17 Tipps für Mimik, die zu Rednern, Reden und Präsentationen passt

Wenn im Zusammenhang von Redebeiträgen das Thema Körpersprache auftaucht, geht es meist um die Gestik und einen sicheren Stand. Die Mimik wird, wenn überhaupt, mit dem Hinweis zu lächeln, abgehandelt. Das ist schade, denn sie hat sowohl Einiges zu bieten als auch das Potenzial zu schaden, wenn sie nicht angemessen ist.

Was nicht zum Redner passt, wirkt meist unfreiwillig komisch, schadet der Glaubwürdigkeit und lenkt vom Inhalt und der Botschaft ab.

Im Artikel geht es darum, worauf es sich als Redner hinsichtlich der Mimik zu achten lohnt.

Welche Rolle spielt Körpersprache bei Lampenfieber?

Die Psyche wirkt sich auf den Körper und damit auf die Körpersprache aus. Wenn Sie verkrampft, nervös und ängstlich sind, nimmt Ihr Körper automatisch eine Schutz suchende, abwehrende oder zurückweichende Haltung ein. Typisch sind verschränkte Arme, hinter dem Rednerpult verstecken und ausweichender Blick.

Nur keine Mimik. Der Deadpan ist gut für Komiker, schlecht für Redner.

Deadpan ist eine Technik komischen Schauspiels, bei dem der Schauspieler so gut wie keine Gefühlsregungen zeigt. Manche Redner machen das unfreiwillig. Die Mimik zeigt keinerlei Regungen und auch die restliche Körpersprache erinnert an eine Gliederpuppe. Die Emotionen müssen aus dem Kontext abgeleitet werden. Ein Meister darin war Buster Keaton, dessen Gesicht völlig unbewegt blieb.

Mit Körpersprache im Vorstellungsgespräch punkten

Selbst wenn wir schweigen, gibt unser Körper immer noch vieles preis. Gerade im Vorstellungsgespräch beruht die Wirkung der Selbstpräsentation enorm von der Mimik und Gestik, also den Gesichtszügen, der Körperhaltung und den Bewegungen ab. Die Körpersprache kann Sympathie wecken und auch das Gegenteil. Wir kommunizieren ständig, selbst wenn wir es nicht beabsichtigen. Und dabei senden wir gleichzeitig auf verschiedenen Ebenen eine Vielzahl von Informationen. Dabei sind die Botschaften auf der verbalen und nonverbalen Ebene nicht immer identisch. Schade! Erst dann, wenn die nonverbalen Signale zu den Aussagen und dem restlichen Bild des Bewerbers passen, entsteht ein stimmiges Bild und damit Glaubwürdigkeit und Authentizität, die bei einem Vorstellungsgespräch eine entscheidende Rolle spielen.