Storytelling hilft, einen Pitch zu gewinnen

Storytelling im Pitch: Wie Geschichten Ideen überzeugend machen

Gute Geschichten verbinden Fakten mit Bedeutung und helfen Menschen zu erkennen, weshalb eine Idee für sie relevant ist.
Storytelling

Storytelling im Pitch: Wie Geschichten Ideen überzeugend machen

 

Gute Geschichten machen aus Informationen Bedeutung

 

Ein Pitch kann fachlich hervorragend sein und trotzdem wenig bewegen.

Die Zahlen stimmen.
Die Argumente sind nachvollziehbar.
Die Präsentation sieht professionell aus.

Und trotzdem bleibt beim Gegenüber eine entscheidende Frage offen:

Warum ist das für mich relevant?

Genau hier kann Storytelling einen erheblichen Unterschied machen.

Eine passende Geschichte verbindet Informationen mit einer konkreten Situation. Sie zeigt, was eine Idee bedeutet, welche Veränderung möglich wird und weshalb sich eine Entscheidung lohnt.

Das gilt bei einem Verkaufsgespräch ebenso wie bei einer Vorstandspräsentation, einem Investorengespräch, einer strategischen Initiative oder einem entscheidenden Kundenpitch.

Storytelling macht aus einer Botschaft eine Erfahrung, die Menschen leichter verstehen, einordnen und erinnern können.

 

 

 

Storytelling im Pitch: Fakten bekommen einen Kontext

 

Menschen entscheiden auf Grundlage verschiedener Ebenen.

Sie wollen verstehen:

Was genau wird angeboten?

Wie funktioniert es?

Was kostet es?

Welche Chancen entstehen?

Welche Risiken bestehen?

Und sie wollen erkennen:

Was bedeutet das konkret für mich, mein Unternehmen oder meine Situation?

Zahlen und Fakten liefern dafür wichtige Substanz.

Eine Geschichte liefert den Kontext.

Stell dir beispielsweise vor, jemand präsentiert eine neue Softwarelösung.

Variante eins:

„Unsere Lösung reduziert den durchschnittlichen Bearbeitungsaufwand um 27 Prozent.“

Interessant.

Variante zwei:

„Vor der Einführung verbrachte eine Mitarbeiterin unseres Kunden jeden Montagvormittag damit, Informationen aus vier verschiedenen Systemen zusammenzutragen. Heute stehen ihr diese Informationen innerhalb weniger Minuten zur Verfügung. Der Montagvormittag gehört wieder ihrer eigentlichen Arbeit.“

Die Zahl liefert Information.

Die Geschichte zeigt ihre Bedeutung.

Genau darin liegt eine wesentliche Stärke von Storytelling.

 

 

 

Menschen wollen erkennen, wie eine Idee ihr Leben verändert

 

Bei einem Pitch denkt dein Gegenüber häufig weiter als bis zu deinem Produkt.

Die eigentliche Frage lautet:

Wie sieht meine Situation aus, wenn ich mich dafür entscheide?

Eine gute Geschichte baut eine Brücke dorthin.

Sie macht eine mögliche Zukunft vorstellbar.

Aus einer abstrakten Leistung wird eine konkrete Veränderung.

Aus einem Produkt wird ein Nutzen.

Aus einer Strategie wird eine Konsequenz.

Aus einer Idee wird ein Bild davon, was anschließend anders sein könnte.

Das erleichtert Orientierung.

Und Orientierung erleichtert Entscheidungen.

 

 

 

Geschichten machen Komplexität verständlich

 

Gerade bei anspruchsvollen Angeboten entsteht häufig eine besondere Herausforderung:

Du kennst dein Thema sehr gut.

Dein Publikum kennt es wesentlich weniger tief.

Dadurch wächst die Versuchung, möglichst viele Informationen zu vermitteln.

Mehr Folien.

Mehr Argumente.

Mehr Details.

Mehr Fachbegriffe.

Dabei braucht ein Publikum häufig etwas anderes:

eine klare gedankliche Struktur.

Eine gute Geschichte kann diese Struktur liefern.

Ausgangslage.

Herausforderung.

Entscheidung.

Veränderung.

Ergebnis.

Plötzlich bekommen einzelne Informationen einen Platz.

Menschen erkennen Zusammenhänge.

Und aus einer Sammlung von Fakten entsteht eine nachvollziehbare Entwicklung.

 

 

 

Storytelling schafft Erinnerung

 

Nach einer Präsentation konkurriert deine Botschaft mit vielem.

Mit anderen Präsentationen.

Mit E-Mails.

Mit Terminen.

Mit Entscheidungen.

Mit dem Alltag.

Deshalb reicht es selten, während eines Pitches verständlich zu sein.

Eine starke Botschaft sollte auch später noch verfügbar sein.

Geschichten haben dafür einen großen Vorteil:

Sie besitzen Struktur.

Menschen erinnern sich an Situationen, Personen, Konflikte, Wendepunkte und Ergebnisse.

Vielleicht bleiben längst nicht alle Zahlen im Gedächtnis.

Die zentrale Geschichte kann hingegen weiterwirken.

Und mit ihr häufig auch die Botschaft, die du transportieren wolltest.

 

 

 

Gute Geschichten eröffnen Gespräche

 

Ein hervorragender Pitch ist mehr als eine überzeugende Präsentation.

Er eröffnet einen Dialog.

Eine passende Geschichte kann dazu beitragen.

Denn Geschichten regen eigene Erfahrungen und Gedanken an.

Jemand hört deine Geschichte und denkt:

„Das kennen wir.“

Oder:

„Bei uns sieht das etwas anders aus.“

Oder:

„Genau an dieser Stelle stehen wir gerade.“

Damit verändert sich die Situation.

Aus Zuhörenden werden Gesprächspartner.

Und genau dort entstehen häufig die wertvollsten Informationen.

Welche Prioritäten hat dein Gegenüber?

Welche Sorgen?

Welche Erfahrungen?

Welche Einwände?

Welche Kriterien bestimmen die Entscheidung?

Storytelling kann somit weit mehr leisten als Aufmerksamkeit.

Es kann den Weg zu einem echten Gespräch öffnen.

 

 

 

Der entscheidende Unterschied: Die Geschichte dient der Botschaft

 

Eine Geschichte allein macht noch keinen überzeugenden Pitch.

Entscheidend ist ihre Funktion.

Eine Geschichte sollte etwas sichtbar machen, das für dein Publikum relevant ist.

Dafür nutze ich gerne einen einfachen Storytelling-Pitch-Kompass.

 

1. Ausgangslage

Wo beginnt die Geschichte?

Was war die konkrete Situation?

 

2. Herausforderung

Was machte diese Situation bedeutsam?

Welches Problem, welcher Wunsch oder welche Spannung entstand?

 

3. Wendepunkt

Was veränderte die Situation?

Welche Entscheidung, Erkenntnis oder Handlung brachte Bewegung hinein?

 

4. Veränderung

Was wurde anschließend anders?

Welche konkreten Auswirkungen waren erkennbar?

 

5. Bedeutung

Was hat diese Geschichte mit deinem Publikum und deiner Botschaft zu tun?

Gerade der fünfte Punkt entscheidet über die Wirkung.

Denn eine unterhaltsame Geschichte bleibt Unterhaltung.

Eine relevante Geschichte unterstützt eine Entscheidung.

 

 

 

Wie lang sollte eine Geschichte im Pitch sein?

 

So lang, wie sie für ihre Aufgabe braucht.

Manche Geschichten benötigen mehrere Minuten.

Andere funktionieren in zwanzig Sekunden.

Zum Beispiel:

„Einer meiner Kunden hatte seine Vorstandspräsentation fachlich perfekt vorbereitet. Trotzdem entstand beim Probelauf kaum Spannung. Wir haben anschließend die Präsentation konsequent um eine einzige Frage herum aufgebaut: Welche Entscheidung soll am Ende dieses Raumes getroffen werden? Dadurch veränderten sich Struktur, Auswahl der Informationen und Dramaturgie. Aus einer Informationspräsentation wurde eine Entscheidungsvorlage.“

Das ist bereits Storytelling.

Eine Situation.

Eine Herausforderung.

Eine Veränderung.

Eine Bedeutung.

Dafür braucht es weder große Dramatik noch spektakuläre Heldengeschichten.

Es braucht Relevanz.

 

 

 

Glaubwürdigkeit schlägt Inszenierung

 

Besonders im beruflichen Umfeld wirkt Storytelling dann stark, wenn die Geschichte glaubwürdig zur Person und zur Situation passt.

Menschen spüren schnell, ob jemand eine Geschichte erzählt, weil sie tatsächlich etwas verdeutlicht.

Deshalb bevorzuge ich Geschichten, die nah an echten Erfahrungen liegen.

Ein Kunde.

Eine Beobachtung.

Eine Entscheidung.

Ein Fehler.

Eine überraschende Erkenntnis.

Eine Situation aus dem eigenen Berufsleben.

Oft liegt das stärkste Material bereits vor.

Die eigentliche Arbeit besteht darin, die passende Geschichte zu erkennen und sie so zu erzählen, dass ihre Bedeutung klar wird.

 

 

 

Storytelling bedeutet auch Haltung

 

Gerade bei wichtigen Entscheidungen gehört für mich noch etwas dazu:

Respekt vor dem Publikum.

Professionelles Storytelling unterstützt Menschen dabei, Zusammenhänge zu erkennen und eine fundierte Entscheidung zu treffen.

Es schafft Klarheit.

Es macht Konsequenzen sichtbar.

Es verbindet Fakten und Bedeutung.

Das ist besonders wertvoll, wenn viel auf dem Spiel steht.

Denn ein guter Pitch versucht weniger, möglichst eindrucksvoll zu wirken.

Er hilft dem Gegenüber zu verstehen:

Worum geht es wirklich?

Warum ist das relevant?

Welche Entscheidung steht an?

Und was verändert diese Entscheidung?

 

 

 

Die stärkste Geschichte ist häufig bereits da

 

Wenn du einen Pitch vorbereitest, suche deshalb zuerst im vorhandenen Material.

Welche konkrete Erfahrung zeigt den Nutzen deiner Idee?

Welche Situation macht das Problem verständlich?

Welche Beobachtung verändert den Blick auf das Thema?

Welche Kundengeschichte zeigt eine Entwicklung?

Welche eigene Erfahrung erklärt, weshalb dir dieses Thema wichtig ist?

Und welche Geschichte würde dein Publikum vermutlich noch am nächsten Tag weitererzählen?

Genau dort kann der Kern deines Storytellings liegen.

 

 

 

Wenn von deinem Pitch viel abhängt

 

Bei wichtigen Präsentationen, Pitches und Auftritten lohnt sich ein genauer Blick auf das Gesamtbild.

Welche Entscheidung möchtest du ermöglichen?

Was ist deine Kernbotschaft?

Welche Argumente tragen?

Welche Informationen braucht dein Publikum?

Wo hilft eine Geschichte?

Welche Dramaturgie unterstützt deine Botschaft?

Und wie trittst du dabei souverän und glaubwürdig auf?

Bei einer individuellen Rede- und Präsentationsvorbereitung können wir unmittelbar an deinem tatsächlichen Pitch arbeiten.

Geht es um eine Situation mit besonders hoher wirtschaftlicher, beruflicher oder öffentlicher Tragweite – beispielsweise einen entscheidenden Pitch, eine Vorstandspräsentation oder ein Investorengespräch – bietet EXECUTIVE SPARRINGeinen passenden Rahmen.

Wir arbeiten dann weniger an irgendeiner Präsentationstechnik.

Wir arbeiten an der Frage:

Was macht in genau dieser Situation den entscheidenden Unterschied?

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?

Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.

Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:

  • Ziel und Kernbotschaft

  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

→ Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

Probelauf und professionelles Feedback

 

Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?

Ein Probelauf macht genau das sichtbar.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

P.S.

 

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 12. Januar 2019
Überarbeitung: 30. März 2026
AN: #43312
K: CNB
Ü:

Erfolgreich pitchen: 12 Fehler, die Unternehmer machen, wenn sie sich an Investoren wenden

12 Fehler, die Unternehmer machen, wenn sie sich an Investoren wenden

Erfolgreich pitchen: Bereiten Sie sich gut vor, nutzen Sie die Chance
Bausteine Präsentation

Fehler, die Unternehmer machen, wenn sie sich an Investoren wenden

 

In diesem Beitrag geht es um die häufigsten Fehler, die Unternehmer machen, wenn sie sich an Investoren wenden.

Wenn Unternehmer sich an Investoren wenden

 

So weit, so gut. Ihre harte Arbeit und Ihr Engagement haben sich gelohnt, und Sie sind bereit, Ihr Start-up zu gründen oder sich als gestandene Unternehmerpersönlichkeit an ein herausforderndes Projekt zu machen. Zuvor brauchen Sie jedoch noch Investoren, die bereit sind, eine Anschubfinanzierung in Ihr neues Unternehmen zu stecken.

Bei der Suche nach Investoren haben Sie nur eine Chance, einen guten ersten Eindruck bei einem potenziellen Investoren zu hinterlassen. Bereiten Sie sich also mit einem Elevator Pitch vor, der Ihr Unternehmen in der Länge einer Fahrstuhlfahrt kurz und bündig beschreibt.

Sobald Sie das entscheidende erste Treffen mit einer Gruppe von Geschäftsinvestoren hinter sich gebracht haben, üben Sie Ihre Präsentation, damit Sie überzeugend, sicher und professionell wirken. Eine schlechte Präsentation führt dazu, dass die Investoren nach der Türklinke greifen, nicht nach dem Scheckbuch.

 

 

 

12 häufige Fehler, die Unternehmer machen, wenn sie sich an Investoren wenden

 

Seien wir ehrlich, so ein Pitch hat es in sich, schließlich geht er ja Konsequenzen. Und wenn Sie vor einem Publikum präsentieren, das schon unzählige solcher Präsentationen gesehen hat, ist es umso schwierig, einen guten Eindruck zu hinterlassen. Ihre Vorbereitung wird den Unterschied machen, ob Sie mit leeren Händen  nach Hause gehen, eine Zusage bekommen oder zumindest weiterhin im Spiel sind.

Wenn Sie die häufigsten Fehler vermeiden, sind Sie auf dem besten Weg, Ihr Publikum zu beeindrucken. Hier sind 12 häufige Fehler, die Unternehmer bei der Präsentation vor Investoren machen, und wie man sie korrigieren kann.

 

 

 

1. Keine Struktur für und Kontrolle über das Treffen

 

Investoren haben nicht den ganzen Tag Zeit, um sich Ihre Präsentation anzuhören. Stellen Sie sich darauf ein, dass Sie maximal 30 Minuten Zeit bekommen, um Ihr Angebot zu präsentieren. Achten Sie auf die Uhr und verwenden Sie nicht zu viel Zeit auf Einführungen und Smalltalk. Vergewissern Sie sich, wie viel Zeit Sie für Ihre Präsentation eingeplant haben, und bleiben Sie im Zeitplan. Sie sollten sich auf die wichtigsten Punkte Ihrer Präsentation konzentrieren und danach Zeit für Diskussionen und Fragen einplanen.

 

 

 

2. Zu viele Details, keine Executive Summary vorbereitet

 

Die meisten Investoren haben keine Zeit, einen 100-seitigen Geschäftsplan zu lesen, um mehr über Ihr Unternehmen zu erfahren. Nehmen Sie sich etwas Zeit, um eine kurze Zusammenfassung und eine Präsentation mit PowerPoint & Co. zusammenzustellen, die unter anderem folgende Punkte enthält

  • Das Problem, das Ihr Unternehmen lösen wird
  • Der Zielmarkt
  • Die Marktgröße
  • Die Kosten für die Kundengewinnung
  • Die voraussichtlichen Einnahmen und Ausgaben
  • Die Ausstiegsstrategie
  • Unkenntnis des Publikums

 

Eine Überfrachtung mit Informationen ist nicht gut für Sie. Einer der größten Fehler, den Sie bei einer Präsentation machen können, ist, Ihr Publikum mit Informationen zu überhäufen. Sobald Sie Ihre Botschaft auf den Punkt gebracht haben, solltest du darauf achten, dass Ihre Folien visuell ansprechend sind. Diagramme und Datenvisualisierungen helfen Ihnen, Ihre Geschichte zu untermauern und Ihre Finanzprognosen zu vermitteln, ohne jemanden zu langweilen.

 

 

 

3. Fehlende Abstimmung auf die Investoren

 

Um Investoren zu finden, braucht es Ausdauer und ein bisschen Glück. Wenn Sie einen Investor finden, machen Sie frühzeitige Ihre Hausaufgaben. Machen Sie sich vor dem ersten Treffen ein Bild. Eine schnelle Online-Recherche ist ein guter Anfang.

Beantworten Sie die folgenden Fragen:

  • Um was für einen Investor handelt es sich?
  • Gehört er zu einem Netzwerk?
  • Was ist dessen Hintergrund?
  • Investiert dieser Investor in Ihrem Wirtschaftszweig?
  • Welche Unternehmensinvestitionen hat der Investor in der Vergangenheit getätigt?
  • Wie erfolgreich waren die Projekte des Investors bisher?
  • Wie viel Geld investieren sie?
  • Was bietet der Investor neben Geldmitteln?

 

 

 

4. Der eigentliche Pitch wird nicht gehalten

 

Allzu oft verbringen Unternehmer mehr Zeit damit, darüber zu sprechen, was ihr Produkt oder ihre Dienstleistung leistet, als darüber, wozu es gebraucht wird. Erzählen Sie eine fesselnde Geschichte, die das Problem anspricht, das Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung lösen soll, und stellen Sie, wenn möglich, einen Bezug zu Ihrem Publikum her.

Wenn Sie nicht klar darlegen können, wie Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung ein Problem löst, werden Sie anschließend wahrscheinlich ohne ein Finanzierungsangebot dastehen.

 

 

 

5. Unkenntnis der Konkurrenz

 

Unternehmer versäumen es oft, bei ihrer Präsentation auf die Konkurrenz einzugehen, was den Investoren nur zeigt, dass sie ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben. Wahrscheinlich wissen die Investoren, mit denen Sie sich treffen, bereits, welche Konkurrenzprodukte oder -dienstleistungen es gibt.

Und was den Wettbewerb angeht: Jeder hat Konkurrenz, und wenn Sie etwas anderes behaupten, klingen Sie naiv. Wettbewerb gibt es überall, ob Sie ihn nun sehen oder nicht. Sie müssen in der Lage sein zu beweisen, dass Sie das berücksichtigt haben, und sich als das beste Team für die Aufgabe positionieren.

 

 

 

6. Unrealistische Erwartungen

 

Mit unrealistischen Erwarteung schießen Sie sich sehr schnell aus dem Rennen. Sie müssen unrealistische Prognosen und Annahmen vermeiden, die Sie nicht rechtfertigen können. Investoren wollen Ausagen hören, denen sie vertrauen können, und keine Schätzungen.

 

 

 

7. Kein Muster oder Prototyp, keine Demo

 

Halten Sie einen funktionierenden Prototyp Ihres Produkts oder Ihrer Dienstleistung bereit, um ihn den Investoren zu zeigen. Wenn es sich einrichten lässt, solltest du ein paar Minuten früher zum Treffen kommen, um sich einzurichten und sicherzustellen, dass Ihre Demo funktioniert.

Wenn es während Ihrer Präsentation nicht funktioniert, verschwenden Sie keine Zeit damit, es zu reparieren. Bringen Sie außerdem Sicherungskopien Ihrer Präsentation auf Papier mit, für den Fall, dass Ihre Bildschirmpräsentation ausfällt.

 

 

 

8. Fehlende Ausstiegsstrategie

 

Investoren wollen wissen, wie ihr Geld investiert wird und wie sie letztendlich Geld verdienen, indem sie in Ihr Start-up oder ein anderes Vorhaben investieren.

Bereiten Sie sich darauf vor, zu erörtern, wie viel bereits investiert wurde und von wem, wie hoch die Eigentumsanteile sind und wie hoch die geplante Verbrennungsrate ist, also die Rate, mit der Sie mehr Geld ausgeben, als Sie einnehmen. Das ist wichtig, damit die Investoren wissen, wie viel Geld Sie benötigen, um die nächste Stufe zu erreichen, und wie sie ihre Investition zurückerhalten werden.

 

 

 

9. Überstürzte Fragen zur Bewertung und …

 

Wenn Ihr Unternehmen neu ist und bisher keine oder nur wenige Kunden hat, ist es schwierig, anfangs über die Bewertung zu sprechen. Am besten warten Sie, bis ein Investor diese Frage stellt.

 

 

 

10. Keine Zeit für Fragen eingeplant

 

Achten Sie darauf, dass Sie nach Ihrer Präsentation Zeit für Fragen und Antworten einplanen. Stellen Sie sich auf schwierige Fragen ein und bereiten Sie sich darauf vor, klare und präzise Antworten zu geben.

Fragen Sie sich selbst, was nachgefrag werden könnte. Investoren wollen nicht hören, dass Sie sich mit einer Antwort zurückmelden. Das zeugt von mangelnder Vorbereitung Ihrerseits und führt dazu, dass die Investoren an Ihnen und Ihrem Angebot zwifeln..

Sie haben eine Frage gessellt bekommen? Nehmen Sie sich die Zeit, über jede Frage nachzudenken, ohne sich in eine Antwort zu stürzen. Haben Sie Ihren Pitch mit professsioneller Hilfe vorbereitet wird es Ihnen leicht fallen jede Frage als Chance zu sehen, die Sie souverän nutzen. Für die Beantwortung von Fragen gibt es geeignete Antwortstrukturen, die sich bewährt haben.

 

 

 

11. Fehlende Vorbereitung der Darbietung

 

Die Erstellung der Präsentationsfolien bekommt oft einige Aufmersakmeit.In die Qualität der Darbietung wird selten ausreichend investiert. Das hat seinen Preis, denn auch, wenn Investoren investieren, bleibt der erste Eindruck hinter den Möglichkeiten zurück. Erst, wenn Sie und Ihr Angebot überzeugen, schöpfen Sie die Möglichkeiten aus. Die meisten Menschen sind sich nicht bewusst, wie Sie in Gesprächen und Präsentationen wirken. Gewohnheiten, insbesondere bei der Körpersprache, mischen sich ein. Viele Menschen sind sich nicht einmal bewusst, dass sie ungewollt Zweifel erzeugen und so sich und ihrem Anliegen schaden.

Wenn Sie gut vorbereitet sind, werden Sie Fragen und Einwänden zuvorkommen und Kritik gelassen als Chance nutzen. Ihre Fähigkeit, spontan zu denken und intelligente Antworten zu geben, wird Sie selbst schwierige Fragen meistern lassen.

 

 

 

12. Fehlende Nachbereitung nach dem Pitch

 

Verlassen Sie das Treffen nie, ohne zu wissen, was die nächsten Schritte im Prozess sind. Erwarten Sie jedoch keine sofortige Rückmeldung. Es kann ein paar Tage dauern, bis die Investoren verarbeitet haben, was Sie ihnen präsentiert haben.

Auch wenn es beängstigend sein kann, nach Feedback zu fragen, solltest du dies zu Ihrem Vorteil nutzen. Wenn die Präsentation gut gelaufen ist, finden Sie heraus, welche zusätzlichen Materialien gewünscht wird. Wenn nicht, lernen Sie aus Ihren Fehlern und machen Sie weiter.

Irgendwann werden Sie als Unternehmer vor einer Gruppe von Investoren eine Präsentation halten müssen, um Kapital für Ihr Unternehmen zu beschaffen. Es braucht Übung, um die Kunst zu pitchen zu beherrschen, also beginnen Sie mit der Vorbereitung, bevor Sie die Grundlagen für die Suche nach Investoren legen. Je nach Form der Beteiligung hat der Aufbau von Beziehungen großen oder sogar wesentliche Bedeutung.

 

 

 

Fazit

 

Wenn Sie sich die Zeit für die Vorbereitung nehmen und die oben beschriebenen Schritte befolgen, können Sie die häufigsten Fehler vermeiden, die Unternehmer bei der Präsentation vor Investoren machen. Denken Sie daran, Ihr Ruf steht auf dem Spiel oder positiv formuliert: Nutezn Sie die Gelegenheit, um den gewünschten Eindruck zu hinterlassen. Selbst, wenn es nicht zur Finanzierung kommt, … Die Welt ist klein!

Wie wirkst du – und was würde den größten Unterschied machen?

 

Wie wirkst du mit deiner Präsentation, Rede oder deinem Auftritt auf andere?

Welche Botschaften kommen klar an?

Wo entsteht Präsenz?

Wo verliert die Wirkung an Kraft?

Und welche Veränderungen würden den größten Unterschied machen?

Ein Probelauf mit professionellem Feedback schafft dafür eine gute Grundlage.

Seit 1998 analysiere ich Reden und Präsentationen. Dabei verbinde ich meine Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing, Präsentationspraxis und persönlicher Wirkung.

Du erhältst eine klare Rückmeldung dazu,

  • was bereits gut funktioniert,
  • wie deine Botschaft beim Publikum ankommt,
  • wo Potenzial für mehr Klarheit und Wirkung liegt,
  • welche Veränderungen besonders lohnend sind
  • und wie du deinen Auftritt konkret weiterentwickeln kannst.

Bei einer anstehenden Rede oder Präsentation arbeiten wir unmittelbar an deinem realen Auftritt.

Wir können beispielsweise Botschaft, Dramaturgie, Sprache, Körpersprache, Stimme, Präsenz, Folien sowie den Umgang mit Fragen und Einwänden betrachten.

Der Vorteil eines Probelaufs ist einfach: Du erfährst vorher, was einen Unterschied machen kann – und kannst es noch nutzen.

Auch eine einzelne konzentrierte Sitzung kann bereits wertvolle Hinweise liefern.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

Unterstützung

 

Sie stehen im Wettbewerb und wollen die Gelegenheit nutzen und überzeugen? Bei der Vorbereitung Ihrer Präsentationen helfe ich Ihnen. Selbst erfahrene Pitch-Präsentatoren profitieren davon. Den Umfang bestimmen Sie.

 

 

 

1. Formen der Unterstützung

 

a. Pitch-Vorbereitung

 

Mit Erfahrungen aus Marketing, Psychologie und Kommunikation optimieren wir Ihren Pitch, machen ihn zu etwas besonderem.

 

 

b. Probelauf

 

Zumindest ein Probelauf mit professionellem Feedback solltest du sich und Ihrer Botschaft gönnen. Dann wissen Sie selbst, wie Sie und Ihr Angebot wirken, was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso wollen Sie erst im Anschluss an Ihren echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät.

 

 

c. Begleitung

 

Ich steige mit meinen Erfahrungen auch gerne mit in Ihr Boot. Wenn Sie es wünschen, auch als Begleiter. Gegebenenfalls auch über die Pre-Pitch-Phase hinaus.

 

 

d. Zustandsmanagement

 

Übrigens leiden sehr viele Menschen bei ihren Auftritten vor Publikum unter so intensivem Lampenfieber, dass ihre Leistungen deutlich hinter den Möglichkeiten bleiben. Schade, weil das mit entsprechender Hilfe nicht notwendig ist. Nur, für den Fall…

 

 

e. Visualisierung

 

Mit der professionellen grafischen Aufbereitung durch erfahrene Grafikdesigner:innen wird Ihre Präsentation auch visuell Wirkung entfalten. Sicherheitshalber: Ich bin kein Grafikdesigner:innen und unterstütze sie in meinem Rahmen dabei. Für das Grafikdesign können wir gemeinsam das Briefing erarbeiten. Ich bin davon überzeugt, dass Spezialisierung eine Menge Vorteile hat.

 

 

 

2. Investition

 

Eine solche professionelle Unterstützung ist eine gute Investition Sie wissen selbst am besten, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Es ist, wie mit jeder Investition.

 

 

 

3. Wie, wann, wo? Berlin und online

 

Das geht übrigens auch mit Sitzungen via Telefon oder mit Videounterstützung.

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.​

 

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 26. Juni 2015
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #4934
K:CNB
Ü:

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Ganz gleich, wie gut Ihre Idee durchdacht ist oder wie gut Sie sie präsentieren, der Großteil der Kommunikation wird trotzdem bei der Präsentation verloren gehen.
Es ist äußerst unwahrscheinlich, dass die Zuhörer am Ende des Pitches genau das gleiche Bild im Kopf haben wie Sie selbst. Anstatt zu hoffen, dass Sie beide zu demselben Ergebnis kommen, solltest du einen Prototyp Ihrer Idee erstellen, genau so, wie Sie es sich vorstellen.

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  • was bereits gut funktioniert,
  • wie deine Botschaft beim Publikum ankommt,
  • wo Potenzial für mehr Klarheit und Wirkung liegt,
  • welche Veränderungen besonders lohnend sind
  • und wie du deinen Auftritt konkret weiterentwickeln kannst.

Bei einer anstehenden Rede oder Präsentation arbeiten wir unmittelbar an deinem realen Auftritt.

Wir können beispielsweise Botschaft, Dramaturgie, Sprache, Körpersprache, Stimme, Präsenz, Folien sowie den Umgang mit Fragen und Einwänden betrachten.

Der Vorteil eines Probelaufs ist einfach: Du erfährst vorher, was einen Unterschied machen kann – und kannst es noch nutzen.

Auch eine einzelne konzentrierte Sitzung kann bereits wertvolle Hinweise liefern.

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b. Probelauf

 

Zumindest ein Probelauf mit professionellem Feedback solltest du sich und Ihrer Botschaft gönnen. Dann wissen Sie selbst, wie Sie und Ihr Angebot wirken, was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso wollen Sie erst im Anschluss an Ihren echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät.

 

 

c. Begleitung

 

Ich steige mit meinen Erfahrungen auch gerne mit in Ihr Boot. Wenn Sie es wünschen, auch als Begleiter. Gegebenenfalls auch über die Pre-Pitch-Phase hinaus.

 

 

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e. Visualisierung

 

Mit der professionellen grafischen Aufbereitung durch erfahrene Grafikdesigner:innen wird Ihre Präsentation auch visuell Wirkung entfalten. Sicherheitshalber: Ich bin kein Grafikdesigner:innen und unterstütze sie in meinem Rahmen dabei. Für das Grafikdesign können wir gemeinsam das Briefing erarbeiten. Ich bin davon überzeugt, dass Spezialisierung eine Menge Vorteile hat.

 

 

 

2. Investition

 

Eine solche professionelle Unterstützung ist eine gute Investition Sie wissen selbst am besten, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Es ist, wie mit jeder Investition.

 

 

 

3. Wie, wann, wo? Berlin und online

 

Das geht übrigens auch mit Sitzungen via Telefon oder mit Videounterstützung.

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

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Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 26. Juni 2015
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #4334
K:CNB
Ü:

Pitch: Präsentiere die Vorteile zu Beginn der Präsentation

Pitch: Präsentiere die Vorteile zu Beginn der Präsentation

Ein Pitch steht bevor? Nutze die Chance…
Pitch

Einen Pitch beginnen

 

In diesem Beitrag erfahren Sie, wie sich ein Pitch beginnen lässt, um Ihre Chance zu steigert ihn zu gewinnen.

Pitch: Präsentieren von Geschäftsideen

 

Die Ansprüche an die Präsentation von Geschäftsideen steigen. Die Menschen haben immer kürzere Aufmerksamkeitsspannen. Wenn Zuhörer sich so leicht ablenken lassen, gilt es zu lernen, wie Sie Ihr Publikum von Anfang an fesseln können. Es existieren einige Strategien, die sich bewährt haben.

Zu viele Redner und Rednerinnen beginnen mit der typischen Einleitung und stürzen sich gleich auf die einzelnen Bereiche des Angebots. Dann nennen sie das Problem, dann die Lösung, das Team und so weiter. Das ist mittlerweile ein todsicherer Weg, um den ganzen Raum vor Langeweile zu dazu zu bringen, das Smartphone zu starten oder über das Wochenende nachdenken zu lassen. Fesseln Sie stattdessen die Aufmerksamkeit Ihrer Zuhörer von Anfang an und lassen Sie sie bis zum Ende nicht mehr los.

 

 

 

So gelingt es

 

Es gibt einige Strategien und Strukturen, die sich als erfolgreich erwiesen haben. Keine davon ist die beste, deshalb ist es wichtig, sie mit Bedacht einzusetzen. Die meisten von ihnen haben eines gemeinsam: Sie steigern die Neugier von Anfang an auf ein Maximum!

Die Vorteile werden in die Eröffnung Ihrer Präsentation einbezogen, denn das Wichtigste, was Ihr Publikum denkt, ist: „Was habe ich davon?“. Das Einzige, was Ihr Publikum interessiert, ist: „Wird das für mich funktionieren?“.

Bei einer Präsentation ist es leicht, mit der Idee herauszuplatzen und direkt in die Details einzusteigen. Aber nur weil Sie eine Vorliebe für ein bestimmtes Design oder einen bestimmten Stil haben, heißt das nicht, dass andere Ihre Sensibilität teilen.

 

 

 

Überlegen Sie zweimal

 

Es gibt viele Strategien, die Sie bei der Eröffnung Ihrer Präsentation berücksichtigen sollten. Überlegen Sie es sich zweimal, denn diese ersten Minuten können über Sieg oder Niederlage entscheiden.

Unabhängig von der Strategie sollte die Richtung, die Sie einschlagen wollen, stark von dem beeinflusst werden, was Sie dem Publikum mitgeben wollen. Woran sollen sich Interessenten erinnern, nachdem er Ihre Botschaft zum Angebot gehört hat? Es muss für den Kunden von Bedeutung sein. Und hoffentlich hebt es Sie von den Angeboten Ihrer Mitbewerber ab.

Fragen Sie sich, was von dem, was Sie sagen wollen, am einprägsamsten sein könnte. Fragen Sie sich dann, warum Sie wollen, dass jemand sich an diesen Punkt erinnert. Dann bauen Sie Ihre Einleitung darauf auf.

Es gibt viele Gründe, weshalb Sie einen Pitch gewinnen oder nicht. Vieles spielt eine Rolle, wie beispielsweise der Preis, die persönliche Chemie oder Ihr Hintergrund. Nicht überall haben Sie den gleichen Einfluss, es wäre allerdings schade, wenn Sie einen Pitch nicht gewinnen, weil Sie schlecht präsentiert haben.

Wie wirkst du – und was würde den größten Unterschied machen?

 

Wie wirkst du mit deiner Präsentation, Rede oder deinem Auftritt auf andere?

Welche Botschaften kommen klar an?

Wo entsteht Präsenz?

Wo verliert die Wirkung an Kraft?

Und welche Veränderungen würden den größten Unterschied machen?

Ein Probelauf mit professionellem Feedback schafft dafür eine gute Grundlage.

Seit 1998 analysiere ich Reden und Präsentationen. Dabei verbinde ich meine Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing, Präsentationspraxis und persönlicher Wirkung.

Du erhältst eine klare Rückmeldung dazu,

  • was bereits gut funktioniert,
  • wie deine Botschaft beim Publikum ankommt,
  • wo Potenzial für mehr Klarheit und Wirkung liegt,
  • welche Veränderungen besonders lohnend sind
  • und wie du deinen Auftritt konkret weiterentwickeln kannst.

Bei einer anstehenden Rede oder Präsentation arbeiten wir unmittelbar an deinem realen Auftritt.

Wir können beispielsweise Botschaft, Dramaturgie, Sprache, Körpersprache, Stimme, Präsenz, Folien sowie den Umgang mit Fragen und Einwänden betrachten.

Der Vorteil eines Probelaufs ist einfach: Du erfährst vorher, was einen Unterschied machen kann – und kannst es noch nutzen.

Auch eine einzelne konzentrierte Sitzung kann bereits wertvolle Hinweise liefern.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

Unterstützung

 

Sie stehen im Wettbewerb und wollen die Gelegenheit nutzen und überzeugen? Bei der Vorbereitung Ihrer Präsentationen helfe ich Ihnen. Selbst erfahrene Pitch-Präsentatoren profitieren davon. Den Umfang bestimmen Sie.

 

 

 

1. Formen der Unterstützung

 

a. Pitch-Vorbereitung

 

Mit Erfahrungen aus Marketing, Psychologie und Kommunikation optimieren wir Ihren Pitch, machen ihn zu etwas besonderem.

 

 

b. Probelauf

 

Zumindest ein Probelauf mit professionellem Feedback solltest du sich und Ihrer Botschaft gönnen. Dann wissen Sie selbst, wie Sie und Ihr Angebot wirken, was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso wollen Sie erst im Anschluss an Ihren echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät.

 

 

c. Begleitung

 

Ich steige mit meinen Erfahrungen auch gerne mit in Ihr Boot. Wenn Sie es wünschen, auch als Begleiter. Gegebenenfalls auch über die Pre-Pitch-Phase hinaus.

 

 

d. Zustandsmanagement

 

Übrigens leiden sehr viele Menschen bei ihren Auftritten vor Publikum unter so intensivem Lampenfieber, dass ihre Leistungen deutlich hinter den Möglichkeiten bleiben. Schade, weil das mit entsprechender Hilfe nicht notwendig ist. Nur, für den Fall…

 

 

e. Visualisierung

 

Mit der professionellen grafischen Aufbereitung durch erfahrene Grafikdesigner:innen wird Ihre Präsentation auch visuell Wirkung entfalten. Sicherheitshalber: Ich bin kein Grafikdesigner:innen und unterstütze sie in meinem Rahmen dabei. Für das Grafikdesign können wir gemeinsam das Briefing erarbeiten. Ich bin davon überzeugt, dass Spezialisierung eine Menge Vorteile hat.

 

 

 

2. Investition

 

Eine solche professionelle Unterstützung ist eine gute Investition Sie wissen selbst am besten, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Es ist, wie mit jeder Investition.

 

 

 

3. Wie, wann, wo? Berlin und online

 

Das geht übrigens auch mit Sitzungen via Telefon oder mit Videounterstützung.

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

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Datenschutz

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Wo Wissen allein weniger weiterführt, beginnt die individuelle Arbeit.

 

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 26. Juni 2015
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #4934
K:CNB
Ü:

Pitch-Vorbereitung & Pitch Coaching | Karsten Noack

Pitch-Vorbereitung: Klar überzeugen, wenn es darauf ankommt

Pitch-Vorbereitung & Pitch Coaching
Pitch

Pitch-Vorbereitung: Klar überzeugen, wenn es darauf ankommt

 

Ein wichtiger Pitch steht bevor?

 

Vielleicht präsentierst du vor potenziellen Investoren.

Vor einem wichtigen Kunden.

Vor einer Geschäftsführung.

Vor einem Auswahlgremium.

Oder vor Menschen, deren Entscheidung für dein Vorhaben entscheidend ist.

Dann zählt mehr als eine schöne Präsentation.

Dein Gegenüber soll innerhalb kurzer Zeit verstehen:

Worum geht es?

Warum ist das relevant?

Weshalb lohnt es sich, genauer hinzusehen?

Warum bist du beziehungsweise seid ihr dafür die Richtigen?

Und:

Was soll jetzt geschehen?

Genau daran können wir gemeinsam arbeiten.

In einem individuellen 1:1-Sparring in Berlin oder online.

 

 

 

Ein Pitch ist verdichtete Entscheidungskommunikation

 

Bei einem guten Pitch geht es um Aufmerksamkeit.

Um Relevanz.

Um Vertrauen.

Und schließlich um eine Entscheidung.

Gerade Menschen, die tief in einem Thema stecken, verfügen häufig über enorm viel Wissen.

Das ist wertvoll.

Für den Pitch braucht dieses Wissen eine klare Richtung.

Welche Informationen gehören ins Zentrum?

Was interessiert die Entscheider besonders?

Welche Argumente tragen?

Welche Details stärken die Glaubwürdigkeit?

Welche Informationen können später folgen?

Aus vielen möglichen Botschaften entsteht so eine klare Geschichte.

 

 

 

Der Pitch-Kompass

 

Bei der Vorbereitung betrachte ich mit dir sechs zentrale Bereiche.

 

1. Ziel

Was soll durch den Pitch geschehen?

Ein Investment?

Ein Auftrag?

Eine Einladung zum nächsten Gespräch?

Eine strategische Partnerschaft?

Eine interne Entscheidung?

Je klarer das gewünschte Ergebnis, desto gezielter lässt sich der Pitch gestalten.

 

2. Entscheider

Wer sitzt dir gegenüber?

Was beschäftigt diese Menschen?

Welche Interessen haben sie?

Welche Erfahrungen bringen sie mit?

Welche Kriterien beeinflussen ihre Entscheidung?

Ein überzeugender Pitch beginnt mit der Perspektive der Menschen, die entscheiden.

 

3. Relevanz

Welches Problem löst dein Angebot?

Welche Chance eröffnet es?

Welche Veränderung ermöglicht es?

Und weshalb verdient das Thema gerade jetzt Aufmerksamkeit?

Hier entscheidet sich häufig, wie schnell dein Gegenüber innerlich einsteigt.

 

4. Differenzierung

Warum dieses Angebot?

Warum dieses Unternehmen?

Warum dieses Team?

Warum dieser Ansatz?

Eine überzeugende Positionierung macht den Unterschied erkennbar und verständlich.

 

5. Belege

Welche Zahlen, Erfahrungen, Referenzen, Ergebnisse oder Entwicklungen unterstützen deine Aussagen?

Glaubwürdigkeit entsteht durch eine gute Verbindung aus Geschichte und Substanz.

 

6. Entscheidung

Was soll dein Gegenüber am Ende tun?

Ein guter Pitch führt zu einem klaren nächsten Schritt.

 

 

 

Woran wir konkret arbeiten können

 

Du bringst deinen realen Pitch mit.

Wir arbeiten unmittelbar daran.

Zum Beispiel an:

  • Ziel und Strategie

  • Kernbotschaft

  • Positionierung

  • Argumentation

  • Dramaturgie und Storytelling

  • Verständlichkeit komplexer Inhalte

  • Nutzenargumentation

  • Einstieg und Schluss

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Umgang mit Einwänden

  • kritischen Fragen

  • Q&A-Situationen

  • souveränen Antworten

  • Probelauf und professionellem Feedback

Der Schwerpunkt richtet sich nach deiner konkreten Situation.

 

 

 

Gerade bei komplexen Produkten entscheidet der Fokus

 

Eine besondere Herausforderung entsteht bei innovativen, technischen oder wissenschaftlichen Angeboten.

Vielleicht kann dein Produkt sehr viel.

Vielleicht gibt es zahlreiche Anwendungsbereiche.

Vielleicht begeistert dich gerade diese Vielfalt.

Für Entscheider kann daraus eine andere Frage entstehen:

Wo liegt der größte Hebel?

Dann lohnt sich eine klare Priorisierung.

Welcher Anwendungsfall zeigt den Nutzen besonders überzeugend?

Wo besteht ein attraktiver Markt?

Wo gibt es bereits Belege?

Welche Anwendung lässt das Potenzial des gesamten Vorhabens erkennen?

Ein guter Pitch erklärt weniger.

Er macht das Entscheidende schneller sichtbar.

 

 

 

Vorbereitung eines Investorenpitchs

 

Bei einem Pitch vor Investoren kommen weitere Fragen hinzu.

Zum Beispiel:

Was ist die wirtschaftlich interessante Geschichte hinter dem Unternehmen?

Welcher Markt steht im Zentrum?

Welche Entwicklung ist bereits erkennbar?

Welche Meilensteine stehen bevor?

Was ermöglicht zusätzliches Kapital?

Welche Risiken werden Entscheider ansprechen?

Und weshalb ist gerade dieses Team geeignet, die nächsten Schritte erfolgreich umzusetzen?

Dabei betrachten wir die Kommunikation aus Sicht der Investoren und entwickeln daraus eine klare Argumentationslinie.

Der Schwerpunkt meiner Unterstützung liegt auf Strategie, Kommunikation, Positionierung und persönlicher Wirkung. Für rechtliche, steuerliche und finanztechnische Spezialfragen ergänzen entsprechende Fachleute das Team.

 

 

 

Der Probelauf: erfahren, wie dein Pitch tatsächlich wirkt

 

Eine der wertvollsten Phasen der Vorbereitung ist ein realistischer Probelauf.

Du präsentierst.

Ich höre und schaue aus der Perspektive deines Publikums.

Anschließend erhältst du konkrete Rückmeldung.

Was bleibt hängen?

Wo entsteht Interesse?

Welche Aussagen wirken besonders überzeugend?

Wo braucht die Argumentation mehr Klarheit?

Welche Fragen entstehen?

Wie wirkst du?

Und welche Veränderungen versprechen den größten Effekt?

Dann folgt der nächste Durchgang.

So wird aus theoretischer Vorbereitung praktische Sicherheit.

 

 

 

Kritische Fragen gehören zum Pitch

 

Viele wichtige Entscheidungen fallen während der Fragerunde.

Deshalb gehört auch sie zur Vorbereitung.

Wir können typische Fragen und Einwände sammeln und gemeinsam durchspielen.

Dabei geht es um mehr als perfekte Antworten.

Es geht um Klarheit unter Druck.

Um Präsenz.

Um gedankliche Beweglichkeit.

Und um die Fähigkeit, auch bei anspruchsvollen Fragen bei deiner Botschaft zu bleiben.

 

 

Wenn besonders viel auf dem Spiel steht

 

Manche Pitches haben eine besondere Tragweite.

Eine große Finanzierungsrunde.

Ein strategisch entscheidender Kunde.

Eine Präsentation vor Vorstand oder Aufsichtsrat.

Ein Unternehmensverkauf.

Eine bedeutende Partnerschaft.

Eine Situation mit erheblichen wirtschaftlichen, beruflichen oder öffentlichen Auswirkungen.

Dann lohnt sich ein umfassenderer Blick auf:

Entscheider.

Interessen.

Machtverhältnisse.

Argumentationslinien.

wahrscheinliche Widerstände.

kritische Situationen.

mögliche Szenarien.

und deine Wirkung im entscheidenden Moment.

Dafür gibt es meinen Rahmen:

→ EXECUTIVE SPARRING

Für konkrete Situationen mit hoher Tragweite.

 

 

 

Wie viel Vorbereitung ist sinnvoll?

 

Das hängt vom Pitch und vom aktuellen Stand ab.

Manchmal bringt bereits eine konzentrierte Sitzung von 60 oder 90 Minuten erhebliche Klarheit.

Bei umfangreicheren Vorhaben bietet sich eine Vorbereitung in mehreren Schritten an.

Zum Beispiel:

Strategie und Fokus klären.

Pitch entwickeln.

Probelauf durchführen.

Rückmeldungen einarbeiten.

Fragerunde simulieren.

Finalen Durchgang absolvieren.

Der Umfang folgt deinem tatsächlichen Bedarf.

 

 

 

Berlin und online

 

Viele Aspekte einer Pitch-Vorbereitung lassen sich online ausgesprochen effizient bearbeiten.

Wir können Präsentationen teilen.

Folien betrachten.

Formulierungen entwickeln.

Argumentationen prüfen.

Pitches proben.

Fragen simulieren.

Und Änderungen unmittelbar ausprobieren.

Für intensivere Auftrittsarbeit und bestimmte Probesituationen kann eine Sitzung in Berlin sinnvoll sein.

 

 

 

Wenn dein Pitch zählt

 

Du brauchst für einen überzeugenden Pitch weder möglichst viele Folien noch möglichst viele Argumente.

Du brauchst Klarheit darüber,

was dein Gegenüber verstehen soll,

was für diese Menschen relevant ist,

weshalb dein Angebot überzeugt

und welche Entscheidung du ermöglichen möchtest.

Dann entsteht aus Informationen eine Botschaft.

Aus einer Präsentation ein Gespräch.

Und aus Aufmerksamkeit möglicherweise eine Entscheidung.

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn ein wichtiger Pitch bevorsteht, beschreibe mir kurz:

  • Worum geht es?

  • Vor wem präsentierst du?

  • Was möchtest du erreichen?

  • Wann findet der Pitch statt?

  • Was ist bereits vorbereitet?

  • Wo siehst du aktuell die größte Herausforderung?

So können wir unsere gemeinsame Zeit direkt dort einsetzen, wo sie den größten Unterschied macht.

→ Pitch-Vorbereitung anfragen

Für Situationen mit besonders hoher wirtschaftlicher, beruflicher oder öffentlicher Tragweite:

→ EXECUTIVE SPARRING

 

Der nächste Schritt

 

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Mit diesen Tipps bauen Sie Ihren erfolgreichen Elevator Pitch. So können Sie Erfahrungen eines Unternehmensberaters für Start Ups nutzen und Elevator Pitching auf andere Bereiche übertragen. Tipps, Schritt-für-Schritt-Anleitung und häufige Fehler beachten.

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Persönlicher Elevator Pitch als Selbstvorstellung

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 26. Juni 2015
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #4334
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Ü:

Agenturpitch: Unterstützung durch Pitch-Coach in Berlin und online

Agenturpitch: Unterstützung durch Pitch-Coach in Berlin und online

Profis bereiten sich mit professioneller Unterstützung durch Pitch-Coaching vor

Agenturpitch

Agenturpitch

 

Ein Agenturpitch ist die von Auftraggebern am häufigsten gewählte Methoden, um sich für eine Agentur zu entscheiden. Professionelle Vorbereitung durch einen Pitch-Coach lohnt sich, denn Pitch-Coaching erhöht Ihre Chancen den Pitch zu gewinnen.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Was ist ein Agenturpitch?

 

Vereinfacht formuliert ist ein Agenturpitch eine Präsentation, mit der sich eine Agentur um einen Auftrag bewirbt. Genauer: Ein Agenturpitch ist die von Auftraggebern am häufigsten gewählte Methoden, um sich für eine Agentur zu entscheiden. Die Agenturen beteiligen sich daran, um einen bestimmten Etat des Kunden zu bedienen. Durch diese Form des Wettbewerbs soll die Wahl des besten Dienstleisters für die Betreuung eines Unternehmens erreicht werden.

Agenturpitches erfolgen besonders häufig für die Auswahl einer Werbeagentur, Mediaagentur, PR-Agentur, Internetagentur, Eventagentur oder Designagentur.

Je nach Erwartung investieren die Agenturen mehr oder weniger bewusst in die Qualität ihres Pitches. Zumindest in besonders wichtigen Fällen werden entsprechende Experten für die Vorbereitung hinzugezogen.

 

 

 

Briefing und Rebriefing

 

Das Briefing, als Grundlage der Aufgabenstellung, bildet die Grundlage für den Pitch. Es ist die wesentliche Schnittstelle zwischen dem Unternehmen und den Agenturen. Nach dem Erhalt des Briefings wird den Agenturen bei Bedarf eine Gelegenheit zum Rebriefing gegeben. Das Rebriefing dient dazu, um sicherzustellen, dass die Aufgabenstellung im Sinne des Unternehmens verstanden wurde.

 

 

 

Honorierung und Teilnahme

 

Agenturen gehen bei einem durchdachten Pitch in eine beachtliche Vorleistung und sollten das auch honoriert bekommen. Viele Agenturen nehmen an Pitches ohne Vergütung nicht mehr teil. Spätestens bei sehr umfangreicheren Pitches sollte für den Pitch ein Honorar vereinbart werden. Das Pitch-Honorar soll meist die technischen Kosten und Reisekosten sowie zumindest teilweise den Arbeitsaufwand für die Pitchvorbereitung abdecken. Etablierte Agenturen lehnen die Teilnahme an unbezahlten Pitches häufiger ab als jene, die noch in der Startphase sind.

Wenn ein Pitch nicht honoriert wird, dann weil auf die Belohnung verwiesen wird. Als Belohnung erhält die überzeugendste Agentur im Rahmen des Etats für den Zeitraum von meist mindestens ein oder zwei Jahre die daraufhin vergebenen Aufträge. Ob sich die Teilnahme unter solchen Voraussetzungen lohnt, ist eine genauere Betrachtung wert.

 

 

 

Probelauf

 

Meist wird bis zur letzten Minute an den Präsentationsfolien gefeilt und dann ist für ernsthafte Proben keine Zeit mehr. Schade, denn das ist einer der häufigsten Gründe, weshalb Präsentationen nicht die gewünschte Wirkung entfalten. Lesen Sie dazu den Artikel So probst du Reden und Präsentationen für mehr Sicherheit und Wirkung.

Unterstützung

 

Bei der Vorbereitung Ihres Agentur Pitch kann ich Sie auf spezielle Weise unterstützen. Nutzen Sie die zusätzliche Perspektive.

Den Umfang bestimmen Sie. Zumindest ein Probelauf mit professionellem Feedback solltest du sich und Ihrer Botschaft gönnen. Dann wissen Sie selbst, wie Sie und Ihr aufbereitetes Thema wirken, was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso wollen Sie erst im Anschluss an Ihren echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Zugegeben, eine solche professionelle Unterstützung hat ihren Preis. Sie wissen selbst am besten, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Im Gegensatz zu einer Ausgabe rentiert sich eine Investition.

Profitieren Sie vom Vorsprung. Das geht übrigens auch mit Sitzungen via Telefon oder mit Videounterstützung.

Übrigens leiden sehr viele Menschen bei ihren Präsentationen vor Publikum unter so intensivem Lampenfieber, dass ihre Überzeugungskraft deutlich hinter den Möglichkeiten bleibt. Schade, weil das mit entsprechender Hilfe nicht notwendig ist. Nur, für den Fall…

Wie wirkst du – und was würde den größten Unterschied machen?

 

Wie wirkst du mit deiner Präsentation, Rede oder deinem Auftritt auf andere?

Welche Botschaften kommen klar an?

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Und welche Veränderungen würden den größten Unterschied machen?

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Seit 1998 analysiere ich Reden und Präsentationen. Dabei verbinde ich meine Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing, Präsentationspraxis und persönlicher Wirkung.

Du erhältst eine klare Rückmeldung dazu,

  • was bereits gut funktioniert,
  • wie deine Botschaft beim Publikum ankommt,
  • wo Potenzial für mehr Klarheit und Wirkung liegt,
  • welche Veränderungen besonders lohnend sind
  • und wie du deinen Auftritt konkret weiterentwickeln kannst.

Bei einer anstehenden Rede oder Präsentation arbeiten wir unmittelbar an deinem realen Auftritt.

Wir können beispielsweise Botschaft, Dramaturgie, Sprache, Körpersprache, Stimme, Präsenz, Folien sowie den Umgang mit Fragen und Einwänden betrachten.

Der Vorteil eines Probelaufs ist einfach: Du erfährst vorher, was einen Unterschied machen kann – und kannst es noch nutzen.

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Ergänzende Artikel

 

P.S.

 

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Mit diesen Tipps bauen Sie Ihren erfolgreichen Elevator Pitch. So können Sie Erfahrungen eines Unternehmensberaters für Start Ups nutzen und Elevator Pitching auf andere Bereiche übertragen. Tipps, Schritt-für-Schritt-Anleitung und häufige Fehler beachten.

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Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
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29+ Präsentationstipps von Steve Jobs, Tim Cook und Co.

29+ Tipps: Dinge, die Sie als Redner von Apple lernen können

Apple-Keynotes und Präsentationstipps von Steve Jobs, Tim Cook und Co.
Apple-Keynote am 7. September 2016 - Präsentieren lernen von Apple, Steve Jobs, Tim Cook und Co.

Von Apple™-Keynotes, Steve Jobs, Tim Cook und Co. lernen.

 

Von diesen Präsentationstipps profitieren Sie auch ohne riesiges Budget.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Was Sie als Redner von Apple-Keynotes lernen können

 

Seit Steve Jobs 2007 das erste iPhone präsentierte, ist deutlich geworden, dass die Keynote selbst ein bedeutender Faktor für den Erfolg eines neuen Produktes ist. Sein Nachfolger Tim Cook orientiert sich am gleichen Stil. Die Ereignisse sind unterhaltsam, begeistern und sind für jeden gut verständlich. Schon Ewigkeiten vorher brodelt die Gerüchteküche, und am Tage der Keynote berichten unzählige Journalisten wie von einem Happening.

Es gibt meist mehrere Apple-Keynote Jahr. Auch, wer sich für Präsentationstechniken interessiert, kann bei diesen Gelegenheiten etwas lernen. Nicht alle rhetorischen Elemente sind hier perfekt oder stellen die einzige Art und Weise dar, wie sich präsentieren lässt. Doch sind die Redner aus Cupertino bestrebt, solche Gelegenheiten zu nutzen und bereit, dafür einen immensen Aufwand zu betreiben. Für sie hat sich das bisher sehr gelohnt. Obwohl das Verhältnis von Aufwand zu Nutzen den Wert von Präsentationen als Marketingelement bestätigt, ist es jenseits von Apple auch heute noch keine Selbstverständlichkeit, wie die vielen ermüdenden Präsentationen tagtäglich weltweit zeigen.

 

 

 

Weshalb lohnt es sich, die Keynotes anzusehen?

 

Während viele Zuschauer sich in erster Linie darauf freuen, dass ein neues iPhone und andere Produktneuerungen vorstellt werden, achten Leute wie ich darauf, wie das geschieht. Bisher war das Vorgehen hier seit Steve Jobs sehr kontinuierlich. Es hat sich ja auch bewährt. Doch braucht es nicht irgendwann auch neue Impulse? Also, ich werde sie mir auch zukünftig ansehen, zuhören und auswerten. Und Sie?

 

 

 

29+ Tipps für überzeugende Präsentationen

 

Apple hat immer ein Thema, das sich wie ein roter Faden durch die Präsentation zieht. So etwas hält die Zuschauer bei der Stange. Die Menschen mögen Heldengeschichten, deshalb ist ein Feindbild hilfreich. Das muss nicht immer ein Konkurrent sein, sondern kann auch eine Krankheit oder ein Problem sein. Es lohnt sich genau zu überlegen, was für das Publikum relevant ist. Zahlen, Daten, Fakten werden oft überbewertet. Statt eine Zahl nach der anderen in den Raum zu werfen, sollte sie in Beziehung gesetzt werden. Ein exzellentes Beispiel dafür lieferte der Slogan zum iPod mit „1000 Songs in deiner Tasche“, denn so etwas macht Zahlen greifbar. Wenn etwas auf das Wesentliche heruntergekocht wurde, kann die Essenz leichter weitergeben werden. Hoch lebe Twitter!

Selbst Kompliziertes lässt sich greifbar machen und das alles mit einer ordentlichen Portion Enthusiasmus. Es müssen ja nicht unbedingt die amerikanischen Superlative sein. Der Bundesbürger ist da etwas zurückhaltender. Enthusiasmus drückt sich am besten durch die entsprechende Körpersprache aus. Bleiben Sie dabei authentisch und locker.

Ganz wichtig sind prägnante Folien ohne Ballast. Auch da war Apple Vorbild und Wegbereiter. Viel zu häufig wird das ganze Redemanuskript auf die Folien gepackt. Das lässt sich dann vorlesen und das Publikum so lange quälen, bis es flüchtet oder einschläft.

Zu der seit Steve Jobs bei Apple üblichen Erfolgsrezeptur gehören:

1. Eine akribische Planung

 

Steve Jobs soll seine Präsentationen in allen Einzelheiten geplant haben und sich dabei an der Entwicklung von Filmen orientiert haben. Er griff zuerst zu Stift und Papier. Zufällen wollte er damit keinen Raum bieten. Also entwickelte er ein Storyboard und sicherte sich mit Geschichten die Aufmerksamkeit. So soll er bei der Entwicklung neuer Präsentationen nicht den weit verbreiteten Fehler gemacht haben von Anfang an direkt die Präsentationssoftware wie PowerPoint, Keynote oder Prezi zu verwenden. Er entwickelte seine Produktpräsentationen in einem dreistufigen Prozess, indem er sie zuerst aufschrieb, dann zeichnete und erst dann an die Gestaltung ging.

 

 

 

2. Ein Thema

 

„There is something in the air tonight“. Präsentationen profitieren von einem roten Faden. „Today Apple reinvents the phone.“

 

 

 

3. Storytelling

 

In seinen Präsentationen nutze Steve Jobs Ideen der Heldenreise mit Erinnerungseinblendungen als Struktur seiner Geschichten. So gibt es dort Helden und Bösewichte. Storytelling hat viele Formen.

 

 

 

4. Feindbild: Ein Held braucht einen Gegner

 

Helden brauchen Gegner, die der Welt Schwierigkeiten bereiten und nur der Held kann die Welt vor dem Bösewicht in Sicherheit bringen. So positionierte Steve Jobs Apple immer wieder.

Der Kleine tritt gegen den Großen an, David kämpft gegen Goliath, solche Geschichten liebt das Publikum. Erst war es IBM, dann Microsoft und nun Android; ein Held braucht Gegenspieler. Je bedrohlicher der Bösewicht, desto strahlender der Held. Die Anhänger der Marke Apple wurden so zu Mitstreitern. Mittlerweile ist Apple selbst ein Gigant und es wurde mit der Zeit immer schwieriger sich als David darzustellen.

 

Die Wir-gegen-die-Anderen-Strategie hat die folgenden Vorteile:

  • Anhänger statt Kunden
  • Hohe Loyalität
  • Kontroverser Gesprächsstoff
  • Identifikation
  • Markenbildung und -stärkung
  • Attraktivitätssteigerung

 

 

 

5. Reden über das, worauf es dem Publikum ankommt

 

Über jedes Produkt gäbe es tausend Dinge zu sagen. Dennoch konzentrieren sich die Keynotes auf wenige herausragende Eigenschaften. Was interessiert das Publikum tatsächlich, selbst wenn es das bis vor wenigen Augenblicken selbst noch nicht wusste? Die Anzahl der verbauten Transistoren ist es jedenfalls nicht. Produkteigenschaften, die ausführlich vorgestellt werden, lösen ein Problem, das die Zielgruppe hat. Je weniger die Menschen sich des Problems bisher bewusst sind, desto ausführlicher wird es erklärt. Mittels Analogien bekommen Zahlen und Statistiken einen Sinn. Wird über Technik gesprochen, dann vor allem, damit die Käufer darauf stolz sind. So werden aus den Käufern auch gleich die besten Verkäufer.

 

1,000 songs in your pocket.

 

 

 

6. Enthusiasmus

 

Alles ist „amazing“, „great“ und „incredible“. Steve Jobs vermittelte Leidenschaft und das Versprechen an etwas Besonderem teilzuhaben. Nicht nur bei eingefleischten Jüngern springt eine solche Begeisterung über.

Also; bitte etwas mehr Begeisterung! Wenn nicht mal Sie selbst überzeugt sind, wie wollen Sie dann die Zuhörer überzeugen und packen? Wählen Sie sich Themen, die Sie begeistern oder sorgen Sie dafür, dass sie Sie begeistern. Stanislavsky lässt grüßen. Begeisterung steckt an!

 

 

 

7. Übertreibung

 

Nicht nur Steve Jobs setzte auf Übertreibungen. Die Produkte bekommen eine Menge Lob. So manche Aussage geht über das üblicherweise Glaubhafte hinaus. Was andernorts zu viel wäre, wird von der Zielgruppe von Apple angenommen. Mit Hyperbeln und Häufungen wird bei solchen Präsentationen nicht gespart.

 

 

 

8. KISS

 

 

a. Folien

 

Noch heute stehen die Präsentationsfolien bei Apple-Keynotes im großen Kontrast zu den üblicherweise überfüllten Folien anderenorts. KISS – keep it small and simple!

Das Auge isst mit. Übersetzt auf die Gestaltung von Präsentationsfolien bedeutet das:

  • Ein neuer Gedanke bekommt eine eigene Folie.
  • Wenig Wörter
  • Besser als viel Text sind Grafiken als Abbild von Gedanken geeignet.
  • Möglichst nur ein grafisches Element je Folie.
  • Genügend Zeit, damit das Publikum die Folie erfassen kann.

 

Es hat sich langsam herumgesprochen. Gute Redner verwenden immer weniger Text und immer häufiger ausdrucksstarke Bilder.

 

 

b. Sprache

 

Apple erklärt die Dinge so einfach wie möglich. Sie verwenden einfache Sprache, geben den Dingen einfache Namen, die vermitteln, worum es geht: iPhone, Apple Pencil, iPad Pro als iPad für professionelle Nutzer, iPad mini… Sinnliche Beschreibungen statt trockenem Stoff. Je einfacher die Sprache, umso intensiver die Bilder bei den Empfängern, desto eher übernehmen diese die Botschaft.

 

 

 

9. Knackig formulieren

 

Apple lenkt mit jeder Keynote die öffentliche Diskussion über seine Produkte. Das geschieht sehr geschickt. Wer einfache und verständliche Formulierungen verwendet, wird eher zitiert. Und Twitter bevorzugt maximal 140 Zeichen. Solche Botschaften brauchen allerdings etwas mehr Vorbereitung als komplizierte.

 

 

 

10. Einprägsamkeit

 

In 1984, we introduced the Macintosh, it didn’t just change Apple, it changed the whole computer industry. In 2001, we introduced the first iPods, it didn’t just change the way we all listen to music, it changed the entire music industry.

Steve Jobs

 

Um die Botschaften einprägsamer zu machen, konzentrierte sich Steve Jobs nicht auf wesentliche Aspekte, sondern nutze beispielsweise Parallelismen. Mehrere Sätze oder Satzglieder werden grammatikalisch gleich formuliert, lediglich der Inhalt wird verändert. So hat es das Gehirn leichter, die Botschaft zu verstehen. Die Kernbotschaften werden eingängiger, einprägsamer und verständlicher.

 

 

 

11. One more thing!

 

Wie Inspektor Columbo drehte sich Steve Jobs gegen Ende nochmals um; “One more thing…” Anschließend wurden Produkte wie der iPod touch oder das MacBook Pro vorgestellt. Und genau diese Dinge blieben dann beim Publikum hängen. Überraschen Sie Ihr Publikum, liefern Sie mehr als es zu hoffen wagte.

 

 

 

12. Show

 

„Wir werden heute Geschichte schreiben!“ Präsentationen bei Apple sind wie eine gute Show. Es sind besondere Momente, die das Gefühl vermitteln, an einem besonderen Ereignis teilzunehmen. Sie bieten sowohl Spannung als auch Entspannung, Abwechslung, Übergänge und ein Finale. Für Abwechslung sorgen Demonstrationen, Musik, Videos, Wechsel der Redner und Gäste.

Bei eigenen Präsentationen können Sie Multimedia nutzen oder andere Personen zu Wort kommen lassen.

 

 

 

13. Locker bleiben

 

Trotz umfangreicher Vorbereitung kann es während einer Präsentation zu unerfreulichen Überraschungen kommen. Steve Jobs war in solchen Situationen meist locker. Dann hat er halt die Zeit bis zur Lösung dafür genutzt, noch einmal die wichtigsten Features zusammenzufassen. Wem es gelingt bei Problemen locker zu bleiben, Humor an den Tag zu legen und dann mit der Präsentation fortzufahren, der beeindruckt. Etwaige Probleme werden schnell vergessen, wenn nicht selbst nochmals darauf hingewiesen wird.

 

 

 

14. Ale guten Dinge sind DREI

 

Der Dreierregel ist bei Präsentationen von Apple häufig zu begegnen. Häufig wird in Einheiten von drei präsentiert. Drei Aspekte lassen sich von den meisten Menschen noch recht gut im Auge behalten. Mehr Dinge können schon weniger Menschen handhaben.

Gleich drei neue Produkte kündigt Jobs seinem auf der Macworld 2007 dem Publikum an: „ein iPod, der sich durch Berührung steuern lässt, dass zweite ist ein revolutionäres Mobiltelefon. Und das dritte ist ein bahnbrechendes Online-Kommunikationsgerät.“

Das Publikum jubelt, als die angeblichen drei neuen Produkte abwechselnd auf einer Kinoleinwand erscheinen

Steve Jobs, am 9. Januar 2007:

Well, today, we’re introducing three revolutionary products of this class.
The first one: is a widescreen iPod with touch controls.
The second: is a revolutionary mobile phone.
And the third is a breakthrough Internet communications device.
So, three things: a widescreen iPod with touch controls; a revolutionary mobile phone; and a breakthrough Internet communications device.
An iPod, a phone, and an Internet communicator. An iPod, a phone … Are you getting it?
These are not three separate devices, this is one device, and we are calling it iPhone.

 

„Wir nennen es iPhone“ Einen iPod mit Touchscreen, ein Mobiltelefon sowie einen Internet-Kommunikator vereint im ersten iPhone.

 

 

 

15. Üben, üben, üben

 

Wer sich einige der vielen Präsentationen von Steve Jobs bei YouTube anschaut, der wird feststellen, dass er seine rhetorischen Fähigkeiten im Laufe der Zeit erheblich gesteigert hat.

Seine Präsentationen wirkten deshalb so leicht und ungezwungen, weil er sie wieder und wieder geprobt hat und sich deswegen sicher fühlte. Nicht nur Steve Jobs hat immensen Aufwand betrieben, um bei Veranstaltungen so locker zu wirken.

Lassen Sie sich dabei unterstützen.

 

 

 

16. bis 29. Techniken

 

Immer wieder und wieder aufmerksam die Keynotes von Apple™ zu analysieren führt zu weiteren interessanten Erkenntnissen. Weitere sehr wirksame Techniken, die nicht so auffällig sind, erfahren Sie im Einzel- oder im Gruppentraining Rhetorik & Präsentation III.

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

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Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

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Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
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Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Dran bleiben: Gather round. Auch die Welt dreht sich weiter!

 

Apple lädt ein, mehrmals im Jahr. Der Nutzer in mir sich interessiert sich dabei auch für die technischen Neuerungen, die es hoffentlich zu sehen gibt. Ansonsten widme ich mich als Berater für Präsentationen der Art und Weise, wie präsentiert wird und den Marketingstrategien.

Den einen magischen Trick gibt es nicht. Es geht wesentlich um die Identifikation, die sich bei so einer Veranstaltung bildet oder halt auch nicht. Menschen wollen Teil einer Gruppe sein, eines Stammes, möglichst eines glorreichen. Menschen wollen von Teil von etwas Großem sein. Da machen wir uns dann auch gerne mal etwas vor, den im Ernst: Bin ich wirklich kreativer mit einem Mac? Vermutlich nicht. Es fühlt sich jedoch so an, als wäre ich dem Ideal meines besten Selbst mit meinem MacBook pro etwas näher, als würde ich Teil von etwas Großen werden. Das gelingt im Übrigen auch anderen Unternehmen hervorragend, wie beispielsweise Adobe. Die sind mittlerweile in mancher Hinsicht Apple sogar etwas voraus.

 

 

 

Was hat sich seit Steve Jobs getan?

 

Steve Jobs hatte mit seiner Art der Präsentation die Latte für solche Ereignisse höher gehängt. Gerade Unternehmenspräsentationen in Deutschland sind davon meist noch meilenweit entfernt. Nun sind seine Nachfolger und insbesondere Tim Cook eine Weile dabei. Was hat sich seitdem getan?

Heute nutzen Tim Cook und seine Mitstreiter die Bühne, um Produkte, wie die neuen iPhones und Services zu präsentieren. Für Apple ist es der wichtigste Moment des Jahres, und entsprechenden Aufwand betreiben sie damit es wieder ein Erfolg wird. Gebannt schauen sich dann viele Menschen, wie ich, live die Show im Internet an. Das Popcorn steht bereit, das iPad für die Niederschrift der Analyse auch.

 

 

 

Für Apple lohnt es sich

 

Apple weiß, weshalb dieser Aufwand betrieben wird. Im Gegensatz zu vielen deutschen Unternehmen hat Apple verstanden, wie wichtig eine Keynote als Mittel des Marketings ist. Bei einer guten Präsentation steht nicht nur das Was – in dem Fall die neuen Produkte – im Vordergrund, sondern auch das Wie. Die Shows sind live und sie prägen das Image des Gastgebers entscheidend. Hier geht es um Glaubwürdigkeit, und die wird im Zeitalter von Influencern und Co. immer wichtiger. Klassische Werbung zieht immer weniger.

Die Strategie scheint aufzugehen, die Marke Apple ist kostbarer als je zuvor. Apple versteht es wie nur wenige andere Unternehmen, die Geschichten um sie herum zu beeinflussen. Sie bringen ihre Botschaften knackig auf den Punkt und sorgen dafür, dass alles gut zitierbar ist. Apple könnte bei einem neuen iPhone tausend Details erwähnen, doch sie konzentrieren sich meist bewusst auf drei, vier emotionale Aspekte. Die Leute aus Cupertino haben verstanden, dass mit einer Präsentation nicht in erster Linie um Informationen weitergibt, sondern sie mit Bedeutung verknüpft.

 

 

 

Ein großer Unterschied, zu deutschen Unternehmen

 

Deutsche Unternehmen versuchen meist, so viele Informationen wie möglich in einer Präsentation unterzubringen, zu stopfen und schließlich zu überfrachten. Dass so etwas nicht gut beim Publikum ankommt, scheint niemanden zu interessieren. Es ist wie bei Dinner vor One: The same procedure as every year, James!

Messe und Co. sind deutschen Unternehmen noch immer deutlich wichtiger. Sie sehen, trotz der Erfahrungen von Firmen wie Apple, in ihren Präsentationen nicht den Stellenwert, den sie haben könnten.

Die meisten Präsentationen sind immer hierzulande noch sehr traditionell aufgebaut. Präsentationen werden nicht als Mittel des Marketings betrachtet. Entsprechend fehlen Strategien, Dramaturgie und die Bereitschaft akribische Planung und Vorbereitung. Meist müssen sich die Redner selbst vorbereiten. Im besten Fall wird mal ein Probelauf vor Ort gemacht, und dann nicht einmal mit professionellem Feedback. Es ist ein Jammer, wie viel Potenzial da verschenkt wird. Von Apple heißt es, sie mieten den Veranstaltungsort eine Woche vorher und machen zahlreiche Probeläufe. Da wird nichts dem Zufall überlassen.

 

 

 

Lässt sich das übertragen?

 

Ich würde schon mehrmals gefragt, ob beispielsweise Siemens auch nur einen Kühlschrank mehr verkaufen würde, wenn sie aufwendigere Präsentationen ins Internet übertragen würden.

Meine Antwort lautet; es kommt ganz auf die jeweilige Zielgruppe an. Wenn ein Produkt mit Identifikation verbunden ist, jedenfalls „Ja!“. Die Herausforderung besteht darin, herauszufinden, wie diese Identifikation erzeugt werden kann. Wer sich mit einem Produkt identifiziert, hat wenig Interesse als Kunde zu einem Mitbewerber abzuwandern.

Es geht ja nicht primär darum, Sachen zu verkaufen, sondern einen Sog zu erzeugen. Das macht Apple sehr geschickt. Asche über mein Haupt: Selbst wer, wie ich, schon ein iPhone besitzt, hat nach der Präsentation häufig das Gefühl, das eigene Modell sei veraltet. Es gelingt ihnen, eine Begierde zu erzeugen, von der wir vor wenige Minuten noch nicht wussten, dass wir sie haben. Mal schauen, was ich mir diesmal bestellt, um die mir gerade noch unbekannten Bedürfnisse zu befriedigen.

 

 

 

Entwicklung

 

Apples Präsentationen sind sehr gut. Aus meiner Sicht traben sie aber seit Jahren auf der Stelle. Es gab hier und da einige Veränderungen, die aber nicht wesentlich waren.

Es fehlt mittlerweile irgendwie der Charme des Underdogs. Apple profitierte schließlich lange vom Mythos David gegen Goliath. Mittlerweile ist Apple selbst das wertvollste Unternehmen der Welt. Da ist diese Strategie nicht mehr glaubhaft. Es wird Zeit, dass Apple neue Akzente setzt.

Apples Produkte sind immer noch gut, ich erfreue mich an einigen davon. Aber dieses Gefühl, Teil von etwas Großem zu sein, das läuft sich bei Apple aus.

 

 

 

Tim Cook

 

Tim Cook ist seit 2011 Chef von Apple und prägt damit das Image des Konzerns. Ich finde, Tim Cook macht seine Sache gut und er vermittelt glaubhaft die Rolle des Anführers. Ab und zu erzählt er dann auch etwas Privates in den Medien und profiliert sich damit als jemand, der eine Meinung hat. Das ist heutzutage sehr wichtig. Dass er keine Rampensau ist, finde ich eher sympathisch.

 

 

 

Die Menschen auf der Bühne

 

Bei einigen der Menschen, die neben Tim Cook auf der Bühne stehen, fehlt mir etwas, dass ich nur bedingt benennen kann. Craig Federighi, dem Software-Chef, nehme ich ab, was er sagt. Er hat Ausstrahlung. Einige andere Redner scheinen sich aber auf der großen Bühne nicht wohlzufühlen. Nicht jedem Redner beziehungsweise jeder Rednerin gelingt es sich mit dem Publikum zu verbinden. Das ist in den letzten Jahren eher schlechter als besser geworden.

Mir wirkt das zu oft zu sehr auswendig gelernt und unter Druck abgeleiert zu werden. Von Steve Jobs heißt es auch, er hätte sich akribisch vorbereitet. Dennoch konnte er auch sauer werden. Er hat auf der Bühne schonmal das Publikum beschimpft – das ließ ihn als Menschen echt wirken. Ich würde jedem auf der Bühne raten, sich wieder daran zu erinnern, warum er dort steht und was ihn begeistert.

Ich meine damit echten Enthusiasmus und nicht den üblichen Gebrauch von Superlativen. Bei Apple ist alles „amazing“ und „magical“. Mit diesen Formulierungen soll die Begeisterung auf die Zuschauer überspringen. Das funktioniert, aber mit abnehmender Tendenz. Irgendwann muss sich auch Apple etwas Neues einfallen lassen, um auch bei Präsentationen vorne zu bleiben. Das Unternehmen hat genug Potenzial, immer mehr wert zu werden. Aber sie verschenken aus meiner Sicht etwas.

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?

Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.

Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:

  • Ziel und Kernbotschaft

  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

→ Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

Probelauf und professionelles Feedback

 

Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?

Ein Probelauf macht genau das sichtbar.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

Wie wirkst du – und was würde den größten Unterschied machen?

 

Wie wirkst du mit deiner Präsentation, Rede oder deinem Auftritt auf andere?

Welche Botschaften kommen klar an?

Wo entsteht Präsenz?

Wo verliert die Wirkung an Kraft?

Und welche Veränderungen würden den größten Unterschied machen?

Ein Probelauf mit professionellem Feedback schafft dafür eine gute Grundlage.

Seit 1998 analysiere ich Reden und Präsentationen. Dabei verbinde ich meine Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing, Präsentationspraxis und persönlicher Wirkung.

Du erhältst eine klare Rückmeldung dazu,

  • was bereits gut funktioniert,
  • wie deine Botschaft beim Publikum ankommt,
  • wo Potenzial für mehr Klarheit und Wirkung liegt,
  • welche Veränderungen besonders lohnend sind
  • und wie du deinen Auftritt konkret weiterentwickeln kannst.

Bei einer anstehenden Rede oder Präsentation arbeiten wir unmittelbar an deinem realen Auftritt.

Wir können beispielsweise Botschaft, Dramaturgie, Sprache, Körpersprache, Stimme, Präsenz, Folien sowie den Umgang mit Fragen und Einwänden betrachten.

Der Vorteil eines Probelaufs ist einfach: Du erfährst vorher, was einen Unterschied machen kann – und kannst es noch nutzen.

Auch eine einzelne konzentrierte Sitzung kann bereits wertvolle Hinweise liefern.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

P.S.

 

Welche rhetorischen Mittel werden bei der Keynote eingesetzt? Wird es Tim Cook und Co. auch zukünftig gelingen, zu überzeugen? Hat Tim Cook den Schatten von Steve Jobs verlassen und kann er den Vorwurf entkräften, es fehle ihm an Visionen? Wird es gelingen das Publikum zu begeistern? Wie haben sich Craig FederighiJonathan Ive und Co. entwickelt? Gibt es eine überzeugende Botschaft? Was bleibt, wenn Cook am Ende sagt; „Thanks for joining us!“? Fragen über Fragen.

Viel Spaß!

Artikel zu Rhetorik, Reden und Präsentationen

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Dieser Artikel ist der Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 4. September 2016
Überarbeitung: 4. Februar 2020
AN: #43329

Was darf die Vorbereitung einer Präsentation kosten, welcher Aufwand ist gerechtfertigt?

Was darf die Vorbereitung einer Präsentation kosten, welcher Aufwand ist gerechtfertigt?

Das Verhältnis von Nutzen zu Aufwand
Was darf die Vorbereitung einer Präsentation kosten, welcher Aufwand ist gerechtfertigt?

Investition in Reden und Präsentationen

 

Wenn Sie etwas von einer Redegelegenheit erwarten, dann lohnt sich eine entsprechende Vorbereitung. Oft kann mit einer überzeugenden Präsentation sehr viel erreicht werden und entsprechende Investitionen lohnen sich. Nur, wie groß darf die Investition sein?

Nett oder bemerkenswert? Wie wollen Sie Ihre Rede bzw. Präsentation?

 

Wir sind in Deutschland nicht gerade anspruchsvoll, wenn es um die Qualität von Redebeiträgen geht. Wir scheinen eine gewisse Bereitschaft zur Leidensfähigkeit zu haben. Wie bevorzugen Sie es?

Erträglich, nett, ganz in Ordnung oder beeindruckend? Wie wollen Sie Ihre Rede bzw. Präsentation? Wie so oft ist das eine Frage von Bedeutung, Aufwand, Chancen und Risiken. Investitionen erfordern durchdachte Entscheidungen. Weshalb mehr leisten als notwendig?

 

 

 

Wie wäre es mit einer bemerkenswerten Rede?

 

Bei einer guten Präsentation wird ein Thema inhaltlich so interessant aufbereitet und vorgetragen, dass es von vielen Seiten betrachtet werden kann. So wird eine Präsentation das Publikum nicht nur unterhaltsam informieren, sondern auch inspirieren und einen Mehrwert liefern.

Einen großen Anteil der Faszination besonderer Präsentationen basiert darauf, dass engagierte Redner überdurchschnittlich großen Aufwand bei der Vorbereitung Ihres Beitrags leisten.

Manche Redner konzentrieren sich auf der Bühne darauf, selbst besonders gut dazustehen und bedienen so ihr Ego. Wirklich gute Redner machen auf andere Weise einen oft viel besseren Eindruck. Ihr wesentliches Ziel ist es, den Nutzen und die Erfahrung für die Teilnehmer im Publikum so hoch wie möglich zu gestalten. Dafür sind sie bereit Ihren Beitrag zu leisten und die Voraussetzungen zu schaffen.

 

 

 

Der Aufwand für die Vorbereitung von Präsentationen

 

Zahlreiche Quellen beschreiben mittlerweile, mit welchem Aufwand Präsentationen beispielsweise bei den Keynotes von Apple vorbereitet werden. Die immensen Investitionen in Zeit und finanzielle Mittel haben sich dort ausgezahlt.

Nicht jedem von uns stehen solche Mittel zur Verfügung, wobei ich es mir gerade bei der grafischen Aufbereitung meiner Präsentationen mitunter wünsche. Wobei Investitionen ja im Verhältnis von Aufwand zu Ergebnis bewertet werden.

Welcher Aufwand sich bei eigenen Präsentationen lohnt, ist individuell zu beantworten. Doch, wenn Sie etwas von einer Präsentation erwarten, mit einer überzeugenden Präsentation kann sehr viel erreicht werden, lohnt sich eine entsprechende Vorbereitung.

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

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  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

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→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

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Probelauf und professionelles Feedback

 

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Wie wirkst du in Reden und Präsentationen, was sind deine Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

 

 

 

 

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 11. Mai 2007
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #32314
K: CNB
Ü:

Wie Sie eine Präsentation erstellen, die sogar Einzelhändler überzeugt

Wie Sie eine Präsentation erstellen, die sogar Einzelhändler überzeugt




Wenn Sie schon einmal mit Einkäufern im Einzelhandel zusammengearbeitet haben, wissen Sie, dass diese eine Herausforderung sein können. Auch, wenn Sie nicht mit Einkäufern im Einzelhandel arbeiten, lesen Sie weiter, denn Sie können diese Tipps auch auf die herausforderndsten Präsentationen in Ihrer Branche anwenden.


 

 

5 Präsentationstipps für verkaufsfördernde Präsentationen mit Einzelhändlern

 

Es folgen 5 Präsentationstipps für verkaufsfördernde Präsentationen mit Einzelhändlern.

 

 




1. Vorbereitung, Vorbereitung, Vorbereitung

 

Erwarten Sie sich von Präsentation vor einem Einzelhändler etwas, dann investieren Sie entsprechend in die Gelegenheit. Nehmen Sie sich Zeit, um die Struktur und den Plan für alle Ihre Geschäftspräsentationen auszuarbeiten. Arbeiten Sie nicht einfach die PowerPoint-Präsentation ab.

Lernen Sie die Menschen kennen, vor denen Sie präsentieren, was sie mögen oder nicht mögen. Verstehen Sie die Endverbraucher, die Kunden Ihrer Kunden. Überlegen Sie, wonach wer sucht. Stellen Sie sicher, dass Sie wissen, welche Produkte der Einzelhändler derzeit vorrätig hat, und zeigen Sie auf, weshalb Ihr Produkt anders und vorteilhaft ist. Und obwohl es anders ist, solltest du überlegen, wo es in das aktuelle Sortiment des Einzelhändlers passt.

 

 

 

2. Konzentrieren Sie sich auf Lösungen



Verstehen Sie, was Ihr Publikum braucht und machen Sie es Einkäufern leicht. Einkäufer, die für ein Einzelhandelsunternehmen arbeiten, haben eine enorme Aufgabe und sehen oft eine Vielzahl von Geschäftsangeboten. Geben Sie ihnen alle Informationen, die sie brauchen, um die Entscheidungsfindung zu erleichtern und den Druck von ihnen zu nehmen. Machen Sie ihnen das Leben leichter, erledigen Sie ihre Hausaufgaben für sie und bieten Sie ihnen Lösungen für ihre Probleme an. Suchen Sie nach Win-Win-Lösungen.

 

 

 


3. Seien Sie selbstbewusst, wenn Sie über Ihr Produkt und Ihre Wettbewerber sprechen


Es ist Ihr Produkt, also ist es sehr wahrscheinlich, dass Sie es besser kennen als die meisten. Seien Sie selbstbewusst in Ihrem Wissen, aber vermeiden Sie interne Abkürzungen. Stellen Sie sicher, dass Sie auch Ihre Mitbewerber und Ihre Kategorie oder Branche kennen. Einkäufer wollen, dass Sie in Ihrer Unternehmenspräsentation zeigen, dass Sie die Herausforderungen und Vorteile aus deren Sicht verstehen. Wenn Sie nervös und ängstlich sind, riecht man das schon von weitem. Ihre Glaubwürdigkeit ist grundlegend.

 

 



4. Seien Sie flexibel, passen Sie sich der jeweiligen Situation an


Manchmal müssen Sie Ihre Präsentation vielleicht auf unkonventionelle Weise halten. Verlassen Sie sich also nicht auf PowerPoint oder Technik, seien Sie immer bereit, Ihre Geschäftspräsentationen überall zu halten.

 

 



5. Seien Sie sich über die nächsten Schritte im Klaren

 

Menschen im Verkauf wird beigebracht, unbedingt zum Abschluss zu kommen. Ob Sie es nun so formulieren oder nicht, es ist immer gut zu wissen, wo Sie und der Käufer gerade stehen. Sie sollten sich ein Bild von seinen Gedanken und sogar von seinen Einwänden machen. Der beste Ort, um auf Einwände einzugehen, ist fast immer im Raum. Oft handelt es sich um einen Prozess mit mehreren Präsentationen, daher solltest du sich über die nächsten Schritte, den Zeitplan und die Zuständigkeit für jeden Schritt im Klaren sein.

 

 

 

Welchen Einfluss die Vorstellung des iPhones auf Ihre Präsentationen hat

Wie die Vorstellung des iPhones die Ansprüche an Präsentationen veränderte

Heute wird Apple das Telefon neu erfinden und wir nennen es iPhone. (Steve Jobs)
10 Jahre iPhone, ja und? …. Karsten Noack

Wie die Vorstellung des iPhones Präsentationen verändert hat

 

Am 9. Januar 2007 präsentierte Steve Jobs im Moscone Center von San Francisco für Apple das erste iPhone. Die Keynote war ein Meilenstein, auch für Präsentationen. Was gibt es zu lernen?

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

10 Jahre iPhone, ja und?

 

Heute wird Apple das Telefon neu erfinden und wir nennen es iPhone.

Steve Jobs

 

Vor zehn Jahren, am 9. Januar 2007 präsentierte Steve Jobs im Moscone Center von San Francisco für Apple das erste iPhone. Ein Gerät, mit dem telefoniert und Musik gehört, fotografiert und im Internet gesurft wird. Für manche Menschen war das revolutionär, und für andere schon damals kalter Kaffee. So richtig neu war das zumindest technisch nicht wirklich. „Voraussagen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen.“, meinte Niels Bohr unabhängig vom iPhone. Ich war auch nicht sehr enthusiastisch. Was sehr viele unterschätzt haben; das Marketing von Apple machte den wesentlichsten Unterschied.

 

Das iPhone ist, als ob man sein Leben in der Tasche hat.

Steve Jobs

 

Ein Leben ohne Smartphone ist heute für viele fast undenkbar. Mittlerweile haben wir uns weitgehend an den Assistenten in der Hand gewöhnt und Datenschutzbedenken schwellen nur noch vereinzelt auf.

Die damalige Vorstellung hat auch hinsichtlich der Präsentation noch immer in einiger Hinsicht Vorbildcharakter. Alles sah so schön locker aus. Doch das war es bei weitem nicht. Die umfangreichen Vorbereitungen der Keynote waren streng geheim. Um zu proben und hinter den Kulissen sämtliche Technik unterzubringen, wurde schon über eine Woche vorher das Moscone Center gemietet. Damit nur nichts nach draußen dringt, wurde alles rund um die Uhr bewacht. Zugang hatten nur Personen, die auf einer von Steve Jobs abgesegneten Zugangsliste standen und einen entsprechenden Ausweis vorweisen konnten.

The New York Times Magazine schreibt genauer, was dort damals vor sich ging. Der englischsprachige Artikel And Then Steve Said, ‘Let There Be an iPhone’ (externer Link) gibt Einblicke.

Die komplette Präsentation des iPhone 2007 finden Sie hier (externer Link zu YouTube):

 

 

 

Und die Moral?

 

Auch, wenn noch immer viele Redner und Entscheider Präsentationen als Mittel des Marketings unterschätzen, hat diese Keynote die Latte deutlich höher gelegt. Einblicke finden Sie im Artikel 11 Dinge, die es für Redner von Apple zu lernen gibt.

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

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Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Wie wirkst du in Reden und Präsentationen, was sind deine Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

 

 

 

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 01. Mai 2016
Überarbeitung: 10. November 2020
Englische Version:
AN: #328
K: CNB
Ü: