Präsentationen & Gespräche: Warum persönliche Wirkung zählt

Je perfekter der Fake, desto wertvoller wird persönliche Kommunikation

Ein professioneller Eindruck allein schafft immer weniger Vertrauen
Storytelling

Je perfekter der Fake, desto wertvoller wird persönliche Kommunikation

 

Bilder wirken echt. Videos wirken echt. Stimmen klingen echt. Texte lesen sich professionell. Präsentationen sehen innerhalb kürzester Zeit beeindruckend aus.

Künstliche Intelligenz erweitert unsere Möglichkeiten in einem erstaunlichen Tempo.

Gleichzeitig verändert sich dadurch etwas, das für Unternehmen, Führungskräfte und Entscheider von großer Bedeutung ist:

Ein professioneller Eindruck allein schafft immer weniger Vertrauen.

Wenn nahezu jeder überzeugende Bilder, Texte und Präsentationen erzeugen kann, gewinnt eine andere Frage an Bedeutung:

Wem glaube ich?

Und genau hier bekommt persönliche Kommunikation einen neuen Wert.

 

 

 

Perfektion ist leichter verfügbar geworden

 

Unternehmen investieren erhebliche Ressourcen in ihre Außenwirkung.

Websites werden überarbeitet. Imagefilme produziert. Präsentationen gestaltet. Texte optimiert. Markenauftritte perfektioniert.

Das alles hat seinen Wert.

Gleichzeitig wird professionelle Gestaltung zunehmend verfügbar. Eine eindrucksvolle Präsentation sagt deshalb immer weniger darüber aus, wie kompetent die Menschen sind, die dahinterstehen.

Spannend wird es häufig an einer anderen Stelle:

Wenn ein Mensch vor anderen Menschen steht.

Wenn Fragen gestellt werden.

Wenn Erfahrungen konkret werden.

Wenn jemand erklärt, wie er eine schwierige Situation gelöst hat.

Wenn sichtbar wird, wie jemand denkt, entscheidet und Verantwortung übernimmt.

Hier entsteht eine Form von Glaubwürdigkeit, die weit über eine professionelle Oberfläche hinausgeht.

 

 

 

Von der Behauptung zur erlebbaren Kompetenz

 

Stellen wir uns eine typische Situation vor.

Ein Unternehmen möchte einen bedeutenden Auftrag gewinnen.

In der Präsentation stehen Aussagen wie:

„Langjährige Erfahrung.“

„Hohe Kundenorientierung.“

„Innovative Lösungen.“

„Zuverlässige Umsetzung.“

Solche Aussagen klingen positiv. Und Wettbewerber können sehr ähnliche Aussagen treffen.

Interessanter wird es, wenn ein potenzieller Auftraggeber fragt:

„Sie sagen, Sie können mit schwierigen Projektsituationen umgehen. Was bedeutet das konkret?“

Jetzt entscheidet sich viel.

Eine weitere Folie könnte folgen.

Oder eine konkrete Erfahrung.

Zum Beispiel:

„Wir hatten vor zwei Jahren ein Projekt, bei dem drei Wochen vor einem entscheidenden Meilenstein ein wichtiger Partner ausgefallen ist.“

Plötzlich entsteht eine andere Aufmerksamkeit.

Was ist passiert?

Wie wurde entschieden?

Welche Optionen gab es?

Was hat funktioniert?

Was wurde daraus gelernt?

Jetzt wird aus einer Behauptung eine nachvollziehbare Erfahrung.

Und damit kann etwas sichtbar werden, das auf einer Folie schwer zu vermitteln ist:

Wie dieser Mensch denkt und handelt.

 

 

 

Gute Präsentationen machen Kompetenz erlebbar

 

Eine gute Präsentation beweist fachliche Kompetenz selbstverständlich noch lange nicht.

Ein hervorragender Redner kann fachlich wenig Substanz bieten. Ein zurückhaltender Mensch kann über außergewöhnliche Erfahrung verfügen.

Gerade deshalb lohnt sich die Unterscheidung:

Präsentationsfähigkeit ergänzt Kompetenz. Sie hilft, vorhandene Kompetenz erlebbar zu machen.

Das ist ein wesentlicher Unterschied.

Bei der Vorbereitung wichtiger Präsentationen interessieren mich deshalb zunächst andere Fragen als Schriftgrößen, Animationen und Folienlayouts:

Was wollen Sie wirklich vermitteln?

Welche Erfahrungen belegen Ihre Aussagen?

Welche Beispiele zeigen, wie Sie denken und handeln?

Welche Fragen beschäftigen die Menschen im Raum?

Was müssen diese Menschen verstehen, damit sie eine fundierte Entscheidung treffen können?

Und welche Geschichte macht eine komplexe Erfahrung verständlich?

Erst danach wird interessant, welche Medien diesen Prozess unterstützen.

Denn eine Folie hat eine Aufgabe:

Sie unterstützt den Menschen.

 

 

 

Wenn die Präsentation perfekt wird und der Mensch verschwindet

 

 

 

Ein häufiges Missverständnis besteht darin, Professionalität mit Perfektion gleichzusetzen.

Also wird weiter optimiert.

Noch eine Grafik.

Noch eine Animation.

Noch eine Formulierung.

Noch ein Übergang.

Irgendwann sitzt jedes Wort.

Und manchmal verliert die Präsentation dabei genau das, worum es geht:

die Verbindung zwischen Menschen.

Dann steht vorne jemand und trägt einen vollständig ausgearbeiteten Text vor. Inhaltlich stimmt alles. Die Folien sehen hervorragend aus. Und trotzdem entsteht wenig Resonanz.

Bis eine Frage aus dem Publikum kommt.

Der Vortragende hält kurz inne.

Er denkt nach.

Dann sagt er:

„Das ist eine wichtige Frage. Ich gebe Ihnen dazu ein konkretes Beispiel.“

Und plötzlich verändert sich die Atmosphäre.

Der Mensch ist wieder da.

 

 

 

Bei wichtigen Gesprächen gilt dasselbe

 

Diese Entwicklung betrifft weit mehr als Präsentationen.

Sie betrifft Verhandlungen.

Kundengespräche.

Führungsgespräche.

Pitches.

Gespräche mit Geschäftspartnern.

Und Situationen, in denen viel auf dem Spiel steht.

Wir können uns heute hervorragend vorbereiten lassen.

Argumente strukturieren.

Informationen analysieren.

Einwände antizipieren.

Szenarien entwickeln.

Schwierige Fragen durchspielen.

Das erweitert unsere Möglichkeiten erheblich.

Und dann beginnt das tatsächliche Gespräch.

Das Gegenüber reagiert anders als erwartet.

Eine Frage verändert die Richtung.

Ein Einwand offenbart ein Thema, das vorher kaum sichtbar war.

Jetzt zeigt sich eine andere Qualität.

Kann jemand aufmerksam zuhören?

Erkennt er, worum es seinem Gegenüber gerade wirklich geht?

Kann er einen Gedanken verständlich formulieren?

Kann er eine passende Frage stellen?

Kann er flexibel reagieren und gleichzeitig seiner Position treu bleiben?

Gute Gesprächsführung zeigt sich besonders dort, wo das vorbereitete Skript endet.

 

 

 

Weshalb Vorbereitung gerade heute wertvoll ist

 

Es klingt zunächst paradox:

Je leistungsfähiger unsere technischen Werkzeuge werden, desto wichtiger kann die persönliche Vorbereitung werden.

Dabei ergänzt sich beides hervorragend.

KI kann Informationen strukturieren.

Sie kann Ideen liefern.

Sie kann Szenarien entwickeln.

Sie kann Texte und Präsentationen verbessern.

Die dadurch gewonnene Zeit lässt sich dort investieren, wo sie besonders wertvoll ist:

  • in Klarheit.
  • In Argumentation.
  • In konkrete Beispiele.
  • In den Umgang mit kritischen Fragen.
  • In die eigene Präsenz.
  • Und in die Fähigkeit, auch unter Druck aufmerksam und handlungsfähig zu bleiben.

Gerade bei wichtigen Präsentationen und Gesprächen lohnt sich deshalb eine Frage:

Wie viel investieren wir in die Unterlagen – und wie viel in den Menschen, der sie vertritt?

 

 

 

Wenn viel auf dem Spiel steht

 

Im Alltag dürfen Gespräche spontan entstehen.

Bei einer entscheidenden Präsentation, einem wichtigen Pitch, einer anspruchsvollen Verhandlung oder einem Gespräch mit großer Tragweite lohnt sich eine sorgfältigere Vorbereitung.

Dabei geht es aus meiner Sicht selten darum, einen Menschen auf Hochglanz zu polieren.

Es geht um etwas anderes:

Klarheit gewinnen.

Die eigene Botschaft schärfen.

Relevante Erfahrungen auswählen.

Argumente prüfen.

Kritische Fragen vorwegnehmen.

Unterschiedliche Gesprächsverläufe durchspielen.

Und eine Form finden, die zur eigenen Persönlichkeit passt.

Genau dabei begleite ich Führungskräfte, Unternehmer und andere Menschen, wenn Präsentationen und Gespräche besondere Bedeutung haben.

Im 1:1-Sparring arbeiten wir an der konkreten Situation.

An der Botschaft.

An Argumenten und Beispielen.

An möglichen Reaktionen des Gegenübers.

Und an der Frage, wie Kompetenz, Erfahrung und Persönlichkeit in diesem entscheidenden Moment tatsächlich sichtbar werden.

 

 

 

Der Mensch bleibt entscheidend

 

Unsere technischen Möglichkeiten werden weiter wachsen.

Bilder werden überzeugender.

Videos werden realistischer.

Präsentationen lassen sich immer schneller erstellen.

Das ist eine enorme Chance.

Und gerade deshalb dürfte eine Fähigkeit weiter an Wert gewinnen:

glaubwürdige menschliche Kommunikation.

Ein Mensch hört zu.

Er denkt nach.

Er stellt eine gute Frage.

Er findet klare Worte für einen komplexen Gedanken.

Er reagiert auf sein Gegenüber.

Er macht Erfahrung nachvollziehbar.

Und andere Menschen können erleben, mit wem sie es zu tun haben.

Vielleicht ist das eine der interessantesten Entwicklungen unserer Zeit:

Je perfekter die Oberfläche werden kann, desto wertvoller wird die Substanz dahinter.

Und manchmal entscheidet sich ihre Wirkung in einer einzigen Präsentation oder einem einzigen Gespräch.

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?

Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.

Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:

  • Ziel und Kernbotschaft

  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

→ Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

Probelauf und professionelles Feedback

 

Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?

Ein Probelauf macht genau das sichtbar.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

P.S.

 

Wie siehst du das?

Eine gute Geschichte verbindet faszinierende Welten mit dem eigenen Ich.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 12. Januar 2019
Überarbeitung: 30. März 2026
AN: #43312
K: CNB
Ü:

Storytelling hilft, einen Pitch zu gewinnen

Storytelling im Pitch: Wie Geschichten Ideen überzeugend machen

Gute Geschichten verbinden Fakten mit Bedeutung und helfen Menschen zu erkennen, weshalb eine Idee für sie relevant ist.
Storytelling

Gute Geschichten machen aus Informationen Bedeutung

 

Ein Pitch kann fachlich hervorragend sein und trotzdem wenig bewegen.

Die Zahlen stimmen.
Die Argumente sind nachvollziehbar.
Die Präsentation sieht professionell aus.

Und trotzdem bleibt beim Gegenüber eine entscheidende Frage offen:

Warum ist das für mich relevant?

Genau hier kann Storytelling einen erheblichen Unterschied machen.

Eine passende Geschichte verbindet Informationen mit einer konkreten Situation. Sie zeigt, was eine Idee bedeutet, welche Veränderung möglich wird und weshalb sich eine Entscheidung lohnt.

Das gilt bei einem Verkaufsgespräch ebenso wie bei einer Vorstandspräsentation, einem Investorengespräch, einer strategischen Initiative oder einem entscheidenden Kundenpitch.

Storytelling macht aus einer Botschaft eine Erfahrung, die Menschen leichter verstehen, einordnen und erinnern können.

 

 

 

Storytelling im Pitch: Fakten bekommen einen Kontext

 

Menschen entscheiden auf Grundlage verschiedener Ebenen.

Sie wollen verstehen:

Was genau wird angeboten?

Wie funktioniert es?

Was kostet es?

Welche Chancen entstehen?

Welche Risiken bestehen?

Und sie wollen erkennen:

Was bedeutet das konkret für mich, mein Unternehmen oder meine Situation?

Zahlen und Fakten liefern dafür wichtige Substanz.

Eine Geschichte liefert den Kontext.

Stell dir beispielsweise vor, jemand präsentiert eine neue Softwarelösung.

Variante eins:

„Unsere Lösung reduziert den durchschnittlichen Bearbeitungsaufwand um 27 Prozent.“

Interessant.

Variante zwei:

„Vor der Einführung verbrachte eine Mitarbeiterin unseres Kunden jeden Montagvormittag damit, Informationen aus vier verschiedenen Systemen zusammenzutragen. Heute stehen ihr diese Informationen innerhalb weniger Minuten zur Verfügung. Der Montagvormittag gehört wieder ihrer eigentlichen Arbeit.“

Die Zahl liefert Information.

Die Geschichte zeigt ihre Bedeutung.

Genau darin liegt eine wesentliche Stärke von Storytelling.

 

 

 

Menschen wollen erkennen, wie eine Idee ihr Leben verändert

 

Bei einem Pitch denkt dein Gegenüber häufig weiter als bis zu deinem Produkt.

Die eigentliche Frage lautet:

Wie sieht meine Situation aus, wenn ich mich dafür entscheide?

Eine gute Geschichte baut eine Brücke dorthin.

Sie macht eine mögliche Zukunft vorstellbar.

Aus einer abstrakten Leistung wird eine konkrete Veränderung.

Aus einem Produkt wird ein Nutzen.

Aus einer Strategie wird eine Konsequenz.

Aus einer Idee wird ein Bild davon, was anschließend anders sein könnte.

Das erleichtert Orientierung.

Und Orientierung erleichtert Entscheidungen.

 

 

 

Geschichten machen Komplexität verständlich

 

Gerade bei anspruchsvollen Angeboten entsteht häufig eine besondere Herausforderung:

Du kennst dein Thema sehr gut.

Dein Publikum kennt es wesentlich weniger tief.

Dadurch wächst die Versuchung, möglichst viele Informationen zu vermitteln.

Mehr Folien.

Mehr Argumente.

Mehr Details.

Mehr Fachbegriffe.

Dabei braucht ein Publikum häufig etwas anderes:

eine klare gedankliche Struktur.

Eine gute Geschichte kann diese Struktur liefern.

Ausgangslage.

Herausforderung.

Entscheidung.

Veränderung.

Ergebnis.

Plötzlich bekommen einzelne Informationen einen Platz.

Menschen erkennen Zusammenhänge.

Und aus einer Sammlung von Fakten entsteht eine nachvollziehbare Entwicklung.

 

 

 

Storytelling schafft Erinnerung

 

Nach einer Präsentation konkurriert deine Botschaft mit vielem.

Mit anderen Präsentationen.

Mit E-Mails.

Mit Terminen.

Mit Entscheidungen.

Mit dem Alltag.

Deshalb reicht es selten, während eines Pitches verständlich zu sein.

Eine starke Botschaft sollte auch später noch verfügbar sein.

Geschichten haben dafür einen großen Vorteil:

Sie besitzen Struktur.

Menschen erinnern sich an Situationen, Personen, Konflikte, Wendepunkte und Ergebnisse.

Vielleicht bleiben längst nicht alle Zahlen im Gedächtnis.

Die zentrale Geschichte kann hingegen weiterwirken.

Und mit ihr häufig auch die Botschaft, die du transportieren wolltest.

 

 

 

Gute Geschichten eröffnen Gespräche

 

Ein hervorragender Pitch ist mehr als eine überzeugende Präsentation.

Er eröffnet einen Dialog.

Eine passende Geschichte kann dazu beitragen.

Denn Geschichten regen eigene Erfahrungen und Gedanken an.

Jemand hört deine Geschichte und denkt:

„Das kennen wir.“

Oder:

„Bei uns sieht das etwas anders aus.“

Oder:

„Genau an dieser Stelle stehen wir gerade.“

Damit verändert sich die Situation.

Aus Zuhörenden werden Gesprächspartner.

Und genau dort entstehen häufig die wertvollsten Informationen.

Welche Prioritäten hat dein Gegenüber?

Welche Sorgen?

Welche Erfahrungen?

Welche Einwände?

Welche Kriterien bestimmen die Entscheidung?

Storytelling kann somit weit mehr leisten als Aufmerksamkeit.

Es kann den Weg zu einem echten Gespräch öffnen.

 

 

 

Der entscheidende Unterschied: Die Geschichte dient der Botschaft

 

Eine Geschichte allein macht noch keinen überzeugenden Pitch.

Entscheidend ist ihre Funktion.

Eine Geschichte sollte etwas sichtbar machen, das für dein Publikum relevant ist.

Dafür nutze ich gerne einen einfachen Storytelling-Pitch-Kompass.

 

1. Ausgangslage

Wo beginnt die Geschichte?

Was war die konkrete Situation?

 

2. Herausforderung

Was machte diese Situation bedeutsam?

Welches Problem, welcher Wunsch oder welche Spannung entstand?

 

3. Wendepunkt

Was veränderte die Situation?

Welche Entscheidung, Erkenntnis oder Handlung brachte Bewegung hinein?

 

4. Veränderung

Was wurde anschließend anders?

Welche konkreten Auswirkungen waren erkennbar?

 

5. Bedeutung

Was hat diese Geschichte mit deinem Publikum und deiner Botschaft zu tun?

Gerade der fünfte Punkt entscheidet über die Wirkung.

Denn eine unterhaltsame Geschichte bleibt Unterhaltung.

Eine relevante Geschichte unterstützt eine Entscheidung.

 

 

 

Wie lang sollte eine Geschichte im Pitch sein?

 

So lang, wie sie für ihre Aufgabe braucht.

Manche Geschichten benötigen mehrere Minuten.

Andere funktionieren in zwanzig Sekunden.

Zum Beispiel:

„Einer meiner Kunden hatte seine Vorstandspräsentation fachlich perfekt vorbereitet. Trotzdem entstand beim Probelauf kaum Spannung. Wir haben anschließend die Präsentation konsequent um eine einzige Frage herum aufgebaut: Welche Entscheidung soll am Ende dieses Raumes getroffen werden? Dadurch veränderten sich Struktur, Auswahl der Informationen und Dramaturgie. Aus einer Informationspräsentation wurde eine Entscheidungsvorlage.“

Das ist bereits Storytelling.

Eine Situation.

Eine Herausforderung.

Eine Veränderung.

Eine Bedeutung.

Dafür braucht es weder große Dramatik noch spektakuläre Heldengeschichten.

Es braucht Relevanz.

 

 

 

Glaubwürdigkeit schlägt Inszenierung

 

Besonders im beruflichen Umfeld wirkt Storytelling dann stark, wenn die Geschichte glaubwürdig zur Person und zur Situation passt.

Menschen spüren schnell, ob jemand eine Geschichte erzählt, weil sie tatsächlich etwas verdeutlicht.

Deshalb bevorzuge ich Geschichten, die nah an echten Erfahrungen liegen.

Ein Kunde.

Eine Beobachtung.

Eine Entscheidung.

Ein Fehler.

Eine überraschende Erkenntnis.

Eine Situation aus dem eigenen Berufsleben.

Oft liegt das stärkste Material bereits vor.

Die eigentliche Arbeit besteht darin, die passende Geschichte zu erkennen und sie so zu erzählen, dass ihre Bedeutung klar wird.

 

 

 

Storytelling bedeutet auch Haltung

 

Gerade bei wichtigen Entscheidungen gehört für mich noch etwas dazu:

Respekt vor dem Publikum.

Professionelles Storytelling unterstützt Menschen dabei, Zusammenhänge zu erkennen und eine fundierte Entscheidung zu treffen.

Es schafft Klarheit.

Es macht Konsequenzen sichtbar.

Es verbindet Fakten und Bedeutung.

Das ist besonders wertvoll, wenn viel auf dem Spiel steht.

Denn ein guter Pitch versucht weniger, möglichst eindrucksvoll zu wirken.

Er hilft dem Gegenüber zu verstehen:

Worum geht es wirklich?

Warum ist das relevant?

Welche Entscheidung steht an?

Und was verändert diese Entscheidung?

 

 

 

Die stärkste Geschichte ist häufig bereits da

 

Wenn du einen Pitch vorbereitest, suche deshalb zuerst im vorhandenen Material.

Welche konkrete Erfahrung zeigt den Nutzen deiner Idee?

Welche Situation macht das Problem verständlich?

Welche Beobachtung verändert den Blick auf das Thema?

Welche Kundengeschichte zeigt eine Entwicklung?

Welche eigene Erfahrung erklärt, weshalb dir dieses Thema wichtig ist?

Und welche Geschichte würde dein Publikum vermutlich noch am nächsten Tag weitererzählen?

Genau dort kann der Kern deines Storytellings liegen.

 

 

 

Wenn von deinem Pitch viel abhängt

 

Bei wichtigen Präsentationen, Pitches und Auftritten lohnt sich ein genauer Blick auf das Gesamtbild.

Welche Entscheidung möchtest du ermöglichen?

Was ist deine Kernbotschaft?

Welche Argumente tragen?

Welche Informationen braucht dein Publikum?

Wo hilft eine Geschichte?

Welche Dramaturgie unterstützt deine Botschaft?

Und wie trittst du dabei souverän und glaubwürdig auf?

Bei einer individuellen Rede- und Präsentationsvorbereitung können wir unmittelbar an deinem tatsächlichen Pitch arbeiten.

Geht es um eine Situation mit besonders hoher wirtschaftlicher, beruflicher oder öffentlicher Tragweite – beispielsweise einen entscheidenden Pitch, eine Vorstandspräsentation oder ein Investorengespräch – bietet EXECUTIVE SPARRINGeinen passenden Rahmen.

Wir arbeiten dann weniger an irgendeiner Präsentationstechnik.

Wir arbeiten an der Frage:

Was macht in genau dieser Situation den entscheidenden Unterschied?

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?

Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.

Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:

  • Ziel und Kernbotschaft

  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

→ Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

Probelauf und professionelles Feedback

 

Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?

Ein Probelauf macht genau das sichtbar.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

P.S.

 

Wie stehst du zum Thema Storytelling bei einem Pitch?

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 12. Januar 2019
Überarbeitung: 30. März 2026

Investorenpitch: 12 Fehler vermeiden | Karsten Noack

Investorenpitch: 12 häufige Fehler und wie du sie vermeidest

Fehler bei Investorenpräsentationen erkennen, vermeiden und den eigenen Pitch verbessern.
Bausteine Präsentation

Investorenpitch: 12 häufige Fehler und wie du sie vermeidest

 

Du möchtest Investoren überzeugen? Erfahre, welche zwölf Fehler einen Investorenpitch schwächen können und wie du deine Argumentation, dein Pitch Deck und deinen persönlichen Auftritt gezielt verbesserst.

Du hast Monate oder Jahre in dein Unternehmen investiert.

Du kennst dein Produkt, deinen Markt und die Chancen deiner Geschäftsidee.

Jetzt sitzt du potenziellen Investoren gegenüber.

Du hast eine begrenzte Zeit, um dein Vorhaben überzeugend darzustellen.

Und deine Gesprächspartner stellen Fragen, auf die du möglichst klare Antworten geben möchtest.

Was macht dein Unternehmen besonders?

Warum sollten Kunden dafür bezahlen?

Wie belastbar sind deine Prognosen?

Und weshalb ist dein Team geeignet, die geplanten Ziele zu erreichen?

Ein überzeugender Investorenpitch verbindet eine klare Geschäftsidee, belastbare Argumente und eine glaubwürdige persönliche Präsentation.

Viele Fehler lassen sich durch gezielte Vorbereitung vermeiden.

Hier findest du zwölf typische Schwachstellen und konkrete Empfehlungen, mit denen du deinen Pitch verbessern kannst.

 

 

 

1. Fehler: Du beginnst ohne klare Kernbotschaft

 

Viele Unternehmer beginnen ihre Präsentation mit der Geschichte ihres Unternehmens.

Sie erklären ausführlich, wie die Idee entstanden ist, welche Entwicklungsschritte bereits stattgefunden haben und welche Funktionen das Produkt besitzt.

Erst später wird deutlich, weshalb das Unternehmen wirtschaftlich interessant sein könnte.

Das erschwert den Einstieg für Investoren.

 

So gelingt es besser

Formuliere deine wichtigste Aussage bereits zu Beginn.

Welches Problem löst du?

Für welche Kunden?

Wie entsteht daraus ein attraktives Geschäftsmodell?

Welche bisherigen Ergebnisse stützen deine Annahmen?

Eine gute Kernbotschaft verbindet den Nutzen deines Angebots mit seiner wirtschaftlichen Bedeutung.

Praktischer Test: Kannst du dein Unternehmen innerhalb von 30 Sekunden so beschreiben, dass ein fachkundiger Außenstehender den wesentlichen Zusammenhang versteht?

 

 

 

2. Fehler: Du erklärst dein Produkt statt seinen wirtschaftlichen Nutzen

 

Du bist begeistert von deiner Technologie.

Du kennst jedes Detail und möchtest zeigen, wie viel Entwicklungsarbeit darin steckt.

Vielleicht erklärst du technische Eigenschaften, Schnittstellen und Funktionen.

Doch Investoren interessieren sich zusätzlich für eine entscheidende Frage:

Warum werden Kunden diese Lösung kaufen?

 

So gelingt es besser

Beginne mit dem Kundenproblem.

Zeige anschließend, wie dein Produkt dieses Problem löst.

Und erkläre, welcher konkrete wirtschaftliche Nutzen dadurch entsteht.

Bei einer technischen Innovation kann das beispielsweise bedeuten:

  • geringere Produktionskosten
  • kürzere Bearbeitungszeiten
  • höhere Zuverlässigkeit
  • geringeren Ressourcenverbrauch
  • neue wirtschaftliche Anwendungsmöglichkeiten

Entscheidend ist, dass du die Aussagen mit geeigneten Informationen belegst.

Eine technische Besonderheit wird für Investoren vor allem dann interessant, wenn ihre wirtschaftliche Bedeutung erkennbar wird.

 

 

 

3. Fehler: Du kennst die Interessen deiner Investoren zu wenig

 

Ein Investorenpitch ist keine Präsentation, die du unabhängig vom Publikum immer gleich halten solltest.

Verschiedene Investoren verfolgen unterschiedliche Strategien.

Ein Venture-Capital-Investor kann andere Schwerpunkte setzen als ein strategischer Unternehmensinvestor.

Auch Finanzierungsphase, Branche und Beteiligungsmodell beeinflussen die Erwartungen.

 

So gelingt es besser

Informiere dich vor dem Gespräch über deine Zielgruppe.

  • In welche Branchen investiert der Kapitalgeber?
  • Welche Unternehmensphasen stehen im Mittelpunkt?
  • Welche Beteiligungsgrößen sind typisch?
  • Welche bisherigen Investments sind bekannt?
  • Welche strategischen Interessen könnten relevant sein?
  • Wer nimmt am Gespräch teil?

Richte die Schwerpunkte deiner Präsentation auf diese Informationen aus.

Das Geschäftsmodell bleibt dasselbe. Seine Relevanz kannst du für unterschiedliche Gesprächspartner gezielt herausarbeiten.

 

 

 

4. Fehler: Deine Marktprognosen wirken unrealistisch

 

Große Zahlen können beeindrucken.

Doch ein riesiger Gesamtmarkt bedeutet noch lange nicht, dass dein Unternehmen einen relevanten Anteil davon gewinnen kann.

Besonders kritisch sind Prognosen, die starkes Wachstum versprechen, ohne die zugrunde liegenden Annahmen nachvollziehbar zu erklären.

 

So gelingt es besser

Unterscheide zwischen dem grundsätzlich relevanten Markt und dem tatsächlich erreichbaren Markt.

Zeige, welche Kunden du zunächst gewinnen möchtest.

Erkläre, welche Vertriebskanäle dafür vorgesehen sind.

Und mache deine wesentlichen Annahmen transparent.

Eine nachvollziehbare Prognose ist überzeugender als eine besonders optimistische Zahl ohne belastbare Grundlage.

 

 

 

5. Fehler: Du unterschätzt deine Wettbewerber

 

„Wir haben keine Konkurrenz.“

Diese Aussage kann bei Investoren zusätzliche Fragen auslösen.

Denn auch wenn dein Produkt neuartig ist, lösen potenzielle Kunden ihr Problem häufig bereits auf andere Weise.

Vielleicht durch andere Produkte.

Durch interne Prozesse.

Oder indem sie auf eine Veränderung verzichten.

 

So gelingt es besser

Betrachte direkte und indirekte Wettbewerber.

Erkläre, welche Alternativen Kunden tatsächlich haben.

Und zeige, weshalb dein Angebot für bestimmte Zielgruppen attraktiv sein könnte.

Besonders hilfreich sind überprüfbare Unterschiede, beispielsweise bei Kosten, Leistung, Anwendung oder Zugang zum Markt.

Dein Ziel ist eine überzeugende Wettbewerbsposition, keine Behauptung konkurrenzloser Überlegenheit.

 

 

 

6. Fehler: Deine Präsentation enthält zu viele Informationen

 

Du möchtest gründlich sein.

Deshalb zeigst du alle wichtigen Zahlen, sämtliche Produktvarianten und möglichst viele Marktinformationen.

Das kann dazu führen, dass deine zentrale Botschaft untergeht.

Investoren erhalten viele Informationen, erkennen jedoch schwerer, welche davon für die Investmententscheidung wesentlich sind.

 

So gelingt es besser

Gib jeder Folie eine klare Aufgabe.

Eine hilfreiche Frage lautet:

Was sollen meine Zuhörer nach dieser Folie verstanden haben?

Formuliere möglichst eine aussagekräftige Überschrift.

Nutze Diagramme, wenn sie Zusammenhänge leichter verständlich machen.

Und verschiebe ergänzende Informationen in einen Anhang.

So bleibt dein Pitch übersichtlich und gleichzeitig fachlich belastbar.

 

 

 

7. Fehler: Du kannst deine bisherigen Ergebnisse nicht überzeugend belegen

 

Eine interessante Geschäftsidee ist ein guter Ausgangspunkt.

Für Investoren ist zusätzlich wichtig, welche Annahmen bereits überprüft wurden.

Vielleicht berichtest du von großer Nachfrage.

Doch woran zeigt sie sich?

Gibt es bereits Kunden?

Wurden Pilotprojekte durchgeführt?

Welche Ergebnisse liegen vor?

 

So gelingt es besser

Zeige die Nachweise, die für deine Entwicklungsphase relevant sind.

Dazu können gehören:

  • zahlende Kunden
  • Umsatzentwicklung
  • Pilotprojekte
  • nachgewiesenes Kundeninteresse
  • Wiederkaufraten
  • technische Validierungen
  • abgeschlossene Entwicklungsschritte

In einer frühen Unternehmensphase sind andere Nachweise möglich als bei einem etablierten Geschäftsmodell.

Wichtig ist, zwischen vorhandenen Ergebnissen, Annahmen und geplanten Entwicklungen zu unterscheiden.

 

 

 

8. Fehler: Dein Kapitalbedarf bleibt unklar

 

Investoren möchten verstehen, wie viel Kapital benötigt wird und wofür es eingesetzt werden soll.

Eine allgemeine Aussage wie „Wir benötigen Kapital für weiteres Wachstum“ beantwortet diese Fragen kaum.

 

So gelingt es besser

Verbinde deinen Kapitalbedarf mit konkreten Zielen.

Beispielsweise:

  • Produktentwicklung abschließen
  • Markteintritt vorbereiten
  • Vertrieb ausbauen
  • zusätzliche Kapazitäten schaffen
  • bestimmte wirtschaftliche Meilensteine erreichen

Erkläre den geplanten Zeitraum und die wesentlichen Annahmen.

Zeige außerdem, welche Entwicklung mit dem Kapital ermöglicht werden soll.

Die fachliche Bewertung der Finanzierung und ihrer rechtlichen Struktur gehört zu einer entsprechenden spezialisierten Beratung.

 

 

 

9. Fehler: Du bereitest kritische Investorenfragen zu wenig vor

 

Ein Pitch kann hervorragend gestaltet sein.

Und trotzdem zeigt sich die Qualität der Vorbereitung erst in der anschließenden Fragerunde.

Investoren möchten verstehen, wie belastbar deine Überlegungen sind.

Sie hinterfragen Annahmen, Risiken und Prognosen.

Das ist ein wichtiger Bestandteil ihrer Prüfung.

 

So gelingt es besser

Erstelle eine Liste möglicher Fragen.

Besonders wichtig sind die Fragen, auf die du am liebsten verzichten würdest.

Zum Beispiel:

  • Was ist die größte Schwäche eures Geschäftsmodells?
  • Warum sollten Kunden zu euch wechseln?
  • Was passiert, wenn das Wachstum geringer ausfällt?
  • Welche Annahmen sind bisher unbewiesen?
  • Was unterscheidet euch nachhaltig vom Wettbewerb?
  • Welche Risiken könnten euren Finanzierungsbedarf erhöhen?

Formuliere präzise Antworten und überprüfe ihre fachliche Grundlage.

Übe anschließend, die Antworten laut auszusprechen.

Wenn dir eine Information fehlt, benenne das offen.

Eine ehrliche und klare Einordnung ist wertvoller als eine unbegründete Behauptung.

 

 

 

10. Fehler: Du verlässt dich auf deine Folien und vernachlässigst deinen Auftritt

 

Viele Unternehmer investieren erhebliche Zeit in ihr Pitch Deck.

Jede Grafik wird überarbeitet.

Jede Formulierung geprüft.

Doch der eigentliche Vortrag wird vielleicht ein- oder zweimal durchgesprochen.

Das ist ein verschenktes Potenzial.

Denn Investoren erleben auch dich als Unternehmer oder Geschäftsführer.

 

So gelingt es besser

Trainiere deinen tatsächlichen Auftritt.

  • Sprich deine Präsentation laut.
  • Prüfe dein Sprechtempo.
  • Trainiere einen überzeugenden Einstieg.
  • Setze bewusste Pausen.
  • Übe den Umgang mit Unterbrechungen.
  • Achte auf verständliche Formulierungen.
  • Behalte deine Redezeit im Blick.

Bei starkem Lampenfieber kann zusätzlich eine gezielte mentale Vorbereitung sinnvoll sein.

Das Ziel ist ein glaubwürdiger, klarer und souveräner Auftritt, der zu deiner Persönlichkeit passt.

 

 

 

11. Fehler: Du hast keinen realistischen Probelauf durchgeführt

 

Vielleicht bist du überzeugt, dass du deinen Pitch beherrschst.

Schließlich kennst du dein Unternehmen besser als jeder andere.

Doch diese Vertrautheit erschwert manchmal den Blick von außen.

Was für dich selbstverständlich ist, kann für Investoren unverständlich sein.

Eine Argumentation, die dir schlüssig erscheint, kann aus anderer Perspektive wichtige Fragen offenlassen.

 

So gelingt es besser

Führe mindestens einen realistischen Probelauf durch.

Präsentiere unter den vorgesehenen Zeitbedingungen.

Lass deine Argumente kritisch hinterfragen.

Bitte um konkretes Feedback.

Überprüfe dabei:

  • Versteht ein Außenstehender deine Kernaussage?
  • Ist das wirtschaftliche Potenzial nachvollziehbar?
  • Welche Folien bleiben unklar?
  • Wo entstehen Zweifel?
  • Wie überzeugend beantwortest du kritische Fragen?
  • Wirkt dein Auftritt glaubwürdig und professionell?

Ein guter Probelauf zeigt dir Verbesserungsmöglichkeiten, solange du sie noch nutzen kannst.

 

 

 

12. Fehler: Dein Pitch endet ohne klaren nächsten Schritt

 

Du hast dein Unternehmen vorgestellt.

Die Investoren haben Fragen gestellt.

Das Gespräch war interessant.

Doch anschließend bleibt offen, wie es weitergeht.

Damit verschenkst du eine wichtige Möglichkeit.

 

So gelingt es besser

Überlege bereits vor dem Termin, welchen nächsten Schritt du erreichen möchtest.

Vielleicht geht es um ein vertiefendes Gespräch.

Um eine technische Prüfung.

Um weitere Finanzinformationen.

Oder um die Beteiligung zusätzlicher Entscheidungsträger.

Sprich diesen nächsten Schritt am Ende klar an.

Nach dem Gespräch kannst du vereinbarte Informationen gezielt nachreichen und offene Punkte klären.

Auch wenn aus einem Gespräch keine Finanzierung entsteht, kann ein professioneller Umgang wertvolle Beziehungen erhalten.

 

 

 

Die fünf wichtigsten Fragen vor deinem Investorenpitch

 

Nutze diese kurze Prüfung vor einer wichtigen Investorenpräsentation.

  1. Ist meine zentrale Investmentthese verständlich?
    Kann ich sie in wenigen Sätzen überzeugend formulieren?
  2. Ist mein Geschäftsmodell nachvollziehbar?
    Verstehen Investoren, woher Kunden, Umsätze und wirtschaftliches Potenzial kommen?
  3. Sind meine Aussagen ausreichend belegt?
    Unterscheide ich klar zwischen Ergebnissen, Annahmen und Prognosen?
  4. Bin ich auf kritische Fragen vorbereitet?
    Kann ich Risiken und Schwachstellen offen erläutern?
  5. Habe ich meinen Pitch realistisch geprobt?
    Weiß ich, wie meine Botschaft auf einen kritischen Gesprächspartner wirkt?

Wenn du diese Fragen überzeugend beantworten kannst, besitzt du eine gute Grundlage für deinen Auftritt.

 

 

 

Investorenpitch professionell vorbereiten: Individuelles Executive Sparring

 

Du stehst vor einer wichtigen Investorenpräsentation?

Vielleicht möchtest du deine Argumentation schärfen.

Vielleicht enthält dein Pitch Deck zu viele Informationen.

Oder du möchtest wissen, wie überzeugend du bei kritischen Fragen wirkst.

Dann können wir direkt an deinem bevorstehenden Auftritt arbeiten.

Im individuellen Executive Sparring verbinde ich strategische Kommunikation, Präsentationskompetenz und psychologisches Verständnis.

 

 

 

Woran wir gemeinsam arbeiten können

 

  • Die zentrale Investmentthese schärfen
  • Den Pitch aus Investorenperspektive betrachten
  • Die Argumentationsstruktur verbessern
  • Komplexe Inhalte verständlich darstellen
  • Pitch Deck und Präsentationsdramaturgie prüfen
  • Kritische Investorenfragen vorbereiten
  • Die Argumentation einem Red-Team-Test unterziehen
  • Den tatsächlichen Auftritt simulieren
  • Stimme, Präsenz und persönliche Wirkung verbessern
  • Lampenfieber und Auftrittsdruck gezielt bearbeiten

Du kannst bereits vorhandene Unterlagen mitbringen.

Wir arbeiten individuell an deiner konkreten Präsentation.

Eine einzelne konzentrierte Arbeitssitzung kann sinnvoll sein. Bei komplexeren Vorhaben können mehrere Termine hilfreich sein.

Die Zusammenarbeit erfolgt persönlich in Berlin oder online.

Mehr über die Executive Präsentationsvorbereitung erfahren →

 

 

 

Warum die Vorbereitung mit Karsten Noack?

 

Seit 1998 unterstütze ich Menschen dabei, sich und ihre Botschaften überzeugend zu präsentieren.

Mein beruflicher Hintergrund verbindet Ingenieurwissenschaften, Unternehmensberatung, Marketing, Psychologie, Coaching und Rhetorik.

Dadurch betrachte ich Investorenpräsentationen aus mehreren Perspektiven.

Wie schlüssig ist deine Argumentation?

Wie verständlich ist dein Geschäftsmodell dargestellt?

Welche Fragen könnten Investoren stellen?

Und wie überzeugend vermittelst du deine Botschaft?

Du erhältst unabhängiges Feedback, kritische Fragen und konkrete Empfehlungen für deinen Auftritt.

Die wirtschaftliche und rechtliche Prüfung einer Finanzierung sowie spezialisierte Finanzierungsberatung bleiben Aufgabe entsprechend qualifizierter Fachleute.

 

 

 

Häufige Fragen zu Fehlern beim Investorenpitch

 

Was ist der häufigste Fehler bei einem Investorenpitch?

Besonders problematisch ist eine unklare Kernbotschaft. Wenn Investoren weder das Kundenproblem noch die wirtschaftliche Logik des Geschäftsmodells verstehen, verliert der Pitch an Überzeugungskraft.

Wie vermeide ich zu viele Informationen im Pitch Deck?

Lege für jede Folie eine zentrale Aussage fest. Konzentriere die Hauptpräsentation auf entscheidungsrelevante Informationen und verschiebe ergänzende Details in einen Anhang.

Wie gehe ich mit kritischen Fragen von Investoren um?

Höre aufmerksam zu und beantworte die eigentliche Frage möglichst direkt. Belege deine Aussagen und unterscheide zwischen gesicherten Informationen und offenen Annahmen.

Brauche ich für jeden Investorenpitch einen Prototyp?

Das hängt vom Geschäftsmodell und der Entwicklungsphase ab. Ein Prototyp oder eine Demonstration kann hilfreich sein. Bei anderen Geschäftsmodellen sind beispielsweise Kundendaten, Pilotprojekte oder andere Nachweise aussagekräftiger.

Muss ich im Pitch eine Exit-Strategie vorstellen?

Das hängt von der Art des Investors, der Finanzierungsphase und dem Beteiligungsmodell ab. Wichtig ist, die Erwartungen des jeweiligen Kapitalgebers zu kennen und auf entsprechende Fragen vorbereitet zu sein.

Kann ich meinen Investorenpitch professionell prüfen lassen?

Ja. Wir können deine Präsentation, ihre Argumentation und deine persönliche Wirkung analysieren. Ein realistischer Probelauf zeigt, welche Verbesserungen vor dem tatsächlichen Termin sinnvoll sind.

Was kostet eine individuelle Pitch-Vorbereitung?

Die Zusammenarbeit erfolgt im individuellen Executive Sparring. Informationen zu den aktuellen Konditionen findest du auf meiner Honorarseite.

 

 

 

Nutze die Chance, deinen Investorenpitch vor dem entscheidenden Termin zu verbessern

 

Du möchtest Investoren mit einer klaren Botschaft, nachvollziehbaren Argumenten und einem professionellen Auftritt überzeugen?

Dann lohnt sich eine gezielte Vorbereitung.

Wir können an deiner bestehenden Präsentation arbeiten, kritische Fragen trainieren und deinen Pitch unter realistischen Bedingungen proben.

Beschreibe mir bei deiner Anfrage kurz:

  • deine Rolle im Unternehmen
  • den Anlass der Investorenpräsentation
  • den geplanten Termin
  • deinen bisherigen Vorbereitungsstand
  • die wichtigsten Herausforderungen

Individuelle Investorenpitch-Vorbereitung im Executive Sparring – persönlich in Berlin und online.

Investorenpitch professionell vorbereiten →

Karsten Noack
Executive Sparring, strategische Kommunikation und professionelle Präsentationsvorbereitung.

 

 

 

Weiterführende Artikel zur Vorbereitung deines Investorenpitchs

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

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  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

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Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
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→ Häufige organisatorische Fragen
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Wie steht es mit Fragen oder Kommentaren dazu?

Artikel zum Thema Angebotspräsentation

Präsentationen & Gespräche: Warum persönliche Wirkung zählt

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 26. Juni 2015
Überarbeitung: 02. Mai 2026

Pitch: Hab stets einen Prototyp zu Hand

Pitch: Hab stets einen Prototyp zu Hand

Ein Pitch steht bevor? Nutzen Sie die Chance…
Pitch

Prototypen beim Pitch

 

Beim Pitch eines Produkts oder einer Dienstleistung, ist es sehr hilfreich die Idee greifbar zu machen. Eine sehr effektive Möglichkeit sind Prototypen.

Pitch: Haben Sie immer einen Prototyp.

 

Wann immer es möglich ist, lohnt es sich einen Prototyp zu haben. So wird Ihre Idee greifbar. Die beste Art und Weise, eine Idee zu vermitteln, ist, anderen Menschen einen physischen Prototyp zu zeigen.

Ganz gleich, wie gut Ihre Idee durchdacht ist oder wie gut Sie sie präsentieren, der Großteil der Kommunikation wird trotzdem bei der Präsentation verloren gehen.
Es ist äußerst unwahrscheinlich, dass die Zuhörer am Ende des Pitches genau das gleiche Bild im Kopf haben wie Sie selbst. Anstatt zu hoffen, dass Sie beide zu demselben Ergebnis kommen, solltest du einen Prototyp Ihrer Idee erstellen, genau so, wie Sie es sich vorstellen.

Unterstützung

 

Sie stehen im Wettbewerb und wollen die Gelegenheit nutzen und überzeugen? Bei der Vorbereitung Ihrer Präsentationen helfe ich Ihnen. Selbst erfahrene Pitch-Präsentatoren profitieren davon. Den Umfang bestimmen Sie.

 

 

 

1. Formen der Unterstützung

 

a. Pitch-Vorbereitung

 

Mit Erfahrungen aus Marketing, Psychologie und Kommunikation optimieren wir Ihren Pitch, machen ihn zu etwas besonderem.

 

 

b. Probelauf

 

Zumindest ein Probelauf mit professionellem Feedback solltest du sich und Ihrer Botschaft gönnen. Dann wissen Sie selbst, wie Sie und Ihr Angebot wirken, was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso wollen Sie erst im Anschluss an Ihren echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät.

 

 

c. Begleitung

 

Ich steige mit meinen Erfahrungen auch gerne mit in Ihr Boot. Wenn Sie es wünschen, auch als Begleiter. Gegebenenfalls auch über die Pre-Pitch-Phase hinaus.

 

 

d. Zustandsmanagement

 

Übrigens leiden sehr viele Menschen bei ihren Auftritten vor Publikum unter so intensivem Lampenfieber, dass ihre Leistungen deutlich hinter den Möglichkeiten bleiben. Schade, weil das mit entsprechender Hilfe nicht notwendig ist. Nur, für den Fall…

 

 

e. Visualisierung

 

Mit der professionellen grafischen Aufbereitung durch erfahrene Grafikdesigner:innen wird Ihre Präsentation auch visuell Wirkung entfalten. Sicherheitshalber: Ich bin kein Grafikdesigner:innen und unterstütze sie in meinem Rahmen dabei. Für das Grafikdesign können wir gemeinsam das Briefing erarbeiten. Ich bin davon überzeugt, dass Spezialisierung eine Menge Vorteile hat.

 

 

 

2. Investition

 

Eine solche professionelle Unterstützung ist eine gute Investition Sie wissen selbst am besten, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Es ist, wie mit jeder Investition.

 

 

 

3. Wie, wann, wo? Berlin und online

 

Das geht übrigens auch mit Sitzungen via Telefon oder mit Videounterstützung.

 

 

Der nächste Schritt

 

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Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

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Artikel zum Thema Angebotspräsentation

Präsentationen & Gespräche: Warum persönliche Wirkung zählt

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Vertriebspräsentationen

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Elevator Pitch: 21 Tipps für eine überzeugende Kurzvorstellung

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Wie gelingt ein guter Elevator Pitch? 21 Tipps zu Aufbau, Inhalt, Nutzen, Selbstvorstellung und Wirkung – für Networking, Kunden, Bewerbung und Führung.

Mit diesen Tipps bauen Sie Ihren erfolgreichen Elevator Pitch. So können Sie Erfahrungen eines Unternehmensberaters für Start Ups nutzen und Elevator Pitching auf andere Bereiche übertragen. Tipps, Schritt-für-Schritt-Anleitung und häufige Fehler beachten.

Übrigens: Die Empfehlungen helfen auch bei anderen Präsentationen außerhalb des Fahrstuhls.

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Persönlicher Elevator Pitch als Selbstvorstellung

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Wo Wissen allein weniger weiterführt, beginnt die individuelle Arbeit.

 

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 26. Juni 2015
Überarbeitung: 02. Mai 2026

Pitch: Präsentiere die Vorteile zu Beginn der Präsentation

Pitch: Präsentiere die Vorteile zu Beginn der Präsentation

Ein Pitch steht bevor? Nutze die Chance…
Pitch

Einen Pitch beginnen

 

In diesem Beitrag erfahren Sie, wie sich ein Pitch beginnen lässt, um Ihre Chance zu steigert ihn zu gewinnen.

Pitch: Präsentieren von Geschäftsideen

 

Die Ansprüche an die Präsentation von Geschäftsideen steigen. Die Menschen haben immer kürzere Aufmerksamkeitsspannen. Wenn Zuhörer sich so leicht ablenken lassen, gilt es zu lernen, wie Sie Ihr Publikum von Anfang an fesseln können. Es existieren einige Strategien, die sich bewährt haben.

Zu viele Redner und Rednerinnen beginnen mit der typischen Einleitung und stürzen sich gleich auf die einzelnen Bereiche des Angebots. Dann nennen sie das Problem, dann die Lösung, das Team und so weiter. Das ist mittlerweile ein todsicherer Weg, um den ganzen Raum vor Langeweile zu dazu zu bringen, das Smartphone zu starten oder über das Wochenende nachdenken zu lassen. Fesseln Sie stattdessen die Aufmerksamkeit Ihrer Zuhörer von Anfang an und lassen Sie sie bis zum Ende nicht mehr los.

 

 

 

So gelingt es

 

Es gibt einige Strategien und Strukturen, die sich als erfolgreich erwiesen haben. Keine davon ist die beste, deshalb ist es wichtig, sie mit Bedacht einzusetzen. Die meisten von ihnen haben eines gemeinsam: Sie steigern die Neugier von Anfang an auf ein Maximum!

Die Vorteile werden in die Eröffnung Ihrer Präsentation einbezogen, denn das Wichtigste, was Ihr Publikum denkt, ist: „Was habe ich davon?“. Das Einzige, was Ihr Publikum interessiert, ist: „Wird das für mich funktionieren?“.

Bei einer Präsentation ist es leicht, mit der Idee herauszuplatzen und direkt in die Details einzusteigen. Aber nur weil Sie eine Vorliebe für ein bestimmtes Design oder einen bestimmten Stil haben, heißt das nicht, dass andere Ihre Sensibilität teilen.

 

 

 

Überlegen Sie zweimal

 

Es gibt viele Strategien, die Sie bei der Eröffnung Ihrer Präsentation berücksichtigen sollten. Überlegen Sie es sich zweimal, denn diese ersten Minuten können über Sieg oder Niederlage entscheiden.

Unabhängig von der Strategie sollte die Richtung, die Sie einschlagen wollen, stark von dem beeinflusst werden, was Sie dem Publikum mitgeben wollen. Woran sollen sich Interessenten erinnern, nachdem er Ihre Botschaft zum Angebot gehört hat? Es muss für den Kunden von Bedeutung sein. Und hoffentlich hebt es Sie von den Angeboten Ihrer Mitbewerber ab.

Fragen Sie sich, was von dem, was Sie sagen wollen, am einprägsamsten sein könnte. Fragen Sie sich dann, warum Sie wollen, dass jemand sich an diesen Punkt erinnert. Dann bauen Sie Ihre Einleitung darauf auf.

Es gibt viele Gründe, weshalb Sie einen Pitch gewinnen oder nicht. Vieles spielt eine Rolle, wie beispielsweise der Preis, die persönliche Chemie oder Ihr Hintergrund. Nicht überall haben Sie den gleichen Einfluss, es wäre allerdings schade, wenn Sie einen Pitch nicht gewinnen, weil Sie schlecht präsentiert haben.

Wie wirkst du – und was würde den größten Unterschied machen?

 

Wie wirkst du mit deiner Präsentation, Rede oder deinem Auftritt auf andere?

Welche Botschaften kommen klar an?

Wo entsteht Präsenz?

Wo verliert die Wirkung an Kraft?

Und welche Veränderungen würden den größten Unterschied machen?

Ein Probelauf mit professionellem Feedback schafft dafür eine gute Grundlage.

Seit 1998 analysiere ich Reden und Präsentationen. Dabei verbinde ich meine Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing, Präsentationspraxis und persönlicher Wirkung.

Du erhältst eine klare Rückmeldung dazu,

  • was bereits gut funktioniert,
  • wie deine Botschaft beim Publikum ankommt,
  • wo Potenzial für mehr Klarheit und Wirkung liegt,
  • welche Veränderungen besonders lohnend sind
  • und wie du deinen Auftritt konkret weiterentwickeln kannst.

Bei einer anstehenden Rede oder Präsentation arbeiten wir unmittelbar an deinem realen Auftritt.

Wir können beispielsweise Botschaft, Dramaturgie, Sprache, Körpersprache, Stimme, Präsenz, Folien sowie den Umgang mit Fragen und Einwänden betrachten.

Der Vorteil eines Probelaufs ist einfach: Du erfährst vorher, was einen Unterschied machen kann – und kannst es noch nutzen.

Auch eine einzelne konzentrierte Sitzung kann bereits wertvolle Hinweise liefern.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

Unterstützung

 

Sie stehen im Wettbewerb und wollen die Gelegenheit nutzen und überzeugen? Bei der Vorbereitung Ihrer Präsentationen helfe ich Ihnen. Selbst erfahrene Pitch-Präsentatoren profitieren davon. Den Umfang bestimmen Sie.

 

 

 

1. Formen der Unterstützung

 

a. Pitch-Vorbereitung

 

Mit Erfahrungen aus Marketing, Psychologie und Kommunikation optimieren wir Ihren Pitch, machen ihn zu etwas besonderem.

 

 

b. Probelauf

 

Zumindest ein Probelauf mit professionellem Feedback solltest du sich und Ihrer Botschaft gönnen. Dann wissen Sie selbst, wie Sie und Ihr Angebot wirken, was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso wollen Sie erst im Anschluss an Ihren echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät.

 

 

c. Begleitung

 

Ich steige mit meinen Erfahrungen auch gerne mit in Ihr Boot. Wenn Sie es wünschen, auch als Begleiter. Gegebenenfalls auch über die Pre-Pitch-Phase hinaus.

 

 

d. Zustandsmanagement

 

Übrigens leiden sehr viele Menschen bei ihren Auftritten vor Publikum unter so intensivem Lampenfieber, dass ihre Leistungen deutlich hinter den Möglichkeiten bleiben. Schade, weil das mit entsprechender Hilfe nicht notwendig ist. Nur, für den Fall…

 

 

e. Visualisierung

 

Mit der professionellen grafischen Aufbereitung durch erfahrene Grafikdesigner:innen wird Ihre Präsentation auch visuell Wirkung entfalten. Sicherheitshalber: Ich bin kein Grafikdesigner:innen und unterstütze sie in meinem Rahmen dabei. Für das Grafikdesign können wir gemeinsam das Briefing erarbeiten. Ich bin davon überzeugt, dass Spezialisierung eine Menge Vorteile hat.

 

 

 

2. Investition

 

Eine solche professionelle Unterstützung ist eine gute Investition Sie wissen selbst am besten, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Es ist, wie mit jeder Investition.

 

 

 

3. Wie, wann, wo? Berlin und online

 

Das geht übrigens auch mit Sitzungen via Telefon oder mit Videounterstützung.

 

 

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Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

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Wie lässt sich ein wirksamer Pitch beginnen? Was gehört für Sie zu einem großartigen Pitch?

Artikel zum Thema Angebotspräsentation

Präsentationen & Gespräche: Warum persönliche Wirkung zählt

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Elevator Pitch: 21 Tipps für eine überzeugende Kurzvorstellung

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Wie gelingt ein guter Elevator Pitch? 21 Tipps zu Aufbau, Inhalt, Nutzen, Selbstvorstellung und Wirkung – für Networking, Kunden, Bewerbung und Führung.

Mit diesen Tipps bauen Sie Ihren erfolgreichen Elevator Pitch. So können Sie Erfahrungen eines Unternehmensberaters für Start Ups nutzen und Elevator Pitching auf andere Bereiche übertragen. Tipps, Schritt-für-Schritt-Anleitung und häufige Fehler beachten.

Übrigens: Die Empfehlungen helfen auch bei anderen Präsentationen außerhalb des Fahrstuhls.

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Persönlicher Elevator Pitch als Selbstvorstellung

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Begriff oder Thema suchen

 

Wo Wissen allein weniger weiterführt, beginnt die individuelle Arbeit.

 

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 26. Juni 2015
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #4934
K:CNB
Ü:

Pitch-Coaching: Vorbereitung & Ablauf | Berlin & online

Pitch-Vorbereitung: Klar überzeugen, wenn es darauf ankommt

Pitch-Vorbereitung & Pitch Coaching
Pitch

Pitch-Coaching: So bereiten wir deinen Investorenpitch gemeinsam vor

 

Du stehst vor einer wichtigen Investorenpräsentation oder Finanzierungsrunde? Im individuellen Pitch-Coaching arbeiten wir an deiner Kernbotschaft, der Argumentation, dem Pitch Deck und deinem persönlichen Auftritt. Gezielt, vertraulich und mit Blick auf den bevorstehenden Termin.

Dein Unternehmen hat ein vielversprechendes Produkt entwickelt.

Vielleicht steckt jahrelange Entwicklungsarbeit darin.

Du kennst die technologischen Besonderheiten, die Anwendungsmöglichkeiten und das Potenzial.

Jetzt möchtest du Investoren überzeugen.

Und plötzlich tauchen Fragen auf, die sich durch zusätzliche Folien allein kaum beantworten lassen.

Welchen Teil unseres Geschäftsmodells stellen wir in den Mittelpunkt?

Welche Zielgruppe interessiert potenzielle Investoren besonders?

Wie erklären wir den wirtschaftlichen Nutzen unserer Technologie?

Wie bringen wir komplexe Inhalte verständlich auf den Punkt?

Und wie reagieren wir auf kritische Fragen?

Ein überzeugender Pitch entsteht aus einer klaren strategischen Botschaft, einer nachvollziehbaren Argumentation und einem glaubwürdigen persönlichen Auftritt.

Genau daran können wir gemeinsam arbeiten.

 

 

 

Wann ist professionelles Pitch-Coaching sinnvoll?

 

Ein Pitch kann entscheidende Auswirkungen auf die weitere Entwicklung eines Unternehmens haben.

Vielleicht geht es um eine Finanzierungsrunde.

Um die Gewinnung eines strategischen Investors.

Um eine bedeutende Unternehmenspartnerschaft.

Oder um eine Investitionsentscheidung, für die du Unterstützung gewinnen möchtest.

Professionelle Vorbereitung kann besonders hilfreich sein, wenn:

  • deine Präsentation eine hohe wirtschaftliche Bedeutung hat
  • du ein komplexes Geschäftsmodell verständlich darstellen möchtest
  • mehrere mögliche Märkte und Anwendungsbereiche zur Auswahl stehen
  • deine Investmentthese noch zu wenig prägnant ist
  • dein Pitch Deck viele Informationen enthält
  • du kritische Investorenfragen erwartest
  • du deine persönliche Wirkung verbessern möchtest
  • ein wichtiger Termin bereits feststeht

Wir konzentrieren uns auf die tatsächlichen Anforderungen deiner Situation.

Bei einem nahezu fertigen Pitch kann ein realistischer Probelauf den größten Nutzen bringen.

Bei einer frühen Präsentationsfassung lohnt sich möglicherweise zunächst die Arbeit an Botschaft und Argumentationsstruktur.

 

 

 

Ein typisches Beispiel: Eine Technologie, viele mögliche Märkte

 

Stell dir ein Unternehmen vor, das eine innovative Technologie entwickelt hat.

Sie eignet sich für die Industrie.

Für medizinische Anwendungen.

Für die Energiebranche.

Und möglicherweise für weitere Märkte.

Das Team ist begeistert von den vielfältigen Möglichkeiten.

Doch genau diese Vielfalt erschwert die Investorenpräsentation.

Welche Anwendung steht im Mittelpunkt?

Welchen Markt wollen die Gründer zuerst erschließen?

Welche Annahmen sind bereits überprüft?

Und wie wird aus den technologischen Möglichkeiten eine überzeugende wirtschaftliche Perspektive?

Hier beginnt die Vorbereitung mit Priorisierung.

Die zentrale Frage lautet: Welche Geschichte über das Unternehmen ist zugleich relevant, glaubwürdig und durch belastbare Informationen gestützt?

Dafür betrachten wir mehrere Perspektiven.

 

Technologische Möglichkeiten

Was kann das Produkt bereits leisten?

Welche technischen Vorteile sind nachweisbar?

Welche weiteren Entwicklungen sind erforderlich?

 

Markt und Kunden

Welche Zielgruppen besitzen den größten konkreten Bedarf?

Wo gibt es bereits Nachfrage?

Welche Kunden sind bereit zu bezahlen?

 

Wirtschaftliche Perspektive

Welche Anwendungen besitzen ein attraktives wirtschaftliches Potenzial?

Wie unterscheiden sich Markteintritt, Wettbewerb und Skalierbarkeit?

Welche Annahmen müssen noch überprüft werden?

 

Investorenperspektive

Welche Informationen braucht der angesprochene Investor?

Wie passt das Vorhaben zu seinem Investmentfokus?

Welche Risiken und Entwicklungsschritte sind besonders relevant?

Aus diesen Perspektiven entwickeln wir eine klarere Grundlage für die Kommunikation.

Die wirtschaftliche Bewertung und die konkrete Finanzierungsstruktur bleiben dabei Gegenstand entsprechender Fachanalysen. Mein Schwerpunkt ist, daraus eine überzeugende und nachvollziehbare Präsentation zu entwickeln.

 

 

 

Was wir beim Pitch-Coaching gemeinsam bearbeiten

 

1. Ziel und Investorenperspektive klären

 

Zunächst betrachten wir die bevorstehende Situation.

Wen möchtest du erreichen?

Welches Ergebnis soll das Gespräch haben?

Welche Informationen liegen dem Investor bereits vor?

Welche Entscheidung steht tatsächlich an?

Ein Erstgespräch mit einem Investor stellt andere Anforderungen als eine fortgeschrittene Finanzierungsverhandlung.

Deshalb richten wir die Präsentation auf den konkreten Anlass aus.

 

 

2. Die Kernbotschaft entwickeln

 

Was ist die wichtigste Aussage über dein Unternehmen?

Warum ist dein Vorhaben interessant?

Welche überzeugenden Belege gibt es?

Wir verdichten komplexe Informationen zu einer klaren Argumentation.

Die fachliche Substanz bleibt erhalten. Ihre Bedeutung wird leichter verständlich.

 

 

3. Den Aufbau des Pitch Decks überprüfen

 

Wir betrachten die Struktur deiner Präsentation.

Welche Informationen gehören an den Anfang?

Wo entsteht Interesse?

Welche Belege unterstützen die Investmentthese?

Welche Folien enthalten zu viele Details?

Und an welcher Stelle wird der konkrete Kapitalbedarf verständlich?

Bei Bedarf arbeiten wir direkt mit deinen vorhandenen Unterlagen.

 

 

4. Wirtschaftliche Zusammenhänge verständlich vermitteln

 

Ein Pitch soll komplexe Zusammenhänge so darstellen, dass Investoren ihre Bedeutung nachvollziehen können.

Wir betrachten die sprachliche und visuelle Darstellung relevanter Daten.

Dazu können Marktpotenzial, Geschäftsmodell, Umsatzentwicklung, Kapitalbedarf und geplante Meilensteine gehören.

Entscheidend ist, dass Aussagen, Zahlen und Schlussfolgerungen zusammenpassen.

 

 

5. Kritische Investorenfragen vorbereiten

 

Investoren möchten Annahmen überprüfen.

Deshalb gehören kritische Fragen ausdrücklich zur Vorbereitung.

Wir können beispielsweise Fragen zu Wettbewerb, Marktpotenzial, Wachstum, Risiken und Umsetzung trainieren.

Ich übernehme bei Bedarf die Rolle eines skeptischen Gesprächspartners.

Du erprobst Antworten und erhältst direktes Feedback.

 

 

6. Deinen persönlichen Auftritt verbessern

 

Die Qualität deiner Argumentation ist wichtig.

Auch die persönliche Präsentation verdient Aufmerksamkeit.

Wie wirkst du beim Einstieg?

Wie verständlich sprichst du?

Wie gehst du mit Unterbrechungen um?

Und wie überzeugend vertrittst du deine Position bei kritischen Fragen?

Wir können an Stimme, Körpersprache, Präsenz, Gesprächsführung und mentaler Vorbereitung arbeiten.

 

 

 

So nutzen wir die erste gemeinsame Sitzung

 

Die erste Sitzung ist bereits eine aktive Arbeitssitzung.

Wir steigen direkt in dein Anliegen ein und konzentrieren uns auf die wichtigsten Hebel.

Je nach Ausgangssituation kann die Sitzung unterschiedliche Schwerpunkte haben.

Schritt 1: Ausgangslage und Ziel

Du beschreibst dein Unternehmen, die bevorstehende Pitch-Situation und deine bisherigen Vorbereitungen.

Wir klären, welche Ergebnisse du erreichen möchtest.

Schritt 2: Die wichtigsten Herausforderungen erkennen

Wir betrachten deine bisherige Argumentation und gegebenenfalls dein Pitch Deck.

Wo ist die Botschaft bereits überzeugend?

Wo bestehen Unklarheiten?

Welche kritischen Fragen sind zu erwarten?

Schritt 3: Direkt an der Präsentation arbeiten

Abhängig von deinem Bedarf schärfen wir die Kernbotschaft, strukturieren wichtige Inhalte oder führen einen ersten Probelauf durch.

Du erhältst konkrete Rückmeldungen und erprobst Verbesserungen.

Schritt 4: Weitere Vorbereitung festlegen

Zum Abschluss halten wir fest, welche Schritte bis zum tatsächlichen Pitch besonders hilfreich sind.

Falls weitere Sitzungen sinnvoll erscheinen, können wir sie gezielt auf die verbleibenden Aufgaben ausrichten.

Der Umfang der Zusammenarbeit richtet sich nach deiner Präsentation, deinem Vorbereitungsstand und dem bevorstehenden Termin.

 

 

 

Wie bereitest du dich auf unsere Sitzung vor?

 

Für eine effiziente Zusammenarbeit sind einige Informationen hilfreich.

Du brauchst dafür keine zusätzliche umfangreiche Präsentation über dein Unternehmen zu erstellen.

Vorhandene Unterlagen können als Ausgangspunkt dienen.

1. Informationen zum Pitch-Termin

  • Wann findet die Präsentation statt?
  • Wie viel Redezeit steht zur Verfügung?
  • Wer wird teilnehmen?
  • Ist eine anschließende Fragerunde vorgesehen?
  • Welches Ergebnis möchtest du erreichen?

2. Informationen zum Unternehmen

  • Welches Produkt oder welche Leistung bietet das Unternehmen?
  • Welche Kunden und Märkte stehen im Mittelpunkt?
  • Wie verdient das Unternehmen Geld?
  • Welche bisherigen Ergebnisse liegen vor?
  • Welche besonderen Stärken sollen deutlich werden?

3. Vorhandene Präsentationsunterlagen

Falls bereits vorhanden, können wir mit folgenden Materialien arbeiten:

  • Pitch Deck
  • Executive Summary
  • Kernbotschaften
  • wichtige Kennzahlen
  • Informationen zum Investorenprofil
  • Liste erwarteter kritischer Fragen

Bei sensiblen oder vertraulichen Informationen klären wir vorab, welche Unterlagen für die gemeinsame Arbeit tatsächlich benötigt werden und auf welchem Weg sie bereitgestellt werden.

 

 

 

Probelauf: Erfahre, wie dein Pitch tatsächlich wirkt

 

Du hast bereits einen weitgehend fertigen Pitch?

Dann kann ein Probelauf besonders wertvoll sein.

Du präsentierst unter möglichst realistischen Bedingungen.

Ich achte auf die Verständlichkeit deiner Argumentation, die Dramaturgie und deine persönliche Wirkung.

Bei Bedarf unterbreche ich dich mit kritischen Fragen.

Anschließend erhältst du differenziertes Feedback.

Wir betrachten unter anderem:

  • Überzeugungskraft des Einstiegs
  • Verständlichkeit der Kernbotschaft
  • Argumentationsstruktur
  • Relevanz der dargestellten Informationen
  • Sprechtempo und Präsenz
  • Umgang mit kritischen Fragen
  • Wirkung des Abschlusses

Du erfährst, welche Elemente bereits gut funktionieren und wo gezielte Verbesserungen sinnvoll sind.

So kannst du die verbleibende Vorbereitungszeit wirksam nutzen.

 

 

 

Pitch-Coaching für technologieorientierte Unternehmen

 

Besonders anspruchsvoll können Präsentationen sein, wenn das Geschäftsmodell erklärungsbedürftig ist.

Beispielsweise bei:

  • technologischen Innovationen
  • industriellen Lösungen
  • wissenschaftsnahen Gründungen
  • komplexen B2B-Geschäftsmodellen
  • Produkten mit mehreren Anwendungsbereichen
  • neuen technischen Verfahren

Hier gilt es, fachliche Komplexität in eine wirtschaftlich relevante und verständliche Aussage zu übersetzen.

Mein Hintergrund als Diplom-Ingenieur sowie meine Erfahrungen in Unternehmensberatung, Marketing und Kommunikation sind dafür eine hilfreiche Grundlage.

Wir verbinden technisches Verständnis mit der Perspektive deiner Zielgruppe.

 

 

 

Pitch-Coaching oder Executive Präsentationstraining?

 

Beide Leistungen können sich ergänzen, verfolgen jedoch unterschiedliche Ziele.

Pitch-Coaching für einen konkreten Termin

Du möchtest einen bevorstehenden Pitch vorbereiten.

Wir konzentrieren uns auf die tatsächliche Präsentation, ihre Argumentation, die Investorenperspektive und den bevorstehenden Auftritt.

Die Zusammenarbeit erfolgt im Rahmen der individuellen Executive Präsentationsvorbereitung.

Executive Präsentationstraining für langfristige Entwicklung

Du möchtest deine Präsentationsfähigkeiten generell weiterentwickeln?

Dann steht der nachhaltige Kompetenzaufbau im Vordergrund.

Hier geht es unter anderem um Klarheit, Präsenz, freie Rede, Argumentation und den souveränen Umgang mit Fragen.

Mehr über individuelles Executive Präsentationstraining erfahren

 

 

 

Pitch-Vorbereitung in Berlin und online

 

Wir können deine Investorenpräsentation online oder persönlich in Berlin vorbereiten.

Online eignen sich besonders die Arbeit an Argumentation, Struktur, Pitch Deck und kritischen Fragen.

Bei persönlichen Terminen können wir zusätzlich intensiv mit Stimme, Körpersprache und räumlicher Wirkung arbeiten.

Auch eine Kombination verschiedener Arbeitsschritte ist möglich.

Die Zusammenarbeit erfolgt individuell im 1:1-Format.

Informationen zu Honoraren und organisatorischen Rahmenbedingungen findest du auf meiner zentralen Honorarseite.

 

 

 

Häufige Fragen zum Pitch-Coaching

 

Kann ich auch mit einem unfertigen Pitch Deck kommen?

Ja. Wir können zunächst an deiner Kernbotschaft, Zielgruppe und Argumentationsstruktur arbeiten.

Du brauchst keine vollständige Präsentation, um mit der Vorbereitung zu beginnen.

Kann ich einen fertigen Pitch überprüfen lassen?

Ja. Ein Probelauf mit professionellem Feedback eignet sich besonders, wenn dein Pitch bereits weitgehend fertig ist.

Ist die Zusammenarbeit auch für technische Gründer geeignet?

Ja. Gerade erklärungsbedürftige Produkte und komplexe Geschäftsmodelle profitieren häufig von einer sorgfältigen kommunikativen Aufbereitung.

Wie viele Sitzungen sind sinnvoll?

Das hängt vom Vorbereitungsstand, der Komplexität und dem bevorstehenden Termin ab.

Für einen gezielten Probelauf kann eine einzelne Sitzung geeignet sein. Umfangreichere Vorbereitungen können mehrere Termine erfordern.

Hilfst du auch bei den Finanzierungsunterlagen?

Ich unterstütze dich dabei, geschäftliche Informationen, Annahmen und Argumente klar und überzeugend zu präsentieren.

Die fachliche Erstellung und Prüfung von Finanzierungsstrukturen, Unternehmensbewertungen sowie rechtlichen oder steuerlichen Unterlagen gehört in die Hände entsprechend spezialisierter Fachleute.

Kann ich kurzfristig einen Pitch vorbereiten?

Je nach Terminverfügbarkeit ist eine kurzfristige Vorbereitung möglich.

Teile mir bitte mit, wann der Pitch stattfindet und wie weit du bereits vorbereitet bist.

Wie beginnt die Zusammenarbeit?

Du beschreibst mir deinen bevorstehenden Pitch und deinen Unterstützungsbedarf.

Anschließend vereinbaren wir eine passende individuelle Arbeitssitzung im Executive-Rahmen.

 

 

 

Bereite deinen Investorenpitch professionell vor

 

Du möchtest dein Unternehmen überzeugend präsentieren?

Du brauchst Klarheit über die Kernbotschaft, möchtest dein Pitch Deck verbessern oder kritische Investorenfragen trainieren?

Dann können wir direkt an deiner konkreten Präsentation arbeiten.

Für deine Anfrage sind besonders hilfreich:

  • deine Rolle im Unternehmen
  • das Produkt oder Geschäftsmodell
  • der Anlass und das Ziel des Pitchs
  • der geplante Termin
  • dein bisheriger Vorbereitungsstand
  • die Aspekte, bei denen du Unterstützung möchtest

So können wir die gemeinsame Arbeit gezielt vorbereiten.

Individuelles Pitch-Coaching und Executive Präsentationsvorbereitung – vertraulich, persönlich in Berlin und online.

Pitch-Vorbereitung anfragen →

Karsten Noack
Executive Sparring, strategische Kommunikation und professionelle Präsentationsvorbereitung.

 

 

Der nächste Schritt

 

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 26. Juni 2015
Überarbeitung: 02. Mai 2026

Agenturpitch: Unterstützung durch Pitch-Coach in Berlin und online

Agenturpitch: Unterstützung durch Pitch-Coach in Berlin und online

Profis bereiten sich mit professioneller Unterstützung durch Pitch-Coaching vor

Agenturpitch

Agenturpitch

 

Ein Agenturpitch ist die von Auftraggebern am häufigsten gewählte Methoden, um sich für eine Agentur zu entscheiden. Professionelle Vorbereitung durch einen Pitch-Coach lohnt sich, denn Pitch-Coaching erhöht Ihre Chancen den Pitch zu gewinnen.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Was ist ein Agenturpitch?

 

Vereinfacht formuliert ist ein Agenturpitch eine Präsentation, mit der sich eine Agentur um einen Auftrag bewirbt. Genauer: Ein Agenturpitch ist die von Auftraggebern am häufigsten gewählte Methoden, um sich für eine Agentur zu entscheiden. Die Agenturen beteiligen sich daran, um einen bestimmten Etat des Kunden zu bedienen. Durch diese Form des Wettbewerbs soll die Wahl des besten Dienstleisters für die Betreuung eines Unternehmens erreicht werden.

Agenturpitches erfolgen besonders häufig für die Auswahl einer Werbeagentur, Mediaagentur, PR-Agentur, Internetagentur, Eventagentur oder Designagentur.

Je nach Erwartung investieren die Agenturen mehr oder weniger bewusst in die Qualität ihres Pitches. Zumindest in besonders wichtigen Fällen werden entsprechende Experten für die Vorbereitung hinzugezogen.

 

 

 

Briefing und Rebriefing

 

Das Briefing, als Grundlage der Aufgabenstellung, bildet die Grundlage für den Pitch. Es ist die wesentliche Schnittstelle zwischen dem Unternehmen und den Agenturen. Nach dem Erhalt des Briefings wird den Agenturen bei Bedarf eine Gelegenheit zum Rebriefing gegeben. Das Rebriefing dient dazu, um sicherzustellen, dass die Aufgabenstellung im Sinne des Unternehmens verstanden wurde.

 

 

 

Honorierung und Teilnahme

 

Agenturen gehen bei einem durchdachten Pitch in eine beachtliche Vorleistung und sollten das auch honoriert bekommen. Viele Agenturen nehmen an Pitches ohne Vergütung nicht mehr teil. Spätestens bei sehr umfangreicheren Pitches sollte für den Pitch ein Honorar vereinbart werden. Das Pitch-Honorar soll meist die technischen Kosten und Reisekosten sowie zumindest teilweise den Arbeitsaufwand für die Pitchvorbereitung abdecken. Etablierte Agenturen lehnen die Teilnahme an unbezahlten Pitches häufiger ab als jene, die noch in der Startphase sind.

Wenn ein Pitch nicht honoriert wird, dann weil auf die Belohnung verwiesen wird. Als Belohnung erhält die überzeugendste Agentur im Rahmen des Etats für den Zeitraum von meist mindestens ein oder zwei Jahre die daraufhin vergebenen Aufträge. Ob sich die Teilnahme unter solchen Voraussetzungen lohnt, ist eine genauere Betrachtung wert.

 

 

 

Probelauf

 

Meist wird bis zur letzten Minute an den Präsentationsfolien gefeilt und dann ist für ernsthafte Proben keine Zeit mehr. Schade, denn das ist einer der häufigsten Gründe, weshalb Präsentationen nicht die gewünschte Wirkung entfalten. Lesen Sie dazu den Artikel So probst du Reden und Präsentationen für mehr Sicherheit und Wirkung.

Unterstützung

 

Bei der Vorbereitung Ihres Agentur Pitch kann ich Sie auf spezielle Weise unterstützen. Nutzen Sie die zusätzliche Perspektive.

Den Umfang bestimmen Sie. Zumindest ein Probelauf mit professionellem Feedback solltest du sich und Ihrer Botschaft gönnen. Dann wissen Sie selbst, wie Sie und Ihr aufbereitetes Thema wirken, was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso wollen Sie erst im Anschluss an Ihren echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Zugegeben, eine solche professionelle Unterstützung hat ihren Preis. Sie wissen selbst am besten, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Im Gegensatz zu einer Ausgabe rentiert sich eine Investition.

Profitieren Sie vom Vorsprung. Das geht übrigens auch mit Sitzungen via Telefon oder mit Videounterstützung.

Übrigens leiden sehr viele Menschen bei ihren Präsentationen vor Publikum unter so intensivem Lampenfieber, dass ihre Überzeugungskraft deutlich hinter den Möglichkeiten bleibt. Schade, weil das mit entsprechender Hilfe nicht notwendig ist. Nur, für den Fall…

Wie wirkst du – und was würde den größten Unterschied machen?

 

Wie wirkst du mit deiner Präsentation, Rede oder deinem Auftritt auf andere?

Welche Botschaften kommen klar an?

Wo entsteht Präsenz?

Wo verliert die Wirkung an Kraft?

Und welche Veränderungen würden den größten Unterschied machen?

Ein Probelauf mit professionellem Feedback schafft dafür eine gute Grundlage.

Seit 1998 analysiere ich Reden und Präsentationen. Dabei verbinde ich meine Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing, Präsentationspraxis und persönlicher Wirkung.

Du erhältst eine klare Rückmeldung dazu,

  • was bereits gut funktioniert,
  • wie deine Botschaft beim Publikum ankommt,
  • wo Potenzial für mehr Klarheit und Wirkung liegt,
  • welche Veränderungen besonders lohnend sind
  • und wie du deinen Auftritt konkret weiterentwickeln kannst.

Bei einer anstehenden Rede oder Präsentation arbeiten wir unmittelbar an deinem realen Auftritt.

Wir können beispielsweise Botschaft, Dramaturgie, Sprache, Körpersprache, Stimme, Präsenz, Folien sowie den Umgang mit Fragen und Einwänden betrachten.

Der Vorteil eines Probelaufs ist einfach: Du erfährst vorher, was einen Unterschied machen kann – und kannst es noch nutzen.

Auch eine einzelne konzentrierte Sitzung kann bereits wertvolle Hinweise liefern.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

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Ergänzende Artikel

 

P.S.

 

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #7825
K:
Ü:
Englische Version:

29+ Präsentationstipps von Steve Jobs, Tim Cook und Co.

29+ Tipps: Dinge, die Sie als Redner von Apple lernen können

Apple-Keynotes und Präsentationstipps von Steve Jobs, Tim Cook und Co.
Apple-Keynote am 7. September 2016 - Präsentieren lernen von Apple, Steve Jobs, Tim Cook und Co.

Von Apple™-Keynotes, Steve Jobs, Tim Cook und Co. lernen.

 

Von diesen Präsentationstipps profitieren Sie auch ohne riesiges Budget.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Was Sie als Redner von Apple-Keynotes lernen können

 

Seit Steve Jobs 2007 das erste iPhone präsentierte, ist deutlich geworden, dass die Keynote selbst ein bedeutender Faktor für den Erfolg eines neuen Produktes ist. Sein Nachfolger Tim Cook orientiert sich am gleichen Stil. Die Ereignisse sind unterhaltsam, begeistern und sind für jeden gut verständlich. Schon Ewigkeiten vorher brodelt die Gerüchteküche, und am Tage der Keynote berichten unzählige Journalisten wie von einem Happening.

Es gibt meist mehrere Apple-Keynote Jahr. Auch, wer sich für Präsentationstechniken interessiert, kann bei diesen Gelegenheiten etwas lernen. Nicht alle rhetorischen Elemente sind hier perfekt oder stellen die einzige Art und Weise dar, wie sich präsentieren lässt. Doch sind die Redner aus Cupertino bestrebt, solche Gelegenheiten zu nutzen und bereit, dafür einen immensen Aufwand zu betreiben. Für sie hat sich das bisher sehr gelohnt. Obwohl das Verhältnis von Aufwand zu Nutzen den Wert von Präsentationen als Marketingelement bestätigt, ist es jenseits von Apple auch heute noch keine Selbstverständlichkeit, wie die vielen ermüdenden Präsentationen tagtäglich weltweit zeigen.

 

 

 

Weshalb lohnt es sich, die Keynotes anzusehen?

 

Während viele Zuschauer sich in erster Linie darauf freuen, dass ein neues iPhone und andere Produktneuerungen vorstellt werden, achten Leute wie ich darauf, wie das geschieht. Bisher war das Vorgehen hier seit Steve Jobs sehr kontinuierlich. Es hat sich ja auch bewährt. Doch braucht es nicht irgendwann auch neue Impulse? Also, ich werde sie mir auch zukünftig ansehen, zuhören und auswerten. Und Sie?

 

 

 

29+ Tipps für überzeugende Präsentationen

 

Apple hat immer ein Thema, das sich wie ein roter Faden durch die Präsentation zieht. So etwas hält die Zuschauer bei der Stange. Die Menschen mögen Heldengeschichten, deshalb ist ein Feindbild hilfreich. Das muss nicht immer ein Konkurrent sein, sondern kann auch eine Krankheit oder ein Problem sein. Es lohnt sich genau zu überlegen, was für das Publikum relevant ist. Zahlen, Daten, Fakten werden oft überbewertet. Statt eine Zahl nach der anderen in den Raum zu werfen, sollte sie in Beziehung gesetzt werden. Ein exzellentes Beispiel dafür lieferte der Slogan zum iPod mit „1000 Songs in deiner Tasche“, denn so etwas macht Zahlen greifbar. Wenn etwas auf das Wesentliche heruntergekocht wurde, kann die Essenz leichter weitergeben werden. Hoch lebe Twitter!

Selbst Kompliziertes lässt sich greifbar machen und das alles mit einer ordentlichen Portion Enthusiasmus. Es müssen ja nicht unbedingt die amerikanischen Superlative sein. Der Bundesbürger ist da etwas zurückhaltender. Enthusiasmus drückt sich am besten durch die entsprechende Körpersprache aus. Bleiben Sie dabei authentisch und locker.

Ganz wichtig sind prägnante Folien ohne Ballast. Auch da war Apple Vorbild und Wegbereiter. Viel zu häufig wird das ganze Redemanuskript auf die Folien gepackt. Das lässt sich dann vorlesen und das Publikum so lange quälen, bis es flüchtet oder einschläft.

Zu der seit Steve Jobs bei Apple üblichen Erfolgsrezeptur gehören:

1. Eine akribische Planung

 

Steve Jobs soll seine Präsentationen in allen Einzelheiten geplant haben und sich dabei an der Entwicklung von Filmen orientiert haben. Er griff zuerst zu Stift und Papier. Zufällen wollte er damit keinen Raum bieten. Also entwickelte er ein Storyboard und sicherte sich mit Geschichten die Aufmerksamkeit. So soll er bei der Entwicklung neuer Präsentationen nicht den weit verbreiteten Fehler gemacht haben von Anfang an direkt die Präsentationssoftware wie PowerPoint, Keynote oder Prezi zu verwenden. Er entwickelte seine Produktpräsentationen in einem dreistufigen Prozess, indem er sie zuerst aufschrieb, dann zeichnete und erst dann an die Gestaltung ging.

 

 

 

2. Ein Thema

 

„There is something in the air tonight“. Präsentationen profitieren von einem roten Faden. „Today Apple reinvents the phone.“

 

 

 

3. Storytelling

 

In seinen Präsentationen nutze Steve Jobs Ideen der Heldenreise mit Erinnerungseinblendungen als Struktur seiner Geschichten. So gibt es dort Helden und Bösewichte. Storytelling hat viele Formen.

 

 

 

4. Feindbild: Ein Held braucht einen Gegner

 

Helden brauchen Gegner, die der Welt Schwierigkeiten bereiten und nur der Held kann die Welt vor dem Bösewicht in Sicherheit bringen. So positionierte Steve Jobs Apple immer wieder.

Der Kleine tritt gegen den Großen an, David kämpft gegen Goliath, solche Geschichten liebt das Publikum. Erst war es IBM, dann Microsoft und nun Android; ein Held braucht Gegenspieler. Je bedrohlicher der Bösewicht, desto strahlender der Held. Die Anhänger der Marke Apple wurden so zu Mitstreitern. Mittlerweile ist Apple selbst ein Gigant und es wurde mit der Zeit immer schwieriger sich als David darzustellen.

 

Die Wir-gegen-die-Anderen-Strategie hat die folgenden Vorteile:

  • Anhänger statt Kunden
  • Hohe Loyalität
  • Kontroverser Gesprächsstoff
  • Identifikation
  • Markenbildung und -stärkung
  • Attraktivitätssteigerung

 

 

 

5. Reden über das, worauf es dem Publikum ankommt

 

Über jedes Produkt gäbe es tausend Dinge zu sagen. Dennoch konzentrieren sich die Keynotes auf wenige herausragende Eigenschaften. Was interessiert das Publikum tatsächlich, selbst wenn es das bis vor wenigen Augenblicken selbst noch nicht wusste? Die Anzahl der verbauten Transistoren ist es jedenfalls nicht. Produkteigenschaften, die ausführlich vorgestellt werden, lösen ein Problem, das die Zielgruppe hat. Je weniger die Menschen sich des Problems bisher bewusst sind, desto ausführlicher wird es erklärt. Mittels Analogien bekommen Zahlen und Statistiken einen Sinn. Wird über Technik gesprochen, dann vor allem, damit die Käufer darauf stolz sind. So werden aus den Käufern auch gleich die besten Verkäufer.

 

1,000 songs in your pocket.

 

 

 

6. Enthusiasmus

 

Alles ist „amazing“, „great“ und „incredible“. Steve Jobs vermittelte Leidenschaft und das Versprechen an etwas Besonderem teilzuhaben. Nicht nur bei eingefleischten Jüngern springt eine solche Begeisterung über.

Also; bitte etwas mehr Begeisterung! Wenn nicht mal Sie selbst überzeugt sind, wie wollen Sie dann die Zuhörer überzeugen und packen? Wählen Sie sich Themen, die Sie begeistern oder sorgen Sie dafür, dass sie Sie begeistern. Stanislavsky lässt grüßen. Begeisterung steckt an!

 

 

 

7. Übertreibung

 

Nicht nur Steve Jobs setzte auf Übertreibungen. Die Produkte bekommen eine Menge Lob. So manche Aussage geht über das üblicherweise Glaubhafte hinaus. Was andernorts zu viel wäre, wird von der Zielgruppe von Apple angenommen. Mit Hyperbeln und Häufungen wird bei solchen Präsentationen nicht gespart.

 

 

 

8. KISS

 

 

a. Folien

 

Noch heute stehen die Präsentationsfolien bei Apple-Keynotes im großen Kontrast zu den üblicherweise überfüllten Folien anderenorts. KISS – keep it small and simple!

Das Auge isst mit. Übersetzt auf die Gestaltung von Präsentationsfolien bedeutet das:

  • Ein neuer Gedanke bekommt eine eigene Folie.
  • Wenig Wörter
  • Besser als viel Text sind Grafiken als Abbild von Gedanken geeignet.
  • Möglichst nur ein grafisches Element je Folie.
  • Genügend Zeit, damit das Publikum die Folie erfassen kann.

 

Es hat sich langsam herumgesprochen. Gute Redner verwenden immer weniger Text und immer häufiger ausdrucksstarke Bilder.

 

 

b. Sprache

 

Apple erklärt die Dinge so einfach wie möglich. Sie verwenden einfache Sprache, geben den Dingen einfache Namen, die vermitteln, worum es geht: iPhone, Apple Pencil, iPad Pro als iPad für professionelle Nutzer, iPad mini… Sinnliche Beschreibungen statt trockenem Stoff. Je einfacher die Sprache, umso intensiver die Bilder bei den Empfängern, desto eher übernehmen diese die Botschaft.

 

 

 

9. Knackig formulieren

 

Apple lenkt mit jeder Keynote die öffentliche Diskussion über seine Produkte. Das geschieht sehr geschickt. Wer einfache und verständliche Formulierungen verwendet, wird eher zitiert. Und Twitter bevorzugt maximal 140 Zeichen. Solche Botschaften brauchen allerdings etwas mehr Vorbereitung als komplizierte.

 

 

 

10. Einprägsamkeit

 

In 1984, we introduced the Macintosh, it didn’t just change Apple, it changed the whole computer industry. In 2001, we introduced the first iPods, it didn’t just change the way we all listen to music, it changed the entire music industry.

Steve Jobs

 

Um die Botschaften einprägsamer zu machen, konzentrierte sich Steve Jobs nicht auf wesentliche Aspekte, sondern nutze beispielsweise Parallelismen. Mehrere Sätze oder Satzglieder werden grammatikalisch gleich formuliert, lediglich der Inhalt wird verändert. So hat es das Gehirn leichter, die Botschaft zu verstehen. Die Kernbotschaften werden eingängiger, einprägsamer und verständlicher.

 

 

 

11. One more thing!

 

Wie Inspektor Columbo drehte sich Steve Jobs gegen Ende nochmals um; “One more thing…” Anschließend wurden Produkte wie der iPod touch oder das MacBook Pro vorgestellt. Und genau diese Dinge blieben dann beim Publikum hängen. Überraschen Sie Ihr Publikum, liefern Sie mehr als es zu hoffen wagte.

 

 

 

12. Show

 

„Wir werden heute Geschichte schreiben!“ Präsentationen bei Apple sind wie eine gute Show. Es sind besondere Momente, die das Gefühl vermitteln, an einem besonderen Ereignis teilzunehmen. Sie bieten sowohl Spannung als auch Entspannung, Abwechslung, Übergänge und ein Finale. Für Abwechslung sorgen Demonstrationen, Musik, Videos, Wechsel der Redner und Gäste.

Bei eigenen Präsentationen können Sie Multimedia nutzen oder andere Personen zu Wort kommen lassen.

 

 

 

13. Locker bleiben

 

Trotz umfangreicher Vorbereitung kann es während einer Präsentation zu unerfreulichen Überraschungen kommen. Steve Jobs war in solchen Situationen meist locker. Dann hat er halt die Zeit bis zur Lösung dafür genutzt, noch einmal die wichtigsten Features zusammenzufassen. Wem es gelingt bei Problemen locker zu bleiben, Humor an den Tag zu legen und dann mit der Präsentation fortzufahren, der beeindruckt. Etwaige Probleme werden schnell vergessen, wenn nicht selbst nochmals darauf hingewiesen wird.

 

 

 

14. Ale guten Dinge sind DREI

 

Der Dreierregel ist bei Präsentationen von Apple häufig zu begegnen. Häufig wird in Einheiten von drei präsentiert. Drei Aspekte lassen sich von den meisten Menschen noch recht gut im Auge behalten. Mehr Dinge können schon weniger Menschen handhaben.

Gleich drei neue Produkte kündigt Jobs seinem auf der Macworld 2007 dem Publikum an: „ein iPod, der sich durch Berührung steuern lässt, dass zweite ist ein revolutionäres Mobiltelefon. Und das dritte ist ein bahnbrechendes Online-Kommunikationsgerät.“

Das Publikum jubelt, als die angeblichen drei neuen Produkte abwechselnd auf einer Kinoleinwand erscheinen

Steve Jobs, am 9. Januar 2007:

Well, today, we’re introducing three revolutionary products of this class.
The first one: is a widescreen iPod with touch controls.
The second: is a revolutionary mobile phone.
And the third is a breakthrough Internet communications device.
So, three things: a widescreen iPod with touch controls; a revolutionary mobile phone; and a breakthrough Internet communications device.
An iPod, a phone, and an Internet communicator. An iPod, a phone … Are you getting it?
These are not three separate devices, this is one device, and we are calling it iPhone.

 

„Wir nennen es iPhone“ Einen iPod mit Touchscreen, ein Mobiltelefon sowie einen Internet-Kommunikator vereint im ersten iPhone.

 

 

 

15. Üben, üben, üben

 

Wer sich einige der vielen Präsentationen von Steve Jobs bei YouTube anschaut, der wird feststellen, dass er seine rhetorischen Fähigkeiten im Laufe der Zeit erheblich gesteigert hat.

Seine Präsentationen wirkten deshalb so leicht und ungezwungen, weil er sie wieder und wieder geprobt hat und sich deswegen sicher fühlte. Nicht nur Steve Jobs hat immensen Aufwand betrieben, um bei Veranstaltungen so locker zu wirken.

Lassen Sie sich dabei unterstützen.

 

 

 

16. bis 29. Techniken

 

Immer wieder und wieder aufmerksam die Keynotes von Apple™ zu analysieren führt zu weiteren interessanten Erkenntnissen. Weitere sehr wirksame Techniken, die nicht so auffällig sind, erfahren Sie im Einzel- oder im Gruppentraining Rhetorik & Präsentation III.

 

 

Der nächste Schritt

 

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Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

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Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

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Dran bleiben: Gather round. Auch die Welt dreht sich weiter!

 

Apple lädt ein, mehrmals im Jahr. Der Nutzer in mir sich interessiert sich dabei auch für die technischen Neuerungen, die es hoffentlich zu sehen gibt. Ansonsten widme ich mich als Berater für Präsentationen der Art und Weise, wie präsentiert wird und den Marketingstrategien.

Den einen magischen Trick gibt es nicht. Es geht wesentlich um die Identifikation, die sich bei so einer Veranstaltung bildet oder halt auch nicht. Menschen wollen Teil einer Gruppe sein, eines Stammes, möglichst eines glorreichen. Menschen wollen von Teil von etwas Großem sein. Da machen wir uns dann auch gerne mal etwas vor, den im Ernst: Bin ich wirklich kreativer mit einem Mac? Vermutlich nicht. Es fühlt sich jedoch so an, als wäre ich dem Ideal meines besten Selbst mit meinem MacBook pro etwas näher, als würde ich Teil von etwas Großen werden. Das gelingt im Übrigen auch anderen Unternehmen hervorragend, wie beispielsweise Adobe. Die sind mittlerweile in mancher Hinsicht Apple sogar etwas voraus.

 

 

 

Was hat sich seit Steve Jobs getan?

 

Steve Jobs hatte mit seiner Art der Präsentation die Latte für solche Ereignisse höher gehängt. Gerade Unternehmenspräsentationen in Deutschland sind davon meist noch meilenweit entfernt. Nun sind seine Nachfolger und insbesondere Tim Cook eine Weile dabei. Was hat sich seitdem getan?

Heute nutzen Tim Cook und seine Mitstreiter die Bühne, um Produkte, wie die neuen iPhones und Services zu präsentieren. Für Apple ist es der wichtigste Moment des Jahres, und entsprechenden Aufwand betreiben sie damit es wieder ein Erfolg wird. Gebannt schauen sich dann viele Menschen, wie ich, live die Show im Internet an. Das Popcorn steht bereit, das iPad für die Niederschrift der Analyse auch.

 

 

 

Für Apple lohnt es sich

 

Apple weiß, weshalb dieser Aufwand betrieben wird. Im Gegensatz zu vielen deutschen Unternehmen hat Apple verstanden, wie wichtig eine Keynote als Mittel des Marketings ist. Bei einer guten Präsentation steht nicht nur das Was – in dem Fall die neuen Produkte – im Vordergrund, sondern auch das Wie. Die Shows sind live und sie prägen das Image des Gastgebers entscheidend. Hier geht es um Glaubwürdigkeit, und die wird im Zeitalter von Influencern und Co. immer wichtiger. Klassische Werbung zieht immer weniger.

Die Strategie scheint aufzugehen, die Marke Apple ist kostbarer als je zuvor. Apple versteht es wie nur wenige andere Unternehmen, die Geschichten um sie herum zu beeinflussen. Sie bringen ihre Botschaften knackig auf den Punkt und sorgen dafür, dass alles gut zitierbar ist. Apple könnte bei einem neuen iPhone tausend Details erwähnen, doch sie konzentrieren sich meist bewusst auf drei, vier emotionale Aspekte. Die Leute aus Cupertino haben verstanden, dass mit einer Präsentation nicht in erster Linie um Informationen weitergibt, sondern sie mit Bedeutung verknüpft.

 

 

 

Ein großer Unterschied, zu deutschen Unternehmen

 

Deutsche Unternehmen versuchen meist, so viele Informationen wie möglich in einer Präsentation unterzubringen, zu stopfen und schließlich zu überfrachten. Dass so etwas nicht gut beim Publikum ankommt, scheint niemanden zu interessieren. Es ist wie bei Dinner vor One: The same procedure as every year, James!

Messe und Co. sind deutschen Unternehmen noch immer deutlich wichtiger. Sie sehen, trotz der Erfahrungen von Firmen wie Apple, in ihren Präsentationen nicht den Stellenwert, den sie haben könnten.

Die meisten Präsentationen sind immer hierzulande noch sehr traditionell aufgebaut. Präsentationen werden nicht als Mittel des Marketings betrachtet. Entsprechend fehlen Strategien, Dramaturgie und die Bereitschaft akribische Planung und Vorbereitung. Meist müssen sich die Redner selbst vorbereiten. Im besten Fall wird mal ein Probelauf vor Ort gemacht, und dann nicht einmal mit professionellem Feedback. Es ist ein Jammer, wie viel Potenzial da verschenkt wird. Von Apple heißt es, sie mieten den Veranstaltungsort eine Woche vorher und machen zahlreiche Probeläufe. Da wird nichts dem Zufall überlassen.

 

 

 

Lässt sich das übertragen?

 

Ich würde schon mehrmals gefragt, ob beispielsweise Siemens auch nur einen Kühlschrank mehr verkaufen würde, wenn sie aufwendigere Präsentationen ins Internet übertragen würden.

Meine Antwort lautet; es kommt ganz auf die jeweilige Zielgruppe an. Wenn ein Produkt mit Identifikation verbunden ist, jedenfalls „Ja!“. Die Herausforderung besteht darin, herauszufinden, wie diese Identifikation erzeugt werden kann. Wer sich mit einem Produkt identifiziert, hat wenig Interesse als Kunde zu einem Mitbewerber abzuwandern.

Es geht ja nicht primär darum, Sachen zu verkaufen, sondern einen Sog zu erzeugen. Das macht Apple sehr geschickt. Asche über mein Haupt: Selbst wer, wie ich, schon ein iPhone besitzt, hat nach der Präsentation häufig das Gefühl, das eigene Modell sei veraltet. Es gelingt ihnen, eine Begierde zu erzeugen, von der wir vor wenige Minuten noch nicht wussten, dass wir sie haben. Mal schauen, was ich mir diesmal bestellt, um die mir gerade noch unbekannten Bedürfnisse zu befriedigen.

 

 

 

Entwicklung

 

Apples Präsentationen sind sehr gut. Aus meiner Sicht traben sie aber seit Jahren auf der Stelle. Es gab hier und da einige Veränderungen, die aber nicht wesentlich waren.

Es fehlt mittlerweile irgendwie der Charme des Underdogs. Apple profitierte schließlich lange vom Mythos David gegen Goliath. Mittlerweile ist Apple selbst das wertvollste Unternehmen der Welt. Da ist diese Strategie nicht mehr glaubhaft. Es wird Zeit, dass Apple neue Akzente setzt.

Apples Produkte sind immer noch gut, ich erfreue mich an einigen davon. Aber dieses Gefühl, Teil von etwas Großem zu sein, das läuft sich bei Apple aus.

 

 

 

Tim Cook

 

Tim Cook ist seit 2011 Chef von Apple und prägt damit das Image des Konzerns. Ich finde, Tim Cook macht seine Sache gut und er vermittelt glaubhaft die Rolle des Anführers. Ab und zu erzählt er dann auch etwas Privates in den Medien und profiliert sich damit als jemand, der eine Meinung hat. Das ist heutzutage sehr wichtig. Dass er keine Rampensau ist, finde ich eher sympathisch.

 

 

 

Die Menschen auf der Bühne

 

Bei einigen der Menschen, die neben Tim Cook auf der Bühne stehen, fehlt mir etwas, dass ich nur bedingt benennen kann. Craig Federighi, dem Software-Chef, nehme ich ab, was er sagt. Er hat Ausstrahlung. Einige andere Redner scheinen sich aber auf der großen Bühne nicht wohlzufühlen. Nicht jedem Redner beziehungsweise jeder Rednerin gelingt es sich mit dem Publikum zu verbinden. Das ist in den letzten Jahren eher schlechter als besser geworden.

Mir wirkt das zu oft zu sehr auswendig gelernt und unter Druck abgeleiert zu werden. Von Steve Jobs heißt es auch, er hätte sich akribisch vorbereitet. Dennoch konnte er auch sauer werden. Er hat auf der Bühne schonmal das Publikum beschimpft – das ließ ihn als Menschen echt wirken. Ich würde jedem auf der Bühne raten, sich wieder daran zu erinnern, warum er dort steht und was ihn begeistert.

Ich meine damit echten Enthusiasmus und nicht den üblichen Gebrauch von Superlativen. Bei Apple ist alles „amazing“ und „magical“. Mit diesen Formulierungen soll die Begeisterung auf die Zuschauer überspringen. Das funktioniert, aber mit abnehmender Tendenz. Irgendwann muss sich auch Apple etwas Neues einfallen lassen, um auch bei Präsentationen vorne zu bleiben. Das Unternehmen hat genug Potenzial, immer mehr wert zu werden. Aber sie verschenken aus meiner Sicht etwas.

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?

Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.

Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:

  • Ziel und Kernbotschaft

  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

→ Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

Probelauf und professionelles Feedback

 

Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?

Ein Probelauf macht genau das sichtbar.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

Wie wirkst du – und was würde den größten Unterschied machen?

 

Wie wirkst du mit deiner Präsentation, Rede oder deinem Auftritt auf andere?

Welche Botschaften kommen klar an?

Wo entsteht Präsenz?

Wo verliert die Wirkung an Kraft?

Und welche Veränderungen würden den größten Unterschied machen?

Ein Probelauf mit professionellem Feedback schafft dafür eine gute Grundlage.

Seit 1998 analysiere ich Reden und Präsentationen. Dabei verbinde ich meine Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing, Präsentationspraxis und persönlicher Wirkung.

Du erhältst eine klare Rückmeldung dazu,

  • was bereits gut funktioniert,
  • wie deine Botschaft beim Publikum ankommt,
  • wo Potenzial für mehr Klarheit und Wirkung liegt,
  • welche Veränderungen besonders lohnend sind
  • und wie du deinen Auftritt konkret weiterentwickeln kannst.

Bei einer anstehenden Rede oder Präsentation arbeiten wir unmittelbar an deinem realen Auftritt.

Wir können beispielsweise Botschaft, Dramaturgie, Sprache, Körpersprache, Stimme, Präsenz, Folien sowie den Umgang mit Fragen und Einwänden betrachten.

Der Vorteil eines Probelaufs ist einfach: Du erfährst vorher, was einen Unterschied machen kann – und kannst es noch nutzen.

Auch eine einzelne konzentrierte Sitzung kann bereits wertvolle Hinweise liefern.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

P.S.

 

Welche rhetorischen Mittel werden bei der Keynote eingesetzt? Wird es Tim Cook und Co. auch zukünftig gelingen, zu überzeugen? Hat Tim Cook den Schatten von Steve Jobs verlassen und kann er den Vorwurf entkräften, es fehle ihm an Visionen? Wird es gelingen das Publikum zu begeistern? Wie haben sich Craig Federighi, Jonathan Ive und Co. entwickelt? Gibt es eine überzeugende Botschaft? Was bleibt, wenn Cook am Ende sagt; „Thanks for joining us!“? Fragen über Fragen.

Viel Spaß!

Artikel zu Rhetorik, Reden und Präsentationen

Authentisch präsentieren: Warum Persönlichkeit überzeugt

Authentisch präsentieren statt perfekt wirken: Erfahre, wie Kompetenz, Persönlichkeit, Nahbarkeit und gute Vorbereitung gemeinsam überzeugen.

Dieser Artikel ist der Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 4. September 2016
Überarbeitung: 4. Februar 2020
AN: #43329

Was darf die Vorbereitung einer Präsentation kosten, welcher Aufwand ist gerechtfertigt?

Was darf die Vorbereitung einer Präsentation kosten, welcher Aufwand ist gerechtfertigt?

Das Verhältnis von Nutzen zu Aufwand
Was darf die Vorbereitung einer Präsentation kosten, welcher Aufwand ist gerechtfertigt?

Investition in Reden und Präsentationen

 

Wenn Sie etwas von einer Redegelegenheit erwarten, dann lohnt sich eine entsprechende Vorbereitung. Oft kann mit einer überzeugenden Präsentation sehr viel erreicht werden und entsprechende Investitionen lohnen sich. Nur, wie groß darf die Investition sein?

Nett oder bemerkenswert? Wie wollen Sie Ihre Rede bzw. Präsentation?

 

Wir sind in Deutschland nicht gerade anspruchsvoll, wenn es um die Qualität von Redebeiträgen geht. Wir scheinen eine gewisse Bereitschaft zur Leidensfähigkeit zu haben. Wie bevorzugen Sie es?

Erträglich, nett, ganz in Ordnung oder beeindruckend? Wie wollen Sie Ihre Rede bzw. Präsentation? Wie so oft ist das eine Frage von Bedeutung, Aufwand, Chancen und Risiken. Investitionen erfordern durchdachte Entscheidungen. Weshalb mehr leisten als notwendig?

 

 

 

Wie wäre es mit einer bemerkenswerten Rede?

 

Bei einer guten Präsentation wird ein Thema inhaltlich so interessant aufbereitet und vorgetragen, dass es von vielen Seiten betrachtet werden kann. So wird eine Präsentation das Publikum nicht nur unterhaltsam informieren, sondern auch inspirieren und einen Mehrwert liefern.

Einen großen Anteil der Faszination besonderer Präsentationen basiert darauf, dass engagierte Redner überdurchschnittlich großen Aufwand bei der Vorbereitung Ihres Beitrags leisten.

Manche Redner konzentrieren sich auf der Bühne darauf, selbst besonders gut dazustehen und bedienen so ihr Ego. Wirklich gute Redner machen auf andere Weise einen oft viel besseren Eindruck. Ihr wesentliches Ziel ist es, den Nutzen und die Erfahrung für die Teilnehmer im Publikum so hoch wie möglich zu gestalten. Dafür sind sie bereit Ihren Beitrag zu leisten und die Voraussetzungen zu schaffen.

 

 

 

Der Aufwand für die Vorbereitung von Präsentationen

 

Zahlreiche Quellen beschreiben mittlerweile, mit welchem Aufwand Präsentationen beispielsweise bei den Keynotes von Apple vorbereitet werden. Die immensen Investitionen in Zeit und finanzielle Mittel haben sich dort ausgezahlt.

Nicht jedem von uns stehen solche Mittel zur Verfügung, wobei ich es mir gerade bei der grafischen Aufbereitung meiner Präsentationen mitunter wünsche. Wobei Investitionen ja im Verhältnis von Aufwand zu Ergebnis bewertet werden.

Welcher Aufwand sich bei eigenen Präsentationen lohnt, ist individuell zu beantworten. Doch, wenn Sie etwas von einer Präsentation erwarten, mit einer überzeugenden Präsentation kann sehr viel erreicht werden, lohnt sich eine entsprechende Vorbereitung.

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?

Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.

Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:

  • Ziel und Kernbotschaft

  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

→ Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

Probelauf und professionelles Feedback

 

Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?

Ein Probelauf macht genau das sichtbar.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

Wie wirkst du in Reden und Präsentationen, was sind deine Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

 

 

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Welcher Aufwand ist gerechtfertigt für die Vorbereitung von Reden und Präsentationen?

Eine gute Investition hat mehr relevante Vorteile als Nachteile, 
es kommt mehr dabei heraus als hineingesteckt wird.
 So einfach ist das und so oft wird es übersehen. Die Höhe an sich sagt wenig.

Begriff oder Thema suchen

 

Wo Wissen allein weniger weiterführt, beginnt die individuelle Arbeit.

 

Du suchst einen bestimmten Begriff oder eine passende Vertiefung?
Nutze die Suche oder entdecke weitere Beiträge im Themenbereich.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 11. Mai 2007
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #32314
K: CNB
Ü:

Wie Sie eine Präsentation erstellen, die sogar Einzelhändler überzeugt

Wie Sie eine Präsentation erstellen, die sogar Einzelhändler überzeugt




Wenn Sie schon einmal mit Einkäufern im Einzelhandel zusammengearbeitet haben, wissen Sie, dass diese eine Herausforderung sein können. Auch, wenn Sie nicht mit Einkäufern im Einzelhandel arbeiten, lesen Sie weiter, denn Sie können diese Tipps auch auf die herausforderndsten Präsentationen in Ihrer Branche anwenden.


 

 

5 Präsentationstipps für verkaufsfördernde Präsentationen mit Einzelhändlern

 

Es folgen 5 Präsentationstipps für verkaufsfördernde Präsentationen mit Einzelhändlern.

 

 




1. Vorbereitung, Vorbereitung, Vorbereitung

 

Erwarten Sie sich von Präsentation vor einem Einzelhändler etwas, dann investieren Sie entsprechend in die Gelegenheit. Nehmen Sie sich Zeit, um die Struktur und den Plan für alle Ihre Geschäftspräsentationen auszuarbeiten. Arbeiten Sie nicht einfach die PowerPoint-Präsentation ab.

Lernen Sie die Menschen kennen, vor denen Sie präsentieren, was sie mögen oder nicht mögen. Verstehen Sie die Endverbraucher, die Kunden Ihrer Kunden. Überlegen Sie, wonach wer sucht. Stellen Sie sicher, dass Sie wissen, welche Produkte der Einzelhändler derzeit vorrätig hat, und zeigen Sie auf, weshalb Ihr Produkt anders und vorteilhaft ist. Und obwohl es anders ist, solltest du überlegen, wo es in das aktuelle Sortiment des Einzelhändlers passt.

 

 

 

2. Konzentrieren Sie sich auf Lösungen



Verstehen Sie, was Ihr Publikum braucht und machen Sie es Einkäufern leicht. Einkäufer, die für ein Einzelhandelsunternehmen arbeiten, haben eine enorme Aufgabe und sehen oft eine Vielzahl von Geschäftsangeboten. Geben Sie ihnen alle Informationen, die sie brauchen, um die Entscheidungsfindung zu erleichtern und den Druck von ihnen zu nehmen. Machen Sie ihnen das Leben leichter, erledigen Sie ihre Hausaufgaben für sie und bieten Sie ihnen Lösungen für ihre Probleme an. Suchen Sie nach Win-Win-Lösungen.

 

 

 


3. Seien Sie selbstbewusst, wenn Sie über Ihr Produkt und Ihre Wettbewerber sprechen


Es ist Ihr Produkt, also ist es sehr wahrscheinlich, dass Sie es besser kennen als die meisten. Seien Sie selbstbewusst in Ihrem Wissen, aber vermeiden Sie interne Abkürzungen. Stellen Sie sicher, dass Sie auch Ihre Mitbewerber und Ihre Kategorie oder Branche kennen. Einkäufer wollen, dass Sie in Ihrer Unternehmenspräsentation zeigen, dass Sie die Herausforderungen und Vorteile aus deren Sicht verstehen. Wenn Sie nervös und ängstlich sind, riecht man das schon von weitem. Ihre Glaubwürdigkeit ist grundlegend.

 

 



4. Seien Sie flexibel, passen Sie sich der jeweiligen Situation an


Manchmal müssen Sie Ihre Präsentation vielleicht auf unkonventionelle Weise halten. Verlassen Sie sich also nicht auf PowerPoint oder Technik, seien Sie immer bereit, Ihre Geschäftspräsentationen überall zu halten.

 

 



5. Seien Sie sich über die nächsten Schritte im Klaren

 

Menschen im Verkauf wird beigebracht, unbedingt zum Abschluss zu kommen. Ob Sie es nun so formulieren oder nicht, es ist immer gut zu wissen, wo Sie und der Käufer gerade stehen. Sie sollten sich ein Bild von seinen Gedanken und sogar von seinen Einwänden machen. Der beste Ort, um auf Einwände einzugehen, ist fast immer im Raum. Oft handelt es sich um einen Prozess mit mehreren Präsentationen, daher solltest du sich über die nächsten Schritte, den Zeitplan und die Zuständigkeit für jeden Schritt im Klaren sein.