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10 Tipps für den Expertenstatus

10 Wege zum Expertenstatus

Authentisches Selbstmarketing für Spezialisten
Tipps für den Expertenstatus

Expertenstatus

 

Ein Expertenstatus hilft. Experten sind in ihrer Branche gefragter. Weshalb? Weil Kunden sich lieber von jemandem helfen lassen, der weiß, wovon er spricht. Wer als Expertin oder Experte bestehen will, bleibt am Ball und baut den Abstand aus. Und das sowohl bei den Erfahrungen als auch beim Marketing. Hier erfahren Sie wie Sie sich Ihren verdienten Expertenstatus erarbeiten.

 

 

 

Überblick

 

Video

10 Tipps für den Expertenstatus

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Sind Sie ein Experte?

 

Drei Dinge machen einen guten Meister:
Wissen, Können und Wollen!

Sprichwort

 

 

 

Wozu Expertenstatus?

 

Der Expertenstatus hilft. Experten sind in ihrer Branche gefragter. Weshalb?

Von wegen ein Experte ist nur jemand, der ein Problem für jede Lösung hat. Tatsächlich sind Experten Problemversteher und Problemlöser in einer Person. Dem Profi gelingt, was der Laie sich wünscht. Egal in welcher Branche – als Experte wahrgenommen zu werden, bringt mehr Bekanntheit, mehr Kunden und Möglichkeiten, sich professionell weiterzuentwickeln. Dass wiederum stärkt den Expertenstatus, woraus …. 
Da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich. Endlich einmal ein begrüßenswerter Kreislauf!

 

Vorteile des Expertenstatus:

  • Es macht mehr Spaß in etwas Meisterschaft zu erlangen und zu erhalten
  • Höhere Honorare, bessere Verhandlungsposition
  • Schneller mit weniger Aufwand durch relevante Erfahrungen
  • Höheres Ansehen, mehr Vertrauen, weniger relevanter Wettbewerb
  • Kooperationen: Netzwerke mit anderen anerkannten Experten
  • Mehr hochkarätige Empfehlungen
  • Interessantere und herausforderndere Aufträge

 

 

 

Wer ist ein Experte?

 

Es ist leichter zehntausend Dinge zu studieren, als in einem Fach Meister zu sein.

Chinesisches Sprichwort

 

Es gibt recht unterschiedlich hohe Messlatten bei der Bewertung, ob jemand Experte ist oder nicht – von „nenn-dich-doch-einfach-so“ bis sehr anspruchsvoll.

 

Hinweise für einen Expertenstatus:

  • Sie wissen deutlich mehr über Ihren Bereich, als ein belesener Amateur.
  • Sie haben von Kunden für Ihre Produkte und Dienstleistungen zahlreiche positive Rückmeldungen erhalten.
  • Sie waren in Ihrem Fachgebiet schon häufiger in den Medien.
  • Sie haben zu Ihrem Themenbereich schon Vorträge vor relevantem Publikum gehalten.
  • Sie haben einen relevanten Abschluss oder eine Zusatzqualifikation und umfangreiche Praxiserfahrung.
  • Sie haben ein Fachbuch veröffentlicht.
  • Sie sind in Ihrer Spezialisierung tatsächlich besser als die Masse Ihrer Wettbewerber.

 

 

 

Tacheles

 

Im Vergleich zu den vielen Zeitgenossen, die sich als Experten bezeichnen, gibt es wenig tatsächliche Experten. Gerade in letzter Zeit ist die Ermutigung, sich doch großzügig als Experte zu bezeichnen, allerorten zu hören. Experte – genau wie Coach, Berater, Trainer – ist ja kein geschützter Begriff. Also macht es ja auch nichts, ihn zu beanspruchen. So drucken das selbst viele Berufseinsteiger gerne auf Visitenkarte und Internetdarstellung. Nicht nur Papier ist geduldig! Weder ein Wochenendkurs noch eine zweijährige Weiterbildung mit ein paar verteilten Wochenenden machen einen Experten.

Was einen Experten ausmacht, sind die außergewöhnlichen Kenntnisse und Fertigkeiten. Ja, da sind einige Anbieter anderer Meinung. Aus deren Sicht verständlich, schließlich wollen die ja auch auf Teufel komm raus an Menschen mit Sehnsüchten verkaufen. So werden in Besorgnis erregendem Umfang schicke Zertifikate mit wohlklingenden Bezeichnungen verkauft. Ob das schließlich auch einen Nutzen hat, muss oft nicht interessieren. Nachdem genug Erde verbrannt ist, ziehen sie weiter. Aus den Augen aus dem Sinn. Die vielen Fast-Food-Experten werkeln dann noch so lange, bis wieder eine Branche am Boden liegt. Deren Kunden machen dann zukünftig einen Bogen um nur andeutungsweise ähnlich klingende Angebote.

 

 

 

Trauerspiel oder echter Einsatz

 

 

Mancher zum Meister sich erklärt, dem niemals Handwerk ward gelehrt.

Sebastian Brant

 

Wer auf diese Weise ans Werk geht, tut weder sich noch den Mitmenschen einen Gefallen. Nicht einmal dann, wenn für die Liebhaberei ohne ernsthafte Gewinnerzielungsabsicht kein Geld verlangt wird. Qualität ist nicht Kür, sondern Pflicht! Wer nicht bereit ist den Expertenstatus verdient zu erhalten und zu behalten, der so tut als ob, der neppt. Punkt-um!

Dabei ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Es braucht also Zeit, Gelegenheit, Mittel und die Bereitschaft sich dem Ziel stetig zu widmen. Der Weg zum echten Experten dauert und erfordert Aufwand. Das klingt nicht nachdem, was viele auf der Suche nach Betätigung hören wollen. Doch genau so ist es!

Es gibt allerdings auch das andere Phänomen; Menschen mit hervorragenden Kenntnissen und Fähigkeiten, die sich nicht verkaufen können oder wollen. Und bei denen lohnt es sich dafür zu sorgen, dass die relevanten Zielgruppen davon erfahren.

 

 

 

Positionierung und Persönlichkeit

 

Um vom Expertenstatus zu profitieren, um mehr Bekanntheit und mehr Kunden zu gewinnen ist es wichtig sich zu positionieren.

Ideal ist es sich vom Wettbewerb abzuheben und den Vorteil für Auftraggeber zu verdeutlichen. Heute ist das allerdings so eine Sache mit der Einzigartigkeit. Im Zeitalter des Copy&Paste werden nicht nur Informationen und Formulierungen, sondern auch schon mal eine ganze Homepage kopiert. Dabei werden oft noch nicht einmal die wesentlichsten Anpassungen gemacht. So ist das mit der Einzigartigkeit nicht so einfach.

Am individuellsten und schwierigsten zu kopieren, ist die individuelle Persönlichkeit. Auch hier können andere behaupten, es wäre bei Ihnen genauso. Aber der persönliche Kontakt klärt das dann zumindest.

Mittels authentischem Selbstmarketing gilt es der Zielgruppe zu verdeutlichen, mit wem Sie es zu tun hat. Die viel beschworenen Marketingerfolgsgaranten wie der USP (Unique Selling Proposal – Einzigartiges Verkaufsargument) liefern hier oft nicht die Wirkung, die in der Fachliteratur so gerne gefeiert wird. Es lässt sich nicht alles 1 : 1 von Konsumgütern auf das Selbstmarketing von Menschen übertragen. Hier ist nicht immer alles so einfach greifbar und auf einen Punkt zu reduzieren. Es lohnt sich zwar trotzdem es anzustreben, es geht hier aber meist nicht um einen knackigen Slogan, als vielmehr die stetige Feinabstimmung. Zeigen, statt behaupten.

 

 

 

Was keiner weiß, macht keinen heiß

 

Expertenstatus braucht Kommunikation: Die Zielgruppe sollte erfahren, welche Kompetenz sie vor sich hat. Ohne Kommunikation hilft der gesamte Expertenstatus nichts. Nur wie?

Viele schwärmen; etwas Besseres als soziale Medien gibt es nicht. Aber was bedeutet das genau? Und genügt das wirklich? Etwas twittern und alles wird gut? Tatsächlich ist es schon etwas aufwendiger. Schließlich wollen in vielen Bereichen heute mehr Leute gehört werden, als Zuhörer vorhanden sind. Alle auf der Bühne und keiner mehr im Publikum?

Patentrezepte klingen gut, halten aber selten, was sie versprechen. Vieles, das gestern noch deutliche Wirkung gezeigt hat, ist heute so selbstverständlich, dass die realistische Entscheidung für die Teilnahme nicht mehr von Vorteilen motiviert wird, sondern von den Nachteilen, nicht mit dabei zu sein. So ist das oft mit einem Hype. Wenn er gefeiert wird, ist sein Höhepunkt auch schon überschritten. Wer uniform der Masse folgt, geht in ihr unter.

So oder so: Punktueller Aktionismus bringt wenig. Es braucht eine strategische und systematische Vorgehensweise. Die Kommunikation muss kontinuierlich erfolgen, denn Menschen vergessen nun einmal schnell. Also ran ans Werk:

10 Tipps für den Expertenstatus

 

Hier folgt ein Überblick der beliebtesten Methoden für eine kontinuierliche Kommunikation des Expertenstatus. Tatsächlich gibt es sehr viele Wege, um das besondere Angebot sichtbar zu machen. Der einseitige Blick auf das Internet versperrt mitunter den Blick auf die anderen klassischen Marketingwerkzeuge.

 

 

 

1. Publizieren

 

Der Klassiker: Es war einmal … Ja, es gab Zeiten, in denen ein Fachbuch das wichtigste Werkzeug für den Expertenstatus war. Heute ist das eigene Buch in den meisten Bereichen nur noch ein Baustein von vielen. Gerade bei E-Book & Co. gibt es zahlreiche Titel, bei denen nicht nur der Wald sich freut, dass sie nicht gedruckt wurden.

 

 

 

2. Homepage und Blog

 

Die eigene Homepage: Manchmal statisch wie eine Imagebroschüre, manchmal wie ein Schweizer Taschenmesser im Einsatz. Manche stauben vor sich hin und auf manchen tobt das Leben beispielsweise in Form eines gepflegten Blogs.

So ein Experten-Blog hat einige Vorteile. Die Suchmaschinen freuen sich. Wenn die Informationen stimmen, freut sich auch so mancher Leser. Der Experte wird motiviert, sich über aktuelle Themen Gedanken zu machen und zeigt sich so.

Bei aller Begeisterung, die Goldgräberzeiten der Blogkultur sind erst einmal vorbei. Heute scheint es mehr Blogs als Leser zu geben und die vielen Copy-Cats sind auch keine wahre Freude. Insofern gehört ein Blog wie Veröffentlichungen dazu, ist aber keine Wunderwaffe.

 

 

 

3. Newsletter

 

Manche Experten schwärmen von ihrem Newsletter, während andere einen Bogen um dieses Medium machen. Ich übrigens auch! Insofern überlasse ich es anderen darüber zu berichten. Tipps hierzu gibt es ja ausreichend im Internet.

 

 

 

4. Social-Media

 

Social-Media beinhaltet so einige Kanäle. Die meisten werden vor allem für private Zwecke genutzt. Aber die enorme Reichweite lockt. In Windeseile lassen sich viele Menschen erreichen. Allerdings wird dort vielfach so laut geklappert, dass es schwer ist gehört zu werden, ohne auch gleich wieder disqualifiziert zu werden.

Auch hier gibt es Experten, die dabei helfen können, soziale Medien in die Marketingstrategie zu integrieren. Allerdings zeigt dieses Beispiel anschaulich, dass es gar nicht so einfach ist tatsächliche Experten zu erkennen. Ich suche selbst schon seit einer Weile nach entsprechenden Experten, die ich weiterempfehlen kann.
Wer eine solche Suche auch aus der Meta-Perspektive betrachtet, lernt gleich auch noch eine Menge darüber, wie es potenziellen Interessenten beim eigenen Angebot geht. Wer sich selbst zum Angebotssuchenden macht – also die Perspektive umdreht – merkt recht schnell, welche Hindernisse das Erkennen wahrer Experten erschweren.

 

 

 

5. Videos bei YouTube & Co

 

Die Ansprüche an Videos sind heute deutlich höher, als vor wenigen Jahren. Obwohl auch da schon viele Videos eher geschadet als genutzt haben, ist der Aufwand heute deutlich höher – mit steigender Tendenz!

Der große Vorteil eines gut gemachten Videos: Texte lassen sich in Auftrag geben oder kopieren, aber der eigene Auftritt gibt mehr über die Person preis. Ein großer Vorteil für all jene, die auch persönlich zu überzeugen wissen.

Zahlreiche Dienstleister wollen auch hier auf die Sprünge helfen und bieten ihre Unterstützung an. Viele der Beispiele überzeugen allerdings lediglich technisch. Die Unerfahrenheit mit dem Medium und eine fehlende Strategie sorgen dafür, dass viele Videos dann nur deshalb im Netz bleiben, weil sie so viel Geld gekostet haben. Wer dieses Medium erfolgreich nutzen möchte, sollte seinen Auftritt sorgfältig vorbereiten wie jeden anderen Auftritt in den Medien oder vor Publikum auch. Und ja, dabei kann ich Ihnen helfen.

 

 

 

6. Webinare

 

Auch wieder so etwas, mit dem ich mich bisher nicht so richtig anfreunden konnte, von dem aber einige meiner Klienten schwärmen: Webinare.

Sie sollen dazu dienen, sich als Experte zu präsentieren und mitunter gibt es sogar Geld dafür. Allerdings erinnern mich die meisten Webinare eher an schlecht gemachte Lehrvideos auf YouTube und Werbeveranstaltungen. Zu viele Anbieter haben sich dazu verlocken lassen, den Aufwand auf ein Minimum zu reduzieren. Und so haben Webinare je nach Branche eher kein hohes Ansehen. Es bleibt abzuwarten, was sich hier zukünftig tut.

 

 

 

7. Gastbeiträge in Blogs

 

Mit Gastbeiträgen auf populären Blogs oder Webseiten können Sie Ihre Expertise auch anderen Gruppen zur Verfügung stellen. 

Achten Sie darauf, dass Sie deren Lesern einen relevanten Nutzen bieten. So können Sie auch zusätzlich auf sich aufmerksam machen.

 

 

 

8. Reden halten

 

Auch auf der Rednerbühne ist der Andrang mittlerweile größer. Die Gelegenheit vor Publikum zu sprechen hat über die Anwesenden hinaus Wirkung, wenn es richtig gemacht wird.

Auf Tagungen, Konferenzen … Gelegenheiten zu sprechen gibt es reichlich. Die Qualität steigt zwar, ist aber immer noch im Durchschnitt so, dass gute Redner positiv auffallen.

Warten Sie nicht, bis Sie gefragt werden. Finden Sie interessante Gelegenheiten, sich als Redner anzubieten. Hartnäckigkeit und Beziehungspflege helfen; gut vorbereitet lassen sich auch durch spontane Einladungen die Weichen stellen. Wenn beispielsweise ein Referent abspringt und Sie einspringen, ist die Chance groß, dass der Veranstalter Sie auch zukünftig berücksichtigt.

Aus meiner Sicht gehört das Halten von Reden zu den wesentlichsten Elementen für das Marketing von Experten.

Lesen Sie hierzu auch: Als Redner zum Expertenstatus

 

 

 

9. Interviews geben

 

Wer als Experte einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht hat, wird früher oder später um ein Interview gebeten. Experten-Blog und Empfehlungen fördern die Wahrscheinlichkeit, gefragt zu werden. Wer nicht warten will: Es geht auch aktiver, indem Sie an aktuelle Themen anknüpfen oder eigene Ideen anbieten.

Üblicherweise führen Interviews zu weiteren Interviews, wenn die grundlegenden Regeln beherzigt werden. Anregungen und Hilfe finden Sie hier.

 

 

 

10. Empfehlungen

 

Das wichtigste Marketinginstrument für Experten sind Empfehlungen. Wenn jemand wirklich gute Erfahrungen mit einem Experten gemacht hat, dann hat dessen Empfehlung besonderes Gewicht in seinem Umfeld.

Allerdings ist nicht in jedem Bereich gleichermaßen die Bereitschaft vorhanden, Empfehlungen auszusprechen. Bei manchen Themen spielt Scham eine Rolle, bei anderen der Wunsch, den Experten als Geheimwaffe für sich zu behalten.

 

 

 

Heute einfacher den je?

 

Ja, heute geht sehr viel mehr in Eigenregie. So sind wir viel unabhängiger von der Gunst der etablierten Medien. Allerdings hatten deren Auswahlkriterien auch einen Vorteil; die Spreu vom Weizen zu trennen. Viele haben bei höherem Aufwand den Einsatz gescheut.

Heute wird viel mit heißer Nadel gestrickt. Jetzt kann jeder lautstark um Aufmerksamkeit buhlen und das geschieht dann auch oft und lärmend, sodass es für seriöse Anbieter schwieriger geworden ist gehört zu werden, ohne aus der Rolle zu fallen. So relativiert sich die Aussage, dass heute alles so viel einfacher ist.

 

 

 

Fachidiot?

 

Übrigens ist ein erfolgreicher Experte kein Fachidiot. Auch wenn es einige Sprüche dazu gibt; „Spezialisten sind Leute, die nur eine Saite auf der Fiedel haben.“, „Ein Experte ist jemand, der immer mehr über immer weniger weiß, bis er am Ende von nichts alles weiß.“, „Experten sind Leute, die 99 Stellungen kennen, aber kein Mädchen haben.“ Der Vorwurf; je spezialisierter ein Mensch ist, desto weniger weiß er von der wirklichen Welt.

Die Wahrheit; man beherrscht sein Fach nicht, wenn man nur sein Fach beherrscht! Erfahrene Experten sind reiselustig, wagen sich auch über den Tellerrand, interessieren sich für die größeren Zusammenhänge. So entdecken Sie auch neue Möglichkeiten, die andere übersehen. Wer sich lange genug in einem Feld aufhält, streift zunehmend häufiger die Philosophie.

 

 

 

Gesagt, getan, erledigt?

 

Als Experte anerkannt zu werden ist eine Sache, den Expertenstatus längere Zeit zu erhalten eine andere. Aus den Augen aus dem Sinn? Wenn es etwas zu holen gibt, sind Nachahmer nicht weit. Und das gerade in Bereichen, in denen die Zugangshürden sehr niedrig erscheinen.

Da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich: So manch ein Einsteiger wittert da Morgenluft und steckt seine Ressourcen anstatt in die Qualität der Leistung lieber in die Aufmachung der Internetseite und Hochglanzvisitenkarte.

Wer als Experte bestehen will, bleibt am Ball und baut den Abstand aus. Und das sowohl bei den Erfahrungen, als auch beim Marketing. Also; dranbleiben!

 

 

 

Unterstützung

 

Unterstützung bei der Entwicklung und Realisierung geeigneter Strategien und konkreter Unterstützung beispielsweise bei Präsentationen finden Sie bei mir. Für zahlreiche mögliche Marketingwerkzeuge suchen Sie sich am besten den jeweils geeignetsten Experten. Einige Experten kann ich auf Nachfrage nennen. Ich empfehle übrigens nur dann andere Experten, wenn ich deren Leistungen auch beurteilen kann.

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

Sie wünschen sich professionelle Unterstützung? Lassen Sie uns dazu ins direkte Gespräch kommen. Bei Interesse, für organisatorische Fragen und Terminvereinbarungen erreichen Sie mich persönlich am besten über das nachfolgende Formular oder per E-Mail (mail@karstennoack.de). Telefonisch bin ich am ehesten montags bis donnerstags in der Zeit von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr zu sprechen: Telefon 030 / 864 213 68, Mobil 01577 / 704 53 56. Meist bin ich im Einsatz, hinterlassen Sie dann bitte eine Nachricht mit Ihrer Telefonnummer in Deutschland. Denken Sie unbedingt daran sehr konkret den Anlas Ihres Anrufs zu nennen. Ich rufe Sie dann so schnell wie möglich zurück. Hinweise zum Datenschutz finden Sie hier.

Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen finden Sie deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das für Sie passt, freue ich mich auf die Zusammenarbeit.

 

 

Nachricht

 

Um es Ihnen und mir leicht zu machen, bitte ich Sie dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist Ihnen überlassen, was Sie eintragen. Umso genauer Sie sind, desto einfacher machen Sie mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklären Sie sich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Ihnen ist bekannt, dass Sie Ihre Einwilligung jederzeit widerrufen können. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

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Umfrageergebnisse

 

Der Einfluss von Rhetorik und Präsentationsfähigkeiten auf Karriere und Geschäftserfolg ist ...

%

... groß.

%

... mittel.

%

... gering.

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (2016 bis 2017, n= 1146)

Artikel zu Missverständnissen

P.S.

 

Was macht aus Ihrer Sicht Experten aus und wie lässt sich der berechtigte Expertenstatus fördern?

Artikel

 

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 20. November 2015
Überarbeitung: 19. August 2021
AN: #67620
K: CNB
Ü: A

Versprechungen und Integrität: Wer kümmert sich um das Geschwätz von gestern?

Versprechungen und Integrität: Wer kümmert sich um das Geschwätz von gestern?

Aus den Augen, aus dem Sinn

 

Integrität

Welchen Wert haben Versprechen heute noch?

 

Shakespeare meinte zwar; ein gegebenes Versprechen ist eine unbezahlte Schuld, doch was ist von dieser Haltung heute noch übrig? Weit verbreitet ist heute wohl die Überzeugung; Versprechungen kosten nichts. Oder täuscht der Eindruck?

Versprechungen und Integrität

Versprechen und das Versprochene halten ist zweierlei.
Viele versprechen Berge und liefern Maulwurfshügel.

 

Video

https://youtu.be/uFcOAfSoF7U

Was zählt heute noch eine Versprechung?

 

Insbesondere die Werbung hat hier ihren Anteil daran, dass sich kaum jemand an übertriebenen Versprechungen stört.

Die Botschaft höre ich wohl, allein mir fehlt der Glaube, meinte Goethe. Wir haben uns irgendwie daran gewöhnt, dass viele Versprechungen nicht ernst gemeint sind. Es wird regelrecht unterstellt, dass sie nicht oder nur zum Teil gehalten werden.

So hat in manchen Bereichen die Aufrüstung mit großzügiger Inaussichtstellung paradiesischer Ergebnisse absurde Formen angenommen. Und das nicht nur bei der Vermarktung von Antifaltencremes, bei denen zwölfjährige Mädchen auf Frauen gestylt und wir davon überzeugt werden sollen, dass sich selbst tiefste Falten über Nacht auflösen.

Hemmungslos und weitgehend ungebremst wird höher und höher gestapelt, bis es wackelt und der Einsturz absehbar ist.

Wer viel verspricht, vergisst auch viel. Da hilft es, wenn Versprechen auch bei den Empfängern möglichst schnell ins Vergessen geraten. Die abnehmende Aufmerksamkeitsspanne kommt dem Phänomen dabei sehr entgegen. Da braucht einen das Geschwätz von gestern kurz darauf, nicht mehr zu kümmern. Das ist ungemein befreiend, vor allem von Hemmungen. Umso größer und lauter geht es zu.

An Versprechen ist jeder so reich, wie er will.

Ovid

 

Wer in einem solchen Umfeld ehrliche Versprechungen macht, geht dadurch das Risiko ein ungehört zu bleiben. Schließlich wird ein großer Anteil der Versprechungen schon mal aus Erfahrung abgezogen und dann bleibt zu wenig übrig. Andererseits besteht eine große Chance darin, in den berechtigten Ruf zu kommen gemachte Versprechungen auch zu halten. Wenige sind bereit diesen Weg zu beschreiten.

 

Gib nicht zu schnell dein Wort, so brauchst du’s nicht zu brechen; viel besser ist es mehr zu halten als zu versprechen.

Friedrich Rückert

 

Lieber eine Zusage weniger, denn wer leichtfertig ja sagt, hält selten Wort. Worte, denen auch Handlungen folgen? Authentizität? In einer Welt, in der wir das nur noch bedingt gewohnt sind, ist kaum etwas bemerkenswerter.

 

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

Sie wünschen sich professionelle Unterstützung? Lassen Sie uns dazu ins direkte Gespräch kommen. Bei Interesse, für organisatorische Fragen und Terminvereinbarungen erreichen Sie mich persönlich am besten über das nachfolgende Formular oder per E-Mail (mail@karstennoack.de). Telefonisch bin ich am ehesten montags bis donnerstags in der Zeit von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr zu sprechen: Telefon 030 / 864 213 68, Mobil 01577 / 704 53 56. Meist bin ich im Einsatz, hinterlassen Sie dann bitte eine Nachricht mit Ihrer Telefonnummer in Deutschland. Denken Sie unbedingt daran sehr konkret den Anlas Ihres Anrufs zu nennen. Ich rufe Sie dann so schnell wie möglich zurück. Hinweise zum Datenschutz finden Sie hier.

Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen finden Sie deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das für Sie passt, freue ich mich auf die Zusammenarbeit.

 

 

Nachricht

 

Um es Ihnen und mir leicht zu machen, bitte ich Sie dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist Ihnen überlassen, was Sie eintragen. Umso genauer Sie sind, desto einfacher machen Sie mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklären Sie sich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Ihnen ist bekannt, dass Sie Ihre Einwilligung jederzeit widerrufen können. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

6 + 13 =

Anmerkungen:

In der Adresszeile Ihres Browsers sollte die URL mit „https://www.karstennoack.de/...” beginnen, daran erkennen Sie eine sichere Verbindung (SSL).

P.S.

 

Wie halten Sie es mit Versprechungen, die Sie machen? Welche Bedeutung hat für Sie Integrität?

Artikel zu Missverständnissen

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 3. August 2015
Überarbeitung: 30. Juli 2019
AN: #7670
K: CNC
Ü:
ÜP

24+ Tipps und Unterstützung für Ihre Produktpräsentation: Planung, Dramaturgie, Rhetorik.

24+ Tipps und Unterstützung für Ihre Produktpräsentation: Planung, Dramaturgie, Rhetorik.

Produktpräsentation: Marketing, Psychologie, Rhetorik. Präsentationen als Werkzeug des Marketings.
Redevorbereitung für Produktpräsentation: Planung, Dramaturgie, Rhetorik

Produktpräsentationen

 

Steht ein Angebot im Wettbewerb, dann lohnt sich spätestens dann der Aufwand für überzeugende Produktpräsentationen als Mittel des Marketings. Im Artikel erfahren Sie wie.

Übersicht

 

 

 

 

Produktpräsentation

 

Meist steht ein Angebot im Wettbewerb zu einer anderen, oft vertrauteren, Lösung. Um ans Ziel zu kommen, sind in den Produktpräsentationen Elemente der Verkaufstechnik beliebt. Der Standard ist dabei von Branche zu Branche und bei den Unternehmen sehr unterschiedlich. Die meisten Produktpräsentationen schöpfen jedoch die mit ihnen verbundenen Chancen nicht aus.

So oder so; der erste Eindruck zählt. Wie bei jeder guten Präsentation, geht es auch bei einer Produktpräsentation nicht nur darum mit Zahlen, Daten, Fakten zu informieren, sondern möglichst emotional zu überzeugen.

Seitdem Steve Jobs 2007 das erste iPhone präsentierte ist deutlich geworden, dass die Präsentation ein wesentlicher Erfolgsfaktor für ein neues Produkt und das Unternehmen insgesamt ist. Auch sein Nachfolger Tim Cook orientiert sich an den Auftritten von Steve Jobs. Die Ereignisse sind unterhaltsam, begeistern und sind für jeden gut verständlich. Schon Ewigkeiten vorher brodelt die Gerüchteküche, und am Tage der Produktpräsentation berichten unzählige Journalisten wie von einem Happening. Steve Jobs hat es vorgemacht, wobei es je nach Branche und Zielgruppe Anpassungen erfordert. Thema und Publikum, Rahmen und Erwartungen können sehr unterschiedlich sein, von der Kleingruppe bis zum Kongresssaal mit globaler Übertragung der Veranstaltung.

Seit 1998 beschäftige ich mich intensiv damit, was es erfordert, dass Menschen und deren Botschaft überzeugen. Nach der Analyse von mehr als 15.000 Reden und Präsentationen kann ich heute sehr genau sagen, was auf welches Publikum welche Wirkung hat. Wie wäre es davon zu profitieren?

 

 

 

24 Tipps für überzeugende Produktpräsentationen

 

 

1. Betrachten Sie Produktpräsentationen wie andere Investitionen

 

Die Meister der Produktpräsentation wissen, weshalb sie solche Gelegenheiten nutzen. Deshalb sind Unternehmen, wie Apple bereit, dafür einen immensen Aufwand zu betreiben. Für sie hat sich das bisher sehr gelohnt. Obwohl das Verhältnis von Aufwand zu Nutzen den Wert von Präsentationen als Marketingelement bestätigt, ist es jenseits von Apple auch heute noch keine Selbstverständlichkeit, wie die vielen ermüdenden Präsentationen tagtäglich weltweit zeigen. Betrachten Sie den Aufwand für Produktpräsentationen wie die anderen unternehmerischen Entscheidungen; es ist eine Investition. Welcher Aufwand steht im Verhältnis zum erwarteten Nutzen?

 

 

 

2. Papier vor Computer

 

Profis, wie Steve Jobs einer war, planen Präsentationen bis ins kleinste Detail. Einige schwören darauf die Präsentationen wie einen Film zu planen, zu entwickeln. Deshalb wird auch für die Produktpräsentation ein Storyboard entwickelt .

In der Praxis unerfahrener Präsentationsvorbereitung typisch; es wird von Anfang an direkt mit Präsentationssoftware wie PowerPoint, Keynote oder Prezi  gearbeitet. Dabei gehen viele Optionen verloren, weil es den Blick einschränkt.

 

 

 

3. Fokus

 

Möglichst viel Inhalt hilft leider nicht viel. Wer alles möglichst komprimiert in eine Produktpräsentation packt, erreicht weniger als derjenige, der sich auf das Wesentliche konzentriert.

 

 

 

4. Roter Faden

 

Geben Sie Ihren Produktpräsentationen ein Motto. Präsentationen profitieren von einem roten Faden. So wie bei Apple und der Vorstellung des iPhones mit „Today Apple reinvents the phone.“

 

 

 

5. Überblick

 

Sorgen Sie dafür, dass Ihr Publikum sich zurechtfindet. Geben Sie frühzeitig einen Überblick, der neugierig macht und der Orientierung dient.

 

 

 

6. Einheiten

 

Jede Einheit ist in sich schlüssig und rund. Das verträgt sich sehr gut mit gelungenen Überleitungen von einer Einheit zur nächsten.

 

 

 

7. Storytelling

 

Zahlen, Daten, Fakten, schön und gut, doch sind sie weitgehend langweilig. Wird ihre Bedeutung auf den Punkt gebracht bekommen sie persönliche Bedeutung für das Publikum. Besonders wirksam lassen sich dafür Geschichten verwenden. Viele Entscheider scheuen sich hierzulande noch, die Wirkung unterhaltsamer Elemente wie die von Geschichten einzusetzen. Oft halten sie ihre Angebote selbst für zu langweilig, als dass so etwas angemessen erscheint. Doch Geschichten haben mit Recht seit langer Zeit ihren Platz in der Menschheitsgeschichte. Storytelling klingt etwas frischer, knüpft dabei jedoch an eine sehr menschliche Eigenschaft an. Menschen lieben gute Geschichten.

Vorteile von Storytelling bei der Produktpräsentation:

  • Geschichten fördern das Interesse und die Aufmerksamkeit wird gesteigert.
  • Geschichten bleiben im Gedächtnis.
  • Geschichten werden weitererzählt und können sogar viral wirken.
  • Gute Geschichten sind glaubhafter.
  • Förderung der Wiedererkennung.
  • Geschichten können selbst komplexe Zusammenhänge verständlicher machen.
  • Geschichten sind emotionaler und stimulieren das limbische System.
  • Steigerung der Dramaturgie.

 

Weitere Anregungen zum Einsatz von Geschichten und Storytelling finden Sie im Artikel Tipps für das Storytelling: „Es war einmal…“ Die Wirkung von Geschichten.

8. Feindbild: Ein Held braucht einen Gegner

 

Wenn David gegen Goliath antritt, nimmt das Publikum tendenziell die Partei des Davids ein. Solche Geschichten liebt das Publikum. Je bedrohlicher der Bösewicht, desto strahlender der Held. Die Anhänger der Marke Apple wurden so zu Mitstreitern und das Marketing des Unternehmens baute lange Zeit darauf diesen Kontrast herauszustellen.

 

Vorteile der Wir-gegen-die-Anderen-Strategie:

  • Anhänger statt Kunden
  • Hohe Loyalität
  • Kontroverser Gesprächsstoff
  • Identifikation
  • Markenbildung und -stärkung
  • Attraktivitätssteigerung

 

 

 

 

9. Reden über das, worauf es der Zielgruppe ankommt

 

Über jedes Produkt, ob greifbar oder Dienstleistung, gäbe es tausend Dinge zu berichten. Wesentlich ist jedoch sich auf ausgewählte herausragende Eigenschaften zu konzentrieren. Was interessiert das Publikum tatsächlich, selbst wenn es das bis vor der Präsentation selbst noch nicht so genau wusste? Die Anzahl der verbauten Transistoren ist es eher seltener.

Produkteigenschaften, die ausführlicher vorgestellt werden, lösen ein spürbares Problem der Zielgruppe. Je weniger das Publikum sich des Problems bisher bewusst war, desto ausführlicher wird es erklärt. Mittels Analogien bekommen Zahlen und Statistiken persönliche Bedeutung. Wird über Details  gesprochen, dann vor allem, damit die Käufer begeistert sind, denn so werden aus den Käufern auch gleich die besten Verkäufer.

 

 

 

10. Enthusiasmus

 

Enthusiastische Redner vermitteln mit Leidenschaft das Versprechen an etwas Besonderem teilzuhaben. Nicht nur bei eingefleischten Jüngern springt eine solche Begeisterung über, wenn sie angemessen ist.

Also; bitte etwas mehr Begeisterung! Wenn nicht mal Sie selbst überzeugt sind, wie wollen Sie dann die Zuhörer überzeugen und packen? Wählen Sie sich Themen, die Sie begeistern oder sorgen Sie dafür, dass es Sie begeistert. Theaterreformer Konstantin Sergejewitsch Stanislawski lässt grüßen. Begeisterung steckt an!

 

 

 

11. Wiedererkennung

 

Wiederholte Elemente sorgen als Markenzeichen für Vertrautheit. Setzen Sie auf Wiedererkungselemente, wie Apple mit seinem „One more thing …“

 

 

 

12. Demonstrationen

 

Beleben Sie mit Demonstrationen. Zeigen Sie es wo es möglich ist, anstatt darüber zu reden.

 

 

 

13. Folien

 

Blick nach Cupertino: Noch heute stehen die Präsentationsfolien bei Apple-Keynotes im Kontrast zu den üblicherweise überfüllten Folien anderenorts. KISS – keep it small and simple!

Das Auge isst mit. Übersetzt auf die Gestaltung von Präsentationsfolien bedeutet das:

  • Ein neuer Gedanke bekommt eine eigene Folie.
  • Wenig Wörter
  • Besser als viel Text sind Grafiken als Abbild von Gedanken geeignet.
  • Möglichst nur ein grafisches Element je Folie.
  • Genügend Zeit, damit das Publikum die Folie erfassen kann.

Es hat sich langsam herumgesprochen und wird doch noch zu häufig ignoriert: Gute Redner brauchen keine Spielereien! Wenn sie überhaupt Folien einsetzen, dann verwenden immer weniger Text und immer häufiger ausdrucksstarke Bilder.

 

 

 

14. Sprache

 

Erklären Sie die Dinge so einfach wie möglich. Verwenden Sie einfache Sprache, geben Sie den Dingen einfache Namen, die vermitteln, worum es geht. Setzen Sie auf sinnliche Beschreibungen statt auf trockenen Stoff. Je einfacher die Sprache, umso intensiver die Bilder bei den Empfängern, desto eher übernehmen diese die Botschaft.

 

 

 

15. Knackig formulieren

 

Hersteller wie Apple lenken mit jeder Produktpräsentation die öffentliche Diskussion und das sehr geschickt. Wer einfache und verständliche Formulierungen verwendet, wird eher zitiert. In Anlehnung an Twitter bieten sich maximal 140 Zeichen an. Es wirkt oft zufällig, ist jedoch das Ergebnis sorgfältiger Vorbereitung. Solche Botschaften brauchen etwas mehr Vorbereitung als komplizierte.

 

 

 

16. Überraschung!

 

Überraschen Sie Ihr Publikum! Liefern Sie mehr als es zu hoffen wagte. Entblättern Sie gekonnt die Überraschung, damit sie im Gedächtnis bleibt.

 

 

 

17. Show

 

Überzeugende Präsentationen sind eine gut inszenierte Show. Sie nehmen das Publikum mit auf eine abwechslungsreiche Reise, bieten sowohl Spannung als auch Entspannung, Abwechslung, Übergänge und ein Finale. Die bewährten Elemente sind  Demonstrationen, Musik, Videos, Wechsel der Redner und Gäste auf der Bühne. Selbst im kleineren Rahmen können Sie Multimedia nutzen und andere Personen zu Wort kommen lassen.

 

 

 

18. Locker bleiben

 

Trotz umfangreicher Vorbereitung kann es während einer Präsentation zu unerfreulichen Überraschungen kommen. Steve Jobs war in solchen Situationen meist locker. Dann hat er halt die Zeit bis zur Lösung dafür genutzt, noch einmal die wichtigsten Features zusammenzufassen. Wem es gelingt bei Problemen locker zu bleiben, Humor an den Tag zu legen und dann mit der Präsentation fortzufahren, der beeindruckt. Etwaige Probleme werden schnell vergessen, wenn nicht nochmals darauf hingewiesen wird.

 

 

 

19. Weiterbildung, Trainings, …

 

Viele Produktpräsentationen werden täglich für Unternehmen von Mitarbeitern, meist Vertriebler und Produktmanagern, vor Kollegen, vor Kunden und Geschäftspartnern, inhouse und extern gehalten. Während die fachliche Kompetenz gepflegt wird, bleiben die Kenntnisse und Fertigkeiten der Präsentation an sich meist den Mitarbeitern selbst überlassen. Vereinzelte kurze Seminartage liefern Impulse, genügen aber nicht. Besser sind gezielte Vorbereitungen einer konkreten Präsentation, die mit professioneller Unterstützung entwickelt und optimiert werden. So lassen sich die Möglichkeiten und deren Einsatz besonders intensiv und konkret erkunden.

 

 

 

20. Körpersprache

 

Der Körper spricht und das nicht immer so, wie es die verbalen Aussagen erwarten lassen. Nonverbale Hinweis können der Botschaft dienen oder ihr schaden. Viele Menschen sind sich nicht bewusst, welche nonverbalen Botschaften sie senden. Professionelles Feedback hilft dabei ungünstige Angewohnheiten aufzudecken. Mit Unterstützung lässt sich Körpersprache gezielt und authentisch einsetzen. Dabei sollte kompetente Hilfe genutzt werden, da es sonst geschauspielert und unecht wirkt.

 

 

 

21. Üben, üben, üben

 

Wer sich einige der vielen Präsentationen von Steve Jobs bei Youtube anschaut, der wird feststellen, dass er seine rhetorischen Fähigkeiten im Laufe der Zeit erheblich gesteigert hat.

In seinen Präsentationen wirkte er deshalb so leicht und ungezwungen, weil er sie wieder und wieder durchgespielt hat und sich deswegen sicher fühlte. Nicht nur Steve Jobs hat immensen Aufwand betrieben, um bei Veranstaltungen so locker zu wirken. Solchen Aufwand scheuen allerdings die meisten Redner und darin besteht eine große Chance für diejenigen, die bereit sind sich gut vorzubereiten und einzubringen.

 

 

 

22. Umschiffen Sie auch diese häufigen Fehler

 

Typische Fehler bei Produktpräsentationen sind:

  1. Fehlende oder nicht gut erkennbare Struktur.
  2. Der Nutzen für die Zielgruppe ist nicht deutlich genug.
    Viele Redner meinen der Nutzen ergibt sich doch von selbst, vergessen ihn deutlich hervorzuheben und auf die Zielgruppe zu übertragen.
  3. Zeitlich zu lange Präsentationen.
  4. Inhaltlich zu überfüllte Präsentationen.
  5. Unvorbereitete Redner, die sich nicht mit den Botschaften im Einklang befinden.

 

 

 

23. Proben

 

Meist wird bis zur letzten Minute an den Präsentationsfolien gefeilt und dann ist für ernsthafte Proben keine Zeit mehr. Schade, denn das ist einer der häufigsten Gründe, weshalb Präsentationen nicht die gewünschte Wirkung entfalten. Lesen Sie dazu den Artikel So proben Sie Reden und Präsentationen für mehr Sicherheit und Wirkung.

Unterstützung für überzeugende Reden und Präsentationen

 

Wer nicht redet, wird nicht gehört und wer es wagt auch nicht immer. Auf dem Weg zum überzeugenden Rednerin oder Redner gibt es noch ein paar Stufen, die es zu meistern gilt. Wenn Sie Wettbewerb haben, sorgen wir für Ihren Vorsprung.

Sie wollen überzeugen, mit Ihrer Botschaft und als Persönlichkeit? Dann helfe ich Ihnen bei der Vorbereitung Ihrer Reden und Präsentationen. Von den Erfahrungen aus Marketing, Psychologie und Kommunikation werden Sie profitieren. Den Umfang bestimmen Sie. Zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback empfehle ich Ihnen und Ihrer Botschaft. Dann wissen Sie, wie Sie und Ihr aufbereitetes Thema wirken, was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso wollen Sie erst im Anschluss an Ihren echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Profitieren Sie vom Vorsprung. Meine Definition von Glück: Vorbereitung trifft auf Gelegenheit.

 

Welcher Aufwand lohnt sich?

 

Bei einer guten Investition kommt mehr heraus, als hineingesteckt wird. Sie können selbst am besten einschätzen, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Hier finden Sie die Honorare für meine Unterstützung zu Kommunikationspsychologie, Sprache, Struktur, Stimme, Körpersprache, Storytelling, rhetorische Mittel, Medien, wie PowerPoint und Co. etc.

 

 

 

Keine Zeit, um zu mir in Berlin zu kommen?

 

Sie sind gerade nicht in Berlin? Dann nutzen Sie Sitzungen mit mir via Telefon oder mit Videounterstützung. Wobei es durchaus gute Gründe für eine Reise nach Berlin gibt.

 

 

 

Lampenfieber

 

Schmetterlinge im Bauch? Sehr viele Menschen leiden bei ihren Auftritten vor Publikum unter so intensivem Lampenfieber, dass ihre Leistungen deutlich hinter den Möglichkeiten bleiben. Viele vermeiden Redegelegenheit,  wo es nur geht. Schade, weil mit meiner Hilfe ein Auftritt in einem guten Zustand möglich ist. Haltung lässt sich leichter bewahren als wiedergewinnen. Und, weshalb sollten Sie auf eine Chance verzichten sich und Ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren. Nur, für den Fall…

Die ideale Basis: Professionelles Feedback mit Optimierungsempfehlungen

 

Wie sehr überzeugen Sie und Ihre Botschaften in Reden und Präsentationen? Wie gut sind Sie in den 118+ wesentlichsten Präsentationsfähigkeiten? Seit 1998 analysiere ich systematisch Redebeiträge. Nach vielen tausend ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich Ihnen sehr genau sagen, was auf welches Publikum welche Wirkung hat. Lassen Sie sich von mir Feedback geben, dass Sie voranbringt. Sie bekommen grundsätzliche Rückmeldungen und Empfehlungen, sowie für konkrete Redebeiträge die Impulse, die Sie brauchen, um zu überzeugen.

Interessiert? Dann finden Sie hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

Sie wünschen sich professionelle Unterstützung? Lassen Sie uns dazu ins direkte Gespräch kommen. Bei Interesse, für organisatorische Fragen und Terminvereinbarungen erreichen Sie mich persönlich am besten über das nachfolgende Formular oder per E-Mail (mail@karstennoack.de). Telefonisch bin ich am ehesten montags bis donnerstags in der Zeit von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr zu sprechen: Telefon 030 / 864 213 68, Mobil 01577 / 704 53 56. Meist bin ich im Einsatz, hinterlassen Sie dann bitte eine Nachricht mit Ihrer Telefonnummer in Deutschland. Denken Sie unbedingt daran sehr konkret den Anlas Ihres Anrufs zu nennen. Ich rufe Sie dann so schnell wie möglich zurück. Hinweise zum Datenschutz finden Sie hier.

Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen finden Sie deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das für Sie passt, freue ich mich auf die Zusammenarbeit.

 

 

Nachricht

 

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Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

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Artikel mit Ideen für erfolgreiche Produktpräsentationen

 

P.S.

 

Worauf setzen Sie bei Ihren Produktpräsentationen? Was ist Ihre überzeugende Botschaft? Was sind Sie bereit zu tun, um Ihr Publikum zu begeistern?

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 8. Mai 2017
Überarbeitung: 17. Februar 2021
AN: #42425
Ü:
K:

9 Strategien, wie Sie garantiert berühmt werden!

9 Strategien, wie Sie garantiert berühmt werden!

Was Sie für Ihr Selbstmarketing lieber lassen sollten und was sich empfiehlt
Authentisches Selbstmarketing

Berühmtheit, Ansehen, Bekanntheitsgrad, Promi, …

 

Berühmt oder berüchtigt, Hauptsache bekannt? Na klar, wo und wie ist egal! Wer will sich schon mit Nebensächlichkeiten beschäftigen? Der Zweck heiligt die Mittel. Und wenn es nur 5 Minuten flüchtiger Ruhm sind; das ist doch besser als NICHTS, oder?

Video

9 Strategien, um garantiert berühmt zu werden!

Erst, wenn Sie das Video starten wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google. Mehr bei den Hinweisen zum Datenschutz.

Berühmt oder berüchtigt, Hauptsache bekannt?

 

Na klar, wo und wie ist egal!
Wer will sich schon mit Nebensächlichkeiten beschäftigen?
Der Zweck heiligt die Mittel.
Und wenn es nur 5 Minuten flüchtiger Ruhm sind; besser als NICHTS, oder?

Das Streben nach Beachtung nimmt teilweise absurde Formen an, nicht nur in der talentfreien Zone. Um aufzufallen, gilt es, das Absurde auf die Spitze zu treiben und sich dann zu steigern.

Im Grunde ist das nicht wirklich so schwer, wenn die Folgen ignoriert werden.

Hier folgen einige Gedanken und praktische Anregungen, mit denen es sehr wahrscheinlich gelingen wird, wenn es denn sein muss. Nur, bitte lesen Sie die Hinweise zu den Nebenwirkungen!

 

 

 

1. Machen Sie sich zum Hassobjekt

 

Viel Feind, viel Ehre! Legen Sie Respekt und Rücksicht zur Seite. Weg mit dem Firlefanz. Alles Ballast und diese politische Korrektheit ist doch sowieso nicht erst gemeint, oder?

Suchen Sie sich jemanden, den oder etwas, dass Sie zum Gegner machen. Je nach Charakter wählen Sie einen Gegner, der sich wehren kann oder einen, der Ihnen ungeschützt ausgeliefert ist. Die Welt ist schlecht. Es findet sich schon ein Publikum, das Ihrer Meinung ist. Es existieren ja durchaus auch eigenartige Zeitgenossen da draußen.

Zerreißen Sie sich das Maul über andere Menschen. Die Welt ist voller Lästereien, Intrigen und Klatsch. Auch hier braucht es daher eine gute Portion Konsequenz, um noch Akzente zu setzen.

Dranbleiben! Suchen Sie sich jemanden, der zurück lästert, damit die 5 Minuten Ruhm eine Verlängerung erhalten. Geht der Gegner zu schnell zu Boden, dann ist es schnell zu Ende und das langweilt das Publikum.

Ein Schlagabtausch bringt Sie weiter. Wer langweilig ist, über den wird nicht gelästert. Doch der Erfolg wird Ihnen recht geben. So manche Skandalnudel lebt heute von ihren Werbeverträgen.

 

Nachteile:

  • Verzicht auf Respekt, Selbstachtung und wünschenswerte Freunde.
  • Es zieht mitunter Befürworter an, auf die andere gerne verzichten würden.
  • Anfeindungen bis hin zu Gefahr für Leib und Leben.
  • Der Hass bleibt oft länger als der kurze Ruhm.

 

 

 

2. Empören Sie sich

 

Suchen Sie sich jemanden oder ein Thema, über das Sie sich empören können. Spielen Sie möglichst die moralische Karte aus, die sticht am besten. Nicht, weil Sie das wollen, sondern weil es so wichtig ist.
Am besten, Sie machen sich zum Sprecher einer vermeintlichen Minderheit. Das gibt Ihrer Empörung noch mehr Gewicht.

 

Nachteile:

  • Die Glaubwürdigkeit kann darunter leiden. Es wirkt oft sehr durchsichtig und wird von anspruchsvolleren Beobachtern schnell erkannt.
  • Walk your Talk? Gerade bei moralischen Themen gelingt es nicht, jedem geforderten Anspruch gerecht zu werden. Und das hat schon so manchem früher oder später eigene Schmerzen verursacht. Wobei der Skandal wiederum einen Beitrag zur Bekanntheit leisten kann.

 

 

 

3. Sex sells

 

Ja, das stimmt auch und gerade heute noch. Der Voyeurismus der Massen kann sehr hilfreich sein. Und wenn die Zielgruppe einfach gestrickt ist, braucht es auch keine allzu komplexen intellektuellen Vorbereitungen.

 

Nachteile:

  • Da bei dieser Strategie großer Wettbewerb herrscht, ist nur mit kurzer Wirkung zu rechnen. Einen Ausweg stellen hier weniger attraktive Nischen dar, die noch unbesetzt sind oder bei denen die eigenen Aussichten auf Übernahme größer sind.
  • Insbesondere das Internet vergisst nie. Aus dieser Schublade wieder herauszukommen ist schwieriger als hineinzukommen.

 

 

 

4. No Press is bad Press

 

Wer anstrebt, um jeden Preis in die Presse zu kommen, der findet dazu, unter Verzicht auf ein gutes Gefühl beim Blick in den Spiegel, ausreichend viele Wege. Die Veröffentlichung von Peinlichkeiten ist zwar kaum in einem seriöseren Medium zu erwarten, das muss aber kein Nachteil sein. Für manche Zielgruppe ist das ein Problem, für andere ist genau das der passende Ort.

 

Nachteile:

  • Ich bin ein Star und komm hier nicht raus!
    Später wird es schwer sein, sich von der peinlichen Vergangenheit zu trennen.
  • Anspruchsvollere Zielgruppen werden einen meiden.

 

 

 

5. Behaupten Sie das Blaue vom Himmel herunter

 

Sie sind ein Supermodel aus einem Land, das keinen Internetanschluss besitzt oder kennen eine gute PR-Abteilung, die Ihre Geschichte glaubhaft macht? Das haben zwar schon andere getan, lässt sich aber noch immer als Strategie lauwarm aufbrühen.

 

Nachteile:

  • Großer Wettbewerb, da diese Strategie weit verbreitet ist.
  • Neidische Zeitgenossen gönnen einem nicht den Erfolg und decken gnadenlos Lügen und abgeschriebene Doktorarbeiten auf. In manchen Bereichen interessiert das kaum jemanden, in anderen sorgt es für einen Skandal und das dient ja wiederum dem Bekanntheitsgrad.

 

 

 

6. Halleluja, eine Erleuchtung

 

Je nach Ziel mehr oder weniger geeignet ist die spontane Erleuchtung. Am besten mit einer tollen Heldengeschichte, die Sie aus schlimmsten Umständen wieder hat auferstehen lassen und Sie nun über sich hinauswachsen lässt. Früher Sex, Drogen und Gewalt und jetzt ist alles anders. Halleluja! Preiset den Herrn (oder was auch immer in Ihrem Bereich als Instanz angesehen wird)!

Asche auf das Haupt!
Ein nicht zu unterschätzender Nebeneffekt; alles, was Sie vor der Erleuchtung gesagt und getan haben, war das alte ICH, und das haben Sie soeben ja hinter sich gelassen.

 

Nachteile:

  • Politiker und sonstige Geschichtenerzähler, insbesondere die Selbsthilfeliteratur ist voller solcher Erleuchtungen. Der Übergang von halbwegs glaubhaft zu skurril ist leicht zu überschreiten. Und dann kann es zu peinlich werden, selbst bei weniger anspruchsvollem Publikum.

 

 

 

7. Grenzen überschreiten: Eins drauf!

 

Nur keine falsche Zurückhaltung. Liefern Sie Sprengstoff oder zumindest Gesprächsstoff. Wo Aufmerksamkeit ist, folgt weitere Aufmerksamkeit. Über wen geredet wird, der ist bekannt.

Finden Sie einen Weg eine bisher geltende gesellschaftliche Grenze zu überschreiten. Der Bruch mit gesellschaftlichen Konventionen ist seit eh und je etwas, das Aufmerksamkeit erregt. Darüber wird geredet. Moralisch-ethische Grenzen? Wer braucht denn so etwas? Manchmal ist es so einfach. Je mehr Sie dabei schockieren, desto besser.

 

Nachteile:

  • Ich bezweifle, dass es heute noch ausreicht, wenn Sie es Madonna nachmachen und auf der Bühne noch so heftig jemanden Ihres Geschlechts küssen. Das lockt doch keinen Großstädter mehr hinter dem Ofen vor.
  • Nachhaltigkeit: Dem steilen Aufstieg folgt der noch schnellere Abstieg. Solche Inszenierungen greifen sich schnell ab. Wenn Sie weiterhin im Rampenlicht stehen wollen, brauchen Sie ständig etwas noch Krasseres zum Nachsetzen. Sonst gilt; berühmt, berüchtigt, vergessen!
  • Siehe: Machen Sie sich zum Hassobjekt.
  • Wer nach den Regeln spielt, fällt nicht so schnell auf. Deshalb sind dabei auch bald die Grenzen der Legalität überschritten.

 

 

 

8. Machen Sie es wie Brian

 

Filme bilden: „Ich bin nicht der Messias, hört mir doch zu! Ich bin nicht der Messias. Habt Ihr verstanden? Ehrlich!“, wiederholt Brian in seiner Lebensverfilmung und das Volk entgegnet; „Nur der wahre Messias leugnet seine Göttlichkeit“.

In der Praxis wird diese Strategie sehr häufig angewendet, selbst wenn noch kein Publikum zuhört. Daher ist hier zumindest etwas Beharrlichkeit erforderlich und die Bereitschaft, auftauchende Gelegenheiten zu nutzen. Leugnen Sie Ihre Großartigkeit so laut und oft es geht. Es wird sich einschleifen.

 

Nachteile:

  • Brian wurde später gefoltert und landete am

 

 

 

Entscheidungen

 

Falls Sie eine der 9 beschriebenen Strategien wählen; trotzdem viel Erfolg! Bei Interesse an authentischem Selbstmarketing freue ich mich auf Ihre Kontaktaufnahme.

9. Strategische Partnerschaften

 

Lebensabschnittsbegleiter mit Einfluss oder zumindest ausreichender finanzieller Ausstattung können den Weg zur Bekanntheit beschleunigen. Lassen Sie sich die Bühne schenken und wenn Sie talentfrei sind auch gleich noch ein klatschendes Publikum.

Sehr beliebte Partner sind zu beerbende Männer im fortgeschrittenen Alter. Die gute Nachricht: Im Zeichen der Gleichberechtigung steht diese Strategie zunehmend allen zur Verfügung.

 

Nachteile:

  • Diese Strategie eignet sich nur bedingt für echte Talente, da selbst bei guten Leistungen noch lange Zeit unterstellt wird, anders wäre es nicht möglich gewesen.

 

 

 

Und nun?

 

Wer bereit ist die beschriebenen Nachteile in Kauf zu nehmen, kann aus den doch recht zahlreichen Optionen für 5 Minuten Ruhm wählen. Wobei ich mich freuen würde, wenn dies möglichst wenige tun. Mir persönlich gehen die Extreme meist mehr auf die Nerven, als sie mich belustigen.

 

 

Inhalt oder Verpackung?

 

Soll Bekanntheit erzwungen werden geht das oft nach hinten los. Es gelingt zwar immer wieder bei bestimmten Zielgruppen, ist dann aber meist mit einem besonders geringen Ansehen bei anderen Gruppen verbunden. Wie so oft ist die Entscheidung, ob das eine gute Idee ist, von vielen Faktoren abhängig. So wie die Entscheidung, ob in Inhalt oder Verpackung investiert werden soll!

 

 

 

Substanz

 

Für mich keine Frage; Substanz zählt. Ein stabiles Fundament hält länger und kann mehr tragen. Wer die Voraussetzungen der eigenen positiven Bekanntheit langsam und stabil erarbeitet, macht das authentisch. Das gute Gefühl beim Blick in den Spiegel hat durchaus seinen Wert.

 

 

 

Relevanz

 

Viele meiner Klienten meiden – oft aus gutem Grund – die allzu breite Öffentlichkeit. Bei einigen von ihnen sind in deren Branche schillernde Wettbewerber so bekannt, dass sie extrem wichtig erscheinen. Außenstehende kann das täuschen, denn häufig sind es nicht die insgesamt bekanntesten Anbieter, die tatsächlich am erfolgreichsten sind. Was auf Dauer zählt, ist nicht irgendeine Bekanntheit, sondern die Bekanntheit und das Ansehen bei der relevanten Zielgruppe. Bei denen stehen andere Personen viel höher im Kurs, als diejenigen, die in der Öffentlichkeit am präsentesten sind. Bei Auftraggebern gefragt und gebucht werden diejenigen, die bewiesen haben, dass sie halten, was sie versprechen.

Ich empfehle daher authentisches Selbstmarketing. Da geht es nicht einfach nur darum von irgendwem irgendwie beachtet zu werden, sondern von denen, die entscheidend sind, anerkannt zu werden.

 

 

 

Entscheidungen

 

Falls Sie eine der 9 beschriebenen Strategien wählen; trotzdem viel Glück im Leben! Bei Interesse an authentischem Selbstmarketing freue ich mich auf Ihre Kontaktaufnahme.

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

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Artikel zu Missverständnissen

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Gut hat gelebt, wer sich gut versteckt hat. Ich habe gar keine Lust, in der Welt angesehen zu sein, ich werde den Genuss ungestörter Muße stets für eine größere Wohltat halten als die ehrenvollsten Ämter der Erde. René Descartes

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 16. Januar 2015
Überarbeitung: 7. April 2020
AN: #1523980
K: CNB
Ü:

Floskeln: inhaltsleeres Sprachfüllsel … Hier eine Liste zum Ausmisten

Floskeln: inhaltsleeres Sprachfüllsel ... Hier eine Liste zum Ausmisten

Ihre Meinung ist uns wichtig und anderer Unfug. Abgedroschene Floskeln sind schlecht für die Glaubwürdigkeit
Authentisches Selbstmarketing ohne Floskeln

Floskeln

 

Die negativen Beispiele der Floskeln großer Unternehmen nerven. Davon können Sie für Ihr eigenes Selbstmarketing lernen. Womöglich haben sich ja ein paar Floskeln in die eigene Sprache eingeschlichen.

Welche Floskeln schaden?

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Alltägliche Floskeln

 

Bei telefonischen Servicenummern ist heutzutage erst nach einer Ewigkeit ein (vermutlich) echter Mensch zu sprechen. Vorher gibt es Werbung und allerlei Floskeln zu ertragen. Ist dagegen noch jemand nicht allergisch?

Was steckt dahinter, wenn heutzutage die meisten Menschen solche Bandansagen, wie „Ihre Meinung ist uns wichtig!“, … im besten Fall als unbedeutende Floskeln empfinden? Oft werden sie eher als Beleidigung empfunden. Zu offensichtlich ist, dass die Glaubwürdigkeit fehlt. Daran ändert auch die besänftigende Musik im Hintergrund nichts.

Was ist da bei wem schiefgegangen? Glauben wir als Konsumenten grundsätzlich nicht mehr an die Aussagen von Unternehmen oder als Wähler nichts mehr der Politik?

Und noch viel interessanter: Sind unsere eigenen Aussagen glaubhafter? Wie steht es beispielsweise mit Floskeln und Buzzwords im eigenen Sprachrepertoire?

Nichts für ungut

 

Augen auf beim Floskel-Kauf: Ist Ihnen bewusst, wie viele Floskeln Sie im Alltag verwenden? Floskeln sagen zwar nicht viel aus, doch trotzdem sind sie Teil der alltäglichen Sprache wie eine Sättigungsbeilage ohne Nährwert.

Wer nicht bereit ist eine klare Meinung zu äußern, schwafelt stattdessen mit Floskeln herum. Außerdem dienen Floskeln oft als Lückenfüller, um Gesprächspausen zu vermeiden. Sie sind uns nach einer Weile selbst so vertraut, dass wir sie kaum noch als Floskeln bemerken, wenn wir sie verwenden.

 

 

 

Was macht ein Wort oder eine Redewendung zu einer Floskel?

 

Floskeln sind wie entkernte Walnüsse

 

Als Floskel wird inhaltsleeres Sprachfüllsel bezeichnet. Meist wird der Begriff abwertend gebraucht. Trotzdem gehören Floskeln zur alltäglichen Kommunikation und den Konventionen der Höflichkeit. Dazu zählen die Begrüßungsfloskeln und Ermunterungsfloskeln. Sie dienen häufig als Lückenfühler, um Pausen zu vermeiden.

Im Grunde ist es nicht das Wort als solches, das es zu einer Floskel macht, sondern die dahinterstehende Haltung. Oder trifft es „fehlende Haltung“ besser? Schon beim reflexhaften „Gesundheit!”, als Antwort auf ein Niesen ist selten ein tatsächlicher Genesungswunsch spürbar. Auch das Begrüßungsritual im Vorbeigehen „Tag!” oder „Guten Tag!” ist bei den meisten Gelegenheiten eine Floskel. Beim „Mahlzeit!“ auf dem Gang nehmen viele noch nicht einmal wahr, wen sie da gerade gegrüßt haben. Es handelt sich also um eine inhaltsleere Sprachfloskel.

Wie sieht es bei Ihnen aus? Gibt es Floskeln oder Phrasen, die Ihnen besonders auf die Nerven gehen?

 

 

 

Steine, billige Steine?

 

Selbst, wenn Sie meinen über den Floskeln zu stehen; ich bin lieber etwas vorsichtig mit dem Steinewerfen im Glashaus.

 

 

 

Selbstreflexion: Blick in den Spiegel

 

Kommen Ihnen manche der folgenden Floskeln bekannt vor?

  • Aber Hallo!
  • Aber, hey…
  • Aller Anfang ist schwer.
  • Alles klar!
  • Alles nur eine Frage der Entscheidung.
  • Alter Schwede!
  • Alternativlos
  • Auf jeden Fall.
  • Besser spät, als nie.
  • Bestimmt haben Sie sich auch schon gefragt, …
  • Da gibt es bestimmt eine App dafür.
  • Da haben sich zwei gefunden.
  • Da kann man nichts machen.
  • Da müssen Sie durch.
  • Da musst du durch
  • Da steckt man nicht drin.
  • Damit kannst du mich jagen.
  • Damit können Sie mich jagen.
  • Das geht ja mal gar nicht!
  • Das geht schon mal gar nicht!
  • Das machen wir nach der Pandemie ..
  • Das ist Ansichtssache.
  • Das ist das Gleiche in Grün.
  • Das ist mal was anderes.
  • Das kannst du drehen und wenden, wie du willst.
  • Das Leben ist kein Wunschkonzert / Ponyhof
  • Das Leben ist weder ein Wunschkonzert noch ein Ponyhof.
  • Das liegt bestimmt am Wetter.
  • Das stimmt eigentlich.
  • Das wird ein schmerzhafter Einschnitt.
  • Das wird schon wieder.
  • Dass ich das noch erleben darf.
  • Davon geht die Welt nicht unter.
  • Die Nacht ist noch jung.
  • Die Zeit rennt mal wieder.
  • Dynamisch
  • Eigentlich kann ja nichts schiefgehen …
  • Ende gut, alles gut.
  • Er sagt viel, wenn der Tag lang ist.
  • Erfolgsbilanz
  • Ergebnisorientierung
  • Es gibt keine Probleme, nur Herausforderungen!
  • Früher war alles besser.
  • Ganz ehrlich…
  • Ganz großes Kino!
  • Geht nicht, gibt’s nicht.
  • Gleich klatscht das hier, aber kein Beifall!
  • Gut, dass wir darüber gesprochen haben.
  • Gute Frage, nächste Frage.
  • Gute Frage!
  • Ich für meinen Teil…
  • Ich glaube, es hackt.
  • Ich google das mal.
  • Ich hab es ja schon immer gesagt.
  • Ich hab‘ mir sagen lassen…
  • Ich habe da mal eine Frage.
  • Ich habe es ja schon immer gesagt.
  • Ich habe mehr Zeit als Leben.
  • Ich kann so nicht arbeiten.
  • Ich lache mich krank.
  • Ich melde mich.
  • Ich muss mal für kleine Königstiger.
  • Ich will ja nichts sagen, aber…
  • Im Grunde genommen…
  • Interessant.
  • Ja nee, ist klar.
  • Jedem das seine.
  • Jetzt ist es raus!
  • Kann jedem mal passieren.
  • Kann man nichts machen.
  • Kein Stress!
  • Komm‘ du erstmal in mein Alter.
  • Kommt gar nicht in die Tüte.
  • Kommt gar nicht in Frage.
  • Lass gut sein.
  • Mahlzeit.
  • Mal sehen.
  • Mal unter uns …
  • Man sieht sich.
  • Man wird nicht jünger.
  • Mehrwert
  • Meinetwegen, warum nicht?!
  • Morgen ist auch noch ein Tag.
  • Morgens ist echt nicht meine Tageszeit.
  • Motiviert
  • Muss ja.
  • Na, wer sagt’s denn.
  • Neue Innovation
  • Nicht in diesem Ton.
  • Nicht wirklich.
  • Nichts für ungut.
  • Nichts hält ewig!
  • Papperlapapp
  • Passt schon.
  • Positiver Erfolg
  • Proaktiv
  • Prost Mahlzeit!
  • Quantensprung
  • Rechts ist da, wo der Daumen links ist.
  • Sag niemals nie.
  • So einfach ist das.
  • So haben wir nicht gewettet.
  • So ist das Leben.
  • So jung kommen wir nicht mehr zusammen.
  • So sieht’s aus.
  • So, Freunde der Sonne!
  • Solange du deine Füße unter meinen Tisch stellst…
  • Stell dich nicht so an.
  • Stimmt’s oder hab ich recht?
  • Teamplayer
  • Tut ja nicht weh.
  • Um mal ganz ehrlich zu sein …
  • Umfangreiche Erfahrungen
  • Und sonst so?
  • Und? Wie ist das Wetter so bei euch?
  • Von mir aus.
  • Warum nicht?!
  • Was muss, das muss.
  • Weniger ist manchmal mehr.
  • Wenn Sie mich fragen …
  • Wenn sie mich fragen,…
  • Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.
  • Wie gesagt….
  • Wie schon erwähnt ….
  • Willkommen im Club!
  • Wir sehen uns.
  • Wir telefonieren!
  • … Punkt!

Nachschlag?

 

Weitere Beispiele mit abgedroschenen Begriffen aus Politik, Wirtschaft und Kultur finden Sie auf www.floskelwolke.de (externer Link!). Die Journalisten Udo Stiehl und Sebastian Pertsch tragen dort Floskeln, Phrasen und Formulierungen aus den Medien zusammen.

 

 

 

Und nun?

 

Leider schlagen geschliffene Worthülsen zu oft holperige und umso ehrlichere Gedanken. Doch das muss nicht sein!

Schulen Sie Ihre Augen und Ohren. Erkennen Sie glänzende und doch leere Phrasen bei anderen. Machen Sie es besser. Gönnen Sie Ihren Texten den Rotstift. Und noch viel wichtiger: Wie wäre es mit etwas mehr Präsenz? Wenn Sie meinen, was Sie sagen oder schreiben, dann verändert sich etwas zum Positiven. Dann gibt es zwar immer noch Worte, die durch den täglichen Missbrauch als Floskeln gelten und die Sie deshalb vermeiden sollten, doch es wird dann zunehmend deutlicher, dass Sie meinen, was Sie äußern. Und das ist in der heutigen Welt nicht alltäglich!

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen

 

Kommunikation kann ganz einfach sein. Ist sie allerdings oft nicht. Selbst der einfachste Mensch ist immer noch ein sehr kompliziertes Wesen. Manchmal sagen wir Dinge und merken dann erst an der Reaktion unserer Gesprächspartner, dass diese mit jemand ganz anderem gesprochen zu haben scheinen. Das habe ich doch beim besten Willen nicht gesagt. – Oder doch?

Mehr oder weniger bewusst geht es in Gesprächen darum, andere Menschen von etwas zu überzeugen – sei es von einem besonderen Angebot, der eigenen Person, einer Ansicht oder einer Notwendigkeit. Gelingt das nicht schnell genug und vor allem nicht auf den Punkt genau und in anschaulicher Weise, verlieren Gesprächspartner rasch das Interesse und wir die erhoffte Aufmerksamkeit. – Gespräch gescheitert.

Sie können sich von mir bei der Vorbereitung Ihrer Gespräche und Verhandlungen (sicherheitshalber: keinerlei Rechtsberatung!) unterstützen lassen. Finden Sie heraus, wie Sie und Ihre Botschaft wirken (Argumente, Körpersprache, Sprache, Stimme und vieles mehr). Ich mache Sie mit effektiven Werkzeugen und Kommunikationsstrategien vertraut. Bauen Sie Ihre psychologischen Fähigkeiten aus, lernen Sie die Ruhe zu bewahren, souverän aufzutreten, authentisch zu bleiben und schließlich zu überzeugen.

Unterstützung für überzeugende Reden und Präsentationen

 

Wer nicht redet, wird nicht gehört und wer es wagt auch nicht immer. Auf dem Weg zum überzeugenden Rednerin oder Redner gibt es noch ein paar Stufen, die es zu meistern gilt. Wenn Sie Wettbewerb haben, sorgen wir für Ihren Vorsprung.

Sie wollen überzeugen, mit Ihrer Botschaft und als Persönlichkeit? Dann helfe ich Ihnen bei der Vorbereitung Ihrer Reden und Präsentationen. Von den Erfahrungen aus Marketing, Psychologie und Kommunikation werden Sie profitieren. Den Umfang bestimmen Sie. Zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback empfehle ich Ihnen und Ihrer Botschaft. Dann wissen Sie, wie Sie und Ihr aufbereitetes Thema wirken, was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso wollen Sie erst im Anschluss an Ihren echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Profitieren Sie vom Vorsprung. Meine Definition von Glück: Vorbereitung trifft auf Gelegenheit.

 

Welcher Aufwand lohnt sich?

 

Bei einer guten Investition kommt mehr heraus, als hineingesteckt wird. Sie können selbst am besten einschätzen, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Hier finden Sie die Honorare für meine Unterstützung zu Kommunikationspsychologie, Sprache, Struktur, Stimme, Körpersprache, Storytelling, rhetorische Mittel, Medien, wie PowerPoint und Co. etc.

 

 

 

Keine Zeit, um zu mir in Berlin zu kommen?

 

Sie sind gerade nicht in Berlin? Dann nutzen Sie Sitzungen mit mir via Telefon oder mit Videounterstützung. Wobei es durchaus gute Gründe für eine Reise nach Berlin gibt.

 

 

 

Lampenfieber

 

Schmetterlinge im Bauch? Sehr viele Menschen leiden bei ihren Auftritten vor Publikum unter so intensivem Lampenfieber, dass ihre Leistungen deutlich hinter den Möglichkeiten bleiben. Viele vermeiden Redegelegenheit,  wo es nur geht. Schade, weil mit meiner Hilfe ein Auftritt in einem guten Zustand möglich ist. Haltung lässt sich leichter bewahren als wiedergewinnen. Und, weshalb sollten Sie auf eine Chance verzichten sich und Ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren. Nur, für den Fall…

P.S.

 

Wie stehen Sie zu Floskeln?

Artikel zu Missverständnissen

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 5. Januar 2014
Überarbeitung: 17. März 2020
AN: #636252
K:
Ü:

So fördern Sie als Redner Ihren Expertenstatus. Experten sind begehrt und selten.

So fördern Sie als Redner Ihren Expertenstatus. Experten sind begehrt. Und echte Experten sind sehr selten!

Wie Sie durch Reden und Präsentationen Ihr Selbstmarketing voranbringen
Als Redner zum Expertenstatus

Experten sind begehrt. Und echte Experten sind sehr selten!

 

Echte Experten sind dem Wettbewerb voraus, werden von ihrer Zielgruppe bevorzugt. Endlich jemand der weiß von was er redet! Es behaupten viele von sich Experten zu sein, in der Praxis bestätigt sich das eher seltener. Echte Experten sind Mangelware. So nutzen Sie die Chance.

Überblick

 

 

 

 

Was macht jemanden zum Experten?

 

Ein überdurchschnittliches Wissen (also auch Inhalt und nicht nur Verpackung bitte!) wird so präsentiert, dass es von der Zielgruppe wahrgenommen wird. Nur, wie erfährt sie es?

 

 

 

Viele Wege führen nach Rom bzw. zum Expertenstatus

 

In vielen Bereichen waren die Garanten für den Expertenstatus früher vor allem Fachbücher und andere Veröffentlichungen, doch das hat heute an Bedeutung verloren. Wer schreibt der bleibt? Heute wird gebloggt, was das Zeug hält, weshalb es zunehmend schwerer wird hier positiv aufzufallen.

Homepage, Facebook und Co.: Im sozialen Web tummeln sich so viele Anwärter im Kampf um den Expertenstatus, dass es im Grundrauschen schwer etwas zu erkennen gibt. Je nach Thema hilft Medienpräsenz. Auch eine Anzahl von Menschen, die für einen schwärmen sind sehr förderlich.

Einer der besten Wege zum Expertenstatus

 

Öffentliche Reden sind nicht nur ein hervorragendes Mittel um Kontakte zu fördern, sie sind auch ein wesentliches Mittel sich als Experte zu etablieren. Es ist eine gute Gelegenheit vorhandenes Wissen und Erfahrungen zu präsentieren. Wer dies gut tut, erhält schnell vom Publikum das Attribut „Experte“. Außerdem fördert es Sichtbarkeit und Glaubwürdigkeit. Es erzeugt die Wahrnehmung das Sie ein Experte und eine Autorität in Ihrem Bereich sind, deswegen wurden Sie ja auch eingeladen. So etwas wiederum erzeugt weitere Nachfrage, insbesondere in Bereichen, in denen Wettbewerber dies nicht oder nicht guttun.

 

 

 

Mit der Kiste in den Hyde Park zur Speakers Corner?

 

Gelegenheiten zum Reden finden sich meist sehr leicht. Angestellte können im eigenen Unternehmen bei Meetings, Vertriebstagungen und internen Schulungen beginnen. Kongresse, Interessenvertretungen und andere Gruppen suchen ständig Redner für ihre Veranstaltungen. Während es einige Bereiche gibt, bei denen sich Unternehmen darum reißen, reden zu dürfen, ist der Bedarf sonst meist größer als das Rednerinteresse. Und sobald Sie sich den Ruf erworben haben eine Bereicherung zu sein, kommen die Anfragen von allein. Dann können Sie sogar mit einem Honorar rechnen. Das ist allerdings zweitrangig, wenn Ihr Thema und die Zielgruppe passen, lohnt es sich auch so für alle Beteiligten.

Nutzen Sie die Chance. Selbst, wenn Sie kein Honorar bekommen empfehle ich Ihnen daher eine sehr gute Vorbereitung, um die Gelegenheit erfolgreich zu gestalten. Und, wenn Sie dabei Unterstützung nutzen wollen …

Umfrageergebnis

Wenn ich es mir aussuchen kann, …

%

... vermeide ich Präsentationen zu halten.

%

... übernehme ich es gerne Präsentation zu halten.

Die ideale Basis: Professionelles Feedback mit Optimierungsempfehlungen

 

Wie sehr überzeugen Sie und Ihre Botschaften in Reden und Präsentationen? Wie gut sind Sie in den 118+ wesentlichsten Präsentationsfähigkeiten? Seit 1998 analysiere ich systematisch Redebeiträge. Nach vielen tausend ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich Ihnen sehr genau sagen, was auf welches Publikum welche Wirkung hat. Lassen Sie sich von mir Feedback geben, dass Sie voranbringt. Sie bekommen grundsätzliche Rückmeldungen und Empfehlungen, sowie für konkrete Redebeiträge die Impulse, die Sie brauchen, um zu überzeugen.

Interessiert? Dann finden Sie hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

Sie wünschen sich professionelle Unterstützung? Lassen Sie uns dazu ins direkte Gespräch kommen. Bei Interesse, für organisatorische Fragen und Terminvereinbarungen erreichen Sie mich persönlich am besten über das nachfolgende Formular oder per E-Mail (mail@karstennoack.de). Telefonisch bin ich am ehesten montags bis donnerstags in der Zeit von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr zu sprechen: Telefon 030 / 864 213 68, Mobil 01577 / 704 53 56. Meist bin ich im Einsatz, hinterlassen Sie dann bitte eine Nachricht mit Ihrer Telefonnummer in Deutschland. Denken Sie unbedingt daran sehr konkret den Anlas Ihres Anrufs zu nennen. Ich rufe Sie dann so schnell wie möglich zurück. Hinweise zum Datenschutz finden Sie hier.

Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen finden Sie deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das für Sie passt, freue ich mich auf die Zusammenarbeit.

 

 

Nachricht

 

Um es Ihnen und mir leicht zu machen, bitte ich Sie dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist Ihnen überlassen, was Sie eintragen. Umso genauer Sie sind, desto einfacher machen Sie mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklären Sie sich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Ihnen ist bekannt, dass Sie Ihre Einwilligung jederzeit widerrufen können. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

14 + 7 =

Anmerkungen:

In der Adresszeile Ihres Browsers sollte die URL mit „https://www.karstennoack.de/...” beginnen, daran erkennen Sie eine sichere Verbindung (SSL).

P.S.

 

Wie erstrebenswert ist der Expertenstatus und wie lässt er sich erwerben? Welche Rolle spielen Reden und Präsentationen dabei?

Artikel zu Missverständnissen

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 24. April 2015
Überarbeitung: 19. August 2021
Englische Version:
AN: #17670
K: CNB
Ü:

Nett ist die kleine Schwester von Scheiße, wie wäre es mit bemerkenswert?

Nett ist die kleine Schwester von Scheiße, wie wäre es mit bemerkenswert?

Der Fluch des Nettseins und weshalb Sie sich damit nicht zufriedengeben sollten
Fluch des Nettseins

Der Fluch des Nettseins

 

Nett ist keineswegs das neue Sexy. Nett ist der Weg auf die Reservebank. Für ein erfolgreiches Selbstmarketing genügt Nettsein auf keinen Fall.

Überblick

Nett ist die kleine Schwester von Scheiße.

Sprichwort

 

Video

Der Fluch des Nettseins. Nett reicht nicht, wie wäre es mit bemerkenswert?

Erst, wenn Sie das Video starten wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google. Mehr bei den Hinweisen zum Datenschutz.

Oh, wie nett!

 

Und wie finden Sie das Kleid, das Logo, das Training, die Präsentation, das…?

Nett? Oh, wie schade!

 

Vorsicht Täuschung! Was bedeutet „nett“?

 

Per Definition und in der Theorie klingt es ja durchaus nach einem positiven Wort. Als Adjektiv meint „nett“ soviel wie freundlich und angenehm in Verhalten und Wirkung. Soweit so gut und auch nicht mehr. Der bittere Beigeschmack bleibt, denn in der täglichen Praxis hat „nett“ rund 621 Bedeutungen, von denen nur die wenigsten ansatzweise positiv sind.

Weder bei der Suche nach Lebensabschnittsgefährten noch bei Karriere und anderen Projekten sind diejenigen erfolgreich, die nur das Attribut „nett“ tragen. Nett ist dann nur eine Umschreibung von …

  • harmlos
  • Schulnote 3
  • 08/15
  • nicht ausreichend
  • Gut gemeint, aber …
  • wie langweilig
  • ich will Ihnen nicht weh tun, also bitte nicht nochmals fragen.
  • Nein!
  • Sie spielen nicht in meiner Liga.
  • Das haben Sie doch nicht ernst gemeint, oder?
  • nicht gut genug
  • ich habe mehr erwartet
  • Gegenstück der us-amerikanischen Wörter „cute“ und auch „awesome“, weil die dort in der Regel auch nicht meinen, was auf den ersten Blick vermutet wird.
  • Träum weiter!
  • Wir haben ein besseres Angebot!
  • Etwas Besseres fällt Ihnen nicht ein?
  • Bitte fragen Sie nicht wieder!

Ich vermute, die Tendenz ist zu erkennen. Wenn wir das Wort nett hören, stehen die Aussichten schlecht. Oder positiv ausgedrückt; wir bekommen zumindest keine beleidigenderen Absagen um die Ohren gehauen. Am Ergebnis ändert es allerdings wenig.

 

 

 

Was ist besser als nett?

 

Nett ist keineswegs das neue Sexy. Nett ist der Weg auf die Reservebank.
NETT ist zu wenig! Zeit, etwas draufzulegen. Wie wäre es mit BEMERKENSWERT?

P.S.

 

Wie denken Sie darüber?

Artikel zu Missverständnissen

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2014
Überarbeitung: 19. August 2021
AN: #45414
K:
Ü:

Hat Kreativität wirklich einen so großen Einfluss auf wirtschaftlichen Erfolg?

Hat Kreativität wirklich einen so großen Einfluss auf wirtschaftlichen Erfolg?

Anspruch und Wirklichkeit beim Thema Kreativität
Professionelle Kreativität - Karsten Noack Training & Coaching Berlin

Kreativität und wirtschaftlicher Erfolg

 

Ständig wird betont, wie wichtig Kreativität ist. Doch welchen Beitrag liefert Kreativität tatsächlich zum wirtschaftlichen Erfolg? Bringt Kreativität auch Risiken mit sich? Unter welchen Voraussetzungen entfaltet sich Kreativität?

Welchen Wert hat Kreativität?

 

Ständig wird betont, wie wichtig Kreativität gerade im professionellen Bereich ist. Doch stimmt das überhaupt? Welchen Beitrag liefert Kreativität tatsächlich zum wirtschaftlichen Erfolg? Bringt Kreativität auch Risiken mit sich? Unter welchen Voraussetzungen entfaltet sich Kreativität?

„Kreativität bedeutet träumen, umdrehen, vergrößern, verkleinern, erfinden, verwerfen, ergänzen, reduzieren, experimentieren, wachsen, Risiken einzugehen, Regeln brechen und neue aufzustellen, Fehler machen, …
… und eine Menge Spaß dabei zu haben.“

Wettbewerb und Kreativität

 

Vieles spricht dafür, dass Erfolg bei all dem Wettbewerb ohne Kreativität kaum noch möglich ist. Doch eine Garantie für wirtschaftliche Stabilität und Wachstum liefert sie nicht. Viele sehr kreative Menschen und die dazugehörigen Unternehmen sind zwar mit Ideenreichtum gesegnet, sie setzen ihre Chancen jedoch nur unzulänglich um. Erst die Bereitschaft und die Fähigkeit zur Realisierung entfesseln auch die Potenziale. Absichtserklärungen ohne entsprechende Voraussetzungen und Handlungen bringen wenig. Was nicht umgesetzt wird, bleibt nur eine nette Idee. Auch die Unternehmenskultur spielt hier eine zentrale Rolle, denn Mitarbeiter brauchen ein bestimmtes Umfeld, um Kreativität zu entfalten. Ohne Nährboden kann die Kreativität keine Wurzeln schlagen, bleibt ein zartes Pflänzchen oder geht sogar ein.

 

 

 

Bedarf an Kreativität

 

Immer schneller und schneller dreht sich das Rad. Wir leben in einer Welt, in der Wandel zu den wenigen Konstanten gehört. Entsprechend groß ist der Bedarf an Strategien und konkreten Maßnahmen, um Veränderungen zu begegnen, ihnen möglichst auch zuvorzukommen und sie im Idealfall sogar zu gestalten. Wer im Wettbewerb nicht überrundet werden will, kann sich selbst auf noch so überzeugenden Erfolgen nicht allzu lange ausruhen. Viele große, unflexibel gewordene Unternehmen haben das bereits anhand von Umsatzeinbrüchen zu spüren bekommen. Dennoch behaupten viele Unternehmen von sich, besonders kreativ zu sein. Die Mehrzahl erwähnt in ihren Firmenprofilen übertrieben oft die Worte „Kreativität“ und „Innovation“, auch wenn dies von Mitarbeitern, Kunden und dem Umfeld gelegentlich ganz anders empfunden wird. Anspruch, Eigenwahrnehmung und Wirklichkeit klaffen meist weit auseinander.

Ohnehin garantiert Kreativität allein noch keinen wirtschaftlichen Erfolg: Sie ist vielmehr ein Potenzial, das genutzt werden muss. Manche Menschen sind im beruflichen Umfeld zwar in der Lage, auch dauerhaft kreativ tätig zu sein und neue Ideen zu entwickeln, aber das ist oft nicht genug. Zum wirtschaftlichen Erfolg gehört es Ideen in ein marktfähiges Produkt beziehungsweise eine Dienstleistung zu verwandeln, also planvoll umzusetzen und andere Menschen dann auch noch von dem Wert der Idee und ihrer Realisierung zu überzeugen.

Gerade hier fehlen oftmals die Einsicht in die Notwendigkeit und das erforderliche Handwerkszeug. Denn um sich im Getöse des Wettbewerbes Gehör zu verschaffen, wird auch ein effizientes Marketing benötigt. Es sind also wiederum kreative Lösungen gefragt. Ob Freiberufler, Angestellter oder Unternehmen: Wer bemerkt werden will, muss bemerkenswert sein und auch dafür sind gute Ideen unerlässlich.

 

 

 

Risiken in einer schnelllebigen Welt

 

Nicht immer führen Kreativität und Produktinnovation zum Erfolg. Und andererseits, wer sich umschaut, findet zahlreiche Beispiele dafür, dass auch Unternehmungen ohne eigene kreative Produkte oder Dienstleistungen Rekordergebnisse vorweisen können: Viele Firmen haben ihre Position durch das Kopieren von Ideen erreicht und konzentrierten sich auf deren Vermarktung. Einige von ihnen zeigten sich zumindest hier recht kreativ und sind mitunter erfolgreicher, als die Originale. Ein besonders markantes Beispiel dafür liefern die Anbieter von Massenartikeln auf dem Bekleidungsmarkt.
In rasantem Tempo kopieren sie die neuesten Trends, die auf den Laufstegen in Paris oder Mailand zu sehen sind, und vermarkten sie – in diesem Fall eine wirtschaftlich lohnende Strategie.

Bei den Künstlern, die wirtschaftlich erfolgreich sind, dominieren jene, die bei einem Stil oder Thema bleiben, sobald sich der Erfolg eingestellt hat. Sie bestätigen die Erwartungen des Publikums und kopieren sich selbst. Die Regeln des Marktes geben ihnen recht: Erst die Kontinuität schafft den Wiedererkennungswert, die Marke. Ein kreatives Image ist dann wichtiger als die tatsächliche Schöpferkraft und Originalität.

Erwartungen wollen erfüllt werden. Ganz grundsätzlich beruhen erfolgreiche Marken auf dem Einlösen eines Versprechens: Es geht darum, das zu bekommen, was erwartet wird. Überraschungen sind nur bedingt erwünscht. 
Das führt zu einem potenziellen Konflikt mit Neuerungen: Kreative Menschen sind ihrer Zeit oftmals voraus. Sie experimentieren, ergründen, beschreiten unbekannte Wege. Zu der Zeit, zu der sie sich mit einem Thema beschäftigen, existiert meist noch keine ausreichend große Zielgruppe, die den wirtschaftlichen Erfolg garantieren könnte. Ist der Markt dann reif für ihre Idee, sind sie schon wieder bei einem neuen Thema. Eventuell verbuchen sie Achtungserfolge, doch von dem finanziellen Gewinn, der sich mit einer Idee langfristig erzielen lässt, profitieren sie selten.

Es kommt auch vor, dass Unternehmen zu einseitig auf ihre Kreativität setzen und dadurch in eine Krise gestürzt werden. Viele der Ideen gehen an den Bedürfnissen der jeweiligen Zielgruppe vorbei: Sie schaden der wirtschaftlichen Bilanz mehr, als sie dem kreativen Ruf der Firma nutzen.
Ein Beispiel für Produkte, an denen viele Kunden sich die Zähne ausgebissen haben, waren die ersten Videorekorder. Manche Modelle waren mit so vielen Funktionen ausgestattet, dass es nur wenige Nutzer gab, die Freude an den Geräten hatten. Das allgemeine Interesse gilt jedoch nicht überfrachteten technischen Geräten, sondern komplexeren Entwicklungen und Problemlösungen, die den Verbraucher oder auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht aus den Augen verlieren: Wirklich erfolgreiche Ideen orientieren sich an den Menschen, für die sie gemacht werden. Das ist einer der Gründe, weshalb eine reine Ideen- und Entwicklungsschmiede die Tendenz hat, eine Spielwiese zu bleiben. So holten die beiden Google-Erfinder Larry Page und Sergej Brin den Managementexperten Eric Schmidt in ihr Unternehmen, um die Qualität ihrer Angebote auch bei kurzen Produktionszyklen zu gewährleisten. Bei marketingorientierten Unternehmen stehen Kundenbedürfnisse im Mittelpunkt, nicht die kreative Selbstverwirklichung der Entwickler.

Innovationen und Wettbewerb

 

Die Globalisierung lässt sich nicht ignorieren. Weltweiter Wettbewerb und die hohen Lohn- und Nebenkosten sorgen auch in Deutschland dafür, dass sowohl innovative Produkte und Produktionsprozesse als auch ein deutlicher Wissensvorsprung erforderlich sind, um bestehen zu können.

Ein wesentliches Ziel ist es daher, auch angesichts des vergleichsweise hohen Lebensstandards die Produkte und Dienstleistungen hinsichtlich der Kosten und des Angebotes so attraktiv wie möglich zu gestalten. 
Erfolgreiche Innovationen sind dabei auf eine definierte Zielgruppe ausgerichtet. Sie basieren also zuerst auf der Bedürfnisermittlung der Kunden. Dabei kann es vorkommen, dass es der Zielgruppe noch gar nicht bewusst ist, dass sie ein Produkt oder eine Dienstleistung benötigt. Schon die Kompetenz, sich in deren Perspektive hineinzuversetzen und Zielszenarien zu entwickeln, bedarf imaginärer Fähigkeiten und Kreativität.

Wirtschaftlich erfolgreiche Menschen sind der Zielgruppe nahe und kennen die betrachteten Bereiche möglichst sogar besser als diese selbst. Sie erkunden, was die Zielgruppe braucht, was sie bewegt: Das zeigt auch das Beispiel des Berliner Wirtschaftsprofessors Günter Faltin. 1985, als hochwertige ökologische Produkte noch keineswegs eine Selbstverständlichkeit für die breite Bevölkerung waren, rief er die „Teekampagne“ ins Leben. Das Unternehmen bietet hochwertigen biologisch angebauten Tee an und ist damit recht erfolgreich. Für Faltin ist das Unternehmertum ein kreativer Akt, für den vor allem ein gut durchdachtes Konzept erforderlich ist. „Kopf schlägt Kapital“, heißt Faltins bekanntestes Buch.

Besonders die Fähigkeit, sich von bekannten Denkmustern zu befreien, fördert Einsichten, eröffnet Möglichkeiten: Das Vorwegnehmen einer Entwicklung bei gleichzeitiger Verbundenheit mit dem Erleben der Zielgruppe lässt Lösungen zu, die sowohl anders als auch bedarfsgerecht sind. Die Zielgruppe findet sich in Angeboten wieder, über deren Notwendigkeit sie sich vorher noch gar nicht im Klaren war. Der Automobilhersteller Henry Ford (1863 bis 1947) soll gesagt haben: „Wenn ich die Menschen gefragt hätte, was sie wollen, hätten sie gesagt: schnellere Pferde.“

Fortschritt findet nicht im luftleeren Raum statt. Gesellschaftliche und technologische Veränderungen beeinflussen sich gegenseitig. Manches entwickelt sich noch immer evolutionär; es basiert auf vorhandenen Trends, die weitgehend fortgeschrieben werden. Doch viele Veränderungen bestehen nicht aus Weiterentwicklungen im eigentlichen Sinne, sondern sind so neuartig wie die mit ihnen verbundenen Anforderungen und Chancen. In der Informationstechnologie und der Medienindustrie gibt für diesen gewaltigen abrupten Wandel zahlreiche Beispiele. Da viele Menschen heute über große technologische Möglichkeiten verfügen, ist auch der Wettbewerb bei deren kommerziellen Nutzbarmachung entsprechend groß.

Vieles scheint möglich, doch welche der vielen Möglichkeiten sollen realisiert werden? Neben dem Innovationsdruck spielt auch die Zeit eine Rolle. So versuchen Wettbewerber wie die Soft- und Hardwareproduzenten Apple und Microsoft, in immer kürzeren Abständen innovative Produkte auf den Markt zu bringen.

Wer eine kreative Grundhaltung mitbringt, kann leichter erkennen, welcher Fokus in welchem Moment angebracht ist. Bei eingeschränkten Ressourcen ist die Konzentration auf ein bestimmtes Vorhaben oder einen bestimmten Aspekt wesentlich für effektives Arbeiten. Das gilt für Anbieter von Produkten und Dienstleistungen ebenso wie für die Karriere eines Einzelnen.
Um zu erahnen, was möglich ist, um an einem Trend teilzuhaben und ihn gegebenenfalls zu beeinflussen, braucht es Fantasie und Konzentration auf das Wesentliche.

 

 

 

Ideen eine Chance geben

 

Viele gute Einfälle bekommen allerdings erst gar keine Chance. Oft wird der Idee, noch häufiger den eigenen Möglichkeiten misstraut: Es wird nicht in die Fähigkeiten investiert, die nötig wären, um neuen Ansätzen oder Produkten zur erforderlichen Aufmerksamkeit zu verhelfen. Nicht nur diejenigen, die ihre interessanten Ideen nicht umsetzen, verzichten dabei auf Chancen; auch anderen Menschen wird die Möglichkeit genommen, davon zu profitieren. Neben Kreativität benötigt man für den Erfolg also ein Bewusstsein dafür, wozu eine Idee wirklich notwendig ist, und die Fähigkeit, sich Gehör zu verschaffen.

Kreative Ideen oder neues Wissen ergeben noch keine Innovation. Innovationen ergeben sich erst dann aus Ideen, wenn sie zu neuen Produkten, Dienstleistungen oder Verfahren werden. Es sind erst dann Innovationen, wenn die tatsächlich zu einer erfolgreichen Anwendung führen und den Markt durchdringen.

 

 

 

Ohne kreative Unternehmenskultur geht’s nicht

 

Das wichtigste Kapital eines Unternehmens sind seine Mitarbeiter und deren Ideen: Sie sind nah an Produkten und Kunden. Deswegen sind ihre Empfehlungen zur Verbesserung von Arbeitsprozessen und für die Entwicklung neuer Produkte ﹣ zwei wichtige Faktoren, wenn es darum geht, die Marktposition im internationalen Wettbewerb zu stärken ﹣ oft besonders wertvoll. Wer genauer hinsieht, erkennt allerdings, dass die Masse der Arbeitgeber dieses Potenzial nicht angemessen fördert. Sporadisch werden Ideenwettbewerbe oder die Prämierung besonderer Leistungen durchgeführt. Doch wer die Kreativität der Mitarbeiter als festen Bestandteil in die Unternehmenskultur integrieren will, muss sie konsequent und kontinuierlich fördern.

Mitarbeiter, die sich mit ihrem Unternehmen identifizieren, bringen sich von sich aus ein, also aufgrund ihrer eigenen (intrinsischen) Motivation. Sie suchen Gestaltungsfreiheit, selbstbestimmtes Arbeiten und Eigenverantwortung. Dort, wo solche Freiräume geschaffen werden, sind durchweg positive Resultate nachweisbar. Sie zeigen sich in steigender Produktivität, stärkerem Kostenbewusstsein, im Betriebsklima, im Rückgang der Fehlzeiten, sinkender Mitarbeiterfluktuation. Die Unternehmensleitungen müssen jedoch ein Stück ihrer Furcht ablegen, etwas Kontrolle abzugeben und ihren Mitarbeitern mehr vertrauen. Doch für viele Vorgesetzte ist das ein Problem, denn Sie wollen von der Kreativität der Mitarbeiter profitieren, fürchten aber zusätzliche Ansprüche, etwa an Entscheidungen oder gar am Erfolg beteiligt zu werden. Hier gibt es keinen Mittelweg: Wer das eine möchte, muss auch das andere bieten. In Unternehmen, die das beherzigen, liefert Kreativität einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg.

Im Rahmen des Qualitätsmanagements haben sich im letzten Jahrzehnt Instrumente durchgesetzt, bei denen die Meinungen von Mitarbeitern stärker zur Verbesserung von Prozessen im Unternehmen herangezogen werden. Darunter fallen insbesondere interne und externe Analysen, und auch beispielsweise das betriebliche Vorschlagswesen, Thinktanks und Qualitätszirkel. Solche Methoden finden allerdings seltener Anwendung im Innovationsmanagement.

Die in der Praxis recht häufig halbherzigen Maßnahmen sind zum Scheitern verurteilt. Die einmalige Entsendung von Mitarbeitern in Kreativitätstrainings und dergleichen gibt einen ersten Anstoß. Doch leider wirkt das sehr oft wie eine Alibiveranstaltung, denn das bleibt wirkungslos, wenn diese anschließend im Betrieb kein Umfeld vorfinden, das es ihnen möglich macht, das Erlernte umzusetzen. Wo die Rahmenbedingungen fehlen, trifft Kreativität nicht auf den notwendigen Nährboden und verkümmert. Es existieren auch positive Beispiele wie die Beteiligung der Mitarbeiter an den Gesamtprozessen im Unternehmen. Das wirkt sich oft sehr positiv auf die Entwicklung zusätzlicher Ideen aus.

Häufig stehen die Wünsche nach Stabilität und Kreativität in Unternehmen im vermeintlichen Widerspruch zueinander. Erfahrungen sind durchaus ein großer Wettbewerbsvorteil. Sie ermöglichen Effektivität durch Routinen; bewährte Prozesse führen auf direktem Weg zum beabsichtigten Ziel. Ohne Innovation findet jedoch keine Veränderung statt, es herrscht Stillstand im eigenen Haus. Damit Potenziale sich dauerhaft entfalten können, muss die Kreativität in die Unternehmenskultur eingebettet und Teil der authentischen Identität einer Organisation werden. Damit es hier von einer Absichtserklärung zu einer gelebten Kultur kommt, ist einige gemeinsame Anstrengung erforderlich. Der Weg lohnt sich!

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

Sie wünschen sich professionelle Unterstützung? Lassen Sie uns dazu ins direkte Gespräch kommen. Bei Interesse, für organisatorische Fragen und Terminvereinbarungen erreichen Sie mich persönlich am besten über das nachfolgende Formular oder per E-Mail (mail@karstennoack.de). Telefonisch bin ich am ehesten montags bis donnerstags in der Zeit von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr zu sprechen: Telefon 030 / 864 213 68, Mobil 01577 / 704 53 56. Meist bin ich im Einsatz, hinterlassen Sie dann bitte eine Nachricht mit Ihrer Telefonnummer in Deutschland. Denken Sie unbedingt daran sehr konkret den Anlas Ihres Anrufs zu nennen. Ich rufe Sie dann so schnell wie möglich zurück. Hinweise zum Datenschutz finden Sie hier.

Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen finden Sie deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das für Sie passt, freue ich mich auf die Zusammenarbeit.

 

 

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Artikel zu Missverständnissen

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 6. Juni 2015
Überarbeitung: 19. August 2021
AN: #2349
K:
Ü: X

Setzen Sie auf ideale Kunden, andere sollten Sie sich nicht leisten

So konzentrieren Sie sich auf Ihre idealen Kunden, andere sollten Sie sich nicht leisten

Grundsätzliche Entscheidungen für das Marketing und die Nerven
Idealer Kunde? Das Leben ist ein Ponyhof. Wählen Sie Ihren idealen Kunden.

Konzentrieren Sie sich auf Ihre idealen Kunden

 

Mit den passenden Kunden zu arbeiten verbessert die Zusammenarbeit, die Zufriedenheit, die Qualität, das Ergebnis, … Doch das halten viele Menschen für Luxus. Ich behaupte das Gegenteil; falsche Kunden schaden, trotz kurzfristigem Umsatz!

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Idealer Kunde? Das Leben ist doch kein Wunschkonzert, oder?

 

Wenn es um Karriere und Selbstständigkeit geht, ist andauernd zu hören: Das Leben ist kein Ponyhof, schließlich geht es da ja nicht um das eigene Vergnügen. Dafür bezahlen andere nicht, weder Arbeitgeber noch Auftraggeber. Es interessiert sie nicht, ob Sie Spaß haben!

Oder doch?

Die dominierende Meinung: Gegessen wird, was auf den Tisch kommt, jeder Auftrag ist so gut, wie der andere, jeder Kunde so willkommen, wie der andere.
Basta!

Als ich in den 90er Jahren Seminare für Marketing gab, verursachte meine Aufforderung, sich bei der Zielgruppenwahl auf den idealen Kunden zu konzentrieren, weitgehend Kopfschütteln. Die Zeit war noch nicht reif.

Mittlerweile ist mir die Idee immer wieder begegnet. Typisch; was gilt schon der Prophet im eigenen Land? Doch weil sie in den USA aufgegriffen wurde, gelangte die Idee durch Übersetzung dann ja irgendwann auch in unsere Breiten. Solche Ideen drehen dann meist ein paar mehr oder weniger spektakuläre Runden, bis viele von ihnen gehört haben und sie trotzdem nicht konsequent für sich umsetzen. Meist bleibt das Ergebnis an der Oberfläche aus Angst, sonst nicht genug Kunden zu haben.
Das ist schade!

Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt und Beharrlichkeit…

 

Ein Sprichwort sagt:

Wer es allen recht machen will, macht es niemandem recht!

 

 

 

Entscheiden Sie sich für Ihren idealen Kunden!

 

Wählen Sie Ihre idealen Kunden. Es gibt einige sehr gute Gründe, das zu tun! Unsere persönlichen Entscheidungen haben Konsequenzen.

Entscheiden Sie sich für Ihre idealen Kunden, sodass Sie mit Menschen arbeiten, die Sie inspirieren, die Ihre Arbeit schätzen und mit denen Sie gerne arbeiten. Wenn Sie mit Kunden arbeiten, die Sie mögen, dann genießen Sie die Arbeit, die Sie tun. Sie werden jede Minute schätzen. Und wenn Sie das tun, werden Sie Ihr Bestes geben. Und das führt dazu, das Sie mehr Nachfrage von idealen Kunden erleben. Und das ….
Hurra!

Ein weiterer guter Grund ist, dass Sie dadurch Ihren Kunden näher sind. Sie sind sich ähnlicher, vertrauter, angenehmer. Sie verstehen sich besser, können sehr schnell produktiv werden.

Wählen Sie Ihre Kunden sehr sorgfältig.

Vielleicht wissen Sie schon wer bzw. wie Ihr idealer Kunde ist. Wenn nicht; ich unterstütze Sie gerne dabei, ihren idealen Kunden auszuwählen. Lassen Sie uns herausfinden, wer Ihr idealer Kunde ist, mit wem Sie am besten zusammenarbeiten und wer somit auch am meisten von der Zusammenarbeit profitiert. Ich werde Ihnen helfen spezifische Merkmale Ihrer idealen Kunden zu identifizieren. Es braucht nur etwas Mut. Lassen Sie uns einen strengen Auswahlprozess starten, um für Sie mehr ideale Kunden zu finden.

Ich bin auch bereit dabei zu helfen, Ihre aktuelle Liste mit Nicht-so-idealen-Kunden zu verkleinern. Das muss nicht bedeuten sich von allen solchen Auftraggebern zu trennen. Einige lassen sich zu idealen Kunden entwickeln.

Idealer Kunde

Profitieren Sie von Praxiserfahrungen

 

Ich spreche aus Erfahrung, die auf ganz eigenen Entscheidungen, Folgen und Lernen – durchaus auch mit einigen blauen Flecken – beruhen.

Als ich meine selbstständige Tätigkeit begann, arbeitete ich mit den Auftraggebern, die sich meine Dienste leisten konnte. Damals dachte ich noch, dass Ziel wäre ein möglichst schnelles Wachstum. Übermäßig wählerisch zu sein erlaubte ich mir daher nicht. Ich konzentrierte mich auf die Sachebene und deren Erfolgsaussichten. Professionalität bedeutete hier vor allem, mit noch so unterschiedlichen Persönlichkeiten erfolgreich arbeiten zu können. Und ja; es geht! Nur, geht es halt noch besser, mit idealen Kunden.

Es lief gut an, nur waren die Aufträge unterschiedlich erfüllend. Nach manchen Projekten war es fast wie eine Trennung – für mich und meine Auftraggeber. Mit manchen verbindet mich noch Jahre später eine freundschaftliche Beziehung. Andere Projekte zogen sich eher mühsam dahin, wirkten eher wie ein Alibi und trugen aus meiner Sicht nicht andeutungsweise die zu erwartenden Früchte.

Damals begann ich zu überlegen, was es bedeuten würde mehr ideale Klienten anzuziehen. Und es hat etwas gedauert, bis ich bereit war. Zuerst galt es die inkompatiblen Interessenten nicht erst einzuladen. Dann galt es dafür zu sorgen, dass ich und mein Angebot für die Auftraggeber besonders attraktiv bin, wenn alle Beteiligten am meisten profitieren.

Heute konzentriere ich mich auf meine idealen Klienten. Es erhöht meine Produktivität und meine Zufriedenheit und bringt mich in einen Zustand, der es mir erleichtert mein Bestes zu geben. Ich habe Klienten, die meine Arbeit schätzen und einen großen Nutzen daraus ziehen. Und falls Sie das ansprechend finden…

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

Sie wünschen sich professionelle Unterstützung? Lassen Sie uns dazu ins direkte Gespräch kommen. Bei Interesse, für organisatorische Fragen und Terminvereinbarungen erreichen Sie mich persönlich am besten über das nachfolgende Formular oder per E-Mail (mail@karstennoack.de). Telefonisch bin ich am ehesten montags bis donnerstags in der Zeit von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr zu sprechen: Telefon 030 / 864 213 68, Mobil 01577 / 704 53 56. Meist bin ich im Einsatz, hinterlassen Sie dann bitte eine Nachricht mit Ihrer Telefonnummer in Deutschland. Denken Sie unbedingt daran sehr konkret den Anlas Ihres Anrufs zu nennen. Ich rufe Sie dann so schnell wie möglich zurück. Hinweise zum Datenschutz finden Sie hier.

Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen finden Sie deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das für Sie passt, freue ich mich auf die Zusammenarbeit.

 

 

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Kennen Sie Ihren idealen Kunden oder halten Sie das für Luxus?

Artikel zu Missverständnissen

Eine einfache Erfolgsregel: dem idealen Kunden mehr geben, als er erwartet. Karsten Noack

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 16. Februar 2015
Überarbeitung: 16. Juli 2019
AN: #6530
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Ü:

Diese 15 Tipps sorgen für positive Mundpropaganda

Diese 15 Tipps sorgen für positive Mundpropaganda

Neukundengewinnung durch Word-of-Mouth-Marketing, Mundpropaganda, Empfehlungsmarketing
Word-of-Mouth-Marketing

Mundpropaganda

 

Neukunden durch Word-of-Mouth-Marketing, Mundpropaganda, Empfehlungsmarketing. So funktioniert es: Tipps für die Praxis.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

 

 

Word-of-Mouth-Marketing

 

Ich kenn‘ da ein tolles Restaurant am Ende des Universums.

Per Anhalter durch die Galaxis

 

Word-of-Mouth-Marketing leitet sich ab von der Bezeichnung Word-of-Mouth und wird auch als Mundpropaganda bezeichnet. „Mund-zu-Mund-Propaganda“ ist hingegen keine korrekte Bezeichnung.

Word-of-Mouth-Marketing widmet sich der persönlichen Kommunikation zwischen Konsumenten oder potenziellen Kunden über ein Produkt oder eine Dienstleistung. Mundpropaganda kann positiv und auch negativ ausfallen. Word-of-Mouth-Marketing strebt an, dass diese Kommunikation Empfehlungen hervorruft.

Heutzutage, wo wir immer intensiver mit Werbung und Werbeversprechen konfrontiert werden, sie bisweilen ignorieren oder zumindest ihr keine Glaubwürdigkeit mehr unterstellen, ist Word-of-Mouth ein vielversprechender Weg. Persönliche Empfehlung von Freunden und Bekannten werden als weitaus vertrauenswürdiger eingeschätzt und können die Kaufentscheidung maßgeblich beeinflussen. Anbieter, die das erkannt haben, sind deshalb bestrebt, die persönliche Kommunikation zu ihren Angeboten positiv zu beeinflussen.

 

 

 

Chancen und Risiken

 

Halbherzige Anläufe, bei denen Ansprache, Inhalt und Realität nicht im Einklang stehen können leicht nach hinten losgehen. Es erfordert qualitativ hochwertige Produkte, zufriedene Nutzer und abgestimmte Marketing-Maßnahmen. Erst dann hat eine positive Mundpropaganda eine Chance und positive Empfehlungen werden wahrscheinlicher.

15 Tipps für Ihr Word-of-Mouth-Marketing

 

 

1. Klarer Nutzen

 

Sorgen Sie dafür, dass der Nutzen Ihres Angebots (englisch Customer Value, Customer Utility) so deutlich ist, dass er auch leicht weitererzählt werden kann.

 

Hilfreiche Fragen:

  • Was bringt Ihr Angebot wem?
  • Wer profitiert davon am meisten?
  • Woran ist der Nutzen erkennbar?
  • Was beschreibt den Nutzen am besten?

 

 

 

 

2. Persönliche Beziehungen

 

Pflegen Sie persönliche Beziehungen. Dazu gehört es die Zielgruppe gut zu kennen.

Hilfreiche Fragen:

  • Wie denkt und handelt Ihre Zielgruppe?
  • Wo und wie sind Sie in Kontakt mit der Zielgruppe?
  • Wie können Sie Teil der Zielgruppe sein?

 

 

 

3. Ehrlichkeit

 

Gute Beziehungen basieren auf Ehrlichkeit.

 

Hilfreiche Fragen:

  • Meinen Sie wirklich, was Sie behaupten?
  • Halten Sie sich an „Walk-your-Talk“?
  • Wie können Sie beweisen, dass Sie vertrauenswürdig sind?

 

 

 

4. Word-of-Mouth-Marketing ist keine Push-Verkaufstechnik

 

Mit Druck erreichen Sie hier das Gegenteil von gutem Word-of-Mouth-Marketing. Begeistern Sie und Ihre Kunden werden begeistert andere Menschen begeistern.

 

Hilfreiche Fragen:

  • Was begeistert Ihre Zielgruppe?
  • Womit können Sie Ihre Zielgruppe begeistern?
  • Bieten Sie Lösungen an oder wirkt es wie klassischer Verkauf?

 

 

 

5. Einzigartigkeit

 

Setzen Sie auf Einzigartigkeit. Gut zu sein genügt oft nicht mehr, bemerkenswert zu sein ist das Ziel.

 

Hilfreiche Fragen:

  • Worin sind Sie und Ihr Angebot einzigartig?
  • Was ist bemerkenswert?

 

 

 

6. Dialoge statt Monologe

 

Kommunizieren Sie im Dialog und hören Sie vor allem gut zu.

 

Hilfreiche Fragen:

  • Wie können Sie den Dialog fördern?

 

 

 

7. Reagieren Sie

 

Tun Sie etwas mit dem Feedback das Sie erhalten. Setzen Sie möglichst noch eine Qualitätsstufe darauf, wenn es um Verbesserungen geht.

 

Hilfreiche Fragen:

  • Wo können Sie Fragen, Anregungen, Wünsche noch besser berücksichtigen?
  • Woran erkennt die Zielgruppe, dass Sie zuhören?

 

 

 

8. Emotionen

 

Berührungspunkte statt nur Schnittstellen. Zahlen, Daten, Fakten sind mitunter recht interessant, doch Word-of-Mouth-Marketing erfordert auch emotionale Ansprache. Es hilft dafür Anlässe zu liefern. Wobei ich empfehle auch hier authentisch zu bleiben. Pinkwashing und Co. sprechen anspruchsvolles Publikum nicht lange an.

 

Hilfreiche Fragen:

  • Was berührt die Zielgruppe?

 

 

 

 

9. Wie Du mir, so ich Dir

 

Hoch lebe das Gesetz der Reziprozität. Reziprozität ist ein menschliches Grundprinzip und bedeutet Gegenseitigkeit. Werden Sie selbst zum Empfehlungsgeber. Achten Sie darauf, dass Ihre Empfehlungen kompetent sind und hinter der Empfehlung stehen. Nur, weil jemand für Sie viele Empfehlungen ausgesprochen hat, muss dessen Angebot noch nicht in jedem Fall die beste Empfehlung sein. Wenn Sie sich hinsichtlich der Qualität nicht sicher sind, nutzen Sie selbst das Angebot. Im Zweifelsfall bedanken Sie sich auf einem anderen Weg.

 

Hilfreiche Fragen:

  • Wie können Sie, wem eine Freude machen?

 

 

 

10. Außen und innen

 

So wie Sie intern miteinander umgehen hat Konsequenzen. Es wird beobachtet, interpretiert und kommuniziert. Alles Andere ist nur Show und hinterlässt einen fiesen Beigeschmack bei Kunden, die nicht um jeden Preis zugreifen.

 

Hilfreiche Fragen:

 

 

 

11. Moral

 

Wer unter unwürdigen Bedingungen produziert, muss sich nicht wundern, wenn das zum Thema wird.

 

Hilfreiche Fragen:

  • Welche Werte und ethischen Standards sind Ihnen wichtig?
  • Welche Werte sind diskutierbar, welche nicht?
  • Achten Sie bei sich und Partnern auf ethische Standards?

 

 

 

12. Mitarbeiter

 

Wenn die eigenen Mitarbeiter sich mit dem Unternehmen identifizieren, werden sie zu Fürsprechern, wenn sie unzufrieden sind zum Sand im Getriebe.

 

Hilfreiche Fragen:

  • Identifizieren sich alle Beteiligten mit dem Unternehmen, den Zielen?
  • Gibt es eine gelebte Vision?
  • Wie steht es mit der Teamentwicklung?

 

 

 

13. Fragen

 

Sie können Kunden auch darum bitten eine Empfehlung für Sie auszusprechen.

 

Hilfreiche Fragen:

  • Welcher Kunde hat interessante Erfahrungen gemacht?
  • Welcher Kunde ist bereit als Referenz zu dienen?

 

 

 

14. Kundentreue belohnen

 

Pflegen Sie Ihre bisherigen Kunden. Viele Angebote widmen sich der Neukundenakquise und verärgern dabei mitunter unnötig Bestandskunden, die sich dann verabschieden.

 

Hilfreiche Fragen:

  • Wie häufig sind Wiederholungstäter?
  • Wie belohnen Sie treue Kunden?

 

 

 

15. Strategie statt Aktionismus

 

Planen Sie Ihr Empfehlungsmarketing systematisch, damit es Ihren Zielen entspricht. Dafür können Sie sich Unterstützung holen.

 

Hilfreiche Fragen:

  • Welche Ursachen und Wirkungen gibt es?
  • Wer könnte Sie wie unterstützen?

 

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

Sie wünschen sich professionelle Unterstützung? Lassen Sie uns dazu ins direkte Gespräch kommen. Bei Interesse, für organisatorische Fragen und Terminvereinbarungen erreichen Sie mich persönlich am besten über das nachfolgende Formular oder per E-Mail (mail@karstennoack.de). Telefonisch bin ich am ehesten montags bis donnerstags in der Zeit von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr zu sprechen: Telefon 030 / 864 213 68, Mobil 01577 / 704 53 56. Meist bin ich im Einsatz, hinterlassen Sie dann bitte eine Nachricht mit Ihrer Telefonnummer in Deutschland. Denken Sie unbedingt daran sehr konkret den Anlas Ihres Anrufs zu nennen. Ich rufe Sie dann so schnell wie möglich zurück. Hinweise zum Datenschutz finden Sie hier.

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Artikel zu Missverständnissen

P.S.

 

Was halten Sie von Empfehlungsmarketing? Wie aktiv setzen Sie auf Word-of-Mouth-Marketing? Was ist dabei aus Ihrer Sicht zu beachten?

Glossar

 

Im Glossar finden Sie Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen ﹣ in Gesprächen und Präsentationen.

 

 

Fragen Sie ruhig! Wenn Sie trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig werden, senden Sie mir doch eine Nachricht.

 

Coaching Berlin

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 17. Mai 2015
Überarbeitung: 16. Juli 2019
Englische Version:
AN: #3676
K: CNB
Ü:

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