menschen in einer Entwicklung zu bestärken, an der meist nicht nur der Gelobte, sondern auch der Lobende ein Interesse hat. Wobei der Übergang durchaus fließend sein kann.

 

 

Mögliche Gründe:

 

1. Komplimente machen arrogant

 

Ist wirklich schon einmal jemand vor Stolz geplatzt? Machen zu häufige Salbungen mit Komplimenten tatsächlich hochnäsiger? Hm. Mir fallen da durchaus ein paar Zeitgenossen ein, die als Beweismittel für diese These herangezogen werden könnten. Allerdings fischen die ohnehin ständig nach Komplimenten und haben schließlich selbst dann welche am Haken, wenn vorher keine freilebend im Teich zuhause waren.

 

 

2. Verunsicherung

 

Politische Korrektheit, insbesondere der vermeintliche und tatsächliche Sexismus sorgen vielerorts für krampfhafte Korrektheit. Wobei zugegeben, keine hinreichende Definition der Grenzen existiert und das macht die Kommunikation gerade im Berufsleben nicht wirklich leichter. Es herrscht Verunsicherung, schließlich droht schon bei einer unbeabsichtigten Doppeldeutigkeit die Sexismusanklage oder zumindest die Schamröte. Wenn schon die Bewunderung einer Krawatte als sexistisch ausgelegt und wahlweise mit Guantanamo oder einem Sensibilisierungs-Workshop geahndet werden kann, ermuntert das nicht gerade zu individuelleren Äußerungen.

 

 

3. Neid

 

Manchen Zeitgenossen gönnen wir einfach keinen Sonnenschein. Also wird ihnen auch so etwas Luxuriöses wie ein Kompliment vorenthalten. Das sollen die sich erst einmal verdienen. Verständlich! Allerdings kann gerade ein ehrlich gemeintes Kompliment der Beziehung einen positiven Impuls geben.

 

 

 

Weshalb sind Komplimente heute so risikobehaftet?

 

Es ist heutzutage nahezu unmöglich, ein absolut sicheres Kompliment zu formulieren, es kann also auch in die Hose gehen. Weshalb?

Auch für Komplimente gilt die Grundregel der Kommunikation: Der Empfänger entscheidet über die Bedeutung einer Botschaft. Wie ein Kompliment aufgefasst wird, hat ganz viel mit den Filtern, Erfahrungen bzw. Schlussfolgerung der Empfänger zu tun. Selbst wenn es anders gemeint war, kann der Empfänger es als getarnte Beleidigung, Kritik, Manipulation oder Anzüglichkeit empfinden.

Es ist nahezu unmöglich, absolut sichere Komplimente zu formulieren. Die Entscheidung, ob ein Kompliment gelungen ist oder daneben geht, fällt der Empfänger. Letztlich kann jedes Kompliment falsch verstanden werden. All die Filter sorgen dafür, dass die beabsichtigte Bedeutung eines Kompliments beim Empfänger nicht mehr ganz mit der Absicht des Absenders übereinstimmt. Das lässt sich nicht verhindern, meinte schon Paul Watzlawick. Allerdings müssen wir auch nicht die Konsequenzen jedes Fettnäpfchens erkunden, indem wir unnötig heikle Formulierungen wählen.

Komplimente zu machen ist echt verdammt schwer, oder? Nicht wirklich! Je besser die Beziehung, desto wohlwollender werden Botschaften aufgenommen. Im Grunde geht das mit den Komplimenten ganz einfach und ist kinderleicht mit etwas Übung.

Schön, dass Sie den Artikel bis hierhin gelesen haben.

 

 

Typisch deutsch?

 

Ist das denn typisch deutsch – so sparsam zu sein mit Komplimenten? Es scheint wohl beispielsweise in der arabischen Welt großzügiger mit Komplimenten umgegangen zu werden. Ja, es gibt kulturelle Unterschiede. In Deutschland sind wir Komplimenten gegenüber deutlich misstrauischer als beispielsweise in den optimistischen USA. Dort sind Komplimente mit superlativen Lobhudeleien so unbeliavable-fucking-mega-exciting-awsome. XXL, halt. Wer schon mal im Land der unbegrenzten Möglichkeiten weiß, was ich meine. Andere Länder, andere Sitten. Wobei es auch innerhalb Deutschlands je nach Gruppenzugehörigkeit deutliche Unterschiede gibt. Übrigens gibt es Länder, die den Umgang mit Komplimenten noch komplizierter gestalten; China. Chinesen sind noch hanseatischer als unsere Hamburger. Ein Klient erzählte mir; Chinesen weisen rund 3 mal Komplimente von sich, ehe sie endlich angenommen werden.

Wieso wir es uns in Deutschland so schwer machen? Vielleicht nehmen wir vieles etwas ernster, legen alles zuerst auf die Goldwaage, machten auf die Kommastelle. Wir legen mehr Wert darauf, dass es auch so gemeint ist, wollen am liebsten ein Echtheitszertifikat dazu. Wobei ich auch oft sehr annehmbare Komplimente erlebe, gerade weil sie so viel Substanz haben.

Politische Korrektheit, insbesondere der vermeintliche und tatsächliche Sexismus sorgen vielerorts für krampfhafte Korrektheit. Wobei zugegeben, keine hinreichende Definition der Grenzen existiert und das macht die Kommunikation gerade im Berufsleben nicht wirklich leichter. Es herrscht Verunsicherung, schließlich droht schon bei einer unbeabsichtigten Doppeldeutigkeit die Sexismusanklage oder zumindest die Schamesröte. Da reicht mitunter schon die Bewunderung einer Krawatte und Sie müssen wegen sexistischer Verfehlung in den Sensibilisierung-Workshop. Das ermuntert nicht gerade zu individuelleren Äußerungen.

Was macht gute Komplimente aus?

 

Anscheinend benötigen wir dringend eine Bedienungsanleitung für den richtigen Aufbau eines Komplimentes, als würde schon ein falsches Wort zum Scheitern führen. Dabei ist es doch im Grunde einfach, Schritt für Schritt: Was macht gute Komplimente aus?

Für meinen Geschmack basieren die besten Komplimente darauf, dass die enthaltene Wertschätzung glaubhaft ist, weil jemand genauer hingesehen hat. Schon das signalisiert besonderen Respekt. Es ist also wesentlicher, welche Geisteshaltung ich pflege, als welche Techniken ich gelernt habe. Die Absicht ist spürbar.

 

 

 

1. Ehrlichkeit

 

Zumindest eine wohlwollende Portion davon ist erforderlich. Komplimente, die uns auf keinem Fall abgenommen werden, richten mehr Schaden als Nutzen an. Wobei der Wunsch, Komplimenten zu glauben, oft größer als die Vernunft ist. Außerdem werden meist selbst Komplimente, denen nicht geglaubt wird, sehr gerne angenommen. Was man hat, hat man!

Und doch; Nehmen Sie etwas das Sie auch meinen. Ihre Körpersprache verrät Sie sonst durch fehlende Kongruenz. Wenn Sie meinen was Sie sagen, brauchen sie sich um Ihre Körpersprache weniger Gedanken zu machen. Sie werden automatisch authentisch wirken. Dazu gehört der natürliche Augenkontakt und eine offene Körperhaltung. Viele Menschen spüren, ob ein Kompliment ehrlich gemeint und aufrichtig ist. Manche Komplimente sind einfach zu offensichtlich an den Haaren herbeigezogen, anstatt von Herzen zu kommen.

Außerdem erhöht ein angenommenes Kompliment die Wahrscheinlichkeit einer Wiederholung. Und so kann ein unehrliches Kompliment schnell nach unten losgehen.

 

Anmerkung:


Auch hier gilt es kulturelle Unterschiede zu beachten. In Deutschland sind wir Komplimenten gegenüber deutlich misstrauischer als beispielsweise in den optimistischen USA. Dort sind Komplimente mit superlativen Lobhudeleien so unbeliavable-fucking-mega-exciting-awsome. Andere Länder, andere Sitten. Wobei es auch innerhalb der zurückhaltenderen Leitkultur (tolles Wort, was auch immer es bedeuten soll) Deutschlands je nach Gruppenzugehörigkeit deutliche Unterschiede gibt. Übrigens gibt es Länder, die den Umgang mit Komplimenten noch komplizierter gestalten; China. Chinesen sind noch hanseatischer als unsere Hamburger. Chinesen weisen rund 3 mal Komplimente von sich, ehe sie angenommen werden.

 

 

 

2. Respekt

 

Es lauern so manche Fettnäpfchen auf der Strecke, auch wenn ein Kompliment ehrlich und freundlich ist. Selbst die beeindruckendsten geschlechtsspezifischen Attribute eignen sich selten für respektvoll klingende Komplimente und rufen den Ethikrat für Political Correctness auf den Plan. Also besser auf Augenhöhe achten!

 

 

 

3. Timing

 

Das Timing zählt. Und auf die Umstände, die Motivation und die Formulierungen kommt es an. Jede Äußerung wird im Kontext entschlüsselt und verändert so seine Wirkung. Wer ist noch anwesend? Ist es der geeignete Ort, die passende Gelegenheit? Werden nur Nettigkeiten angeboten, hängt unsere Wahrnehmung des Kompliments vom persönlichen Selbstbild, Status, unseren Erfahrungen mit Komplimenten und unserer Einschätzung vom Urteilsvermögen und der Absicht des Komplimentegebers ab. Wie aufrichtig wird der Kommentar eingeschätzt?

 

 

 

4. Kern eines Kompliments

 

Manche Leute machen Komplimente so, als müssten sie in ihren Taschen danach wühlen. Woher nehmen? Locker bleiben! Der Moment offenbart zahlreiche Gelegenheiten für angemessene, relevante, persönliche Komplimente. Wer mit offenen Augen und Ohren unterwegs ist – also wirklich präsent ist – kann aus dem Vollen schöpfen.

 

 

 

5. Relevanz

 

Abgegriffene und leere Floskeln entpuppen sich nach dem Entfernen der Verpackung, als das was sie sind; hohl! Gute Komplimente konzentrieren sich auf etwas, dass die Empfänger auch zu verantworten haben. Es muss deutlich sein, womit es verdient wurde, um glaubwürdig zu sein. Je spezifischer, desto fundierter. So verstärkt ein Kompliment dann auch noch ein gewünschtes Verhalten. Nur zu Erinnerung: Jede Kommunikation hat eine bewusste oder unbewusste Absicht!

Und wer eine Vorstellung davon hat, was dem Empfänger von besonderem Wert ist, findet dort eine Anregung.

 

Komplimente sind wie Parfüm.
Sie dürfen duften, aber nie aufdringlich werden.

Oscar Wilde

 

 

 

6. Persönlich

 

Anstatt Gegenstände zu bewundern, gilt es deren Beziehung zum Empfänger zu betonen. Gefühle wirken intensiver als sachliche Argumente, Zahlen, Daten und Fakten. Besondere Geschenke in Form eines Komplimentes sind originell, glaubwürdig und überraschend. Sie werden nicht jeden Tag gemacht. Eine gute Gelegenheit, Wertschätzung durch aufmerksame Beobachtung an den Tag zu legen.

Dann versteht sich von allein, was Sie besser lassen. Beispiel: Ein viel beschäftigter Geschäftsführer wollte sich und seine Mitarbeiter durch Lob und Komplimente erfreuen. Nach einigen Tagen auffallend fleißigen Verteilens sprach sich leider herum, dass er vorgefertigte Lobkarten auf seinem Schreibtisch zu liegen hat. Willkürlich zog er jeweils ein paar Karten, um sich mit ihnen auf den Weg durch das Unternehmen zu machen. Dort verteilte er die Sprüche vollkommen zufällig und austauschbar. Es erinnert mich etwas an meine Grundschullehrerin, die uns Pünktchen (in der DDR soll es Bienchen gegeben haben) ins Aufgabenheft klebte.

 

 

 

7. Vorsicht vor Mehrdeutigkeit

 

Es ist nahezu unmöglich, absolut sichere Komplimente zu formulieren. Die Entscheidung, ob ein Kompliment gelungen ist oder daneben geht, fällt der Empfänger. Letztlich kann jedes Kompliment falsch verstanden werden.
Komplimente können wie getarnte Beleidigungen, Kritik, Manipulation oder Anzüglichkeit ankommen, selbst wenn sie anders gemeint waren. Jeder von uns entschlüsselt Botschaften auf eigene Weise. Erfahrungen, Überzeugungen, … allerlei Filter sorgen dafür, dass sie beim Empfänger nicht mehr ganz mit der Absicht des Absenders übereinstimmt. Das lässt sich nicht verhindern, meinte schon Paul Watzlawick. Allerdings müssen wir auch nicht jedes Fettnäpfchen suchen, indem wir heikle Formulierungen wählen.

Ach, Komplimente zu machen ist echt verdammt schwer! Oder? Nicht wirklich, außerdem, je besser die Beziehung, desto wohlwollender werden Botschaften aufgenommen. Im Grunde geht das mit den Komplimenten ganz einfach und ist kinderleicht mit etwas Übung.

Schön, dass Sie den Artikel bis hierhin gelesen haben.

8 Tipps für die Komplimente-Praxis

 

Für meinen Geschmack basieren die besten Komplimente darauf, dass die enthaltene Wertschätzung glaubhaft ist, weil jemand genauer hingesehen hat. Schon das signalisiert besonderen Respekt. Es ist also wesentlicher, welche Geisteshaltung ich pflege, als welche Techniken ich gelernt habe. Die Absicht ist spürbar.

 

 

1. Achtsamkeit

 

Achtsamkeit und Interesse an anderen Menschen machen es leichter Anknüpfungspunkte zu finden. Manche Leute machen Komplimente so, als würden sie in ihren Taschen nach Kleingeld wühlen. Woher Komplimente nehmen? Locker bleiben! Der Moment offenbart zahlreiche Gelegenheiten für angemessene, relevante, persönliche Komplimente. Wer mit offenen Augen und Ohren unterwegs ist – also wirklich präsent ist – kann aus dem Vollen schöpfen.

 

 

 

2. Persönliche Ansprache

 

Wenn Sie die Empfänger des Lobs mit dem Namen ansprechen steigert das die Wirkung.

 

 

 

3. Glaubwürdigkeit

 

Geben Sie glaubwürdige Komplimente, also solche die Sie auch so meinen. Unterstreichen Sie, was das für sie persönlich bedeutet. Abgegriffene und leere Floskeln entpuppen sich nach dem Entfernen der Verpackung, als das was sie sind; hohl! Gute Komplimente konzentrieren sich auf etwas, dass die Empfänger auch zu verantworten haben. Es muss deutlich sein, womit es verdient wurde, um glaubwürdig zu sein. Je spezifischer, desto fundierter. So verstärkt ein Kompliment dann auch noch ein gewünschtes Verhalten, wobei es dann zu einem Lob wird. Nur zu Erinnerung: Jede Kommunikation hat eine bewusste oder unbewusste Absicht!

 

 

 

4. Kontext beachten

 

Auf den Kontext, Angemessenheit und mögliche Mehrdeutigkeit achten. Ja, auch der Klassiker – die Ebenen der Kommunikation – liefern Hinweise darauf was aus welcher Sicht interpretiert werden könnte. Jede Äußerung wird im Kontext entschlüsselt und verändert so seine Wirkung. Wer ist noch anwesend? Ist es der geeignete Ort, die passende Gelegenheit? Werden nur Nettigkeiten angeboten, hängt unsere Wahrnehmung des Kompliments vom persönlichen Selbstbild, Status, unseren Erfahrungen mit Komplimenten und unserer Einschätzung vom Urteilsvermögen und der Absicht des Komplimentegebers ab. Wie aufrichtig wird der Kommentar eingeschätzt?

 

 

 

5. Rahmen und Zeugen

 

Komplimente in Gegenwart weiterer Zeugen erhöht die Wirkung.

 

 

 

6. Vorsicht vor Manipulationen

 

Setzen Sie Kompliment nicht bewusst dazu ein, um andere zu manipulieren. Das kann als Vertrauensbruch empfunden werden und vergiftet schnell den Boden auf dem, dann nur noch schwer etwas wachsen will.

 

 

 

7. Körpersprache

 

Achten Sie während des Überreichens von Komplimenten auf ihre Körpersprache. Die sollte die gleiche Sprache sprechen, wozu entsprechender Augenkontakt gehört.

 

 

 

8. Nicht übertreiben

 

Gemach: Komplimente sind wertvoll, wer sie massenhaft unreflektiert verteilt nimmt ihnen Wert und Glaubwürdigkeit.

 

 

 

Wie Sie es nicht tun sollten: Mit Komplimenten hat es Donald Trump nicht so

 

US-Präsident Donald Trump (71) war mit seiner Frau Melania (47) am 14. Juli 2017 zu Besuch bei seinem französischen Kollegen Emmanuel Macron (39) und dessen Frau Brigitte (64). Dort sorgte Trump für eine erneute Peinlichkeit. Leider hat er die Empfehlungen für gelungene Komplimente wohl nicht früh genug gelesen.

Ein Trump betrachtete sich die Figur von Macrons Gattin Brigitte: „You’re in such good shape“, also „Sie sind in so guter Form.“ Dabei ist eine eigenartige Geste zu erahnen. Es sieht so aus, als würde er ihre Hüften beschreiben. Die Reaktion von Brigitte Macron ist weder zu hören, noch ist ihre Mimik im Video zu erkennen. Die Kamera steht hinter ihr. Ihr Mann scheint über die Bemerkung hinwegzugehen. Er zieht sich anschließend mit Donald Trump zurück.

Ob sie diese Äußerung als ein Kompliment verstanden hat oder als Anspielung auf ihr Alter? Sie ist einige Jahre älter als ihr Mann. Allzu charmant dürfte sie Trumps Kommentar vermutlich nicht empfunden haben. Schließlich wurde der Altersunterschied der Macrons häufig im französischen Wahlkampf thematisiert. Ich frage mich weshalb. Außerdem, bei Trump und seiner Frau ist der Abstand ähnlich, nur das es andersherum ist. War das schon mal ein Thema? So oder so; viele Beobachter unterstellen ihm mal wieder einen schlechten Stil. Trump ist schließlich schon mehrfach durch sexistische Sprüche aufgefallen. Clever war das Kompliment, falls es eines sein sollte, jedenfalls nicht. Weshalb so ungeschickt in ein Fettnäpfchen treten, wo es sicher auch passendere Komplimente geben würde.

 

 

Fazit

 

Auch, weil so ein Kompliment den Tag viel schöner macht, unsere Stimmung hebt und uns die Welt durch eine in Pastellfarben getönte Brille wahrnehmen lässt; seien Sie etwas großzügiger damit. Machen Sie Ihren Mitmenschen verbale Wortgeschenke mit Schleifchen. Zaubern Sie Ihrem Umfeld ein Lächeln ins Gesicht. In der Partnerschaft, im Berufsleben, unter Freunden und bei wildfremden Menschen; machen Sie die Welt ein Stück lebenswerter. Viel Spaß! ;-) Nehmen Sie positiven Einfluss!

 

 

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen

 

Kommunikation kann ganz einfach sein. Ist sie allerdings oft nicht. Selbst der einfachste Mensch ist immer noch ein sehr kompliziertes Wesen. Manchmal sagen wir Dinge und merken dann erst an der Reaktion unserer Gesprächspartner, dass diese mit jemand ganz anderem gesprochen zu haben scheinen. Das habe ich doch beim besten Willen nicht gesagt. – Oder doch?

Mehr oder weniger bewusst geht es in Gesprächen darum, andere Menschen von etwas zu überzeugen – sei es von einem besonderen Angebot, der eigenen Person, einer Ansicht oder einer Notwendigkeit. Gelingt das nicht schnell genug und vor allem nicht auf den Punkt genau und in anschaulicher Weise, verlieren Gesprächspartner rasch das Interesse und wir die erhoffte Aufmerksamkeit. – Gespräch gescheitert.

Sie können sich von mir bei der Vorbereitung Ihrer Gespräche und Verhandlungen (sicherheitshalber: keinerlei Rechtsberatung!) unterstützen lassen. Finden Sie heraus, wie Sie und Ihre Botschaft wirken (Argumente, Körpersprache, Sprache, Stimme und vieles mehr). Ich mache Sie mit effektiven Werkzeugen und Kommunikationsstrategien vertraut. Bauen Sie Ihre psychologischen Fähigkeiten aus, lernen Sie die Ruhe zu bewahren, souverän aufzutreten, authentisch zu bleiben und schließlich zu überzeugen.

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

Sie wünschen sich professionelle Unterstützung? Lassen Sie uns dazu ins direkte Gespräch kommen. Bei Interesse, für organisatorische Fragen und Terminvereinbarungen erreichen Sie mich persönlich am besten über das nachfolgende Formular oder per E-Mail (mail@karstennoack.de). Telefonisch bin ich am ehesten montags bis donnerstags in der Zeit von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr zu sprechen: Telefon 030 / 864 213 68, Mobil 01577 / 704 53 56. Meist bin ich im Einsatz, hinterlassen Sie dann bitte eine Nachricht mit Ihrer Telefonnummer in Deutschland. Denken Sie unbedingt daran sehr konkret den Anlas Ihres Anrufs zu nennen. Ich rufe Sie dann so schnell wie möglich zurück. Hinweise zum Datenschutz finden Sie hier.

Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen finden Sie deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das für Sie passt, freue ich mich auf die Zusammenarbeit.

 

 

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Um es Ihnen und mir leicht zu machen, bitte ich Sie dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist Ihnen überlassen, was Sie eintragen. Umso genauer Sie sind, desto einfacher machen Sie mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklären Sie sich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Ihnen ist bekannt, dass Sie Ihre Einwilligung jederzeit widerrufen können. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

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Artikel zu Missverständnissen

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Wie stehen Sie zu Komplimenten?

Es ist ein großer Fehler, das Komplimentemachen aufzugeben. Wenn der Mensch nichts Charmantes mehr sagt, hat er auch keine charmanten Gedanken mehr.

Umfrageergebnisse

 

 

Komplimente bekomme ich gerne.

%

Ja

%

Ja, aber nicht immer und von jedem

%

Nein

Nicht repräsentative Umfrage auf www.karstennoack.de (2016 bis 2018, n=2237)

Komplimente gebe ich ...

%

ab und zu

%

oft!

%

selten bis nie!

Nicht repräsentative Umfrage auf www.karstennoack.de (n=1150)

Gute Komplimente sind schwer zu geben

%

Ja!

%

Nein!

Nicht repräsentative Umfrage auf www.karstennoack.de (2017 und 2018, n=2301)

Komplimente gehören nur ins Privatleben

%

Stimmt nicht!

%

Stimmt!

Nicht repräsentative Umfrage auf www.karstennoack.de (2017 und 2018, n=2200)

Ich vermute Hintergedanken, wenn ich Komplimente bekomme.

%

Ja!

%

Manchmal!

%

Nein!

Nicht repräsentative Umfrage auf www.karstennoack.de (2017 und 2018, n=2420)

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 5. Oktober 2015
Überarbeitung: 17. April 2019
AN: #43321
K:CNB
Ü:

Wirksame Rhetorik Dank Brevitas: Klipp und klar! — Dann klingt es wahr!

Wirksame Rhetorik mit Brevitas: Klipp und klar! — Dann klingt es wahr!

Rhetorische Stilmittel recycelt und ...
Wirksame Rhetorik mit Brevitas: Klipp und klar! — Dann klingt es wahr!

Brevitas

 

Wie Sie dank Brevitas bei Rede und Präsentation Ihr Publikum bei Laune halten und die Aufmerksamkeit fördern.

Überblick

 

 

 

 

Brevitas

 

 

Die schönsten Formulierungen sind üblicherweise auch die einfachsten.

Adam Smith

 

Klipp und klar.
Kurz und knapp.
Dann klingt es wahr!

Karsten Noack

 

Schon die alten Griechen würdigten diesen Gedanken Aufmerksamkeit und sprachen von Brevitas (lat. bre­vi­tas; griech. syn­to­mia; dt. Kürze). Kürze soll das Publikum bei Laune halten und die Aufmerksamkeit fördern. Dabei geht es nicht nur darum, möglichst wenig Worte zu ver­lie­ren und sich kurzzufassen, sondern auch um eine Ver­dich­tung der Information.

 

 

 

Vorsicht vor allergischen Reaktionen

 

Doch, weil die Idee der Brevitas in den klassischen Varianten so häufig missbraucht wurde, ist sie nicht nur abgenutzt, sondern kann heute sogar allergische Reaktionen hervorrufen. Beispielsweise als „Ich komme zum Schluss!“, wenn das Publikum schon zu oft die bittere Erfahrung gemacht hat, dass genau dies – trotz Ankündigung – in der Regel nicht zu erwarten ist. Das ist so willkommen, wie nach stundenlangen Monologen der Hinweis auf den baldigen Zugriff auf das Buffet, um dann nochmals umfänglich auszuholen, während das Essen in Sichtweite abkühlt und die Mayonnaise erst eine unappetitliche Pelle und dann Haare bekommt. So etwas kennt fast jedes Publikum und mag es üblicherweise so gern wie Hautausschlag.

 

Andere unangenehme Beispiele sind:

 

  • „Lassen Sie mich noch kurz …“
  • „Ich will Ihnen noch schnell …“

 

Es geht allerdings auch anders:

 

  • Same Procedure than Every Year.
    Oh, es ist schon wieder Sylvester.
  • Ohne more thing … Das ist Kult!
    Hierauf warten die Zuschauer bei den Keynotes von Apple schon, wie auf einen Running Gag. Nur noch eine Sache … Und dann folgt etwas, auf das im Publikum schon gewartet wird; ein weiterer Höhepunkt, ein krönender Abschluss der Präsentation. Hier ist es eine positive Untertreibung, Understatement und willkommen!

Unterstützung für überzeugende Reden und Präsentationen

 

Wer nicht redet, wird nicht gehört und wer es wagt auch nicht immer. Auf dem Weg zum überzeugenden Rednerin oder Redner gibt es noch ein paar Stufen, die es zu meistern gilt. Wenn Sie Wettbewerb haben, sorgen wir für Ihren Vorsprung.

Sie wollen überzeugen, mit Ihrer Botschaft und als Persönlichkeit? Dann helfe ich Ihnen bei der Vorbereitung Ihrer Reden und Präsentationen. Von den Erfahrungen aus Marketing, Psychologie und Kommunikation werden Sie profitieren. Den Umfang bestimmen Sie. Zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback empfehle ich Ihnen und Ihrer Botschaft. Dann wissen Sie, wie Sie und Ihr aufbereitetes Thema wirken, was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso wollen Sie erst im Anschluss an Ihren echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Profitieren Sie vom Vorsprung. Meine Definition von Glück: Vorbereitung trifft auf Gelegenheit.

 

Welcher Aufwand lohnt sich?

 

Bei einer guten Investition kommt mehr heraus, als hineingesteckt wird. Sie können selbst am besten einschätzen, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Hier finden Sie die Honorare für meine Unterstützung zu Kommunikationspsychologie, Sprache, Struktur, Stimme, Körpersprache, Storytelling, rhetorische Mittel, Medien, wie PowerPoint und Co. etc.

 

 

 

Keine Zeit, um zu mir in Berlin zu kommen?

 

Sie sind gerade nicht in Berlin? Dann nutzen Sie Sitzungen mit mir via Telefon oder mit Videounterstützung. Wobei es durchaus gute Gründe für eine Reise nach Berlin gibt.

 

 

 

Lampenfieber

 

Schmetterlinge im Bauch? Sehr viele Menschen leiden bei ihren Auftritten vor Publikum unter so intensivem Lampenfieber, dass ihre Leistungen deutlich hinter den Möglichkeiten bleiben. Viele vermeiden Redegelegenheit,  wo es nur geht. Schade, weil mit meiner Hilfe ein Auftritt in einem guten Zustand möglich ist. Haltung lässt sich leichter bewahren als wiedergewinnen. Und, weshalb sollten Sie auf eine Chance verzichten sich und Ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren. Nur, für den Fall…

Wie wirken Sie in Reden und Präsentationen, was sind Ihre Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend sind Sie und Ihre Botschaften in Reden und Präsentationen? Wie nutzen Sie die 118+ wesentlichsten Präsentationsfähigkeiten? Wie gelingt es, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Redebeiträge. Nach tausenden ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich Ihnen sehr genau sagen, was auf welches Publikum welche Wirkung hat. Lassen Sie mich einen Ihrer Redebeiträge und Ihre Darbietung analysieren. Dann gebe ich Ihnen professionelles Feedback, dass Sie voranbringt. Sie bekommen relevante Rückmeldungen und spezifische Empfehlungen, sowie für konkrete Redebeiträge die Impulse, die Sie brauchen, um zu überzeugen. Profitieren Sie von meinen Erfahrungen, einschließlich Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann finden Sie hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

Sie wünschen sich professionelle Unterstützung? Lassen Sie uns dazu ins direkte Gespräch kommen. Bei Interesse, für organisatorische Fragen und Terminvereinbarungen erreichen Sie mich persönlich am besten über das nachfolgende Formular oder per E-Mail (mail@karstennoack.de). Telefonisch bin ich am ehesten montags bis donnerstags in der Zeit von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr zu sprechen: Telefon 030 / 864 213 68, Mobil 01577 / 704 53 56. Meist bin ich im Einsatz, hinterlassen Sie dann bitte eine Nachricht mit Ihrer Telefonnummer in Deutschland. Denken Sie unbedingt daran sehr konkret den Anlas Ihres Anrufs zu nennen. Ich rufe Sie dann so schnell wie möglich zurück. Hinweise zum Datenschutz finden Sie hier.

Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen finden Sie deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das für Sie passt, freue ich mich auf die Zusammenarbeit.

 

 

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Artikel zu Missverständnissen

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 3. August 2003
Überarbeitung: 16. April 2019
AN: #371
K:CNB
Ü:

Mordaufruf für Adjektive? Kraftvolle Sprache erfordert Aufmerksamkeit.

Mordaufruf für Adjektive? Kraftvolle Sprache erfordert Aufmerksamkeit.

Sprache und Ausdruckskraft
Adjektive

Adjektive

 

Die meisten Adjektive in Reden sind tatsächlich wenig hilfreich. Ihre Reden und Texte werden intensiver, indem Sie auf sinnlose Adjektive verzichten. Hand aufs Herz; leicht fällt das nicht. Doch es lohnt!

Überblick

 

 

 

 

 

Gute oder böse Adjektive?

 

Wenn Sie ein Adjektiv in die Finger bekommen, töten Sie es!
Nein, ich meine nicht, dass Sie alle töten müssen, aber die meisten – dann wird der Rest wertvoll.
Sie werden schwach, wenn sie nahe beieinander stehen.
Sie wirken stark, wenn sie weit auseinander stehen.

Mark Twain

 

Wenn der Schriftsteller Mark Twain meinte Adjektiv sollen entfernt werden, verdient das Beachtung. Er verstand sein Handwerk; seine Texte wurden und werden gelesen.

Die meisten Adjektive in Reden sind tatsächlich wenig hilfreich. Ihre Reden und Texte werden intensiver, indem Sie auf sinnlose Adjektive verzichten. Hand aufs Herz; leicht fällt das nicht. Doch es lohnt!

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

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Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen finden Sie deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das für Sie passt, freue ich mich auf die Zusammenarbeit.

 

 

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Glossar

 

Im Glossar finden Sie Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen ﹣ in Gesprächen und Präsentationen.

 

 

Fragen Sie ruhig! Wenn Sie trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig werden, senden Sie mir doch eine Nachricht.

 

Coaching Berlin

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 11. Mai 2007
Überarbeitung: 19. August 2021
Englische Version:
AN: #371
K: CNB
Ü:

Selbstmarketing: Sie wollen wiedererkannt werden? Markenzeichen Melone, Pappnase oder Bart?

Selbstmarketing: Sie wollen wiedererkannt werden? Markenzeichen Melone, Pappnase oder Bart?

Authentisches Selbstmarketing, damit Sie positiv wiedererkannt werden
Markenzeichen: Melone, Pappnase oder Bart?

Wiedererkennungseffekt

 

Wiedererkannt werden? Ein putziger Bart, eine bunte Fliege, eine markante Geste,… Markenzeichen erhöhen die Wiedererkennung. Bleiben Sie gut im Gedächtnis!

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Da war doch was… Gerade kennengelernt und schon wieder aus dem Sinn

 

Markenzeichen

So manche Erinnerung an ein Zusammentreffen zwischen Menschen hat die Halbwertzeit exotischer Atomteilchen. Von wegen bleibender Eindruck! Aus den Augen, aus dem Sinn. Gerade kennengelernt und schon wieder in Vergessenheit geraten. Es ist nicht böse gemeint. Wie sollen wir uns auch die vielen Gesichter einprägen, denen wir tagtäglich begegnen? Und was es auch nicht besser macht: Wenn wir nicht Acht geben, geraten wir selbst auch schneller als uns lieb ist in Vergessenheit.

Machen Sie es leichter Sie wiederzuerkennen. Legen Sie sich ein möglichst einzigartiges Markenzeichen zu.

Was wäre Paris ohne Eiffelturm, New York ohne Hochhäuser und das ZDF ohne Mainzelmännchen? Charly Chaplin’s schmaler Oberlippenbart, die Melone und der Gehstock, Churchill’s Zigarre, Joseph Beuys und sein Hut, ein Berliner Bürgermeister und sein roter Schall sowie viele weitere Beispiele zeigen, was geht.

Wiedererkennungswert

 

Solche Markenzeichen erhöhen die Wiedererkennung. Sie bleiben im Gedächtnis, wenn sie einprägsam genug sind. Viele bekannte Persönlichkeiten werden mit ihren Markenzeichen in Verbindung gebracht. Und auch wenn Sie nicht im Showbusiness sind, ein gewisser Wiedererkennungsstatus ist recht hilfreich. Es brauchen keine Äußerlichkeiten zu sein. Auch bestimmte Verhaltensweisen und Formulierungen können die Wiedererkennung erleichtern, so wie Bonds Spruch „Bond, James Bond!“, bitte „geschüttelt, nicht gerührt!“.

Es empfiehlt sich dabei allerdings die Kirche im Dorf zu lassen. Nicht jeder, der sich einen exzentrischen Bart wachsen lässt, stets rote Schuhe trägt oder auf absurde Art und Weise redet, wird sich damit einen Gefallen tun. Wobei sich auch unfreiwillige Markenzeichen entwickeln können. Bundeskanzlerin Angela Merkel könnte davon ein Lied singen, doch ihre Stimme ist nicht ihr bekanntestes Markenzeichen.

Neuland: Aus einem Faupax wird ein Running Gag

Angela Merkels eigenartige Handhaltung, die okkulte Merkel-Raute (Merkel-Dach oder Raute der Macht), wurde erst mit Kopfschütteln quittiert, dann zum Running Gag und schließlich zu ihrem Markenzeichen. Ist die Geste mal nicht zu sehen, wird sie vermisst und die Weltverschwörungstheoretiker spekulieren. Mittlerweile gibt es sogar ein Emoticon dafür, was für jemanden, der das Internet für Neuland hält, ein beachtlicher Sprung sein dürfte. Weniger schmeichelhaft ist, dass es auch für die Stimmung resigniert steht.

Angela Merkels Markenzeichen die Merkel-Raute

Markenzeichen? Es lohnt sich ruhig etwas gründlicher nachzudenken

 

Wie so oft gilt; wer sich vorher ein paar schlaue Gedanken macht, hat es hinterher einfacher. So ist bei der Wahl eines Markenzeichens auch die absehbare Haltbarkeit zu beachten. Vieles ist Trends unterworfen, die schneller wieder verebbt sein können, als der Bart die angestrebte Länge erreicht hat. Und auch wallende Haarpracht lässt sich nicht ohne Abstriche bis ins hohe Alter garantieren. Die Zahnlücke sieht bei einem jungen Mädchen meist niedlicher aus als bei einer gestandenen Frau. Und die Turnschuhe zum Anzug bewundert heute keiner mehr als mutig. Gerade Provokationen nutzen sich schnell ab. Mit Rollschuhen zu jedem Termin? Das mag in den 1980ern noch lustig gewesen sein. Heute heißt es strategisch und kreativ zu denken.

 

 

 

Geht’s noch? Gut gemeint und schlecht gemacht!

 

Es muss auch nicht immer die Optik sein, auch einprägsame Floskeln und exzentrisches Verhalten sind im Gebrauch. Wobei deren Einsatzbereiche relativ eingegrenzt sein dürften.

Es lässt sich leicht über das Ziel hinausschießen. Manche Markenzeichen dienen zwar der Wiedererkennung, lassen jedoch allzu kreative Zeitgenossen auch als kaum noch ernstzunehmen dastehen. Während grelle Hawaiihemden﹣die dem Publikum Augenschmerzen verursachen ﹣ für einen Unterhaltungskünstler im Boulevardprogramm funktionieren können, dürfte das in den meisten anderen Branchen eher ein Eigentor sein. Wie so oft ist das Geschmackssache. Es kommt auch darauf an, wer die Zielgruppe ist. Der größte Silikonbusen der Welt mag in bestimmten Branchen bestaunt und von beruflichem Vorteil sein, in den meisten eher nicht.

Zum Glück ist es bei etwas Ideenreichtum nicht zwangsweise erforderlich, den Ruf eines bunten Hundes zu erwerben. Schließlich darf es zur eigenen Persönlichkeit passen, ohne das der Blick in den Spiegel die Nackenhaare anhebt. Auch darf es gerne etwas damit zu tun haben, wofür jemand steht, sonst lenkt es von der beabsichtigten Botschaft ab.

 

 

 

Und selbst? Woran sind Sie wiederzuerkennen?

 

Und, was für ein persönliches Markenzeichen haben Sie? Wie sorgen Sie dafür so wiedererkannt zu werden, wie es Ihrem Selbstmarketing entspricht?

Artikel zu Missverständnissen

P.S.

 

Wie wollen Sie wiedererkannt werden?

Es kommt darauf an, sich von den anderen zu unterscheiden; ein Engel im Himmel fällt niemandem auf. George Bernhard Shaw

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 9. Mai 2015
Überarbeitung: 11. Januar 2019
AN: #4338

Nicht, dass man dich nicht kennt, sei deine Sorge; sorge dafür, dass du des Kennens wert bist. Konfuzius

Was darf die Vorbereitung einer Präsentation kosten, welcher Aufwand ist gerechtfertigt?

Was darf die Vorbereitung einer Präsentation kosten, welcher Aufwand ist gerechtfertigt?

Das Verhältnis von Nutzen zu Aufwand
Was darf die Vorbereitung einer Präsentation kosten, welcher Aufwand ist gerechtfertigt?

Investition in Reden und Präsentationen

 

Wenn Sie etwas von einer Redegelegenheit erwarten, dann lohnt sich eine entsprechende Vorbereitung. Oft kann mit einer überzeugenden Präsentation sehr viel erreicht werden und entsprechende Investitionen lohnen sich. Nur, wie groß darf die Investition sein?

Nett oder bemerkenswert? Wie wollen Sie Ihre Rede bzw. Präsentation?

 

Wir sind in Deutschland nicht gerade anspruchsvoll, wenn es um die Qualität von Redebeiträgen geht. Wir scheinen eine gewisse Bereitschaft zur Leidensfähigkeit zu haben. Wie bevorzugen Sie es?

Erträglich, nett, ganz in Ordnung oder beeindruckend? Wie wollen Sie Ihre Rede bzw. Präsentation? Wie so oft ist das eine Frage von Bedeutung, Aufwand, Chancen und Risiken. Investitionen erfordern durchdachte Entscheidungen. Weshalb mehr leisten als notwendig?

 

 

 

Wie wäre es mit einer bemerkenswerten Rede?

 

Bei einer guten Präsentation wird ein Thema inhaltlich so interessant aufbereitet und vorgetragen, dass es von vielen Seiten betrachtet werden kann. So wird eine Präsentation das Publikum nicht nur unterhaltsam informieren, sondern auch inspirieren und einen Mehrwert liefern.

Einen großen Anteil der Faszination besonderer Präsentationen basiert darauf, dass engagierte Redner überdurchschnittlich großen Aufwand bei der Vorbereitung Ihres Beitrags leisten.

Manche Redner konzentrieren sich auf der Bühne darauf, selbst besonders gut dazustehen und bedienen so ihr Ego. Wirklich gute Redner machen auf andere Weise einen oft viel besseren Eindruck. Ihr wesentliches Ziel ist es, den Nutzen und die Erfahrung für die Teilnehmer im Publikum so hoch wie möglich zu gestalten. Dafür sind sie bereit Ihren Beitrag zu leisten und die Voraussetzungen zu schaffen.

 

 

 

Der Aufwand für die Vorbereitung von Präsentationen

 

Zahlreiche Quellen beschreiben mittlerweile, mit welchem Aufwand Präsentationen beispielsweise bei den Keynotes von Apple vorbereitet werden. Die immensen Investitionen in Zeit und finanzielle Mittel haben sich dort ausgezahlt.

Nicht jedem von uns stehen solche Mittel zur Verfügung, wobei ich es mir gerade bei der grafischen Aufbereitung meiner Präsentationen mitunter wünsche. Wobei Investitionen ja im Verhältnis von Aufwand zu Ergebnis bewertet werden.

Welcher Aufwand sich bei eigenen Präsentationen lohnt, ist individuell zu beantworten. Doch, wenn Sie etwas von einer Präsentation erwarten, mit einer überzeugenden Präsentation kann sehr viel erreicht werden, lohnt sich eine entsprechende Vorbereitung.

Unterstützung für überzeugende Reden und Präsentationen

 

Wer nicht redet, wird nicht gehört und wer es wagt auch nicht immer. Auf dem Weg zum überzeugenden Rednerin oder Redner gibt es noch ein paar Stufen, die es zu meistern gilt. Wenn Sie Wettbewerb haben, sorgen wir für Ihren Vorsprung.

Sie wollen überzeugen, mit Ihrer Botschaft und als Persönlichkeit? Dann helfe ich Ihnen bei der Vorbereitung Ihrer Reden und Präsentationen. Von den Erfahrungen aus Marketing, Psychologie und Kommunikation werden Sie profitieren. Den Umfang bestimmen Sie. Zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback empfehle ich Ihnen und Ihrer Botschaft. Dann wissen Sie, wie Sie und Ihr aufbereitetes Thema wirken, was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso wollen Sie erst im Anschluss an Ihren echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Profitieren Sie vom Vorsprung. Meine Definition von Glück: Vorbereitung trifft auf Gelegenheit.

 

Welcher Aufwand lohnt sich?

 

Bei einer guten Investition kommt mehr heraus, als hineingesteckt wird. Sie können selbst am besten einschätzen, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Hier finden Sie die Honorare für meine Unterstützung zu Kommunikationspsychologie, Sprache, Struktur, Stimme, Körpersprache, Storytelling, rhetorische Mittel, Medien, wie PowerPoint und Co. etc.

 

 

 

Keine Zeit, um zu mir in Berlin zu kommen?

 

Sie sind gerade nicht in Berlin? Dann nutzen Sie Sitzungen mit mir via Telefon oder mit Videounterstützung. Wobei es durchaus gute Gründe für eine Reise nach Berlin gibt.

 

 

 

Lampenfieber

 

Schmetterlinge im Bauch? Sehr viele Menschen leiden bei ihren Auftritten vor Publikum unter so intensivem Lampenfieber, dass ihre Leistungen deutlich hinter den Möglichkeiten bleiben. Viele vermeiden Redegelegenheit,  wo es nur geht. Schade, weil mit meiner Hilfe ein Auftritt in einem guten Zustand möglich ist. Haltung lässt sich leichter bewahren als wiedergewinnen. Und, weshalb sollten Sie auf eine Chance verzichten sich und Ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren. Nur, für den Fall…

Wie wirken Sie in Reden und Präsentationen, was sind Ihre Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend sind Sie und Ihre Botschaften in Reden und Präsentationen? Wie nutzen Sie die 118+ wesentlichsten Präsentationsfähigkeiten? Wie gelingt es, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Redebeiträge. Nach tausenden ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich Ihnen sehr genau sagen, was auf welches Publikum welche Wirkung hat. Lassen Sie mich einen Ihrer Redebeiträge und Ihre Darbietung analysieren. Dann gebe ich Ihnen professionelles Feedback, dass Sie voranbringt. Sie bekommen relevante Rückmeldungen und spezifische Empfehlungen, sowie für konkrete Redebeiträge die Impulse, die Sie brauchen, um zu überzeugen. Profitieren Sie von meinen Erfahrungen, einschließlich Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann finden Sie hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

Sie wünschen sich professionelle Unterstützung? Lassen Sie uns dazu ins direkte Gespräch kommen. Bei Interesse, für organisatorische Fragen und Terminvereinbarungen erreichen Sie mich persönlich am besten über das nachfolgende Formular oder per E-Mail (mail@karstennoack.de). Telefonisch bin ich am ehesten montags bis donnerstags in der Zeit von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr zu sprechen: Telefon 030 / 864 213 68, Mobil 01577 / 704 53 56. Meist bin ich im Einsatz, hinterlassen Sie dann bitte eine Nachricht mit Ihrer Telefonnummer in Deutschland. Denken Sie unbedingt daran sehr konkret den Anlas Ihres Anrufs zu nennen. Ich rufe Sie dann so schnell wie möglich zurück. Hinweise zum Datenschutz finden Sie hier.

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Eine gute Investition hat mehr relevante Vorteile als Nachteile, 
es kommt mehr dabei heraus als hineingesteckt wird.
 So einfach ist das und so oft wird es übersehen. Die Höhe an sich sagt wenig.

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Coaching Berlin

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 11. Mai 2007
Überarbeitung: 19. August 2021
AN: #32314
K: CNB
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